Donnerstag, 11. Dezember 2014

DER EURO WURDE GESCHAFFEN, UM DAS ARBEITENDE VOLK AUSZUPLÜNDERN UND ZU KNECHTEN. (HELIODA1)




The Guardian:

Robert Mundell, böser Geist des Euro

Robert Mundell, evil genius of the euro

For the architect of the euro, taking macroeconomics away from elected politicians and forcing deregulation were part of the plan

The idea that the euro has “failed” is dangerously naive.
 
Der Euro tut exakt das was sein Erzeuger – und die reichen 1%-er, die ihn wollten – vorhersagte und  was sein Erzeuger plante daß er tun sollte.
The euro is doing exactly what its progenitor – and the wealthy 1%-ers who adopted it – predicted and planned for it to do[…]

Es ist sehr schwer Arbeitnehmer rauszuschmeissen in Europa,” klagte er. 

Seine Antwort: Der Euro.“It’s very hard to fire workers in Europe,” he complained. His answer: the euro.

Der Euro würde dann seine Arbeit machen wenn Krisen eintreten. Regierungen die Kontrolle über ihre Währung zu stehlen würde verhindern daß lästige demokratisch gewählte Amtsträger eine Nation aus der Rezession befreien …

The euro would really do its work when crises hit, Mundell explained. Removing a government’s control over currency would prevent nasty little elected officials from using Keynesian monetary and fiscal juice to pull a nation out of recession.

[…]


Wolfgang Waldner:

Die Finanzbetrugs- und Eurokrise

[…] Aber ein wichtiger Punkt muss jetzt schon betont werden:

 

Alles, was sich jetzt und in Zukunft ereignet, war genau so von Anfang an geplant und in die Wege geleitet.

 

Man lasse sich nie mehr erzählen, das hätte doch niemand ahnen und vorhersehen können, dass der Euroraum sich derart verheerend entwickeln wird. 

Das war Schritt für Schritt genau so und nicht anders geplant und wurde gegen alle Warnungen und guten Ratschläge durchgesetzt.

 

Man lese dazu besonders Greg Palast: The Confidential Memo at the Heart of the Global Financial Crisis

[…]

Es war die Absicht der neoliberalen Kreise, die für diese Agendapolitik sämtliche Massenmedien gleichgeschaltet hatten.

[…]

Siehe die Ansage des Insiders Connolly:

Update! Insider packt aus über Euro: “Das verrottete Herz Europas: Der schmutzige Krieg um Europas Geld

Sein Name: Bernard Connolly. 

Er war Insider bei der Europäischen Kommission. Genauer: Beim Vorläufer der EU. 

Er war zuständig für Währungspolitik! 

Währung ist Euro und Währung Deutschlands war damals D-Mark. 

Connolly war dabei als beraten wurde zwecks Einführung des Euro. … Weiterlesen 


Er war Insider bei der Europäischen Kommission. Genauer: Beim Vorläufer der EU. 

Er war zuständig für Währungspolitik!
Währung ist Euro und Währung Deutschlands war damals D-Mark.

Connolly war dabei als beraten wurde zwecks Einführung des Euro. 

Er bekam Publikationsverbot. Er veröffentlichte Buch. Wegen dem Buch wurde er ‘rausgeschmissen. 

Seine Klage vor dem von manchen “Pseudogericht” genannten Europäischen Gerichtshof wurde abgeschmettert: 

Euro-court outlaws criticism of EU. “EU-Gericht verbietet Kritik der EU.” (Der Prozeß erinnert an längst vergangen geglaubte Zeiten.) 

“Pseudogericht” nennen es manche wegen der Art wie die Richter bestimmt werden und deswegen weil es schlechterdings vollständig unmöglich ist für irgendeinen Juristen auf der ganzen Welt die verschiedenen Rechtsordnungen von mehr als 20 Ländern wirklich zu durchdringen. Das geht nicht.


Die einzige Wikipedia von den mehr als Hundert diversen Wikipedias, die es in verschiedenen Sprachen gibt, die über Connolly schreibt, ist die deutschsprachige Wikipedia. 

Das ist der erste Fall überhaupt, den ich erlebe, wo die deutsche Wikipedia ein Item behandelt und die englischsprachige überhaupt nicht.


Das Buch

Der Buchtitel im Original heisst:

Das verrottete Herz von Europa: Der schmutzige Krieg um Europas Geld.

Rotten Heart of Europe: The Dirty War for Europe’s Money


Link führt zum amerikanischen Amazon. Kommentare der Leser sind mehr als lesenswert!

Das Buch ist, nebenbei bemerkt, deutlich im Preis gestiegen. Schon. Es wird nur antiquarisch angeboten. 

Während ich schreibe (Jetzt ist Donnerstag, 18.2.) kostet das billigste Buch 72,60 $ und es werden dort überhaupt nur noch drei angeboten. Vor wenigen Tagen waren es noch 5 Bücher und der billigste Preis waren rund 40 $.


ERM ist Vorläufer des Euro. 

ERMEuropean Exchange Rate Mechanism = Europäischer Wechselkursmechanismus.


EMUEconomic and Monetary Union of the European Union Europäische Wirtschafts- und Währungsunion


Bernard Connolly schreibt in der Einführung auf der Seite xvi:

“Meine zentrale These ist dass ERM [lies: Euro] und EMU [Währungsunion] nicht nur ineffizient sondern auch undemokratisch sind: 

Eine Gefahr nicht nur für unseren Wohlstand sondern auch für unsere Freiheiten und letzlich für unseren Frieden. 

Die Verbrecher in der Handlung – manche schuldiger als andere – sind Bürokraten und sich wichtigmachende Politiker


Der ERM [lies: Euroist ein Mechanismus zur Unterwerfung des wirtschaftlichen Wohlergehens, der demokratischen Rechte und der nationalen Freiheiten von Bürgern der Europäischen Länder unter den Willen politischer und bürokratischer Eliten deren Machtlust, Zynismus und Wahnvorstellungen den Handlungen der übergroßen Mehrheit derer zugrundeliegen, die jetzt danach streben einen europäischen Superstaat zu errichten. 

Der ERM [lies:Euro] ist ihr ausgewähltes Werkzeug dazu und sie haben es schlau benutzt.”


“My central thesis is that the ERM and EMU are not only inefficient but also undemocratic

a danger not only to our wealth but to our freedoms and ultimately, our peace. 

The villains of the story – some more culpable than others – are bureaucrats and self-aggrandizing politicians. 

The ERM is a mechanism for subordinating the economic welfare, democratic rights and national freedom of citizens of the European countries to the will of political and bureaucratic elites whose power-lust, cynicism and delusions underlie the actions of the vast majority of those who now strive to create a European superstate. 

The ERM has been their chosen instrument, and they have used it cleverly.”


Ich brauche hier nicht zu referieren, was auf dem amerikanischen Amazon steht. Sie brauchen nur dem Link oben zu folgen und Sie sehen es selber. 

Achten Sie insbesondere auf die Leserkommentare. Lesen Sie alle. Es sind nur fünf.


Die PDF-Datei

Wer das Buch nicht hat, der muss sich  durch Hinweise bei Amazon erschließen was in dem Buch steht. Wer das Buch will, der hat keine großen Chancen mehr es zu ergattern.

Es gibt aber eine PDF-Datei UND eine Website mit dem gleichen Text, den die PDF-Datei hat. 

Die PDF von Bernard Connolly mit dem Titel

Düstere Aussichten für die
Weltwirtschaft

Dark Vision for the
World Economy

stammt von 2002 und ist hier zu finden.


Sie können also sofort und kostenlos sich diese PDF herunterladen. Beim Buch müssten sie im besten Falle, falls überhaupt noch eins da sein sollte, zahlen und sich gedulden.


Was schreibt das frühere Kommissionsmitglied der EU? Was schreibt er in Dark Vision for the World Economy?

Warnung: Noch können Sie aussteigen. Überlegen Sie es sich ob Sie weiterlesen wollen! 

Was jetzt kommt ist gespenstisch.

Connolly beschreibt in Dark Vision for the World Economy, in dem Text, den er 2002 verfasste, ….

….genau die Situation in der wir heute in der Eurozone stecken!

Auszüge aus der PDF, Blau ist die Übersetzung von mir ins Deutsche, die Übersetzung steht immer vor dem entsprechenden Original.


Wenn man einfach die wirtschaftlichen Tatsachen betrachtet dann sieht man eine Welt in der drei Währungen vorherrschen. 

Von diesen dreien ist eine – der Euro – geschaffen in dem Wissen und möglicherweise mit der Absicht dass er finanzielle, ökonomische und politische Krisen in wenigstens einigen der in seiner Umzingelung gefangenen Länder hervorrufen würde; er ist einfach von Geburt an eine schlechte Währung.

If one looks just at the economic factors, one sees a world in which three currencies predominate. 

Of those three, one — the euro — was created in the knowledge, and perhaps with the intention, that it would provoke financial, economic and political crisis in at last some of the countries trapped in its embrace; it is quite simply a congenitally bad currency.

...

An der Oberfläche könnte die Europäische Währungsunion  [Lies: Der Euro – Europäische Währungseinheit] scheinen als habe sie Mitgliedsregierungen darin verstrickt ein Opfer einiger vermeintlich leerer Konzepte der “nationalen Souveränität” zu akzeptieren als Ausgleich für die wirtschaftlichen Wohltaten bezüglich Durchschaubarkeit, Wegfall von Umrechnungskosten, Minderung der Wechselkursunsicherheit und den Schwung, der der Entwicklung integrierter Kapitalmärkte gegeben wird, der vermeintlich aus der Errichtung einer kontinentgroßen Währungsregion fließt. 

Und dieses Tauschgeschäft – politische Unabhängigkeit gegen wirtschaftliche Wohltaten – wurde angesehen als unvermeidlich in einer immer stärker integrierten Welt.  

Nichts konnte von der Wahrheit weiter entfernt sein. 

Die Struktur der Europäischen Währungsunion schlägt jeder ökonomischen Vernunft ins Gesicht. 

Das Projekt war von Anbeginn politisch motiviert.

On the face of it, EMU might seem to have involved member governments’ accepting a sacrifice of some supposedly empty concept of “national sovereignty” in return for the economic benefits, in terms of transparency, elimination of conversion costs, reduction of exchange-rate uncertainty and the impetus given to the development of integrated capital markets, supposedly flowing from the establishment of a continental-sized currency area. 

And that trade-off – of political independence versus economic benefit — was seen as inevitable in an increasingly- integrated world. 

Nothing could be farther from the truth. 

The structure of EMU flies in the face of all economic rationality. 

The project was politically-motivated from the beginning.

...

Entweder machen die armen Länder deutliche Fortschritte darin mit dem Durchschnitt aufzuholen oder nicht. 

Jede Möglichkeit verkündet massive wirtschaftliche und politische Krisenanfälligkeit innerhalb der gegenwärtigen Struktur der Währungsunion.

Now, either the poor countries make significant progress in catching up with the average or they do not. 

Either outcome spells massive economic and political instability within the present structure of EMU.

Angenommen es gibt kein “Aufholen”. Dann, wegen der Dienstleistungsfreiheit innerhalb der EU, wird es entweder Massenwanderung von ärmeren zu reicheren Ländern oder massiven Geldtransfer von reicheren zu ärmeren Ländern geben um die Menschen zu veranlassen zu Hause zu bleiben. 

Im gegenwärtigen politischen Klima in Europa ist Masseneinwanderung in den reicheren Ländern politisch einfach inakzeptabel. 

Aber wegen den schwerwiegenden Budgetbeschränkungen werden massive dauernde Transferzahlungen genausowenig akzeptabel sein. 

Die Währungsunion, genauer, die EU, wird nicht fähig sein die Einverleibung armer Länder auszuhalten, die im Hinblick auf Produktivität und  heimische Einkommensniveaus  einfach nicht mitkommen. 

Aber wie kommt “Aufholen” zustande? 

Suppose there is no “catch up”. Then, given the freedom of labour movements within the EU, there will either be massive migration from poorer to richer countries or massive transfers from richer to poorer countries to induce people to stay at home. 

In the present political climate in Europe, massive migration is just not going to be politically acceptable in the richer countries. 

But, with budgetary constraints weighing heavy, neither will massive, ongoing transfers. EMU, indeed the EU, will not be able to stand the incorporation of poor count[r]ies who just do not catch up in terms of productivity and domestic income levels. 

But how does “catch up” come about?

...

Wenn die nominelle Wechselkursrate abgeschafft ist und nationale Geldpolitik beseitigt wurde durch Mitgliedschaft in einer Geldgemeinschaft, die nicht gleichzeitig eine politische Union ist, dann muss das Verhängnis geradezu zwangsläufig einschlagen.

If the nominal exchange rate is abolished and national monetary policy eliminated through membership of a monetary union that is not also a political union, disaster is almost bound to strike.

Bankrotte und Zahlungseinstellungen, inklusive Zahlungseinstellungen von Staaten, werden reale Möglichkeiten. 

Preisdifferenzen für Kredite erweitern sich wodurch das Problem exzessiv hoher Zinsen verschärft wird. Anlagenmärkte werden immer schwächer. 

Der Kreislauf ist wahrhaftig teuflisch. 

Wenn nichts unternommen wird um ihn zu durchbrechen wird das Ergebnis nicht nur ökonomischer und finanzieller Kollaps sein sondern auch gesellschaftliches und politisches Chaos.

Bankruptcy and default, including government default, become real possibilities. 

Credit spreads widen, exacerbating the problem of excessively high real interest rates. Asset markets weaken further. 

The circle is vicious indeed. 

If nothing is done to break into it, the outcome will be not just economic and financial collapse but social and political chaos.


DIE UNERFREULICHEN FINANZIELLEN BEGLEITERSCHEINUNGEN EINER GEMEINSCHAFTSWÄHRUNG

THE UNPLEASANT FINANCIAL IMPLICATION OF A SINGLE CURRENCY

In Europa sind die Advokaten der Währungsunion  über die unerfreulichen finanziellen Begleiterscheinungen einer einzigen Währung immer sehr deutlich gewesen. 

Für sie stellt die Krise, die durch den Euro herbeigeführt wird, den Schnellweg dar in den kleineren Ländern der Währungsunion Kolonialherrschaft zu errichten. 

Wie es der Präsident der Europäischen Kommission, Romano Prodi, früher in diesem Jahr ausdrückte wird der Euro die EU zwingen sich selbst mit einer völlig neuen Garnitur zentraler Machtbefugnisse auszustatten, Machtbefugnisse, die zu verlangen es jetzt politisch unmöglich ist, aber Machtbefugnisse, die ergriffen werden nachdem die durch den Euro geschaffene Krise erschienen ist. 

Man sollte vorbereitet sein ihn beim Wort zu nehmen. 

Aber welche Krise?
Welche Machtbefugnisse?

In Europe the advocates of monetary union have always been quite clear about the unpleasant financial implication of a single currency. 

For them, the crisis that will be created by the euro represents the route to establishing colonial administration in the smaller EMU countries. 

As the chairman of the European Commission, Romano Prodi, put it earlier this year, the euro will oblige the EU to provide itself with a whole new set of centrally-administered powers, powers it is now politically unacceptable to claim, but powers which will be grabbed after the crisis created by the euro has come to pass. One should be prepared to take him at his word. 

But what crisis?
What powers?

...

Innerhalb der Europäischen Währungsunion sind Irland, Portugal und Finnland alle […]

Sie sind nun deutlich in der Abschwungsphase dieses Zyklus. Im Falle Irlands war der Aufschwung so wild, dass widersinnige Optimisten einen scharfen Fall der Wachstumsrate als vollständig absorbierbar in Erwägung ziehen können. 

Aber in keinem dieser Länder – mitsamt dem bald folgenden Griechenland - wird der Prozeß mit einer schönen glatten Rückkehr zu  einer “nachhaltigem” langfristigen Wachstumsrate enden. 

Sie alle werden Depression, Deflation und möglichen Staatsbankrott erleben. 

Finanzpositionen für das öfentliche Wohl [eigentlich: “öffentlicher Sektor”] werden sich mit verblüffender Geschwindigkeit verschlechtern. (Im Aufschwungs-Abschwungszyklus von Randeuropa vor zehn Jahren zum Beispiel nahm das Schukdenmachen von Regierungen als Prozentsatz vom BSP (Bruttosozialprodukt) in nur drei oder vier Jahren um mehr als zwölf Prozentpunkte vom BSP zu.) 

Dennoch beginnen sie alle mit einem Schuldenverhältnis  des öffentlichen Sektors zum Bruttoszozialprodukt, das höher ist als das von Argentinien zum Beginn seiner Rezession. [Argentinien machte dann pleite, bankrott, Staatsbankrott.] 

Und die Beitrittsländer werden gewißlich einem ähnlichen Wege folgen, wenn sie sich der Währungsunion anschließen.

Within EMU, Ireland, Portugal and Finland have all gone […]

They are now clearly in the down phase of that cycle. In Ireland’s case, the boom was so fierce that cock-eyed optimists can contemplate a sharp fall in the growth rate as perfectly absorbable. 

But in none of these countries — with Greece to follow rather soon — will the process end with a nice, smooth return to a “sustainable” long-run growth rate. 

All of them will face depression, deflation and potential default. 

Public sector financial positions in all of them will deteriorate with amazing speed (in the “peripheral Europe” boom-bust cycle a decade ago, for instance, government borrowing as a percentage of GDP increased in several countries by more than a dozen percentage points of GDP in just three or four years), yet all of them
begin with public sector debt ratios higher than was Argentina’s at the beginning of its recession. 

And the accession countries will assuredly follow a similar path when they join EMU.


Kann die EU tatenlos daneben stehen und dem zusehen? Zuerst schon. 

Die Europäische Zentralbank wird behaupten, dass individuelle Entwicklungen eines Landes sie nichts angehen. 

Und die EU als Ganzes kann argumentieren, dass die betroffenen Länder die Regeln kannten, inklusive die Haushaltsregeln des sogenannten Stabilitätspaktes: 

Sie machten sich die eigenen Betten, nun müssen sie darin liegen. Aber diese Einstellung kann unmöglich andauern. 

Denn egal wie klein diese Länder sein mögen werden Finanzmärkte entsetzt sein sobald der volle Horror des Konjunktureinbruchs und seine sozialen und politischen Konsequenzen offenkundig werden. 

Letzlich wird die Europäische Zentralbank gezwungen sein so zu handeln als ob sie die Zentralbank der kleinen Länder wäre. 

Indem sie Finanzbedingungen mildert  und den Euro massiv entwertet um die kleinen Länder über Wasser zu halten – um den Preis der Inflation in anderen Teilen der Region – solange bis eine “politische” Lösung arrangiert werden kann. 

Was die Politiker entscheiden werden wird sein die Regeln zu ändern, die es gegenwärtig der EU verbieten individuelle Mitgliedsländer zu sponsorn. 

Bailouts[Rettungsaktionen] werden eingeführt  [institutionalisiert] werden als Ausgleich für die erzwungene Unterschrift der kleineren Länder unter einen neuen Vertrag, der auslöscht was noch übrig ist von der nationalen politischen Unabhängigkeit in Europa. 

Die Stammväter der Währungsunion wussten exakt was sie taten. 

Deshalb sagte zum Beispiel Jacques Delors 1995 dass “Währungsunion heisst, dass die Union die Schulden der Mitgliedsländer der Union bezahlt [bestätigt, anerkennt, honoriert].” 

Die Satzstellung ist verdreht aber die Logik ist klar: 

Die Klauseln “Kein Bailout” im ursprünglichen Komplott der Währungsunion waren ein Betrug, der nur deshalb angeordnet wurde, um die deutsche Öffentlichkeit ruhigzustellen, die intuitiv immer gespürt hatte, dass eine Währungsunion ohne politische Union eine Schuldenunion werden muss.

Can the EU stand idly by and watch this happen? At first, yes. 

The ECB will claim that individual country developments are not its concern. 

And the EU as whole may argue that the countries concerned knew the rules, including the budgetary rules of the so-called Stability Pact: 

they have made their own beds, now they must lie on them. But that attitude cannot possibly persist.

For however small these countries may be, financial markets will be aghast once the full horror of the slump, and it sociopolitical implications, becomes apparent. 

Ultimately, the ECB will be forced to behave as if it were the central bank of the small countries, easing monetary conditions massively depreciating the euro to keep the small countries afloat — at the expense
of inflation elsewhere in the area — until a “political” solution can be arranged. 

What the politicians will decide will be to change the rules that currently prohibit EU bailouts of individual member countries. 

Bailouts will be instituted in return for the forced signature of the smaller countries on a new treaty which will extinguish what remains of national political independence
in Europe. 

The progenitors of EMU knew exactly what they were doing. 

Thus Jacques Delors, for instance, said in 1995 that, “Monetary union means [our emphasis] that the Union acknowledges the debts of the member states of the monetary union”. 

The syntax is contorted, but the logic is clear: 

the “no bailout” provisions in the original EMU setup were a sham, designed merely to reassure the German public, which had always intuitively tended to believe that a monetary union without a political union must become a debt union.


Wie würde eine europäische politische Union, die notwendig aber nicht hinreichend ist für den Status einer Supermacht, aussehen? Sie würde sicherlich von einem Wiederauferstehen des Nationalismus heimgesucht werden, genau wie das Österreichisch-Ungarische Imperium. 

Aber es käme schlimmer als das. 

Denn Europa ist nun multiethisch und multikulturell

Solche Merkmale sind noch nicht einmal für die USA ohne Probleme gewesen. 

Aber die USA ist, zumindest nach Ansicht ihres Nationalmythos, ein Schmelztiegel gewesen, in dem Rassen, Sprachen, ethnische Ursprünge in der reinen Flamme des Patriotismus eingeschmolzen werden, einem Patriotismus, der definiert wird als Treuepflicht zur Verfassung, zu politischen Institutionen und politischen Traditionen. 

Die bestehende amerikanische Nation ist eine politisch definierte Nation. 

Es bringt die Glaubensbereitschaft an den Bettelstab wenn man versucht sich vorzustellen, dass in Europa eine politisch definierte Nation zusammengeschweisst werden könne (obwohl man mit Schrecken die Presseberichte feststellen sollte, dass vor fünf Jahren die EU-Kommission ein Geheimpapier schrieb in dem argumentiert wurde dass eine politische Union nicht zustandekommen werde ohne die Wahrnehmung einer äußeren Bedrohung und dass ein terroristisches Gewaltverbrechen dazu beitragen könne solch eine Wahrnehmung hervorzurufen.) 

Nein, eine politische Union in Europa würde aus der vorsätzlichen Zerstörung vorhandener politisch definierter Nationen heraus geschaffen werden

Und in dieser Leere würden Völker nach anderen Quellen der Identität suchen. 

Es ist nur allzuklar, dass sie sich selbst überzeugen würden, oder überzeugt würden von Demagogen, dass sie ihre Identität in Begriffen der Rasse, des ethnischen Ursprungs, der Sprache oder der Religion finden.


Europa würde ein Pulverfass von Vorurteilen und Hass werden. Das ist eine erschreckende Aussicht.

What would a European political union, necessary though not sufficient for superpower status, look like? 

It would certainly be plagued, as was the Austro-Hungarian empire, by a resurgence of nationalism

But things would be worse than that. 

For Europe is now multi-ethnic and multi-cultural. 

Such features have not been a problem-free even for the United States. 

But the United States has, at least in terms of its national myth, been a melting-pot in which races, languages, ethnic origins are fused in the pure flame of patriotism, a patriotism which is defined by allegiance to the constitution, to political institutions and political traditions. 

The American nation, that is, is a politically-defined nation. 

In Europe, it beggars belief to imagine that a politically-defined nation could be forged (although one should note, with horror, the recent press reports that five years ago the EU Commission wrote a secret paper arguing that political union would not come about without the perception of an external threat and that a terrorist outrage could contribute to producing such a perception). 

No, a political union in Europe would
be created out of the deliberate destruction of existing politically-defined nations. 

And in that vacuum, populations would search for other sources of identity. 

It is all too clear that they would convince themselves, or be convinced by demagogues, that they had found their identity in terms of race, ethnic origin, language or religion. 

Europe would become a powder-keg of
prejudices and hatreds. That is a horrifying prospect.

...

Haushaltsdefizite werden ansteigen und, kurz darauf, steigen Steuern.

Budget deficits will rise and, soon after, so will taxes.

...

Am 20. August 2007 schreibt Bernard Connolly im Telegraph:

Im Gegensatz dazu schuf die EU ganz absichtlich die gefährlichste Kreditblase von allen: 

Die Europäische Währungsunion. … 

Der Sinn der Krise wird es sein, wie es Prodi, der damalige Präsident der Kommission 202 sagte, der EU zu erlauben mehr Macht für sich selber zu gewinnen. 

Die Opfertiere werden in erster Linie in Ländern wie Irland und dem Club Med [Griechenland, Portugal, Spanien, Italien] Familien und Firmen sein (und Banken und Investoren). 

Als Folge werden Deutsche Sparer (oder Englische Steuerzahler) die Bürde der Bailouts tragen, die eine neu ermächtigte “EU-Wirtschaftsregierung” befiehlt.

In contrast, the EU quite deliberately created the most dangerous credit bubble of all: EMU. […] 

The purpose of the crisis will be, as Prodi, then Commission president, said in 2002, to allow the EU to take more power for itself. 

The sacrificial victims will be, in the first instance, families and firms (and banks and investors) in countries such as Ireland and Club Med. 

Subsequently, German savers (or British taxpayers) will bear the burden of bailouts that a newly-empowered “EU economic government” will ordain.

...

Im Gegensatz dazu schuf die EU ganz absichtlich die gefährlichste Kreditblase von allen: Die Europäische Währungsunion. … Der Sinn der Krise wird es sein, wie es Prodi, der damalige Präsident der Kommission 202 sagte, der EU zu erlauben mehr Macht für sich selber zu gewinnen. Die Opfertiere werden in erster Linie in Ländern wie Irland und dem Club Med [Griechenland, Portugal, Spanien, Italien] Familien und Firmen sein (und Banken und Investoren). Als Folge werden Deutsche Sparer (oder Englische Steuerzahler) die Bürde der Bailouts tragen, die eine neu ermächtigte “EU-Wirtschaftsregierung” befiehlt.

In contrast, the EU quite deliberately created the most dangerous credit bubble of all: EMU. […] The purpose of the crisis will be, as Prodi, then Commission president, said in 2002, to allow the EU to take more power for itself. The sacrificial victims will be, in the first instance, families and firms (and banks and investors) in countries such as Ireland and Club Med. Subsequently, German savers (or British taxpayers) will bear the burden of bailouts that a newly-empowered “EU economic government” will ordain.

[Über Länder wie Griechenland, Irland, Portugal, Spanien, Italien:]
Aber, gefangen in der Europäischen Währungsunion, können sie das nur mittels Arbeitslosigkeit und Lohnkürzungen. Sehr hohe Arbeitslosigkeit und Deflation werden Schulden einfach unbezahlbar machen. Aber, gefangen in der Europäischen Währungsunion, können diese Länder für sich selbst nicht tun was Greenspan tat und Bernanke wird tun müssen – Zinsen senken.

But, trapped in EMU, they can do that only through unemployment and wage reductions. Very high unemployment and deflation will make debts simply unpayable. But, trapped in EMU, these countries cannot do for themselves what Greenspan did and Bernanke will have to do – slash interest rates.

Schließlich, wenn die Lage schlimm genug geworden ist, wird die Deutsche Öffentlichkeit gezwungen werden zu gesenkten Zinsraten und hoher Inflation zuzustimmen. Aber bis dahin wird die EU die Gelegenheit ergriffen haben um Kontrolle über das Finanzsystem auszuüben […], Haushaltspolitik zu diktieren, Bailout-Transferzahlungen zu erzwingen von Ländern wie etwa England und Wechselkurskontrollen mit dem Rest der Welt aufzuzwingen
(und sogar, wie es berichtet wurde, dass es angedroht wurde 1998 in einem Treffen des EU Employment Komitees, Auswanderungssteuer erheben – die Enteignung lebenslanger Ersparnisse – über Menschen, die versuchen aus der EU zu fliehen.) Und sie wird versuchen diese Machterlangung zu “demokratisieren” indem sie eine Notstands-“Europäische Regierung” errichtet.

Eventually, when things have got bad enough, the German public will be forced to acquiesce in lowered interest rates and high German inflation. But by then the EU will have taken the opportunity to seize control of the financial system […], dictate budgetary policies, extort bail-out transfers from countries such as Britain and impose exchange controls with the rest of the world (and even, as reportedly threatened in a 1998 meeting of the EU Employment Committee, impose exit taxes – expropriation of life savings – on people seeking to flee the EU). And it will seek to “democratise” this power grab by instituting an emergency “European government”.

...

Update (24.2.2010):
Bernard Connolly nahm Geheimdokumente der EU zur Abfassung seines Buches und deutsche Systemmedien versuchen ihn totzuschweigen, berichten nicht über Connolly.


Artikel von Le Monde vom 30.9.1995:

Die Europäische Kommission entließ einen ihrer hohen Funktionäre


Die Europäische Kommission hat am Donnerstag, den 28. September, einen ihrer hohen britischen Funktionäre entlassen, Bernard Connolly, weil er  geheime Dokumente [der EU] benutzt hat für die Abfassung seines Buches “Das verrottete Herz Europas”, einem sehr kritischen Werk über das Einheitsgeld. 

Diese Entlassung soll ihm “erlauben seine Verteidigung zu organisieren” im gegen ihn eröffneten Disziplinarverfahren.

La Commission européenne a suspendu un de ses hauts fonctionnaires britanniques, Bernard Connolly, jeudi 28 septembre, pour avoir utilisé des documents confidentiels pour la rédaction de son livre Le Coeur pourri de l’Europe, un ouvrage très critique de la monnaie unique. Cette suspension doit « lui permettre d’organiser sa défense » dans la procédure disciplinaire ouverte contre lui. (AFP.)



[FAZIT]

Euro-Väter wussten was sie taten: Sie führten unsere heutige Lage absichtlich herbei

Siehe: Mit dem Euroz wurde absichtlich Zwietracht gesät – Die Eurozgangster wussten genau was sie taten Mehr Macht für sich: Was wir heute erleben ist vorsätzlich geplante volle Absicht der Väter des Euro, Insider Connolly packte aus und wurde totgeschwiegen Update! Insider … Weiterlesen Ähnliche Beiträge



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