Montag, 3. November 2014

SANKTIONEN DER EU VERSTÄRKEN DIE AUTORITÄREN TENDENZEN IN RUSSLAND. (HELIODA1)

Sanktionen der EU verstärken die autoritären Tendenzen in Russland


Quelle: http://marbec14.wordpress.com/2014/11/03/sanktionen-der-eu-verstarken-die-autoritaren-tendenzen-in-russland/


Die Sanktionen des Westens verstärken in Russland die autoritären Tendenzen. Denn die Kosten tragen nicht die Eliten, sondern die Bürger. Sie spüren die wirtschaftlichen Einschränkungen und die Repression im Bereich der Menschen- und Bürgerrechte. 

Das Friedensprojekt EU trägt mit seiner neuen, kriegerischen Ausrichtung somit nicht dazu bei, dass der Wohlstand auf der Erde gerechter verteilt wird – im Gegenteil: 

Neue Oligarchen profitieren von einem globalen Feudal-System, das die europäischen Steuerzahler am Leben erhalten müssen.

Russlands Präsident Wladimir Putin zeichnete vergangene Woche verdiente Militärs im Kreml aus. In einer wirtschaftlich angespannten Lage wird Russland durch die Sanktionen zurückgeworfen - Demokratie und Menschenrechte bleiben auf der Strecke. (Foto: dpa)

Russlands Präsident Wladimir Putin zeichnete vergangene Woche verdiente Militärs im Kreml aus. In einer wirtschaftlich angespannten Lage wird Russland durch die Sanktionen zurückgeworfen – Demokratie und Menschenrechte bleiben auf der Strecke. (Foto: dpa)


In Moskau protestierten am Sonntag Demonstranten gegen die Reorganisation des Gesundheitswesens. Krankenhäuser müssen sparen, Ärzte werden entlassen, die Gesundheitsversorgung wird für die Bürger zum Luxus. (Foto: dpa)

In Moskau protestierten am Sonntag Demonstranten gegen die Reorganisation des Gesundheitswesens. Krankenhäuser müssen sparen, Ärzte werden entlassen, die Gesundheitsversorgung wird für die Bürger zum Luxus. (Foto: dpa)


Die Sanktionen der EU gegen Russland schaden nicht bloß der Wirtschaft, 

wenngleich der Einbruch der deutschen Exporte ein erstes handfestes Signal für die realen Konsequenzen ist. 

Die Aggression, die sich in der EU gegen Russland breitgemacht hat, ist das Ergebnis einer schleichenden Militarisierung in Europa. Mittlerweile beherrschen Mitteilungen der Nato oder der CIA die Nachrichten, als hätten diese Organisationen bereits die Herrschaft in den westlichen Demokratien übernommen. 

Der Liedermacher Konstantin Wecker hat das imInterview mit den Deutschen Wirtschafts Nachrichten so formuliert: „Wir sind eine sehr kriegerische Gesellschaft geworden. Vom ersten Atemzug unseres Lebens wird uns eine Wirklichkeit aufgezwungen, die auf Kampf angelegt ist.




Auch in Russland sieht es nicht besser aus: Alte Feindbilder wurden erfolgreich neu belebt. 

Die Nesawissimaja Gaseta berichtet von einer Umfrage, derzufolge 79 Prozent der befragten Russen der Ansicht sind, dass die USA, Deutschland, Japan, Großbritannien Gegner Russlands seien und ihre Probleme auf Kosten Moskaus lösen wollen. Vor vier Jahren hatten diese Denkweise des Kalten Krieges nur 44 Prozent der Befragten geteilt.


Der neu entbrannte Kampf zwischen den politischen Blöcken ist kein Wettbewerb im marktwirtschaftlichen Sinne. 

Es ist ein der Gesellschaft aufgezwungener Marsch in die Zerstörung. Zwar gibt es Wirtschafts-Theorien, die besagen dass Kriege die beste Stimulanz für die Weltwirtschaft seien. Tyler Cowen von der George Mason Universität hatte diese alte Idee in der New York Times aufgewärmtund der US-Regierung empfohlen, sich zu überlegen, wie man das lahmende Wirtschaftswachstum auf diese Weise beflügeln könnte.


Krieg kann allerdings nicht nur unter einem rein ökonomischen Aspekt gesehen werden. 

Die These Cowens lässt alle sozialen Komponenten außer Acht. Würde man Tote und Verwundete mit einem verlorenen Geldwert in die Rechnung einbeziehen, kann kein Krieg unterm Strich als profitabel bezeichnet werden.

Neben dem Kultur-Verfall haben die Russland-Sanktionen und das Engagement der EU in der Ukraine auch handfeste Konsequenzen für die Steuerzahler in Europa: 

Die EU und der IWF haben der Ukraine einen „Bail-Out“ gewährt, der langfristig mit Sicherheit die Griechenland-Dimension übertreffen wird.

Griechenland wurde mit neuen Krediten in der Höhe von 240 Milliarden Euro zugeschüttet. Die Folge: Die Folge: Die Verschuldung des Landes ist laut Eurostat in den vergangenen zwei Jahren auf rund 175 Prozent des BIP in die Höhe geschnellt. Arbeitslosigkeit. Arbeitslosigkeit und Armutsquote liegen unverändert auf nicht nachhaltigem Niveau.



Die erste Rechnung, die die EU-Steuerzahler in der Ukraine zu bezahlen haben, sind die Schulden

die die Regierung in Kiew beim ebenfalls nicht zimperlichen russischen Staatskonzern Gazprom nicht mehr bedient. EU-Kommissar Günther Oettinger hat bereits vor Monaten angekündigt, dass die EU bereit stehe. So ungeschickt kann man in einer Verhandlungssituation nur vorgehen, wenn es sich um Geld handelt, dass andere für die Politiker verdienen müssen.


Noch nachhaltiger kann der Schaden allerdings auf einem anderen Sektor sein: 

Die Sanktionen verstärken die autoritären Tendenzen in Russland. 

Die Presse- und Meinungsfreiheit wurde drastisch eingeschränkt. So geriet der russische Journalist Achmednabi Achmednabijew ins Visier der Behörden, wieReporter ohne Grenzenberichtet. Achmednabijew war in Russland bekannt für seine Berichte über Menschenrechtsverletzungen, über Wahlbetrug und über die Verfolgung religiöser Minderheiten. Schon 2009 stand sein Name auf einer schwarzen Liste. 

Das Papier beschuldigte ihn und andere Journalisten der Zusammenarbeit mit den militanten Islamisten in der Teilrepublik Dagestan. Er hatte auch andere Drohungen erhalten und war im Januar 2013 knapp einem Anschlag entkommen. Dennoch erhielt Achmednabijew keinen Schutz der Behörden. Im Juli 2013 wurde er erschossen. Nur massiver Protest verhinderte die Einstellung der Ermittlungen. Festnahmen gab es keine.


Das Feindbild des „dekadenten Westens“ bekommen gesellschaftliche Gruppe zu spüren, die schon vor den Sanktionen einer beispiellosen Diskriminierung unterworfen waren, wie etwa die Homosexuellen, die im Übrigen auch in der Ukraine – trotz der angeblichen Zugehörigkeit des Landes zu Europa – gegen Diffamierung und Verfolgung kämpfen müssen. 

In der Süddeutschen Zeitung hat ein Aktivist vor einiger Zeit den Zusammenhang von wirtschaftlichem Verfall und der Verfolgung von Minderheiten zusammengefasst, als die Ukraine ihre Homosexuellen-Gesetze verschärfen wollte: 

„Der Wirtschaft geht es miserabel, Partei der Regionen und Opposition blockieren sich gegenseitig und machen das Land unregierbar. Aber wer diese Art von Gesetz vorantreibt, der kann immerhin so tun, als täte er was. Als rette er wenigstens die Moral.“



Der Konfrontationskurs, in den die EU von der US-Regierung getrieben wurde, beschleunigt die Rückkehr zur Staats-Wirtschaft.

Dieser Trend ist in all jenen Ländern zu erkennen, in denen unkontrollierte Geldflüsse aus dem Ausland nicht die Zivilgesellschaften, sondern bestimmte Oligarchen gestärkt haben. Dies gilt für Länder wie Bulgarien und Rumänien ebenso wie für die Ukraine. 

Es gilt jedoch auch für Russland, obwohl die Sanktionen das Gegenteil hätten bewirken sollen: Die beiden russischen Gaskonzerne Gazprom und Rosneft sprechen erstmals von einer Zusammenarbeit

Im Schatten der Sanktionen wird in Russland der letzte Rest der Marktwirtschaft beseitigt. Neue Oligarchen lösen die alten ab, die Folgen für die Bevölkerung sind die gleichen: Weniger Angebot, weniger Freiheit, geringere Aufstiegschancen, wenn man nicht zu einem der herrschenden Netzwerke gehört.


Wenn in Russland unter dem Druck von außen neue Staats-Monopole entstehen, 

wird das nicht, wie von Angela Merkel und Barack Obama gerne behauptet, Putin und seiner Umgebung schaden. Den Preis zahlt die russische Bevölkerung, der der Kreml unter dem Vorwand des Patriotismus immer neue Entbehrungen auferlegen kann. 

Den höchsten Preis zahlen in Zeiten der politischen Repression immer die Ärmsten in einer Gesellschaft. Höhere Inflation und schlechtere Versorgung werden die Folgen sein. 

Der Absturz des Rubels ist ein Vorbote von möglichen Verwerfungen. Am Sonntag protestierten in Moskau Bürger gegen die Gesundheitsreform: Ihnen drohen höhere Kosten und eine schlechtere Versorgung. 

Oligarchen sind von diesem Problem nicht betroffen: Sie können sich, wie die Julia Timoschenko, auch in der Charité in Berlin behandeln lassen.

Das Ziel, dass damit eine neue Revolution ausgelöst und Putin gestürzt werden könnte, ist nur mit gewaltigen „Opfern“ zu erreichen, weil die Bürger in Russland wie in Europa für den Schaden zahlen müssen, den ihnen ihre politischen und wirtschaftlichen Eliten zugefügt haben.





ANHANG

Moskau gratuliert den Wahlsiegern Igor Plotnizki und Alexander Sachartschenko


 rebloggt von Рейхстаг-Кремль Экспресс:

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Moskau gratuliert den Wahlsiegern Igor Plotnizki und Alexander Sachartschenko

Alexander Wladimirowitsch Sachartschenko (de) / Александр Владимирович Захарченко (ru), Олександр Володимирович Захарченко (ua) hat die Abstimmung in der Volksrepublik Donezk gewonnen. Doch Anerkennung widerfährt ihm nur aus Moskau.

Für den prorussischen Rebellenkommandeur Sachartschenko stimmten mehr als 81% der Bürger, die sich an der Abstimmung beteiligten, wie eine Nachwahlbefragung ergab. 

Beobachter hatten bereits im Vorfeld kaum Zweifel, daß der 38-jährige Ex-Elektriker die "vom Westen abgelehnte Wahl" gewinnen würde.

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Uno: Wahlen in Donezk und Lugansk „nutzlos“


Quelle: Ria Novosti vom 03.11.2014

 rebloggt von staseve:

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© RIA Novosti. Valery Melnikov

12:04 03/11/2014

UNO / NEW YORK, 03. November (RIA Novosti).

Als „nutzlos“ hat der stellvertretende offizielle Uno-Sprecher Farhan Haq die Wahlen in den selbsterklärten Republiken Donezk und Lugansk bewertet.

Der Uno-Generalsekretär hat vor einigen Tagen eine Erklärung abgegeben und auf die Nutzlosigkeit dieser konkreten Wahlen hingewiesen“, sagte er gegenüber RIA Novosti. Diese Position der Uno bleibe in Kraft.

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Ukraine – Interview mit einer Soldatin


 rebloggt von Terraherz:

http://youtu.be/C1Pq9X-Blr0

Maria ist gerade mal 17 Jahre alt! Trotzdem steht sie mit ihren Kameraden an vorderster Front, um ihre Heimat gegen Faschisten aus Kiew zu verteidigen! 

Ihr Freund und ihr Vater sind bereits bei den erbitterten Kämpfen um den Flughafen in Donetsk ums Leben gekommen! Doch davon lies sie sich nicht abhalten! Sie und ihre Kameraden sind fest entschlossen die Ostukraine vor den Angreifern zu beschützen!

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US-Armee entwirft Blaupause für den totalen Dritten Weltkrieg – USA gegen alle!


 rebloggt von Gegen den Strom:

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admin:

Nun ja, ich muß  wohl nicht betonen, daß es nicht um die Matrix der Polit-Darsteller und Marionetten des Main-Stream geht. Sondern es geht um die Pläne der NWOler, man könnte ja auch sagen, der gewissen Protokolle, die immer mehr und offensichtlich umgesetzt werden...

Amerikanische Politiker und Medien stecken im Moment in einer Debatte mit zunehmend scharfem Ton über die Strategie, die im jüngsten US-Krieg im Nahen Osten zur Anwendung kommt.

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Die Deutsche Bundeswehr – eine reine Söldnertruppe der US Amerikaner Klagemauer TV 2.11.14.
Montag, Nov 3 2014 

 
 
 
 
 
 
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DIE DEUTSCHE BUNDESWEHR - EINE REINE SÖLDNERTRUPPE DER US AMERIKANER




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Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit!

Wissenschaftliche Referenz Gesamtschau-Digital: CARL HUTERs ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS & ETHISCHE SCHÖNHEITSLEHRE auf Hauptseite www.chza.de !