Montag, 17. August 2015

CHINA EXPLOSIV. (HELIODA1)

China explosiv: Erst Wachstumseinbruch, dann Börsen-Crash, jetzt ein Attentat?

Markus Gärtner


Quelle: Kopp online.


Die enorme Explosion in der chinesischen Hafenstadt Tianjin in der vorigen Woche soll ein Attentat auf Staatspräsident Xi Jinping gewesen sein. Demnach sollte ein 

Teil der geheimen sommerlichen Regierungssitzungen, die traditionell im ostchinesischen Badeort Beidaihe stattfinden, diesmal im Stadtbezirk Binhai von Tianjin abgehalten werden, genau dort, wo sich die Explosion ereignete. In der riesigen Wirtschaftszone ist mehr als die Hälfte aller Firmen aus der Fortune-500-Liste aktiv.

 

Verschwörer um den ehemaligen Staatspräsidenten Jiang Zemin, der noch heute viele Fäden zieht, sollen laut dem Gerücht geplant haben, die Spitzenfunktionäre um Xi während der Rückfahrt in die Luft zu sprengen.

Die Führungsriege um Staatspräsident Xi soll Wind von dem geplanten Anschlag bekommen und ihre Route kurzfristig geändert haben. Die riesige Explosion soll im Auftrag der Verschwörer dennoch ausgelöst worden sein, um Beweise für den Anschlag zu vernichten.

 

Soweit die Gerüchteküche in Chinas Internet.

 



Bei näherer Betrachtung spricht einiges für die offizielle Version von einem Unfall. Erstens finden in China regelmäßig derartige Explosionen statt, weil Firmen aus Kostengründen die Sicherheit hinten anstellen. 

Allein seit April hat es in Chinas Industrie fünf große Chemie-Explosionen gegeben.

 


Zweitens hat das geheime Treffen der amtierenden Führungsriege mit ehemaligen Staats- und Parteiführern in Beidaihe in diesem Jahr mit hoher Wahrscheinlichkeit gar nicht stattgefunden.

 


Verschiedene Medien, darunter die Wirtschaftszeitung Caijing, haben am 5. und 6. August gemeldet, dass das informelle Spitzentreffen, das Mao Zedong in den 50er-Jahren eingeführt hatte, diesmal abgesagt wurde.

 


Zur Begründung für die Absage wurde auf zwei Sitzungen des Politbüros am 20. und 30. Juli verwiesen. 

An diesen beiden Tagen soll die Führungsriege wichtige Themen wie die weiteren Wirtschaftsreformen, den neuen Fünf-Jahres-Plan und die Anti-Korruptionskampagne bereits abgearbeitet haben. 

Natürlich könnten diese offiziellen Meldungen zur Absage des Treffens Nebelkerzen gewesen sein.

 


Doch es spricht noch etwas anderes dafür, dass die Absage erfolgt ist. 

Verschiedene Zeitungen in China wiesen darauf hin, dass sich trotz einer Absage für Beidaihe amtierende Funktionäre und pensionierte Mitglieder der vorangegangenen beiden Führungsgenerationen treffen könnten. Diesen Hinweis werten Insider als Andeutung für den eigentlichen Grund, warum Beidaihe im laufenden Jahr gestrichen wurde:

 

Xi Jinping wollte demnach verhindern, dass alte Kader wie Jiang Zemin das Treffen in dem Badeort als Plattform nutzen, um sich in dieser kritischen Phase mit einer drastischen Abschwächung der Konjunktur und den Turbulenzen an Chinas Finanzmärkten in die aktuelle Politik einzumischen.

 

Xi führt einen Machtkampf gegen den bereits 89 Jahre alten Jiang, der von 1989 bis 2004 China geführt hatte. Jiang fühlt sich mit seinem immer noch einflussreichen Netzwerk – das in China als »Shanghai-Mafia« bekannt ist – von der drakonischen Anti-Korruptions-Kampagne bedroht.

 


Ziel der Kampagne wurden auch einige hochrangige Verbündete von Jiang Zemin, darunter der ehemalige Sicherheitschef Zhou Yongkang sowie die Vize-Vorsitzenden der Zentralen Militärkommission, Xu Caihou und Guo Boxiong.

 


Xi will die alten Seilschaften von Jiang Zemin zerschneiden und hat ihm vor einer Woche in Form eines Kommentars in der People´s Daily – dem Sprachrohr der KP – eine unmissverständlicheBotschaft übermittelt.

 


In dem Kommentar wurden »pensionierte Führer« gewarnt, sie sollten sich nicht an die Macht krallen und keine Keile in die KP treiben. 

Es folgte ein Artikel auf der Webseite der Übersee-Ausgabe derPeople´s Daily. 

Darin wurde beschrieben, wie seit den 80er-Jahren ein Pensions-System für Parteiführer aufgebaut wurde. 

Das passt nicht zu den Privilegien, gegen die Xi Jinping einen Feldzug führt.

 


Zu der Tragödie in Tianjin selbst gibt es noch immer wenig gesicherte Fakten.

 

Die Explosion hat einen Teil der Hafenstadt 150 Kilometer östlich von Peking in eine Mondlandschaft verwandelt. Rund um den Riesenkrater, an dem sich 700 Tonnen Natriumcyanid in ein giftiges Inferno verwandelten und offiziell mehr als 100 Menschen töteten, ist schwarze Erde zu sehen, dazu halb geschmolzene Autos, eingestürzte Gebäude und rauchende Trümmer. 

Die Todeszone wurde mit einem Radius von drei Kilometern abgeriegelt.

 


Um den Nachrichtenfluss über das Drama zu kontrollieren, machen Tausende von Zensoren Überstunden. 

Mehr als 50 Webseiten wurden gesperrt, weil sie »Gerüchte« gestreut haben sollen.Ungezählte Konten auf sozialen Plattformen wieWeibo haben Chinas Nachrichten-Ingenieure abgeschaltet.

 

Die offizielle Version des Unglücks ist bekannt:

Es war ein Verstoß gegen Sicherheitsbestimmungen bei der Lagerung gefährlicher Chemikalien. 

Zudem wusste die anrückende Feuerwehr zunächst nicht, dass sie Schaum hätte einsetzen müssen, anstatt Wasser.

 


In dem Lagerhaus, in dem sich das Natriumcyanid entzündete, wurden viel mehr gefährliche Stoffe gelagert als erlaubt. 

Damit spielen chinesische Staatsmedien direkt auf die laufende Anti-Korruptions-Kampagne von Xi Jinping an.

 


Leser-Kommentare (14) zu diesem Artikel

17.08.2015 | 22:02

Holger

Bondsmarkt in China droht Pleitewelle [10.08.2014] "Die derzeitigen Risiken am Privat-Anleihenmarkt sind wahrscheinlich die Vorzeichen für einen Sturm", sagte Sun Binbin, Anleihe-Analyst bei China Merchants in Schanghai. 

Weiterlesen http://www.china-intern.de/page/wirtschaft-presse/1407667285.html 60 Ermittler für Korruptionsbekämpfung ermordet [30.06.2014] oder wie nicht die Korruption, sondern dere Bekämpfung die KP weiter zerstört... » weiterlesen » http://www.china-intern.de/page/wirtschaft-hintergrund/1404116299.html Schwächeln Chinas verursacht durch globales Wirtschaftsschwächeln. » weiterlesen » Willkommen auf der China-Intern Informationsseite „China intern“ ist ein Informationsportal mit Berichten aus China und anderen Teilen der Welt aus verschiedenen Bereichen der Wirtschaft, den Menschenrechten und der Kultur. 

Die Geschehnisse in China wirken sich immer öfter und direkter auf die übrigen Teile der Welt aus. 

Um diese Ereignisse verstehen zu können, muss man die Hintergründe der Entwicklungen verstehen können und viele überkommene Ansichten in Frage stellen. "Lasst China schlafen, denn wenn es erwacht, wird es die Welt erschüttern" (Napoleon I) http://www.china-intern.de/ Siehe u.a. Helga Zepp LaRouches Reden zu China, Forum für ein neues Paradigma http://newparadigm.schillerinstitute.com/

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17.08.2015 | 21:57

Angie

Explodiert ist Ammoniumnitrat mit irgendwas anderem. 

Das Zyankali ist verdampft, nachdem es in Löschwasser gelöst wurde. 

Ob das ein Unfall, Anschlag oder falseflag war, wird sich kaum noch raus finden lassen.


17.08.2015 | 21:45

ozzi

Hier starben nicht nur hunderte Menschen, sondern auch große Zukunftspläne

Das Binhai New Area sollte “Chinas Wallstreet” werden. 


Insider: 

Weil er Chinas künftige Wallstreet in Tianjin wegbombte, wurde Ex-Staatschef Jiang “festgesetzt”! 

von Maria Zheng und Rosemarie Frühauf, 

Sonntag, 16. August 2015 15:37 Es war ein Terrorakt und Chinas terroristischer Ex-Staatschef hat ausgespielt. Das sagte ein Regierungs-Insider exklusiv zu EPOCH TIMES. 

Weil er Chinas künftige Wallstreet wegbombte, wurde der 89-jährige Jiang Zemin nun „festgesetzt“. 

Präsident Xi Jinping habe vor Wut gerast, als die Explosion den Zukunftsstandort Tianjin in eine chemisch-verseuchte Todeszone verwandelte. Nach dem Inferno von Tianjin ist nichts mehr, wie es war. 

Die nächsten Wochen dürften nicht nur für China, sondern auch die Welt sehr spannend werden. 

Zu wichtig war der nun zerstörte Wirtschaftsschauplatz Binhai. Personell geht es um den Machtkampf zwischen Xi Jinping und Jiang Zemin. 


Und im größeren Kontext um die Frage: 

Wird China weiterhin eine KP-gesteuerte Planwirtschaft erleben, in der einige alte Kader die Strippen ziehen und mit der US-Finanzelite gemeinsame Sache machen – oder wird sich China politisch wandeln, aus dem Windschatten der USA und der Dollar-Hegemonie befreien, der Yuan eine (goldgedeckte) Weltwährung werden und etwas Neues beginnen …? 

Weiterlesen: http://www.epochtimes.de/Insider-Exklusiv-zu-Tianjin-Explosion-Weil-er-Chinas-kuenftige-Wallstreet-wegbombte-wurde-Ex-Staatschef-Jiang-festgesetzt-a1261962.html

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17.08.2015 | 20:43

Kamich

Jetzt sollte man erst mal abwarten, welche Angaben die "Offiziellen" machen, was denn da explodiert sein soll. 

NaCN ist fest, giftig, aber bestimmt nicht explosiv. 

Um es zu zerstören kann man es oxidieren, z.B. mit Ozon oder Hypoclorid. 


Also stellt sich die Frage : wie kann man Tonnen von Natriumcyanid mit "geeigneten Brandbschleunigern" versehen, gut vermengen, damit das Zeug auch wirklich "brennt" ? Um zu einer Explosion zu führen müssten ja riesige Mengen von einem Gemisch quasi fein verteilt bzw. zerstäubt werden ... . Wenn eine andere Chemikalie, zB. Dünger Ammoniumnitrat explodiert ist das etwas Anderes, es enthält den Sauerstoff bereits. 

Normalerweise wird NaCN auch nicht offen gelagert, es zieht Wasserdampf an, setzt mit dem CO2 der Luft giftige Blausäure-Gase frei. Also wird das Zeug nicht unmittelbar neben stabilen Massenchemikalien gelagert sein, die mit dem Bagger verladen werden. Also müsste das Zeug noch rumliegen und könnte mit Löschwasser eine gut komplexierende Brühe geben. 

Aber mit der Zeit sollte man den Boden mit Komplex-Kationen schon wieder entgiftet bekommen. 

Ich bin ja schon froh, dass hier niemand behauptet, die Grossstadt würde nun mit Cyclon-B beregnet.

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17.08.2015 | 20:37

Karsten

Ich denke dabei auch an die Skalarwaffe á la HAARP

Das Patent ist ja bekannt und besagt, daß damit strahlungsfreie Explosionen von Atombombenstärke erzeugt werden können - also hier ein "gemäßigter" Einsatz womöglich, kein Problem! 

Ich möchte auch daran erinnern, daß die lenkende Macht, satanische Schattenherrscher, immer beide Seiten finanziert; d. h. alle Beteiligten tanzen auf demselben Ball. 

Verlierer ist von vornherein nur die normale Weltbevölkerung

Die Weltregierung besteht eigentlich längst. 

Es ist alles ein gigantisches, beispiellos massenmörderisches Einführungstheater der NWO

Und daß es gelingen wird, sagt uns die Bibel - und sie sagt uns ebenso, daß nur Jesus Christus unser Retter ist!




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Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit!

Wissenschaftliche Referenz Gesamtschau-Digital: CARL HUTERs ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS & ETHISCHE SCHÖNHEITSLEHRE auf Hauptseite www.chza.de !