Samstag, 16. April 2016

5 THINGS THAT HAPPEN WHEN YOU DIE. COMPARE CARL HUTER ABOUT DEATH! (HELIODA1)

5 Things That Happen When You Die


Putting Life And Death In Perspective

As an evidential medium, I bridge the gap between the physical and the Spirit world, bringing through detailed messages that prove that life goes on – even after death. 

A wonderful by-product of my work is the way it puts life and death in perspective, erasing the fear of “what comes next” and illuminating our true path. 



  • : DIE WAHRHEIT ÜBER DEN TOD. PASCAL VOGGENHUBER AUF …

    helioda1.blogspot.com/2011/01/die-wahrheit-uber-den-tod-pascal.html

    die wahrheit Über den tod. pascal voggenhuber auf den spuren von carl huter. uwe barschel (helioda1)


  • Carl Huter

    www.typen-und-mehr.com/huter.htm

    Nach Huters Tod im Jahre 1912 wurde die angewandte Psycho-Physiog- ... Dort hatte Fritz Aerni (geb. 1945) 1970 das Carl-Huter-Institut ins Leben gerufen, ...


  • Amandus Kupfer – Wikipedia

    https://de.wikipedia.org/wiki/August_Amandus_Kupfer

    Nach dem Tode Carl Huters traten Käthe und Amandus Kupfer mit ihrem ... Grundlagen der praktischen Menschenkenntnis nach Carl Huters Naturellehre und ...


  • Psycho-PhysiognomikCarl Huter

    www.psycho-physiognomik.net/verein/huter/huter.html

    Der Verein Psycho-Physiognomik nach Carl Huter Bayern e.V. stellt sich vor. Hier findet man Informationen über die Veranstaltungen des Vereins und seiner ...


  • : IN MEMORIAM CARL HUTER: 100. TODESTAG. (HELIODA1)

    helioda1.blogspot.de/.../12/in-memoriam-carl-huter-100-todestag_4.html

    100. TODESTAG CARL HUTER, 4. DEZEMBER 2012 Der 4. Dezember 1912 PHYSIOGNOMISCHE PSYCHOLOGIE - HEFT 74, OKTOBER 2012. INHALT Das …





  • What happens when you die?

    When the Spirit is released from the heaviness of the physical shell we call the body, it’s similar to a driver getting out of a broken down car, or even taking off a heavy overcoat and letting it fall to the ground. There is no pain at all associated with exiting the shell. So what DOES death feel like?

    For more info see my book, Adventures For Your Soul



    Hundreds of thousands of spirits have come back to say they UNIVERSALLY go through the following steps:

    1. AWAKENING - The person suddenly experiences an overwhelming sense of PEACE, HAPPINESS and LOVE. 

    2. REUNION - No one ever dies alone. Your relatives and loved ones who you have created bonds of love with over your lifetimes will come and greet you. They have prepared for your homecoming - so you can just imagine the incredible sense of joy when you return home.

    3. VISITING YOUR MEMORIAL SERVICE, OR FUNERAL - Every soul will be present for their service or funeral. Even if there is no formal ceremony, they will be there - surrounding their family for at least several days after the transition and trying to impress on them that they are ALIVE and feeling healthy and whole.

    4. LIFE REVIEW - Upon returning to the spiritual home, each one of us will go through a review - seeing, feeling and living every single experience we lived out on the earth school. We will “relive” every thought, action and word we created about one another and ourselves. If we treated someone unkindly, we will experience it from their point of view.

    5. LIVING THEIR JOY - Each soul will get to access what they desire to experience creatively. If they had always wanted to play the piano but were not able to on earth, they will be able to learn and live this expression in heaven. They will be able to have whatever their hearts desire....if someone wanted to have children on earth but were unable to, in the Spirit realms they may find that they are surrogate parents to children in the spirit world who need guidance and wisdom from certain souls.

    It’s not surprising that after over 30 years spent talking to dead people, I have become quite an expert on the subject! The more I learn about death, the more I understand that the end of life is an illusion, a transition where the soul – which never dies – leaves its earthly body for its next “assignment.” 

    Apr 12, 2016
    - See more at: http://www.philosophicalanthropology.net/2016/04/5-things-that-happen-when-you-die.html#sthash.ap5QSCfa.dpuf




    Die Psycho-Physiognomik Huters 

    Der autodidaktische Menschenkenner
     
    Physiognomen scheinen vor allem in den Gesichtern ihrer Mitmenschen 
    intuitiv einiges über deren Persönlichkeit lesen zu können. 

    Daher muss es nicht überraschen, wenn Carl Huter (1861-1912), der 
    Begründer der Psycho-Physiognomik, bereits als Kind an konkreten 
    Menschen in seinem Geburtsorts Heinde, das heute als Ortsteil zur niedersächsischen Stadt Bad Salzdetfurth (1) gehört, seine Typologie entwickelt hat. 

    So berichtet er in seiner „Menschenkenntnis“ von den 
    ersten grundlegenden Studien an Menschen“, „die für mich einen bleibenden Wert behielten, und die ich als aufmerksamer Menschenbeobachter in der Zeit von meinem fünften bis siebten 
    Lebensjahr, 1867-1869, gemacht habe.“ (Huter, S. 581)  

    Geburtshaus Huters in Heinde
     
    Danach lernte er in seiner ersten Kindheit und Jugend, 
    ganz rein und unbeeinflusst, von jeglichem Wissen und Studium frei“, „die Guten von den Schlechten , die Streitsüchtigen von den Friedfertigen, die Arbeitsfleißigen von den Ruhe- und Nahrungsliebenden, die Feinfühligen von den Rohen zu unterscheiden“ (Huter, S. 578).


     
    Die Harmonie- und Disharmoniemenschen
     
    So fiel dem jungen Huter ein Bauer seines Heimatdorfes, der als 
    friedfertig, rechtschaffen und weise galt, „wegen seiner großen, weitge-wölbten Augen und hohen Stirne, wegen seiner schönen langen, 
    dabei vollen Kopf-, Gesichts- und Körperformen auf.“ (Huter, S. 578) 

    Später beobachtete Huter ähnliche Verbindungen von Gesichts- und Charakterzügen, sodass er zu der Überzeugung kam, dass es sich bei diesen Menschen um Harmonienaturen handelt, da sie ihre innere Harmonie auf ihre Umwelt übertragen. 

     
    Im Vergleich mit anderen Menschen kam Huter zu dem Schuss, dass 
    diese Harmoniemenschen sich deutlich von Tatmenschen unterscheiden
    und eine Reihe weiterer typischer Eigenschaften besitzen: 

    sie waren auch nicht sehr empfindlich und erregbar, sondern sie vermochten in 
    allen Lagen eine gewisse Ruhe zu bewahren. Auch fehlte diesen Menschen die Neigung zu auffallender Sinnenlust, zu Trunk, Spiel und übermäßigem Essen. Es waren die geborenen Philosophen und Leiter 
    von Betrieben in Haus, Hof, Werkstatt und Fabrik.“ (Ebenda)

     
    In einem deutlichen Kontrast zu den Harmoniemenschen stand für den
    jungen Huter ein Nachbar mit einem breiten Gesicht, dick 
    aufgeworfenen Lippen, einem kurzen gedrungenen Hals, einem 
    mittelgroßen gedrungenen Körperbau und großen Augen mit einem abstoßenden Blick. Auffallend waren zudem dessen Stirn und Schädel, 
    die nach den Ohren hin breit und nach oben zu niedrig waren. 

     
    Mit diesen physiognomischen Beobachtungen waren typische Charaktermerkmale verbunden, denn dieser Mann war jähzornig und gewalttätig, aß und trank reichlich und auf seinem Hof herrschte keine Harmonie, denn es verging fast kein Tag, ohne dass man Zeuge von Streitereien wurde. So typisierte ihn Huter als disharmonische Natur.



     
    Die Ernährungs-, Bewegungs- und Empfindungsnaturen
     
    Außer diesen beiden konträren Menschentypen fand Huter noch drei an-
    dere Arten von Menschen, die ebenfalls grundverschieden in ihrer Natur 
    waren und die er die Ernährungs-, Tat- und Bewegungsmenschen nannte.

     
    Die Ruh- und Ernährungsnaturen hatten eine "mittelhohe, breitrunde 
    Stirn, ein breitbackiges volles Gesicht, einen dicken, vollen Hals, einen gedrungenen Körper und neigten zur Ruhe und Bequemlichkeit." 
    (Ebenda, S. 579) 

    Daher sah der junge Huter es als sehr passend an, 
    dass diese Familie ihr Brot nicht als Ackerbauer, sondern als 
    Viehzüchter verdiente. 

     
    Zudem fand er bei diesem Typ deutlichen Unterschiede zu den 
    Harmonienaturen, da bei ihnen Ordnung und Schönheit, aber auch Recht 
    und Gewissen klein geschrieben wurden. 

    Er hielt sie für ausgeprägte Egoisten, die nur auf ihren eigenen Vorteil aus waren und auf Schäden, 
    die anderen erlitten, nur mit einem kaltherzigen Lachen reagierten. 

    Da diese Ernährungstypen trotz ihrer Korpulenz auf Dorffesten ohne 
    Beschwerden andauernd tanzen konnten, nahm Huter an, „dass die Entwicklung zu starker Körperfülle ihr angeborenes ganz natürliches Naturell sei....“ (Huter, S. 580)

     
    Eine ganz andere Menschenart entdeckte Huter unter den Bauern und Tagelöhnern, die einen langen, muskulösen, knochig starken Körper, einen langen Hals und ein langes Gesicht besaßen. Ihre Stirn war meist 
    nur "mäßig hoch, Füße, Hände, Finger, Ohren und Nase waren groß und 
    lang, ihr Haar meist hart oder struppig." (Ebenda) 

    Diese Tatmenschen 
    waren häufig fleißige, nüchterne, aber rohe und ziemlich kaltherzige 
    Naturen. 

    Sie hatten eine eiserne Gemütskälte, während die Ruh- und Ernährungsmenschen eine stärker gleichgültige Gemütskälte zeigten.


     
    Einen fünfter Typ erkannte Huter an einem ausgeprägten Bewegungsdrang; denn diese Menschen standen gern morgens früh auf, liefen "sehr gern weite Wege zu Fuß ins Feld, auch gingen sie sonntags, wenn sie es nicht nötig hatten, oft weit in den Wald oder in ein Nachbardorf, oder sie spielten mit Vorliebe Kegelschieben, während die Ruhmenschen alle weiten Wege ungern gingen, lieber Karten spielten und Bier tranken." (Ebenda,) 

     
    Huter nannte diese gehlustigen Leute Bewegungsmenschen. Arbeit und Körperbewegung waren ihre liebsten Beschäftigungen. 

    Diese selbstbewussten Naturen hatten sogar untereinander häufig Streit, wobei sie leicht handgreiflich wurden.
     
    Auf Dorffesten beobachtete der angehende Physiognom, dass es bei der Anwesenheit zahlreicher Harmoniemenschen zu keinem Konflikt kam, 
    trat hingegen ein disharmonischer Mensch dazwischen, „entflammten“ 
    die Leidenschaften und „die tollste Schlägerei war das Ende.“ (Ebenda)

     
    Schließlich stieß Huter noch auf Menschen, die immer denselben Kopf-, Gesichts- und Körpertypus besaß. 

    Es "waren kleine, zarte, schlanke Männer, Mädchen oder Frauen mit dünnem, zartem Hals, durchgeistigten Augen, feinen Gesichtszügen, Ohren, Lippen und Wangen, auch hatten sie fein- und edelgeformte Nasen, hohe, edel gewölbte Stirnen." (Ebenda) Diese hilfsbereiten Personen konnten sich fast bis zur Selbstaufopferung um andere kümmern. "Es waren empfindsame Gefühlsmenschen, voller Mitleid, Liebe und Barmherzigkeit, die Engelsnaturen unter den oft in Trunkenheit zu Barbaren herabgesunkenen Tatmenschen." (Ebenda, S. 580)

     
    Huter fand jedoch außer diesen fünf Grundnaturellen zahlreiche Zwischennaturelle, bei denen zwei oder mehrere der fünf Grundtypen ver-
    mischt auftraten. (Ebenda, S. 581) 

    Diesen ersten Ansatz führte Huter später weiter, indem er in seiner Psycho-Physiognomik ein Bewegungs-, ein Empfindungs- und ein Ernähungsnaturell als Grundtypen unterschied.



     
    Huters Einsatz für seine Lehre
     
    1884 hielt Carl Huter seinen ersten Vortrag über Psycho-Physiognomik.
    In den folgenden Jahren schlossen sich fast bis zu seinem Tod 1912 weitere Vorträge und Schulungen in fast ganz Deutschland  an. 
     
    Aber Huter hat in diesen Jahren nicht nur seine Lehre entwickelt und durch Bücher und Vorträge verbreitet. So arbeitete er zwischen 1885 und 1888 in Hildesheim, wo er bereits 1876 eine entsprechende Lehre absolviert hatte, als Porträtmaler und Kunstgewerbler.
     
    In den Jahren 1892-3 musste er sich wegen einer Erkrankung an „Hals-
    krebs", wie damals diagnostiziert wurde, mehrfach und mit wenig Erfolg 
    ärztlich behandeln lassen. 

    Das veranlasste ihn zu einer Weiterentwicklung seines eigenen Heilssystems. 

    Mit diesen Kenntnissen wagte Huter 1897 die Eröffnung einer eigenen Kuranstalt in Detmold. 

    Obwohl diese als Konkurrenz von den dortigen Ärzten, aber auch Naturheilern nicht 
    gerade begrüßt wurde, war Huter in seiner Detmolder Zeit besonders erfolgreich. 

    So verfasste er eine Vielzahl von Schriften zur Behandlung verschiedener Krankheiten wie Gicht, Rheumatismus und Influenza.
     
    In diese Zeit fallen auch die Gründung des Carl-Huter-Verlages und des Huterischen Bundes. 

    Diese Vereinigung seiner Anhänger wurde 1901 
    durch einen Kongress in Detmold vorbereitet, auf dem der russische 
    Dichter Graf Leo Tolstoi Ehrenmitglied war, und erreichte 1906 mit 600 Mitgliedern ihren Höchststand.
     
    Schließlich schrieb er in den Jahren zwischen 1904 und 1906 sein 
    Hauptwerk "Menschenkenntnis durch Körper-, Lebens-, Seelen- 
    und Gesichtsausdruckskunde".

     
    Nachdem sich Huter 1908 von seiner Familie in Detmold getrennt hatte, eröffnet er im folgenden Jahr drei Institutionen in Leipzig, und zwar ein Institut für Analysen und Beratungen, eine Hochschule für psychologische Forschung sowie ein Museum. 

    Aus finanziellen Gründen mussten diese Einrichtungen bereits Ende Juni 1911 wieder schließen.
        
                                                                                   Huter-Denkmal in Bad Salzdetfurth-Heinde 
     


    Keimblätter und Naturelle
     
    Nach seinen langjährigen autodidaktischen Studien gelangte Huter zu einer Erklärung für die Naturelle, worunter er seine Körperbautypen versteht. Danach lassen sie sich im Wesentlichen auf die drei Keimblätter zurückführen, die kurz nach der Befruchtung entstehen: 
     
    das innere Keimblatt (Entoderm), aus dem sich später die Verdau-
      ungs- und Stoffwechselorgane bilden,
     
    - das äußere Keimblatt (Ektoderm), aus dem sich das Nervensystem und   die Haut entwickeln sowie

    das mittlere Keimblatt (Mesoderm), das für das Skelett, den Bewegungsapparat und das Blutsystem verantwortlich ist.

    Da sich diese Keimblätter unterschiedlich kräftig entwickeln, wird das jeweilige Teilsystem stärker oder schwächer ausgebildet und führt so zur Naturellbildung. Da jeder Mensch alle drei Keimblätter besitzt und daher eine Mischung der jeweiligen Anlagen repräsentiert, müssen die Naturellbeschreibungen idealtypisch verstanden und benutzt werden.



     
                      Die psycho-physiognomischen Naturelle nach Huter 

     

    KeimblattOrganePrimäre NaturellePhysiognomische Merkmale Psychische Merkmale
    EntodermVerdauungs- und AtmungstraktErnährungsnaturellgedrungener Körper mit vollem Gesicht und Halsegozentrisch
    MesodermKnochen/ SkelettmuskulaturBewegungsnaturelllanger, muskulöser Körper mit großen Händen, Nasen und Ohrenselbstbewusst, aggressiv
    EktodermNervensystem, HautEmpfindungsnaturellkleiner, zarter feiner Körper mit edelgeformter Nase und StirnEngelsnaturen voller Liebe undMitgefühl

     

       Studienkopf nach Huter
     
     


    Die weitere Popularisierung der Psycho-Physiognomik
     
    Nach Huters Tod im Jahre 1912 wurde die angewandte Psycho-Physiog-
    nomik in zahlreichen Veröffentlichungen von Amandus Kupfer weiter ausgebaut, 

    der zuvor bereits im Selbstverlag 1922 als Autor „Grundlagen der praktischen Menschenkenntnis durch Augen-, Gesichts- und Körper-Ausdruckskunde. Nach Carl Huters Psycho-Physiognomik“ veröffentlicht hatte.

     
    In der Folge des Ersten Weltkriegs, als Teile Oberschlesiens mit dem Firmensitz in Kattowitz an Polen fielen, wurde der Verlag vom Ehepaar Kupfer 1919 in Schwaig bei Nürnberg neu gegründet 

    und 

    1987 in die Schweiz verkauft wurde.

     
    Dort hatte Fritz Aerni (geb. 1945) 1970 das Carl-Huter-Institut ins Leben gerufen, dem zwei Jahre später die Carl-Huter-Akademie ebenfalls in Zürich folgte. 

    Während das Institut Beratungen bei der Schul-, Studien- und Berufswahl sowie –eignung anbietet, konzentriert sich die Akademie auf Ausbildungsangebote, die sich inzwischen auch auf das eLearning erstrecken. 
    Schließlich war Aerni noch Gründer des Carl-Huter-Verlages, der vor allem die klassischen Werke Huters – so 1988 die „Menschen-kenntnis“ als Auftakt der Arbeit - und die Zeitschrift „Physiognomie und Charakter“ herausgibt. 

    Hierin kann man eine Reihe von psycho-physiognomischen Analysen heutiger Promis finden. 

    Dazu zählen u.a. Papst Benedikt XVI., Angela Merkel, Wladimir Putin und Nicolas Sarkozy.

     
    Als Berufsverband der Psychophysiognomen wurde dann im Mai 1986 der 
    Carl-Huter-Bund gegründet. 

    Ordentliches Mitglied kann nur werden, wer 
    die Ausbildung an einer vom Carl-Huter-Bund anerkannten Schule mit 
    Erfolg abgeschlossen oder wer die Aufnahmeprüfung beim Vorstand 
    des Carl-Huter-Bundes bestanden hat.

     
    Daneben besteht in der Schweiz noch die Physiognomische Gesellschaft Schweiz PGS , die außer der Psycho-Physiognomik im engeren Sinn zusätzlich die Kallisophie und die neue Ethik fördern 
    möchte.

    [Physiognomische Gesellschaft Schweiz und Carl-Huter-Zentral-Archiv kooperieren]


     
    Auch wenn die Lehren Huters in der Schweiz relativ zahlreiche Anhänger finden, sind sie auch in der Deutschland durchaus präsent, 

    wo der 
    eine Schwesterorganisation der PGS besteht. 
    Er unterstützte u.a. eine Sonderausstellung über Carl Huter im Stadthistorischen Museum Bad Salzdetfurth, über das man weiteren Informationen einem Flyer 
    entnehmen kann.

     
    1995 hat Frau Wilma Castrian (geb. 1932) das Institut für Psycho-Physiognomik gegründet, das 2011 von Angelika Nachbargauer übernommen wurde. 

    In diesem Rahmen erfolgen neben der Herausgabe der Zeitschrift "Praktische Psycho-Physiognomik" u.a.  Ausbildungen zum Referenten für Psycho-Physiognomik.



     
    Psycho-Physiognomie in der Praxis
     
    Wie sieht nun die Arbeit eines Psycho-Phyiognomen aus? 

    Unter der Überschrift „Das Innere offenbart sich im Äußeren“ berichtete vor einigen Jahren ein Journalist in der Basellandschaftliche Zeitung  über ein Treffen mit Mitgliedern der Physiognomischen Gesellschaft Basel.
     
    Der Zeitungsmensch sieht dabei alle Augen auf sich gerichtet und muss sich anhören, wie die Huter-Jünger über seine Charaktereigenschaften diskutieren.
     
    Um sich aus dieser etwas heiklen Situation zu befreien, wählt  der
    Journalist mutig eine Vorwärtsstrategie. 

    Er fordert seine Persönlichkeitsrichter auf. „Sprechen sie nur über meine dunkelsten Seiten“. Daraufhin
    klärt man ihn auf: „Sie haben keine dunklen Seiten. 

    Wir wollen nur, dass Sie sich besser kennen und verstehen lernen.“

     
    Damit  ist die Situation entspannt und ein knochenharter Typ mit viel Bewegungsnaturell kann feststellen, dass bei dem Zeitungsvertreter
    „alles weicher und abgerundeter sei, was auf einen Ernährungsanteil 
    schließen lasse.“

     
    Zwei Psycho-Physiognomen streichen ihm dann die Haare aus dem Gesicht. Danach attestieren sie eine breite Stirn, die technische Begabung ausdrückt. Auch entdecken sie Erhebungen, die auf Ordnungssinn und Organisation schließen lassen. Die Breite der Nasenwurzel zeigt für sie eine schnelle Auffassungsgabe, gutes Gedächtnis und Orientierungssinn an. 

    Im spitzen Haaransatz erkennen sie schließlich noch Kritikbereitschaft und in den borstigen Haaren die Tendenz, immer wieder Neues anzureißen.

     
    Aus der äußeren Form der Körperteile ziehen die Psycho-Physiognomen
    jedoch noch intimere Schlüsse. 

    So wollen sie am Hals die Sexualkräfte erkennen können; denn aus der Breite und Tiefe des Hinterhalses schließen sie auf Enthaltsamkeit bzw. Sexbesessenheit. 

    Auf diese Weise können sogar klerikale Geheimnisse offenbar werden, wenn man die Kardinäle von hinten fotografiert und sich ein erfahrener Huter-Schüler bei einem Blick auf das Bild nur schwer vorstellen, 

    dass allen Klerikern die Unterwerfung unter den Zölibat gelingt.

     
    Schließlich fragt der Journalist nach der wissenschaftlichen Qualität der Schlussfolgerungen. 

    Dabei stellt sich heraus, dass Psycho-Physiognomen zumindest in Basel ihre Aussagen nicht für wissenschaftlich erhärtet halten. In ihrer Sicht haben die Beobachtungen und Aufzeichnungen den Physiognomen allerdings immer wieder Recht gegeben. Daher empfehlen sie die Physiognomie als hilfreich bei der Berufswahl sowie in Partnerschafts- und Gesundheitsfragen.
     
    Nach dem Gespräch wurde der von Berufs wegen neugierige Zeitungsmensch von Schärer, einem langjährigen Lebensberater, mit der Sentenz „Wissen, verbunden mit Liebe, ist Weisheit“ auf den Heimweg geschickt.

      
    Aber nicht nur der Körperbau insgesamt und das Gesicht (Antlitzdiagnostik) erhalten von den heutigen Physiognomen besondere Beachtung. 

    Es gibt daneben auch DiagnostikerInnen, die die Hand (Chirologie) oder den Fuß (Füßiologie) „entdeckt“ haben und die markanten Strukturen interpretieren. 

    In der beruflichen Praxis wird daneben auch die Körpersprache analysiert und in konkreten Situationen verbessert.



     
    Helioda und Kallisophie
     
    Weniger praktische Bedeutung in der Beratungspraxis besitzt Huters „alternative“ Naturwissenschaft, für die er eigens eine neue Terminologie entwickelt hat.

     In seiner universellen Weltsicht sieht er die Zelle als zentralen Baustein des Lebens, der eine besondere „aristokratische Lebensenergie" besitzt, die Huter „Seele“ nennt. (Huter, S. 47)
     
    Der Mensch zeichnet sich dabei gegenüber den Tieren dadurch aus, dass er „dazu befähigt“ ist, „die äußeren Dinge zu bessern und einen 
    Idealzustand nicht nur für sich, Leben, Körper und Seele der eigenen Persönlichkeit, sondern auch für andere Mitwesen anzubahnen.“ 
    (Huter, S. 47)

     
    Die Kraft der Helioda kann mit ihrer „befruchtenden Liebe“ (Huter, 
    S.35) „nicht nur im Menschen, sondern auch in der Natur und im 
    Universum zu immer vielfältigeren, schöneren und harmonischeren 
    Formen der Organisation und Lebendigkeit.“ Diese “ Lebenshaltung“, die „danach strebt, das Wesen der Schönheit und der Weisheit zu ergründen", bezeichnet Huter als Kallisophie. (kallisophie.ch)



     
    Menschenkenntnis und Weltverbesserung
     
    Gestützt auf Menschenkenntnis und die kallisophische Überzeugung 
    streben Huter und seine Anhänger eine Verbesserung der Welt an. 

    Sie wollen, wie es Aerni ausdrückt, an einer „neuen Welt“ bauen, „ an einem neuen Menschen, an einer neuen Kultur, an einer guten, fortschrittsfreudigen und friedlichen Zukunft“ (Aerni, S. 49)
     
    Dazu müssen Gesetzgeber und Staatsmänner, "nach diesen neuen Lebensgesetzen weiser und edler beobachten, denken und handeln 
    lernen und manches besser machen, als es ihnen bisher möglich war." (Huter, S. 54)

     
    Auch die Religion soll „völlig umgestaltet und im Einklang mit der 
    Wissenschaft mehr Glück und Harmonie unter die Menschen bringen“. (Huter, S. 54)

     
    Den Schlüssel zu dieser neuen Welt sieht Huter in der Psycho-
    Physionomik: 

    Jeder hat Recht auf Lebensvervollkommnung und Lebensglück, und daher hat jeder nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht, sich praktische Menschenkenntnis anzueignen!“ (Huter, Vorwort von 1904)



     
    Psycho-Physiognomik im Netz
     
    Falls zu der komplexen Lehre Huters oder zum eigenen Leben Fragen bestehen, können sie in einem Forum gestellt und diskutiert werden.Ein nicht ganz leichtverständliches Video über Albrecht Dürer illustriert die Darstellung innerer Zustände durch phyiognomische Merkmale und stellt den Zusammenhang zwischen idealen Proportionen und wahrgenommener Schönheit heraus.
    ******************
    (1) Fotos vom Huterdenkmal in Heinde und der Huter-Ausstellung im Museum Bad Salzdetfurth findet man hier.


    Quellen:
    Aerni, Fritz, Physiognomk: Die Sprache der Natur. Interview zur Huter’schen Psychophysiognomik und Kallisophie, Zürich 2008.
    Huter, Carl, Menschenkenntnis durch Körper-, Lebens- Seelen- und Gesichts-Ausdruckskunde auf neuen wissenschaftlichen Grundlagen. Fünf Unterrichts-Briefe zur Einführung in die Elementenlehren der Huterschen Psycho-Physiognomik, die Lehre von der natürlichen Offenbarung des organischen Lebens, 2. Aufl. Breslau 1929.
    NN, Das Innere offenbart sich im Äusseren, in: Basellandschaftliche Zeitung vom 8.12.2007.

     
    Internetangebotewww.carl-huter.ch oder www.carl-huter.de (Carl-Huter-Verlag),  www.kallisophie.ch (Seite von Mathias Claus ) www.physiognomik-forum.de (Seite von Joachim Bauer) und www.poldi.ch (Seite von Paul Schärer). www.chza.de !





    JUBILÄUM 25 JAHRE DIPLOM IN PSYCHOLOGIE AN UNI HEIDELBERG, 4. DEZEMBER 1990 - WOLFGANG TIMM, HUSUM; 4. DEZEMBER = TODESTAG VON CARL HUTER, BEGRÜNDER DER ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS, NICHTAKADEMISCH.

     

    JAHR 1986
    Wechsel Cand. Psych. Wolfgang Timm von Uni Mannheim an Universität Heidelberg erfolgte im großen Jubiläumsjahr 600 Jahre Uni Heidelberg, Oktober 1986!

    Wolfgang Timm, Abschluß Diplom in Psychologie 1990 an ältester Uni in D, Uni Heidelberg   

    Alumni 1990 Diplom Timm, Wolfgang http://www.psychologie.uni-heidelberg.de/alumni/alumni1990.html 

      
    http://helioda.macbay.de/Qualifikation.html http://helioda.macbay.

    LINK:

    http://helioda1.blogspot.de/2015/12/jubilaum-25-jahre-diplom-in-psychologie.html

    [Bearbeitung Wolfgang Timm, Husum]

      
    Für alle auf “HELIODA1 BLOG” veröffentlichten Inhalte, Kommentare, Meinungen und Blogs sind ausschließlich ihre Autoren verantwortlich. Diese Beiträge stellen nicht die Meinung der Redaktion dar. 

      
    Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit! 


    Wissenschaftliche Referenz Gesamtschau-Digital: CARL HUTERs ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS & ETHISCHE SCHÖNHEITSLEHRE auf Hauptseite http://www.chza.de

      
    Wer bin ich? Was bin ich? Der Mensch ist der Gestalter unserer Zukunft   

    https://helioda1.wordpress.com/wer-bin-ich-was-bin-ich-der-mensch-ist-gestalter-unserer-zukunft-paul-scharer-pgs-april-2015/

    http://helioda1.blogspot.de/2015/11/wer-bin-ich-was-bin-ich-der-mensch-ist.html