Sonntag, 6. September 2015

ZUM 100. GEBURTSTAG VON FRANZ JOSEF STRAUSS: WAR FJS EIN US-AGENT? (HELIODA1)

IM ZWEITEN WELTKRIEG
War Franz Josef Strauß ein US-Agent? 


Passend zum 100. Geburtstag des ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß will ein Forscher jetzt enthüllt haben, dass Strauß für den US-Militärgeheimdienst OSS tätig war.

Quelle: http://www.news.de/politik/855619597/zweiter-weltkrieg-war-franz-josef-strauss-ein-us-agent/1/#




Ein Forscher will Hinweise auf eine Tätigkeit von Strauß als US-Agent im Krieg gefunden haben.Bild: Heinz Wieseler/dpa




Brisante Veröffentlichung zum 100. Geburtstag von Franz Josef Strauß: Ein Forscher hat Hinweise auf eine mögliche Agententätigkeit des späteren bayerischen Ministerpräsidenten für den amerikanischen Militärgeheimdienst OSS im Zweiten Weltkrieg gefunden. Das schreibt der Jurist und Universitätsdozent Enrico Brissa in einer wissenschaftlichen Forschungsarbeit, die die Bundeszentrale für politische Bildung am Wochenende veröffentlicht hat und über die zuerst die "Welt am Sonntag" berichtete.

War Franz Josef Strauß ein US-Agent?

Bundeskanzlerin Merkel kommt nicht zu Strauß-Gedenkfeier

Quelle: http://www.arcor.de/content/aktuell/regional_news/bayern/3989850,1,Opposition-boykottiert-Strauß-Gedenken---CSU%3A-«armselig»,content.html?utm_source=RUN_news.de&utm_medium=text&utm_campaign=veeseo_RUN


München (dpa/lby) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nimmt nicht am Festakt zum 100. Geburtstag von Franz Josef Strauß teil - obwohl sie sich am gleichen Tag in München aufhält. 
«Sie war geladen und hat vor einiger Zeit aus Termingründen abgesagt», 
sagte eine Sprecherin der Bayerischen Staatskanzlei am Freitag. Dabei wird sich Merkel nach Angaben des Bundespresseamtes am 4. September, dem Tag der Gedenkfeier, bis zum Nachmittag in München befinden. Dort statte sie der Technischen Universität einen Besuch ab. «Danach ist die offizielle Terminliste bei uns beendet», sagte eine Sprecherin des Bundespresseamtes. Ob die CDU-Chefin danach möglicherweise noch Partei-Termine wahrnehme, könne sie aber nicht sagen. Zunächst hatte die «Süddeutsche Zeitung» über Merkels Aufenthalt in München und ihre Abwesenheit vom Strauß-Festakt berichtet.
Die Opposition will das Gedenken an Strauß (1915-1988) boykottieren. Foto: G. Rauchwetter/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Die Opposition will das Gedenken an Strauß (1915-1988) boykottieren. Foto: G. Rauchwetter/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

© dpa-infocom GmbH




Forschungsbericht: War Franz Josef Strauß ein US-Agent?

Demnach enthielten "neu entdeckte Akten des vormaligen Ministeriums für Staatssicherheit der DDR sowie des Bundesnachrichtendienstes bislang unbekannte Hinweise auf eine mögliche nachrichtendienstliche Verbindung von Strauß zu den USA". 


Darin werde behauptet, 

Strauß habe im Oktober 1944 geheime Unterlagen zur Luftverteidigung süddeutscher Städte, darunter Würzburg, an amerikanische Agenten übergeben. 

Strauß' Treffen mit den Kontaktmännern des Office of Strategic Services (OSS) soll danach im Schweizer Grenzort St. Margarethen stattgefunden haben. 

Die Behauptungen lassen sich laut Brissa aber "weder beweisen noch entkräften".



Strauß wäre [heute] 100 Jahre alt geworden

Der Präsident der Bundeszentrale, Thomas Krüger, sagte der "Welt am Sonntag": 

"Wir haben uns nach genauer Prüfung zur Veröffentlichung entschlossen, weil dem Bild einer zeitgeschichtlich wichtigen Person hier ein völlig neuer, bisher unbekannter Aspekt hinzugefügt wird."

Strauß wäre [heute] am Sonntag 100 Jahre alt geworden. 

In Rott a. Inn (Landkreis Rosenheim), wo der langjährige CSU-Chef neben seiner Ehefrau beerdigt ist, standen am Sonntag weitere Gedenkfeierlichkeiten an.

rut/news.de/dpa





Krach in Bayern über Festakt für Franz Josef Strauß

Quelle: http://www.freenet.de/nachrichten/politik/krach-in-bayern-ueber-festakt-fuer-franz-josef-strauss_5007130_4702788.html?utm_source=RUN_news.de&utm_medium=text&utm_campaign=veeseo_RUN

http://run.veeseo.com/de/fnt5007130_4702788?utm_source=news.de&utm_medium=RUN

Der ehemalige bayerische Ministerpräsident und langjährige CSU-Chef Franz Josef Strauß hat im Zweiten Weltkrieg möglicherweise als Agent für den US-Militärgeheimdienst OSS gearbeitet.
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Der ehemalige bayerische Ministerpräsident und langjährige CSU-Chef Franz Josef Strauß hat im Zweiten Weltkrieg möglicherweise als Agent für den US-Militärgeheimdienst OSS gearbeitet.


27 Jahre ist Franz Josef Strauß inzwischen tot - doch in Bayern hat er einmal mehr für einen kräftigen politischen Krach gesorgt: 

Die bayerische Opposition will geschlossen den Staatsempfang anlässlich des 100. Geburtstags des langjährigen CSU-Vorsitzenden und bayerischen Ministerpräsidenten boykottieren, wie der "Münchner Merkur" berichtete. 

CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer nannte dies "armselig".

Der Festakt soll kommenden Freitag in München stattfinden, die Einladung dazu von Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) schlugen laut "Münchner MerkurSPD, Freie Wähler und Grüne geschlossen aus.


SPD-Landtagsfraktionschef Markus Rinderspacher sagte der Zeitung, Strauß werde von der CSU "völlig unangemessen monumentalisiert". 

"Die CSU betreibt geschichtsvergessene Heldenverehrung zu parteipolitischen Propagandazwecken.


Strauß’ Bilanz sei mit fragwürdigen Rüstungsgeschäften, Vetternwirtschaft, Schmiergeldzahlungen und mit der "Spiegel-Affäre" verbunden, 

sagte Rinderspacher

Politisch sei dessen Regentschaft dagegen nur "eine Episode in der Geschichte des Freistaats" gewesen.


Grünen-Fraktionschefin Margarete Bause warf Strauß vor, bestechlich gewesen zu sein. 



"Er war ein korrupter Politiker.

Freie-Wähler-Fraktionschef Hubert Aiwanger beurteilt den CSU-Ehrenvorsitzenden nach eigenen Worten zwiespältig. 

Als Politiker habe er Bayern vorangebracht. 

Er sei aber "wohl persönlich korrupt gewesen

und 

habe der CSU Geld aus "dubiosen Kanälen" gesichert

sagte er dem "Merkur".


Dass er nicht an dem mit mehreren hundert Gästen geplanten Festakt teilnimmt, begründete Aiwanger allerdings damit, dass ihm der Termin "nicht wichtig genug" sei. Er gehe zur gleichen Zeit lieber zum Festzug der Passauer Dult, einem Volksfest in Niederbayern.


CSU-Generalsekretär Scheuer nannte es "armselig, wie die bayerische Opposition das staatliche Gedenken an einen langjährigen Bayerischen Ministerpräsidenten missbraucht, um selbst mal wieder in den Medien aufzutauchen". 

Er warf SPD, Freien Wählern und Grünen absurde Verzerrungen vor. 

SPD-Fraktionschef Rinderspacher bestätige "mit seinem unwürdigen Verhalten jedes Urteil von Strauß über die Bayern-SPD", erklärte Scheuer.



Auch die bayerische Staatskanzlei reagierte auf die Absagen. 

Staatskanzleichef Marcel Huber (CSU) sprach von "einem fragwürdigen Politikverständnis". 

"Ein solches Jubiläum ist kein Anlass für parteipolitische Profilierungsversuche. Ohne Franz Josef Strauß wäre Bayern heute nicht das, worauf wir so stolz sind." 

Der am 6. September 1915 geborene Strauß war von 1961 bis zu seinem Tod 1988 CSU-Chef, dazu mehrmals Bundesminister und von 1978 an Ministerpräsident.









ANLAGE

An Franz Josef Strauß schieden sich die Geister.

CSU-ÜBERVATER STARB VOR 27 JAHREN

Verehrt und gehasst: Franz Josef Strauß wäre 100 geworden




München - Die einen verehrten ihn, andere hassten ihn. 

Der CSU-Übervater Franz Josef Strauß wäre am 6. September 100 Jahre alt geworden. 

Der Hobby-Pilot gilt als Architekt des modernen Bayern.

Quelle: http://www.merkur.de/politik/verehrt-gehasst-franz-josef-strauss-waere-geworden-zr-5477649.html


Beim Politischen Aschermittwoch in Passau trinken CSU-Anhänger noch heute ihr Bier aus Maßkrügen mit dem Konterfei von Franz Josef Strauß. 

Und 

im Büro von Ministerpräsident Horst Seehofer steht eine Büste des 1988 gestorbenen CSU-Patriarchen. 

„FJS“ blicke ihm bei der Arbeit immer über die Schulter, erzählt Seehofer gerne.



Der Mythos Strauß lebt auch 27 Jahre nach dem Tod des politischen Schwergewichts. 

Am Sonntag (6. September) wäre Strauß 100 Jahre alt geworden. Mit drei Feiern erinnert die CSU an ihren Übervater, die erste davon an diesem Freitag. 

Dann werden Loblieder auf den Metzgerssohn angestimmt werden, der im Nachkriegsdeutschland zu einem heldenhaft verehrten, aber auch gehassten Spitzenpolitiker aufstieg und mehrere Affären überstand.


Strauß hatte es im Zweiten Weltkrieg zum Oberleutnant gebracht, war aber nicht Mitglied der NSDAP. 

Als politisch unbelastet wurde er nach Kriegsende 1945 von der US-Militärregierung zum „Assistent Landrat“ im bayerischen Schongau ernannt. 

1949 wurde Strauß, damals schon CSU-Generalsekretär, in den ersten Deutschen Bundestag gewählt und fiel im Parlament rasch wegen seiner rhetorischen Begabung auf.


Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU) machte ihn 1953 zum Bundesminister für Sonderaufgaben; 

zwei Jahre später wurde der Befürworter der Kernenergie Atomminister. 

1956 wechselte er ins Verteidigungsressort und trieb den Aufbau der ein Jahr zuvor gegründeten Bundeswehr energisch voran

Strauß verantwortete die Anschaffung des technisch unausgereiften Starfighters, der als „fliegender Sarg“ traurige Berühmtheit erlangte. 

Zudem geriet er in Verdacht, vom Hersteller Lockheed bestochen worden zu sein. 

Bewiesen wurde nichts.


Über die Titelstory „Bedingt abwehrbereit“ des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ im Herbst 1962 dürfte Strauß sich sein Leben lang geärgert haben. 

Nach dem Bericht über geheime Pläne der Bundeswehr 

betrieb er die Festnahme des Autors Conrad Ahlers, nachdem die Bundesanwaltschaft Ermittlungen wegen Landesverrats eingeleitet hatte. 

Auch „Spiegel“-Chef Rudolf Augstein saß zeitweise im Gefängnis. 

Strauß musste zugeben, den Bundestag im Bezug auf seine Beteiligung an der Festnahme von Ahlers belogen zu haben.

Er trat als Minister zurück, blieb aber CSU-Chef.


Wortführer des konservativen Flügels

In der Großen Koalition von Kanzler Kurt Georg Kiesinger (CDU) wurde er 1966 Finanzminister. 

Die enge Zusammenarbeit von Strauß mit Wirtschaftsminister Karl Schiller (SPD) brachte dem Duo den Spitznamen „Plisch und Plum“ ein.


Während der 1969 gebildeten sozialliberalen Koalition von Kanzler Willy Brandt (SPD) und Außenminister Walter Scheel (FDP) bekämpfte Strauß als Oppositionspolitiker deren Ostpolitik. 

Er wuchs mehr und mehr in die Rolle des Wortführers des konservativen Flügels in der Union hinein. 

Im Bundestagswahlkampf 1976 attackierte er die SPD mit der Parole „Freiheit statt Sozialismus“ und mit Sätzen wie: 

„Was wir hier in diesem Land brauchen, sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören - in ihre Löcher.“ 

Kanzler blieb dennoch Helmut Schmidt (SPD).

Im Herbst 1976 stieß Strauß die Unionsschwester vor den Kopf. 

Völlig überraschend kündigte die CSU-Landesgruppe im seitdem legendären oberbayerischen Wildbad Kreuth die Fraktionsgemeinschaft mit der CDU auf

Erst als Parteichef Helmut Kohl mit der Gründung eines eigenen CDU-Landesverbandes in Bayern drohte, gab Strauß sein Vorhaben auf.


1978 wurde Strauß - verheiratet und Vater von drei Kindern - Ministerpräsident. 

Er forcierte den Wandel Bayerns vom Agrar- zum Industrieland. 

Immer mehr Firmen der Luft- und Raumfahrtindustrie sowie der Rüstungsbranche siedelten sich im Freistaat an. 

Der begeisterte Hobbypilot setzte den Bau des neuen Münchner Flughafens durch.


Strauß pflegte einen fast monarchischen Regierungsstil und hatte überhaupt nichts dagegen, wenn Karikaturisten ihm Zepter und Krone verpassten. 


Im Norden der Republik kam seine robuste Art freilich weniger gut an. 

1980 verlor er als Kanzlerkandidat der Union die Wahl gegen Amtsinhaber Schmidt. 

Er blieb Regierungschef in Bayern, 

mischte sich aber von München aus weiterhin fleißig in die Bundespolitik ein


Doch konnte er nicht verhindern, dass der von ihm wenig geachtete Kohl („Der ist total unfähig“) 1982 Kanzler wurde.


1983 handelte Strauß zusammen mit dem erst kürzlich gestorbenen DDR-Devisenbeschaffer Alexander Schalck-Golodkowski einen Milliardenkredit für die vor der Staatspleite stehende DDR aus. Innerparteilich geriet er damit massiv unter Druck.


In seinen letzten Jahren brachte Strauß die Anti-Atom-Bewegung noch einmal massiv gegen sich auf. 

Im oberpfälzischen Wackersdorf wollte er eine atomare Wiederaufarbeitungsanlage errichten. 

Vor dem Bauzaun kam es wiederholt zu gewalttätigen Ausschreitungen von Demonstranten und Polizei, 

Strauß ließ Hubschrauber über den Köpfen der Protestierer kreisen. 

Sein Nachfolger Max Streibl beerdigte das Projekt.


Bei einer Hirschjagd brach Strauß am 1. Oktober 1988 nahe Regensburg bewusstlos zusammen. 

Nach einer Notoperation erlangte der 73-Jährige das Bewusstsein nicht wieder. Am 3. Oktober starb er.




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Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit!

Wissenschaftliche Referenz Gesamtschau-Digital: CARL HUTERs ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS & ETHISCHE SCHÖNHEITSLEHRE auf Hauptseite www.chza.de !