Freitag, 9. Oktober 2015

WER WAR CARL HUTER? IN MEMORIAM ZU SEINEM GEBURTSTAG AM 9. OKTOBER. (HELIODA1)



WER WAR CARL HUTER ? 

Carl Huter wurde am 09.10.1861 in Heinde bei Bad Salzdetfurth geboren.

 


Schon früh interessierte er sich für Psychologie, Philosophie, Kunst- und Naturwissenschaften, Phrenologie, Musik und Parapsychologie (1880-1885). 


Er erhielt eine Ausbildung als Portraitmaler.


 

1884 hielt Carl Huter seinen ersten Vortrag über Psycho-Physiognomik


in den folgenden Jahren bis 1912 hat Carl Huter an verschiedenen Orten Vorträge und Schulungen durchgeführt.


 


Wegen einer schweren Erkrankung 1892 widmete er sich dem Studium der Heilkunde. 


1897 eröffnete er ein Kurbad in Detmold. 


1898 erscheint sein Werk "Die neueste Heilwissenschaft".

 

 

1899 Gründung der Zeitschrift "Hochwart".


1904 bis 1906 schreibt Carl Huter sein Hauptwerk "Menschenkenntnis durch Körper-, Lebens-, Seelen- und Gesichtsausdruckskunde".


 

Am 04.12.1912 stirbt Carl Huter in Dresden.

http://helioda1.blogspot.de/2009/12/xx_04.html




In den Formen lebt der Geist

Deutscher Verband für Psycho-Physiognomik nach Carl Huter e.V.


Quelle:

http://www.huter.com/wer_war_carl_huter.htm





WER WAR CARL HUTER ? 


Antwort von seinem bedeutsamsten Schüler Amandus Kupfer (1879-1952): 

"EIN EINFACHER DEUTSCHER MANN, DER DURCH FLEISS UND GUTE BEGABUNG MEHR WAHRHEITEN FAND ALS ANDERE VOR IHM". 

Quelle: Der gute Menschenkenner. 


Head 4 



AUSZUG - WANDLUNG TEIL 1 und TEIL 2 Copyright 2012/2013 by Autor Herr Rudolf Zündlein. 



Fachschrift Physiognomische Psychologie, Physiognomische Gesellschaft Schweiz.  CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV & PHYSIOGNOMISCHE GESELLSCHAFT KOOPERIEREN offiziell seit Oktober 2007 [ACHT JAHRE | 8]

PGS. Physiognomische Psychologie Nr. 64. Schweiz-Zürich. Oktober 2007

Knights Templar Y

700th anniversary of the Knights Templar

This secretive Catholic organisation had been officially disbanded in 1307 by Pope Clement V, who had accused them of being heretics and devil-worshippers; their leader, Jacques de Molay, was burned at the stake. This Saturday, October 13, marks the 700th anniversary of the day their persecution began: Friday October 13, 1307 






WANDLUNG JUGENDZEIT 

Im August 1876 begann CARL HUTER eine dreieinhalb Jahre dauernde LEHRZEIT in HILDESHEIM als PORTRÄT-, DEKORATIONS- und PORZELLANMALER, die er 1880 mit Auszeichnung abschloss. 

Danach begab er sich in den Jahren 1880-84 auf WANDERSCHAFT und ging zuerst nach BERLIN. 

Dazu schreibt er (Ist Frieden eine Utopie? S. 60) 

BERLIN ZERSPLITTERT ZU SEHR; 

ich wurde dort sogar eine Zeit lang MATERIALIST und ATHEIST.” 

Danach ging er nach LEIPZIG, fand einen Mäzen und erhielt GESANGSUNTERRICHT. 

Weil seine Stimmbänder überanstrengt und auch seine Lungen stark angegriffen wurden, konnte er kein Opernsänger werden. 

In LEIPZIG suchte er SPIRITISTISCHE KREISE auf, nahm an SPIRITISTISCHEN SITZUNGEN teil und wurde, für ein Jahr, Mitglied im Verein für harmonische Philosophie, der Studien mit SPIRITISTISCHEN MEDIEN durchführte. 

LEITER diese Vereins war Prof. CYRIAX, der HUTER PRIVATUNTERRICHT in Biologie, Anatomie, Physiologie und Phrenologie gab. 

Prof Cyriax RIET SEINEN SCHÜLER, SICH GANZ DER PSYCHO-PHYSIOGNOMIK ZU ZUWENDEN. 


Von Leipzig ging HUTER nach DRESDEN. 

In seiner BIOGRAFIE (Ist Frieden eine Utopie? S. 60) schreibt er über diese Zeit: 

In DRESDEN gab ich mich dem STUDIUM DER SCHÖNEN KÜNSTE hin. 

In der KÖNIGLICHEN BIBLIOTHEK studierte ich eifrig ALLE ERDENKLICHEN WERKE ÜBER PSYCHOLOGIE, PHILOSOPHIE, KUNSTGESCHICHTE, PHRENOLOGIE, MIMIK und PHYSIOGNOMIK. 

Hier fand ich GELEGENHEIT, MEINE KÜNSTLERISCHE NATUR AUSZUBILDEN.” 


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EINSCHUB BY W. TIMM / CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV: 

Juni 1941 Letzte Ausgabe von “DgM” 101. Juni 1991 Akademische Publikation zur Selbstverantwortung by Wolfgang Timm, Husum-Nordsee.   

Es folgte auf persönliche Anordnung vom damaligen Reichslügenminister Goebbels die TOTALE VERNICHTUNG ALLER HUTER-WERKE im damaligen Nazi-Deutschland.  

Rettung jedoch über die Schweiz. 

Herausgeber von Der gute Menschenkenner, Amandus Kupfer, 1879-1952, entkam zum Ende des Krieges einem Verhaftungsbefehl mit KZ-Einlieferung, aufgrund von Glück und den damaligen Wirren Frühjahr / Sommer 1945.  


Neuherausgeber Diplom Psychologe Wolfgang Timm, Kreator von Gesamtschau-Digital: 

Carl Huter’s Original-Menschenkenntnis & Ethische Schönheitslehre. 

Abschluss von DgM-Digital aller 101 großformatigen Zeitungsausgaben am 5. Februar 2010.  

PHYSIOGNOMISCHE GESELLSCHAFT SCHWEIZ, PGS,ZÜRICH, & CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV, HUSUM, KOOPERIEREN. 

Deutschland Wappen Red S

MENSCHENKENNTNIS

CARL HUTER (1861-1912)

PGS Oktober 2007 TIMM


ZUR PERSON Diplom Psychologe Medical-Manager PUBLIZIST WOLFGANG TIMM, Neuherausgeber-Digital “DgM”:  

DIPLOM 1990 UNIVERSITÄT HEIDELBERG. AKADEMISCHE PUBLIKATION JUNI 1991 HÖRPÄD, HEIDELBERG.  

1941 NAZI-VERBOT und Totalvernichtung aller Werke von CARL HUTER (1861-1912).  

Genau 50 Jahre später, Akademische Publikation, Juni 1991, Heidelberg.  Februar 1995 Erwachen – aus der Matrix des Kollektivs.  

WISSENSCHAFTLER FU Berlin, Uni Flensburg. 

DIPLOM PSYCHOLOGE, Reha-KLINIKEN. 

2004 KREATION+PUBLIKATION GESAMTSCHAU-DIGITAL: 

CARL HUTERs ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS& KALLISOPHIE. 

http://www.chza.de 

Seit Oktober 2007 Kooperation CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV, CHZA, Husum, und PHYSIOGNOMISCHE GESELLSCHAFT SCHWEIZ, PGS, Zürich.  

Oktober 2005 VERTRIEB-DIGITAL (9 DVDs) 101 Ausgaben & Der gute Menschenkenner 1932-1941. 

Kooperation CHZA & AU1979verus, wolfgangvonbraunschweig & alexandervonmoskau / ALEXANDER ALTHOVEN, seit 2009. 


IN MEMORIAM CARL HUTER, GEBOREN 9. OKTOBER 1861 - "EIN EINFACHER DEUTSCHER MANN, DER DURCH FLEISS UND GUTE BEGABUNG MEHR WAHRHEITEN FAND ALS ANDERE VOR IHM". (HELIODA1)

Link: 

http://helioda1.blogspot.de/2014/10/in-memoriam-carl-huter-geboren-9.html




WER BIN ICH? WAS BIN ICH? DER MENSCH IST GESTALTER UNSERER ZUKUNFT. PAUL SCHÄRER, PGS, APRIL 2015

Quelle/Link: https://helioda1.wordpress.com/wer-bin-ich-was-bin-ich-der-mensch-ist-gestalter-unserer-zukunft-paul-scharer-pgs-april-2015/

   

Nachträglich zum 90. Geburtstag von Paul Schärer
 



von
 Herrn Diplom Psychologe Medical-Manager Wolfgang Timm / Carl-Huter-Zentral-Archiv, Husum, D –

An unseren Ehrenzentralleiter Physiognomische Gesellschaft Schweiz, Herrn Paul Schärer, Basel, CH –  

HERZLICHE GRATULATION!

Der aktuellen April-Ausgabe der Fachschrift Physiognomische Psychologie, Herausgeber der sehr renommierte Verlag Physiognomische Gesellschaft Schweiz, PGS, die seit wenigen Tagen vorliegt, konnte entnommen werden:

Am 20. Februar 2015 feierte unser Ehrenzentralleiter PAUL SCHÄRER seinen 90. Geburtstag.

Wir gratulieren dem Jubilar, der immer noch für die Psycho-Physiognomik und Lebenslehre Carl Huters aktiv tätig ist und wünschen ihm noch viele Lebensjahre bei bester Gesundheit und Freude an seiner Tätigkeit“

  

Herr Diplom Psychologe u. Medical-Manager Wolfgang Timm / Carl-Huter-Zentral-Archiv schließen sich dieser HERZLICHEN GRATULATION von „Poldi“ an!  

Herr Paul Schärer ist aus Sicht von Carl-Huter-Zentral-Archiv der lebende Beweis dafür, welche positive sozusagen SELBSTVEREDELUNGSPOTENTIALITÄT in Carl Huters Original-Menschenkenntnis steckt!

  
[Selbstveredelung eines Huterfreundes vor ca. 90 Jahren]

Durch aufrichtiges liebevolles SELBSTSTUDIUM und seine unermüdliche aktive Tätigkeit für die Psycho-Physiognomik und Lebenslehre Carl Huters, konnte unser Jubilar „Poldi“ sich auch selbst als MENSCH hervorragend weiterentwickeln und sich sein diesbezüglich aktives Engagement in seinem biblischen Alter bewahren.

Sein Antlitz im biblischen Alter als 90-Jähriger Jubilar beweist dies – insbesondere aufgrund seiner gesteigerten Heliodastrahlung – Stichwort Carl Huter´s KRAFTRICHTUNGSORDUNG.

  
Die mit Helioda bezeichnete Lebenslichtleitstrahlkraft im Zentrosom lebender Zellen ist die wohl größte Entdeckung des 19. Jahrhunderts durch unseren Großmeister der Menschenkenntnis, nämlich unseren Privatgelehren Carl Huter (1861 bis 1912) – in Linie von Albrecht Dürer (1471 bis 1528), Stichwort „Vier Bücher menschlicher Proportionen“!

   
Unser größter deutscher Künstler, Albrecht Dürer, sozusagen der Ur-Vater der Kunst-Physiognomik, warnte in seinem Alters-Meisterwerk „Die vier Apostel“ seine weltlichen und geistigen Führer vor Falschen Propheten!

Albrecht Dürer´s diesbezüglich großmeisterliche Vorarbeit Menschlicher Proportionen konnte erst im Universalen Zeitalter der Wissenschaften, durch unseren Autodidakten Carl Huter, Nichtakademiker, seine großmeisterliche Vollendung finden. 

  
Es lagen ja erst 400 Jahre nach Dürer entsprechende naturwissenschaftliche Kenntnisse insbesondere über die lebende Zelle vor.

  
Die Werke von Carl Huter´s bahnbrechenden Entdeckungen – seiner Original-Menschenkenntnis & ethische Schönheitslehre – konnten insbesondere durch seinen bedeutsamsten Schüler, nämlich Amandus Kupfer (1879 bis 1952), über die grauenhaften 2 Weltkriege im 20. Jahrhundert, selbst vor der Totalen Vernichtungsdurchführung im damaligen Nazi-Deutschland ab Juni 1941, bewahrt werden.

Unseren Huter-Freunden in der Schweiz sei Dank! Über die Schweiz konnte das Werkvermächtnis vom Begründer der Original-Menschenkenntnis, Carl Huter (1861 bis 1912) vor seiner Totalen Zerstörung gerettet und der Nachwelt bewahrt werden.
Carl Huter´s Lebensmotto lautete:

Die MENSCHHEIT als Ganzes und jeder MENSCH als INDIVIDUUM, der hier im JETZT auf diesem PLANETEN ERDE lebt, betritt nun die gerade begonnene EPOCHE DES ERWACHENS, der WAHRHAFTIGKEIT.

KONSEQUENZEN

Wir MENSCHEN tragen nun SELBSTVERANTWORTUNG für unser Tun, Handeln, Verhalten, und unser Denken!

Wir MENSCHEN entdecken unsere PER SE UNLIMITIERTE POTENTAILITÄT als ganzheitliches LEBEWESEN – somit unsere geistige POTENZ als LICHTWESEN, sozusagen unsere HÖHERE NATUR!

  

AUSLAUFMODELL

Menschen wie beispielsweise Altkanzler Helmut Schmidt, 96 Jahre alt, der als ALT-BILDERBERGER in seinen vernetzten SATANISCHEN NETZWERKEN mit seinem Busenfreund und Massenmörder Henry Kissinger in Wirtschaft und Politik eine Jahrzehnte währende steile POLITIKER Karriere in der Bundesrepublik Deutschland absolvierte, wirkte auf mich in seinem kürzlich ausgestrahlten Fernseh-Interview als eben Greis ohne explizit geistigen Bezug zu sich selbst, dafür als notorischer Kettenraucher, der in der letzten TV-Sendung 9 Zigaretten verbrauchte. 

Seine Gestalt insbesondere sein Gesicht ist nicht seinem biblischen Alter entsprechend vergeistigt. 

Schmidts Augen blicken sehr real -aber es fehlt der entsprechende veredelte Ausdruck – Weisheit!

Schmidt kennt die Original-Menschenkenntnis nicht! 

Auch Schmidt ist falsches Vorbild, vor dem vor 500 Jahren Albrecht Dürer seine Mahnung an seine damaligen Nürnberger Ratsherren der Nachwelt großmeisterlich in seinen „Vier Apostel“ hinterließ.

  

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helioda1.blogspot.com

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ZUKUNFTSMODELL

Betrachten wir vergleichend abschließend unseren Jubilar PAUL SCHÄRER, 90, und Alt-Kanzler & Alt-Bilderberger HELMUT SCHMIDT, 96, so ist die Vergeistigung (Stärkung der HELIODA) von „Poldi“ erkennbar der von Helmut Schmidt überlegen!

Helmut Schmidt als Greis verleugnet öffentlich wiederholt, auch in seinem letzten TV-Auftritt vor wenigen Tagen, das Weiterleben der Seele nach dem Tod und behauptet danach sei nichts, Ende aus Schluss. Eine Hintertür via diesbezüglicher skizzierte vager Äußerungen seiner verstorbenen Frau Loki, der Schmidt zustimmte, ließ er sich noch offen. Halt typisch Politiker, unklar, aber Optionen immer offen halten.

Diesbezügliches Wissen liegt konkret und klar vor, nur Schmidt will wohl hier von nichts zur Kenntnis nehmen. 

Was der Tod ist, kann in Werken von Carl Huter konkret inhaltlich nachvollzogen werden.

Auch wenn Mainstream-Medien unseren Alt-Kanzler Helmut Schmidt zum vorbildlichen Denkmal seit Jahrzehnten hochstilisiert haben, der wirklich Sehende, der zum umfassenden Denken Befähigte und ein wenig gebildete Menschenkenner, erkennt den Kontrast zu unserem Jubilar *Poldi“,

nämlich:

Auch Helmut Schmidt, trotz seiner gewissen Qualitäten und Leistungen als Führungspersönlichkeit in der Vergangenheit, taugt letztendlich eben nicht als VORBILD für Heute und Morgen!

Ehrlicherweise äußerte Helmut Schmidt, diese Vorbildfunktion auch nie persönlich angestrebt zu haben, ist jedoch wohl so eitel, und sträubt sich nicht dagegen, eine gewisse Vorbild-Funktion suggestiv medial angedichtet zu bekommen, so in kürzlich ausgestrahltem 45 minütigen TV-Interview mit Alt-Kanzler (1974 bis 1982). 

Vor 33 Jahren Mai 1982 hatte übrigens Wolfgang Timm als damals Junger Mann, 22, eine kurze Begegnung mit damaligen amtierenden Bundeskanzler in Hamburg-Jenfeld auf einer kleinen SPD-Wahlveranstaltung

Schmidt kam direkt von einem Treffen mit damaligen französischen Präsidenten Mitterand in Lübeck.
KONKLUSION

Selbst „Schmidt-Schnauze“, mit immerhin noch gewissen Persönlichkeits-Qualitäten als Mensch im Kontrast zu heute meist farblosen Charakter-Deformierten in Politik und Wirtschaft der Bundesrepublik Deutschland, teils mit krimineller Energie, reiht sich dennoch wohl für den Kenner im Sinne Dürers in die Linie unzähliger falscher Vorbilder ein, vor dem dieser unser größter deutscher Künstler schon vor 500 Jahren seine damaligen Stadtherren in Nürnberg mit der damaligen Aufhängung der Vier Apostel mit schriftlich festgehaltener o.g. Äußerung im Ratssaal zu Recht seine berühmte Warnung für die Nachwelt aussprach!

Albrecht Dürers großartiges Alterswerk „Die vier Apostel“ gibt es auch als eine noch weitere zweite LEMPERTZ-Version. 

  

Letzte beinhaltet die entschlüsselte VERBORGENE GEOMETRIE, Carl-Huter-Zentral-Archiv geht von der Echtheit und der Dürer-Urheberschaft aus. Näheres diesbezüglich siehe http://www.chza.de!

(Nr. 1)
»DIE VIER APOSTEL« IN DEN BEIDEN DARSTELLUNGEN VON ALBRECHT DÜRER
DIE VERBORGENE GEOMETRIE UND DIE ECHTHEITSFRAGE

Kaufbeuren 2001 (208 Seiten, 106 Abb., Paperback, ISBN 3-8311-2464-7)

Es gibt – neben der Doppeltafel der Alten Pinakothek in München – noch ein zweites Dürer-Bild auf einer Tafel von den „Vier Aposteln“, das seit Dürers Zeit im Privatbesitz war und dadurch nicht an das Licht der Öffentlichkeit kam, bis es kürzlich das Auktionshaus Lempertz publizierte und versteigerte. Es wurde im Versteigerungskatalog als „Dürer-Nachfolge“ bezeichnet, jedoch der Vorbesitzer versichert, dass Dürer das Bild der Familie geschenkt hatte. Da inzwischen die in wenigen Bildern hochrangig eingeweihter, wissender Künstler anzutreffende templerische „Verborgene Geometrie“ vom Autor entschlüsselt ist, kann das „angezweifelte oder vermeintliche“ Dürer-Bild der „Vier Apostel“ auf einer Tafel daraufhin untersucht werden, ob es die Verborgene Geometrie eines hochrangig eingeweihten Dürer besitzt. Nun zeigt diese eine Tafel der „Vier Apostel“ diese Verborgene Geometrie in einer derart umfassenden Weise, dass es tatsächlich als das geistige Vermächtnis Dürers angesehen werden kann. Auch die Beziehung der beiden Dürer-Versionen zueinander wird untersucht.

Zur Verborgenen Geometrie:
Die Verborgene Geometrie setzt das Bauhüttenritual (des Freimaurer-Ordens, der sich auf die gotisch-templerische Bauhütte beruft, deren Mitglied Dürer war) in den Hintergrund des Bildes, in seine verborgene Tiefe, in die geometrische Bild-Ebene hinter der gegenständlichen Bild-Ebene.
Das Ritual handelt vom Weg des Menschen zu seiner geistigen Befreiung aus materiellen Bindungen. Philosophisch-religiös gesehen ist es sein Weg zum Licht, eine Gottessuche. Von Gott wird sein „Wort“ gesucht, das Er sprach, so dass es ward. Es wird also sein „wirkendes Wort“ gesucht, um selbst schöpfergleich zu werden.
Die Verborgene Geometrie kennt einen festen Kanon von geometrischen Figuren, die für verschiedene Arbeiten auf dem Weg zum Auffinden des „wirkenden Wortes“ benutzt werden. Die bekannten Figuren haben Punkte, die definiert sind und somit im Bild aufgefunden werden können. Die im Bild auffindbaren Punkte sind also die Durchstiegspunkte von der Welt der Bildgegenstände zur Welt der Verborgenen Geometrie.
In der Verborgenen Geometrie werden „Wege der Entwicklung“ gegangen, sie ist also dynamisch zu gebrauchen, sie lässt Erkenntnis und Wandel und ebenso das Verfehlen und Scheitern zu. Auch lässt sie die Überprüfung des Ergebnisses zu, um im Erreichen des Zieles sicher sein zu können.
Konkret fängt die Arbeit mit den Durchstiegspunkten beim „Tempelbau“ an. „Weisheit leite den Bau, Stärke führe ihn aus, Schönheit ziere ihn“. Im eigenen inneren Tempel soll der Einzuweihende seinem Gott begegnen. So sind auch die Bedeutungen der drei Punkte innerliche (philosophisch-religiöse). Der Punkt Weisheit (W., Erkenntnis des Diesseitigen und des Jenseitigen) liegt zumeist unter einem Fuß (darüber ist alles Sehbare, darunter kann in die Erde kein Einblick genommen werden). Der Punkt Stärke (St., Überwindung der Körperlichen) liegt zumeist auf der Schulter des Einzuweihenden (oberhalb liegt der Bereich des Kopfes, des Geistes). Der Punkt Schönheit (Sch., Vereinigung der Gegensätze) liegt zumeist an einem Ort, der Gegensätzliches vereint. Auf der Strecke W.-St.-Sch. verhält sich W.-St. zu St.-Sch. in den Abständen wie 4 zu 3. Mit dem Auffinden dieser Durchstiegs-Punkte (und mit der inneren Vergegenwärtigung der zugehörenden Bedeutungen!) ist man im inneren Tempel.

Zu den „Vier Aposteln“ (von Lempertz):
Die Argumente für die Echtheit der „Vier Apostel“ (von Lempertz) sind:

  1. Das Bild ist signiert und datiert.
  2. Die Entstehungszeit des Bildes ist nach chemischer Analyse um 1520 möglich.
  3. Die Herkunft des Bildes aus der Familie Stromer liegt lückenlos vor.
  4. Die enthaltene Verborgene Geometrie spricht für die Arbeit eines eingeweihten Bauhüttenbruders und nicht für einen unbedeutenden Kopisten.
  5. Die Bauhüttenbezüge im Bild verweisen auf Raphael, zu dem Dürer Kontakt hatte.
  6. Die fehlende Vorzeichnung und die Punkte am Bildrand sprechen für die Übertragungstechnik per Fadenraster, die genauer ist als die in der Münchner Version angelegte Freihand-Vorzeichnung. Durch eine anbgenommene/unterstellte Kopie der Lempertz-Version nach der München-Version (die keine Verborgene Geometrie hat) kann keine Verborgene Geometrie in das Bild (von Lempertz) hinein kommen.
  7. Die Lempertz-Version mit Verborgener Geometrie enthält Dürers geistige Aussagen (in der Sprache des Bauhüttenrituals) und kann so als sein geistiges Vermächtnis angesehen werden. Ohne Verborgene Geometrie würde Dürers ihm gemäße geistige Aussage fehlen und kein geistiges Vermächtnis darstellen.
  8. Für die tatsächlich eingetretene Planänderung von a) Absicht, eine Tafel zu verehren zu b) für zwei abgegebene Tafeln ein Ehrengeld zu erhalten, liegen die hierfür notwendigen zwei Versionen tatsächlich in den Ausführungen von München und Lempertz vor.


  

  

ZUKUNFTSMODELL / VORBILD

Unser Ehrenzentralleiter der Physiognomischen Gesellschaft Schweiz Paul Schärer ist jedenfalls für Herrn Diplom Psychologe Medical-Manager Wolfgang Timm / Carl-Huter-Zentral-Archiv, Husum, ein Vorbild.

Herr Paul Schärer, der seit zig Jahrzehnten sein Leben dem innigen Studium von Carl Huters Original-Menschenkenntnis widmet, ist lebendes Menschen-Beispiel dafür, welche positive Kraft der Selbstveredelung in Huter-Werken steckt.

Mit seinen 90 Jahren ist „Poldi“ immer noch für die Psycho-Physiognomik und Lebenslehre Carl Huters aktiv tätig und zwar gelassen und lebensfroh bei Gesundheit in biblischem Alter.

Diese Lebensleistung von Paul Schärer ist bewundernswert und Vorbild für alle Huterfreunde!


Es folgt der publizierte Artikel von Paul Schärer in Physiognomische Psychologie, April 2015, Heft Nr. 79. Herausgeber Physiognomische Gesellschaft Schweiz:
Wer bin ich?

LINK: https://helioda1.wordpress.com/wer-bin-ich-was-bin-ich-der-mensch-ist-gestalter-unserer-zukunft-paul-scharer-pgs-april-2015/


Was bin ich?

Der Mensch ist der Gestalter
Unserer Gesellschaft.
Platons Hinweis und Carl Huters Weg

für eine friedlichere Zukunft

Platon (427 bis 347 v. Chr.) erkannte: „Das eigentliche Wesen des Menschen und was ihm demgemäß im Unterschied von den anderen zu tun oder zu leiden zukommt, das ist es, wonach der Philosoph sucht und unermüdlich forscht.

Unser Wesen und damit die individuellen Lebensmöglichkeiten, sind primär abhängig von den durch die Eltern vererbten Genen. 

Diese sind erste Grundlage von jedem Sein, in einer nicht selber gewählten, prägenden Umgebung.

Nach deren Zielsetzung werden vorhandene Talente entwickelt und gefördert, nicht berücksichtigt oder unterdrückt. 

Unsere vererbten Lebensmöglichkeiten und deren Qualitäten können laufend an den äußeren Formen analysiert werden. 

Hier werden sowohl die wesentlichen vererbten Grundlagen als auch deren Entwicklung sichtbar. 

Gesichts- und Körperformen lassen unser von innen und außen geprägtes Schicksal mitverfolgen.

An den Formqualitäten von Schädel, Gesicht und Gestalt lassen sich die einmalige Individualität und deren Veränderungen erkennen.

Eine wesentliche Lebenshilfe.

Zwei wesentliche Hilfen beim Einordnen in die gesellschaftliche Stufenreihe

Auf allen Stufen der Gesellschaft wirken Menschen. Ihre Talente, ihr inneres Sein und ihre Entwicklung bestimmen die gesellschaftliche Ordnung und damit das individuelle Leben des Einzelnen. 

Talente, ihre Entwicklung und die Zusammenarbeit der Individualitäten bestimmen die Art unserer Gesellschaft. 

Im Ermitteln und Entwickeln persönlicher Talente und ihrer richtigen Einordnung in allen Stufen und Qualitäten liegt unsere Zukunft.

1. Die Psycho-Physiognomik, (auch physiognomische Psychologie, Formanalyse oder FACEREADING genannt)

Mit dieser neutralen Eignungsanalyse öffnet sich sein Weg, um zum persönlichen Ich vorzustoßen, einer einmaligen, einzigartigen und vielfältigen Wesensart. 

Das Erkennen von Grenzen und die Begründung der individuellen Möglichkeiten beim Umsetzen des Rationalen, des Ökonomischen und des Moralischen durch vererbte Konstellationen, sind in Erziehung und Einordnung in die Organisation unserer Gesellschaft wesentlich.


Thomas von Aquin (1225 bis 1274):

„Das Ding im Verstand wird nach der Weise des Verstandes – und nicht nach der Weise der Dinge aufgenommen.

  
2. Die Helioda

Wichtigste Grundlage für ethisches Denken und Handeln ist die Energie der Liebe.

Sie ermöglichte während der Evolution den Beginn von Leben. 

Diese aus der Evolution gewachsene, naturwissenschaftlich noch nachzuweisende Liebesenergie wird von Carl Huter mit Helioda bezeichnet. 

Gemäß ihrem vererbten und entwickelten Volumen sind Menschen mehr oder weniger zu sozialem Denken, Fühlen und Handeln fähig.

Die Liebesfähigkeit kann im Gesicht formanalytisch erkannt werden. 

Ist sie zu klein, entsteht Despotismus in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik.

Weisheit und Zuwendung ist nur mit Hilfe der Lebens- und Liebesenergie Helioda zu erreichen.

Die Helioda ist „die enge Pforte“, die nach Immanuel Kant zur Weisheit führt. Die Undenkbarkeit des Göttlichen wird damit denkbar.

„Ich entstand aus göttlicher Liebe, also bin ich“

wäre die, der Evolution entsprechende Formulierung vom Satz des Philosophen Rene Descartes „Ich denke also bin ich.“

  
Vom Leben eines Hochbegabten

Schicksalhafte Lebensumstände verwehrten Carl Huter ein wissenschaftliches Studium.

Die Lebensumstände führten ihn zu einem sich autodidaktisch bildenden Privatgelehrten.

Unabhängig von Ansichten des Zeitgeistes und ihren Zwängen suchte er nach Neuem. Forschungsgelder waren keine vorhanden. Natur- und geisteswissenschaftliche Resultate seiner Zeit wurden privat intensiv verarbeitet. Zusammen mit eigenen Forschungsresultaten wurde eine vom Zeitgeist unabhängige, ganzheitliche Sicht über Ursache und Entwicklung unseres Seins erreicht.

Sie führte über sein Zeitwissen und teilweise auch noch über das heutige Wissen hinaus. Über hundert Wissenschaftler seiner Zeit sind in seinem als Hauptwerk bezeichneten Buch aufgeführt (Verlag Weisses Licht, Dresden).

Dieses Buch ist ein umfassender Überblick eines vernetzten Forschens.

Es öffnet neue Wege des kritisch-naturwissenschaftlich-rationalen, philosophischen, humanistischen, ethischen, künstlerischen, ästhetischen Forschens und führt zur Erkenntnis über rationale Signale von unserem Sein und einem allgemeingültigen Wissen unserer Existenzgrundlage im Intuitiven.

Die Forschungsresultate wurden in einer volksnahen Sprache niedergeschrieben.

Das soll dem gut geschulten einfachen Volk den Zugang zu komplexem Wissen über die Großartigkeit des Lebens ermöglichen und dieses zu einer hohen Ethik führen.

So könnte auch das einfache Volk aus eigener, freier Einsicht, ohne Indoktrination, aktiv am Aufbau einer vernünftigen Gesellschaft mitwirken.

Unsere Zeit steht mit der Genforschung an der Schwelle für wesentliche Einsichten in den Hintergrund allen Lebens, dem Wesen des Menschen und der Vererbung

Ohne das individuelle Wesen des Menschen, seine inneren vererbten Wirklichkeiten im Rationalen und Intuitiven zu erkennen, sind bedeutungsvolle Verbesserungen unserer Gesellschaft kaum möglich.

Das können nur Menschen mit Fähigkeiten, die den Markt oder bestimmte Ideologien, nicht nur gerissen zum eigenen Zweck, sondern zum allgemeinen Wohl umsetzen wollen und können.

Der Markt ohne Ethik oder verkrustete, alte Ideologien reichen nicht mehr aus.

Es braucht das Erkennen von menschlichen Talenten mit hohem realem geistigem Niveau und umfassendem, philosophischem, ethischem und religiös intuitivem Denkvermögen. 

Solche Talente sind umfassend auszubilden. Dann ist ihnen demokratische Macht zu geben.

Nur der bewusste Einsatz von Menschen mit hohen fachlichen Eigenschaften und großem Volumen der feinsten Intuition führt zu optimalen Resultaten für die Gesellschaft und verhindert, dass eine korrupte Minderheit die Mehrheit der einfacheren Bevölkerung, die staatsbildend ist, ausbeutet.

Das Unsinnige und Lebensfeindliche vom Sinnvollen und Lebensförderlichen zu trennen, ist ohne Menschenkenntnis nicht möglich. 

Es bleibt im zufällig Positiven oder Negativen stecken.



Unsere inneren Wirklichkeiten

Eltern geben bei der Zeugung ihrem Nachkommen verschiedene Gene und weitere Erbträger auf ihren Lebensweg mit. 

Beide sind wesentliche Voraussetzung für persönliches Handeln in gesellschaftlichen Vorgaben. Gene erscheinen phänotypisch an Kopf, Gesicht und Gestalt.

Hier ist der vererbte innere Bauplan von Pflanzen, Tieren und Menschen zu erkennen.

Dieser Bauplan wird durch richtige Erziehung optimiert, durch das Leben in eine bestimmte Richtung positiv helfend erweitert oder negativ zerstörerisch zur Vernichtung gedrängt.

Wertstufen und Nützlichkeiten von Pflanzen und Tieren wurden seit Urzeiten an ihren Formqualitäten beurteilt. Auch beim Menschen sind hier, wie bei Pflanzen und Tieren, bestimmte Leistungsfähigkeiten und Nützlichkeiten zu finden.

Die Psycho-Physisognomik

öffnet die Möglichkeit zum Erkennen der inneren Symptome von Eigenschaften, mit denen jeder Mensch die Musik seines Lebens mit seinen Noten spielen kann, spielen darf oder spielen muss.

Heute wird von vielen Forschern mit verbundenen Augen für das Sehen dieser wesentlichen Noten immer noch behauptet, dass nichts oder wenig vom effektiven Inneren im Außen zu sehen sei.

Der Mensch schien lange Zeit weit über der Tierwelt zu stehen. Er entwickelte für sich eine gewisse Ordnung mit Rassen, freien Menschen, Sklaven oder Leibeigenen. Letztere wurden von Führenden wie nützliche Tiere behandelt und gehandelt.

Exklusive Gruppen von Menschen, die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und sozialen Vorrang besaßen, manchmal blutig erkämpft, hatten führende Pflichten und pflegten Besitz erhaltendes Leben.

Während langen Zeiträumen, teilweise heute noch, wurde der Stand als wesentlicher betrachtet als vererbte Lebensgrundlagen und Talente.

Mit Vererbtem als erster Grundlage und danach Erworbenem formen und gestalten alle Lebewesen das individuelle Sein in einer zufällig zugewiesenen, örtlich vorgegebenen Lebensmöglichkeit.

Für alle Menschen sind ihre spezifischen, sozialen, wirtschaftlichen und konfessionellen Hintergründe wesentlich. 

Angeborene Talente werden über dieses Umfeld gesteuert, entwickelt, gehemmt und aus Unkenntnis oder Machtdenken zerstört.

In Zukunft müssten alle menschlichen Talente bewusst erkannt und umfassend gefördert werden.Jeder Mensch sollte seine eigenen Fähigkeiten in möglichst großer Freiheit und geleitet von menschenwürdigen Gesetzen entwickeln dürfen.

Carl Huter hat die Einmaligkeit der vererbten inneren Lebensenergien, die sich an äußeren Formen spiegeln, schon in seiner frühen Jugend als einmalige, persönliche Charakter- und Wesensmerkmale erkannt.

  
Im Alter von fünf bis sieben Jahren, in der Zeit von 1867 bis 1899, sah er Phänotypisches an Gestalten und Gesichtern. 

  

Ihre charakterische Art zu denken und zu handeln wurde mit fünf Typen definiert.

  
Im Hauptwerk sind die energetischen Hintergründe aufgezeigt, die zu den unterschiedlichen Formmerkmalen und ihren spezifischen Lebensgrundlagen führen.

Die fünf konstitutionellen Formqualitäten wurden später auf 61 primäre Lebensvorgaben mit ihren unterschiedlichen Leistungsfähigkeiten erweitert.

Zusätzliche persönliche, einmalige Eigenschaften, welche die einfachen konditionellen Aussagen über das Wesen bedeutend erweitern, sind mit Hilfe der Körper- und Gesichtsanalyse zu erkennen.

Jeder Mensch ist einzigartig, auch bei gleicher Grundkonstitution in bestimmten Teilen seines Wesens individuell.

Schon geringe Abweichungen des Formenausdrucks weisen auf einmalige, charakteristische Lebensimpulse hin.

Das Erkennen des Phänotypischen ist deshalb so komplex wie das Schreiben mit Schriftzeichen oder das Arbeiten mit Zahlen und Musiknoten.

Dieses Erkennen ist auch ohne Ende und kann vom darin Ausgebildeten in vielfacher Art schöpferisch eingesetzt werden.

Die Formanalyse ist tiefgründig, vielseitig und nie voll ausschöpfbar.

Um eine optimale Lebensführung zu erreichen und an dieser tatkräftig immer weiter zu bauen, erscheint sie als beachtlicher Teil einer psychologischen Lebensberatung.


Die Antwort auf die Fragen: 

„Wer bin ich, was bin ich“ 

ist grundlegend beim bewussten Finden eines individuellen Lebensweges.

Für Jugendliche und deren Begleiter werden die vom Physiognomen analysierten Eigenschaften mit Erklärungen und Kurzanalyse über Denken und Handeln der Naturelle intellektuell fassbar und glaubhaft.

Das gibt wichtige Lebensimpulse und innere Sicherheit für den Jugendlichen und wichtige Erziehungseinsichten für die Erziehenden.

Erwachsene erkennen sich bei einer Analyse durch ihre Lebenserfahrung in der eigenen Wirklichkeit, die manchmal zu unerwarteten, neuen Einsichten und immer zu einem erweiterten Bewusstsein führt.

Die Formanalyse ist bei allen Menschen jeden Alters, in allen Lebensbereichen und bei beiden Geschlechtern anwendbar.

Dass Gene die Gestalt und das Gesicht prägen, die persönliche Visitenkarten jedes Menschen, erscheint bei eineiigen Zwillingen sehr eindrücklich. 

Feine individuelle, persönliche Eigenschaften sind in ihren Gesichtern und Gestalten ebenfalls zu erkennen. 

Formanalytiker sehen diese feinen Unterschiede der Persönlichkeitsstruktur und können sie zuordnen. Sie prägen im Leben wirkungsvoll das Spezielle, ganz Persönliche, der sonst in wesentlichen Merkmalen übereinstimmenden eineiigen Zwillinge.


Der Weg zu den vererbten Lebensgrundlagen

Die Unabdingbarkeit der Erbsubstanz für unsere Stellung im sozialen Netz wurde im letzten Jahrhundert vom Behaviorismus noch nicht erkannt.

Die wesentlichen vererbten Talente wurden als nebensächlich, die Erziehung als das alleine Prägende dargestellt. Heute erweitern die Erkenntnisse der Genforschung die Aussage von Broadus Watson (1878 bis 1958) wesentlich.

Er schrieb 1930:

„Gib mir ein Dutzend gesunde, wohlgeformte Kinder, um sie in meiner eigenen Welt aufzuziehen, und ich garantiere, dass ich jedes beliebige, ganz nach meiner Wahl, zu jeder Art von Spezialiste ausbilden kann – Arzt, Rechtsanwalt, Künstler, Lagerverwalter und, ja sogar zum Bettler und Dieb, und zwar ganz unabhängig von Talenten, Schwächen, Tendenzen, Fähigkeiten, Begabungen und Rasse seiner Vorfahren.“

Dieses Denken unterstützte den amerikanischen Glauben, dass das, was im Leben erreicht wird, immer ein individueller Verdienst sei und kaum ein Zusammenspiel von vererbten Vorgaben, der Gesellschaft und Erziehung darstellt.

Operationen der äußeren Form ändern vererbte Charaktereigenschaften und Fähigkeiten nicht.

Sie können auch eine durch modische Propaganda, hedonistisches Genussdenken, Macht- und Originalitätsstreben hervorgerufene, falsche Lebens- und Selbsteinschätzung nicht ändern.

Operationen sind bei auffallenden Formen, die zu Ausgrenzungen führen, sinnvoll. Ungelöste Lebensprobleme sind mit Operationen nicht aus der Welt zu schaffen.

Ohne Lösung der eigentlichen Lebensbedrängnisse beeinträchtigen diese das Leben weiter. Operationen verhindern richtige Resultate einer physionomischen Analyse und beeinträchtigen deren Hilfe wesentlich.

Durch Indoktrination von Ansichten, die im Gefühlshirn tief verankert werden, sind, trotz vorhandenen positiven Eigenschaften zerstörende Handlungen möglich.

Indoktrination kann Eigenschaften zu negativem Handeln aus vermeintlichem Idealismus führen. 

Solches zeigte sich in der Vergangenheit bei der Inquisition. Sie wurde von intelligenten Menschen durchgeführt und von Vielen, weil sie an ein durch göttlicher Einsicht gegebenes Urteil glaubten.

Inqusitionsprozesse wurden erst 1808 abgeschafft.

In der heutigen Zeit erscheinen ähnliche Beeinflussungen der Rechtsordnung durch fundamentalistisch geprägte Menschen im Islam.

Dies könnte, so der Historiker, Islam- und Nahostexperte Bernhard Lewis, *31.5.1916, auch heute noch einen Kampf auslösen zwischen den Mullahs, der Streitmacht Gottes und dem von diesen als Teufel bezeichneten, großen Satan USA sowie dem europäischen, offenen, aber manchmal noch realitätsfremden Denken.

Eine Perspektive des Grauens, mit den technisch hochstehenden, verheerenden Vernichtungsmöglichkeiten.

Ein großes Volumen an Vernunft braucht es, um Lösungen zu finden, die solches verhindern. Durch rationale Denkarbeit und intuitives, liebendes Fühlen weise gewordene Menschen könnten dies erreichen.

Menschen, die Vernünftiges durch Talente und geistig offene Erziehung erreichen können, sind in allen Rassen, in allen Staaten, in allen Wissens- und Glaubensrichtungen vorhanden. Wir müssen sie finden und ihnen zur Macht verhelfen.


Wie eine Gesellschaft dann erfolgreich aufgebaut werden könnte, hat Carl Huter vorgeschlagen.

Eine politische Welt, die auf allen Stufen dem menschlichen Wesen entspricht.

Vor über hundert Jahren formuliert, heute aktueller denn je.

– Grundlage jeder gesunden Entwicklung soll der Liberalismus und durch Weisheit geadelte Menschen als Führende sein.

Der Philosoph Peter Sloterdijks, * 1947, fordert diese Elite so:

„Wir brauchen mehr Vertikalspannung, indem wir den Unterschied zwischen oben und unten, gut oder schlecht, schnell oder langsamer erkennen.

Das mit einer neuen Elite.

Es wird eine Elite von Menschen sein, die mit besseren Mitteln als heute auf die Herausforderungen des Weltaugenblicks antworten wird.

Sie werden bessere Antworten finden und auch vorleben“.
– Jeder Mensch soll ein Recht auf Arbeit und Verdienst erhalten.

Der Staat ist verpflichtet, die dazu nötigen Grundlagen zu schaffen.

– Der Staat soll nur so weit in das Privateigentum eingreifen, als dies unbedingt erforderlich ist.

Privateigentum ist nötig!

Es gibt dem gesunden Lebensegoismus den Impuls zu einem blühenden industriellen und kulturellen Staatswesen.

Das Recht, sich in Freiheit durch Fleiß, Können und Sparsamkeit Kapital und Eigentum zu erschaffen und anzusammeln, muß erhalten bleiben.

– Es wird immer Unternehmer und Unterstellte geben.

Zwischen diesen muss ein moralisches Vertrauensverhältnis hergestellt werden.

– Weiterentwicklung für alle Menschen.

Durch Fleiß und Bildung soll sich jeder weiterentwickeln können.

Vom Arbeiter zum Vorarbeiter, Meister oder Unternehmer.

Vom Angestellten zum Vorgesetzten, Fachspezialisten und Unternehmer.

Es ist ein Naturgesetz, dass der Klügere, durch Vererbung begabter, sich im wirtschaftlichen Leben einen Vorsprung verschaffen wird.

– Die Konkurrenz muss erhalten bleiben.

Die Konkurrenz bringt Fortschritt und Entwicklung, denn sie ist ein starker Antrieb um neue, bessere Ideen zu finden, zu entwickeln und zu verwirklichen.

– Das Kapital ist zu fördern.

Das Kapital ist zur Erhaltung der Konkurrenzfähigkeit, zum Aufbau von Unternehmungen, zur Unterstützung von in Not geratenen arbeitswilligen, fähigen Unternehmern in Gewerbe und Industrie einzusetzen.

Kapital-, Bank- und Börsenwesen sind nötig. Sie sollen zum Wohle der Gemeinschaft eingesetzt werden.

Kapital für Kriegsmittel soll nur eingesetzt werden, wenn es zur Verteidigung des eigenen Volkes dient.

– Bildung für alle

Jede Bildung die der Begabung entspricht, soll für Frau und Mann in gleicher Art möglich sein.

Autodidaktische Bildung

Soll als gleichwertige Bildungsmöglichkeit anerkannt werden. Immer wieder kommen neue Impulse mit durchschlagendem Erfolg von Menschen, die außerhalb der offiziellen Forschung leben und arbeiten.

Einige berühmte Autodidakten:

– Gottfried Wilhelm Leibnitz, deutscher Universalgelehrter und Philosoph

– Charles Darwin, englischer Forscher

– Michael Faraday, britischer Forscher und Chemiker

– Jean Baptiste le Rond d’Albert, französischer Mathematiker und Physiker, unehelich geboren

– Moshé Feldenkrais, israelischer Physiker und Neurophysiologe

– Jean-Francois Chambollion, französischer Sprachforscher und Entzifferer der Hyroglyphen

– Steve Jobs, ehemaliger CEO von Apple

– Granville T. Woods, US-amerikanischer Erfinder in Eisenbahn- und Elektrotechnik sowie Maschinenbau

– Politik und Frauenquoten

Frauen sollen gleichberechtigt, zu fünfzig Prozent, in der Regierung mitbestimmen.

– Handel

Der Freihandel ist für eine gesunde wirtschaftliche Entwicklung nötig.

Je lebhafter der Güterverkehr, die Güterverteilung, Die Güterproduktion und der Güterverbrauch, desto gesünder ist das wirtschaftliche Leben, desto mehr Arbeit und Verdienst ist möglich.

Handelsschranken sollten so weit wir möglich abgebaut werden.

– Versicherungen

Jeder Staatsbürger soll gegen Arbeitslosigkeit, Unfall und Krankheit sowie für das Alter versichert sein.

Es sind allgemein Versicherungen zu verwirklichen.(Diebstahl, Feuer, und andere)

– Staatswesen

Für ein gut entwickeltes Volk erscheint die schweizerische Staatsform als die Beste.

Diese Forderungen, vor über hundert Jahren aufgestellt, sollten eine Volkswirtschaft ermöglichen, die für den Einzelnen aller Fähigkeits-Stufen gesunde Lebensverhältnisse schafft.

Dies aufgrund von Fleiß und Tüchtigkeit, von Talenten, die optimal eingesetzt werden und von Eigeninitiative.

Der Staat hat lediglich dafür zu sorgen, dass eine gesunde rationale, aber auch ethische, geistige Grundlage geschaffen wird, auf der die erkannten persönlichen Eigenschaften mit möglichst viel Freiheit geschult und eingesetzt werden können.

Marx (1818 bis 1883) und


Engels
 (1820 bis 1895)

Die auch ein sozialeres Staatswesen anstrebten, waren schlechte Menschenkenner.

Sie haben die Menschen und ihre verschiedenartigen Wesenheiten nicht berücksichtigt.

Marxistische oder ähnliche, ideal aussehende und als solche angepriesenen Grundsätze ohne umfassende Menschenkenntnis können keine Grundlage zu dauernder Prosperität in Freiheit sein.

Nur unterschiedlich talentierte Menschen, offen erzogen und in Freiheit am richtigen Ort eingesetzt, erscheinen als reale zukunftsträchtige Grundlage einer humanitären Wirklichkeit.


Die kontinuierliche Entwicklung zu einer friedlichen Gesellschaft

Seit Tausenden von Jahren gab es Menschen, die eine qualitativ bessere Gesellschaft anstrebten.

Doch ist Macht und Reichtum allein seit Jahrtausenden Lebensziel von vielen Richtungsgebenden.

Ohne intuitive Energie der Liebe wurden sie zu psychopathischen Führern und Despoten.

Sie erdrückten die meist zarten Pflanzen von Freiheit und Idealismus mit riesigen Menschenopfern.

Freiheit und ideale Ziele erschienen nicht erreichbar.

Hochbegabte, die neben fachlichen Fähigkeiten ein großes Potential an Liebesenergie besaßen, bescheiden, aber konsequent von ihrem umfassenden Wissen sprachen, wurden vernichtet oder konnten ihre Liebesenergie durch helfende Menschlichkeit nur in engem Umkreis ausleben.

Wohlstand für das ganze Volk wurde nicht erreicht.

Die Kluft zwischen unerbittlicher Macht, Reichtum und wehrloser Armut blieb bestehen.

Für viele klingt allgemeiner Wohlstand, erreicht durch bewusstes Erkennen der unterschiedlichen Leistungsfähigkeiten in realen technischen, naturwissenschaftlichen, philosophischen, ethischen und religiösen Bereichen noch revolutionär 

Carl Huter,

als Vertreter einer Evolution der Ganzheit, hat die Wirklichkeiten des Rationalen wohl erkannt. Darüber hinaus hat er den Hintergrund des Intuitiven, des bis jetzt naturwissenschaftlich Unfassbaren, als Grundlage jeder Ethik fassbar, weil sichtbar, gemacht.

  

Jesus,

als Begründer des christlichen humanitären Denkens eine bleibende zentrale Person, sagte:

„Ich hätte euch noch viel zu sagen, doch könnt ihr es jetzt noch nicht fassen. Wenn aber der Geist der Wahrheit kommt, wird er euch in die volle Wahrheit führen“.
Evangelium Johannes Kapitel 16, Vers 12/13.

Jesus konnte seine eigene, riesige, innere Potenz der Liebesenergie Helioda seinen Mitmenschen nicht erklären.

Es fehlte ihm, dem Wissen seiner Zeit entsprechend, die realistische Begründung, dass eine aus der Evolution hervorgegangene Liebesenergie die Leben bildende und damit wesentlichste Grundlage für alles Leben ist.

Er selber fühlte diese Energie als riesiges Potential in sich, setzte dieses durch ethische Taten um und konnte damit heilen.

Wir dürfen heute annehmen, dass dieses innere Wesen, das Göttliche unseres Seins, in einer realistischen Art erkannt ist.

Das war für die damalige Zeit nicht erkennbar und wird auch in unserer Zeit nur von wenigen als völlig neue Sicht der natürlichen Entwicklung in der Evolution akzeptiert und unterstützt.

Jesus ahnte das Großartige der Macht der das Leben bildenden geistigen Liebesenergie.

Vor ca. 2000 Jahren waren die Kenntnisse über unser Sonnensystem, über die Großartigkeit vom unendlichen, riesigen Kosmos nicht vorhanden.

Die Zusammenhänge allen Seins in der seit Milliarden Jahre dauernden Evolution, die Wesentlichkeit der Vererbung, oder die Kenntnisse über die dadurch erreichte, individuelle Wesensart des Menschen waren noch nicht erkannt.

Die Liebesenergie als das natürliche Göttliche ist für viele so großartig, so unfassbar, dass es besser scheint, wenn man gar nicht erst wagt, hier eine eigene Vorstellung zu gewinnen.

Bis heute durften nur Konfessionen über Göttliches befinden. Sie entwickelten mit unterschiedlichem Wissen verschiedene Wege zur sinnvollen Lebensgestaltung, die sie, um politische Ordnung zu erhalten, unnachgiebig verteidigen mussten.

Durch einmaliges rationales Denken und feinste intuitive Fähigkeiten, unabhängig der Vorgaben vom Zeitwissen und Traditionen, ist die für alles Leben auf der ganzen Welt in gleichem Maß gültige, schöpferische Liebesenergie nun erkannt und auch für die naturwissenschaftliche Forschung zugänglich gemacht.

Damit ist Leben, auf völlig neue Art, in einer großartigen universellen Wirklichkeit zu erkennen.

Versöhnung der Konfessionen ist möglich geworden.

Schon lange vor unserer Zeit suchten besondere Menschen nach dem Atem des Lebens.

Die Inder nannten es Prana,

Die Chinesen Chi,

die Pythagoräer Vitalenergie,

verschiedene Forscher über unser Leben nennen es heute Intuition.

Weltreligionsgründer erfühlten diese feine und doch gewaltige, schöpferische und versöhnende Kraft und nannten sie Liebe.

Durch Meditation erfühlten sie in ihr eine göttliche Energie.

Buddha, (vor ca. 2500 Jahren),

Jesus (vor ca. 2000 Jahren),

Mohammed (vor ca. 1400 Jahren),

lehrten deckungsgleich die Liebe als zentrale Lebens- und Schöpfermacht und ewige göttliche Wahrheit.

Sie formten daraus weise Lebensvorgaben, die später, um den Weg des Machtdenkens zu ermöglichen, angepasst wurden und zu unterdrückenden Dogmen verkrusteten.

Der Astrophysiker Erich Jantsch (1929 bis 1980) „Geist ist nicht Gegensatz zur Materie, sondern die Selbstorganisations-Qualität der dynamischen Prozesse, die geistige Antriebsenergie der Evolution“.

Er widmete sein Buch „Die Selbstorganisation des Universums“ (dtv Wissenschaft) dem Nobelpreisträger Ilya Prigogine (1917 bis 2003), dem ersten naturwissenschaftlichen Forscher über das Paradigma der inneren Selbstorganisation (Autopoiese).

Ihre grundlegende Erkenntnis über die Lebensschöpfung in der Evolution scheint für eine friedliche Entwicklung und das Verhindern eines tödlichen Kampfes zwischen unterschiedlichen konfessionellen Ansichten wesentlich.

Viele Menschen, die das Leben ehrfürchtig betrachten und von dieser Versöhnung wenig spüren, haben sich aus lauter Zweifel über spezifische Auslegungen, von den unter sich uneinigen Konfessionen abgewendet.

Viele von ihnen sagen: „Ich bin aus lauter Zweifeln an den Konfessionen, die ohne Versöhnungspotential sind, bestehender Mensch, der jedoch moralisch handeln will.“

Eine bis heute kaum naturwissenschaftlich oder konfessionell erkannte Wirklichkeit ist der göttliche Funke in den Lebewesen, der in seiner individuellen Kraft und seinem individuellen Volumen fassbar wird.

Das Göttliches vorhanden sein muss, darüber sind sich viele einig, die Naturwissenschaft wurde hier noch nicht fündig.

Mit der Erkenntnis einer aus der Evolution gewachsenen Urenergie der Liebe öffnet sich ein Ansatz zur Versöhnung zwischen den verschiedenen konfessionellen Weltansichten und dem naturwissenschaftlichen Forschen.

Ein neues, universelles Bewusstsein wird möglich.

Damit können wir die Ideale der verschiedenen großartigen Gründer von Religionen und deren Zielsetzung als gleichartig erkennen.

Ihr großartiges Denken und Fühlen – ihrer Zeit entsprechend – von einer unterschiedlichen Umgebung beeinflusst, aus ganz persönlicher Wesensart entstanden und von Machthabenden zu Führungsinstrumenten weiterentwickelt worden.

Jedes Lebewesen kann auf seinem Lebensweg die göttliche Energie in sich durch moralische Taten vertiefen oder durch Gewalt und Hass zerstören.

Die göttliche Energie spiegelt sich in ihrem Volumen und ihrer individuellen Kraft in den Gesichtern aller Denkrichtungen und Rassen.

Gewalt, Hass und Zerstörung haben im Denken von Menschen mit großer Liebesenergie keinen Platz.
Albert Einstein (1879 bis 1955)

Sagt:
Der intuitive Geist ist ein Geschenk und der rationale Geist ein treuer Diener. Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat“.
Der Psychologe Dr. Phil Gerd Gigerenzer, (* 3. Sept. 1947),

Intuition ist gefühltes Wissen.
Pierre Teilhard de Chardin (1881 bis 1955),

zeigt die Evolution als eine natürliche Entwicklung, von Alpha, dem Beginn, zu Omega, einer idealistischen Zukunft.

Er bezeichnet eine in der Evolution wirkende, schöpferische Kraft spekulativ als die Innerlichkeit des Raumes und Antrieb der Evolution.

Zu seiner Zeit für seine Kirche eine völlig neue, unakzeptable Sicht.

Seine Schriften wurden aus diesem Grund von dieser verboten.

Piere Teilhard de Chardin starb im Exil in New York. Seine Forschungsresultate, die daraus entwickelte Weltsicht und Philosophie wurden erst nach seinem Tod in verschiedenen Schriften, von unabhängig denkenden Freunden herausgegeben.

Das Buch „Der Mensch im Kosmos“ (C.H. Beck München, 1959) wurde 1947 geschrieben, enthält Wesentliches seiner Erkenntnisse.

Seine Forschungen blieben ohne Wirkung auf die Einstellung seiner Kirche, die vom Drang nach Wahrheit und den Erkenntnissen von Pierre Teilhard de Chardin kaum beeinflusst wurde.

Für ihn war die Liebe die ungeheuerlichste, aber auch die geheimnisvollste der kosmischen Energien.

Er schrieb:

„Der heimliche Traum des menschlichen Forschens ersehnt über die Energie der Atome und Moleküle hinaus die Herrschaft über die Grundenergie zu erlangen, für die alle anderen Energien nur Dienerinnen sind:

dann würden wir, alle vereint, das Steuerruder der Welt ergreifen, indem wir die Hand auf die eigentliche Triebkraft der Evolution legen.“ (Seite 243).

Er hat auch erkannt:
Die Wissenschaft der Zukunft, wird die Wissenschaft über den Menschen sein. Er ist der Schlüssel der ganzen Naturwissenschaft“. (Seite 276).

Gene als Lebensvorgaben

James Dewey Watson (*6.4.1928) entdeckte zusammen mit

Francis Crick (8.6.1916 bis 28.7.2004),

Maurice Wilkins (15.12.1916 bis 5.9.2004) und

Rosalind Franklin (25.7.1916 bis 16.4.1958),

die Molekularstruktur der Desoxyribonukleinsäure (DNS).

1962 erhielten Crick, Watson und Wilkins für ihr räumliches Modell der DNS den Nobelpreis für Medizin.

Gene sind Bausteine für das Leben. Ihre Beschädigung ist Auslöser von Krankheiten.

Franics Crick postulierte 1990, dass nun die Zeit reif wäre, auch das Rätsel des menschlichen Geistes naturwissenschaftliche in Angriff zu nehmen.

Ein Autodidakt hat dies schon gemacht. Seine Forschungsresultate sollten jetzt in die rationale Naturwissenschaft einfließen.

Gene erzeugen die unendliche Vielfalt der immer einmaligen Individualitäten und Fähigkeiten. Genforscher auf der ganzen Welt erkannten auch, dass die Gene Verursacher der immer persönlichen Physiognomie von Gestalt und Gesicht sind. Daran könnte auch Genforschung betrieben werden.

Trotz weitgehend gleicher Genstruktur erscheinen bei eineiigen Zwillingen noch Unterschiede in der Art der persönlichen Lebensbewältigung.

Vielfach ist der eine der Zwillinge mehr rational-analytisch begabt, der andere mehr mit den Gefühlen handelnd.

Solche Abweichungen dokumentieren, dass neben den Genen noch andere Faktoren unser Wesen beeinflussen

und

jeder Mensch ein ganz persönliches Wesen ist, mit einmaligen Arbeitsfähigkeiten in intuitiven, rational geistigen und motorischen Bereichen.

Die Vielfältigkeit der Anlagen und Talente erkennen und aufzeigen, wie sie vernünftig zu entwickeln und weise umzusetzen sind, um optimale menschenwürdige Lebensgestaltung für alle zu erreichen, ist unsere Zukunft.

Daraus wächst eine natürliche ethische Verpflichtung der umfassend Begabten gegenüber den weniger Begabten.

Der materielle Ort vom Geist, der zum Leben führt

Mit feinstem Fühlen, vergleichenden Forschungen und philosophisch exaktem Denken wurde von Carl Huter nach dem anatomischen Ort der wesentlichsten Antriebsenergie zum Leben gesucht.

Er erkannte: „Die während der Evolution entstandene geistige Energie, muss im Zentrosom, einem Organell der Zelle, ihren materiellen Sitz haben“.

Das Zentrosom wurde von E. van Beneden (1846 bis 1910) und

Th. Boveri (1862 bis 1915) entdeckt.

  
Carl Huter

nannte die darain wirkende Energie des Lebens Helioda.

Sie ist die geistige Lebensgrundlage für alle Lebewesen und hat individuelles Volumen und unterschiedliche Qualitäten.

Ihrem Volumen entsprechend entsteht mehr oder weniger intuitives und soziales Handeln.

Das Zentrosom ist ein aus speziellen Proteinen bestehendes Körperchen, das bei der Teilung, der Formgebung und Bewegung von Zellen unbedingt gebraucht wird.

Es ist während der Mitose verantwortlich für die ersten und die weiteren über das ganze Leben erfolgenden Zellerneuerungen und geistiger Impulsgeber für das Gehirn.

Störungen am Zentrosom spielen eine wesentliche Rolle bei Krankheiten und führen möglicherweise zu Tumoren.

Neu ist das Erkennen vom Zentrosom als Zentrale der heute von vielen Lebensforschern als wesentlich bezeichneten Intuition.

Hier erscheint der Berührungspunkt zwischen Natur- und Geisteswissenschaft.

Das Zentrosom ist die führende Instanz beim Aufbau der durch Gene und weiteren Zellelementen aufbebauten Organisation des Lebens.

Ohne das Zentrosom kann aus den von den Eltern gezeugten oder künstlich befruchteten Zellen kein neues Leben entstehen.

Das begonnene Leben, durch Vater und Mutter in Liebe erhofft, wird sich nicht entfalten.

Das Zentrosom ist bei den mehreren Millionen Zellteilungen während des ganzen Lebensprozesses verantwortlich für die richtige Verteilung der Chromosomen.

Sein Wesen könnte mit dem Dirigenten eines Symphonie-Orchesters verglichen werden. Der Dirigent, ein mit musikalischen Talenten ausgestattetes Wesen, sammelt, aufgrund seiner geistigen Kapazität und deren Entwicklung die Musiker und bestimmt ihren Platz im Orchester.

Musiker mit speziellen Begabungen spielen eines der Instrumente in dem vom Komponisten vorgegebenen Musikstück. Fehlen Instrumente, tönt das Stück nicht so, wie es sich der Komponist vorgestellt hatte, aber es tönt immer noch. Musiker sind die Gene des Orchesters. Der Dirigent, als geistiger Führer des Orchesters, sucht mit den Musikern eine den vorhandenen Instrumenten gemäße, optimale Ausdrucksform zu erreichen, eine persönliche Interpretation, in der durch die vorhandenen Musiker möglichen Qualitätsstufe.

Ähnliches vollzieht sich im Körper aller Lebewesen.

Die Chromosomen und die Helioda sind der Schlüssel zum Leben und seiner Ethik.

Ohne umfassende Erkenntnisse über die Zelle keine Entschlüsselung des Lebens und des Seins.

Bei geistig und seelisch hochstehenden Menschen findet dieser energetische Hintergrund den schönsten physiognomischen Ausdruck.

  

Weise Menschen aller Zeiten waren und sind mit viel realer Intelligenz und Helioda ausgerüstet.

Letztere ist heute naturwissenschaftlich noch kaum erforscht.
Prof. Dr. Gerd Gigerenz (*3. Sept. 1947):

Intuition kann man nicht begründen. Sie ist gefühltes Wissen, die Intelligenz des Unbewussten.“

Ihre Wirkung verdanken wird jedoch den Drang zur Zeugung, den Wunsch nach Kindern und die mütterliche Fürsorge für entstandenes Leben, die Impulse zu helfenden Taten aus Liebe, für aufopferndes Wollen und Zärtlichkeit.

Fehlendes Volumen der Liebesenergie, oder deren Unterdrückung, führt beim Menschen zu hemmungsfreiem Streben nach ausbeutender, gewalttätiger Macht und hohem materiellen Gewinn.

Fehlt die innere Energie der Liebe, ist Weisheit nicht zu erreichen.

Nur aus umfassendem, fachlichem Fundus, der sich mit Liebe verbindet, entsteht Weisheit mit ihrer Wirkungsmacht, die fachspezifisches Wissen menschenfreundlich umsetzen kann.

Weisheit richtig erkannt und bewusst eingesetzt, wäre ein Riesengewinn für die ganze Gesellschaft.

Weisheit ist Wissen, verbunden mit Liebe.

Wissen ohne Liebe oder Liebe ohne Wissen ist nicht Weisheit“.

Weisheit finden wir auf allen Leistungsstufen der Menschen.

Höchstes Wissen, verbunden mit tiefster Liebe führt zur wertvollsten Weisheit“.

Die Steuerung der Zellen durch das Zell-Hirn

Die Zellbiologin Suzanne Eaton (*23. Dez. 1959) sagt:

Meine Forschungsgruppe versucht die Kommunikation zu verstehen, die Zellen nutzen, um Gewebe zu bilden.

Woher weiß eine Zelle im Gewebe, wo sie ist, wie groß das Gewebe sein sollte, welche Richtung vorne, hinten, rechts oder links ist?

Denn es ist klar, dass Zellen diese Dinge wissen. Sie wissen dies durch die Integration der Signale einer Vielzahl unterschiedlicher Quellen.“

Das Zentrosom ist das Steuerungsorgan, das weiß, wo hinten und vorne ist.

Die Forschungen von Nobelpreisträger Hans Spemann (1869 bis 1941) mit den Eidechsen-Embryonen bestätigen die Wesentlichkeit vom Zentrosoms.

Über Impulse, die von den Zentrosomen ausgehen, sind alle Zellen durch Signalwege miteinander verbunden.

Der ganze Körper hat damit dauernden Kontakt mit dem Hirn. 

Daraus entsteht der Impuls zu bewussten und unbewussten Befehlen für unser geistiges und körperliches Tun.

Fehler in den Signalwegen können Krankheiten oder körperliche und geistige Fehlleistungen hervorrufen.

Schon bei der Zeugung ist die Helioda-Energie die Dirigentin der Entwicklung zum einmaligen neuen Lebewesen. 

Diese Energie im weiblichen Ei öffnet den Eingang lediglich einem der vielen sie umtanzenden, um sie werbenden, männlichen Spermien.

In einer ersten Liebesbeziehung entsteht neues Leben, mit seiner von innen und außen gesteuerten weiteren Entwicklung.

Bei einer künstlichen Befruchtung fehlt dieser natürliche Impuls.

Doch die Sehnsucht der Eltern und ihre Liebe zum werdenden Wesen, ihrem gewünschten Kind, ist ebenfalls große Hilfe zu einer positiven Entwicklung.

Unser denkfähiges Hirn hat sich während der Evolution dauernd entwickelt und ist über die Impulse der Liebesenergie mit dem ganzen Körper verbunden.

Seine Struktur, das Volumen, seine Qualität bestimmen die Art der rationalen, analytischen, sozialen, emotionalen und körperlichen Möglichkeiten, die durch Erziehung weitergeführt, aber auch gezielt gelenkt werden können.

Das Lenken der inneren Wesensarten ist durch Indoktrination, in der aggressive Instinkte instrumentalisiert werden, möglich.

Von deren Einfluss können sich Menschen meistens erst nach schweren seelisch-geistigen Kämpfen befreien.

Hans Spemann gelang es, das Zentrosom und seine Impulse als Grundlage zur Entwicklung jeglicher Art von Leben auf unserer Erde naturwissenschaftlich aufzuzeigen.

  
Die Naturwissenschaft könnte diese Erkenntnisse mit denen von Carl Huter verbinden und sie als Grundlage für weitere Forschungen über das Leben übernehmen.

  

Das wäre eine gebührende Anerkennung der Arbeit eines genialen Autodidakten.

Fortsetzung und Schluss
in der nächsten Nummer.
Soweit erstmal unser Jubilar Paul Schärer in seinem Artikel Teil 1 von 2.

Abschließend für Huterkenner ein Foto vom “Dreiergestirn”, 60er Jahre, von Wolfgang Timm / Carl-Huter-Zentral-Archiv:   




Alles ist möglich, es liegt einzig und allein an unseren Gedanken.  







Edited by Diplom Psychologe Wolfgang Timm, Husum.