Samstag, 11. Februar 2017

BANK$TER. (HELIODA1)


Fortsetzung Blog Helioda1 auf CHZA1 Blog:
http://chza1.blogspot.de/

Neuer Blog DgM: DgM_001v101 (HELIODA1)
http://dgm1-101.blogspot.de/2017/01/dgm001v101.html


Vorwort

Auch wenn es das Wort suggeriert, „Bankster“ ist nicht nur das Synonym für kriminelle Bankangestellte, vielmehr ist es ein Wort, das Mitglieder einer mitten unter uns existierenden Parallelgesellschaft der Geldvermehrungsindustrie beschreibt. 

Banker, Berater, Rechtsanwälte, Unternehmer, sogar Journalisten und Glaubensvertreter – sie alle können Bankster sein, und viele von ihnen sind es, ohne dass wir es wissen. 

Und ich weiß, wovon ich rede, denn ich war ein Bankster



Liste krimineller Politiker der BRD-Blockparteien – Metapedia

http://de.metapedia.org/wiki/Liste_krimineller_Politiker_der_BRD-Blockparteien


Pädophile, Merkel und ihre Minister. Von Kinderschändern regiert?

https://youtu.be/QOoov-Vp_nc


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RT-Exklusiv: „Ich habe zum Großteil Schwarzgelder betreut“ – Finanz-Insider packt aus

von crae´dor

Gefunden auf: https://deutsch.rt.com 

Ein Ex-Privat-Bankier stellt sich bei uns vor und enthüllt die Verstrickungen von Wirtschaft, Finanzmarkt und Politik. 

Inzwischen ist er aus der schattenhaften Welt der Finanzcasinos ausgestiegen. 

"Ich will nicht mehr Knecht sein", sagt er nun.

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"Die Strippenzieher der Welt" – Das Netzwerk der globalen Finanzwirtschaft

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von Guido Grandt
Sie werden Global Player genannt.
Sie dominieren die Weltwirtschaft und konzentrieren Geld und Einfluss wie nie zuvor. 
Sie benutzen den globalen Kapitalismus als ihre Spielwiese. 
Sie sind die wirklich Wichtigen auf dieser Erde. 
Sie bilden einen Club der Neo-Kapitalisten, die das Spiel nach ihren eigenen Regeln spielen. Und sie werden von der Gier nach Renditen angetrieben: 

Sie, die Herren der Welt und ihr unheimliches Netzwerk, mächtiger als so mancher Staat!


Die Strippenzieher der Welt

Weitgehend unbekannt von der Öffentlichkeit stehen die Strippenzieher der Finanz- und Weltwirtschaft nicht nur im Schatten der Politik, sondern sind gar unsichtbar. Ihr Einfluss scheint fast unbegrenzt, erarbeiteten sie sich doch – dank der Globalisierung – dominante Stellungen in der Weltwirtschaft. 

Diese transnationalen Konzerne, hinter denen supranationale Finanzeliten stehen, haben die Welt fest im Griff. Ihre Waffen sind Geld und Macht, die sie mitunter auch skrupellos einsetzen. So entscheiden sie über Billionen US-Dollar und beeinflussen damit nicht nur Konzerne und Märkte, sondern sogar ganze Volkswirtschaften.


Diskretion ist oberste Maxime

Das paradoxe daran: Die Öffentlichkeit weiß zumeist nichts davon! Und das obwohl diese Global Player so weitreichende Entscheidungen treffen, dass diese die meisten von ihnen betreffen. Der Grund dafür ist: Diskretion als oberste Maxime. 

Mitunter liefern sich privates Investorenkapital und alte oder neue Vermögensdynastien einen Kampf mit dem Staatskapitalismus. Denken Sie dabei nur an die Wall Street und Silicon Valley in den USA. Und oft haben einige von ihnen über Generationen hinweg Volksvermögen in Privatkapital umgewandelt.

Doch wer sind diese globalen Kapitaleigner und mächtigen Neo-Kapitalisten tatsächlich, die im Dunkel, das sie umgibt, nicht zu sehen sind? Was streben sie an, was sind ihre Ziele? Will man dies herausfinden, muss nach den Eigentümern fragen, die über das Geld verfügen. So kommt man den Akteuren auf die Spur. 


Die "Herren der Welt"

Das sind die Global Player (ich führe nachfolgend nur jeweils die ersten 3 im Ranking auf):

• Vermögensverwalter:
John Bogle (Vanguard, verwaltetes Vermögen über 3 Billionen $, USA), Joseph "Jay" Hooley (State Street, ca. 2,5 Billionen $, USA), Abigail Johnson (Fidelity Investments, ca. 2 Billionen $, USA). Und davon Banken: Oliver Bäte (Allianz Global Investors, Pimco, über 2 Billionen $, Deutschland), James Dimon (JP Morgan Chase, ca. 1,8 Billionen $, USA), Gerald Hassell (Bank of New York Mellon, ca. 1,7 Billionen $, USA).

• Banken:
Hi Huiman (Industrial and Commercial Bank of China, ca. 3,5 Billionen $, China), Wang Hongzhang (China Construction Bank, ca. 2,9 Billionen $, China), Zhao Huan (Agricultural Bank of China, ca. 2,8 Billionen $, China).

• Versicherungen:
Thomas Buberl (Axa, ca. 970 Mrd. $, Frankreich), Oliver Bäte (Allianz, ca. 920 Mrd. $), Steven A. Kandarian (Metlife, ca. 880 Mrd. $).

• Pensionskassen:
Carolyn W. Colvin (Social Security Trust Funds, ca. 2,8 Billionen $, USA), Norihiro Takahashi (Government Pension Investment Fund, ca. 1,2 Billionen $, Japan), Moon Hyung-pyo (National Pension Service, 430 Milliarden $, Südkorea).

• Staatsfonds:
Yngve Slyngstad (Norges Invest, ca. 825 Mrd. $, Norwegen), Khalifa bin Zayed al Nahyan (Abu Dhabi Investment Authority, ca. 770 Mrd. $, Vereinigte Arabische Emirate/Abu Dhabi), Ding Xuedong (China Investment Corporation, ca. 750 Mrd. $, China).

• Private Equity:
Stephen A. Schwarzman (Blackstone, ca. 330 Mrd. $, USA), David M. Rubenstein/William E. Conway (Carlyle, ca. 190 Mrd. $, USA), Leon D. Black (Apollo Global Management, ca. 160 Mrd. $, USA).

• Hedgefonds:
Ray Dalio (Bridgewater Associates, ca. 103 Mrd. $, USA), Clifford S. Asness (AQR Capital Management, ca. 46 Mrd. $), Luke Ellis (Man Group, ca. 45 Mrd. $, Großbritannien).

• Öl & Gas:
Wang Yupu (Sinopec, ca. 315 Mrd. $, China), WangYilin (PetroChina, ca. 288 Mrd. $, China), Ben van Beurden (Royal Dutch Shell, 265 Mrd. $, Großbritannien/Niederlande).

• Hightech:
Tim Cook (Apple, ca. 234 Mrd. $, USA), Lee Jae-yong (Samsung, ca. 178 Mrd. $, Südkorea), Meg Whitman (Hewlett-Packard, ca. 103 Mrd. $, USA).

• Familien(dynastien):
Fam. Walton (Walmart, 122 Mrd. $, USA), Fam. Koch (Mischkonzern, ca. 80 Mrd. $, USA), Bill Gates (Microsoft, ca. 75 Mrd. $, USA), Wang Jianlin (Wanda Immobilien, ca. 29 Mrd. $, China), Li Ka-Shing (Mischkonzern, ca. 27 Mrd. $, Hongkong), Lee-Familie (Samsung, ca. 27 Mrd. $, Südkorea), Prinz Al-Walid bin Talal A Saud (ca. 17 Mrd. $, Saudi-Arabien), Aliko Dangote (Dangote Cement, ca. 15 Mrd. $, Nigeria), Blair Parry-Okeden (Cox Enterprises, ca. 10 Mrd. $), Fam. Kamprad (Ikea, ca. 38 Mrd. $, Schweden), Liliane Bettencourt (L'Oréal, ca. 36 Mrd. $, Frankreich), Maria Franca Fissolo (Ferrero, ca. 19 Mrd. $, Italien), Fam. Albrecht (Aldi, ca. 46 Mrd. $, Deutschland), Familie Quandt/Klatten (BMW, ca. 34 Mrd. $, Deutschland), Familie Schaeffler (Schaeffler/Conti, ca. 23 Mrd. $, Deutschland), Leonid Michelson (Novatek, Sibur, ca. 14 Mrd. $, Russland), Michail Fridman (Alfa Group, TNK-BP, ca. 13 Mrd. $, Russland).


Das Netzwerk der Strippenzieher

Wichtig zu wissen:

• Das Weltfinanzvermögen (Aktien, Staatsanleihen, Anleihen Finanzsektor, Unternehmensanleihen, Kredite) betrug 2015 ca. 267 Billionen US-Dollar. Das Welt-Bruttoinlandsprodukt dagegen ca. 73 Billionen US-Dollar.

• Die meisten Milliardäre gibt es in den USA (540), gefolgt von China (251), Deutschland (120), Indien (84) und Russland (77).

• Den fünf größten Vermögensverwalter (Blackrock, Vanguard, Fidelity, State Street, Capital Group) gehören über 18,1 Prozent der Medien.

• Die zehn Top-Investoren in Deutschland sind: Blackrock (70,9 Mrd. $), Deutsche Bank (33,4 Mrd. $), Norges Invest (30,9 Mrd. $), Vanguard (27,7 Mrd. $), Deka Bank (17,9 Mrd. $), Allianz (17,2 Mrd. $), Capital Group (12,2 Mrd. $), UBS (11,8 Mrd. $), Union Investment (11,6 Mrd. $) und Fidelity (9,8 Mrd. $).


Der "Präsident der Weltfinanzgemeinde"

Als Beispiel dieser Global Player möchte ich auf den wohl "mächtigsten" Strippenzieher der Welt eingehen: 

Laurence Douglas "Larry" Fink. 

Er gilt inoffiziell als "Präsident der Weltfinanzgemeinde". Mit seiner Firma Blackrock, eine Art "Schattenbank" und weltgrößter Vermögensverwalter, managt er rund 5 Billionen US-Dollar. So viel, wie kein anderer Einzelner in die Weltwirtschaft einbringt. 

Dieses Kapital stammt von Versicherungen, Pensionsfonds, Stiftungen, Staatsfonds etc., das Anlage im Markt sucht.


Larry Fink, 

dessen Jahresgehalt rund 29 Millionen US-Dollar beträgt, ist ein treuer Anhänger der Demokratischen Partei. Er wurde im Falle eines Wahlsieges von Hillary Clinton um das Amt der US-Präsidentschaft als möglicher Finanzminister gehandelt. Bekanntlich jedoch kam es anders: 

Donald Trump zog als Sieger ins Weiße Haus ein. 


Die Macht ist mit ihnen

Larry Finks Unternehmen Blackrock (rund 13.000 Mitarbeiter) ist neben der Vermögens- auch in der Risikoverwaltung tätig. 

Es vergibt Firmenkredite, hält Aktien an allen wichtigen Konzernen weltweit, besitzt ein Datenanalysesystem und vertreibt Geldmarktfonds. 

Ferner kauft es Anleihen, investiert in Immobilien und berät nicht nur Notenbanken, sondern auch Regierungen! 


Die mächtigsten Vorstandschefs großer Unternehmen drücken sich bei Fink die Klinke in die Hand. So sitzt Blackrock auch als Aktionär in US-Riesen, wie Apple, Microsoft, Exxon Mobil oder General Electric. Aber auch in den größten deutschen Firmen (Bayer, Daimler, BASF, VW, Siemens) und selbst in der Deutschen Bank und bei der Allianz

Ferner hält Blackrock Anteile u.a. an der US-Großbank JP Morgan Chase und am Vermögensverwaltungsriesen State Street. 


Einfluss hinter den Kulissen

Larry Fink versteht sich lediglich als "Treuhänder" über die Billionen, die ihm anvertraut werden. Dabei übt sein Unternehmen Blackrock Einfluss hinter den Kulissen aus. Und zwar systematisch. 

So sollen überall auf der Welt bei den Unternehmen, an denen Blackrock beteiligt ist, dieselben Prinzipien vertreten und somit mit "einer" Stimme gesprochen werden. 


Kritiker halten das Unternehmen für extrem gefährlich. 

Beispielsweise der Hedgefonds-Spezialist Carl Icahan. Und das durchaus berechtigt, laufen doch über die Blackrock-eigene Software Aladdin - sage und schreibe - 14 Billionen US-Dollar, die Vermögensverwalter zum Management ihrer Portfolios einsetzen. 

Eine höchst bedenkliche Konzentration an Geld und Macht. 

Gleichzeitig beschäftigt Blackrock Leute, die verhindern sollen, dass das Unternehmen als "systemrelevant" gilt. Denn dies würde höhere staatliche Auflagen bedeuten und auch mehr staatliche Kontrolle. 

Vergessen werden sollte in diesem Zusammenhang auch nicht, dass die deutsche Finanzaufsicht BaFin einst die Beteiligung von Blackrock an der deutschen BHF-Bank ablehnte, weil die Transparenz bei den Amerikanern nicht groß genug war. 


Übrigens: 

Der ehemalige CDU/CSU-Fraktionschef Friedrich Merz wurde als Aufsichtsratschef einer Deutschland-Tochter von Blackrock installiert. 

Seit 2009 ist er zudem Vorsitzender des Netzwerkes Atlantik-Brücke und Mitglied der Trilateralen Kommission.


Die Ziele der "Herren der Welt"

Die Ziele dieser mächtigen Strippenzieher sind Kritikern nach: 

Offene Grenzen (und damit auch keine souveränen Nationenfür ungebremsten Freihandel, 

sprich: Globalisierung

Die Zerschlagung der bürgerlichen Strukturen 

sowie der Abbau von Völkerrecht und Rechtsstaatlichkeit. 

Eine unipolare Friedensordnung, 

die globale Monopolisierung, 

schrankenlose Spekulation, 

Vernichtung des Mittelstandes, 

die Abschaffung des Trennbanken-Systems, 

die "Versklavung" durch Verschuldung.


Das gefährliche an diesem Netzwerk ist, dass Finanzmacht und Politik verschmelzen, um Profitinteressen durchzusetzen. 

Und das oft ohne juristische Kontrolle oder parlamentarischen Einfluss. 

Denken Sie nur an die Think Tanks und Lobbygruppen wie etwa die Trilaterale Kommission oder den Council on Foreign Relations (CFR), die einst als Mittler zwischen Politikern und Bankern gegründet wurden. 

Oder auch an den Internationalen Währungsfonds (IWF) und die Europäische Zentralbank (EZB).


Die Trilaterale Kommission - eines der Netzwerke der "Strippenzieher"

Am Beispiel der Trilateralen Kommission können Sie die enge Verflechtung zwischen Privatinteressen, Politik und Finanzwirtschaft erkennen: 

Die Trilaterale Kommission (gegründet 1973 bei einer Bilderberg-Konferenz auf Anraten des US-amerikanischen Bankiers David Rockefeller) ist eine private und politikberatende Denkfabrik. 

Sie besteht aus rund 400 der einflussreichsten Mitglieder aus den Wirtschaftszonen Nordamerika, Europa und Japan sowie einigen anderen außerhalb dieser. 

Die Trilaterale Kommission verbindet politische Entscheidungsträger mit dem Privatsektor, um eine "verbesserte Zusammenarbeit" dieser Wirtschaftszonen zu erreichen. So heißt es jedenfalls. 

Der European Chairman (Vorsitzender) ist der frühere EZB-Präsident Jean-Claude Trichet. Sein Vorgänger war Mario Monti, der spätere italienische Ministerpräsident.


Donald Trumps einsamer Kampf gegen die "Strippenzieher"

Erklärter Gegner der Globalisierung und damit Feind dieser Strippenzieher ist der frisch gewählte 45. US-Präsident Donald Trump. 


Im Wahlkampf ließ er dem Vernehmen nach eine Anzeige veröffentlichen, in der erklärt wurde: 

Der Großinvestor George Soros, die Vorsitzende der US-Notenbank, Janet Yellen und der Goldman Sachs-Vorsitzende Lloyd Blankfein seien Teil einer "globalen Machtstruktur", die für wirtschaftliche Entscheidungen verantwortlich sei, 

die Arbeiterklasse ausraube 

und den Reichtum des Landes gestohlen 

und in die Taschen einer Handvoll großer Konzerne und politischer Entscheider gelegt habe.


Wie gesagt: 

Mit seiner "America first"-Politik stemmt sich Trump vehement gegen die Globalisierung. 

Er will Arbeitsplätze vom Ausland in die USA zurückholen, Steuern senken und damit die Konjunktur ankurbeln, um das Wirtschaftswachstum zu steigern. Dafür muss er neue Staatsschulden machen. 

Genauso wie es sein Vorgänger Barack Obama einst getan hat, um sein Konjunkturprogramm zu finanzieren.


Trumps Konzept des Protektionismus 

ist die Abschottung mit Handelshemmnissen für ausländische Anbieter auf dem Inlandsmarkt, um diesen zu schützen. 

Beispielsweise mit (höheren) Zöllen, Einfuhrkontingenten (Importquoten) und Exportsubventionen. Damit sticht er wahrlich in ein gefährliches Wespennest. 

Kritiker nennen Trumps Konjunkturpläne einen Wirtschaftsnationalismus

Befürworter sehen in ihnen allerdings einen New Deal, also neue Wirtschafts- und Sozialreformen.


Wir dürfen gespannt sein, wie der Kampf dieser unterschiedlichen Systeme ausgehen wird. 

Vor allem aber wird sich zeigen, ob den Global Playern, den Strippenziehern, den wahren "Herren dieser Welt", also den transnationalen Konzernen mit der dahinter stehenden Finanzelite, noch Einhalt geboten werden kann oder nicht!



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RT-Exklusiv: „Ich habe zum Großteil Schwarzgelder betreut“ – Finanz-Insider packt aus

Gefunden auf: https://deutsch.rt.com
Ein Ex-Privat-Bankier stellt sich bei uns vor und enthüllt die Verstrickungen von Wirtschaft, Finanzmarkt und Politik. Inzwischen ist er aus der schattenhaften Welt der Finanzcasinos ausgestiegen. „Ich will nicht mehr Knecht sein“, sagt er nun.

Im ersten Teil beschreibt er den Club zum Rennweg und den Entrepreneur’s Roundtable, in denen sich die Eliten aus Wirtschaft, Finanzen, Kunst, Kultur und Politik die Klinke in die Hand geben. Ebenfalls lohnt es sich, Lobby-Organisationen wie den Swiss Finance Council genauer unter die Lupe zu nehmen. Als Interessenvertreter der Banken nehmen diese Akteure aktiv Einfluss auf Gesetze zu Bankenregulierung und Steuern.

Darüber hinaus gibt uns der Autor von „Bankster“ Einschätzungen zum neuen US-Präsidenten Donald Trump und zum SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz. Unter dem Pseudonym Hanno Vollenweider veröffentlicht der Whistleblower seine persönlichen Erfahrungen, um damit Bürger zu sensibilisieren und einen Blick hinter die Fassade vom Finanzsystem und privaten Organisationen zu ermöglichen.

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Weitere aktuelle Interviews mit Hanno Vollenweider

Schwarzgeld bei Großbanken: „Alles was nicht direkt verboten ist, ist auch nicht illegal“ 

Mehr soziale Gerechtigkeit? „Martin Schulz erzählt Bockmist“ 

Leseprobe des Buches „Bankster“ von Hanno Vollenweider



Vorwort

„Bankraub ist eine Unternehmung von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.“

Bertolt Brecht (deutscher Lyriker, 1898-1956)


Auch wenn es das Wort suggeriert, „Bankster“ ist nicht nur das Synonym für kriminelle Bankangestellte, vielmehr ist es ein Wort, das Mitglieder einer mitten unter uns existierenden Parallelgesellschaft der Geldvermehrungsindustrie beschreibt. Banker, Berater, Rechtsanwälte, Unternehmer, sogar Journalisten und Glaubensvertreter – sie alle kön- nen Bankster sein, und viele von ihnen sind es, ohne dass wir es wissen. Und ich weiß, wovon ich rede, denn ich war ein Bankster.

Bereits im Alter von 25 Jahren wurde ich Mitinhaber einer kleinen, aber sehr geschäftigen Vermögens- und Unternehmensberatung an ei- ner der Top-Adressen in Zürich. Unsere Hauptgeschäftsfelder: Steuer- sparkonstrukte, Schwarzgeld und Geldwäsche. Unsere Kunden: Deut- sche, Österreicher, Niederländer, Griechen – eigentlich die ganze Welt.

Eine knappe Milliarde Euro hat meine Firma für unsere Kunden, vorbei am Fiskus, in sichere Häfen verfrachtet. Ich war einer der Gro- ßen auf der dunklen Seite der Finanzwirtschaft, und Sie hätten wahr- scheinlich nie von mir gehört, wenn Sie dieses Buch nicht gerade lesen würden. Wahrscheinlich hätten Sie das meiste, was in diesem Buch ent- hüllt wird, ebenso nie erfahren.

Folgen Sie mir auf einem Streifzug durch meine Geschichte. Es ist die Geschichte zwielichtiger Vermögensverwalter, gieriger Multis, kor- rupter Politiker, betrügerischer Berater und verantwortungsloser Un- ternehmer und ihrer Tricks und Kniffe der legalen und illegalen Geld- vermehrung – aber auch die Geschichte von den Resten der verschollen geglaubten DDR-West-Mark-Millionen, über Nazi-Goldbarren bis hin zu einer gigantischen Steuervermeidungsindustrie, die Europa jedes Jahr bis zu 1.000 Milliarden Euro unterschlägt.

Fortsetzung im Buch... 



Robin Hood GmbH & Co. KG

Viel Zeit, um in Selbstmitleid zu versinken, blieb mir nicht. Ich wusste, man würde in den nächsten Tagen das Gespräch mit meinen ehemaligen Kunden suchen und ihnen, sofern nötig, vorschlagen, die Bank zu wechseln oder sich selbst anzuzeigen. Ich rief also erst einmal die Kun- den an, zu denen ich einen besonders guten Draht hatte und bat sie, vorerst die Füße still zu halten und auf Zeit zu spielen, ich würde mich um eine Lösung des Problems so schnell, wie es mir möglich war, bemühen und würde dann wieder direkt auf sie zukommen. Die Angelegenheit war sehr heikel, da es mir, solange ich noch in der Kündigungs- frist war, eigentlich strikt verboten war, meine Kunden zu kontaktieren.

Es musste ein Plan her. Zu einer anderen Bank zu gehen, war mehr oder weniger sinnlos. Die meisten Privatbanken sprangen derzeit auf denselben Zug des Weißgeld-Blablas auf, oder sie waren anderweitig ausgerichtet bzw. aufgestellt. Was mir übrig blieb, war, mich selbstständig zu machen oder von einem Büro eines externen Vermögensverwal- ters (EVV) anstellen zu lassen.

Ich suchte also nach einem moralisch flexiblen Geschäftspartner mit einer „Arschloch“- oder „Bad Boy“-Manier, wie ich sie selbst aufwies, und es fiel mir eigentlich nur einer ein, der bei solch einem Spiel in Frage käme – ein Mann, den ich bei einer meiner Networking-Touren durch die Zürcher Kneipenwelt schon vor einiger Zeit kennengelernt hatte; ein Genießer, ein Typ, der Zigarren so sehr liebte wie ich und der selten einen Abend ohne eine selbige verbrachte. Mein alter Kumpel Francesco, meist nur kurz Franky genannt, sollte der Mann der Stunde werden. Er war einer dieser EVVs, ein zugelassener Treuhänder (ähn- lich einem Steuerberater in Deutschland) und im wahrsten Sinne des Wortes ein solider Kerl von ca. 180 kg, geboren und aufgewachsen im italienischen Teil der Schweiz, dem Tessin. Schon sein Vater und sein Großvater waren Treuhänder und Vermögensverwalter gewesen, alle mit ein wenig Geschäfteleien nebenbei. So soll sein Großvater in den 1930ern für die italienischen Faschisten Gold zu Geld gemacht haben, aber so etwas erzählte er einem erst, wenn er dicht genug war. Sein Vater hingegen war ein gemachter Mann, verwaltete Gelder für ehemalige Bundesräte und beriet diese in geschäftlichen und steuerlichen Angele- genheiten. In kaum einer Familie waren sich die Männer so ähnlich, und alle waren sie fett, denn sie liebten das feine Essen, und dies in rauen Mengen.

So lag es nahe, Franky auf einen Snack in die City einzuladen. Wir trafen uns an einem Nachmittag in der Onyx-Bar, der Bar des Hyatt- Hotels in Zürich – damals einer der wenigen Orte in der Stadt, an de- nen man noch rauchen durfte –, bestellten uns einen dieser genialen hausgemachten Burger, tranken ein Gläschen und ließen uns als Krö- nung eine feine Montecristo No. 2 bringen, die Lieblingszigarre Che Guevaras. Über Franky kann man sagen, was man will. Sicherlich war er ein Typ, der kein Maß kannte, allerdings war er intelligent, hatte eine sichere und schnelle Auffassungsgabe und war voll vertrauenswürdig. Außerdem hatte er Ahnung vom Geschäft und ein sehr gutes Netzwerk in kleinere und mittelgroße Banken. Für ihn als Treuhänder war es kein Problem, beliebig viele Treuhandkonten, sogenannte „Anderkonten“, bei diversen Banken einzurichten. Auf diese Anderkonten können Treuhänder das Vermögen der Kunden einzahlen, die sie betreuen, oh- ne der Bank angeben zu müssen, von welchen Kunden dies stammt oder woher diese ihr Geld haben. Letzteres hat auch den großen Vor- teil, dass der Name des Kunden nicht auf irgendeiner dämlichen Steuer-CD auftauchen kann. Als einer von rund 2.000 eingetragenen externen Vermögensverwaltern in der Schweiz war Franky zwar auch den dort geltenden Gesetzen unterworfen, wurde aber nicht wie jede Bank be- ziehungsweise jedes Geldhaus mit Banklizenz von der Schweizer Fi- nanzmarktaufsicht (FINMA) kontrolliert. Er unterlag als Mitglied einer Vereinigung für EVVs der Selbstregulierung. Er durfte sich also selbstständig auf die Finger schauen, was, wenn man korrupt ist, natürlich glänzend funktioniert.

Wir waren uns eigentlich sehr schnell einig. Auch über die Konditionen, die wir uns selbst geben wollten, herrschte bereits halbwegs Klarheit. Das Geschäft würde über die Firma seines Vaters abgewickelt, von dem er ein Zweigstellenbüro im Zürcher Kreis 4 leitete. Das war nicht unbedingt der Kreis, in dem man sich als Vermögensverwalter niederlassen sollte, da ein großer Teil davon das Rotlichtmilieu einschloss, aber das war ja nun vorerst egal.

Für die Gelder, die ich ihm zum Verwalten vermittelte, sollte ich einen dementsprechenden „Kickback“ bekommen, jährlich berechnet. Da wir im Laufe der Zeit mit den meisten Banken zusammenarbeiteten – später sogar mit meinem ehemaligen Arbeitgeber, ohne dass dieser es wusste –, konnten wir unseren Kunden jedes erdenkliche Produkt anbieten. Wir nannten unser kleines Projekt Robin Hood GmbH & Co. KG, was eigentlich unsinnig war, da es die Co. KG in der Schweiz gar nicht als Rechtsform für eine Firma gab, als interne Projektbezeichnung hatte es jedoch etwas Humoristisches.

Am Tag darauf rief ich bei meinem Noch-Arbeitgeber an und ließ meine Kündigung in einen Aufhebungsvertrag mit sofortiger Wirkung umwandeln, verlangte die Auszahlung meines anteilig gerechneten Bonus, was immerhin noch knapp 50.000 Franken waren, und setzte mich an den Schreibtisch. An den nächsten fünf Tagen glühte mein Ohr wie selten zuvor. Eigentlich alle meiner ehemaligen Kunden hörten sich erst einmal meine neue Idee an, ein paar sicherten sogar schon zu, Teile ihres Anlagekapitals bei uns zu deponieren. Was uns noch fehlte, war ein Bank-Partner, der wenig Fragen in Bezug auf größere Mengen Bargeld stellte. Ich zerbrach mir den Kopf und hatte keine Idee, bis mir Red eines Abends an der Theke einen guten Tipp gab und mir erzählte, dass eine Privatbank mit deutschen Wurzeln derzeit Probleme hätte, in der Schweiz neue Kunden abzugreifen. Das war irgendwie verständlich. Selbst wenn dieser Ableger der Bank einen unabhängigen Sitz in der Schweiz und somit eigentlich nichts mit seinem deutschen Mutterhaus zu tun hatte, war dort doch dieses „Geschmäckle“, wie der Schwabe zu sagen pflegt. Red gab mir den Kontakt von einem dortigen Senior im Wealth Management, den ich, wie sich ein paar Gläser später herausstellen sollte, sogar flüchtig kannte.

Um nicht mit der Tür ins Haus zu fallen beziehungsweise nicht mit einem gegebenenfalls als unmoralisch aufgefassten Angebot in seinem Büro zu sitzen, lud ich ihn auf eine Tour mit dem Zigarrenschiff von Davidoff auf dem Zürichsee ein – eine klasse Sache. Mehrere Gänge, von der Jakobsmuschel im Speckmantel, dem Wagyu-Rind bis hin zum Balik-Lachs, werden dort zu feinsten gebrannten oder gegorenen Tröpfchen kredenzt, und nebenbei darf die eine oder andere Zigarre ge- pafft werden.

Der Senior, ein echter Schweizer Mitte 50, ergraut und gut gekleidet, freute sich, mich wiederzusehen. Das Gespräch verlief sehr sehr locker. Wir mampften, rauchten, soffen, er fragte mich über meinen ehemali- gen Arbeitgeber aus, über die Kündigung, wir redeten über Kunden und so weiter. Als der Pegel stimmte und das Essen verputzt war, ging ich mit ihm zum Bug des Schiffes, das sich noch mitten auf dem See be- fand. Wir waren dort allein und somit unbelauscht. Vorsichtig tastete ich mich an das Thema ran, erzählte ihm vom Projekt Robin Hood GmbH & Co. KG, und je mehr ich ihm erzählte, umso spitzer wurden seine Ohren. Ich schweifte etwas ab und erzählte ihm von einem meiner Kunden, den ich die Tage am Telefon hatte. Es war ein wohlhabender Industrieller aus Deutschland, Rentner und ein Verschwörungstheore- tiker, der permanent nur davon sprach, was passieren würde, wenn der Euro die Grätsche macht; dass sein Vermögen futsch wäre und dass er nicht 47 Jahre gebuckelt hätte, um nachher als Stallknecht in der Lüne- burger Heide Pferdemist wegzuschaufeln. Der gute Mann hatte sich ei- nen kleinen Notgroschen zur Seite gelegt, aber es wurde ihm langsam zu heiß, das Geld zuhause zu haben – wir sprachen immerhin von 980.000 € und ein paar Unzen Gold.

Als ich fertigpalavert hatte, grinste mich der Senior an und fragte, ob das mein einziger Kunde sei, bei dem ich solche Problemchen hätte. Ich verneinte das. Dann zog er sein Smartphone aus der Innentasche seines grauen Strellson-Sakkos, und wir vereinbarten einen Termin für die kommenden Tage. Danach lud er mich noch auf eine Flasche Wein ein, wir qualmten, diskutierten über den Markt, die Instabilität des Euro, lästerten über die Deutschen, die Franzosen, die Spanier – eigentlich über alle, die mehr Steuern zahlten als die Schweizer –, spachtelten ge- gen Mitternacht noch ein Stück Kuchen und gingen dann unserer We- ge. Der Schaden, den wir an diesem Abend in der Küche, dem Weinregal und dem Humidor verursacht hatten, belief sich auf zusammen 500 Franken.

Ein paar Tage später erschien ich pünktlich mit Franky zum Termin am Sitz der Bank des Seniors. Ich klingelte, man ließ uns hinein, und ich gebe zu, dass ich von jeher diese kleinen Privatbanken mochte, in die man nicht einfach reinspazieren konnte wie in eine Bahnhofshalle. Das Procedere in diesen „Boutiquen“, wie diese edleren Banken auch gern genannt werden, ist sich immer sehr ähnlich: Eine junge Dame bittet Sie lächelnd herein, fragt Sie nach Ihrem Namen und setzt Sie auf einen Stuhl in einem auf Hochglanz polierten Wartebereich. Sie geht hinter ihren Tresen, brabbelt etwas in ein Telefon, kommt wieder auf Sie zu, bittet Sie mit einem noch freundlicheren Lächeln zum Fahrstuhl oder die Treppe hinauf in ein üppig ausgestattetes Konferenzzimmer. Dort wartet die nächste Dame, um Ihnen den Mantel abzunehmen und Ihnen dann die Getränkekarte eines besseren Cafés zu rezitieren. Sie bekommen Ihren Kaffee, Cappuccino, Wasser mit oder ohne Kohlensäure, und in dem Moment, wenn Sie den ersten Schluck nehmen, öff- net sich die Tür und ihr Meetingpartner kommt hinein. Ich habe das immer sehr genossen, es hat so etwas Rituelles, und gleichzeitig fühlt man sich extrem wertgeschätzt, auch wenn alles nur übertrieben aufge- setzt ist.

Der Senior brachte seinen damaligen Chef mit in das Meeting, ein hochgewachsener Mann um die 60, Leiter des „Wealth Managements“ und Mitglied der Geschäftsleitung. Wir sprachen gut eine Stunde über die Steuerproblematik in Deutschland, potentielle Kunden, Gesetze etc. Es war ein Werbegespräch. Am Ende legte man uns eine saftige Kick- back- und Provisionsvereinbarung vor, ohne besondere Rechte oder Pflichten. Das einzige, was wir tun mussten, war, Geld bei ihnen anzu- legen. Das Wichtigste für uns war allerdings die Zusage, große Geld- mengen in bar und in den gängigen Währungen anzunehmen, ohne die- se zu überprüfen oder zu melden, solange sie auf ein von Franky ge- führtes Anderkonto eingezahlt würden. Die Bank würde sich dann dar- um kümmern, dass man das Geld in unauffälligen Tranchen verbuchte.

Fortsetzung im Buch... 





Interview mit Jan van Helsing (11.10.2016)

Herr Vollenweider, haben Sie keine Angst vor Repressalien? Das Buch enthält ja doch extrem viel Zündstoff... Immerhin waren Sie ja auch daran beteiligt, deutsche Gelder in der Schweiz so zu verschie- ben, dass der deutsche Fiskus keinen Zugriff hat. Zudem haben Sie auch geholfen, große Summen der verschollenen DDR-West-Mark-Millionen außer Landes zu schaffen. Das ist ja in gewisser Weise strafbar, oder nicht?

Ich habe keine Tat begangen, die in der Schweiz strafbar wäre. Das muss man ja auch einmal benennen: Die Schweiz hat ein ganz ande- res Strafgesetzbuch als die Deutschen. In Deutschland ist die Beihil- fe zur Steuerhinterziehung eine Straftat, in der Schweiz nicht. Straf- bar hätte ich mich also nur gemacht, wenn ich persönlich Gelder aus Deutschland geholt hätte. Das habe ich nie getan. Ich habe auch nie Kunden in Deutschland Angebote gemacht, die Kunden kamen im- mer zu mir in die Schweiz. Ich habe Lösungen angeboten, aber die Lösungen gibt es nur in der Schweiz.

Trotzdem muss man hier sehr, sehr vorsichtig sein. In den letzten Jahren – gut, das ist jetzt auch schon drei Jahre her – sind doch einige aufgeflogen, die versucht hatten, scheinreiche Kunden an Land zu ziehen. Die waren natürlich verdeckte Ermittler der Steuerfahndung, die mittlerweile bemerkt hatten, wie das Spiel läuft und wo man die- se Banker kaschen kann, und es hat damals in einem Frankfurter Hotel zwei Verhaftungen von zwei Schweizer Bankern gegeben, die dann sehr lange in Untersuchungshaft gesteckt wurden, um zu zeigen, wie man mit Leuten umgeht, die versuchen, das deutsche Fi- nanzamt zu betrügen. Die beiden sind später auch verurteilt worden. Es gibt nichts Schlimmeres in Deutschland, als wenn Du dem Fiskus Geld wegnimmst.

Und Sie hatten sich auch anwaltlich beraten lassen?

Ja, aber man muss noch einmal bemerken, dass ich – auch in Bezug auf die DDR-Millionen – im Auftrag gehandelt hatte. Und dass es die DDR-Millionen waren, habe ich erst erfahren, als ich abends im Restaurant mit meinem Kollegen zusammensaß.

Stimmt...

Da hatte er es mir erzählt. Zuvor hatte ich einfach nur das gemacht, was man mir aufgetragen hatte: den Koffer mit ins Büro genommen, das Geld getauscht und zugesehen, dass ich das Gold loswerde. Und ich hatte einen Koffer gekauft. Das könnte man mir vielleicht vor- werfen. Beihilfe zum besseren Transport... (lacht)

Bei unserem Vorgespräch hatten Sie erzählt, dass Sie ursprünglich ein Jahr Auszeit geplant hatten – nun sind es drei Jahre geworden. Was war bzw. ist Ihr Beweggrund dafür?

Angefangen hatte es damit, dass ich eine Blinddarmentzündung ver- schleppt hatte. Ich hatte gemerkt, dass es mir wehtut, aber wir waren allerdings mitten im vierten Quartal – das heißt, Du musst die Ab- schlüsse für die Kunden machen –, und dann läuft man halt mal zwei Wochen durch die Gegend, egal, ob es wehtut. Der Kunde und das Geschäft gehen nun mal vor. Eines Sonntagmorgens war es dann so schlimm, dass das Einzige, dass ich mir ein Taxi rief und ins Kran- kenhaus fuhr, weil ich vor Schmerzen nicht mehr konnte... Der Blinddarm war kurz vor dem Durchbruch. Die Ärzte erklärten mir, dass ich bereits eine Entzündung im Blut hatte usw. Ich war damals privat versichert, was bedeutet, dass ich in einem Privatkrankenhaus in Zürich, also in einer äußerst noblen und ruhigen Atmosphäre, re-habilitieren konnte. Ich wurde mit feinstem Essen bedient, wie in ei- nem Sternelokal – kurzum, ich war dann zwei Wochen dort, und es wurde mir von Seiten der Ärzte angeraten, doch einmal ein, zwei Monate eine Auszeit zu nehmen, um wieder in Ordnung zu kommen und meine Energiespeicher wieder aufzufüllen. Das tat ich dann und dachte mir dabei, dass ich es vielleicht sogar etwas länger mache. Dass ich jedoch nicht wiederkommen würde, war mir damals noch nicht klar. Ich habe mich sodann in den Zug gesetzt, fuhr nach Salzburg, habe mir das Salzburger Land angesehen, bemerkte aber recht schnell, dass ich noch zu nah an der Arbeit war. Dann überlegte ich, wo ich sonst noch hin konnte und entschied mich für London. London kannte ich ja recht gut durch meine Bankentätigkeit. Dort ließ ich es mir dann gut gehen und hatte gleichzeitig auch eine Ausrede, wenn mich jemand anrief: „Ich bin gerade in England, habe keine Zeit usw...!

An einem Freitagnachmittag, als ich gerade ins Harrods lief, traf ich beim Hineingehen einen Bekannten. Den Mann hatte ich zirka zwei Jahre vorher in der Zürcher City kennengelernt. Er war dort wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität, ist dann aber wieder zu- rück nach London. Jedenfalls erkannte er mich auch gleich wieder. Wir sind dann zusammen in einen Pub und haben uns einen hinter die Binde gekippt, uns über die alten Zeiten unterhalten – wir waren in seiner Zeit in Zürich öfter einmal zusammen unterwegs –, und dann lud er mich nach Schottland zu seiner Familie ein, denn er war eigentlich Schotte. Seine Eltern haben in der Nähe von Edinburgh eine Ferienpension, und wir fuhren dann mit dem Nachtzug dorthin. Nach drei Wochen dort war mir klar geworden, dass die Arbeit in Zürich für mich nicht mehr taugt. Es war mir klar geworden, dass ich mir damit etwas antat, was ich eigentlich gar nicht wirklich woll- te. Dort war eine Gesellschaft, in die ich nicht wirklich passte, eigentlich das ganze Umfeld dort. Jetzt hatte ich nach über acht Jahren zum ersten Mal Urlaub gemacht, zudem war ich telefonisch nur schwer erreichbar aufgrund des schlechten Netzes dort. Der ganze Aufenthalt in Schottland hat mich verändert. Ich war von der Fami- lie auch in den Clan aufgenommen worden, bekam einen Kilt usw. Ich konnte mir vorher nicht vorstellen, dass ich mir die Zeit nehme, in der Natur zu verweilen oder mal einem Dudelsackspieler zwei Stunden zuzuhören. Das war völlig anders, als immer mit Kunden rumzuhängen und sich abends in der Kneipe volllaufen zu lassen, damit man von dem Stress runterkam. Dieses ganze „Engegefühl“ fiel von mir ab.

Wir wussten natürlich immer ganz genau, was wir da mit unseren Bankgeschäften taten und wir fühlten uns auch schon ein bisschen wie Robin Hood, aber irgendwo und irgendwie fühlte ich, dass ich etwas tat, das nicht richtig war. Und das wurde mir damals bewusst. Ich hatte mich in Zürich in eine Gesellschaft hineinbegeben, in der ich als Mensch eigentlich nichts zu suchen hatte.

Später war ich dann in Deutschland auf eine Geburtstagsfeier einge- laden, lernte dort meine jetzige Partnerin kennen und von da an war für mich eine Rückkehr definitiv ausgeschlossen.

Aber es ist Ihnen in Schottland auch klar geworden, dass es wohl nicht nur Ihnen so ging, dass Sie permanent unter Strom standen, sondern es generell in Ihrer Zunft recht ungesund zugeht.

Das wird einem natürlich erst klar, wenn man darüber nachdenkt, wen man eigentlich so alles um sich hat. Die meisten meiner Kollegen sind Mitte fünfzig geworden, nicht älter.
Ein guter Freund, mit dem ich viel gearbeitet habe, dem hat mit Anfang fünfzig der Speiseröhrenkrebs ein Ende gesetzt. Und der wuss- te ganz genau, woher das kam. Der war ständig unter Beschuss, hatte sein Leben lang Sodbrennen von diesem vielen Stress, dass er sich am Ende einfach nur von Innen verätzt hat.

Andere haben sich umgebracht...

Ja, und andere haben einen Herzkasper bekommen.

Wegen der extremen Ernährung, Saufen, Drogen...

Genau, die Ernährung ist ein Teil davon. Man isst zwar fast ausschließlich „gute“ Sachen, aber ausgewogen ist die Ernährung natürlich nicht. Dann säuft man ja den ganzen Tag. Das ist auch etwas, was mir auch erst im Nachhinein klar geworden ist, wie viel ich in mich hineingeschüttet hatte – und das jeden Tag! Man hält das dann irgendwann für ganz normal. Ich habe mich immer noch für jeman- den gehalten, der relativ wenig trinkt – vor allem im Vergleich zu anderen, wenn ich gesehen hatte, wie viel Alkohol die trinken. Klar, wenn man abends ausgeht und trinkt dann drei Flaschen Champagner, dann meint man, man trinke ja kein Bier, sondern Champagner, das ist ja nicht das Gleiche. Ich war auch nie ein Fan von Schnaps und dergleichen, andere tranken zwei Flaschen Wodka am Tag und sind dann noch mit dem Auto heimgefahren. Das hätte ich mit mir selber nicht vereinbaren können. Das ist verantwortungslos!

Du hast dann halt auf der anderen Seite die Leute, die es nicht schaf- fen, die mit ihrem Leben auf irgendeine Weise unzufrieden sind, und dann in extreme Lebenskrisen kommen – das hat mich echt erschreckt.

Im Buch schreibe ich von dem Kumpel, der im Beratungswesen tätig gewesen ist und sich dann vor den Zug geworfen hat, weil er gemerkt hat, dass sein Arbeitgeber ihn nicht wieder einstellen wollte. Er war vor Kunden umgekippt. Und sein Schicksal ist keine Selten- heit. Viele kommen nicht mehr weiter in der Gesellschaft. Und eini- ge davon nehmen sich dann das Leben.

Ich hatte Ihnen im Vorgespräch von Carsten Schloter erzählt, dem damaligen CEO der Swisscom, dem größten Telekommunikations- unternehmen der Schweiz, ein extrem beliebter Mensch; jemand, der eine super Firmenphilosophie auch in der Swisscom geführt hat, der es geschafft hat, das Unternehmen Swisscom, obwohl es eigentlich ein alter, staatlicher Klotz war, auf neue Wege zu führen. Der hat sich, ohne dass man es hätte voraussehen können, einfach erschos- sen. Man hatte es zwar nicht veröffentlicht, aber in unseren Kreisen war bekannt, dass der Grund war, dass seine Frau sich von ihm ge- trennt hatte und mit den Kindern in die USA gezogen war. Es war die erste Situation in seinem Leben, die er nicht lösen bzw. kontrollieren konnte. Und das ist hart. Das ist etwas, was man selbst kaum merkt, also dass man selbst da tief drinsteckt. Ich selbst hätte mich nie als Kontrollfreak bezeichnet, aber es hat mich unheimlich genervt und geärgert, wenn irgendwo etwas schiefgelaufen ist. Man wird ein herrschsüchtiger und tyrannischer Mensch mit der Zeit. Man wird unheimlich eklig gegenüber der Mitwelt. Ich kenne mich ja selbst schon sehr gut, aber meine Partnerin hat in unserer Bezie- hung hin und wieder mal solche Auswüchse bei mir miterlebt und gesagt: „Das bist doch gar nicht Du in dem Moment! Du kannst von einem Moment zum nächsten zu einem richtigen Arschloch werden.“ Gut, das mag eine Eigenschaft sein, die man ab und zu vielleicht einmal braucht, aber sie ist nicht gut – und sie ist vor allem nicht be- rechenbar. Und sie ist gefährlich, denn man wird zum Soziopath, ob man will oder nicht.

Es ist sicherlich der Druck, der sowohl von den Arbeitgebern als auch von den Kunden auf die Banker ausgeübt wird, der sie belastet.

Der größte Druck, den Du haben kannst, ist die Gesellschaft an sich. Du läufst in Zürich in einer Gegend herum – das ist in Genf oder London nicht anders –, die nur darauf ausgelegt ist, möglichst viel Geld zu verdienen und damit zu protzen. Das ist der einzige Grund, nämlich sich höher zu stellen als andere. Sicherlich hat man bei der Arbeit unheimlich viel Druck. Ich habe zum Beispiel mein Hauptge- schäft nach der Bankenkrise gemacht, in einer Zeit, in der andere wirklich geprustet haben. Das war zu einer Zeit, in der man im In- vestmentbanking und im Aktienhandel keine guten und großen Ge- schäfte machen konnte. Ich selbst hatte ja ein ganz normales Anla- gegeschäft durchgeführt, und den Leuten, die mit Schwarzgeld kommen, denen ist es egal, ob sie 5% oder 15% Gewinn machen. In dem Moment wollen sie es einfach vom Markt haben. Es muss auf Konten sein, es muss Zugriff darauf möglich sein – wie viel Geld am Ende damit verdient wird, das kann man sich dann noch separat anschauen. Ich war ja nur für den ersten Schritt zuständig, den Rest machten dann meine Kollegen. Aber man hat diesen Druck, und die- sen Druck siehst Du, wenn Du nur mal abends ausgehst. Gehe da nur mal in einen Club wie im Hyatt in Zürich oder ins Terrasse, di- rekt beim Bellevue-Platz. Du siehst am Freitagabend nur Leute, bei denen ein Anzug schöner ist als der andere, wo eine Frau aufgeplus- terter ist als die nächste – umoperiert, gemacht und getan... Man sieht Uhren, die so viele Brillanten haben, dass man nicht mal mehr die Zeit ablesen kann. Du bist extrem unter Druck, das hatte ich auch gemerkt. Du darfst ja nicht in einem Anzug von der Stange zu einem dicken Kundenmeeting gehen. Du fährst alle drei, vier Monate mit Deinen Kumpels nach Mailand und lässt Dir dort Deine Anzüge schneidern. Das ist zum einen günstiger, als wenn man sich die in der Schweiz machen lässt, und man bekommt dort einfach die feinsten Sachen. Ich habe eine Kiste zuhause, da sind mindestens 30 Krawatten drin, alles feinste Seidenkrawatten – da hat jede 150 bis 200 Euro gekostet. Und zu den meisten habe ich auch die passenden Manschettenknöpfe... Das ist schick, aber braucht man es?

Na, in diesem Gewerbe schon... Sonst nehmen sie Dich nicht ernst.

Du wirst nicht ernst genommen. Und das ist dann halt dasselbe mit dem tollen Auto – ich selbst bin kein großer Autofahrer, deswegen habe ich mir ein Boot zugelegt. Das war eine kleine Kaschemme, das muss man sagen, aber ich hatte mitten in der Stadt Zürich einen Liegeplatz. Das ging natürlich nur über Beziehungen, andere warten bis zu 100 Jahre auf einen Liegeplatz. Du kannst Dich jetzt schon an- melden, damit Deine Urenkel einen bekommen. Und mein Schiff war renoviert, sah also ganz passabel aus. Das ist einfach toll – egal, ob Du dann mit Kunden rausfährst oder Frauen damit beeindrucken willst oder nur für Dich selber das Gefühl hast: „Hey, Du hast ein Boot!“ Oder man hat eine teure Uhr. Das macht einfach was mit ei- nem. Die teuerste Uhr, die ich hatte, war eine „IWC Portugieser“ für 15.000 Euro. Die hat man mir leider geklaut...

Kommen wir nochmals kurz auf den Herrn Schloter von der Swiss- com zu sprechen. Sie kannten ihn persönlich?

Ja, wir hatten uns mehrfach getroffen.

Es gibt die im Buch erwähnten Bars und Restaurants, in denen man Leuten aus der Szene begegnet. Aber es gibt speziell in Zürich Clubs, in denen sich nur die Insider treffen; ich meine Clubs, in denen man sein „muss“, um die „richtigen“ Geschäfte zu machen. 


Du fängst natürlich unten an. Es ist zum einen einmal eine unglaubliche Arbeit, sich immer und überall sehen zu lassen. Also mit Schla- fen ist da nicht viel. In Zürich sind es bestimmte Anlässe – weniger in Form von Bällen, sondern mehr in Form von Summerend- Veranstaltungen wie im Hotel Baur au Lac, wo jetzt die ganzen FIFA-Funktionäre festgenommen wurden. Da gibt es die White-Partys – auch Fêtes Blanches genannt –, bei denen alle Besucher ganz in Weiß gekleidet sind. Da muss man immer wieder hin, denn genau dort lernt man die richtigen Leute kennen. Man lernt selbstverständ- lich auch Kunden kennen und macht auch unglaublich viel Business dort. Man geht dorthin, um sich entweder volllaufen zu lassen, weil man Weiber angucken will oder wegen der Geschäfte. Einen anderen Sinn hat das nicht. Und von dort geht es dann weiter. Wenn Du wirklich Glück hast, dann kommst Du in die Kreise, in die Du willst. Und da hatte ich einen ganz großen Türöffner, das war mein Freund Red, von dem ich im Buch schrieb, der alles und jeden kannte und der dafür gesorgt hat, dass ich mich dort blicken lassen durfte – auf- genommen wird man natürlich erst Jahre später. Und das ist zum Beispiel der Club zum Rennweg in Zürich. Das ist eine der Haus- nummern, wo Du sein musst. Das ist ein Club, der ungefähr 200 feste Mitglieder hat. Diese 200 Mitglieder zahlen einen Jahresbeitrag von 12.000 Franken. Dafür kannst Du jederzeit rein, kannst jeder- zeit essen. Für die diversen Partys muss man noch etwas extra zah- len. Wenn Du Dir ansiehst, wer dort Mitglied ist, dann weißt Du, was das für ein Club ist.

Sie waren mehrmals dort?

Ich war mehrmals dort. Einmal, als ich dort zum Essen war, hatte ich Sepp Blatter getroffen, der dort mit einem bekannten Zürcher Rechtsanwalt dinierte, zusammen mit einem Herrn aus Saudi Arabien. Franz Beckenbauer ist dort sehr häufig präsent, Boris Becker ist dort Mitglied der ersten Stunde. Boris ist nicht nur Tennis-Star, sondern hat im Kanton Zug, dem steuergünstigsten Kanton der Schweiz, eine große Investmentfirma. Und die läuft top. Vom Tennis allein kann er bestimmt nicht leben, und er muss ja auch etliche Alimente zahlen. Becker geht also auch im Club zum Rennweg ein und aus.

Wer ist noch dort?

Fortsetzung im Buch... 





Aktivitäten von Huter-Freunden seit 1993 bis heute


Biographie Siegfried Kupfer (1917-1983) - Part 3
Biographie Siegfried Kupfer (1917-1983) - Part 2

Biographie Siegfried Kupfer (1917-1983) - Part 1
Biographie Hermann Bürkler (1901-1965)

Biographie Amandus Kupfer - Part 3
Biografie zum 50. Todestag von Amandus Kupfer. 20. März 2002.
© 2002-2017 Medical-Manager Wolfgang Timm
Biographie Amandus Kupfer - Part 2
Biografie zum 50. Todestag von Amandus Kupfer. 20. März 2002.
© 2002-2017 Medical-Manager Wolfgang Timm

Biographie Amandus Kupfer - Part 1
Biografie zum 50. Todestag von Amandus Kupfer. 20. März 2002.
© 2002-2017 W. Timm

Juni 1941 Letzte Ausgabe von „DgM“ 101 by Amandus Kupfer. Nürnberg.

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Juni 1991 Akademische Publikation zur Selbstverantwortung by Wolfgang Timm. Heidelberg.

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Genau 50 Jahre später, Akademische Publikation, Juni 1991, Fachschrift HÖRGESCHÄDIGTEN PÄDAGOGIK, Heidelberg:


SELBSTVERANTWORTUNG

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Es folgte 1941 auf persönliche Anordnung vom damaligen Reichslügenminister Goebbels die TOTALE VERNICHTUNG ALLER HUTER-WERKE im damaligen Nazi-Deutschland. 




Rettung jedoch über die Schweiz
D Crash Titel
Seit 1937 hetzte Goebbels Propagandablatt "DerAngriff" gegen Amandus Kupfer, 
da die NAZI-MACHTHABER sich vor der natürlichen Lebensoffenbarungslehre vom Nichtakademiker Carl Hurer und seine von Huter-Schüler Amandus Kupfer dezidiert inhaltlich dargelegten und belegten Wahrheiten zunehmend fürchteten! 
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Herausgeber von Der gute Menschenkenner, Amandus Kupfer, 1879-1952, entkam zum Ende des Krieges einem Verhaftungsbefehl mit KZ-Einlieferung, aufgrund von Glück und den damaligen Wirren Frühjahr / Sommer 1945. 
Neuherausgeber Diplom Psychologe Wolfgang Timm, Kreator von Gesamtschau-Digital: Carl Huter’s Original-Menschenkenntnis & Ethische Schönheitslehre.
Es erschienen insgesamt 101 großformatige Zeitungen, 1932 bis 1941.
Abschluss von DgM-Digital aller 101 großformatigen Zeitungsausgaben am 5. Februar 2010. 
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Erster Akademischer Vergleich. 1977
Der gute Menschenkenner Nr. 1-6/1979 25. neuer Jahrgang
Beratung von Huter-Freund Manfred Müller mittelbar mit Herrn Dr. jur. Renner via Johannes Kupfer, München, um ohne Copyrightbeanstandung seine Publikation Das Gesicht als Spiegel der Gesundheit, im Verlag ehrenwirthmed. rechtskonform vertreiben zu können. Hier seine Danksagung an Wolfgang Timm / Carl-Huter-Zentral-Archiv, 2003.












Wolfgang Thomas (Timm) wolfgangvonbraunschweig /Carl-Huter-Zentral-Archiv!


Syrian boy sleeping between his parents / Syrischer Junge schlafend zwischen seinen Eltern!

Vater & Sohn nach 20 Jahren Trennung vereint, 2003.


Quelle DgM Nr. 51. An den großen, charaktervollen, idealen Frauennaturen sind die großen Männer und Völker emporgewachsen, an den charakterlosen, lieblosen, sittenlosen zugrunde gegangen.


DANKE FÜR DIE TREUE MEINER LESERINNEN UND LESER!
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Impressum Carl-Huter-Zentral-Archiv [Stand 2008]
http://helioda.macbay.de/Impressum.html
Geprägte Kindheit auf Sylt 60er Jahre in einem Reetdach-Haus von 1761 - davor  Sohn Jorge aus Madrid, Sommer 2004.

Der Sämling

von bmh

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Er will ans Licht
lässt nichts unversucht.

Mit unserer Pflege
reift er zur Frucht

im Neuen Jahr

2017

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