Montag, 20. Juli 2015

ALFA-PARTEI VON LUCKE: WIR SIND DIE GUTEN RECHTEN. (HELIODA1)

Luckes ALFA-Partei: Wir sind die guten Rechten

Markus Gärtner

Quelle: Kopp online.


Der ehemalige AfD-Chef Bernd Lucke hat am Sonntag eine neue Partei gegründet. 

Sie heißt ALFA. 

Das steht für »Allianz für Fortschritt und Aufbruch«. 



ALFA versucht, unter strikter Abgrenzung die Lücke zwischen der AfD und der Union zu füllen. 


Bei der AfD wittert man einen Dolchstoß der getürmten Liberal-Konservativen. 


Von den Kartell-Parteien in Berlin kommen unterdessen spärliche Kommentare.

 

Was an der neuen Partei zu Wochenbeginn vor allem auffällt, ist die Berichterstattung im Medien-Mainstream. 


Dort dominiert in den Schlagzeilen das Wort »Wiedergeburt«. 


Es bezieht sich auf die Aussage von Lucke, wonach ALFA an die Wurzeln der ursprünglichen AfD anknüpfen will, so wie sie 2013 gegründet wurde, bevor sie in den vergangenen Wochen scharf nach rechts abdrehte.

 

Der Schlagzeilen-Einheitsbrei im Blätterwald der etablierten Publikationen ist leicht zu erklären: Er kommt daher, dass sich die meisten Zeitungen bei ein und derselben dpa-Meldung bedient haben. 

Mehrwert ist für die Leser also auch zum Thema ALFA nicht zu erwarten.

 

Woher der Mehrwert der neuen Partei kommen soll, muss sich jedoch erst noch zeigen.

 

Es wird für die Allianz schwierig werden, sich klar zu positionieren, obwohl Angela Merkel inzwischen mit grüner Politik punktet und viel Raum in der rechten Hälfte des politischen Spektrums preisgegeben hat.

 

Im Programm von ALFA finden sich viele konservative Positionen, mit wirtschaftsliberalen Forderungen zudem ein Hauch von FDP. 


Hier wollen die ALFA-Mitglieder deutlich machen: 

Es sind die Liberalen in der AfD, die sich abgespalten haben – rund 2000, seit Lucke am 10. Juli aus der AfD ausgetreten ist.

 

Mit dem Einwanderungs-Bekenntnis, »jeder Mensch muss als Gast unseres Landes würdig behandelt werden«, findet sich im ALFA-Programm aber auch ein grüner Klecks.

 

Hier will die neue Partei all jenen zuvorkommen, die sie als rechtspopulistische Variation der AfD abstempeln wollen. Dies ist ein Schutzwall gegen die üblichen Angriffe, mit denen ALFA jetzt rechnen muss.

 

Und schließlich das »uneingeschränkte« Ja »zur Westbindung, zur NATO als Basis unserer transatlantischen Sicherheitsarchitektur«. Dies verdeutlicht eine konservative Position und stellt den Anspruch dar: 

Wir sind die guten Rechten.

 

Nachfolgend der Auszug aus einer Mail an die Gründungsmitglieder. 


Sie illustriert den Anspruch, den die neue Partei hat:

»ALFA ist die Wiedergeburt einer seriösen, vernunftorientierten und Euro-kritischen Partei, wie unzählige Bürger sie sich 2013 gewünscht haben. 

Zwei Jahre später zeigt die akute Griechenlandkrise, dass es einer solchen Partei mehr denn je bedarf. Der Euro ist als Währung gescheitert und dennoch bringt keine etablierte Partei den Mut auf, dies einzugestehen.


Aber es ist nicht nur der Euro, der die Zukunftsfähigkeit Deutschlands behindert. 

Unter maßgeblichem Einfluss der Grünen hat sich eine generelle Technologie- und Fortschrittsfeindlichkeit in Deutschland ausgebreitet. 

Das trifft unser Land da, wo es traditionell seine größten Stärken hatte: bei Erfindungen, Innovationen und anspruchsvollen wissenschaftlich-technischen Entwicklungen. ALFA führt bewusst den Fortschritt im Namen, denn darin liegt unsere Zukunft und die Zukunft unserer Kinder.«

ALFA will laut diesem Aufruf an die Gründungsmitglieder einen politischen Aufbruch zuwege bringen, der sich zunächst mit der Lösung folgender 

Probleme beschäftigt:

»Wir brauchen einen Aufbruch in Deutschland, der uns von selbstauferlegten Fesseln befreit. Wir sind ein starkes Land, aber die volle Entfaltung unserer Stärken wird behindert durch den Euro und ein immer zentralistischeres Europa, durch gravierende Probleme bei der Integration von Zuwanderern mit geringer Qualifikation, durch eine kopflose und dirigistische Energiepolitik, durch ein Bildungssystem, das mehr auf Quantität als auf Qualität setzt, durch die Überalterung einer Gesellschaft, die Familien und Kinder nicht mehr genügend schätzt, und eben auch durch teilweise irrationale Ängste vor Fortschritt und Veränderung. 

ALFA will ein positives Zeichen setzen, dass Deutschland ganz anders sein kann.«




Leser-Kommentare (38) zu diesem Artikel

20.07.2015 | 16:58

Mark

Jeder rechte Partei in deutschland muss zwangsläufig scheitern, weshalb ich niemals verstehen werde, warum nicht Jemand einfach COP gründet Christlich Orthodoxe Partei ;o)


20.07.2015 | 16:46

Litz

Menschen! es ist so egal die Partei. Wichtig ist nein zu sagen zu allen Parteien. Denn, die sind alle unsere Feinde. 

Es gibt einen den möglichen Wege, sich zusammenschließen in einer Menschengemeinschaft die nicht nur Menschen, aber auch die eigene Wirtschaft vereinigt: https://docs.google.com/document/d/11KEylZyS0YPdMkS-M7qZQnU65tH4JApFfAbaTbUcOPg/edit?usp=sharing Alles Andere ist nur Gequatsche... das kein Ende findet...


20.07.2015 | 16:44

Matthias

@achim: einzig vernünftiger Beitrag. Lasst doch den BRD-Mitarbeitern ihre Spielwiese. So wie jeder aus einem Hasenverein austreten kann, kannst auch Du aus der BRD austreten. Was interessieren mich Betriebsratswahlen bei Heckler&Koch, Bayer, Deutsche Bank oder sonst einer Firma, wenn ich nicht dazu gehöre. 

Und so ist es mit der BRD-GmbH. Ich gehöre nicht mehr dazu, weil ich ausgetreten bin, eine Erklärung zu meiner Person abgegeben habe und mir meine Staatsangehörigkeit wieder zurückgeholt habe und meinen Personalausweis abgegeben habe. 

Nun bin ich wieder Bürger des einzig völkerrechtlich existierenden Objekt, nämlich dem Deutschen Reich, Verf. 1871. Ihr glaubt nicht, dass es so einfach ist? Dann schlaft weiter und glaubt den Lügen (man muss Lügen nur oft genug wiederholen, dann werden sie wohl zur Wahrheit). 

Mehr Info: www.friedensvertrag.org

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20.07.2015 | 16:38

Hauke

Diese Partei ist so nutzlos wie ein Kropf!


20.07.2015 | 16:36

G.L.

BewusstSEIN Mit dem Programm hat sich Herr Lucke verraten, dass er auch zu den Verrätern gehört. Er will nichts verbessern, sondern nur in er Politik mitmischen. Armselig!!!!!!!!!!!!!!! 

Genau so ist es. 

Warum nicht etwa so? 

https://docs.google.com/document/d/11KEylZyS0YPdMkS-M7qZQnU65tH4JApFfAbaTbUcOPg/edit?usp=sharing


20.07.2015 | 16:10

verwirrter Gast

Angela Merkel punktet mit grüner Politik??? Wer das glaubt ist auch selten dumm. Für diese Aussage sollte man in die Klapse! Biosprit, weshalb tausende Urwaldbewohner, vom aussterben bedrohte Arten und Massen km² Regenwald verbrannt werden ist sehr grüne Politik. 

Geht´s noch Grüner??? 

2°C Erderwärmung ist auch das komplette Gegenteil grüner Politik. 

-1°C anstreben wäre grüne Politik. Wer vernünftig ist denkt an seine Umwelt und Gesundheit, aber sicher nicht an das dumme Geld und den dummen Euro. 

Die Industrialisierung und das Geld ist der Untergang der Menschheit und die totale Unvernunft. 

Oder sind die dicken fetten, die sich rein von Kaffee und Schokolade ernähren mittlerweile die vernünftigsten Menschen dieser Welt???

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