Donnerstag, 15. Mai 2008

CARL HUTERs KALLISOPHIE/SCHÖNHEIT/BEAUTY




Some 700,000 Palestinians fled or were forced from their homes in the war that followed Israel´s declaration of independence in 1948.

Some 4.5m Palestinian refugees now claim the right of return to lands they lost in Israel´s founding in 1948.

Palestinians habe been marking the 60th anniversary of what they call the Nakba, or the "catastrophe", of the founding of Israel.
SOURCE: BBC NEWS



Jitzhak Schamir (*1915). Schamir, dessen ursprünglicher Name Jaziernicki lautet, kam in Polen zur Welt und wanderte 1935 nach Palästina aus. Schamir engagiert sich bei der Irgun, einer militanten Untergrundorganisation. Nach deren Spaltung schloss er sich deren radikalster Gruppe an, der "Stern-Bande" und kämpfte gegen Briten und Araber. Schamir entkam einem Internierungslager und führte danach eine weitere Terrorgruppe, die Lechi, und war für mehrer Mordanschläge - unter anderem an den UN-Vertreter Bernadotte - verantwortlich. Nach der Staatsgründung wurde er amnestiert und später Mitglied beim Auslandsgeheimdienst Mossad. In den siebziger Jahren begann die politische Karriere beim rechtsgerichteten Likud-Block. Zunächst war Schamir Abgeordneter, bald Parlamentspräsident, 1980 Außenminister, 1983 Ministerpräsident.

Der Hardliner musste 1984 mit der Arbeiterpartei koalieren. Die große Koalition einigte sich auf die Rotation auf dem Premiersessel: Schimon Peres amtierte die ersten beiden Jahre, danach kam wieder Schamir auf den Posten. Beim Ausbruch der ersten palästinensischen Intifada, der Erhebung der Araber in den besetzten Gebieten, reagierte Schamir mit Härte.

Anfang der neunziger Jahre ordnete Schamir, der inzwischen einer Minderheitsregierung vorstand, den Ausbau der Siedlungen im Westjordanland an sowie die "Heimholung" äthiopischer Juden nach Israel. Gleichzeitig wurde er von den Amerikaner zu Friedensgesprächen mit den arabischen Nachbarn in Madrid gedrängt. Dort holte ihn seine terroristische Vergangenheit ein: Die arabischen Vertreter warfen ihm Mord vor, die Amerikaner misstrauten ihm. Derart politisch geschwächt verlor er die nächsten Wahlen. 1992 wurde Jitzchak Rabin von der Arbeitspartei sein Amtsnachfolger.