Dienstag, 13. Juni 2017

ARBEITNEHMER FÜRCHTEN DIE GLOBALISIERUNG - ZU RECHT. (HELIODA1)


Arbeitnehmer fürchten die Globalisierung – zu Recht

Die Globalisierung hat Jobs der Mittelschicht vernichtet. Daten der OECD zeigen, dass neue Jobs meist besonders niedrig oder besonders hoch bezahlt sind – 

und gerade in Deutschland mit viel Stress verbunden.


Der Anteil von Jobs mit mittlerer Qualifikation ging zwischen 1995 und 2015 um acht Prozentpunkte zurück.

Das Lohnwachstum in Deutschland blieb trotz Fachkräftemangel verhalten.


Auf den ersten Blick erscheint die Lage paradox: 2016 stieg in fast allen Industriestaaten Zahl der Arbeitsplätze, die Arbeitslosigkeit ging deutlich zurück. 

Gleichzeitig war 2016 das Jahr starker populistischer Bewegungen von rechts und links. 

Viele Bürger bezweifeln, dass demokratische Politiker tatsächlich ihre Interessen vertreten. 




Ein Vorwurf: 

Die Globalisierung nutzt Großkonzernen und wenigen Gutverdienern, während durchschnittlich bezahlte Arbeitsplätze wegfallen, weil sie zum Beispiel nach China verlegt werden.


Diese Wahrnehmung, sagt jetzt erstmals die Industrieländer-Organisation OECD, ist zumindest teilweise berechtigt. 



Viele Sorgen, die der Gegenbewegung zur Globalisierung zugrunde liegen, sind real“, schreiben die OECD-Ökonomen in ihrem „Beschäftigungsausblick 2017“ über die Arbeitsmärkte der 34 Industriestaaten. 

Den Bericht stellen OECD-Chef Angel Gurria und  Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) an diesem Dienstag in Berlin vor. 

In fast allen OECD-Staaten schwanden demnach zwischen 1995 und 2015 Jobs der Mitte, während im Niedriglohnsektor, aber auch im Hochlohnsektor, neue Arbeitsplätze entstanden.



Forderung nach digitaler Grundbildung für Erwachsene

In Deutschland – und auch in den USA – war dieser Trend schwächer ausgeprägt als im Schnitt der Industriestaaten: 

Der Anteil von Jobs mit mittlerer Qualifikation an allen Arbeitsplätzen ging um acht Prozentpunkte zurück. 

Der Anteil der Niedriglohnjobs stieg um drei Prozentpunkte, 

der Anteil der Stellen für Hochqualifizierte sogar um knapp fünf Prozentpunkte. 

Am heftigsten war der Effekt in Österreich, in dem der Anteil der Mitte-Jobs um 17 Prozentpunkte zurückging – allerdings vor allem zugunsten hochqualifizierter Jobs, die ihren Anteil um 13 Prozentpunkte verbesserten. 

Der Niedriglohnsektor-Anteil legte nur in Griechenland um mehr als fünf Prozentpunkte zu.



Viele Sorgen, die der Gegenbewegung zur Globalisierung zugrunde liegen, sind real. 

Zur Globalisierungsangst vieler Menschen beitragen dürfte die Tatsache, dass Menschen mit niedriger und mittlerer Qualifikation beim Verlust ihres Arbeitsplatzes wesentlich schlechtere Chancen auf Weiterbildung haben als Hochqualifizierte. 

Die OECD vermutet, dass neben der Globalisierung auch der technische Fortschritt, vor allem die Digitalisierung, dazu geführt hat, dass sich die Schere zwischen guten und schlechten Jobs öffnet.



Welcher der beiden Effekte stärker war, können die Ökonomen nicht sagen, 

sie empfehlen aber: 

„Arbeitskräfte, die ihren Arbeitsplatz aufgrund des wirtschaftlichen Wandels verlieren, müssen effektiver unterstützt werden, sich weg von absteigenden Sektoren hin zu Sektoren zu orientieren, in denen neue Arbeitsplätze entstehen.“ 



Digitale Grundbildung für Erwachsene etwa sei dringend geboten.

Mindestlohn war die richtige Maßnahme


Deutschland mit seiner niedrigen Arbeitslosenquote von vier Prozent bekommt vergleichsweise gute Noten von der OECD: 

Der neue Mindestlohn seit 2015 hat keine Arbeitsplätze gekostet, im Gegenteil: 

Er hat den steten Rückgang der Arbeitslosigkeit seit der Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008 nicht einmal unterbrochen. 

Mindestlöhne lobt die OECD generell als Mittel gegen ausufernde Unzufriedenheit im Niedriglohnsektor. 

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland werde in diesem Jahr weiter auf 3,7 Prozent sinken.



Allerdings sehen die OECD-Ökonomen auch für Deutschland ein großes Aber: 

Das Lohnwachstum blieb verhalten, trotz des überall beklagten Fachkräftemangels. 

Eine hohe Zahl Älterer und Frauen musste Mini-Jobs annehmen. 

Zudem ist der Stress am Arbeitsplatz höher als im Durchschnitt der OECD-Länder. 

Woran dies genau liegt, sagten die Ökonomen leider nicht. 



Schlecht schneidet Deutschland auch bei der Lohngleichheit zwischen Männern und Frauen ab: 

Sie verdienen weniger, meist weil sie weniger Stunden arbeiten. Und das liege am noch immer zu geringen Angebot an Kinderbetreuungsplätzen.  


Die Wahrnehmung von Ungerechtigkeit am Arbeitsmarkt hält die OECD deshalb für berechtigt. 

„Der Anteil der Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter mit niedrigen Einkommen ist höher als in Frankreich oder der Schweiz und doppelt so hoch wie in Island“, bemängelt die Studie. 


Deutschland müsse dringend die Beschäftigung und die Löhne von benachteiligten Gruppen fördern: 

Deren Beschäftigungsquote liegt um 20 Prozent unter der von Männern.


Der SPD-Wahlkämpferin Nahles jedenfalls bietet die Studie reichlich Themen: 

Es gibt in Deutschland zwar viele Arbeitsplätze, aber auch viele stressreiche und schlecht entlohnte. 

So super wie die Arbeitslosenquote aussieht ist die Job-Wirklichkeit nur für hochqualifizierte Männer.




Dieser Artikel wurde Ihnen aus der 'Handelsblatt Live'-App versendet.

Holen Sie sich die App unter: http://apps.handelsblatt.com/live-app/


(c) Handelsblatt GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Zum Erwerb weitergehender Nutzungsrechte wenden Sie sich bitte an nutzungsrechte@vhb.de.






ANLAGE 

Geldsystem: Je länger die Fehlsteuerungen andauern desto größer wird der Schmerz!

von Markus Miller

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Wort »Geldsorgen« verbinden wir in der Regel damit, dass bei einzelnen Personen oder Familien zu wenig Einkommen oder Vermögen vorhanden ist. Mittlerweile hat dieser Begriff aber auch für eigentlich wohlhabende Bürger eine wichtige Bedeutung bekommen. Ich spreche von der Sorge um die grundsätzliche Stabilität unseres Geldes.


Unsere verschuldeten und inflationären Papiergeldwährungen verlieren in immer größeren Teilen der Bevölkerung stark an Vertrauen. 

Das belegt unter anderem eine Studie des Meinungsforschungsinstituts TNS Infratest sehr deutlich.


Die Bevölkerung verliert zunehmend das Vertrauen in das Geldsystem

46 Prozent aller Deutschen haben mittlerweile Angst, dass ihr Vermögen durch eine kommende Inflation verloren geht. Jeder Dritte Deutsche gibt in der Studie an, seinen Glauben an die Stabilität des Euro verloren zu haben. Am größten ist der Vertrauensverlust in die eigene Währung bei Bürgern zwischen 40 und 59 Jahren. Staatliche Regulierungen und notenbankpolitische Eingriffe führen weltweit zu einem Vertrauensverlust in etablierte Währungen.

Parallel dazu erlebt die weltweit führende, zentralbankfreie Digitalwährung Bitcoin einen wahren Boom. Von Henry Ford (1863–1947) stammt das Zitat: »Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh«. 

Von 599 Papiergeldsystemen, die in den letzten 1.000 Jahren eingeführt wurden, sind 100 Prozent gescheitert! Die durchschnittliche Lebensdauer einer Währung beträgt dabei lediglich 27 Jahre!



Das schuldenbasierte Geldsystem ist ein latentes Risiko 

Ich bin mir bewusst, dass ich, genau wie alle anderen, nichts weiß, bis auf den Fakt, dass unser Geldsystem sehr krank ist. Durch künstliche Eingriffe der Notenbanken wird es aber weiter am Leben erhalten. Aber auch hier kann niemand seriös prognostizieren, wie lange das noch gutgehen wird. Die Welt steht nach meiner Überzeugung vor einem Geldinfarkt.


Je länger die Fehlsteuerungen andauern, desto größer wird der Schmerz

Der große Ökonom Ludwig von Mises hat bereits zu Beginn des letzten Jahrhunderts nachfolgende Feststellung getroffen, die heute so gültig ist wie selten zuvor.

„Es gibt keine Möglichkeit, den finalen Zusammenbruch eines Booms zu verhindern, der durch Kreditexpansion erzeugt wurde. Die einzige Alternative lautet: Entweder die Krise entsteht früher durch die freiwillige Beendigung einer Kreditexpansion – oder sie entsteht später als finale und totale Katastrophe für das betreffende Währungssystem“.

Die derzeitigen Systemrisiken sind so hoch wie selten zuvor in den letzten Jahrzehnten. Deswegen sind und bleiben reale Werte, die frei von Schulden sind, eine ganz wichtige Strategie zur Schaffung Ihres persönlichen Fort Knox. Die Probleme unseres kranken Geldsystems zu analysieren und zu erkennen, ist die eine Seite. Gesunde Alternativen aufzuzeigen ist jedoch viel wichtiger. Praktische Lösungsansätze liegen dabei zusätzlich in der enorm hohen Dynamik des technologischen Fortschritts.

Ich unterscheide mich von diesen Kritikern unseres derzeitigen Geldsystems vor allem dahingehend, dass ich die Vorteile der elektronischen Welt des bargeldlosen Zahlungsverkehrs mit den Vorteilen der physisch hinterlegten Welt der realen Werte – allen voran Gold und Silber – heute schon kombiniere. Nutzen Sie meine aktuellen Informationen und Empfehlungen!


Herzliche Grüße


Markus Miller

Chefanalyst
Kapitalschutz vertraulich



***


NEUBAUTEN für FLÜCHTLINGE: 110 Quadratmeter Wohnfläche, Hausarbeitsraum & Garage!

 
 
 
 
 
 
2 Votes


über NEUBAUTEN für FLÜCHTLINGE: 110 Quadratmeter Wohnfläche, Hausarbeitsraum

Frische Würstchen vom Grill, Salate und Bierwagen – die Stadt Willich feiert mit einem Richtfest die ersten Wohnhäuser für anerkannte Flüchtlinge.

Dabei handelt es ich nicht etwa um irgendwelche Gebäude, sondern um Flüchtlingshäuser vom Feinsten:  

Anderthalbgeschossige Neubauten als Doppelhäuser sowie ein Dreierhaus. Mit Wohnflächen zwischen 105 und 110 Quadratmetern und zusätzlichen Hausarbeitsräumen und Garagen.

Die Häuser sind nach den Kriterien des Sozialen Wohnungsbaus konzipiert und können dementsprechend später auch als Sozialwohnungen vermietet werden.

Willichs Bürgermeister Josef Heyes lobte die positive Stimmung.  Das Bauprojekt liegt im Zeitplan, die Häuser sollen im Oktober bezugsfertig sein.

Quelle


Ich frage mich ernsthaft, was die Verantwortlichen damit wirklich anrichten:

Sozialneid ist vorprogrammiert!

Denn welcher Rentner & welche Rentnerin, die ihr Leben lang in unsere Sozialkassen eingezahlt haben, bekommen denn ein 110-qm-Häuschen umsonst?

Und 

was sagt die alleinerziehende Mutter, die mit ihrem Kind oder ihren Kindern in irgendeiner kleinen Sozialwohnung dahinvegetieren muss?


Darüber kann ich wirklich nur den Kopf schütteln!

Quelle: http://www.guidograndt.de/2017/06/13/neubauten-fuer-fluechtlinge-110-quadratmeter-wohnflaeche-hausarbeitsraum-garage/

Gruß an die Klardenker

TA KI

Advertisements




***




Überraschende Erkenntnisse über unsere längste Lebensphase




Der renommierte Alternsforscher Hans-Werner Wahl beweist: 


Wir können uns bis ins hohe Alter weiterentwickeln und tun dies auch. Langzeitstudien belegen, dass wir fürs Älterwerden bestens gerüstet sind:


  • Ältere fühlen sich meist deutlich jünger als sie sind - und leben dadurch länger.
  • Sie verfügen über erstaunliche Anpassungs- und Bewältigungsstrategien und daher über ein hohes Maß an Zufriedenheit und Wohlbefinden.
  • Ältere sind kognitiv und mental überraschend stabil.



Wir werden heute später, länger und anders alt als frühere Generationen. Aber in unseren Köpfen ist diese Veränderung bisher nicht angekommen. Noch immer herrschen viele negative und nicht mehr gültige Vorstellungen vom Altwerden und Altsein vor. Dieses Buch rückt die schiefen Bilder gerade und beleuchtet die vielleicht komplexeste Phase unseres Lebens von allen Seiten.

Anhand aktuellster Forschungsergebnisse zeichnet Hans-Werner Wahl ein neues, differenziertes Bild vom Älterwerden. Es hat überraschend viele positive Facetten, was unsere Anpassungsfähigkeit, Ausgeglichenheit und seelische Gesundheit betrifft. Sein erhellendes Buch macht Mut, uns aktiv auf unser spätes Leben einzustellen, und zeigt, dass wir keine Angst vor dem Älterwerden haben müssen.

Dieses fundierte und aufschlussreiche Buch zeigt, dass wir dem höheren Lebensalter entspannt entgegensehen und es aktiv gestalten können.