Freitag, 16. Mai 2008

CARL HUTERs KALLISOPHIE/SCHÖNHEIT/BEAUTY


ISRAEL UND DEUTSCHLAND

Chaim Weizmann (1874-1952) und  bedeutsamster Schüler von Carl Huter, Amandus Kupfer (1879-1952).




Jitzchak Rabin (1922-1995). Rabin kam als Kind osteuropäischer Einwanderer im britischen Mandatsgebiet Palästina zur Welt. Früh engagierte er sich in der Hagannah, auch in deren Eliteeinheit Palmach. Im Jahre 1941 nahm er, als Angehöriger der britischen Armee, an militärischen Operationen in Syrien und dem Libanon teil, nach dem Krieg kämpfte er an führender Stelle gegen die britischen Mandatstruppen. Unter anderem war er an der Befreiung von Holocaust-Überlebenden beteiligt, die von den Briten in Lagern unter anderem auf Zypern interniert wurden.

Während des israelischen Unabhängigkeitskriegs 1948 befehligte er bei der Verteidigung Jerusalems, später kämpfte er im Negev gegen die Ägypter. Im Jahre 1949 handelte er als Delegierter der israelischen Waffenstillstandsdelegation auf Rhodos das Waffenstillstandsabkommen von 1949 mit Ägypten aus.

Nach dem Krieg wurde Rabin in den Generalstab befördert. Hier war er Chef der Operationsabteilung der Armee Israels. Im Laufe der nächsten Jahre stieg er rasch in der militärischen Hierarchie auf. 1964 wurde Rabin zum Generalstabschef der israelischen Armee ernannt. Unter seinem Komando errangen die Streitkräfte einen umfassenden Sieg über Ägypten, Syrien und Jordanien im Sechs-Tage-Krieg.

Ab 1968 wirkte Rabin als Botschafter in den Vereinigten Staaten und erkannte, dass der künftige engste Bündnispartner Israels die USA sein würden. In dieser Zeit baute er ein enges Verhältnis mit Regierungschefin Meir auf, deren Nachfolger er 1974 wurde. Zwei Jahre später trat er zurück, unter anderem, weil ein damals verbotenes Auslandskonto seiner Frau bekannt wurde, auf dem ein paar tausend Dollar lagen.

In der Politik blieb er weiter aktiv. Als Verteidigungsminister zwischen 1984 und 1990 verfolgte er eine bisweilen brutale Linie gegenüber den Palästinensern während der Intifada. Ganz anders verhielt er sich nach seiner Wahl zum Ministerpräsidenten 1992: Rabin leitete mit seinem Außenminister Peres den Friedensprozess von Oslo ein, akzeptierte PLO-Chef Arafat als Gesprächspartner. Schritt für Schritt sollten den Palästinensern hoheitliche Rechte übertragen werden. Für ihre Bemühungen erhielten Rabin, Peres und Arafat 1994 den Friedensnobelpreis.

FOTO: REUTERS

Innerisraelisch wackelte die Administration Rabins allerdings immer mehr. Zuletzt verfügte der Premier nur noch über eine Minderheitsregierung. Das innenpolitische Klima war wegen der Zugeständnisse an Arafat massiv aufgeheizt, es gab offene Drohungen und Hetztriaden gegen Rabin.

Am 4. November 1995 wurde Rabin bei einer Friedenskundgebung mitten in Tel Aviv von einem rechtsradikalen Israeli erschossen.