Donnerstag, 8. Mai 2008

CARL HUTERs MENSCHENBEGLÜCKUNG: AMANDUS KUPFER (1879-1952) & ISRAEL

ISRAEL´S 60TH ANNIVERSARY

A couple watches a light show that helped kick off Israel´s anniversary festivities in Jerusalem. Observances began at sundown yesterday. (By Dan Bality -- Associated Press)

Nach dem ersten Weltkrieg fand die Hutersche Psycho-Physiognomik durch die Tätigkeit von Amandus Kupfer auch Eingang in speziell jüdischen Kreisen. Angeregt durch sein Buch "Grundlagen der Menschenkenntnis" war Monic Kincler in dem holländischen Zionistenblatt "Bar Kochba" und in US-Zeitungen (z.B. "New Yorker Staatszeitung" und "Herold") mit umfangreichen Abhandlungen über Carl Huters Psycho-Physiognomik hervorgetreten.


Auf seine dringende Empfehlung hin war Chaim Weizmann, ein damals bedeutender Zionistenführer, und mehrere weitere Herren, die von einem Zionistenkkongreß in Wien kamen, bei Amandus Kupfer in seinem Hause und fragte ihn um seine Meinung und Rat, ob es wohl richtig sei, daß er und seine Gesinnungsfreunde einen eigenen jüdischen Staat anstrebten, und ob sie diesen zu verwirklichen wohl imstande seien. Amandus Kupfer überlegte und antwortete, daß dies das Beste sei, was er, Weizmann, und seine Freunde tun könnten und daß sie bestimmt Erfolg haben würden.

Amandus Kupfer (1879-1952) war bedeutsamster Huter-Schüler und Bewahrer der Huterschen Menschenkenntnis in Nazi-Deutschland. Auf Anordnung von "Reichlügenminister" Goebbels wurden Zentner von Original-Material in Nazi-Deutschland vernichtet - über die Schweiz konnte jedoch das bahnbrechende Werkvermächtnis von Carl Huters Menschenkenntnis der Nachwelt erhalten werden.

Chaim Weizmann wurde nach dem zweiten Weltkrieg der erste Staatspräsident des jüdischen Nationalstaates Israel.