Samstag, 16. Januar 2010

MOND - KRISTALLE - CARL HUTER (HELIODA1)




Kristallberge auf dem Mond entdeckt!
Andreas von Rétyi


Ganz ehrlich, schon ein skurriles Gefühl, so eine Überschrift in den PC zu tippen, die im Prinzip wie ein nettes Märchen klingt, aber doch einen absolut realen Sachverhalt beschreibt! Dieses wahre Märchen aus tausendundeiner Mondnacht wird uns – wie passend! – von »Chandrayaan-1« erzählt, Indiens erster Mondsonde.

Riesige Kristallberge auf dem Mond, in den sagenhaften Landschaften eines uralten, mächtigen und kreisrunden Meteoriteneinschlags auf der lunaren Rückseite! Das klingt nach einer fantasievollen Geschichte des genial schwülstigen Clark Ashton Smith oder aber gleich nach einer aktuellen Fortsetzung von The Great Moon Hoax, des »Großen Mondschwindels« aus dem frühen 19. Jahrhundert! Und doch stimmt es. Anders als die witzige Episode vom Sommer 1835. Werfen wir einmal einen kurzen Blick zurück in jene beschauliche Zeit.
Im August jenes Jahres erschien im noch recht kleinen Blättchen New York Sun eine sechsteilige Artikelserie mit dem Titel »Große Astronomische Entdeckungen, jüngst von Sir John Herschel … am Kap der Guten Hoffnung gemacht«, die bald als eine der mächtigsten Zeitungsenten in die Geschichte eingehen sollte. Der Autor, aller Wahrscheinlichkeit nach ein gewisser Richard Adams Locke, schwärmte in seinen Schilderungen von den unfassbaren Entdeckungen, wie sie der berühmte Astronom John Herschel, Sohn des Uranus-Entdeckers, auf der fernen Südhalbkugel der Erde gemacht habe. Vor allem habe Herschel mit seinem unvergleichlich leistungsfähigen Riesenteleskop die Mondregionen anvisiert und dabei wahrhaft wunderbare Dinge gesehen – für die allerdings selbst die Auflösung des heutigen Hubble-Teleskops bei Weitem nicht groß genug wäre! Locke aber verblüffte und begeisterte seine Leser mit bunten Schilderungen an sich unglaublicher Vorgänge auf dem Mond. Da oben habe Herschel blühende Landschaften gesehen und herrliche Wasserfälle, Kristallberge, ja nicht zuletzt auch wunderschöne Lebewesen entdeckt: Neben Einhörnern auch Humanoide, die er als Vespertilio homo bezeichnet, die Fledermausmenschen, da sie mit weiten Flügeln ausgestattet über die prächtigen Oasen des Erdbegleiters hinweg flögen. Bald flog jedoch etwas ganz anderes, nämlich die gesamte Geschichte – sie flog allerdings nicht einfach hinweg, sie flog schlichtweg auf. Und aus den zahlreichen Fledermaus-Menschen wurde immerhin eine der größten Zeitungs-Enten der überhaupt.
Die wenigstens Leser waren allerdings böse über die Posse, auch diejenigen, die den Großen Mondschwindel für bare Münze genommen hatten, sahen die Sache gelassen und amüsierten sich letztlich nur drüber. Interessant, dass sich damals allerdings sogar Wissenschaftler fragten, ob an dem Bericht vielleicht nicht doch etwas Wahres dran sein könne, obwohl schon die technische Beschreibung des von Herschel angeblich eingesetzten Teleskops nichts als kompletter Mumpitz war. John Herschel selbst, der tatsächlich seit 1833 in Südafrika weilte, um von dort aus den Südhimmel zu erforschen, wusste natürlich nichts von seinen angeblichen Entdeckungen. Ein Reisender namens Caleb Weeks brachte ihm den Artikel nach Kapstadt mit. Herschel brach in herzhaftes Lachen aus und amüsierte sich großteils über den gesamten Bericht. Nicht alle Astronomen, darunter auch etliche Freunde Herschels, nahmen die Sache so gelassen hin, dies auch nicht ganz grundlos. Tatsächlich wurde in den folgenden Jahren nämlich so manch Zeitungsbericht über astronomische Entdeckungen nur noch sehr skeptisch aufgenommen.







Nun, heute sorgt der Mond wieder für kontroverse Diskussion, und wieder macht das Wort vom »Mondschwindel« die Runde – die einen sprechen von Schwindel, weil sie sagen: »Den hat doch nie ein Astronaut betreten!«, die anderen sagen: »Hier werden Tatsachen verdreht, um zu beweisen, dass Apollo ein Schwindel war«. Beide Seiten werden sich aber wohl wenigstens darin einig sein, dass dort oben keine Fledermausmenschen rumschwirren. Na, wer weiß!? Aber der alte Mondschwindler Richard Adams Locke, der hätte es sich wohl selbst nie träumen lassen, dass er in seinem fabulösen Bericht zumindest in einem Punkt absolut ins Schwarze treffen und am Ende tatsächlich Recht behalten würde: »Kristallberge«! Es gibt sie wirklich dort oben!

Und hier wandert unser Blick nun nicht durch imaginäre Riesenteleskope über die einsamen, rauen Mondgebirge. Was zählt, sind einzig und allein die Ergebnisse der indischen Mondsonde Chandrayaan-1, die zehn Monate lang um die öde Kugel kreiste, bis sie im letzten August ihren Geist aufgab. Moment, von wegen »öde«! Der Mond mag karg und abweisend sein, aber keinesfalls langweilig und uninteressant. Eigentlich gibt es dauernd neue spannende Entdeckungen …
Das Märchen von Chandrayaan und den Kristallbergen beginnt allerdings recht nüchtern: Am 22. Oktober 2008 startete eine Polar-Satellite-Launch-Rakete vom Satish Dhawan Space Center aus ins All, um den 1,5 Meter großen, würfelförmigen Orbiter auf seine Mondreise zu schicken. Nichts anderes bedeutet auch der Name Chandrayaan – Reise zum Mond. Mit dabei: eine Einschlagsonde und zehn technische Experimente, an denen neben Indien auch die europäische Raumfahrbehörde ESA mit verschiedenen Partnerländern, die NASA sowie die Bulgarische Akademie der Wissenschaften beteiligt waren. Neben Röntgen-Detektoren, Analysatoren für den Sonnenwind und einem Apertursynthese-Radar zur Suche nach Wasservorkommen befand sich auch das NASA-Spektrometer M3 (Moon Mineralogy Mapper) darunter und das Nahinfrarot-Spektrometer SIR aus Deutschland, beides Geräte zur weiteren Untersuchung der mineralogischen Zusammensetzung des Mondes. Nicht zu vergessen HySI, eine indische Entwicklung zur mineralogischen Kartierung sowie ein präzises Laser-Altimeter zur Erstellung topografischer Karten. Die Sonde war also gut gerüstet. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählte die Mineralogie des Mondes. Seit Mitte November 2008 umkreiste Chandrayaan ihr Ziel dann in einem niedrigen Polarorbit mit nur 100 Kilometer Oberflächenabstand. Der neue Mondbegleiter sammelte bis zum 28. August 2009 unzählige Daten. Um 20 Uhr Weltzeit brach dann der Kontakt zur Bodenkontrolle nach weit über 3000 Mondumkreisungen ab.
Bei der Datenauswertung stießen die Wissenschaftler jetzt auf wirklich faszinierende Informationen. Richard Adams Locke hätte sich bestimmt gefreut! Die Forscher fanden riesige Kristallaufschlüsse im gewaltigen Orientalis-Becken (auch: Mare Orientale), das bereits auf der erdabgewandten Seite des Mondes liegt, auch wenn einige Bereiche davon noch von der Erde sichtbar sind. Dieses »östliche Meer« dürfte ohnehin die vielleicht beeindruckendste Formation der ganzen lunaren Kraterwelt sein, eine monumentale Multi-Ring-Struktur als Ergebnis eines mächtigen Einschlags aus der uralten Imbrischen Periode zwischen 3,2 und 3,9 Milliarden Jahren.

Der zentrale, überflutete Teil, das eigentliche »Mare« aus Basalten, erreicht einen Durchmesser von 320 Kilometern; die umliegende Struktur konzentrischer Schockwälle dehnt sich ihrerseits über fast 1.000 Kilometer aus! Das Orientale-Becken befindet sich wie schon erwähnt im Übergangsbereich zwischen der von unserer Erde aus sichtbaren und der nicht sichtbaren Hemisphäre, der Mond-»Rückseite« also. Sondenaufnahmen enthüllen ein komplett anderes Bild dieser erdabgewandten Seite. Vor allem fällt dabei auf: Hier fehlen die dunklen glatten Ebenen – jene Regionen, die zu früheren Zeiten für echte Wasserflächen gehalten und daher als Mare-Gebiete bezeichnet wurden. In Wirklichkeit müssen diese Regionen beim Einschlag riesiger Asteroidenbrocken entstanden sein, welche die Mondkruste wie tödliche Geschosse durchbohrten. Dabei trat glutflüssiges Material wie Blut aus einer Wunde heraus, quoll an die Oberfläche, verteilte sich und erkaltete als dunkler Basalt. Ganz anders auf der Mondrückseite. Der Grund hierfür ist eine innere Anomalie, die Mondkruste ist durch die Schwerkraftsituation auf der erdzugewandten Seite nur halb so dick wie auf der abgewandten Halbkugel – da stehen etwa 70 Kilometer hier gegen 150 Kilometer dort. Und durch die stärkere Kruste drang einfach auch kaum einer der größeren Trümmerbrocken aus der »Produktionsphase« des Sonnensystems mehr durch. Nur vier kleinere Mare-Regionen waren das somit Ergebnis. Aber eines davon, das Orientale-Becken befindet sich knapp am Rand der erdzugewandten Hälfte. Und genau in dieser Übergangzone stimmen die Bedingungen für die Kristallberge, auf die Chandrayaan-1 stieß.
Heutige Berechnungen lassen den Schluss zu, dass der Mond vor rund vier Milliarden Jahren aus einer Kollision unserer Erde mit einem etwa marsgroßen Himmelskörper hervorging. Es muss wahrhaft gewaltig gekracht haben! Unser Heimatplanet hätte dabei wohl fast das Zeitliche gesegnet! Glücklicherweise war das nicht der Fall sonst, nun – Sie wissen schon. Bei der Kollision jedenfalls formte sich der Mond aus geschmolzenem Gestein von Erde und Einschlagsobjekt, wobei unser frischgebackener Planetenkollege über einige hundert Millionen Jahre hinweg in ein globales Magma-Meer gehüllt gewesen sein muss und am Himmel der Urerde glühte wie eine echte kosmische Lava-Lampe. Während nun die schwereren, eisenhaltigen Mineralien in die Tiefe sanken, kristallisierten die leichteren, als Plagioklase bezeichneten Minerale an der Oberfläche aus. Diese primordiale kristalline Mondkruste wurde aber großteils schon bald durch Meteoriteneinschläge ausradiert und von Lava überflutet.
Im vergangenen Jahr konnte die japanische Kaguya-Mondsonde zumindest einige Krater ausfindig machen, in denen noch die ursprünglichen Mineralien zu finden waren, Chandrayaan spürte allerdings gleichsam die »Hauptader« auf und entdeckte riesige Kristallzonen im Orientale-Becken. Die Felsbrocken, welche die Kristalle enthalten, erstrecken sich über mindestens 40 Kilometer Länge und sind sehr rein. Hier gibt es nur fünf Prozent eisenreiche Mineralien. Der Nachweis eines so enormen Kristall-Gebiets unterstützt auch die Theorie, dass einst ein globaler Magma-Ozean auf dem Mond existierte. Dort oben gibt es bestimmt noch viel zu entdecken.

Samstag, 16.01.2010


Irrlehre - Empfindung als primäre Dritte Weltenergie [Hinzugefügt]
Ich wies nach, daß Leben nicht nur in der organischen, sondern spurenweise auch in der anorganischen Materie vorhanden ist und daß die geistige Lebensenergie nicht nur in der Zelle, sondern als Lebenskeim auch in jedem Molekül, Atom und Ätherillion, kurz in jeder auch noch so sicher tot erscheinenden Substanz existiert. „ES GIBT NICHTS UNBESEELTES IN DER NATUR. ES GIBT EWIGES, ALLÜBERALL SCHLUMMERNDES ODER TÄTIGES LEBEN!“
Das war der durch Experiment und vergleichende Forschung über Gedächtnis, Empfindungsfähigkeit und Zweckmäßigkeit im Anordnen und Aufbauen der Einzelteile jeder Materie nachgewiesene Grundsatz.
Ich stand mit meiner Anschauung unter den Naturforschern auch nicht isoliert da, denn der bekannte Zellenforscher und berühmte Biologe Oskar Hartwig, ein Anhänger der Entwicklungslehre, sowie der namhafte Anatom und Physiologe Stöhr, Direktor des anatomischen Instituts in Würzburg, erkannten eine noch nicht näher erforschte Lebenskraft an.


STÖHR UND Helioda in der lebenden Zelle [Hinzugefügt]

Ich wies wiederholt durch Hellfühlexperimente das Gedächtnis der anorganischen Materie für psychische Eindrücke und Begebenheiten auf Jahre, Jahrhunderte und Jahrtausende nach. Damit war die Theorie, daß solche Eindrücke durch Atom- und Ätherschwingungen ihre Erklärung fänden, hinfällig geworden. Denn alle nachfolgenden stärkeren physikalischen Eindrücke auf einen bestimmten Gegenstand müssen die vorhergehenden nach den Gesetzen der Mechanik infolge durchkreuzender Wellenbewegungen aufheben.
Das Gedächtnis der anorganischen Materie ist daher nicht auf mechanische Ätherschwingungen, sondern auf eine besondere selbständige Empfindungsenergie zurückzuführen.


ICH NANNTE DIESE ENERGIE DER MATERIE DIE DRITTE WELTENERGIE.

Daß diese Annahme richtig war, haben alle weiteren Nachforschungen und Prüfungen ergeben.

Masaru Emoto, Japan, hat dies mit der Visualisierung und dem Nachweis der Gedächtniskraft von Wasser voll bestätigt [Hinzugefügt]
Das gab natürlich der rohen, materialistischen Weltanschauung einen gewaltigen Stoß und die Anhänger derselben, denen ihr Dogma von der unbeseelten und geistlosen Materie eine einsuggerierte Lieblingsidee geworden war, hatte ich plötzlich zu einem großen Teile als Gegner.


Dogma [Hinzugefügt]
Die tiefer Denkenden hielten sich zuerst vornehm zurück, aber viele prüften auch nach und fanden meine Angaben bestätigt. Sie erkannten an, daß durch mich der Nachweis für die dritte Weltenergie, die Eigenbeseeltheit und Allbeseeltheit der Materie, erbracht worden war.
Aber ich befand mich damit plötzlich inmitten von Kämpfen und Angriffen gebildeter und nichtgebildeter Materialisten, die wie sich bald herausstellte, Feinde der Kirche und der Religionslehren, sowie des Okkultismus und verwandeter Gebiete waren und die sich einbildeten, die Kirche könne durch meine Entdeckungen vielleicht neue Stützpunkte für ihre Gottes-, Geist- und Glaubensanschauungen gewinnen. Aus diesem Grunde glaubten manche von ihnen, sie müßten mich und die an das Licht gezogenen, neuen Tatsachen geheim halten, ableugnen, verschleiern und bekämpfen.
Dieser Wahn ist aber ebenso unehrlich als auch unhaltbar, denn die Wahrheit ist eine Macht, und niemand vermag sie zu hemmen und zu unterdrücken. Hat sich die materialistische Weltanschauung in manchen Punkten geirrt, nun, so mögen die Anhänger derselben das doch ruhig eingestehen und sich nicht neuen und tieferen Forschungen verschließen.

„Kampf ums Dasein“ sagt LAMARCK und „Zuchtwahl“ sagt DARWIN, sei die Ursache der Entwicklung der Lebewesen.
Ich aber sage: IDEALLIEBE, IDEALKRAFT, IDEALKULTUS, kurz RELIGIÖSES, VON DOGMEN FREIES, HEILIGES INNENLEBEN IM STREBEN NACH BESSEREM UND VOLLKOMMENEREM IST DIE LETZTE URSACHE ALLER HÖHERENTWICKLUNG.
Kampf ums Dasein und Zuchtwahl können uns entfalten; DIE LIEBE, DIE SCHÖNHEIT, DIE RELIGION ALLEIN KANN UNS HÖHER ENTWICKELN UND DIE LIEBE IN ALLEM KANN HÖHERES, BESSERES SCHAFFEN, ZEUGEN UND VERERBEN.
Wo diese Elemente fehlen, tritt Stillstand, Verfall und Niedergang auf und damit ist das Schicksal eines Individuums, einer Art und eines Volkes besiegelt!
Von diesen praktischen Gesichtspunkten aus möchte ich ein religiös-wissenschaftliches Kulturneuleben schaffen. DAS SIND MEINE IDEALE UND BESTREBUNGEN, DIESEN GEHE ICH NACH TROTZ DEN KÄMPFEN UND HINDERNISSEN, DIE MIR FANATIKER VON RECHTS UND VON LINKS BEREITET HABEN.

Veredelung durch Studium der Original-Menschenkenntnis. [Hinzugefügt]
Wer erfahren hat, wie wahr das Sprichwort ist „Friede ernährt, Unfriede verzehrt“, der wird die Nützlichkeit dieser Studie für das Leben nicht mehr verkennen und vielleicht wünschen, daß sie auch gelehrt werden, - denn auch der Friede auf Erden kann durch ein naturwissenschaftliche und praktische Grundlage Stärkung und Sicherung erfahren.

Die Wahrheit ist eine unbesiegbare Macht, sie läßt sich nicht aus der Welt schaffen.
Die Vervielfältigung und Vergrößerung der Original-Zeichnungen und Bilder ist nicht gestattet. Man wende sich an den Verlag.



Kampf um Macht [Hinzugefügt]
Die eifersüchtige Bewachung und die Verharrung auf alten Irrtümern ist kein Beweis von hervorragender Intelligenz. Die Wissenschaftlichkeit hängt in letzter Linie nicht vom Beibehalten irriger Anschauungen ab, sondern vom Fortschreiten in der Erkenntnis der Wahrheit. Jede echte Wissenschaft und ihre Anhänger sind verpflichtet, neue Tatsachen zu prüfen und den Wahrheitsbringer zu fördern und zu schützen. Solche tüchtigen Vertreter echter Naturforschung fand ich viele, aber die Fanatiker der Gegenpartei ereiferten sich darüber um so mehr, und so kam ich ohne Schuld in den Kampf wissenschaftlicher Meinungen und Irrungen und damit in den Kampf um die Weltanschauung – nur weil ich einige Tatsachen nachgewiesen hatte.

Der Wahrheit und der Schönheit das ganze Sein
Die Annahme der Materialisten, ich würde den Vertretern der Kirche ein willkommener Naturforscher sein, weil meine Entdeckungen verschiedene Dogmen der Kirche als Stützpunkt diesen könnten, ist eine unnötige Besorgnis, denn ich gehe vollständig unabhängig und unbeeinflußt von der Kirche meine eigenen Wege.
Wohl habe ich erkannt, daß in dem alten Glauben gottesfürchtiger, guter und frommer Menschen vieles vorhanden ist, was mir erhaltungs- und verehrungswürdig gilt, wie beispielsweise der Glaube an die Liebe, die Übung der Tugend und die Verabscheuung des Lasters, - so erkenne ich damit noch nicht die mancherlei Widersprüche in den Dogmen der alten Religions-Anschauungen dieser Gläubigen an.
(Fortsetzung folgt.)


Dieser Kampf Huters ist ein Beispiel dafür, daß es zwischen dem harmonisch guten und dem bösen Prinzip keine Versöhnung gibt. Es gibt nur einen Kampf für das Gute, die Wahrheit und Schönheit bis zur völligen Überwindung alles Häßlichen und Bösen.

Daher wird auch der gute Mensch lernen müssen aus seiner Reserve und Tatenlosigkeit herauszutreten, d.h. er wird durch immer neues Ungemach und Unglück dazu veranlaßt, er wird zum Kämpfer für Wahrheit, Recht und Schönheit werden müssen, weil es keinen andern Weg der Höherentwicklung und zur endlichen Erreichung des Menschenglückes gibt.