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Der Währungskrieg ist in vollem Gange - und es wird in unserem Geldsystem nur einen Gewinner geben: 

die Weltleitwährung! 


Nach massiven Wertverlusten von Rupie und Rubel in 2014 ist jetzt offensichtlich der Euro dran! 

Gegenüber dem US-Dollar und dem Schweizer Franken hat er in 6 Monaten mehr als 15% Kaufkraft verloren! 

Ein eindeutiges Zeichen dafür, dass der Euro jetzt fallen gelassen wird.

Weiterlesen… noch 753 Wörter


Am 15.1.2015 hat die Schweizer Nationalbank (SNB) entschieden, den Franken nicht mehr unter der Marke von 1,20 zu stützen. 

Prompt fiel der Wechselkurs auf 0,85. 

Ein Kaufkraftverlust des Euro von 30% in wenigen Minuten

Das zeigt, wie schlecht es um den Euro steht. 

In der Vergangenheit wurde er nur durch Stützkäufe der SNB in Milliardenhöhe vermeintlich stabil gehalten. 

Ohne die jahrelange Intervention der SNB wäre der EUR/CHF Kurs schon früher in diese Regionen vorgedrungen, das wurde jetzt abrupt nachgeholt.


“An den Devisenmärkten wird dieser Tag in die Geschichte eingehen

Die Entscheidung der Schweizerischen Notenbank (SNB), die Kursobergrenze für den Franken aufzugeben, entzog der europäischen Gemeinschaftswährung zwischenzeitlich komplett den Boden. 

Im Sog des knapp 30-prozentigen Kurssturzes zum Franken fiel der Euro zum Dollar auf ein Elf-Jahres-Tief. 


Das ist der Schwarze Schwan“, 

sagte Sebastian Sachs, Marktanalyst des Bankhauses Metzler – also ein Ereignis, mit dem keiner gerechnet hat.” Quelle


Chart: Über 25% Wertverfall des Euro gegenüber dem Schweizer Franken an einem Tag.

eur_chf_absturzt_20150115

Zwang oder Kalkül?

Warum die SNB zu diesem Schritt genötigt wird, ist klar. 

Ihr geht die finanzielle Puste aus! 

Es ist auch ein klares Anzeichen dafür, dass Entscheider bei der SNB die drohenden Anleihenkäufen (QE) durch die EZB fürchten. 

Würde QE in der Eurozone gestartet, müsste die Schweiz noch mehr EUR kaufen und ihre Bilanz noch mehr ausweiten, um die schweizer Währung stabil zu halten. 

Der Franken würde letztlich zum verkappten Euro mutieren.


Vielleicht weiß die SNB auch schon, dass Hr. Draghi in Kürze QE in der Eurozone starten wird und hat den Wechselkurs im Vorfeld freigegeben – wohl wissend, dass Sie die benötigten Stützkaufsummen nicht wird aufbringen können. 


Die Entscheidung der EZB für mögliche Anleihenkäufe ist im Laufe des Frühjahrs 2015 angedacht. 

Der EuGH hat der EZB bereits juristisch Rückendeckung gegeben.


Halten wir fest

Sobald Zentralbanken nicht mehr intervenieren, ereilt den Euro das selbe Schicksal wie jüngst den Russischen Rubel: 

Der brutale Absturz!


Warum stützen Zentralbanken ihre Währung nicht mehr? 

Sie würden es weiter machen, wenn sie nur könnten…


Welche Konsequenzen hat ein schwacher Euro?

Betrachten wir das Geldsystem als Währungskaskade. 

Kapital fließt in Krisenzeiten immer von schwachen Währungen / Wirtschaftsräumen zu starken. 

Von Baht in Rupien, dann in Euro, zuletzt in die Weltleitwährung US-Dollar. 

Letztlich ist nur noch der Dollar stark, alle anderen Währungen sind schwach. 

Das bedeutet, dass in Zukunft Waren und Dienstleitungen aus den USA, Großbritannien und der Schweiz in der Eurozone teuerer werden

Sie werden es schon bald bemerken!

Ein Beispiel: 

Benzin wird wieder teuer. 

Der Ölpreis pro Barrel ist auf 50$ gefallen, steigt er wieder (und das wird er) und fällt der Euro zum Dollar weiter, wirkt es sich doppelt negativ auf Ihren Geldbeutel aus. 


Bedenken Sie: 

alle Rohstoffe werden in USD gehandelt. Darunter Kaffee, Orangensaft, Weizen, Reis und Industriemetalle, also Dinge des täglichen Lebens.


Herr Draghi hätte damit das Ziel einer “moderaten” Inflation in der Eurozone definitiv erreicht!

Chart: Über 15% Wertverfall des Euro gegenüber dem US-Dollar in 6 Monaten.
eur_usd_2015_absturz


Wann und wo endet der Währungskrieg?

Am Ende fällt auch der US-Dollar dem Fiatgeld-System zum Opfer. 

Denn Wachstum kann mit einer zu starken Währung kaum erzeugt werden. 

Die USA müssten ihre Exportpreise extrem niedrig halten, was das Wirtschaftswachstum komplett hemmt und eine Deflationsspirale in Gang setzt. 

Das Geldsystem benötigt jedoch stetiges Wachstum um neues Geld für die Kredittilgung zu erzeugen. 

Kein Wachstum bedeutet keine Zinsen, keine Erträge, keine Motivation… der Abbruch/Crash folgt. 

Es bleibt spannend, mit welchen Mitteln die FED 2015 auf diese Situation reagieren wird. 

Das mathematische Ende des USD ist für Herbst 2015 berechnet, es bleibt nicht viel Zeit und Spielraum für Frau Yellen.


Wie können Sie sich vor dem Kaufkraftverlust schützen?

Eine Möglichkeit ist der Kauf von physischen Gold und Silber

Beide Edelmetalle werden in USD gehandelt

Sollte der Euro weiter fallen, haben Sie den Währungsgewinn auf Ihrer Seite. 

Sie können auch mit BullionVault flexibel in Edelmetalle und Währungen investieren. 

Auch Minenaktien von Big Playern sollten im Depot nicht fehlen (auf Dividende achten).


Das Beispiel Rubel 2014/2015 verdeutlich Ihnen den Vorteil von Gold in Krisenzeiten

Der Rubel wertete innerhalb eines Jahres um 50% gegenüber den Dollar ab, der Goldpreis in Rubel stieg um +85%. Die Kaufkraft blieb mehr als erhalten!

aux_rub_2015

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