Donnerstag, 6. August 2015

HILLARY CLINTON: E-MAIL-GAU. (HELIODA1)

E-Mail-GAU: Droht Hillary Clinton ein vorzeitiges Ende der Kandidatur?

Markus Gärtner


Quelle: Kopp online.


Amerikas Eliten geraten beim anlaufenden Präsidentenwahlkampf in den USA immer stärker unter Druck. 

Erst schieben sich in Umfragen vermeintliche Außenseiter wie Bernie Sanders bei den Demokraten und Donald Trump bei den Republikanern nach vorne. Jetzt gerät die Bewerbung von Hillary Clinton um die Nominierung als offizielle Kandidatin der Demokraten in den Strudel eines Ermittlungsverfahrens, das laut der New York Daily News ihre Kampagne zerstören und sie aus dem Rennen werfen kann.

 

Die New York Times hatte Ende Juli berichtet, gegen Clinton sei ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen privater Kommunikation mit geschützten Regierungsunterlagen eingeleitet worden. Nach heftigen Protesten aus Clintons Wahlkampf-Team musste die Zeitung in den vergangenen Tagen einen peinlichen Rückzieher machen und sich korrigieren:

 

Es handle sich erstens nicht um eine strafrechtliche Untersuchung, sondern lediglich um eine Voruntersuchung, und zweitens seien die Ermittlungen nicht gegen Clinton persönlich gerichtet. Das war der Stand bis vergangene Nacht.

 


Doch in den frühen Morgenstunden europäischer Zeit am Donnerstag bestätigte die New York Post, dass die Ermittlungen zu Clintons E-Mail-Kommunikation mit geheimen Dokumenten auf privaten Rechnern und Mobilgeräten tatsächlich strafrechtlicher Natur sind.

 


Eine bundesbehördliche »Quelle«, die Einblick in die Ermittlungen habe, bestätigte der Zeitung demnach, »dass definitiv ein Straftatbestand geprüft wird«.

 


Die US-Gesetze zum Umgang mit klassifiziertem Material sind drakonisch. Das Spionagegesetz von 1917, das laut der Daily News zur Anwendung kommen könnte, bestraft grobe Fahrlässigkeit im Umgang mit geheimen Regierungsinformationen.

 


Wenn die entsprechenden Dokumente von ihrem vorgesehenen Verwahrungsort entfernt werden, droht auch Regierungsmitgliedern eine Höchststrafe von zehn Jahren Gefängnis.

 


Sollte Clinton nachgewiesen werden, dass sie als damalige Außenministerin wissentlich geheime Informationen auf ihrem privaten Rechner empfangen, verschickt oder gespeichert hat, würde ihr eine Strafe drohen wie zuletzt dem ehemaligen CIA-Chef David Petraeus, der zugeben musste, seiner Geliebten geheime Dokumente zugänglich gemacht zu haben.

 


Clinton, die auf den jüngsten Bericht in der New York Post noch nicht reagiert hat, verteidigt sich mit dem Hinweis, sie habe zu der besagten Zeit keine E-Mails mit Informationen verschickt oder empfangen, die als geheim eingestuft waren.

 


Das US-Außenministerium hatte im Oktober 2014 vier ehemalige Minister aufgefordert, E-Mails aus deren privatem Bestand auszuhändigen. Im Dezember übergab Hillary Clinton 55 000 Seiten mit E-Mails, die dienstlichen Charakter hatten.

 

Der US-Generalinspektor, der in Washington als Klammer über den Geheimdiensten sitzt, gibt jedoch an, vier von 40 E-Mails, die aus den 30 000 eingereichten Mails extrahiert wurden, hätten klassifizierte Informationen enthalten.

 


Laut Clinton waren diese Mails aber zu der Zeit, als sie sie in der Online-Kommunikation nutzte, nicht als geheim markiert.

 


Wie gefährlich das laufende Verfahren für Clinton werden könnte, vermag niemand zu sagen. »Es ist unmöglich vorherzusagen, wie das enden wird«, schreibt in der New York Daily News auch Gabriel Schoenfeld. 

Er war Topberater des ehemaligen Gouverneurs von Massachusetts, Mitt Romney, als dieser bei der Präsidentenwahl 2012 gegen Barack Obama kandidierte.

 


Spannend wird jetzt nicht nur, wie Hillary Clinton auf die Bestätigung durch die New York Post reagiert. 

Das Blatt hatte vor der Publikation in der vergangenen Nacht um einen Kommentar gebeten, aber keinen bekommen.

 


Noch spannender aber dürfte sein, wie das Justizministerium und das FBI mit dem Ergebnis der Ermittlungen umgehen und wie die Machtzirkel in Washington versuchen werden, Clinton von den möglichen Folgen abzuschirmen.

 


Clintons Anwalt, der sie für den Umgang mit den E-Mail-Ermittlungen berät, ist der langjährige Jurist ihres Mannes, David Kendall.

 


Sollten die Ermittlungen im Sande verlaufen oder trotz belastender Beweise keine Anklage nach sich ziehen, würde das nur einmal mehr beweisen, wie abgrundtief korrupt Amerikas Institutionen längst geworden sind.

 

Leser-Kommentare (10) zu diesem Artikel

06.08.2015 | 14:16

Reisemobilist

Egal wer dran kommt, sie werden alles geben um Europa kaputt zu kriegen und das werden sie erreichen. 

Das ist auch im Interesse unserer Regierung.


06.08.2015 | 12:57

MS.Crane

Politisches Schmierentheater, kennen wir ja ebenfalls in Deutschland. 

Wo und bei wem hat sie sich unbeliebt gemacht? 

Es regieren doch sonst fast nur Kriminelle.


06.08.2015 | 12:20

Tomentella

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer gefällt den Zionisten am besten im Land. Das ganze politische Schmierenpack darf sich wie in Hollywood prostituieren. 

Die elitären Oligarchen wählen den, der am besten für ihre Pläne geeignet ist. 

Dann kommt dann wieder einer mit einem Slogan wie "yes, we can" und viele fallen auf solche Sprüche rein. 

Nicht zu vergessen sei, die 250´000 die in Berlin ihn als neuen Messias feierten. Ach, und wie steht es mit Guantanamo? 

Bevor er sein Amt antrat, wurde er mit dem Nobel-Preis (Dynamit-Preis) dekoriert. "If democray doesn´t come to you, than the bombs will come to you". Schlimmer als Bush, bezeichnet er sich gut, zu morden! 

Und der Nächste wird noch eine Stufe brutaler sein, die ihm befohlenen Befehle auszuführen. 

Bitte, Männchen machen, sonst gibt es nichts zu essen.

 Zuklappen


06.08.2015 | 12:08

so-ist-es

Liebe Leute, es findet wieder von Affen für Affen das Wahl-Affentheater statt. 

Eine perfekte Inszenierung von den US-Ober-Affen, die sich köstlich amüsieren. 

Damit es richtig lustig wird, dürfen die zur Wahl stehenden Affen auf die Affenschaukel - ein echter Gaudi auf amerikanisch für alle Fast-Food-Affen dieses Landes.


06.08.2015 | 12:02

ctzn5

hoffe damit niemanden in seinen gefühlen für esthetik zu verletzen - wessen geschmack dadurch nicht getroffen wird, hat die möglichkeit der stummschaltung - https://www.youtube.com/watch?v=AGFj7ypDfXQ - die nehmen sich natürlich alle nicht viel aber Biden würde den vogel gänzlich abschiessen.


06.08.2015 | 11:52

MB

Es ist insgesamt ein dreckiges Spiel der Politik, indem es heißt jeder gegen jeden. So funktioniert Politik, ob in den VSA oder Deutschland. Man braucht immer Schuldige, Bauernopfer usw., wenn es darum geht, die eigene Machtposition zu stärken. 

Je näher der Wahlkampf rückt, umso mehr wird weit unterhalb der Gürtellinie gekämpft. 

Das ist nicht nur in den VSA so, sondern überall auf der Welt, wo es um Macht, Einfluß und das große Geld geht. 

Da brechen sämtliche Dämme und es gibt nichts, was man nicht machen würde, um den eigenen Vorteil daraus ziehen zu können. Politik ist eine dreckige Hure, wer dort aktiv sein will und eine reine Weste behalten möchte, der müßte schon eine Art Übermensch sein. Jeder von uns würde wahrscheinlich korrumpiert, wäre er in einer solchen Situation.




Für alle auf "HELIODA1 BLOG" veröffentlichten Inhalte, Kommentare, Meinungen und Blogs sind ausschließlich ihre Autoren verantwortlich. 

Diese Beiträge stellen nicht die Meinung der Redaktion dar. 

Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit!

Wissenschaftliche Referenz Gesamtschau-Digital: CARL HUTERs ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS & ETHISCHE SCHÖNHEITSLEHRE auf Hauptseite www.chza.de !