Dienstag, 11. Juli 2017

REGIONAL-HUSUM: AM 11. Juli 2017 IST DER EHRENPRÄSIDENT DER THEODOR-STORM-GESELLSCHAFT, KARL ERNST LAAGE, IM ALTER VON 97 JAHREN GESTORBEN. (HELIODA1)





Karl Ernst Laage

Husum Prof. Karl Ernst Laage, Ehrenbürger Husums und langjähriger Vorsitzender der Storm-Gesellschaft, starb gestern im Alter von 97 Jahren.

SEITE 7 

Foto Wolfgang Timm / Carl-Huter-Zentral-Archiv, Husum - Copyright 2017



Warmherzige Erinnerungen an Karl Ernst Laage

Weggefährten heben neben der Würdigung seines enormen Werkes seine eloquente, freundliche und natürliche Art hervor





HUSUM Bestürzt reagieren Weggefährten von Professor Karl Ernst Laage auf dessen Tod. Der Ehrenbürger Husums, langjährige Vorsitzende der Storm-Gesellschaft und ehemalige Direktor der Hermann-Tast-Schule ist am Dienstag im Alter von 97 Jahren verstorben (wir berichteten). 

Ehrerbietung und Wärme strahlen aus den Stellungnahmen.

Peter Empen , Bürgervorsteher: „Ich bin tief betroffen und traurig, weil er mir ans Herz gewachsen war. Wissenschaftlich hat er unheimlich viel getan für ‚seinen Storm‘. Ich nenne ihn bewusst Vater der Storm-Stadt, daher auch die Ehrenbürgerschaft – und sein Werk bleibt das Fundament aller zukünftigen Arbeit.“

Astrid Seemann , Schloßbuchhandlung: „Ein überaus herzlicher und eloquenter Mensch. Erinnern möchte ich an vorzügliche Literatur-Kurse an der VHS, in denen er die Leidenschaft für Werke der Weltliteratur geweckt hat.“

Christian Demandt , Leiter des Storm-Hauses: Noch Mitte Mai habe Karl Ernst Laage sich bei der Eröffnung der Sonderausstellung zum Verhältnis zwischen Storm und Theodor Mommsen ausgesprochen interessiert gezeigt. „Ich bin Professor Laage unglaublich dankbar – vor allem für seine hilfreiche und pragmatische Zusammenarbeit.“

Philipp Theisohn , Präsident der Storm-Gesellschaft: Wir verlieren mit Karl Ernst Laage unseren großen Baumeister, die internationale Storm-Forschung ihren Pionier. Vor seiner Lebensleistung, seiner Akribie und seiner Hingabe an den Gegenstand stehen wir mit Bewunderung, Dank und der Verpflichtung, das von ihm Begonnene weiterzuführen. Mir persönlich war er ein heiterer, gelassener und immer hellsichtiger Ratgeber, auf dessen Eingebungen ich mich immer verlassen konnte.“


Heinrich Detering , Literaturwissenschaftler: „Für mich ist Karl Ernst Laage von 1995 an, als ich an die Universität Kiel kam, bis in seine letzten Lebensjahre hinein ein Lehrer, ein Mentor und ein Freund gewesen. Ich bin dankbar dafür, ihn gekannt, mit ihm intensiv an Storms Werk gearbeitet zu haben und auf seinen Wunsch sein Nachfolger in der Storm-Gesellschaft geworden zu sein.“

Heinrich Linkogel , Theodor-Storm-Chor: 1843 hatte Storm den Chor gegründet. „Ihr Storm-Sänger“ soll er stets bewundernd ausgerufen haben. Linkogel war 25 Jahre Vorsitzender. „Er hat uns traumhaft unterstützt anlässlich unserer 150-Jahr-Feier, auch bei der Arbeit an der Jubiläumsschrift.“

Imke Tannert , Buchhandlung Liesegang: „Professor Laage hat mit seinen Büchern, die längst ständig nachgefragte Klassiker sind, neue Schlüssel zum Zugang zu Theodor Storms Werken geliefert.“ ax





Karl Ernst Laage ist gestorben

Am 11. Juli 2017 ist der Ehrenpräsident der Theodor-Storm-Gesellschaft, Prof. Karl Ernst Laage, im Alter von 97 Jahren gestorben. Bis zuletzt hat er an den Veranstaltungen und dem Leben der Gesellschaft, die ihm so viel verdankt, mit unermüdlich wachem Interesse teilgenommen. 

Laage, der 1956 mit einer Dissertation zum Thema »Der Friedensgedanke in der augusteischen Dichtung« promoviert wurde, war von 1965 bis 1991 Sekretär und wissenschaftlicher Leiter der Storm-Gesellschaft. 

Von 1991 bis 2003 leitete er die Gesellschaft als Präsident, seit 2003 ist er ihr Ehrenpräsident. 

Zu seinen zahlreichen Verdiensten um den Dichter Theodor Storm gehört der Aufbau des Husumer Storm-Museums sowie des heutigen Storm-Zentrums. 

Ganz maßgeblich hat Laage die moderne Storm-Forschung initiiert, nicht zuletzt durch die von ihm und Dieter Lohmeier herausgegebene kommentierte vierbändige Ausgabe von Storms Werken. 

Die Storm-Gesellschaft ist sehr traurig über seinen Tod, der sie kurz vor Theodor Storms 200. Geburtstag am 14. September ganz besonders trifft. 

Sie ist zugleich dankbar für die Lebensleistung Karl Ernst Laages und wird sein Andenken in Ehren halten.


Für die Theodor-Storm-Gesellschaft: 
Prof. Dr. Philipp Theisohn, Präsident der Theodor-Storm-Gesellschaft.
Dr. Christian Demandt, Sekretär der Theodor-Storm-Gesellschaft.

Trauer um
Karl Ernst Laage

H U S U M Literatur, insbesondere die von Theodor Storm, war sein Leben. Gestern Nachmittag ist der langjährige Präsident der Theodor-Storm-Gesellschaft und Ehrenbürger der Stadt Husum, Karl Ernst Laage, gestorben. 

Er sei sanft und ruhig von der Welt gegangen, erklärte sein Sohn Jürgen. 

Laage hatte nicht nur wesentlichen Anteil daran, dass es das Storm-Museum in Husum gibt. Noch größer war sein Verdienst, Storm vom Bild des Heimatdichters befreit und entscheidend daran mitgewirkt zu haben, dass der Husumer seinen verdienten Platz unter den Großen der Weltliteratur zugewiesen bekam. 

Bis zuletzt blieb der Literaturwissenschaftler, der dem Dichter, ohne es zu wissen, schon als Kind nah war (seine Großeltern wohnten gegenüber von dessen Grab), seinem Storm verbunden. 

Wie viele Bücher er über ihn schrieb, wusste er am Ende selbst nicht mehr. 

Karl Ernst Laage wurde 97 Jahre alt. Er starb in jenem Jahr, indem Storm 200 Jahre alt geworden wäre. 

Foto Wolfgang Timm / Carl-Huter-Zentral-Archiv, Husum - Copyright 2017



Foto Wolfgang Timm / Carl-Huter-Zentral-Archiv, Husum - Copyright 2017

Ehrenbürger Karl Ernst Laage ist tot

Mit dem Lehrer, Literaturwissenschaftler und Ehrenpräsidenten der Storm-Gesellschaft verliert Husum einen hochverdienten Sohn 




Husum KarlErnstLaage ist tot.

Derlang- jährige Präsident der Theodor-Storm-Gesellschaft und Ehrenbürger der Stadt Husum starb gestern im Alter von 97 Jahren. Wie sein Sohn Jürgen mitteilte, ist er sanft und friedlich in seinem Husumer Haus eingeschlafen.

Wenn es jemanden gibt, der sein Leben in den Dienst der Literatur gestellt hat, dann war es Karl Ernst Laage. Wie viele Bücher er über Theodor Storm geschrieben hat, wusste der gebürtige Kieler am Ende selbst nicht mehr. „Zahlen waren nie meine Stärke“, sagte er. Das sah wohl auch sein Vater so. Der hatte in Kiel eine Realschule geleitet und riet dem Sprössling nicht – wie er selbst – Geschichte zu studieren, sondern lieber „was mit Geschichten zu machen“. „Er hat mich halt schon früh richtig eingeschätzt“, sagte Laage später.

Gleichwohl interessierte sich der angehende Abiturient mehr für Architektur. 

Dann aber kam der Krieg, und der änderte allesvonGrundauf.

„Als Kind habe ich immer um Storms Grab herum gespielt“, pflegte Laage zu berichten. 

Dabei hatte die Feststellung einen eher profanen Hinter- grund: Das Haus seiner Großeltern lag der letzten Ruhestätte des Dichters gleich ge- genüber. „Aber von Storm wusste ich da- mals noch nichts“, fasste Laage das „selt- same Vorzeichen“ schmunzelnd zusam- men. Wenn er gerade mal nicht um Storms Grab herumtollte, paukte der Jun- ge lateinische Vokabeln. Ein weiterer Mei- lenstein auf dem Weg in sein späteres Be- rufsleben. „Latein war damals ,in‘“, sagte Laage. Ein Grund mehr, es neben der Ger- manistik zum zweiten Studienfach zu ma- chen. „Durch Latein habe ich gelernt, wie man lernt.“

Neben dem Vater hatte noch ein ande- rer Pädagoge maßgeblichen Anteil an Laa- ges späterem Lebensweg: Sein Deutsch- lehrer entfachte den Literaturliebhaber in

..........................................................

„Am Sonnabend waren wir mit ihm noch einmal draußen – an seiner geliebten Dockkoogspitze.“

Jürgen Laage

Sohn des Verstorbenen

ihm. Gleichwohl studierte Laage nach dem Abitur in Kiel zunächst nur Germa- nistik. Und auch damit war nach zwei Se- mestern Schluss, da er 1939 zum Militär- dienst eingezogen und nach kurzer Grundausbildung an die Westfront geschickt wurde. Als „Katastrophe seines Lebens“ hat Laage diesen Lebensabschnitt später bezeichnet und eingeräumt, „dass ich mich habe verführen lassen. Wir waren jung und hatten keine Ahnung damals.“

Den wahren Schrecken des Krieges sollte der gerade 19-Jährige dann aber wäh-rend des Russland-Feldzuges und danach in sowjetischer Kriegsgefangenschaft kennenlernen. Ein Kapitel, über das er sich lange schmerzvoll ausschwieg: „aus Angst. 

Bis 2002 hatte ich einen wiederkehrenden Traum“, gestand Laage Jahrzehnte später. „Ich sollte frei gelassen werden, aber nur, wenn ich später nach Russland zurückkehre. Und dann haben sie mich nicht mehr rausgelassen . . .“

Die Jahre in Gefangenschaft begruben auch seine Ambitionen, Architekt werden zu wollen. In Moskau und Twer mussten seine Kameraden und er zerstörte Häuser wieder aufbauen. Das reichte fürs Leben. Außerdem gelang es der Literatur selbst in Gefangenschaft, immer wieder zu ihm durchzudringen. 

Weil er Interesse an russischer Literatur zeigte, bekam Laage von einem Russen ein Buch von Iwan Turgenew zu lesen und war hin und weg. 

Außerdem entdeckte er eine Ähnlichkeit zu Storms „Immensee“. „Aber das stimmte gar nicht“, sagte er später. 


Dennoch: Der erste Schritt zu seiner intensiven Beschäftigung mit dem Werk des Husumer Dichters war getan.

Nach dem Krieg steuerten ihn die prägenden Erfahrungen aus Kindheit, Jugend und Gefangenschaft direkt in seinen Traumberuf. Abermals studierte er in Kiel Germanistik – diesmal mit dem Schwerpunkt Literaturwissenschaften. 

Darüber hinaus schrieb er sich für Latein und Rus- sisch ein. 


Als Lehrer sollte er in

Husum Tausende von Schülern zum Abitur führen.

Während seiner Abwesenheit waren die Eltern ausgebombt worden und zu den Großeltern nach Husum gezogen, an jenen Ort, der dem Ver- hältnis zwischen Dichter und Denker die entscheidenden Impulse geben sollte. 

Nach dem Tod des Vaters übernahm er 1966 dessen Funktion als Sekretär der Storm-Gesellschaft. 

Die örtliche Gesellschaft wurde im Nissenhaus gegründet, das heutige Storm- Zentrum lag noch in weiter Ferne. 

Doch genau das wollte Karl Ernst Laage ändern. 

Als Storms Wohnhaus in der Wasserreihe zum Verkauf angeboten wurde, schmiedete er kurzerhand einen Pakt mit der Stadt: 

Die soll das Haus kaufen und er verspricht, es mit Leben zu erfüllen. 

Dafür rüttelte Laage an jeder Tür. Mit Erfolg. 

Als die Gesellschaft mehr als zwei Jahrzehnte später Storms Wohnzimmer vererbt bekommt, denkt er: „Jetzt ist es endlich so weit.“

Sechs Jahre zuvor war er aus dem Schuldienst ausgeschieden.

Neben dem Aufbau des Museums schafft Laage die Grundlagen für das Storm-Archiv, das heute Wissenschaftlern rund um den Globus als Dreh- und Angelpunkt der Storm-Forschung dient. 

Ein weiterer Meilenstein war die erste kritische Werkausgabe des Dichters, die er gemeinsam mit seinem langjährigen Freund, dem früheren Direktor der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek, Prof. Dieter Lohmeier, herausgab. 

Auch das internationale Storm-Sym-posium, im Volksmund „Storm-Tage“ g nannt, geht auf eine Idee von Laage zurück. 

Und er befreite Storm aus der Schub-lade des Heimatdichters, hatte wesentlichen Anteil daran, dass ihm sein verdienter Platz unter den Großen der Weltliteratur zugewiesen wurde. Husums Ehrenbürger, dessen Frau knapp vier Jahre zuvor gestorben war, hinterlässt drei Kinder und sechs Enkelkinder. 

Die Trauerfeier soll in der Marienkirche stattfinden.

So wie das Leben dieses konsequenten, aber zugleich ungeheuer feinfühligen Menschen begonnen hat, so endet es jetzt. Karl Ernst Laage stirbt in jenem Jahr, in dem der Dichter seines Lebens, Theodor Storm, 200 Jahre alt geworden wäre. 


Über sich selbst sagte er: 

„Ich hatte ein ausgefülltes Leben.“ 

Rüdiger Otto von Brocken

 




Unterwegs mit Theodor Storm: E. Laage, Karl:
Foto des Verkäufers

E. Laage, Karl:

Unterwegs mit Theodor Storm

[nach diesem Titel suchen]

Boyens Buchverlag, 2002

AnbieterBuecherhof, (Brekendorf, Deutschland)















Begegnungen mit Theodor Storm: Karl Ernst Laage
Beispielbild für diese ISBN

Karl Ernst Laage

Begegnungen mit Theodor Storm

[nach diesem Titel suchen]

Boyens Buchverlag Jun 2015, 2015

AnbieterAHA-BUCH GmbH, (Einbeck, Deutschland)
















Theodor Storm - Neue Dokumente, neue Perspektiven: Karl Ermst Laage
Foto des Verkäufers




















































LINKS


Geburtstagsempfang für Karl Ernst Laage: Ein Leben für Storm und die Literatur | shz.de

https://www.shz.de/lokales/husumer-nachrichten/ein-leben-fuer-storm-und-die-literatur-id9908221.html

Die ganze Wahrheit über den Pharisäer von Nordstrand - Schleswig-Holstein - News und Hintergründe - Hamburger Abendblatt

http://www.abendblatt.de/region/schleswig-holstein/article206879645/Die-ganze-Wahrheit-ueber-den-Pharisaeer-von-Nordstrand.html

Pilgerstätte für die Verehrer des Dichters: Storms Grab: Eine Gruft für 35 Tote | shz.de

https://www.shz.de/lokales/husumer-nachrichten/storms-grab-eine-gruft-fuer-35-tote-id7982271.html



Rotary Magazin Artikel: Karl Ernst Laage, RC Husum - Der Dichter und sein Redakteur

https://rotary.de/der-dichter-und-sein-redakteur-a-614.html

WAS MACHT DER POET: THEODOR MOMMSEN UND THEODOR STORM 1817-2017. (HELIODA1) – Helioda1's Weblog

https://helioda1.wordpress.com/2017/05/18/was-macht-der-poet-theodor-mommsen-und-theodor-storm-1817-2017-helioda1/

THEODOR-STORM STADT HUSUM: „BÜRGER AUF ABWEGEN: THOMAS MANN UND THEODOR STORM“ – FRISCHER WIND IN WASSERREIHE, HUSUM. (HELIODA1) – Helioda1's Weblog

https://helioda1.wordpress.com/2015/11/27/theodor-storm-stadt-husum-burger-auf-abwegen-thomas-mann-und-theodor-storm-frischer-wind-in-wasserreihe-husum-helioda1/

Die Ausstellung „Bürger auf Abwegen“ über Theodor Storm und Thomas Mann musste für das Storm-Haus neu gedacht werden (Helioda1) – Helioda1's Weblog

https://helioda1.wordpress.com/2015/12/02/die-ausstellung-burger-auf-abwegen-uber-theodor-storm-und-thomas-mann-musste-fur-das-storm-haus-neu-gedacht-werden-helioda1/



ANLAGE


 

http://chza1.blogspot.de/2010/10/korrespondenz-praktische-psycho.html?m=1

   

wolfgangvonbraunschweig: Geprägte Kindheit in Braderup auf Sylt, Einschulung in Kampen-Wenningstedt.
    

  
 

Kommentierung Vernissage über Thomas Mann & Theodor Storm von Wolfgang Timm / Carl-Huter-Zentral-Archiv, Husum:


Großartige Kooperation von Lübeck und Husum – professioneller positiver und notwendiger „Push“ für Husum!


Unser Momsen-Preisträger 2015, Herr Ernst Laage, Ehrenpräsident Theodor-Storm Gesellschaft Husum in Begleitung von seinem Sohn Laage Jr. konnte ich vor Ort in Ausstellung Wasserreihe begrüßen. 


Sein Sohn, der liebevoll seinen Vater im biblischen Alter helfend zur Seite steht, versicherte, daß unserem Ehrenpräsidenten Laage (ursprünglich aus Kiel) diese professionelle Ausstellungs-Darbietung von Lübeck sehr gut gefallen hat.


Leider hatte unser verdienstvoller frischer Momsen-Preisträger Laage seinen Momsen-Ring mit Bild von Theodor Storm nicht bei sich.

https://helioda1.wordpress.com/2015/11/02/husum-hans-momsen-preis-fur-prof-karl-ernst-laage-shz-de-helioda1/

Ich hatte Gelegenheit mit dem neuen Präsidenten der Theodor Storm Gesellschaft, Husum, Prof. Dr. Philipp Theisohn



und 


zwei Verantwortlichen Könnern der hervorragenden Ausstellungs-Präsentation des Boodenbrook Haus, Lübeck – nun in Husum, die zuvor in Lübeck, September 2015 erfolgreich lief, für ein Gespräch:

Ich äußerte „Endlich mal frischer Wind in Wasserreihe / Husum“ mit dieser professionell gekonnten Ausstellungs-Darbietung aus Lübeck – adaptiert auf Husum!


Fazit: Tolle Ausstellung! Großartig, daß auch junge Menschen, die ich vor Ort auch diesbezüglich angesprochen hatte, die notwendige Verjüngung positiv verkörpern.

 

Do. 18.5. Vernissage »Was macht der Poet: Theodor Mommsen und Theodor Storm 1817–2017«

Eröffnung der Sonderaustellung im Storm-Haus (Laufzeit bis zum 31.10.). Begrüßung: Dr. Christian Demandt, Einführung durch den Kurator Dr. Ole Petras (Kiel). [Aufgrund kurzfristiger Absage / Verhinderung übernahm Herr Demandt diesen Part]. Lesung: Nino Moritz.

Storm-Haus, 19.00 Uhr

Eintritt frei. Um Anmeldung wird gebeten bis zum 15. Mai.


[Herren Hans-Jürgen Hansen, WestkuesteNet und Wolfgang Timm, Carl-Huter-Zentral-Archiv, beide Husum, waren vor Ort].

Do. 30.3. Karl Ernst Laage: »Theodor Storm zum 200. Geburtstag. Aufsätze, Untersuchungen, Dokumente« (Buchvorstellung)
Der Begründer der modernen Storm-Forschung stellte sein Buch zum Festjahr vor. Mit 25 Dokumenten aus dem Leben Theodor Storms und den dazugehörigen Ergebnissen aus 50 Jahren Forschertätigkeit. 

Der Reigen beginnt gleich mit einem Falscheintrag von Storms Geburtstag im Husumer Kirchenbuch.

Foto Wolfgang Timm / Carl-Huter-Zentral-Archiv, Husum - Copyright 2017


[Im neuen Schimmelreiter-Zimmer fachsimpelten Herr Ehrenpräsident der Theodor-Storm-Gesellschaft und sein Sohn mit Herrn Hans-Jürgen Hansen bezüglich historisch lokalisierbarer Anregungen für das Spätwerk Theodor Storms Der Schimmelreiter].





V