Donnerstag, 26. November 2015

THEODOR-STORM STADT HUSUM: "BÜRGER AUF ABWEGEN: THOMAS MANN UND THEODOR STORM" - FRISCHER WIND IN WASSERREIHE, HUSUM. (HELIODA1)


Do. 26.11. Vernissage »Bürger auf Abwegen: Thomas Mann und Theodor Storm«

Bürger auf Abwegen

http://helioda1.blogspot.de/2013/07/husum-theodor-storm-der-grosse-sohn-der.html?m=1

Kulturkeller Husum, Schloßgang 7, 19.00 Uhr, Eintritt: frei 

Anschließend Ausstellungseröffnung im Storm-Haus mit Sektempfang.

http://buddenbrookhaus.de/de/46/asid:185/ausstellung.html

Begrüßung: Prof. Dr. Philipp Theisohn, Präsident der Theodor-Storm-Gesellschaft

Grußwort: Prof. Dr. Hans Wißkirchen, Präsident der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft

Einführung in die Sonderausstellung: Dr. Christian Demandt, Leiter des Storm-Zentrums

Musik: Projekt »Soundcloud Zauberberg« (Ralf Kukowski, Matthias Zottel und Lars Pietsch).


Laage sr. zu Theodor Storm, Haus WASSERREIHE.
Link:



»Er ist ein Meister, er bleibt.«

Dieser Satz, in dem Thomas Manns Storm-Essay 1930 kulminiert, hatte weitreichende Folgen. 

  
    

Er befreite den Husumer vom Ruf des Heimatdichters. 

Schon früh hat Thomas Mann kongenial Züge an Storms Person und Werk erkannt, die seine Zeitgenossen nicht wahrhaben wollten. 

Die Widersprüche 

zwischen der Sehnsucht nach familiärer Geborgenheit und den Katastrophen zerbrechender Familienordnungen, 

zwischen bürgerlicher Ehe und unerlaubten sexuellen Neigungen und Trieben, 

zwischen Sehnsucht nach kindlicher Glaubensfestigkeit und einem todverfallenen Pessimismus, 

zwischen Bindung an heimatliche Orte und Landschaften und dem Hereinbrechen weltpolitischer Konflikte, 

zwischen bürgerlicher Ökonomie und den Abenteuern musikalischer Artistik: 

diese Widersprüche, um die sein eigenes Lebenswerk kreist, 

hat Thomas Mann in Theodor Storm wiedererkannt. 

      

Für ihn wie für sich selbst hat er proklamiert, Dichtertum sei »die lebensmögliche Form der Inkorrektheit«.

      

Sonderausstellung im Storm-Haus vom 26.11.2015 bis 15.4.2016.


Bürger auf Abwegen

11.09.2015 - 08.11.2015

Bürger auf Abwegen

Thomas Mann und Theodor Storm

»Man ist als Künstler innerlich immer Abenteurer genug. Äußerlich soll man sich gut anziehen«

(Thomas Mann: »Tonio Kröger«, 1903)

 
Lebenslang hat Thomas Mann die Novellen und Gedichte Theodor Storms zu den prägenden Vorbildern seines eigenen Schreibens gezählt. Tatsächlich hat er schon früh kongenial Züge an Storms Person und Werk erkannt, die seine Zeitgenossen nicht wahrhaben wollten. Als einer der ersten versuchte der Literaturnobelpreisträger aus Lübeck den Husumer aus der Ecke der Heimatkunst herauszuholen und sprach immer wieder von seiner »ewiggültigen Lyrik«. Dieser Wertschätzung gab er in dem Satz »Er ist ein Meister, er bleibt« Ausdruck. 

Die Sonderausstellung »Bürger auf Abwegen« widmet sich dieser Beschäftigung Thomas Manns mit Theodor Storm, die von seiner frühen Jugend bis zu seinem Tod anhält. 


Immer wieder ist es eine brüchig gewordene Bürgerlichkeit der Lebensentwürfe, des Selbst- und Weltverständnisses und der Kunstauffassungen, in der Thomas Mann sich Storm tief verwandt fühlt. So entdeckt Thomas Mann in Storms Leben und Werk genau die Widersprüche, um die sein eigenes Lebenswerk kreist und erkennt sich selbst im großen Realisten von der Nordsee wieder. Für ihn wie für sich selbst hat er proklamiert, Dichtertum sei »die lebensmögliche Form der Inkorrektheit«

Zur Feier des fünfzigjährigen Jubiläums ihres Bestehens arbeitet die Deutsche Thomas Mann-Gesellschaft Hand in Hand mit der Theodor-Storm-Gesellschaft. Zusammen bringen sie im September ein Schleswig-Holstein übergreifendes Literaturprojekt auf den Weg, zu dem eine Doppeltagung und eine Sonderausstellung mit Begleitkataloggehören. Sie wird eröffnet am 11. September 2015 im Buddenbrookhaus in Lübeck und ist ab dem 26. November 2015 in veränderter Form im Theodor-Storm-Zentrum in Husum zu sehen.

Fotos © Keystone/Thomas-Mann-Archiv; Storm-Archiv Husum


Kommentierung Vernissage über Thomas Mann & Theodor Storm von Wolfgang Timm / Carl-Huter-Zentral-Archiv, Husum:


Großartige Kooperation von Lübeck und Husum - professioneller positiver und notwendiger "Push" für Husum!

Unser Momsen-Preisträger 2015, Herr Ernst Laage, Ehrenpräsident Theodor-Storm Gesellschaft Husum in Begleitung von seinem Sohn Laage Jr. konnte ich vor Ort in Ausstellung Wasserreihe begrüßen. 

Sein Sohn, der liebevoll seinen Vater im biblischen Alter helfend zur Seite steht, versicherte, daß unserem Ehrenpräsidenten Laage (ursprünglich aus Kiel) diese professionelle Ausstellungs-Darbietung von Lübeck sehr gut gefallen hat.

Leider hatte unser verdienstvoller frischer Momsen-Preisträger Laage seinen Momsen-Ring mit Bild von Theodor Storm nicht bei sich.

Ich hatte Gelegenheit mit dem neuen Präsidenten der Theodor Storm Gesellschaft, Husum, Prof. Dr. Philipp Theisohn

und 

zwei Verantwortlichen Könnern der hervorragenden Ausstellungs-Präsentation des Boodenbrook Haus, Lübecknun in Husum, die zuvor in Lübeck, September 2015 erfolgreich lieffür ein Gespräch:

Ich äußerte "Endlich mal frischer Wind in Wasserreihe / Husum" mit dieser professionell gekonnten Ausstellungs-Darbietung aus Lübeck - adaptiert auf Husum!

Fazit: 

Tolle Ausstellung! 

Großartig, daß auch junge Menschen, die ich vor Ort auch diesbezüglich angesprochen hatte, die notwendige Verjüngung positiv verkörpern.

   
    
    
  

  

wolfgangvonbraunschweig: Geprägte Kindheit in Braderup auf Sylt, Einschulung in Kampen-Wenningstedt.
    
 




Hei_PI: Psychologisches Institut Heidelberg : Masterfeier 2014 mit Talar!


Code-Orange = Unterwerfung NWO plus Drakula-Umhänge wie unsere BRD-Rechtsverdreher!
Alumnifeier 2014 in Hörsaal 2

Alumnifeier 2014 in Hörsaal 2


http://f20.blog.uni-heidelberg.de/2014/12/14/masterfeier-2014-mit-talar/

Gruß Wolfgang Timm, 
Abschluß Diplom in Psychologie 1990 an ältester Uni in D, Uni Heidelberg

Alumni 1990 Diplom Timm, Wolfgang




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Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit!

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