Sonntag, 18. Mai 2008

CARL HUTERs KALLISOPHIE/SCHÖNHEIT/BEAUTY



ISRAEL UND DEUTSCHLAND

Chaim Weizmann (1874-1952) und bedeutsamster Schüler von Carl Huter, Amandus Kupfer (1879-1952).



Shimon Peres (*1923) war jahrelang eine Galionsfigur der Arbeitspartei, für die er höchste Posten bekleidete: Darunter drei kurze Perioden als Ministerpräsident (obwohl er nie eine Wahl gewonnen hatte), Vize-Premier und Außenminister. Als solcher wirkte er maßgeblich am Zustandekommen des Gaza-Jericho-Abkommens mit, das eine palästinensische Teilautonomie im Gazastreifen und im Gebiet von Jericho vorsah. Dafür erhielt er 1994 zusammen mit Jassir Arafat und Jitzchak Rabin den Friedensnobelpreis. Mehrmals wirkte er auch als Minister in großen Koalitionen zwischen Likud und Arbeitspartei mit. 2006 verließ Peres die Arbeitspartei und schloss sich der Kadmia-Partei an. Am 13. Junig 2007 wurde er von der Knesset als Nachfolger von Mosche Katzaw zum Staatspräsidenten Israels gewählt.

Vor seiner politischen Karriere gehörte Peres zum Umfeld von Ben Gurion. In den fünfziger Jahren war er für diverse, teilweise geheim gehaltene Rüstungsabkommen zuständig. Außerdem gilt er als "Vater" des israelischen Atom-Programms.

Foto: AFP