Freitag, 28. Juli 2017

NO PRIVACY - ENDE VON PRIVATHEIT TOTAL! KI / KÜNSTLICHE INTELLIGENZ - EVOLUTION OHNE MENSCH. (HELIODA1)

[UPDATE 30.7.17]]

In den ersten drei Tagen bei Amazon ausverkauft!












Evolution ohne uns

"Eines der spannendsten Bücher des Jahres!" (Playboy Deutschland)

"Ein wichtiges Thema, ein wichtiges Buch!" (Der Aktionär)

"So geschrieben, dass jeder es versteht." (RBB Radio Eins)

"Ein grandioses, ein erschreckendes, ein wichtiges Buch!" (Buch der Woche, Roter Reiter) 

Unmerklich drängt sich intelligente Software immer tiefer in unser Leben. Zunehmend übernimmt sie Aufgaben, die früher menschlichen Spitzenkräften vorbehalten waren. Künstliche Intelligenz ist „the next big thing“. Täglich übertragen wir intelligenten Programmen immer mehr Verantwortung im Management und in der Medizin, in der Energiewirtschaft und in der Nahrungsversorgung, sogar in der Kriegsführung. Und sie macht ihre Sache gut. Was aber passiert, wenn wir ein intelligentes Wesen kreieren, das dem Menschen weit überlegen ist?

Seine Augen sind die weltweit vernetzten Überwachungskameras.

Sein Wissen ist das vollständige Internet.

Sein Arsenal sind die SmartWaffen der Supermächte.

Seine Intelligenz ist klüger, als wir je verstehen werden.

Werden wir immer Darwins Darling sein?


GOOGLE IS QUIETLY RECORDING EVERYTHING YOU DO




Eine der größten Bedrohung unserer Zeit: Künstliche Intelligenz - Business Insider Deutschland

http://www.businessinsider.de/eine-der-groessten-bedrohung-unserer-zeit-kuenstliche-intelligenz-2017-7


[PRELUDE]
Das Buch "Evolution ohne uns - Wird Künstliche Intelligenz uns töten" erscheint am 10. August 2016 im Plassen Verlag
Das Buch „Evolution ohne uns - Wird Künstliche Intelligenz uns töten?“ ist ab 10. August [2016] erhältlich / Plassen Verlag

Interview mit Jay Tuck: "Künstliche Intelligenz hat uns längst überholt"

 Martin Holland

Interview mit Jay Tuck: "Künstliche Intelligenz hat uns längst überholt" | heise online

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Interview-mit-Jay-Tuck-Kuenstliche-Intelligenz-hat-uns-laengst-ueberholt-3459009.html

INITIATOREN UND REFERENT: (v. l.) Henning Röhl, Jay Tuck und Thomas Knippenberg.Schlüter

WELT Jay Tuck, Journalist und Autor des Buches „Evolution ohne uns? – Wird Künstliche Intelligenz uns töten?“ zeichnete bei seinem Ausflug in die Welt von Big Data ein düsteres Bild. Gleich zu Beginn seines Vortrages in der Sommerkirche Welt zitierte er Tesla-Chef Elon Musk: „Künstliche Intelligenz ist die größte existentielle Bedrohung für den Menschen. Wir beschwören den Teufel.“

Watson, ein Computerprogramm aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI), wurde von IBM entwickelt und sei heute imstande, 200 Millionen Seiten Information innerhalb von drei Sekunden zu lesen. Steigerungsmöglichkeiten gingen deutlich weiter nach oben, machte Jay Tuck deutlich. „Wir werden dabei mit Rechnerleistungen konfrontiert, die weit über die menschliche Vorstellungskraft gehen. Bisher war der Mensch das Maß aller Dinge, er war und ist klug genug, um Hard- und Software zu entwickeln und diese zum Wohle der Industrie, Medizin und vielen anderen Bereichen des täglichen Lebens zu transportieren.“ In der Zwischenzeit wäre aber eine Tür aufgestoßen worden, die nicht mehr zu schließen oder zu regulieren sei. „Darwins Darling hat keinen Stecker zum Herausziehen. Denn das kannten wir ja bisher: Muckte der PC, zogen wir kurz den Stecker, anschließendes Hochfahren und alles war wieder o.k.“

So beginnt der Autor das Vorwort seines Buches mit den Worten: „Wir sind zu doof dafür.“ Und für diese Behauptung hat er, der Industrie, Politik und Militär berät, seine Gründe. „Die Tragweite des Wachstums ist unvorstellbar. Mit jedem Schritt hat sich die Speicherkapazität selbst von Heimcomputern vertausendfacht – von Kilobyte-Floppy auf Megabyte-Diskette, von Gigabyte-Speicherkarte auf Terabyte-Festplatte.“ Heute wird sie in den Serverparks von Nachrichtendiensten und Wirtschaftsunternehmen in Petabyts gemessen, „und die mathematischen Fachbegriffe, die noch auf uns zukommen werden, stellen weitere Quantensprünge dar“, so der Autor. „Die letzte Schwelle der KI soll bald fallen, denn Experten arbeiten an Maschinen, die eigenständig die Entscheidung über Leben und Tod treffen, wobei Pentagon-Planer in offiziellen Strategiepapieren avisieren, Robo-Waffen einzusetzen, die autark töten können.“

Jay Tuck erklärte, dass die technische Herausforderung in Form von KI wie ein Tsunami auf die Menschen zurolle. Lernfähige Software, die eigene Updates schreibe, existiere bereits heute schon bei Google, Facebook, Amazon und Co., und sie werde in den Hightech-Denkfabriken weiter und weiter entwickelt und so, „dass sie dem Menschen in Zukunft überlegen sein wird“. Bereits heute steuere sie Börsengeschäfte und Bankenwesen, Stadtverkehr und Medizin sowie Pharmaforschung, Industriebetriebe und Rüstungsunternehmen. Sie habe einen Stand erreicht, der auch Bill Gates, den Microsoft-Gründer, anerkannter Guru des Silicon-Valley, beunruhige. „Er arbeitet mit den klügsten Köpfen der Welt zusammen und ist kein verklärter Science-Fiction-Freak und schon gar kein ängstlicher Untergangsanhänger“, so Tuck. „Er steht auf solidem Fundament weitsichtiger Forschung. Dennoch ist Bill Gates besorgt: Eines Tages könnte KI zur Bedrohung der Menschheit werden. Und einer der brillantesten Denker unserer Zeit, Stephan Hawking warnt, dass die Menschheit sich selbst ausrotten könnte.“

„Eine Lösung gibt es nicht“, so Tuck abschließend. „Die KI-Branche weiß teilweise gar nicht, was sie da macht. Wir können nur hoffen, dass die Menschen, die mit der Materie umgehen, ein Gewissen haben und sich nicht verführen lassen. Kontrollieren kann das niemand mehr. Man kann versuchen, ethische Prinzipien einzubauen. Das Problem jedoch wird die Gier sein. Denn mit KI ist unvorstellbar viel Geld zu machen. Daher sollten Industrie und Politik wachsam sein. Bleiben wir optimistisch.“

Elvira Schlüter

[Herren Hans-Jürgen Hansen / WestkuesteNet und Wolfgang Timm / Carl-Huter-Zentral-Archiv, Husum, waren beide zum Vortrag "Sommerkirche Welt, Mo. 24. Juli, 20.00 Ihr "EVOLUTION OHNE UNS? - WIRD KÜNSTLICHE INTELLIGENZ UNS TÖTEN?" Ein Blick in die Zukunft mit Jay Tuck, Hamburg. Nach seinem Vortrag hatten wir Gelegenheit mit Herrn Tuck ins Gespräch zu kommen. U.a. erwähnte dieser Journalist, daß zum G20 in Hamburg für den US-Präsidenten eine Hochtechnologie zum Einsatz kam, wo alle Bürger Hamburgs in diesem Zeitraum von Drohnen im Himmel vollumfänglich datenelektronisch inklusive individueller Identifizierung total erfasst wurden. 

Es war nach Tuck sinnlos, das sich Mitglieder des Schwarzen Blocks in Hamburg zur Identifizierungserschwerniss immer mal wieder verkleideten und umzogen. Diese Daten hätten seiner Auskunft nach sicherlich BRD-Geheimdienste gerne, werden diese jedoch von USA nicht erhalten. Verweis, das ANTIFA vom FBI offiziell als TERRORORGANISATION eingestuft wurde, gesamte Namensliste aller Antifa-Menschen sind gelistet und bekannt! Auf meine Nachfrage hin im persönlichen Gespräch verwies dieser auf Juni-Ausgabe von Playboy, wo Tuck diesbezüglich Interview gab und dieses abgedruckt ist.

Nach Aussage von Tuck beabsichtigt das Pentagon = GLOBALES TÖTUNGSMANAGEMENT in Washington DC, das Drohnen mit KI ausgestattet, die konkrete Tötung von Menschen selbstständig tätigen, ohne Vorgabe von Menschen, wie dies während der Amtszeit von Obama im am sozusagen Tötungsbeschluss-Tag Dienstag im Weißen Haus via US-Präsidenten Autorisierung bestimmte Personen ohne jegliche Gerichtsbarkeit, zuvor als Terrorist klassifiziert einfach von ferngesteuerten Drohnen via Ramstein in der Pfalz / Deutschland koordiniert in Luft gesprengt werden, mit erheblichen Kollateralschaden von inzwischen zig Tausend mit zerstümmelten Menschen, viele auch Unbeteiligte!]]

Herzlich willkommen im Staat
 Samstag, Apr 29 2017 

KILEZ MORE: DrohnenMassaker Stoppen! [Live & Unzensiert in Ramstein 2016]
https://youtu.be/I5yyL6nf_Uc

KILEZ MORE - NEW WORLD ORDER [Alchemist OUT NOW]

https://youtu.be/ic4puIzth30]
***

Nach Forschern und Ingenieuren reiht sich mit Jay Tuck nun auch ein angesehener Journalist in die Reihe derer ein, 

die vor den Gefahren von KI warnen. 


Im Interview mit Techstage erklärt er, warum sich unsere digitalen Helfer bald gegen uns wenden könnten.


Der Investigativjournalist Jay Tuck warnt, 

dass wir in vielen Bereichen längst nicht mehr wissen, was Computer und Algorithmen machen. 

Je mehr Verantwortung wir etwa in der Industrie und im Militär an Künstliche Intelligenz abgeben, desto größer werde die Gefahr, dass sie irgendwann nicht mehr in unserem Interesse entscheide, 

erklärt er im Interview mit Techstage.


Damit reiht er sich ein in die immer länger werdende Liste derer, die vor den Gefahren von KI warnen

Natürlich sei es gegenwärtig sehr zu begrüßen, wenn Computer beispielsweise Radiologen dabei überflügeln, auf MRT-Aufnahmen Krebserkrankungen zu erkennen. 

Aber wenn Algorithmen in nicht allzu ferner Zeit uns Menschen in allen Bereichen überflügelt haben, hätten wir ein Problem, dass wir nicht mehr in den Griff bekommen könnten.


Gegenmaßnahmen gegen diese Entwicklung gebe es derzeit noch nicht, 

denn uns fehlten die Strukturen, damit umzugehen. 


Auf die Politik setzt er keine große Hoffnung, 

da die immer erst zu spät reagiere. 


Viel eher könne sich die Industrie selbst kontrollieren, 

denn die Menschen die Künstliche Intelligenz entwickeln, wüssten am besten, wie gefährlich die werden kann. Der Einzelne jedenfalls könne nichts tun. 


Er selbst sehe sich als 

Warner, 

der Angst 

oder zumindest Respekt vor dieser Entwicklung schüren wolle. 


Zusammengefasst hat er die Ergebnisse seiner Recherchen in dem Buch 

"Evolution ohne uns – Wird Künstliche Intelligenz uns töten?"

 
Das vollständige Interview mit Jay Tuck – Quelle: Stefan Möllenhoff

(mho) 


***

Als sich Google auf die Suche nach einem Gehirn für sein Gedächtnis machte, schickte es seine Scouts nach London. Die wurden in einem unscheinbaren Bürotrakt am 5 New Street Square fündig. Dort arbeiteten ein Dutzend junge Programmierer in einem geheimnisumwitterten Unternehmen mit dem Namen DeepMind. 

Googles Gehirn ist DeepMind

Papiere und Pressemitteilungen gab es selten, Äußerungen vom Management so gut wie nie. Die Firmenwebsite war ein leerer Bildschirm. Man wusste nur, dass DeepMind irgendwie mit KI-Forschung beschäftigt war. Gründer Demis Hassabis ist ein quirliger Neurowissenschaftler, passionierter Schachspieler und erfolgreicher Entwickler von Computerspielen. Seit dem Studium verfolgte er ein ehrgeiziges Ziel. Er wollte das menschliche Gehirn in einem Computer rechnerisch nachbilden. Er brauchte dazu Software, die mit jedem Entwicklungsschritt neu hinzulernen könnte. Im Jahr 2011 gründete er DeepMind. Er war damals vierunddreißig Jahre alt. Es war neurologisches Neuland. 

„Wir wollen den Computer mit der Fähigkeit ausstatten, selbstständig aus Erfahrung zu lernen, wie ein Mensch das tun würde, und vielleicht Dinge zu meistern, von denen wir heute noch nicht einmal wissen, wie wir sie programmieren müssen“, so Hassabis. Er fütterte seinen Rechner mit Atari-Spielen, gab ihm aber keine Informationen über Spielregeln oder Bedienung. Als einzige Quelle hatte der Rechner die Informationen, die auf dem Bildschirm erschienen. Die Maschine lernte im wahrsten Sinne des Wortes spielend – indem sie sich eigenständig das Spielen von 49 Konsolen-Games beibrachte. Das Vorbild des Rechners: die menschliche Fähigkeit zu lernen. Am Anfang waren seine Rückschlüsse zufällig, der Rechner auf sich selbst angewiesen. Später hatte er den Sinn erkannt, die Bedienung begriffen und die Spiele gemeistert. Alsbald besiegte er seine menschlichen Erfinder.


Computer lernen selbstständig

Zunächst klingt das unspektakulär. Kinder können das auch. Für die Forscher war es sensationell – lernfähige Software. Das Lernen durch die Eingabe unstrukturierter Informationen wird von Experten „unbeaufsichtigtes Lernen“ (unsupervised learning) genannt. Der Computer muss die Struktur herausfinden und selbstständig entscheiden, was er damit machen will. Mit der revolutionären Künstlichen Intelligenz ihrer Algorithmen meisterten die Rechner von DeepMind Spiele wie Pong oder Space Invaders. Sie lernten allein von den sichtbaren Daten auf dem Bildschirm. Für herkömmliche KI-Systeme mussten Software-Teams tagelang Algorithmen entwerfen, Befehle codieren und Daten detailliert kennzeichnen, bevor der Rechner etwas damit anfangen konnte. Der Computer wurde sozusagen an die Hand genommen. Hier lernte er ohne Anleitung.

„Es war aufregend zu sehen, wie er immer wieder Strategien entdeckte, die für die Programmierer neu waren“, sagt Hassabis. Es ist vielleicht niedlich, wenn ein Computer unerwartete Wege beim Spiel geht. Man kann sich dabei förmlich den Stolz in den Augen der Erfinder vorstellen. Die Vorstellung, dass eine lernfähige Intelligenz, die große Bereiche des menschlichen Lebens kontrolliert, eigene Wege geht, ist weniger niedlich. „Wir sind nur an dieser Art von KI interessiert“, so Hassabis.

Die Idee hinter dem Forschungsprogramm ist es, langsam die Bereiche zu erweitern, in denen der Computer selbstständig lernt. Das Vorbild sind wir selbst. Die Forscher haben einen Prototyp vor Augen – das menschliche Gehirn. Menschen können ihre Schnürsenkel zuschnüren, mit dem Fahrrad fahren und Astrophysik studieren – alles mit derselben Lernarchitektur. Es ist Neuland. Aber es ist möglich. Im Hintergrund entwickelten die Forscher ein unabhängig denkendes Wesen mit maschineller Lernfähigkeit – eine Künstliche Intelligenz. Nach den ersten Babyschritten schrieb sie ihren eigenen Code. Die Wege, die sie gehen würde, waren nicht vorhersehbar. Hassabis Versuch war ein Durchbruch für die Künstliche Intelligenz. Es war aber keine Spielerei. 


Auslöschung der menschlichen Rasse 

DeepMind befand sich an der Spitze der KI-Forschung. Das wussten Branchen-Insider. Ihre Forschung erweckte akutes Interesse in Mountain View, Kalifornien. Als Google an die Tür klopfte, glaubten Hassabis und seine Freunde an das große Glück. Der schönste Traum eines jeden Start-up-Gründers ist schließlich der Börsengang. Oder ein Kaufinteressent, der tiefe Taschen hat. Google war interessiert. Und Google hat tiefe Taschen. Es bot knapp Euro 500 Millionen für DeepMind. Die Firmengründer, hätte man denken können, würden sofort zuschlagen. Aber nein, sie zögerten. Nicht wegen des Kaufpreises. Der hätte sie über Nacht zu sehr vermögenden Männern gemacht. Sie waren aber besorgt um das Gefahrenpotenzial ihrer Arbeit. Sie stellten Bedingungen, ungewöhnliche Bedingungen.

Die Tüftler an der Themse wussten, dass ihre Software-Kreation gefährlich werden könnte. In den Worten des Mitbegründers Demis Hassabis betrieben sie mit DeepMind „ein Manhattan-Projekt in Sachen Künstlicher Intelligenz“. Sein Vergleich mit der Entstehung der ersten Atombombe ist nicht abwegig. Viele Wissenschaftler halten das Gefahrenpotenzial von Künstlicher Intelligenz durchaus für vergleichbar mit atomaren Waffen. Shane Legg, sein Partner und Mitbegründer von DeepMind, hält es für möglich, dass Künstliche Intelligenz eigene Wege gehen könnte. Mehrfach stellten Programmierer fest, dass die DeepMind-Rechner eigenständig einen Code schrieben, den die menschlichen Ingenieure nicht mehr entziffern konnten. Das war cool. KI sollte eigene Wege gehen. Dass die neue Software unverständlich war, machte die Kollegen allerdings nervös. Die Maschine konnte denken. Das war unheimlich. Legg erkannte das Potenzial. Künstliche Intelligenz sei gefährlich. „Sie könnte bei der Auslöschung der menschlichen Rasse sehr wohl eine Schlüsselrolle spielen.“


Der Kanarienvogel im Bergbau

Hassabis und Legg wollten im Kaufvertrag mit Google einige Sicherheiten verankern, damit Künstliche Intelligenz nicht zur Bedrohung für die Menschheit wird. Deswegen verlangten sie – als Voraussetzung für den Verkauf an Google – dass der kalifornische Datengigant einen Ethik-Ausschuss einrichtet. Unabhängige Experten sollten die Forschung und Entwicklung von KI ständig überwachen und sicherstellen, dass sie nicht außer Kontrolle gerät. Die Jungunternehmer wollten verhindern, dass ihre Forschung mit der Künstlichen Intelligenz nicht aus dem Ruder läuft. Sie fürchteten ernsthaft, dass die Horrorvisionen aus Hollywood-SciFi-Filmen womöglich wahr werden könnten. Von Presse und Parlament – so glaubten sie – könne man keine vernünftige Aufsicht erwarten. Wie der Kanarienvogel im Bergbau soll das Ethik-Komitee frühzeitig vor der Gefahr einer drohenden Intelligenz-Explosion warnen. Seit der Übernahme durch Google hört man allerdings wenig vom Ethik-Ausschuss, nicht einmal, wer seine Mitglieder sind, ist bekannt. Hassabis verweigert dazu die Aussage. Presseanfragen bleiben unbeantwortet.

Demis Hassabis scheint inzwischen von Google sehr angetan zu sein. Durch den Verkauf ist er vielfacher Millionär geworden. Er glaubt an sein Team. Er vertraut Google. „Wenn irgendwer den Durchbruch schaffen kann, wird dies das Team sein. Die Zukunft wird Google gehören, und zwar in einer Art und Weise, die wir uns heute nicht im Ansatz vorstellen können.“ Mit seiner Leidenschaft arbeitet er bereits an einem neuen Ziel: der „proaktiven Version“ der Google-Suche. Sie soll nicht nur einfach für die Menschen Dinge finden. Sie soll auch Entscheidungen für sie treffen.

Cover des Buches "Evolution ohne uns - wird Künstliche Intelligenz uns töten?"

 




***

Google Is Quietly Recording Everything You Do — Collective Evolution

von haunebu7



tesla model s DE shutterstock_186846824Auch Tesla forscht massiv im Bereich des autonomen FahrensEpicStockMedia/Shutterstock

Wir steigen in unsere Autos und lassen uns autonom von A nach B fahren. Das Auto weiß, dass am Nachmittag zu viel Verkehr auf den Hauptstraßen ist und es über Seitenstraßen schneller ans Ziel kommt. Zu Hause steuern wir die Lampen und unsere Musik-Anlage mit der Stimme, zumindest in der Anfangsphase. Denn mit der Zeit weiß die Smart-Home-Lösung selbst, wie hell wir es in unseren vier Wänden haben möchten und welche Musik wir zu welcher Tageszeit hören möchten — also steuert das Tool die Einstellungen selber.






Diese Szenarien sind teilweise schon verfügbar, teilweise arbeitet die Forschung noch an der Umsetzung. Doch klar ist: Automation übernimmt mehr und mehr unseren Alltag. Hinter dieser Entwicklung steckt die sogenannte „Künstliche Intelligenz“. Eine tolle Sache, die unser Leben vereinfacht — aber eben nicht nur. Denn die Gefahren sind mindestens so groß, wie der Nutzen.


Stephan Hawking und Bill Gates warnen drastisch vor Künstlicher Intelligenz

Stephan Hawking beispielsweise warnte drastisch: „Der Fortschritt der künstlichen Intelligenz könnte das Ende der Menschheit bedeuten.“ Auf den ersten Blick könnte diese Aussage überraschen, doch es gesellen sich andere große Namen zu dem Physiker, die ebenfalls in diese Richtung gehen.

„Ich gehöre zu dem Lager, das sich Sorgen wegen einer Superintelligenz macht. Am Anfang werden die Maschinen viele Aufgaben für uns erledigen und nicht besonders intelligent sein. Das sollte positiv sein, sofern wir das gut verwalten. Ein paar Jahrzehnte später aber wird die Intelligenz groß genug sein, um für Beunruhigung zu sorgen“, sagt beispielsweise Bill Gates.

Wie gefährlich ist diese Technologie also wirklich? Dafür muss man zunächst verstehen, was genau dahinter steckt. „Künstliche Intelligenz ist kein Werkzeug, das Menschen erschaffen. Es ist vielmehr eine Software, die sich selbstständig weiterschreibt — wobei diese Verbesserung nicht im Sinne der Menschheit sein muss“, fasst Jay Tuck gegenüber Business Insider zusammen. Der US-Sicherheitsexperte schrieb das Buch „Evolution ohne uns — Wird Künstliche Intelligenz uns töten?“ Zudem hat er auch einen TED-Talk zu dem Thema gehalten.


Menschen könnten den Maschinen in die Quere kommen

Das heißt: Vom Menschen wird der Zweck und das Ziel einer K.I. geschaffen, aber die Software schreibt sich immer eigenständig weiter. Erst einmal in der vierten oder fünften Generation angekommen, ist es für den Menschen kaum noch nachvollziehbar, welche Entwicklungen die Software genommen hat. Die geschriebenen Codes seien nicht nachvollziehbar und es gebe auch keine Möglichkeit wieder einen Schritt zurückzugehen in der Entwicklung der Maschine.

Drastische Worte kommen also auch von dem Experten. Doch wie soll das aussehen: Künstliche Intelligenz, die uns tötet? Vielleicht wie in den Terminator-Filmen, in denen Maschinen die Menschheit tatsächlich bekriegen? Jay Tuck Reaper DrohneUS-Sicherheitsexperte Jay Tuck neben einer Reaper. Drohnen könnten bald selbst entscheiden, wann sie ihre Waffen abschießenJay Tuck

Natürlich nicht, sagt Jay Tuck: „Zum Beispiel könnte eine K.I. das Ziel haben die Umwelt zu verbessern. Das könnte mit einfachen Reinigungsaufgaben beginnen — aber vielleicht merkt die vierte oder fünfte Generation der Software, dass die Menschen das eigentliche Problem sind. Da könnte es zu unangenehmen Konflikten kommen.“

Daten verbreiten sich über die Cloud in der ganzen Welt

Und wenn man jetzt denkt, im Zweifel könne man einen Computer doch einfach zerstören: auch das ist in der heutigen Zeit nicht so einfach. Durch den technologischen Fortschritt und der Auslagerung von Daten, ist das keine mögliche Option. „Wir reden bei solchen Super-Computern nicht von dem gewohnten Bild eines Rechners in einer Box. Heute liegen die Systeme in der Cloud und können weltweit Backups erstellen oder sich weiterentwickeln. Deshalb ist es schwer zu identifizieren, welche Informationen sich gerade wo befinden“, erklärt der Experte.

Lest auch: Versicherungsunternehmen ersetzt ein Drittel seiner Mitarbeiter durch Künstliche Intelligenz

Microsoft hat in dem Bereich bereits sein Debakel erlebt. Im Frühjahr 2016 startete der Konzern einen Teenie-Bot namens Tay, der auf Twitter eigenständig agieren und lernen sollte: Die Sprache, die Verwendung von Emoticons und eine Art Charakter. Nur, indem er Tweets von anderen Nutzern analysiert. Es war eine Art Testballon von Microsoft, um zu sehen, wie schnell und wie gut Künstliche Intelligenz lernen kann.


Microsoft erlebt K.I.-Debakel

Man konnte dem Bot schreiben und er antwortete passend, erzählte Witze oder Geschichten, sollte sogar auf zugesandte Bilder lustig, aber ehrlich antworten. Doch immer, wenn eine Maschine etwas lernen kann, muss es nicht nur das Gute sein. Viele Nutzer verwickelten den Bot in ein Gespräch, wodurch sie ihn manipulieren konnten, oder nutzen die Wiederholfunktion des Bots, die Meinung der Nutzer zu wiederholen, wodurch Tay ebenfalls diese Einstellung als seine eigene annahm.

Das Ergebnis war erschreckend: In nicht einmal 24 Stunden änderte sich die Außendarstellung des Bots von „Ich liebe die Menschheit“ hin zu Tweets wie „Ich hasse euch alle“. Sogar rassistische Äußerungen hat Tay veröffentlicht und beschimpfte vereinzelte Nutzer. Ein Umprogrammieren des Bots war nicht mehr möglich, weshalb Microsoft ihn nach gerade einmal einen Tag vom Netz. 

Das ging auch nur deshalb so einfach, weil die Ausuferung so schnell am Anfang geschehen ist und nicht erst nach einiger Zeit, wenn Tay bereits seine Daten in der ganzen Welt zerstreut gehabt hätte.


Elon Musk fordert strenge Regulierung der künstlichen Intelligenz

Damit ist also auch kein  Wunder, warum Bill Gates nach diesen Erfahrungen des Konzerns, den er gegründet hat, eine solche deutliche Meinung vertritt. Auch Elon Musk hat jetzt noch einmal bekräftigt, dass es in dem Bereich eine strenge Regulierung geben muss. Das sagt damit der Mann, der durch seine Forschungen den Zugriff auf massenweise K.I. hat. „Wenn Elon Musk vor künstlicher Intelligenz warnt, dann darum, weil er selbst daran forscht und weiß, wozu die Software fähig sein könnte“, vermutet Jay Tuck.

Ein Verbot hingegen fordert Elon Musk nicht — kein Wunder, ist doch auch sein Geschäftsfeld deutlich in die Richtung der Künstlichen Intelligenz ausgerichtet. Und nicht nur Tesla ist angewiesen auf die Forschung und Entwicklung der Branche — immer mehr Unternehmen erschließen den Markt.

„Am Ende ist der Bereich der Künstlichen Intelligenz ein Milliardenmarkt — da kommt der Faktor Gier ins Spiel. Niemand sagen können, die Unternehmen sollen das Thema ignorieren und auf massive Einnahmen verzichten. Wichtig ist aber, dass Forscher direkt am Anfang versuchen müssen die Software soweit es geht einzudämmen“, appelliert Tuck fast schon abschließend.




V






[HAUPTTEIL]

Even though this may not come as a surprise to most of you, 

it is still something that is happening all around us, all the time, and right under our noses: 

Google is quietly recording everything we do, from conversations we have over the phone and texts to videos we send and create over webcams and…

über Google Is Quietly Recording Everything You Do — Collective Evolution






Even though this may not come as a surprise to most of you, it is still something that is happening all around us, all the time, and right under our noses: 

Google is quietly recording everything we do, from conversations we have over the phone and texts to videos we send and create over webcams and camera phones. 

As if that weren’t enough, they are even tracking our movements and logging every place we visit.


Even though this may not come as a surprise to most of you, it is still something that is happening all around us, all the time, and right under our noses: 

Google is quietly recording everything we do, from conversations we have over the phone and texts to videos we send and create over webcams and camera phones. As if that weren’t enough, they are even tracking our movements and logging every place we visit.


The question then becomes, is this something innocent civilians need to be concerned about? 


Many people argue that since they have nothing to hide, being surveilled in this way doesn’t bother them. 

But regardless of whether we ‘deserve’ to be watched or not, isn’t this also a HUGE invasion of privacy?


The fact of the matter is that Google has a record of all of this, so you could theoretically listen to conversations you had years ago. 

Weird. 

If you knew that this had been happening while it was happening, would you still have been fine with it?

 If you had been given a choice to have these things recorded or not, what would you have chosen?

This raises obvious and disturbing parallels to the thought police in George Orwell’s classic 1989


At what point do we decide that enough is enough and demand our privacy? 

To do so, would it mean giving up our precious smartphones, which have become completely engrained into who we are and how we experience each other and the world around us? 


How much do we value privacy? Or is it a value?

As Snowden has said, “Arguing that you don’t care about the right to privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don’t care about free speech because you have nothing to say.”


It’s a valid point. 

He is responsible for exposing a lot of digital privacy information to U.S. citizens, and if it weren’t for him, many of us wouldn’t even know that the NSA was literally recording our every move, including things we were led to believe were private. 

Intimate conversations with loved ones, 

personal discussions with family members, 

silly jokes that could potentially be taken out of context — 

anything you say that is technically against the U.S. government could see you labelled as a terrorist, according to the Patriot Act.


Keep in mind that Google specifically claims this information is never used against you, but merely recorded for your best interest and to enhance your online experience. 

This begs the question, why not give us the option? If this is solely for our benefit, 

why not promote this feature and have users sign up for the specific functions they want and leave those they don’t? Yes this is public information, but how many people really know about it and how to access it? 

Having this information technically available to the public but not realistically accessible or publicized is much like hiding in plain sight.


Google now processes, on average, over 40,000 search inquiries every second, which translates to 0ver 3.5 billion searches per day and 1.2 trillion searches per year, worldwide. 

The data collected from these searches is stored for each individual who conducted them. 

You can find out a lot about a person from their search history. 

Through analyzing this data, companies can then steer the results in a particular direction and the entity that is the internet could effectively influence the world. 

More specifically, Google could predict the future based on trends.


This information is often tied directly to location data retrieved from the device being used. 

This means that not only does the search engine know what your interests are, 

but also how they manifest and relate to where you are at any given moment. 

To some, perhaps many, this could be a good thing. 

Having your phone pop up and tell you about all the cool things that are in close proximity to where you are based on your accumulated interests at any given moment could be useful.


Let’s not forget Google’s motto: 

“Don’t Be Evil.” Of course, this could be a great way of simply being ‘not evil.’ 

But as to whether or not they are using this accumulated information for their best interest at the cost of your privacy is up to you, and luckily, you do have the option to turn all of this tracking and recording off.

If you would like to turn off this tracking, please check out the following steps provided by the Free Thought Project:

  • You can start this eye-opening journey by heading to Google’s history page and looking at the long list of recordings. The company has a specific audio page as well as their record of where you’ve been on the internet.
  • If you’ve never disabled the feature, you will see a list of audio recordings, even some done outside of the Google app, as well as a transcript of the audio Google has converted to text.
  • What we recommend is after scrolling through Google’s recordings of your search history, delete them all and disable the functions.
  • To delete particular files, you can click the check box on the left and then move back to the top of the page and select “delete”. To get rid of everything, you can press the “More” button, select “Delete options” and then “Advanced” and click through.
  • The easiest way to stop Google recording everything is to turn off the virtual assistant and never to use voice search. But that solution also gets at the central problem of much privacy and data use today – doing so cuts off one of the most useful things about having an Android phone or using Google search.

*Please note, just because you turn off this tracking and recording feature on Google does not mean that you won’t continue to be tracked, recorded, and followed. 

The safest way to avoid this is to leave your smartphone at home from time to time, and cover your camera and mic on your webcam, computer, and smartphone. 

It is important to note that many Smart TVs also have these recording functions for audio and video, so if you are concerned about your privacy, be sure to unplug them when not in use.