Montag, 19. Januar 2009

CARL HUTERs MENSCHENKENNTNIS: DEUTSCHLAND - STATUS


Das Wahljahr 2009 rückt näher und näher. In den vergangenen Jahren und Legislaturperioden wurde die Republik Deutschland kontinuierlich immer weiter in den Dreck gefahren. Zu verantworten haben dies die großen Blockparteien, aber auch ihre Koalitionspartner. Statt die Demokratie als Basis für regierungspolitische Änderungen zu Gunsten des souveränen Bundesbürgers zu nutzen und als verbrieftes Recht zu schützen, entschieden sich die Regierenden, die Demokratie zum Wohle des Großkapitals und Einzelner immer weiter auszuhöhlen und weiter zu zerstören. Durch den Versuch, jedem Bürger Angst vor internationalem Terror einzureden, sehen diese Politiker sich legitimiert, Grundgesetze so abzuändern, dass dadurch freiheitlich-demokratische Prinzipien jedem einzelnen Bürger entzogen werden. Das beginnt mit der Auflösung des verbrieften Gesetzes zur freien Meinungsäußerung und endet mit der Einschränkung des Rechts auf die freie Entwicklung der Persönlichkeit.

Es geht aber nicht nur um die Eingrenzung der bürgerlichen Freiheiten. Um jeden Widerstand zu brechen, wurde ein infames System der Erniedrigung aufgebaut. Das Verlangen nach gerechtem Arbeitslohn wurde vom Kapital und den Herrschenden als selbstsüchtig und unverschämt dargestellt. Die durch die Kapitalinteressen verschuldete Arbeitslosigkeit wurde den Betroffenen von Politik, Kapital und vor allem der Systempresse als Sozialschmarotzertum vorgeworfen.

Institutionen, die dem Bürger helfen sollen, werden zu Verfolgungsbehörden - mit dem Auftrag, Delinquenten zur Gehorsamkeit zu bewegen. Der Bürger wird angewiesen, über Krankheiten oder Umzüge unverzüglich Meldung zu geben. Tut er dies nicht, werden ihm die Mittel gekürzt oder gar ganz gestrichen. Nur ein weiteres Bauernopfer für die aufstrebende Wirtschaft. Wer nicht spurt, dem wird der Boden unter den Füßen weggerissen - ohne Rücksicht auf Verluste.

Alle sozialen Errungenschaften der ersten echten Demokratie in Deutschland wurden zusammen mit dieser Demokratie zu Grabe getragen. Rechtloser waren Arbeitnehmer, Arbeitslose, Kranke und alle anderen Bürger nie zuvor. Der Bundesbürger hat sich dem Willen der Regierung zu beugen.

Das war nicht immer so und ist auch keineswegs demokratischer Natur. Es ähnelt frappierend einer - von Einzelnen oder elitären Gruppen initiierten - Diktatur. Angeblich zum Wohle des Volkes, zum innerstaatlichen Schutz gegen imaginäre Feinde von Außen und Innen. Alle diese Bedrohungen sind aber nur Mittel zum Zweck: Es besteht jeder Grund zur Sorge, dass es, wenn die Deutschen sich nicht genug fürchten, zu False-Flag-Attentaten kommen wird, damit die Politiker im Auftrag des Kapitals handeln können.

Menschen, die immer wieder bewiesen haben, wie man das eigene Volk - im Austausch für das Große Geld - verrät, wollen uns nun erzählen, von welcher Wichtigkeit es sei, uns unsere Rechte zu kürzen. Menschen, die Geldleistungen durch verschiedene Interessenverbände beziehen, um für selbige Verbände Politik zu machen. Menschen, die ihre gemachten Fehler als konjunkturfördernd hochjubeln und damit den normalen Bürger in die Armut und in den Hunger führen. Menschen, die keinerlei Schwierigkeiten damit haben, dass das Volk verelendet. Diese Menschen wollen uns erzählen, dass dies alles gut für uns sei?

"Die demokratischen Regierungen" knappsen hier eine Kleinigkeit vom Bürger weg, erhöhen da vom Bürger an den Staat abzutragende Leistungen - einzig zur Ausstattung und Gewinnerhöhung ihrer Interessenverbände.

Immer wieder wählen wir genau diese Intriganten!

Immer wieder hören wir die selben Phrasen an Versprechungen!

Immer wieder werden wir genau dadurch zum Schweigen gebracht - ruhig gehalten!

Damit muss ein für alle mal Schluss gemacht werden!

Zum Wohle der Bürger und Bürgerinnen Deutschlands. Zum Wohle der noch - in kleinen Teilen - vorhandenen Demokratie. Wir sind in der Pflicht, dafür einzustehen, dafür aufzustehen und zu kämpfen.

Jeder Einzelne! Niemand ist allein.

Jeder Bürger, jede Bürgerin ist ein Mosaikstein vom großen Bild der Demokratie, vom Bild der Souveränität. Jeder hat einen Nachbarn. Dieser hat wieder einen, und der hat auch wieder einen. Stehen wir auf und kämpfen wir gemeinsam mit ihnen! Gemeinsam können wir etwas bewirken!

Machen wir die Orte der Erniedrigung, die Armenküchen, Ausgabestellen der Tafeln, die Billigstdiscounter, die Jobcenter, Arbeitsagenturen und andere zu Sammlungspunkten und tragen den Zorn von dort aus auf die Straßen. Unsere Gegner werden nie mit der Unterdrückung und Erniedrigung aufhören. Sie haben uns belogen und betrogen.

Nun ist es an uns:

Bieten wir ihnen die Stirn! Holen wir uns unsere Freiheit selbst zurück!

Kämpfen wir!

Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende ...