Freitag, 13. Mai 2016

US-PUTSCH - BRASILIEN: PRÄSIDENTIN ROUSEFF ABGESETZT. (HELIODA1)

2016 US-gesteuerter Putsch in Brasilien

BEMERKENSWERT

US-Putsch erfolgreich – Brasilien brennt
Präsidentin Rouseff defacto abgesetzt

Endlich haben sie es geschafft 

und 

erneut wird ein Präsident aus dem Amt geputscht, mit kräftiger Unterstützung amerikanischer und deutscher NGOs.


Michel Temer 

wird die amtierende Präsidentin Dilma Rouseff im Präsidentenamt vertreten, 

nachdem der Senat mit 55 zu 22 Stimmen für die Anklage Dilmas wegen Haushaltsmanipulation stimmte. 


Temer, der selber unter Korruptionsverdacht steht, hat schon einige Abkommen mit „Investoren“ vereinbart, die Brasiliens Wirtschaft wieder ankurbeln sollen. 

Doch in Wahrheit hat der Ausverkauf des Landes begonnen und aus BRIICS wird nun wohl RIICS.

(Definition: Briics = Brazil, Russia, India, Indonesia, China, South Africa) 

Dilma Rousseff, Präsidentin Brasiliens

Dilma Rousseff, Präsidentin Brasiliens

Dilma Vana Rousseff war seit dem 1. Januar 2011 Präsidentin von Brasilien. 

Nach ihrer Wiederwahl am 26. Oktober 2014 endet ihre Amtszeit regulär am 31. Dezember 2018.


Die Wirtschaftswissenschaftlerin und Politikerin der gemäßigt linken sozialdemokratischen Partido dos Trabalhadores ist die erste Frau in diesem Amt. 


Ihr Vater 

stammt aus Gabrowo in Bulgarien, wo er ab den 1920er Jahren aktives Mitglied der Kommunistischen Partei war. 

1929 floh er zunächst nach Frankreich und siedelte später nach Südamerika um, wo er sich schließlich in Brasilien niederließ und seinen Geburtsnamen Pétar Russéw in Pedro Rousseff änderte.

Foltermethode Papageienschaukel

Dima die seit 1964 in der Partido Socialista Brasileiro aktiver wurde, schloss sich 1973 dem bewaffneten Widerstand der Comando de Libertação Nacional ab, das gegen die seit 1964 regierende Militärregierung kämpfte. 


Im Januar 1970 wurde Dilma Rousseff sowie ihr damaliger Mann Carlos Araújo verhaftet. 

Sie wurde im Gefängnis 22 Tage lang gefoltert, wobei ihr 4 Zähne ausgeschlagen wurden. 

Dazu kamen  Elektroschocks und Folter auf der Papageienschaukel

Bei der Papageienschaukel wird die  betreffende Person mit den Kniekehlen kopfüber an einer Stange aufgehängt und die Handgelenke vor den Schienbeinen, an die Fußgelenke oder an die Stange gefesselt. 

Es ist eine berüchtigte Foltermethode der Militärregierung.


Nach drei Jahren Haft kam sie 1973 nach dem Fall der Militärregierung wieder frei und schloss ihr Studium ab. 

Danach engagierte sie sich für die einzige legale Oppositionspartei Movimento Democrático Brasileiro

Nach der Zulassung weiterer politischer Parteien in Brasilien gründete Dilma mit anderen die Partido Democrático Trabalhista (PDT).


Ab 1990 war sie Präsidentin des Amtes für Wirtschaft und Statistik (Fundação de Economia e Estatística, FEE) von Rio Grande do Sul. 

Nach verschiedenen weiteren Ministerposten und schliesslich Kabinettschefin wurde sie 2010  Präsidentschaftskandidatin.

Bei der Wahl am 3. Oktober 2010 verfehlte sie mit 46,9 Prozent der Stimmen die absolute Mehrheit und damit die direkte Wahl im ersten Wahlgang. 

Die Stichwahl am 31. Oktober gewann sie mit etwa 56 Prozent der Stimmen und 

übernahm am 1. Januar 2011 die Regierungsgeschäfte.


Seit Juli 2011 verfolgt sie einen erklärten Anti-Korruptionskurs, wodurch bis Anfang Dezember 2011 sechs Kabinettsmitglieder nach Korruptionsvorwürfen zurück traten.


Den Unwillen der Amerikaner zog sich Rousseff nicht nur mit ihrer links-sozialen Politik zu, 

sondern auch 

mit dem Eintritt in die BRICS als antiamerikanisches Bündnis.


Als Antwort auf die von der NSA praktizierte Überwachung von Personen ließ sie den Termin vom 18. September 2013 mit Obama absagen. 

In einer Rede vor der UN-Vollversammlung beschuldigte sie die USA, internationales Recht gebrochen zu haben, 

und 

verlangte am 24. September 2013 eine Entschuldigung von Obama.


Damit begann eine Hetzkampagne gegen die Präsidentin die unglaubliche Ausmaße annahm 

und 

von der Deutschen Presse regelrecht verschwiegen wurde.


In Brasilien ging das Amtsenthebungsverfahren nun in der ersten Maiwoche 2016 gegen Präsidentin Dilma Rouseff in die letzte Runde. 

Der Senat entschied sich mit 55 zu 22 Stimmen und 3 Enthaltungen für das Verfahren. 


Rouseff wird für 180 Tage von Vizepräsident Michel Temer (PMDB) ersetzt 

und 

muss sich bei einem Gerichtsverfahren wegen Haushaltstrixereien verantworten. 

Sie kündigte jedoch schon rechtliche Schritte an.

Studenten erinnern an Opfer des Militärputsches


Mittlerweise ist eine gigantische Schlammschlacht in Politikerkreisen aber auch auf der Straße im Gange. 

In allen großen Städten brennen Autoreifen und Müllcontainer. 

Verletzte gab es schon bei Zusammenstößen zwischen Anhängern und Gegnern Rouseffs – Links gegen Rechts und mittendrin die Polizei.


Aufgehetzte Brasilianer fordern Neuwahlen und eine Säuberung der Politik. 

Wie das Ergebnis dann aussehen könnte, kann man sich vorstellen. 


Die USA setzt alles daran eine US-gesteuerte Marionettenregierung zu installieren 

und 

bedient sich dabei besonders der Konzerne, die ihrerseits die Angst der Arbeitnehmer vor dem Existenzverlust schüren. 

Ein mieses Spiel das wie üblich zu Lasten der kleinen Leute gehen wird.

 

Ein Putsch im CIA-Stil, 

so oft durchgeführt in den letzten Jahrzehnten und ständig perfektioniert, 

kam jedoch für Brasilien nicht direkt in Frage. 


Doch die alten Eliten des Landes konnten die Krise und die Sparmaßnahmen der Regierung geschickt nutzen, um immer mehr Volk auf die Straße zu bringen.

Vitali Klitschko, Ukraine

Vitali Klitschko ruft zur Bildung von Bürgerwehren auf, Ukraine


Unterstützt wurde das ganze mit reichlich Geld aus Amerika und Europa um permanent die Linke Regierung zu verunglimpfen und der Korruption zu beschuldigen. 


Auch Deutschland investiert über die Konrad-Adelnauer-Stiftung kräftig mit. 


Die Konrad-Adelnauer-Stiftung 

(kurz KAS) 

ist weltweit einer der aktivsten Hauptsponsoren für das Wegputschen antiamerikanischer Regierungen. 


Daneben finanziert sie zahlreiche Kampagnen gegen DDR, Russland, Venezuela 

und 

war auch in der Ukraine und im Balkankrieg äußerst aktiv. 

2 Tage nach der Siko ruft Siko Teilnehmer Klitschko den Putsch aus.



In Russland wurde sie daher vor einigen Jahren des Landes verwiesen, 

in Brasilien hat man dies nicht getan.

Das Verfahren gegen die linke Dilma Rouseff ist nur die Krönung aller möglichen Versuche die Linken aus der Regierung zu bringen. 

Von Vorwürfen des Wahlbetrugs über Korruption bis hin zu den jetzigen Vorwürfen, den Haushalt geschönt und nicht autorisierte Kredite aufgenommen zu haben, 

scheuten die alten Eliten keine Mühen und auch keine politischen Sauereien, um Präsidentin Dilma Rouseff und ihre Partei der Arbeiter (PT) aus der Regierung zu entfernen.


Das Volk hat „die Falsche“ gewählt und muss vor seinen eigenen Fehlern „bewahrt“ werden, 

so der Gedanke der Urheber des Putsches und das läuft ja ständig so.

 

Sie haben nicht damit gerechnet, dass das Volk langsam ihre Machenschaften durchschauen würde. 

Die Menschen sind nicht mehr so ungebildet wie früher 

und 

immer mehr sehen die wahren Korrupten, die sich jetzt gerade die Macht gekrallt haben. 


Temer ist ein Beispiel, 

aber auch 

der ehemalige Vorsitzende des Abgeordnetenhauses, Eduardo Cunha (PMDB) wird der Korruption verdächtigt.


Der Gegner Rouseffs und Amerikas Favorit bei den Wahlen 2014, Aécio Neves (PSDB), wurde jedoch ebenfalls am 12. Mai 2016 offiziell der Korruption beschuldigt. 


Die Senatoren, die heute für das Verfahren gegen Dilma stimmten – und das ist der Gipfel der Unverschämtheiten – sind so ziemlich alle, durch die Bank, des sogenannten „Verantwortungsverbrechens“ (Crime de Responsabilidade) schuldig, 

der ja auch Dilma Rousseff zum Verhängnis wurde.


Also müsste man, rein ethisch und moralisch aber auch rechtlich gesehen, alle Senatoren, Bürgermeister und erst recht die Direktoren der staatlichen Betriebe, auf die Anklagebank neben Dilma setzen.


Aber dem Establishment geht es ja auch nicht um Recht und Ordnung und schon gar nicht um Gerechtigkeit. 


Es geht darum, gemeinsam mit den Freunden aus den USA, die Ressourcen des ungeheuer reichen Landes zu plündern. 


Die BRIICS sind somit Vergangenheit, übrig bleibt RIICS. 

Es sei denn die RIICS dreht den Spieß endlich mal um. 

Zeit wäre es …



BRASILIEN-PUTSCH: PROPAGANDA-HILFE VON DEUTSCHEN MEDIEN

chiquita-terror

Zurück zur Bananenrepublik Brasilien?

Galindo Gaznate

Brasilia. Präsidentin Dilma Rousseff wurde von Schergen der prowestlichen Diktatur gefoltert und vergewaltigt als ihre Arbeiterpartei mit anderen Linken die Demokratie erkämpfte. Jetzt setzen deutsche Journalisten das Werk der Folterknechte mit medialen Mitteln fort. Die Arbeiterpartei setzte mühsam erste Ansätze gegen Korruption der verrotteten politischen Klasse durch, doch die schlägt mit ihrem Putsch zurück: Eine Hetzkampagne der Privatmedien um den Globo-Konzern (ein reaktionäres Relikt der Diktatur) im Dienste der Korrupten in den Rechtsparteien stellte ausgerechnet Rousseff als angeblich korrupt hin. Dahinter steckt die Angst vor der Bekämpfung von Korruption bei den korrupten Putschisten -und vermutlich viele Dollars, mit denen sie die nötigen Stimmen im Senat kauften, um Rousseff rechtswidrig kaltstellen zu können.

Obwohl zuletzt dank vieler fleißiger Aufklärer in Blogs wie Jasminrevolution oder einartysken die BrasiliaFlagARD-Lügenkampagne gegen Dilma Rousseff abbröckelte und die „Damen und Herren Journalisten“ notgedrungen doch noch ein paar Krümelchen Wahrheit präsentieren mussten, klebten sie in der Tendenz weiter an ihrer Pro-Putsch-Propaganda. Teils unter lächerlicher Verdrehung der Wahrheit: Im Deutschlandfunk (DLF), der Stahlhelm-Fraktion der deutschen Staatsmedien, durfte sogar eine Rousseff-Befürworterin ein paar Worte sagen -die ausgewählte Dame sprach nur leider kaum Deutsch und wurde vom „öffentlich-rechtlichen“ Redakteur mit einem Propaganda-Wortschwall niedergeredet. Der gab schließlich zu, was der DLF wochenlang immer wieder abgeleugnet hatte: Die Vorwürfe gegen Rousseff sind Humbug und nur ein Vorwand für ihre skandalöse Absetzung. Aber dann behauptete der DLF-Mann frech, aha, Korruption gibt es aber „in Brasilien“ und Dilma Rousseff und ihre Arbeiterpartei haben dafür „mit ihrer Politik den Nährboden gelegt“. Perverser kann man die Wahrheit kaum verdrehen. Ein weiterer Putsch in Obamas Roll-Back-Kampagne gegen die sozialen Reformen in Lateinamerika nimmt seinen in Westmedien bejubelten Lauf -die Solidarität von Deutschen mit Brasilianern und Brasilianerinnen soll offenbar im Keim erstickt werden.

Dabei ist die feine Gesellschaft der parlamentarischen Rousseff-Gegner mal wieder von Rechtsextremisten durchsetzt: Jair Bolsonaro, der für Dilmas Amtsenthebung stimmte, hat im Parlament die Folterknechte beglückwünscht, die die Präsidentin vergewaltigt und gequält haben als sie im Widerstand gegen die Militärdiktatur war: „During his vote in favor of president Dilma Rousseff’s impeachment, Bolsonaro made homage to colonel Brilhante Ustra, an agent of Brazil’s military dictatorship who tortured Dilma Rousseff. Ustra headed the DOI-CODI torture unit during the dictatorship.“ wikipedia

ARD LÜGT DURCH VERDREHEN UND WEGLASSEN

Die ARD-Tagessschau jubelt „Brasiliens Präsidentin suspendiert – Senat entmachtet Rousseff“ und setzt ihre Linie fort, die Lügen der korrupten Putschisten zu wiederholen:

Brasiliens Präsidentin Rousseff muss ihr Amt 180 Tage lang ruhen lassen. Der Senat stimmte für ihre vorläufige Suspendierung und die formelle Aufnahme eines Amtsenthebungsverfahrens. An Rousseffs Stelle tritt in dieser Zeit ihr Vize und Gegner Temer. Der braslianische Senat hat mit 55 zu 22 Stimmen für die Suspendierung der Präsidentin Dilma Rousseff gestimmt. Die Staatschefin muss ihr Amt 180 Tage ruhen lassen. In dieser Zeit wird der Senat die Vorwürfe gegen sie unter Leitung des Obersten Gerichtshofs erneut untersuchen. Anschließend kann er Rousseff mit einer Zweidrittelmehrheit endgültig des Amts entheben. Gleichzeitig beginnt ein Amtsenthebungsverfahren. Dieses wird mit Regelverstößen beim Umgang mit Staatsgeldern und Buchhaltungstricks im Staatshaushalt begründet.“ ARD 12.5.2016Logo tagesschau.de

Spätestens seit dem 17.April 2016 ist klar, dass Brasilien in einer Regierungskrise steckt. An diesem Tag beschloss die Abgeordnetenkammer in Brasilia knapp eine Amtsenthebung der linken Präsidentin Dilma Rousseff. Unsere Medien von ARD bis RTL setzen, so sie überhaupt eine Kurzmeldung zu den skandalösen Vorgängen in einer der zehn größten Wirtschaftsnationen der Welt verlieren, als „Erklärung“ meist dazu, dass ihr „Korruption vorgeworfen wird“. Korruption wird in der Politik Brasiliens vielen vorgeworfen –meist zu Recht. Aber nicht bei Dilma Rousseff, weshalb die Rechtsparteien, die ihre Präsidentin nun stürzen wollen, eine windige Anklage wegen „Bilanzfälschung“ angehängt haben. ARD dazu: „Wegen der schweren Wirtschaftskrise und spektakulärer Korruptionsermittlungen war der Druck auf Rousseff zuletzt immer größer geworden.“ Ja, ja, „der Druck“ (woher der kommt, hat den ARD-Konsumenten nicht zu kümmern), nur die Rousseff und ihre Leute meckern am „Verfahren“ herum, so die Tendenzberichterstattung der ARD, und es gab ja die „Bilanzfälschung“.

Bilanzfälschung? Wie oft haben ARD & Co. diese Hetzparole der korrupten Rechtspopulisten (und ihrer stramm rechts stehenden Medienkonzerne) stereotyp wiederholt, ohne zu sagen worum es wirklich geht? Also um die gängige Schönung von Staatsbilanzen, die alle Regierungen vor Rousseff auch vornahmen (die auch in Deutschland nicht unüblich sind und in den USA sowieso). Nur wollte Rousseff damit Konjunktur- und Sozialprogramme finanzieren, statt Geld zu stehlen und zu Westbanken zu transferieren wie die im Westen beliebteren Rechtspolitiker. Im Propagandakampf gegen Dilma Rousseff prasseln auf der Straße auch Parolen von Korruption auf die Präsidentin von Amerikas zweitgrößter Nation –nach den USA- nieder. Diese Lügen werden bei uns von der ARD & Co. begierig aufgegriffen, welche die Hetze im nüchtern-nasalierenden Tonfall der „öffentlich-rechlichen“ Staatssender zu Fakten umdichten: laut ihrer Rechtsgrundlage, den Medienstaatsverträgen, wären sie zu einer ausgewogenen Berichterstattung verpflichtet (die hier aber nicht in die Linie der Westmächte und –oligarchen zu Brasilien passt: Man will so schnell wie möglich wieder eine prowestliche Rechtsregierung).

Beim ARD-Konsumenten sollte wohl hängen bleiben: „Rousseff ist wegen Korruption in Schwierigkeiten“. Tatsache ist aber, dass die Regierung Rousseff auch wiedergewählt wurde, gerade weil sie erfolgreich gegen Korruption vorgegangen ist. Aktuell musste etwa Brasiliens größtes Bauunternehmen, Odebrecht, seine Parteienfinanzierung offenlegen. Beim Bauboom der Fußball-WM 2014 gab es genug Korruption und alle warteten gespannt auf diese Zahlen: Auf der Liste von über 300 „bespendeten“ Politikern stand alles, was in Brasilia Rang und Namen hat –nur Dilma Rousseff von der Arbeiterpartei nicht (und auch ihr Vorgänger nicht, der Links-Präsident Lula).

WARUM STÜTZEN ARD & CO. PUTSCHISTEN?

Wie in der Ukraine stellen ARD, Bertelsmann & Co. sich in Brasilia schützend vor einen Putsch gegen ein demokratisch gewähltes Staatsoberhaupt, das den Westmachhabern im Weg ist. In Kiew waren es faschistische Horden und –vermutlich von West-Söldnerfirmen ausgebildete- Paramilitärs. Die durften unter dem Propaganda-Schirm des fröhlich-grünen „Euromaidan“ ihre Massenmorde begehen, das Parlament stürmen und Obamas Liebling Jazenjuk installieren. In Brasilia ist es eine rechte Mehrheit im Parlament selbst, die den Putsch plant: Das Präsidialsystem erlaubt es dem Parlament nicht, eine Präsidentin abzusetzen, doch die Putschisten wollen die Rechtslage offensichtlich ignorieren. Schützenhilfe geben ihnen die Westmedien wie ARD und DLF, die tendenziöse Berichte beisteuern. Warum? Die linke Politik der Arbeiterpartei (die immer auf Koalitionen mit diversen konservativen, neoliberalen und rechtspopulistischen Parteien wie jener der Putschisten angewiesen war) war den Westoligarchen immer ein Dorn im Auge. Das große Land litt immer unter der Knute der Westkonzerne vor allem der USA, die dort die Korruption förderten, um Land und Leute ungestört ausbeuten zu können, schrieb nach dem Sieg von Dilma Rousseffs Parteifreund Lula der UNO-Beauftragte für Armuts- und Hungerbekämpfung Jean Ziegler (der Schweizer Bankenkritiker):

BrasiliaFressen

Es ist angerichtet. Prowestliche Putschisten servieren Brasilien wieder den Westoligarchen und ihren Konzernen.

„In Brasilien ist eine großartige demokratische, antikapitalistische und friedliche Revolution im Gange. Von ihrem Ausgang hängt nicht nur das Schicksal von 180 Millionen Menschen ab, sondern das eines ganzen Kontinents… Wie die meisten Nationen Lateinamerikas leidet auch Brasilien darunter, dass die transkontinentalen Privatgesellschaften das Land mehr und mehr in Beschlag nehmen… Diese Revolution wird in Europa praktisch nicht wahrgenommen. Ihr Ausgang ist ungewiss.“ Jean Ziegler, Das Imperium der Schande, München 2005, S.169

Klar, dass so etwas unsere Medien nie weitermeldeten. USA und CIA dagegen setzten im Auftrag der transkontinentalen Privatgesellschaften (sprich: der Westoligarchen und ihrer Konzerne) alles daran, die Revolution zu stoppen und umzukehren und infiltrierten und korrumpierten dafür munter weiter: Die Panama-Papers enthüllten diverse weitere Korruption der aktuellen Dilma-Gegner, doch Brasiliens große Medien schweigen dazu, denn sie stehen stramm rechts, sind sogar wie der reaktionäre „Globo“-Konzern (Liebling der Militärdiktatur in Brasilia 1964-84) selbst in Korruption verwickelt. Medien und Justiz des Landes mühen sich unredlich, Rousseffs Arbeiterpartei den Ruf der Korruption anzuhängen. Doch die Fakten sprechen gegen ihre Linie und die Reformen der Justiz seit der Linkspräsident Lula da Silva 2002 Brasilien regierte zeigen wenigstens einige Wirkungen: Richter wagen auch, die Machtelite zu belangen, etwa den Rousseff-Gegner Eduardo Cunha mit seinen fünf Millionen in der Schweiz.

ROUSSEFF VERLOR RÜCKHALT DER LINKEN

Dilma Rousseff hat in der NSA-Affäre Obama die Stirn geboten. Sie hat Solidarität geübt auch mit entschiedeneren Linksregierungen von Venezuela und Bolivien. Deshalb wird sie von Washington gehasst und die EU-Europäer erweisen sich auch hier als treue Vasallen Obamas. Doch sie hat auch politische Kompromisse mit Rechten und Neoliberalen machen müssen, hat das National-Spektakel der Fußball-WM finanziert, obwohl viele soziale Probleme des Landes weiterhin brennen. Das brachte große Proteste von links. Obamas Lateinamerika-Feldzug bedient sich reihenweise solcher Fehler, die Linksregierungen machen, stachelt Proteste dagegen an, unterwandert sie in CIA-Manier mit nationalistisch-faschistischen Gruppen und finanziert Rechtspopulisten die Wahlkämpfe. Auch in Brasilien schart sich heute wieder eine Rechtsextreme um ihren Führer Jair Bolsonaro –dessen Finanzierung mit CIA-Dollars freilich noch nicht nachgewiesen ist.

Wer diese Praxis der USA, Außenpolitik durch geheimdienstliche Destabilisierung und Zersetzung zu betreiben, immer noch reflexartig als „Verschwörungstheorie“ abtut, steht heute wie ein Idiot da: Washington leugnet seine BrasiliaMapInterventionen kaum noch und brüstet sich inzwischen sogar mit derartigen Schmutzkampagnen, so sicher ist man sich der Medienmanipulation der West-Öffentlichkeiten: Der „Regimewechsel“ in der Ukrainehabe 4 Milliarden Dollar gekostet, tönte Obamas Frau in Kiew, Miss Victoria „Fuck-EU“ Nuland. Die Liste der „Erfolge“ betrifft auch Lateinamerika: In Honduras wurde 2009 Manuel Zelaya gestürzt (mit tatkräftiger Hilfe der deutschen FDP-Parteistiftung F.Naumann), in Paraguay 2011 Fernando Lugo; in Venezuela wurden die Chavisten in die Minderheit getrieben und nun ist Brasilien an der Reihe. Anders als Maduro in Caracas, der mit massiven Terrorkampagnen konfrontiert war, setzte Brasilia auf einen flexibleren, zurückweichenden Kurs.

Rousseff hatte im Januar 2015 sogar einen Banker als Finanzminister eingesetzt, dessen neoliberale Finanzpolitik Finanzkonzerne freute, der aber nicht im Traum daran dachte, soziale Programme effektiver zu finanzieren. So verlor sie weiter an Rückhalt auf der Linken, ohne bei der bürgerlichen Rechten Sympathien zu gewinnen. Doch jetzt, wo ein Rechtsputsch droht, rückt das Volk wieder näher zusammen –gegen die wohlfinanzierten Anti-Dilma-Kampagnen. Hoffentlich ist es noch nicht zu spät. Argentinen, wo Obama seine neueste neoliberale Marionette mit legalen Mitteln an die Macht brachte, ist abschreckendes Beispiel für das, was Brasilien jetzt drohen könnte: Massenentlassungen, verschärfte Ausbeutung, Freudenfeste für Westoligarchen von Coca Cola & Co.




Wenn wir das nicht stoppen sind wir tot!





JUBILÄUM 25 JAHRE DIPLOM IN PSYCHOLOGIE AN UNI HEIDELBERG, 4. DEZEMBER 1990 - WOLFGANG TIMM, HUSUM; 4. DEZEMBER = TODESTAG VON CARL HUTER, BEGRÜNDER DER ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS, NICHTAKADEMISCH.

 

JAHR 1986
Wechsel Cand. Psych. Wolfgang Timm von Uni Mannheim an Universität Heidelberg erfolgte im großen Jubiläumsjahr 600 Jahre Uni Heidelberg, Oktober 1986!

Wolfgang Timm, Abschluß Diplom in Psychologie 1990 an ältester Uni in D, Uni Heidelberg   

Alumni 1990 Diplom Timm, Wolfgang http://www.psychologie.uni-heidelberg.de/alumni/alumni1990.html&nbsp 

http://helioda.macbay.de/Qualifikation.html http://helioda.macbay.

LINK:

http://helioda1.blogspot.de/2015/12/jubilaum-25-jahre-diplom-in-psychologie.html

[Bearbeitung Wolfgang Timm, Husum]

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Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit! 

Ende der Täuschung
 Samstag, Mai 7 2016 

 
 
 
 
 
 
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Wissenschaftliche Referenz Gesamtschau-Digital: CARL HUTERs ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS & ETHISCHE SCHÖNHEITSLEHRE auf Hauptseite http://www.chza.de

  
Wer bin ich? Was bin ich? Der Mensch ist der Gestalter unserer Zukunft   

https://helioda1.wordpress.com/wer-bin-ich-was-bin-ich-der-mensch-ist-gestalter-unserer-zukunft-paul-scharer-pgs-april-2015/

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