Mittwoch, 2. April 2008

DUERER=ALPHA; HUTER=OMEGA (HELIODA1)















Nürnbergs bekanntester Künstler, der zu seinen Lebzeiten auch als Mathematiker beachtet wurde.

* 21.5.1471 in Nürnberg; gestorben 6.4.1528 in Nürnberg.
Vater: Albrecht Dürer der Ältere (1427-1502), Goldschmied
Mutter: Barbara Holper (1451-1514)
Heirat: 7.7.1494 Agnes Frey (1475-1539).


WIRKEN

Der Künstler Albrecht Dürer muss hier nicht vorgestellt werden, die Literatur dazu ist nahezu unüberschaubar. Übersehen wird aber häufig, dass Dürer seiner Zeit auch ein geachteter Mathematiker war.



1525 erschien in Nürnberg seine Unterweysung der messung mit dem zirckel und richtscheyt in Linien ebnen und gantzen corporen, das zahlreiche Neuauflagen erlebte und heute noch als Reprint erhältlich ist.

In vier Teilen behandelte der Probleme der linearen Geometrie und der Kegelschnitte. Er ging auf die Konstruktion von n-Ecken sowie auf die Quadratur des Kreises ein. Der dritte Teil behandelte Probleme der Architektur, der vierte Teil beschäftigt sich mit der Stereometrie. Zu Deutsch verfasste Anleitung zur Herstellung von Sonnenuhren und von Globussegmenten.


1509 erwarb er das heute nach ihm benannte Albrecht-Dürer-Haus, dessen Vorbesitzer Bernhard Walter (1430-1504) war, der berühmte Schüler von Regiomontanus (1436-1476). Im November 1522 konnte er auch für 10 Gulden zehn Bücher aus dem Nachlass von Regiomontanus und Walther kaufen, worunter sich die Elemente Euklids in einer Abschrift von Rebiomonatanus befanden.




























Der deutsche Volksforscher, Carl Huter (1861-1912) puplizierte sein Hauptwerk in fünf Lehrbriefen 1904-06.


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