Dienstag, 7. Oktober 2014

EUROPA UND SEINE ERDGASZUFÜHRUNGSPIPILINES SIND ZUM NACHTEIL EUROPAS EXPLIZIT STÖRANFÄLLIG ANGELEGT. "CUI BONO"? (HELIODA1)

Europa und seine Erdgaszuführungspipilines [sind zum Nachteil Europas explizit störanfällig gelegt. "Cui Bono"?]

Quelle: http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2014/10/07/europa-und-seine-erdgaszufuhrungspipilines/


Es ist schon fast lustig, wenn man sich die 7 Hauptzuführungspipelines für Erdgas nach Europa mal im Einzelnen ansieht. 

Irgendwie ist da der Wurm drin. 

Entweder sie werden geplant und nicht gebaut oder sie werden tatsächlich gebaut aber dürfen nicht wie geplant genutzt werden oder es gibt sie schon länger, dann aber kommen sie aus oder gehen sie durch eine Kriesenregion und können deshalb nicht wie geplant betrieben werden. 

Punktum es geht immer etwas schief mit den Rohren fürs Gas. Da stellt sich doch die Frage, wem nutzt das eigentlich wenn die Dinger nicht wie gewollt in Betrieb gehen. Den Menschen in Europa sicherlich nicht! 

Denn diese bezahlen das mindestens mit viel zu hohen Energiepreisen oder könnte auch mal den einen oder anderen Tag im Kalten sitzen. 


[Vorweg eingefügt:

Deutsche Konfrontation oder Partnerschaft mit Russland? – Wjatscheslaw Seewald und Michael Vogt
Dienstag, Okt 7 2014 




TTIP und CETA degradieren den Bundestag zu einer Folklore-Veranstaltung

by haunebu7

Bild: EU-HOCHVERÄTER MIT US-OBAMA - ALLES IM FREMDAUFTRAG GEGEN EUROPA!]


Wem nutzt es aber sonst wenn die Menschen in Europa frieren und ihre Energierechnungen nicht bezahlen können?? 

Wenn man sich die Politik unserer Regierungen und der EU so ansieht kann man sich des Eindruckes nicht entziehen, dass sie da irgendeinen Nutzen davon haben oder zumindest die Interessen eines Dritten vertreten der einen Nutzen hiervon hat. 

Wer das nun wohl sein mag???


Wahrscheinlich ist es jemand der selber nicht an dieser vermaledeiten Energieversorgung hängt und Europa ein, unter diesen Umständen, günstiges Alternativangebot machen möchte, was Europa dann nicht ausschlagen kann / darf. 

Es ist ja auch unheimlich praktisch, wenn man seine wirtschaftlichen Konkurenten am eigenen Energietropf hängen hat und somit seine (des Konkurenten) wirtschaftliche (Ohn-) macht selber festlegen kann. Man kann ihm sogar zeitweise komplett abschalten wenn nötig. Praktisch nicht? Nachdem das mit der Kontrolle über die CO2 Emissionen nicht so recht klappen wollte. 

Nun also Plan B: TTIP und Schiefergas für Europa und jede Menge Blindstrom aus Windkraftwerken. Es geht doch nix über einen gesunden Energiemix.



Aber fangen wir doch mal von Norden her an mit den europäischen Gaspipelines:

1. Northstream :

ist seit Ende 2011 in Betrieb und führt von Vyborg (an der russischen Grenze) nach Greifswald. Um diese Pipeline gab es im Vorfeld jede Menge Ärger, da sie eben direkt nach Deutschland führt und nicht über fremde Territorien. Es dürfte wohl zum Teil dem Altkanzler Schröder zu danken sein, dass entgegen allen europäischen Wiederständen gebaut wurde. 

Ein weiterer Grund für ihre Existenz ist die Tatsache, dass sie inzwischen die erdgasmässige Hauptverbindung von Russland nach England darstellt. 

So weit so gut, aber um für den Rest von Europa etwas zu nutzen müsste es eben auch Pipelines in Richtung Süden geben. Das war den Initiatoren von Nordstream auch klar, und sie planten dafür die Opal Pipeline von Lubmin nach Olbernhau im Süden von Mitteldeutschland. Diese wurde sogar noch vor der Nordstream Pipeline fertiggestellt. 

Allerdings beginnen jetzt die ersten Merkwürdigkeiten bezüglich von Nordstream und Opal. Die EU untersagte eine 100 % ige Nutzung von Opal für Nordstreamerdgas, also Pech gehabt und viel zu dicke Rohre verlegt. Diese Pipeline könnte zwar große Teile von Nordeuropa mit Erdgas versorge, darf es aber laut EU Beschluß nicht, auch wenn da jemand deswegen erfriert. 

Soviel zu Nordstream.



2. Erdgasleitung von Russland über Weißrussland, Polen nach Deutschland (Jamal-Europe):

Diese Pipeline wird in ihrer Kapazität zu Normalzeiten schon zu ca. 60% ausgeschöpft, da sie der Hauptzubringer für Polen ist. 

Das was hier noch an Reserven vorhanden ist, dürfte für Europa nicht von Bedeutung sein, wenn schon Polen allein 60% ihrer Kapazität nutzt.



3. Die nächsten 1,5 – 2 Pipeleines führen von Russland über die Ukraine nach Ungarn:

Dazu braucht man wohl nicht allzu viel zu schreiben, angesichts der aktuellen Lage in der Ukraine.



4. Pipeline von Russland über die Ukraine nach Bulgarien:

Ich möchte hier auf Punkt 3 verweisen.



5. Southstream soll von Russland durch das schwarze Meer nach Bulgarien führen und 63 Mrd. Kubikmeter Gas pro Jahr nach Südeuropa liefern:

Russland hätte hier die Möglichkeit bekommen ein zweites Mal (neben Nordstream) den europäischen Markt direkt (ohne unsichere Transitländer) zu beliefern. Jetzt da die Krim wieder zu Russland gehört, hätte sich auch die Strecke durch das schwarze Meer ungefähr halbiert und die Kosten wären deutlich geringer geworden. 

Zudem hätte das Tranportvolumen erheblich gesteigert werden können, welches hauptsächlich duch die lange Unterseestrecke (ca. 800 km) ohne Verdichter begrenzt wurde. Es wäre vermutlich möglich gewesen ganz Südeuropa damit zu versorgen. 

Aber genau jetzt hat die EU den Bau aus kartellrechtlichen Gründen untersagt.



6. Nabucco Ost Pipeline

Diese sollte von Aserbeidschan durch die Türkei nach Bulgarien führen:

Wir hätten dadurch eine Verbindung zu einem weiteren Erdgaslieferanten neben Russland bekommen. 

Ein immer größeres Gezerre intern und mit der EU führte Mitte 2013 zu dem Aus von Nabucco (nach sicherlich schon reichlich Investitionen).



7. Pipeline Lybien – Marsala (Sizilien):

Tja wenn man den Herkunftsort des Gases beachtet, braucht man dazu nicht mehr viel zu sagen, da war Krieg und was aus der Strippe wann noch rauskommt ist rein spekulativ. Ich würde zumindest keinen ganzen Kontinent an sowas hängen.



8. Pipeline Algerien Marocco Spanien über Gibraltar:

Aus der Südwestecke Spaniens führen natürlich keine großen Pipelines in Richtung Zentraleuropa. 

Auch glaube ich nicht, dass die Kapazität dieser Trasse auch nur annähernd relevant für Europa wäre.


So nun haben wir die hauptsächlichen Pipelines und Projekte durch. 


Es gäbe da noch 2 Ergänzungen:

Der Iran hätte zwar eine Pipeline in die Osttürkei, kann aber aufgrund des Embargos seine Förderanlagen nicht erweitern und somit über seine bisherigen Lieferungen in die Türkei nicht mehr expandieren.

Und Syrien hatte nördlich von Alleppo einen Gasübergang in die Türkei geplant, welcher Erdgas von Süden (Arabische Staaten) nach Europa bringen sollte. 

Dummerweise ist genau dort schon eine Weile Krieg und und die letzten paar Kilometer Pipeline werden nicht gebaut. Übrigens gibt es weiter östlich im Irak eine recht ähnliche Situation.

Ist schon irgendwie komisch mit unserer Erdgasbelieferung!!!!!! 

Ich weiss jetzt überhaupt nicht, ob ich uns allen einen heißen oder kalten Winter wünschen soll.




ANHANG

Die Boston Consulting Group sagt, dass diejenigen, die sich im Laufe ihres Lebens ein Vermögen erarbeitet hätten, für die Party der Schulden-Staaten und Banken-Exzesse bezahlen müssten. Neben der allgemeinen Banken-Zwangsabgabe müssten massive Steuern auf Vermögen und Erbschaften erhoben werden.

Nicht Neues in der Geschichte: Für eine Enteignung braucht es ein Blatt Papier und einen Stempel. (Foto: de.academic.ru)

Daniel Stelter von der Boston Consulting Group hält einen Schuldenschnitt für die einzige Möglichkeit, das Schuldenproblem in Europa zu lösen. Und dieser Schuldenschnitt müsse über Steuern bezahlt werden, sagt er dem DLF. Man kann allerdings nur denjenigen etwas wegnehmen, die etwas haben. Ein wichtiger Teil der Lösung ist für Stelters die Zypern-Methode:

„Es ist naheliegend, diejenigen, die Vermögenswerte besitzen, die letztlich auch faktisch der Illusion unterliegen, dass die noch völlig belegt und zurückgezahlt werden, durch eine Steuer zu belegen … und auf diese Art und Weise sozusagen die Party aufzuräumen, die Hinterlassenschaften der letzten 30 Jahre aufzuräumen.“

Stelter sagt allerdings, dass es auf keinen Fall ausreichen werde, wie in Zypern lediglich die Bankguthaben zu besteuern. „Insofern ist sicherlich eine Kombination aus Vermögensabgabe, Vermögenssteuer oder erhöhter Erbschaftssteuer das Richtige“, sagt er.


Eigentum ist eine Illusion

Das heißt, nicht nur die europäischen Kontoinhaber unterliegen der „Illusion“, sie hätten ein Guthaben auf dem Konto. Offenkundig unterliegen auch Immobilienbesitzer der Illusion, sie hätten tatsächlich eine Immobilie.

Wenn es nach Stelter geht, soll der ehrlich Bürger besteuert werden, der sein Leben lang gespart hat und sich ein Geld-Vermögen oder ein Haus aufgebaut hat. Er soll die „Party aufräumen“, die ganz andere gefeiert haben.

Das sagt die Unternehmensberatung Boston Consulting. Sie berät Regierungen, Banken, Unternehmen.

Zudem will Stelter den Bürgern im Anschluss an ihre Enteignung die Lohnsteuern senken: „Wir sollten dann einen Anreiz geben, gerade bei den Leuten, die Vermögen verloren haben, durch Arbeit es wiederherzustellen.“ Offenkundig erwartet der Berater von den Bürgern, dass sie nach ihrer Enteignung erneut hart arbeiten, um nach der nächsten Party erneut enteignet werden zu können.


Modell ist Deutschland 1952

Als Modell bei der Vermögenssteuer nimmt Stelter Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Ab 1952 mussten die Bürger die Hälfte ihrer Vermögenswerte abgeben. Über einen Zeitraum von 30 Jahren machte dies circa 1,67 Prozent Vermögenssteuer pro Jahr aus.

Privatvermögen gebe es überall in Europa. Eine solche Vermögenssteuer müsse daher europaweit eingeführt werden, fordert der Ökonom. „Weil sonst wäre es sicherlich auch nicht fair.“ Natürlich sei die Belastung in den reichen Ländern stärker als in den ärmeren Ländern. „Das ist aber auch ganz banal deshalb so, weil, die reicheren Länder sind die Gläubiger.“

Die Vorgehensweise in Zypern sei ein klares Zeichen, dass es in die Richtung Schuldrestrukturierung in Europa weitergeht, so Stelter. Es sei lediglich eine Frage der Zeit, dass dieser Weg weiter gegangen werde. Und dabei sei es unerheblich, wer politisch gerade an der Macht sei.

Quelle & © DWN




Telekom baut Sperre ein: Freiheit des Internets geht zu Ende

Die Deutsche Telekom schafft als erstes Unternehmen die „Flatrate“ ab. Mit automatischen Sperren werden Programme gestoppt, die nicht von der Telekom sind. Vodafone & Co. werden dem Beispiel folgen. Die meisten unabhängigen Websites werden damit extrem langsam. Der Staat wird dann mit einem kleinen Oligopol das Internet in Deutschland beherrschen. Genießen Sie die letzten Monate der Freiheit im Internet.

Die Zukunft des Internets ist rosa. Allerdings nicht rosig. (Foto: T-Mobile)

Die Zukunft des Internets ist rosa. Allerdings nicht rosig. (Foto: T-Mobile)










Die beliebte „Flatrate“ ist bald Geschichte: Künftig werden die Kunden massiv mehr für die Internet-Nutzung bezahlen müssen. Die Deutsche Telekom wird künftig automatische Sperren bei zu viel Daten-Volumen – etwa bei Video-Streaming – einbauen. 

Die Telekom wird eigene Inhalte produzieren und diese werden schneller laden. Damit gibt es neben der GEZ spätestens ab 2016 einen Anbieter von staatlich kontrollierten Informations-Websites.

Die anderen Konzerne werden dem Beispiel der Telekom gewiss folgen. Auch sie werden die Sperren einbauen und ihre eigenen Inhalte bevorzugen. Wir erleben eine neue Ära der Kommerz-Inhalte wie Telekom-TV und ähnlichen schönen Dingen.

Wir nähern uns einer Zeit ganz neuer Medien-Formate.

Die Telekom-Tagesschau.
Die Vodafone-Sportschau.
Der E-Plus-Jauch.
Der 02-Presseclub.

Die Zeit des Internet als Plattform für freie und unabhängige Medien geht damit zu Ende. Unter dem sperrigen Begriff der sogenannten „Bandbreiten-Drossel“ wird die Deutsche Telekom zum 1. Mai keine der bisher bekannten Flatrates mehr anbieten. Wenn ein gewisses Datenvolumen überschritten ist, etwa durch zu viel Video-Streaming, dann sperrt („drosselt“) die Telekom die Bandbreite für den Nutzer. Ausnahme: Er nutzt gerade – Bingo! – Telekom-Dienste.

Zunächst wird sich die Telekom nur das Recht sichern, solche Sperren einzusetzen, behauptet das Unternehmen. Erst 2016 werde man „technisch“ in der Lage dazu sein.

Bei Kabel Deutschland gibt es eine solche Blockade jetzt schon im Kleingedruckten. Sie ist allerdings noch nicht aktiviert. Das Unternehmen sagte jedoch, dass man sich bei „nicht absehbarem Kundeverhalten“ eine Sperre vorbehalte.

Vodafone will eine solche Maßnahme vorerst nicht treffen, sondern wartet ab. Gelingt der Telekom der Durchbruch, wird sich auch der Konkurrent nicht lange bitten lassen, erwartet die IT-Website Golem.

Mit dieser Entwicklung wird sich die Internet-Nutzung dramatisch ändern. Faktisch wird das Internet auf die Horror-Geschwindigkeiten der neunziger Jahre zurückgeschraubt, befürchtet Markus Beckedahl vom Verein Digitale Gesellschaft.

In der Praxis wird es so aussehen: Wenn man Telekom-Kunde ist, kann man unbegrenzt jene Programme ansehen, die die Deutsche Telekom produziert. Schon jetzt hat die Deutsche Telekom viele Programm-Inhalte, eine Zeit lang versuchte sie sich als Sportanbieter. Einer der Vorstands-Chefs der Telekom, der Ex-Deutsche Banker Thomas Holtrup, wollte vor zehn Jahren schon die Telekom zu einem großen Medienhaus entwickeln. Medien, wie sie die Telekom anbietet, kennen keinerlei Trennung von Journalismus und PR. Die Telekom muss daher, damit die Kunden einen guten Eindruck von ihrem Programm haben, noch zulegen – etwa in gesellschaftlich wichtigen Bereichen wie „Promis, Stars, Sport, Lifestye“. Daher braucht das Unternehmen bis 2016.

Der Gedanke ist klar: Wenn der Telekom-Kunde Inhalte von anderen Anbietern ansieht, wird nach einer gewissen Menge an Datenvolumen die Geschwindigkeit der Internet-Seiten, die man gerade besucht, dramatisch langsamer. Er wird daher über die Schnelligkeit der Seiten gezwungen, auf den Telekom-Programmen zu bleiben.

Die offizielle Argumentation: Die Telekom will nicht allein die Kosten für den Netzausbau tragen. Vor allem aber will sie Kunden von anderen Medien im Internet abziehen. Zuallererst geht diese Strategie gegen YouTube und Google. Denn die Amerikaner sind aus der Sicht der Telekom Schmarotzer, die die Netze zwar nutzen, aber nichts für deren Erhalt zahlen.

Aber natürlich wird eine automatische Sperre auch für alle anderen Nicht-Telekom-Seiten gravierende Folgen haben. Denn die Telekom ist technisch und wirtschaftlich in der Lage, allen Inhalten den Saft abzudrehen, die nicht von ihr produziert und gesendet werden. Gemeinsam mit der staatlichen KfW-Bankengruppe hält die Bundesrepublik 32 Prozent an der Telekom. Daher wird es, wenn es nach dem Willen der Telekom geht, künftig neben dem GEZ-Apparat der öffentlich-rechtlichen Sender, der 8 Milliarden Euro jährlich an Zwangsgebühren kassiert, im Internet einen zweiten Anbieter geben, bei dem ohne den Staat nichts läuft.

Ähnlich wie bei TV und Rundfunk werden die Konkurrenten durchaus ein paar Brosamen bekommen: Ohne die geringsten Ansprache – das wäre ja ein Kartell, und so etwas bilden die hochanständigen Telekoms nicht – werden auch die anderen Anbieter nachziehen. Sie werden dann Programme anbieten, die denen von SAT1 und RTL ähnlich sind.

Der hochverschuldete deutsche Staat wird gegen die Errichtung eines zweiten Staats-Medien-Betriebs nichts unternehmen, weil er als Anteilseigner in hohem Maße davon profitiert, wenn die Kunden signifikant höhere Gebühren zahlen müssen. Und diejenigen, die weniger zahlen, weil sie sich nur noch das Telekom-TV leisten können, werden wenigstens unter staatlicher Aufsicht bespielte Websites konsumieren – was für die Regierung auch ein Wert an sich ist.

Schon heute ist wegen des Preisverfalls mit den Internet-Zugängen kein großes Geschäft mehr zu machen. Die großen Anbieter werden daher einen knallharten Verdrängungs-Prozess starten.

Natürlich werden sich auch Telekom-kritische Seiten nicht zu wundern haben, wenn sie plötzlich unerträglich langsam werden. Das hat natürlich nicht das Geringste mit kritischen Meldungen über die Telekom zu tun – sondern mit „der Verkehrsentwicklung im Internet“, wie Heise die Telekom zitiert.

Faktisch leitet diese Entwicklung das Ende des Internet als freies, unabhängiges Trägermedium für viele kleine Anbieter ein. Die Idee der „Netzneutralität“ – dass also alle Websites unabhängig von ihrem Inhalt gleich schnell abrufbar sind – ist Geschichte.

Das Internet wird zum Spiegelbild dessen, was wir im Fernseh-Bereich kennen: Ein riesiger staatlicher Moloch, und ein paar Feigenblätter – für andere Konzerne.

Die Folgen für viele Informations-Medien, die im Zuge der Wild-West-Zeit des Internets entstanden sind, sind absehbar: Diese Websites werden verschwinden.

Die Weichen für die Zukunft des Internets sind gestellt.

Sie laufen in dieselbe Richtung, in die der alte Staat bereits läuft.

Wir müssen uns auf eine gigantische Kommerz- und Manipulationswelle einstellen.

Der Un-Geist der GEZ schickt sich an, das Internet in Besitz zu nehmen.

Es ist ein Putsch, bei dem die Vielfalt zerstört und die alten Machtpositionen von Staat und Staatsbetrieben neu errichtet werden.

Eben genau die schöne, neue Medienwelt, die wir uns schon immer wünschen mussten.






Für alle auf "HELIODA1 BLOG" veröffentlichten Inhalte, Kommentare, Meinungen und Blogs sind ausschließlich ihre Autoren verantwortlich. 

Diese Beiträge stellen nicht die Meinung der Redaktion dar. 

Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit!

Wissenschaftliche Referenz Gesamtschau-Digital: CARL HUTERs ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS & ETHISCHE SCHÖNHEITSLEHRE auf Hauptseite www.chza.de !