Montag, 8. März 2010

PORTALE INS LICHT. WORLD-CRASH-TICKER (2) (HELIODA1)










24. Februar 2010
Weltweit:

– Der IWF warnt die Staaten vor einer verfrühten Beendigung der Konjunkturpakete: »Ausstieg aus Krisenhilfen nicht vor 2011.«

– In den Industriestaaten wird mit einer deutlichen Zunahme der Schuldenlast gerechnet. Es wird immer mehr Geld aufgewendet, um die Schulden zu finanzieren. (1)
Comment by Medical-Manager Wolfgang Timm: Es findet nach meinen Privat-Recherchen eine faktische DE-INDUSTRIALISIERUNG, INSBESONDERE IN DEUTSCHLAND STATT, BEISPIEL: WEGBRECHEN DES DEUTSCHEN MITTELSTANDES, MASCHINENBAU AM NECKAR ENTLANG B10 BEI STUTTGART.











25. Februar 2010
USA:

– Der zweitgrößte US-Hypothekenfinanzierer Freddie Mac rutscht immer weiter in die roten Zahlen. Erneut verbuchte er einen Verlust in Höhe von 7,8 Milliarden Dollar.

–Die hohe Arbeitslosigkeit und Zwangsvollstreckungen stellen nach wie vor ein großes Risiko für den Immobilienmarkt dar.

– Im Januar wurden elf Prozent weniger Häuser verkauft, als im Dezember 2009. Das ist der tiefste Stand seit 13 Jahren. Viele Haushalte sind überschuldet. »Es gibt ein wirklich ernst zu nehmendes Risiko, dass die Lage wieder schlechter wird«, sagt Wirtschaftsprofessor Robert Schiller.

– Da der Absatz von Immobilien und die Nachfrage nach Hypothekenkrediten fallen, gefährdet das die Erholung des privaten Konsums.

– Die Regierung Obama versucht über Nachverhandlungen bis zu neun Millionen Hausbesitzer vor der Zwangsversteigerung ihrer Eigenheime zu retten. Dadurch will sie den Immobilienmarkt stützen und neue Turbulenzen an den Finanzmärkten verhindern.

– Der US-Senat verabschiedet ein 15 Milliarden Dollar teures Gesetz zur Belebung des Arbeitsmarktes. Schulen, Straßen und Brücken sollen gebaut werden, um neue Arbeitsplätze zu schaffen. (2)


1. März 2010
Weltweit:

– Die globalen Währungsreserven setzen sich laut IWF so zusammen:

US-Dollar: 61,6%

Euro: 27,7%

Pfund: 4,4%

Yen: 3,2%

Sonstige: 3,1%

USA:

– Jim Rogers, ein bekannter US-Investor, sieht den Dollar auf dem besten Wege, eine »Schwachwährung« zu werden.

– Der angeschlagene US-Hypothekenfinanzierer Fannie Mae verbucht den nächsten Milliardenverlust. Der amerikanische Marktführer braucht noch einmal 15,3 Milliarden Dollar von der US-Regierung. Schon für das vergangene Jahr summierte sich das Minus auf 74,4 Milliarden Dollar, einer der höchsten Verluste der amerikanischen Wirtschaftsgeschichte. Der Grund: Viele Hausbauer können ihre Schulden nicht zurückzahlen. (3)

– Der Häusermarkt liegt trotz massiver Regierungshilfen noch immer am Boden. Die Kreditausfälle bei Gewerbeimmobilien und die Zahl der Zwangsvollstreckungen erreichen neue Höhepunkte. Matthias Eberle, New-York-Korrespondent vom Handelsblatt, schreibt: »Hier lauern die nächsten Zeitbomben für den Finanzsektor und die Konjunktur.«

– Der Volkswirt des Prognose-Instituts IHS Global Insight, Brian Bethune, sagt: »Wir müssen uns weiterhin auf Enttäuschungen einrichten.«

– Seit Beginn der Rezession im Dezember 2007 hat die US-Wirtschaft 8,4 Millionen Jobs verloren. Offiziell geht man von einer Arbeitslosenrate von 9,7 Prozent aus, aber in Wahrheit ist jeder fünfte Amerikaner ohne Arbeit oder unterbeschäftigt und kann kaum seine Familie ernähren.



2. März 2010
USA:

– Die Sorge um die Konjunktur belastet US-Titel.

– Der amerikanische Industriesektor musste im Februar einen Rückschlag hinnehmen.

Japan:

– Naoto Kan, der japanische Finanzminister, erklärt: »Die Deflation hält an. Wir brauchen mehr Anstrengungen, um da rauszukommen.«

– Die hohen Schulden belasten die Regierung. (4)




3. März 2010
USA:

–Die Mittelstandsbank CIT verbucht einen neuen Milliardenverlust.

– Die Zahl der Hausbesitzer, die mit ihren Zahlungen mindestens 90 oder 120 Tage in Verzug sind, steigt. (5)


7. März 2010
USA:

– In den vergangenen zwölf Monaten ist die Inflationsrate von null auf 2,6 Prozent hochgeschnellt. Manche Experten halten sogar einen Anstieg auf vier bis sechs Prozent für realistisch. Das Ganze entschuldet zwar den Staat, entwertet aber auch die Ersparnisse der Bürger.

– Die Vereinigten Staaten weisen ein Haushaltsdefizit von minus 10,5 Prozent aus. In einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft heißt es: »Die Risiken für einen US-Staatsbankrott sind sicherlich größer geworden.« (6)


(1) Quelle für den Abschnitt: Handelsblatt vom 24.02.2010

(2) Quelle für diesen Abschnitt: Handelsblatt vom 25.02.2010

(3) Quelle für den Abschnitt: Handelsblatt vom 01.03.2010

(4) Quelle für den Abschnitt: Handelsblatt vom 02.03.2010

(5) Quelle für den Abschnitt: Handelsblatt vom 03.03.2010

(6) Quelle für den Abschnitt: Welt am Sonntag vom 07.03.2010


Montag, 08.03.2010
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Edited by Medical-Manager Wolfgang Timm, Husum-Schobüll