Donnerstag, 18. Dezember 2014

RUSSLAND: ALTERNATIVE ZUM KOLLAPS? ANLAGE: DER DOLLAR WIRD KOLLABIEREN. (HELIODA1)

Russland: Alternative zum Kollaps?


Das sieht gar nicht gut aus: 

seit Dienstag hagelt es Katastrophenschlagzeilen über die wirtschaftliche Lage Russlands: 

Währungscrash in Russland” titelt das Handelsblatt

Russlands Wirtschaft droht der Kollaps” meint der Spiegel 

und “Was in Russland abgeht, ist der Wahnsinn” zitieren die Deutschen Wirtschaftsnachrichten einen Börsenhändler. 

MERKE: EU = EUER UNTERGANG / EUROPAS UNTERGANG!!!


Schneller als von irgendjemandem vorausgeahnt scheinen dem Kreml jetzt die Zügel zu entgleiten. 

Dann wurde auch noch die Meldung verbreitet, Putin verhökere mittlerweile Zentralbank-Goldvorräte in Milliardenhöhe, um Öl- und Rubelabsturz irgendwie zu bremsen. 

Das wäre eine Verzweiflungstat und ein sicheres Zeichen, dass der Kessel kurz vorm Explodieren ist.


Es bahnte sich zwar letzte Woche bereits an, als wir von den aufziehenden ökonomischen Sturmfronten über Russland berichteten, doch dass es noch vor dem Jahreswechsel mit dem Unwetter losgeht, damit war nicht unbedingt zu rechnen. 

Die Russen selbst sind überrascht und schockiert, was die allgemeine Lage im Land gefährlich macht. 

Der momentane Zustand wird auch in der offiziellen Medienlandschaft schlicht und offen als Staatskrise bezeichnet.

Der Rubel hat mittlerweile seinen Wert gegenüber Dollar und Euro derart reduziert, dass schon von Hyperinflation die Rede ist. 

Die Bürger bekommen die steigenden Preise für Versorgungsgüter jetzt schmerzhaft zu spüren, 

Einkaufszentren in Russland werden regelrecht gestürmt, weil viele Kunden vor weiterhin erwarteten Wertverlusten ihre Ersparnisse in Elektrogeräten oder Möbeln anlegen wollen. 

Russen, die viel zu verlieren haben, kaufen wie verrückt Autos als Geldanlage. 

Vor allem bei Ladenbestitzern macht sich Angst vor einer Rückkehr der chaotischen Zustände in den Neunziger Jahren breit. 

“Das hätten wir uns vor einem Jahr in unseren schlimmsten Albträumen nicht vorstellen können”, wird Sergej Schwezow, Vizechef der russischen Notenbank zitiert.


Zu allem Überfluss kam – wie eingangs erwähnt – Anfang dieser Woche das Gerücht, Russland fange aus Verzweiflung schon an, große Teile seiner Goldreserven abzustoßen. 

Das hat sich mittlerweile als Falschmeldung herausgestellt. 

Ob das Ganze eine lancierte Aktion oder “nur” journalistische Schlamperei war, lässt sich noch nicht sagen. 

Sicher ist jedenfalls, dass der Goldpreis etwa zeitgleich einen kräftigen Absacker einlegte. 

Und da unter dem Einfluss von aufgeblasener Hektik und angespannten Nervenkostümen an den Finanzmärkten erst einmal jeder Mist, der irgendwo über einen Ticker läuft, gleich “gefressen” wird und das Nachdenken wenn überhaupt erst später folgt, lassen sich mit einer derartigen Enten durchaus kurzfristige Effekte erzielen. 

Neben kleinen Dämpfern für ein unbeliebtes gelbes Edelmetall wäre da z.B. noch die kurzzeitige Schwächung der Position gewisser unbeliebter Staaten an den Finanzmärkten

Denn Investoren und Gläubiger hören es gar nicht gern, wenn der Staatschef eines Landes, in dem ihr Geld sich vermehren soll, plötzlich mit panischen Ausverkaufsaktionen loslegt. 

Das “Vertrauen der Märkte” kann da sehr schnell überstrapaziert sein.


Es mangelt zwar an Beweisen für irgendwelche Absichten hinter dieser weit gestreuten Falschmeldung, doch es mangelt fürwahr nicht an Interessenten und Nutznießern, denen sie sehr gelegen kommt. 

In jedem Falle ist die Meldung eine weitere lästige Angelegenheit, mit der Moskau sich herumschlagen muss.


Doch im Getümmel der Katastrophenschlagzeilen gerät völlig aus dem Blick, dass Russland sehr wohl noch das eine oder andere Ass im Ärmel hat – so bspw. die im Hintergrund nach wie vor laufenden Planungen und Verhandlungen mit China (und anderen künftigen Partnern) über die langfristige Emanzipation aus der Abhängigkeit vom dollar-basierten westlichen Finanzsystem

Die bilateralen Gespräche drehen sich vor allem um die Einrichtung eines Interbank-Clearing-Systems, das unabhängig vom US-kontrollierten Zahlungssystem SWIFT funktionieren soll. 


Sanktionen und Währungskriege, wie sie sich Moskau derzeit gegenübersieht, hätten in Ländern mit solchen Alternativ- bzw. Komplementärsystemen nicht entfernt so verheerenden Wirkungen auf Volkswirtschaften und Staatsfinanzen.

Doch bis es soweit ist, bleibt noch viel zu tun. 

Kurzfristig bleiben nur die üblichen passiven Notfallmaßnahmen und die Hoffnung, Panik vermeiden zu können. 

So wartet man jetzt gespannt auf die groß angekündigte nächste Rede Putins. 

Es wird gehofft, dass der Staatschef irgendwie das Vertrauen in den Rubel wiederherstellen kann. 

Eine Hoffnung mit dünner Basis. 


Erst einmal müssten die russischen Bürger selbst ein persönliches Opfer bringen und sich dem Verfall ihrer Währung entgegenstellen, statt ihn durch Flucht in Devisen selbst zu forcieren. 

Erschwert wird ihnen das jedoch von den globalen Spekulanten, die sich wohl auch von steigenden Zinsen nicht davon abhalten lassen werden, ihre Wetten auf den weiteren Absturz zu platzieren.


Die nächsten Monate werden hart, es droht der Rückfall in dunkle Jelzin-Zeiten oder gar schlimmeres. 

Der Silberstreif am Horizont – die langfristige globale Kräfteverlagerung auf ein multipolares Gleichgewicht vieler Mächte – ist zwar erreichbar, jedoch nicht in Greifweite.




ANLAGE

GEPLANTER PUTSCH GEGEN PUTIN


 rebloggt von Gegen den Strom:

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https://www.facebook.com   Mit einigen Kommentaren

CHORDORKOWSKI PLAUDERT AMBITIONEN DER GRÜNEN AUS

Michail Chordorkowski, russischer Oligarch und „Lieblingsdemokrat des Westens“ hat in einem Interview mit der Schweizer Tageszeitung NZZ zugegeben, dass er kein...e friedlichen, demokratischen Möglichkeiten sieht, Putin abzulösen. 

Als Alternative nennt er „revolutionäre Maßnahmen“, die Putin „physisch oder politisch” zerstören müssten. 

Seine politischen Förderer in der Bundesregierung und bei B’90/Die Grünen schweigen (verschämt?).

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Peter Schiff: Der Dollar wird kollabieren


 rebloggt von DPT Gerhard Schneider:


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Ein Beitrag vom Nachtwächter am 17.12.2014

Das kurze englischsprachige Interview fasst die aktuelle Situation um den US-Dollar sehr prägnant zusammen. 

Im Ausland befindliche US-Dollars kommen nach Hause und werden die Preise in den USA in den Himmel katapultieren, sagt Peter Schiff, Präsident von Euro Pacific Capital Inc..

Hier die Übersetzung ins Deutsche in Schriftform:

http://n8waechter.info/2014/12/peter-schiff-der-dollar-wird-kollabieren/

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Kriegshetzer: Die unbekannte Seite des Bertelsmann-Konzerns


 rebloggt von DPT Gerhard Schneider:

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Udo Ulfkotte

Der Name Bertelsmann genießt in Deutschland einen guten Ruf. 

Dabei steht wohl kein anderes Unternehmen so sehr für Manipulation, Desinformation, Propaganda und auch Kriegshetze.

Bertelsmann ist einer der größten internationalen Medienkonzerne. 

Die 1835 vom Buchhändler Carl Bertelsmann gegründete Firma war bis in die 20er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts ein ganz normales mittelständisches Unternehmen mit nur wenigen Dutzend Angestellten. 

Der rasante Aufstieg zum marktbeherrschenden Player begann erst unter den Nationalsozialisten, als Bertelsmann die Ahnenpässe für den »Ariernachweis« druckte und mit voller Kraft die Kriegshetze unterstützte.

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Diese Beiträge stellen nicht die Meinung der Redaktion dar. 

Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit!

Wissenschaftliche Referenz Gesamtschau-Digital: CARL HUTERs ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS & ETHISCHE SCHÖNHEITSLEHRE auf Hauptseite www.chza.de !