Freitag, 12. Februar 2010

HUTER. (1) AUS EIGENER KRAFT. VON PINSEL & PALETTE ZUR NATURWISSENSCHAFT UND PHILOSOPHIE - PHYSIOGNOMISCHE PSYCHOLOGIE & SCHÖNHEITSLEHRE (HELIODA1)









Aus eigener Kraft

VON
PINSEL UND PALETTE
ZUR
NATURWISSENSCHAFT UND PHILOSOPHIE
PSYCHO-PHYSIOGNOMIK [PHYSIOGNOMISCHE PSYCHOLOGIE] UND KALLISOPHIE [SCHÖNHEITSLERHE]

EIN LEBENSBILD VON
CARL HUTER


Der Wahrheit, der Schönheit,
der Liebe und der göttlichen
Vollendung das ganze Sein!
Carl Huter

WIDMUNG!


In Liebe und Verehrung Ihrem großen Lehrer und Meister
in Anerkennung seiner hervorragenden Schöpfungen!

Die Freunde der Huterschen Wissenschaft!

Leipzig, Neujahr 1911.


Heinde, Heimat und Geburtsort von Carl Huter
[Das Dorf Heinde bei Hildesheim ist heute, 2010, in die Kleinstadt Bad-Salzdetfurth eingemeindet]



Kirche in Heinde, davor Gedenkstätte von Carl Huter, Stiftung durch Huterfreunde in der Schweiz, Herr Ehrenpräsident Paul Schärer und andere [Hinzugefügt]
Nach den Forschungsresultaten und den Aussagen berühmter Altertumsforscher hat auf dem Berge, wo die Kirche steht, das alte Stammschloß der Landeshuter von Hilgen-Haine, des alten Königsgeschlechts der Cherusker, gestanden.



Teutoburger Wald – Cherusker – Landkarte [Hinzugefügt]

Carl Huter, Begründer der naturwissenschaftlichen Geisteslehre, Psycho-Physiognomik [Physiognomische Psychologie], und der wissenschaftlichen Weltreligion, Kallisophie [ethische Schönheitslehre]

Aus seiner lehrenden, vortragenden und schriftstellerischen Tätigkeit.

Dem Arminius-Verlag zur Verbreitung überwiesen.


Vorwort
I. Carl Huters Herkunft und angeborene Charaktereigenschaften
II. Carl Huters Jugendzeit bis zur eigenen Wahl eines Lebensberufes und seine ersten Entdeckungen, die grundlegend wurden für seine neue Welt- und Lebenslehre
III. Carl Huters künstlerische, naturwissenschaftliche und philosophische Studien und der Beginn seiner Vortragstätigkeit auf dem Gebiete der Psychologie
IV. Carl Huters Tätigkeit als Porträtmaler, kunstwissenschaftlicher Schriftsteller und Lehrer der Kunstwissenschaften, sowie der Psycho-Physiognomik und der Kallisophie
V. Die Anerkennung Carl Huters als biologischer, anthropologischer und psychologischer Forscher seitens hervorragender Gelehrten 1893 in Hannover
VI. Carl Huter Tätigkeit auf dem Gebiete der Heilkunde, seine Begründung der wissenschaftlichen Krankenphysiognomik und einer darauf aufgebauten Heilwissenschaft
VII. Carl Huter als Schriftsteller
VIII. Carl Huters Laufbahn als Vortragsredner und Meister der Charakterbeurteilungskunst vom Jahre 1899 bis in die Gegenwart
IX.Carl Huter und die Presse
X. Berichte über Carl Huters Lehrkurse
XI. Die Hutersche Psycho-Physiognomik im Dienste der Kriminalanthropologie, Verbrecherpsychologie und Verbrechererkennung
XII. Berichte über Carl Huters Charakter-Diagnosen und psychologische Gutachten
XIII. Anerkennungsschreiben über Carl Huters Lehrwerk „Menschenkenntnis“ [Hauptwerk – als welterste vollständige Digital-Publikation unter www.chza.de by Medical-Manager Wolfgang Timm, Deutschland]
XIV. Carl Huter als Entdecker wichtiger Natur und Lebenskräfte und als Begründer der vergeistigten Naturwissenschaft Psycho-Physiognomik [Physiognomische Psychologie], Charakterologie und neuen ehtischen Schönheitsreligion
XV. Carl Huters neue Weltreligion und Kallisophie
XVI. Carl Huters neue Ethik
XVII. Carl Huter als Verlagsbuchhändler
XIX. Das neugegründete psychologische Carl Huter-Museum in Leipzig und der Plan zur Gründung einer freien deutschen Hochschule für psychologische Forschung


100 Jahre FREIE DEUTSCHE HOCHSCHULE FÜR PSYCHOLOGISCHE FORSCHUNG in Leipzig, 1910-2010. [Hinzugefügt]
XX. Die fünf Organisationen, welche sich auf Grund der Huterschen Wissenschaft gebildet haben
Schlußbetrachtungen. Der Kampf um die Wahrheit und um die höchsten Menschheits-Ideale und der Sieg der neuen Weltanschauung, Ethik und Religion

DOGMA [Hinzugefügt]

VERZEICHNIS DER ABBILDUNGEN.

Carl Huters Heimat, Heinde [heute, 2010, eingemeindet in die Kleinstadt Bad-Salzdetfurth bei Hildesheim].
Carl Huter als Lehrer, Redner und Schriftsteller.
Originalgemälde aus dem Jahre 1902 von Carl Huter, den alles Leid ertragenden und alles besiegenden Glauben, das ewig Gute, Erhabene und Göttliche darstellend.
Studie über den Wert der Arbeit. Bleistiftzeichnung aus dem Jahre 1892 von Carl Huter.
Pastor Zenker. Photographie nach einem Ölgemälde von Carl Huter aus dem Jahre 1889.
Gräfin E. aus D. Ölgemälde aus dem Jahre 1893 von Carl Huter.
Illustrierte Karte über Carl Huters Kunstinstitut für Malerei und Kunstwissenschaft in Braunschweig im Jahre 1892.
Studie zur Lehre von der Lebenskraft von Carl Huter, acht Porträts.
Studienbilder zu Carl Huters Krankenphysiognomik, Hehil- und Gesundheitslehre, acht Porträts.
Beurteilung von Charakter und Krankheit der sechs Personen dieser nachstehenden Photographien im Auftrage der Familie Schinhammer.
Studien zu Carl Huters Schöpfungs- und Entwicklungslehre, 12 Figuren.
Das Sphärengesetz in den Weltnebeln, nach denen sich die Sonnensysteme entwickelt haben.
Die Entwicklung A. des Pflanzen-, B. des Tierreichs, zahlreiche Figuren.
Die Entstehung der Erdrinde und die verschiedenen geologischen Zeitalter. – Die Entstehung des Menschen aus der befruchteten Eizelle, 16 Figuren.
Die Kraftrichtungsordnung.
Die Kraftrichtungsordnung in der lebenden Eizelle, zehn Figuren.
Studien zu Carl Huters Entdeckung der Elementar- oder Elektronenstrahlen und der Lebensstrahlen.
Beweisführung, daß das geistige Prinzip das Schöpferische und leitende bei der Zellteilung, Zellvermehrung und Körper-, Kopf- und Gesichtsbildung ist, acht Figuren. – Der strahlende Mensch, zwei Figuren.
Aus Carl Huters neuer Phrenologie, Studien über die rechte und linke Kopf und Gesichtsseite.
Die Nymphengruppe im Karlsruher Schloßgarten.
Studientafel zur Naturell-Harmonielehre in der Ehe, in der Familie und in der Gemeinde und zur Rangordnung der Geister im Zukunftsstaatsleben, 21 Figuren.
Anschauungsbild zum Zukunftsstaat mit Rangordnung der Geister von Carl Huter, neun Figuren. – Anschauungsbilder aus Staaten vergangener Zeiten, sechs Figuren.
Die hauptsächlichen Schriften von Carl Huter, 22 Bilder.
Das Carl Huter-Museum zu Leipzig, zwei Abbildungen.
Gesichts- und Seelenstudien über Carl Huter aus seinen verschiedenen Entwicklungsperioden, der Zeitfolge nach geordnet, 17 Porträts.
Schema zu Carl Huters Naturellharmonielehre.



VORWORT

Das vorliegende Buch möge den Entwicklungsgang des Begründers zweier neuer Wissenschaften, der „PSYCHO-PHYSIOGNOMIK“ und der „KALLISOPHIE“, teils in kurzen Beschreibungen und teils in original handschriftlichen Zeugnissen zur Darstellung bringen. Es soll den Uneingeweihten einen schnellen Überblick über die Person und die Tätigkeit eines Mannes geben, der vermöge seiner angeborenen Begabung und seines unermüdlichen Forschungsdranges wohl das Gewaltigste geleistet hat, was je ein Mensch an positiver Forschungs- und Denkarbeit hervorgebracht hat. CARL HUTER hat nicht nur die gesamten Natur- und Geisteswissenschaften zu einem organischen Ganzen in seinem 1906 vollendetem LEBENSWERKE zusammengeschlossen, sondern er hat auch eine ganze Anzahl hervorragender Entdeckungen auf den Gebieten der Natur- und Geisteswissenschaften gemacht und hat schließlich ein ganz neues und erweitertes WELTBILD geschaffen. Es mag späteren Forschern vorbehalten bleiben, festzustellen, welches von diesen dreien die größte Leistung gewesen ist.
Ein hervorragender, jetzt noch lebender Arzt [Stand 1911] hat über Carl Huter gesagt, ER SEI DER GRÖSSTE PHILOSOPH DER JETZTZEIT, DER ÜBER EIN GANZ EMINENTES WISSEN VERFÜGE, JA, DER DIE GRUNDLAGE UNSERES GESAMTEN HEUTIGEN WISSENS DERART BEHERRSCHE, DASS ER BIS IN DIE KLEINSTEN SCHLUPFWINKEL EINZELNER WISSENSCHAFTEN JEDEM FACHMANN FOLGEN KÖNNE UND DABEI ZUGLEICH WIE EIN SCHÖPFERISCHER KÜNSTLER EIN NEUES BILD ÜBER DIE EINZELNEN DETAILS EINER BESTIMMTEN MATERIE ZU ENTWERFEN IMSTANDE SEI, DER ABER AUCH DIE GABE HABE, ALLE EINZELNEN BAUSTEINE DER NATURWISSENSCHAFTLICHEN FORSCHUNGSRESULTATE WOEI DER PHILOSOPHISCHEN DEDUKTIONEN ZU EINEM GROSSEN GESAMTBILDE ZUSAMMENZUFASSEN, WODURCH ER, MIT EINER BRILLIANTEN REDEGABE UNTERSTÜTZT, JEDEN HÖRER ZUR BEWUNDERUNG MIT SICH FORTREISSE.
CARL HUTER IST TATSÄCHLICH IMSTANDE, ÜBER TAUSENDE VON THEMATAS OHNE WEITERE VORBEREITUNG ALS WIE EINE KLEINE STUNDE VORHERGEGENDER EINSAMKEIT UND SAMMLUNG, EINEN NACH FORM UND INHALT VOLLENDETEN VORTRAG ZU HALTEN.
Jener große Arzt stellte CARL HUTER in DIE REIHE DER GRÖSSTEN DENKER ALLER ZEITEN, PYTHAGORAS, PLATO, ARISTOTELES, LEIBNIZ, KANT, FICHTE UND GOETHE, und behauptete, ER HABE SIE ALLE SOWOHL VOM POSITIVEN ALLGEMEINWISSEN, SOWIE AUCH IN DER ENTDECKUNG GANZ NEUER TATSACHEN UND IN DER LÖSUNG DER SCHWERSTEN WISSENSCHAFTLICHEN, ETHISCHEN UND RELIGIÖSEN PROBLEME, WIE AUCH ENDLICH IN DER SCHAFFUNG EINER GANZ NEUEN WELTANSCHAUUNG MIT EINER GROSSARTIGEN NEUEN MENSCHHEITSKULTUR BEI WEITEM ÜBERTROFFEN.
Man könnte versucht sein, diesen Ausspruch als einen in dem Augenblick der Begeisterung getanen anzunehmen, der vielleicht doch nicht der vollen Wirklichkeit entspräche, aber auch eine Anzahl anderer recht nüchterner Denker, welche diesem seltenen Manne näher getreten sind, sind zu derselben Anschauung gekommen, denn davon legen die nachfolgend bekanntgegebenen Originalschreiben ein beredtes Zeugnis ab. Diese Tatsachen stehen nun einmal fest, und daran ist nicht zu rütteln.
Es wird daher für jedermann, der je einmal mit CARL HUTER in näherer Berührung gekommen ist, oder noch kommen wird [Carl Huter starb mit 51 Jahren in Dresden, 4. Dezember 1912], von Interesse sein, zu erfahren, auf welchem Wege dieser Mann zu seinem staunen erregenden Wissen, wie auch zu seinen hervorragenden Forschungsresultaten gekommen ist, Forschungsresultate, die geeignet sind, dermaleinst de Welt aus ihren Angeln zu heben und EINE GANZ NEUE KULTUREPOCHE HERBEIZUFÜHREN.





Aufstieg des Menschen, heute 2010 [Hinzugefügt]
Im offiziellen Deutschland hat bekanntlich nur der eine Nummer, der vor seinen Namen einen Titel setzen kann, sei es eine akademische Würde, ein staatliches Approbationszeichen oder auch einen reinen Ehrentitel, und jeder lebenskluge Mann, der CARL HUTER kennen und schätzen gelernt hat, wundert sich nur über das Eine, daß er noch nicht mehr anerkannt und schließlich auch, daß ihm noch nicht die wohlverdiente Ehre eines ihm zukommenden Titels zuteil geworden ist.
CARL HUTER trägt immer noch seinen schlichten Namen, und so wollen wir, die wir ihn näher kennen und würdigen lernten, dazu beitragen, daß wenigstens seine Leistungen allgemeiner genannt werden und daß sein Name dermaleinst auch ohne Titel mit gleicher Ehrfurcht genannt werden möge, wie der schlichte Name aller Großen dieser Erde, denn was er ist, ist er durch seine große Begabung, durch EIGENE KRAFT UND UNERMÜDLICHEN FLEISS geworden. Er ist ein Mann, der, AUS DEM VOLKE HERVORGEGANGEN, sich den größten Teil seines Wissens und Könnens auf AUTODIDAKTISCHEM WEGE erworben hat – das aber gerade ist das seltene Große an diesem Mannes, etwas, das jedem Fernstehenden unbegreiflich erscheint.

Carl Huter [Hinzugefügt]
Dieser Punkt bildete auch schon verschiedentlich für Skeptiker Anlaß zu Zweifeln und für Gegner und Neider sogar Annlaß zu Herabsetzungen. Aber fragen wir uns: Ist das berechtigt? So müssen wir dem ein entschiedenes NEIN entgegensetzen, denn CARL HUTER steht umso größer da, je mehr nachgewiesen wird, daß er das, was er geworden ist und geschaffen hat, AUS EIGENER KRAFT hervorbrachte, und ich glaube, wie können auf unsere DEUTSCHE VOLKSSCHULE stolz sein und besonders auf seine Lehrer und Jugendbildner, die CARL HUTER die ERSTEN RICHTLINIEN SEINES LEBENS gegeben haben. – Gern hätte Carl Huer in der JUGEND ein Gymnasium und eine akademische Hochschule besucht, aber es ist ihm leider – und das war ihm in der Jugend sein bitterster Schmerz – nicht vergönnt gewesen, diesen Herzenswunsch erfüllt zu sehen.




CARL HUTER [Hinzugefügt]
Heute, wo CARL HUTER an einem Wendepunkt seines Lebens steht, wo ihm aus allen akademischen Kreisen auf Grund seiner Forschungsresultate die glänzendsten Anerkennungen zuteil werden, hat er sich damit abgefunden und sagt sich, es ist auch so gegangen, und es war besser so, als wäre es anders gewesen.
Ihm blieb dadurch seine ORIGINALITÄT erhalten, und er ist dadurch gerade erst das geworden durch mühsame und unermüdliche Kämpfe, als was ihn im Nachfolgenden die ihm noch fernstehenden kennen lernen sollen – als den BEGRÜNDER EINER WISSENSCHAFTLICHEN PSYCHO-PYHSOGNOMIK [PHYSIOGNOMISCHE PSYCHOLOGIE], NEUEN WELTANSCHAUUNG, NEUEN ETHIK UND RELIGION, vornehmlich aber als den SCHÖPFER EINER NATURWISSENSCHAFTLICHEN GEISTESLEHRE, die da lehrt, alles, was da ist, empfindet und ist beseelt und das Geistige ist die Urenergie im Weltall.

Helioda [Hinzugefügt]
In jeder lebenden Form offenbart sich der Geist, weil alles, was das lebt und empfindet, sich formt, sich spannt und sein eigenes Äußeres offenbart und auf die Umgebung ausstrahlt; daß schließlich die LIEBE DIE WURZELKRAFT ALLES LEBENS UND DIE SCHÖNHEIT DIE OFFENBARUNG ALLES GÖTTLICHEN IST, daß alle Kraft vergänglich und nur DIE LIEBE EWIG IST und DASS ÜBER ALLE MODESCHÖNHEIT DIE HÖHERE, ETHISCHE SCHÖNHEIT DES GEISTES STEHT.
CARL HUTERs Verdienst ist es, dieses nicht nur philosophisch-logisch, sondern auch naturwissenschaftlich nachgewiesen zu haben, und dadurch hat er AN STELLE EINER DOGMATISCHEN GLAUBENSRELIGION EINE WEIT HÖHER BEFRIEDIGENDE NATURWISSENSCHAFTLICHE GEISTESRELIGION GESCHAFFEN.
Wie dieser Entwicklungsgang in allen Einzelheiten gewesen ist, das wird CARL HUTERs ureigenes Geheimnis bleiben, hier können wir nur die einzelnen kurzen Zeitperioden schildern. Die Taten seiner Wirksamkeit, wie sie von sehr vielen Menschen beobachtet und niedergeschrieben worden sind, wollen wir durch den Abdruck der ORIGINALDOKUMENTE bekannt geben.
Wie sich der geniale Mensch und alles Gute, was er schafft, trotz schwerster Hindernisse Bahn bricht, darüber soll dieses Werk zugleich eine wertvolle Studie bieten. Es diene den Schöpfungen dieses Meisters zum Schutz, den Gegnern zu Trutz, der Wahrheit zur Ehre und jedem zur Lehr!


Leipzig, im September 1910.

Das Verzeichnis der Herausgeber wird im Schlußkapitel bekannt gegeben.



CARL HUTERs HERKUNFT UND ANGEBORENE CHARAKTEREIGENSCHAFTEN.

In dem wunderschön gelegenen Tale des alten heiligen Harzflusses, der Innerste, erhebt sich ungefähr eine Meile von HILDESHEIM in der Richtung nach Goslar zu ein kleines Hügelgebirge, welches das KIRCHDORF HEINDE mit der Ortschaft Listringen verbindet. Der Firn dieses Hügels ist mit einer prachtvollen, langen Lindenallee geschmückt und auf dem vorderen Plateau desselben erhebt sich die weit ins Land hinausschauende KIRCHE VON HEINDE mit dem Schul- und Pfarrhause, wo CARL HUTER seinen ersten Unterricht genossen hat.

Einst soll auf diesem Plateau DAS ALTE KÖNIGSSCHLOSS DER HERREN HUTER VON HAINDE GESTANDEN HABEN, EIN GESCHLECHT, WELCHES EINST DAS MÄCHTIGE HARZVOLK DER ALTEN CHERUSKER BEHERRSCHT HAT, DAS ABER AUCH DEM GRAUSAMEN VERGEWALTIGER DER URALT EINGESETZTEN HERRER- UND ADELSGESCHLECHTER DER ALTEN GERMANEN, SACHSEN UND CHERUSKER, KARL DEM GROSSEN, ZUM OPFER GEFALLEN IST. Man nimmt an, daß die heute noch lebenden Familien der Huter Abkömmlinge jenes KÖNIGSGESCHLECHTES sind, doch läßt sich ein sicherer historischer Nachweis nicht führen, da Karl der Große aus Staatsraison ein Interesse daran hatte, daß ALLE URKUNDEN ÜBER GRUNDBESITZ, RECHTE UND PRIVILEGIEN DER VON IHM ENTRECHTETEN ADELS- UND HERRSCHERGESCHLECHTER VERNICHTET WURDEN, um in die Sitze dieser alten Herrengeschlechter fränkische Grafen als Regierungspräsidenten und Einführer der CHRISTLICHEN RELIGION einzusetzen. Den entrechteten Familien wurde alles enteignet und sie wurden als Hörige in die Dienste der FRÄNKISCHEN GRAFEN gestellt.
URKUNDLICH NACHWEISLICH IST, DASS VON DEM STEINMATERIAL DER ALTEN KÖNIGSBURG IN HEINDE DIE ZWEI CHRISTLICHEN KIRCHEN IN HILDESHEIM GEBAUT SIND, IN WELCHER EINEN SICH HEUTE DAS RÖMERMUSEUM UND IN DER ANDEREN DIE GESELLSCHAFT UNION BEFINDET.
In dieser ALTEN SAGENUMWOBENEN KÖNIGSPFLAZ HEINDE hat auch DIE WIEGE VON CARL HEINRICH CONRAD HUTER gestanden. Er wurde am 9. Oktober des Jahres 1861 in Heinde geboren, als ältester Sohn des Werkführers Heinrich Huter, der als Wasserbaumeister in der damaligen zum Weltrufe gelangten Firma seines Vaters Conrad Huter tätig war.



Die HAUPTGEISTESGABEN, welche CARL HUTER schon in der frühesten Kindheit auszeichneten, waren:
1. ein ungewöhnliches Gedächtnis;
2. eine vorzügliche Veranlagung für Naturbeobachtung und psychologisch, charakteristisch richtige Erfassung aller Lebensformen aus den äußeren Erscheinungen, mit einem geradezu genialen FORMEN- UND FARBENSINN;
3.ein bei allen seinen Naturbeobachtungen begleitendes intuitives HELLGEFÜHL, mit welchem er die Dinge und Erscheinungen nicht nur kalt und oberflächlich, sondern in ihrem tiefsten innersten Wesen erkannte, durch welches die ihn umgebende Natur und ihre Dinge und Ereignisse, insbesonder aber die MENSCHEN sich lebendiger und tiefer in seiner SEELE einprägten, als wir es gewöhnlich bei anderen Durchschnittsfindern der Fall ist;
4. eine außerordentlich VORNEHME GESINNUNG, eine Art ANGEBORENEN SEELENADEL, mit welcher er jede um sich her abspielende Ungerechtigkeit tief schmerzlich empfand und stets für das Rechte und Wahre impulsiv Partei ergriff. Jede Verschlagenheit, Lüge, Heuchelei und Ungerechtigkeit war ihm bitter verhaßt, er liebte über alles Wahrhaftigkeit und Lauterkeit der Gesinnung. Dieser STARKE WAHRHEITS- UND GERECHTIGKEITSSINN brachte ihn oft in Streit mit manchen Jugendkameraden, die eine weniger lautere Gesinnung zeigten.;
5. Ein vorzügliches Redetalent, so daß er in klaren Worten alles, was er zum Ausdruck bringen wollte, wiedergeben konnte;
6. einen tief inneren, POETISCH KÜNSTLERISCHEN SINN, der alle realen Eindrücke in ideale Formen umwertete;
7. ein STARKES HEILIGKEITSGEFÜHL FÜR ALLES GUTE, EDLE UND ERHABENE und schließlich auch für die letzten unergründlichen Dinge des Lebens und der Welt;
8. über alle diesem eine tiefe PHILOSOPHISCHE VERANLAGUNG; - alles, was er in der Natur an den Dingen, an den Menschen, aus der Geschichte und aus den Begebenheiten erkannt hatte, suchte er KLAR ANALYTISCH ZU DURCHDENKEN. Er nahm niemals etwas mechanisch gedankenlos in sich auf, sondern er PRÜFTE ALLE EINZELNEN TATSACHEN MIT LEBENDIGEM EMPFINDEN KRITISCH DURCH und kam so zu einer SICHTUNG ALLER EINDRÜCKE UND BEGEBENHEITEN. Seine EIGENES URTEILSVERMÖGEN war ihm stets in allem der EIGENE INNERE LEHRER UND LEBENSFÜHRER.
9.Er liebte fast täglich GEWISSE STUNDEN IN DER EINSAMKEIT zu verbringen, um sich ganz den NATURBEOBACHTUNGEN hinzugeben und alle zuvor Erlebt ungestört zu durchdenken und somit über sein EIGENES EMPFINDEN und die EINDRÜCKE DER ÄUßEREN WELT täglich Abrechnung zu machen, NEUE ANSCHAUUNGSBILDER ZU GESTALTEN und DAS GEWONNENE UND ABGEKLÄRTE IN SICH FESTZULEGEN. Die Erlebnisse jedes Tages waren ihm eine Fundgrube neuer Gedanken und Anregungen, neuer Tatsachenentdeckungen, innerer Empfindungsauslösungen und eigener WERTESCHÖPFUNGEN.
10. CARL HUTER liebte aber auch GESELLIGKEIT UND KAMERADSCHAFT und LEITETE MIT VORLIEBE DIE UNTERHALTUNGEN UND SPIELE SEINER MITGENOSSEN. Er hörte gern die Gespräche, Erzählungen, Belehrungen verständiger und GUTER MENSCHEN und mied mit einer gewissen inneren Verabscheuung alles Gemeine und Ordinäre, war er bei Kindern und Erwachsenen hier und da Gelegenheit hatte, zu beobachten. Er war bei dieser Art von Menschen nicht beliebt, umsomehr war er der LIEBLING SEINER ELTERN, GESCHWISTER UND ANGEHÖRIGEN, SEINER LEHRER UND ERZIEHER, SEINER GUTEN KAMERADEN UND ALLER DER ERWACHSENEN PERSONEN, DIE GUTE CHARAKTEREIGENSCHAFTEN AUSZEICHNETEN.


CARL HUTERs JUGENDZEIT BIS ZUR EIGENEN WAHL SEINES LEBENSBERUFES UND SEINE ERSTEN ENTDECKUNGE, DIE GRUNDLEGEND WURDEN FÜR SEINE NEUE WELT- UND LEBENSLEHRE.

CARL HUTERs Jugend wurde leider schwer getrübt durch das frühe Dahinscheiden seines Vaters, der seinen Tod durch eine Heldentat gefunden hatte, indem er mit eigener Lebensgefahr seinen Vorgesetzten, einen Regierungswasserbaumeister, bei einem unglücklichen Fall aus den Hochfluten der Innerste rettete. Er zog sich dabei ein starke Erkältung mit einem tödlichen Fieber zu und starb trotz bester Pflege ganz unerwartet am 10. März 1868 in seinem Heim in Heinde und hinterließ eine trauernde Witwe mit drei kleinen Kindern.
CARL HUTER, als ältester Sohn, kam darauf auf Wunsch kinderloser, entfernter Verwandten und mit Einverständnis seiner Mutter zu diesen in klein-bäuerlichen Verhältnisse und hat dort, mehrere Meilen von seiner Heimat entfernt, im Dorfe Oedelum, Kreis Marienburg, seine weitere Schuljugend verlebt.
Hier fand er nicht nur reichlich Gelegenheit zu intensiver körperlicher Arbeit in Haus und Hof und Land und Feld, sondern er fand auch hier seinen ausgezeichneten LEHRER UND JUGENDERZIEHER AUGUST ÜMERLING, der, da er CARL HUTERs hohe Begabung bald erkannte, außer seiner Schulzeit ihm viele Jahre unentgeltlichen PRIVATUNTERRICHT erteilt hat, und der als Nachbar seiner Pflegeeltern, täglich mit ihm, auch in der freien Zeit, in naher Verbindung und regem GEDANKENAUSTAUSCH stand.
CARL HUTERs GEDÄCHNTISGABE rief damals das Erstaunen seines Lehrers und weiterer Kreise hervor. Er lernte beispielsweise eine einmal gehörte Unterrichtsrede seines Lehrers oder die Sonntagspredigt des Pastors nach einmaligem Zuhören fehlerfrei auswendig, so daß er alles Gehörte noch wenige Tage darnach wörtlich wiedergeben konnte.
Desgleichen lernte er ganze Seiten aus Bibel, Gesang-, Lese- oder Geschichtsbüchern nach ein- bis zweimaligem Überlesen auswendig.
Dieses phänomenale GEDÄCHTNIS war aber auch zugleich mit einem KLAREN VERSTÄNDNIS DES ERFASSTEN vereint; denn alle Befragungen des Lehrers verstand CARL HUTER treffsicher zu beantworten.
Das eben war es, wodurch er einen tiefen Eindruck auf seinen Lehrer machte und wodurch es dieser sich angelegen sein ließ, ihn zum Besuch des Gymnasiums vorzubereiten. Sein Lehrer hat sich aus Liebe für ihn in gewissen Fächern durch Selbstunterricht noch weitergebildet, um seinem Schüler, wenn etwa ein Gymnasiumsbesuch nicht ermöglicht werden konnte, ihm auch dafür eine Ersatz zu gewähren, so daß seine PRIVATE AUSBILDUNG den Charakter einer Gymnasialbildung erhielt. Durch dieses hingebende Interesse seines Lehrers hat CARL HUTER eine AUSGEZEICHNETE ALLGEMEINBILDUNG ALS VORBEREITUNG ZU EINEM SPÄTEREN KÜNSTLERISCHEN, SCHRIFTSTELLERISCHEN UND GELEHRTEN BERUFE ERREICHT.
Leider wurde der Plan seines Lehrers und sein eigener Wunsch, ein Gymnasium zu besuchen, von seinen PFLEGEELTERN durchkreuzt, weil sie ihm gelobten, ihn zum Universalerben ihres Besitzes zu machen, wenn er sich der Landwirtschaft und nicht einem gelehrten Berufe widmen und auch kein Gymnasium besuchen wolle. Auf Zureden seiner Angehörigen fügte er sich anfänglich mehrere Jahre den Wünschen seiner Pflegeeltern, ging aber dafür um so intensiver einem eigenem Studium nach, sodaß es zwischen ihm und seinen Pflegeeltern vielfach zu Zerwürfnissen kam.
CARL HUTER studierte wertvolle Werke über Religion, Philosophie, Kunst-, Welt- und Naturgeschichte, Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Psychologie und schöne Literatur und zeichnete und malte dabei das Gedachte und Beobachtete vielfach in Bildern wieder.
Er entdeckte schon während seiner Jugendzeit die Grundnaturelltypen bei Pflanzen, Tieren und Menschen, er entdeckte die verschiednen Spannungsenergien der Formen, der Lebewesen und weiterhin DAS PHYSIOGNOMISCHE GRUNDGESETZ, daß jede Form und Gestalt der absolut mathematisch sicherer Ausdruck des inneren geistigen Gehaltes eines Lebewesens ist.
Er erkannte, daß der FORMENAUSDRUCK AN DEN LEBEWESEN, insbesondere aber auch DER MENSCHEN zugleich auch DER CHARAKTERAUSDRUCK DES INNEWOHNENDEN GEISTES IST.
Bald war es bei ihm zur unerschütterlichen Überzeugung geworden, daß sich DIE WELT DES GEISTES DURCH DIE WELT DER FORMEN OFFENBART und daß somit die ganze Natur und alle ihre einzelnen Teile eine buntfarbige, unerschöpflich mannigfaltige Offenbarung des ihr INNEWOHNENDEN LEBENS UND IHRER GEISTIGEN KRÄFTE ist.


HELIODA [Hinzugefügt]
CARL HUTER forschte weiter und kam zu seiner weiteren großen Entdeckung, nämlich, daß jedem Lebewesen und allen lebenden ZELLEN eine GEISTIGE EMPFINDUNGSZENTRALE innewohnt, welche starke LEBENSSTRAHLKRÄGTE zu entfalten vermag und WODURCH ALLES INNERE GEISTIGE LEBEN NATURGESETZLICH SICH AN DER ÄUSSEREN PERIPHERIE DER LEBEWESEN OFFENBAREN MUSS.
Damit hatte er den SCHLÜSSEL ZU EINER GANZ NEUEN WELTANSCHAUUNG, GEISTES-, FORMEN- UND LEBENSAUSDRUCKSKUNDE GEFUNDEN.



Bauplan der Natur von Carl Huter gefunden [Hinzugefügt]
Da ihn über alles in der Natur DER MENSCHLICHE KÖRPER und DAS MENSCHLICHE GESICHT von dieser NEUEN LEBENSERKENNTNISLEHRE aus interessierten, ihn außerdem aber auch besonders stark DIE SCHÖNHEITEN DER TIER- UND PFLANZENWELT erfreuten, so beschloß er, um diese seine STUDIEN unmittelbar an der Natur fortsetzen zu können, statt des Besuchs eines Gymnasiums DREI KÜNSTLERISCHE BERUFE NACH EINANDER ZU ERLENREN, nämlich die KUNSTGÄRTNEREI, zum Zwecke der biologischen Forschungen, die BILDHAUEREI zum Zwecke psychologischer Körper- und Gesichtsforschungen, um eine WISSENSCHAFTLICHE PSYCHO-PHYSIOGNOMIK erfolgreich durchführen zu können.
In seinem 15. Lebensjahre ließ es ihm keine Ruhe mehr, diesem Studium nachzugehen und seinen Forscherdrang zu befriedigen, er verzichtete auf die Universalerbschaft seiner Pflegeeltern. Er verließ deren Haus und Hof und ging nach einigen Monaten Erholung bei seiner Mutter zu einem KUNSTMALER IN HILDESHEIM in die LEHRE, bei dem er, sowie außerdem auch auf der dortigen KUNSTGEWERBESCHULE, mehrjährigen Unterricht genoß. Nach dieser Zeit wandte er sich nach BERLIN, um sich daselbst auf der KÖNIGLICHEN KUNSTAKAMDIE weiterzubilden.
Die Ausbildung in der Kunstgärtnerei hat er bald darauf wieder aufgegeben, da er sich inzwischen entschlossen hatte, DIE MALEREI ALS LEBENSBERUF auszuüben und nebenher seine WISSENSCHAFTLICHEN FORSCHUNGEN FORTZUSETZEN und sie IN ILLUSTRIERTEN WERKEN ZU VERÖFFENTLICHEN.



III. CARL HUTERs KÜNSTLERISCHE, NATURWISSENSCHAFTLICHE UND PHILOSOPHISCHE STUDIEN UND DER BEGINN SIENER VORTRAGSTÄTIGKEIT AUF DEM GEBIETE DER PSYCHOLOGIE.

In BERLIN nahm CARL HUTER eine STELLUNG an als ZEICHNER UND KUNSTMALER IN EINEM GROSSEN KUNSTGEWERBLICHEN GESCHÄFTE, um sich zu seinen ersparten Mitteln noch einen Teil hinzu zu verdienen und dann mit den, von seinen Pflegeeltern ihm versprochenen Unterstützungen im HERBST 1881 die Kunstakademie zu besuchen. Aber wieder durchkreuzten ihm seine Pflegeeltern die Pläne in Bezug der weiteren akademischen Ausbildung, indem sie ihm ihre versprochenen Unterstützungen vorenthielten, wohl in der Erwartung, daß er wieder zu ihnen zurückkehren und sich der Landwirtschaft widmen solle.
Hatten diese Leute ihm erst den Gymnasialbesuch, so hatten sie ihm nun auch die akademische Ausbildung verhindert, um hartnäckig alle sine Studien und Fortbildungsbestrebungen zu erschweren. Seine Mutter war aber allein nicht in der Lage, die Ausbildung auf eigene Kosten übernehmen zu können.
Trotz abermaliger schwer enttäuschter Hoffnungen ließ sich der ideale, strebsame junge Mann nicht entmutigen. Er faßte den eisernen Entschluß, fortan auf sich selbst zu vertrauen und AUS EIGENER KRAFT UND MIT SELBSTVERDIENTEN MITTELN SICH WEITER ZU BILDEN.
Er setzte zunächst seine STUDIEN ÜBER KUNSTWISSENSCHAFT UND KUNSTTECHNISCHE ARBEITEN AUF AUTODIDAKTISCHEN WEGE fort und arbeitete mit eisernem FLEISS, um sich weitere Ersparnisse zu erübrigen.
Er ging dann von Berlin fort und studierte zunächst längere Zeit in den KÖNIGLICHEN BIBLIOTHEKEN IN DRESDEN. Darauf war er in verschiedenen Städten SACHSENs als KUNSTMALER tätig und siedelte im SPÄTSOMMER 1882 nach LEIPZIG über, wo er in gleicher Eigenschaft tätig war. Hier lernte er bald seinen hochgelehrten Gönner Herrn PROF. DR. MED. CYRIAX kennen und wurde bald dessen vertrauter Freund und Schüler.

Prof. Dr. med. Cyriax [Hinzugefügt]
Prof. Cyriax gab ihm PERSÖNLICH PRIVATUNTERRICHT IN ANATOMIE, PHYSIOLOGIE UND ANDEREN MEDIZINISCHEN WISSENSFÄCHERN, sowie auch in BIOLOGIE, PSYCHOLOGIE und PHRENOLOGIE.
Zu gleicher Zeit nahm CARL HUTER bei dem renommierten Porträtmaler MATERN Unterricht zwecks Vervollkommnung als PORTRÄTMALER.
Eine Zeitlang war er durch dringende Empfehlung eines Opernsängers des Leipziger Stadttheaters in diesen Studien unterbrochen worden, indem ihn derselbe wegen seiner brillanten Stimmittel und vortrefflichen Bühnenerscheinung überredet hatte, sich der Oper zu widmen und eingehende Gesangstudien zu treiben, doch kam er bald von diesem Plane wieder ab und ging ganz in WISSENSCHAFTLICHE STUDIEN BEI PROF. CYRIAX auf. Dieser erkannte gleich sine GROSSE BEGABUNG und sprach die Hoffnung aus, daß er AUFGRUND SEINER EIGENEN FORSCHUNGEN UND ENTDECKUNGEN AUF DEN GEBIETEN DER BIOLOGIE, DER PSYCHOLOGIE, DER PHRENOLOGIE, DER PSYCHO-DIAGNOSTIK UND PSYCHO-PHYSIOGNOMIK ALLES BISHERIGEN LEISTUNGEN ÜBERTREFFEN WÜRDE, WENN ER SEINE GANZE KRAFT NUR AUF DIESE WISSENSCHAFTEN KONZENTRIEREN KÖNNTE.
Er veranlaßte CARL HUTER, neben seiner künstlerischen Tätigkeit sich REDNERISCH UND SCHRIFTSTELLERISCH AUSZUBILDEN und gab ihm den Rat, späterhin nicht nur als bildender Künstler, sondern auch als VORTRAGSREDNER UND LEHRER AUF DEM GEBIETE DER PSYCHOLOGIE, PHILOSOPHIE, SCHÖPFUNGS-ENTWICKLUGNSLEHRE UND PSYCHO-PYHSIGONOMIK TÄTIG ZU SEIN.

Nach weiterem Studium, teils in LEIPZIG, teils in DRESDEN, söhnte er sich im Sommer 1884 mit seinen Pflegeeltern aus und trat im Oktober desselben Jahres in KIEL, im Hotel Germania ZUM ERSTENMALE MIT EINEM VORTRAGE IN DIE ÖFFENTLICHKEIT.
Der berühmte Literaturhistoriker PROF. CLAUSS GROTH sprach ihm im Namen des Auditoriums nach diesem Vortrage seinen Dank aus. VON DIESER ZEIT AN IST CARL HUTER ALS WISSENSCHAFTLICHER PSYCHOLOGE, REDNER UND EXPERIMENTATOR ERFOLGREICH TÄTIG GEWESEN.





[Comment by Medical-Manager Wolfgang Timm: Nach meinem akademischen Studium der Psychologie an der ältesten Universität in Deutschland, der Uni Heidelberg, Abschluß 4. Dezember 1990, hatte ich im Jahr 1991 die freie Auswahl meine erste berufliche Stelle in einer Reha-Einrichtung in DRESDEN oder LEIPZIG zu wählen – ich entschied mich für Dresden. Erst später wurde mir bewußt, wie sehr diese beiden Orte im schönen Sachsen mit der Person Carl Huter verbunden sind. Übrigens habe ich den Großteil der sehr umfangreichen Original-Literatur von Carl Huter über einen Arbeiter bekommen, der in KIEL geboren ist, und zwar seit März 1985, also vor 25 Jahren. KIEL war ja der Beginn von CARL HUTERs bahnbrechenden Vorträgen als Redner, die ein beispielloses auch positives Presseecho mit sich brachten. Ein zentraler Teil seiner bahnbrechenden Forschungen, sollte schon in den zwanziger Jahren in der INTERNATIONALEN MEDIZINISCHEN FORSCHUNG WELTGELTUNG ERHALTEN, allerdings unter falschem Namen, nämlich einem Psychiater Kretschmer, der als Plagiator, fleißig vom HAUPTWERK Carl Huters abschrieb und diese Quelle verschwieg, also ein ordinärer Wissenschafts-Betrüger im akademischen Setting. Das in diesem Werk „AUS EIGENER KRAFT – VON PINSEL UND PALETTE ..., 1911“ dokumentierte überragende Presseecho, wäre schon zwei Jahre später, nämlich im Jahr 1913, so unabhängig wohl nicht mehr möglich gewesen. Faktisch wurde mit der parallelen Installierung der Privaten Federal Reserve in den U.S.A. ein finanztechnisches faktisches PRIVATES BANKEN-MONOPOLSYSTEM eingeführt, dass bis heute global die Menschheit mit real überhaupt nicht vorhandenem wertlosen Papier-Geld versorgt, um Massen von individuellen Menschen nun global, ausdrücklich systemisch gewollt, in die nachhaltige individuelle Verschuldung zu treiben, um dann dessen Realwerte in der Regel durch harte Arbeit real geschaffen, wie beispielsweise Hausbesitz, Grundstückbesitz, in die Hand von sehr wenigen Menschen real mittels Gesetz und Gerichten wieder total zu enteignen (Stichwort selbsternannte Illuminati, faktische Mega-Sozipathen, „Elite“). Damit dieses diesbezügliche gigantische SCHWINDEL- UND BETRUGSSYSTEM der Durchschnittsmensch nicht bemerkt, wurde die Presse ebenfalls in Privathände gegeben, also ist bis heute, Jahr 2010, DIESE ANGEBLICH SO FREIE PRESSE IM WESTEN auch in Wahrheit faktisch gleichgeschaltet! Entsprechende Pseudo-Meinungsvielfalt zu meist völlig belanglosen Themen sollen den Doofen und tief im Koma liegenden Durchschnittsmenschen total oberflächlich Meinungsvielfalt lediglich vorgaukeln, damit er sich nie bewußt wird, auf welchem Gefängnisplaneten Erde dieser gelandet ist und welch finsterer Plan im Hintergrund agierende noch mächtige Dunkelkräfte mit der Spezies Mensch hier auf der Erde treiben, nämlich dies totale Versklavung und der totale Freiheitsentzug. Wird jedoch definitiv scheitern!

Liebe Illuminati und Vollidioten von den Geheimdiensten, die ihr nur Marionetten seid und zu ca. 2/3 angebliche TERRORANSCHLÄGE selbst inszeniert und durchführt mit vielen unschuldigen Toten und Verstümmelten - durch die bahnbrechende ENTDECKUNG DER LEBENSLICHTLEITSTRAHLKRAFT HELIODA IN UNSEREN BILLIONEN LEBENDEN ZELLEN, neben den anderen Kräften, und dem EVOLUTIVEN TIMING JETZT UND HEUTE, DASS DIESE LEITKRAFT, HELIODA = LIEBE = STÄRKSTE KRAFT IM MENSCHEN UND IM UNIVERSUM, BESCHLEUNIGT BEI ZIG TAUSENDEN MENSCHEN TÄGLICH ZÜNDET, WERDEN NUN DIE DUNKELKRÄFTE, DIE SEIT CA. 13.000 JAHREN DEN MENSCHEN ALS PER SE UNBEGRENZTES LICHTWESEN, AUF ERBÄRMLICHES TIER-NIVEAU DURCH KAPPUNG VON ZIG DNS-STRÄNGEN REDUZIERT HABEN, VÖLLIG OFFEN AN DIE OBERFLÄCHE GESPÜLT. Die „ROCKEFELLER-FACTION“ in den U.S.A. steht inzwischen definitiv als Verlierer fest. Die andere „Rothschild-Faction“, CITY OF LONDON, als vorläufiger Sieger im perfiden Machspiel der Hintergrund-Mächte, wird in naher Zukunft ebenfalls unumkehrbar fallen. Stichwort: Machtwechsel auf Erden!]


ORIGINALBERICHTE ÜBER DIE ERSTEN PSYCHOLOGISCHEN LEHRVORTRÄGE.
Ein Urteil des Herrn Justizrat Koch





Obiger Bericht bestätigt die im Club Bavaria zu Hildesheim im Herbst des Jahres 1897 gehaltenen Vorträge des Herrn Carl Huter und dessen außerordentliche psychologische Leistungen.




EIN WEITERER BERICHT ÜBER DIE HILDESHEIMER VORTRÄGE IM HERBST 1897 VOM CHEFREDAKTEUR ADAM RÖDER.

Der Schreiber dieses Referates erkennt die von Carl Huter entdeckten neuen wissenschaftlichen Grundlagen, auf welche er seine neue Wissenschaft aufbaut, an.





Dieser sonst sehr gute Kenner der alten Phrenologie hat in Carl Huters System einen wesentlichen Fortschritt festgestellt, so daß er darin eine rationelle wissenschaftliche Methode, eine Besseres von allem bekannten Guten auf diesen Gebieten nach ernstlichen vergleichenden Nachprüfungen erbracht sieht.



BERICHT EINES HERVORRAGENDEN PÄDAGOGEN ÜBER CARL HUTERS NEUPHRENOLOGISCHE CHARAKTER-BEURTEILUNGSKUNST.



Der hervorragende Pädagoge, welcher Zeuge vieler gut gelungener Beurteilungen war und sich durch eine Charakter-Analyse über seine eigene Person von der Verwendbarkeit der HUTERschen PSYCHO-PHYSIOGNOMIK überzeugt hatte, strebte energisch die Einführung derselben in den Schulen an.


DIE ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS & KALLSIOPHIE UNSERES GROSSMEISTERS CARL HUTER (1861-1912) IST SOZUSAGEN DAS "MASTERPROGRAM" ZUR SELBSTVERDELEUNG. DIE INTENSIVE REDLICHE BESCHÄFTIGUNG MIT DEN GRUNDLAGEN UND ENTDECKUNGEN DER BAHNBRECHENDEN PHYSIOGNOMISCHEN PSYCHOLOGIE & KALLISOPHIE STÄRKT DIE LEBENSLICHTLEITSTRAHLKRAFT, HELIODA, IN UNSEREN BILLIONEN LEBENDEN ZELLEN. DIESE HAUPTLEITSTRAHLKRAFT VEREDELT DIE FORMEN UND GEWEBE UNSERES KÖRPERS, IST DIE KRAFT FÜR DIE NATÜRLICHE SCHÖNHEIT.





Edited by Medical-Manager Wolfgang Timm, Husum-Schobüll