Sonntag, 20. April 2008

CARL HUTERs AUGENDIAGNOSE: KLASSISCHES SEHEN




















In der Zeitschrift "Deutsche Volksgesundheit", Herausgeber Dr. H. Will, April 1934, stand ein Artikel:


Als der historische Entdecker war der Budapester Arzt Peczelly bezeichnet, als wissenschaftlicher Ausbauer: Schlegel, der Schwede Liljequist, Andershou, Ottinger , Thiel, Surya, Frau Madus usw.

Der wirkliche wissenschaftliche Begründer der Augendiagnose Carl Huter war nicht genannt.





















Huter gibt über seine Forschungen zur Begründung der Augendiagnose folgendes an: In einer 22 jährigen Lebens- und Forscherarbeit von 1871-1893 habe er unabhängig von Peczelly die Areale und Hauptrichtachsen (Höhen- und Breitnachsen) der Augeniris gefunden.

1897 war durch Schlegel die Entdeckung Peczelly in deutscher Sprache in ihrem einfachen Tatbestand bekannt gegeben, wovon Huter 1891 Kenntnis erhielt. Von 1889-1899 gibt Huter an, habe er durch 10jährige Arbeit die Lagen der Tiefenachsen gefunden und er unterschied sie von den Höhen-, Breiten- und Neigungsachsen. Von 1899-1906 wies er die Zusammenhänge der Gehirnregionen mit allen Höhen-, Tiefen- und Breitenachsen nach.

Der im Hauptwerk veröffentlichte architektonische Plan über den Zusammenhang der Iris mit dem Körperinnern, über das Geheimnis der Lebensoffenbarung, ist das Resultat einer 33jährigen Lebensarbeit.

Huter ist in seinen Forschungen über die den Körper bauenden Kräfte vollständig original, ging ganz eigene Wege von Jugend an.

Als Kind schon hatte er diese wunderbare Strahlkraft beobachtet, die das Auge bei Liebe, Freude und guten Gedanken sichtlich erhellt. Er beobachtete die Verfinsterung des Blickes bei bösen Gedanken und fand so nach und nach als bildender Künstler die mannigfaltigsten typischen Augenausdrucksformen. Bei seiner in alle Feinheiten gehenden Beobachtungen entging ihm nicht die Veränderung des Auges bei Krankheiten und er brachte dies alles sofort mit der beobachteten Strahlkraft in Verbindung. So kam er zu gänzlich neuen eigenen Forschungsresultaten. In seiner "Neuesten Heilwissenschaft" von 1898 machte er bereits die eingehendsten Erklärungen über Od, Magnetismus und die Lebensstrahlkraft Helioda und die Polarität der inneren und äußeren Lebensvorgänge, und begründete damit seine damals schon weit bekannten und anerkannten Peripheriediagnosen. (In diesem Werk ist auf die "Diagnose aus den Augen" mehr wie ein dutzendmal Bezug genommen.)

Die Auffindung ganz bestimmter Areale in der Iris spricht Huter Peczelly zu.

Die Krankheitszeichen im Gesamtausdruck der Augen und der Iris nebst den bestimmten Achsenlagen entdeckt zu haben, bleibt Huters unantastbares geistiges Eigentum.

Source: Der gute Menschenkenner Nr. 34, 1935. Hrsg. Amandus Kupfer (1879-1952), bedeutsamster Schüler von Carl Huter (1861-1912).