Mittwoch, 3. Dezember 2014

DIE UKRAINE ALS US-KOLONIE - PAUKENSCHLAG IN DER UKRAINE: "AUSLÄNDISCHE HEUSCHRECKEN" BESETZEN SCHLÜSSELRESSORTS. (HELIODA1)

Paukenschlag in der Ukraine: »Ausländische Heuschrecken« besetzen Schlüsselressorts

 

Das ukrainische Parlament hat die neue Ukrainische Regierung bestätigt. Überraschenderweise gingen zentrale Ministerposten an drei Ausländer, die per Präsidentenerlass eingebürgert wurden. 

Das meldet der Schweizer »Blick«.

UkraineUkrainisches Parlament bestätigt neue Regierung mit drei Ausländern

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Eingebürgert und zur Ministerin ernannt: Natalia Jaresko in Kiew(Bild: Keystone)

http://www.tagblatt.ch/storage/org/7/7/1/2288177_0_8292e788.jpg?version=1417585516

Das Parlament der krisengeschüttelten Ukraine hat am Dienstag die neue Regierung von Ministerpräsident Arseni Jazenjuk bestätigt. Zentrale Ministerposten gingen unter anderem an drei Ausländer, darunter die US-Amerikanerin Natalie Jaresko, die das Finanzressort führt.




Das Finanzressort übernimmt die frühere US-Amerikanerin Natalie Jaresko

Die 1965 bei Chicago geborene Jaresko hat einen Master-Abschluss in »Public Policy« der »Harvard University Massachusetts« (wikipedia) und bekleidete mehrere Posten im US-Außenministerium.

 

Sie ist Miteigentümerin und CEO der US-Investmentfirma »Horizon Capital«. Ihre Investmentfirma hat zusammen mit Goldman Sachs in den Jahren 2010 bis 2012 das sogenannte «Ukrainian Investment Forum« mitorganisiert.

 

Das meldet das österreichische »Contra Magazin«. Dabei ging es um die Privatisierung ukrainischer Konzerne.


Petro Poroschenko. Bild: Ukrainisches Präsidialamt
Petro Poroschenko. Bild: Ukrainisches Präsidialamt

Poroschenkos Ministerwahl: Die Ukraine als US-Kolonie

Wessen Interessen Petro Poroschenko dient, zeigt sich in seiner Wahl der Minister in der neuen ukrainischen Regierung. Wer angesichts dieser Fakten noch leugnet, dass die USA eine wichtige Rolle in diesem Spiel innehaben, dem ist kaum mehr zu helfen.

Von Marco Maier

Per Präsidialdekret erhielten drei Ausländer die ukrainische Staatsbürgerschaft. Dies wäre keine Erwähnung wert, wenn es sich hierbei nicht um drei Personen handeln würde, die vom "Block Poroschenko" für Ministerposten vorgesehen sind. 

Interessant hierbei sind jedoch nicht nur die Persönlichkeiten selbst, sondern auch ihre berufliche Laufbahn. Werden sie – wovon auszugehen ist – zu ukrainischen Ministern, ist der weitere Weg des Landes deutlich vorgezeichnet.


Es handelt sich hierbei nach Angaben der "Bürgerinitiative für Frieden in der Ukraine" um die US-Amerikanerin Nataly Jaresco, die Finanzministerin werden soll, um den Litauer Aivars Abramovichus, der als ukrainischer Wirtschaftsminister Karriere machen soll, sowie um den Georgier Aleksandr Kvitashvilli, der das Gesundheitsministerium leiten soll.

Jaresco ist eine langjährige Mitarbeiterin des US-State-Departments (US-Außenministerium), sowie Miteigentümerin und CEO der US-Investmentfirma "Horizon Capital". Ihre Investmentfirma hat zusammen mit Goldman Sachs in den Jahren 2010 bis 2012 am sogenannten "Ukrainian Investment Forum" teilgenommen, bzw. dieses mitorganisiert, bei dem es um "erfolgreiche Privatisierungsrunden der ukrainischen Konzerne" ging.

Aivars Abramovichus ist ein Seniorpartner der schwedischen Investmentfirma "East Capital AB", ein schwedischer Heuschreckenfonds mit sehr guten finanziellen Verflechtungen in die USA. Aleksandr Kwitaschwili war bereits unter Präsident Saakaschwili in Georgien Gesundheits- und Arbeitsminister. Saakaschwili selbst, ein US-Vasall, wollte nicht ins ukrainische Kabinett. Nun übernimmt eben einer seiner früheren Minister den Job.

Man kann sich vorstellen, in welche Richtung sich die Ukraine entwickeln wird, wenn insbesondere das Wirtschafts- und das Finanzministerium des Landes in die Hände dieser Leute gelangen. Zu glauben, diese Minister würden auch nur im Ansatz die ukrainischen Interessen vertreten, wäre mehr als nur äußerst naiv. [Ende]



Der Litauer Aivaras Abromavicius wird das Wirtschaftsministerium leiten. 

Abramovichus machte Karriere bei der schwedischen Investmentfirma »East Capital«, die starke finanzielle Verflechtungen in die USA haben soll.

 


Der Georgier Alexander Kvitaschvili wird Gesundheitsminister

Er war bereits unter Präsident Saakaschwili in Georgien Gesundheits- und Arbeitsminister. 

Kvitaschvili hat einen Universitätsabschluss der »New York University«, war Leiter der Finanzabteilung des »Grady Memorial Hospital« in Georgia, arbeitete für die Vereinten Nationen und private Gesundheitssfonds.

 


Angesichts der Notwendigkeit radikaler Reformen und der Bekämpfung der Korruption seien »unorthodoxe Entscheidungen« nötig, hieß es in Kiew. 

Jazenjuk schwor die Abgeordneten auf radikale Reformen ein. »2015 wird noch schwieriger sein als das laufende Jahr«, sagte der Regierungschef.

 

Die Opposition hingegen kritisierte den Schritt scharf. Die Ukraine habe selbst geeignete Bürger für die Schlüsselressorts. 

Das mag so sein, aber diese haben wohl nicht die erforderlichen »transatlantischen Beziehungen«, möchte man ergänzen.


Quelle: http://info.kopp-verlag.de/nachrichten/paukenschlag-in-der-ukraine-auslaendische-heuschrecken-besetzen-schluesselressorts.html





ANHANG

Atomarer Vorfall in der Ukraine!


Quelle: http://newstopaktuell.wordpress.com/2014/12/03/atomarer-vorfall-in-der-ukraine/

Atomarer Vorfall in der Ukraine

 

Droht eine weitere weltweite atomare Verstrahlung? Nach Tschernobyl und Fukushima soll es im Südosten der Ukraine zum nächsten Atomunfall gekommen sein. Das melden mehrere Nachrichtenagenturen übereinstimmend.

Ukraine beschwichtigt nach Unfall im Atomkraftwerk Saporoschje

Von dem Zwischenfall im leistungsstärksten Kernkraftwerk Europas gehe laut Energieminister Demtschischin keine Gefahr aus. Bundesregierung bemüht sich um nähere Informationen.

dpa

Im ukrainischen Atomkraftwerk Saporoschje hat es offenbar einen ernsten Störfall gegeben (Archiv)

Quelle: Hamburger Abendblatt.


Der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazenjuk habe den Energieminister angewiesen, eine Pressekonferenz einzuberufen. Wann diese stattfindet, ist bislang nicht bekannt.

Nach Angaben der russischen Agentur Interfax soll es sich um das AKW bei Saporischschja handeln. In der Grossstadt leben fast 800 000 Menschen.

Das Kernkraftwerk hat insgesamt sechs Blöcke vom Typ WWER-1000, welche eine elektrische Leistung von jeweils 1000 Megawatt und eine thermische Leistung von je 3200 Megawatt erzeugen können.

Die thermische Gesamtleistung der Anlage von fast 20 Gigawatt erfordert enorme Mengen Kühlwasser, die dem Fluss Dnepr entnommen werden, welcher an dieser Stelle extra verbreitert wurde.

Die leichtwassermoderierten Reaktoren haben demnach eine Gesamtleistung von 6000 Megawatt. Damit ist das Kernkraftwerk Saporischschja die größte Kernkraftwerksanlage in ganz Europa.

Mit dem Bau der Reaktoren wurde zwischen 1980 und 1986 begonnen, die Inbetriebnahme der ersten fünf Blöcke erfolgte zwischen 1984 und 1989.

Für Block sechs gab es kurzzeitig nach dem Zerfall der Sowjetunion einen Baustopp. Allerdings wurde die Anlage 1995 fertiggestellt und in Betrieb genommen.

Die Reaktoren in Saporischschja waren die ersten, die mit dem sowjetischen Standardmodell WWER-1000/320 ausgestattet wurden.

Ebenso sind in den Reaktoren die ersten Prototypen der Dampfturbine K-1000-60/1500-2 von Turboatom installiert.

Über Schwere, Tragweite und Gründe des Unfalls war (wie immer) bislang noch nichts bekannt.

Nun heißt es: “Nach einer Panne sei der dritte Reaktorblock abgeschaltet worden”.

Der technische Defekt hat sich nach Angaben des Kraftwerksbetreibers bereits am 28. November ereignet.

Regierungschef Arseni Jazenjuk forderte am Mittwoch Aufklärung von Energieminister Wladimir Demtschischin.

“Nein, es gibt nichts Gefährliches”, sagt Demtschischin.

Bis zu diesem Freitag sollte “das Problem” beseitigt sein. “Das ist eine technische Frage – und obwohl der dritte Block abgeschaltet ist, stellt er keine Gefahr dar”, sagt der neu ernannte Ressortchef.

Die AKW-Leitung hatte über die Abschaltung des dritten Blocks am Samstag informiert. Erhöhte Radioaktivität sei natürlich wie immer nicht gemessen worden.

Wollen wir hoffen, dass es tatsächlich so ist, denn wie oft hieß es schon:

“Alles halb so schlimm…”
“Es wurde keine Radioaktivität freigesetzt…”
“Keine erhöhten Strahlungswerte…”
“Die Bevölkerung ist nicht in Gefahr…”
“Alles unter Kontrolle…”

Oft genug schon – im Grunde jedes Mal – stellten sich solche Beschwichtigungen und Verharmlosungen als blanke Lügen heraus.






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Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit!

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