Montag, 1. September 2014

GEHEIMNISVOLLES LONDON. HINWEIS: CARL HUTER HEIRATETE IN LONDON. (HELIODA1)

Geheimnisvolles London

31. August 2014 2 Kommentare

geschrieben von Mike Vogler:

Quelle: http://stevenblack.wordpress.com/2014/08/31/geheimnisvolles-london/




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 Eine Reise wert

Die Hauptstadt Großbritanniens ist wohl ohne Übertreibung die bedeutendste Metropole Europas. 

London ist eines der wichtigsten Finanz- und Handelszentren der Welt. In der „City of London“, dem Herz der Stadt, werden tägliche Geschäfte in Größenordnungen abgewickelt, welche fast jede Vorstellungskraft übersteigen. 

Die Stadt gilt zudem als Mode- und Partyhochburg Europas.

Wer sich jedoch weitab von feierwütigen und einkaufssüchtigen Touristen auf Streifzüge durch London begibt, wird vor allem von den historischen Bauten fasziniert sein. 

An erster Stelle ist natürlich der „Tower of London“ zu nennen: das Wahrzeichen der Stadt. 

Ursprünglich wurde der Tower ab dem 11. Jahrhundert als Festung errichtet. Die Verwendung der Festung wechselte mit den Jahrhunderten. Der Tower war königlicher Wohnsitz, Gefängnis, Hinrichtungsstätte und Museum.


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Heute ist der „Tower of London“ der Touristenmagnet Nr. 1 und beherbergt in seinen Mauern die britischen Kronjuwelen.

Um die Stelle, an welcher der „White Tower“ steht, der älteste Teil des Londoner Wahrzeichens, rankt sich eine bemerkenswerte Legende. 

Held jener Geschichte ist der legendäre keltische Urkönig Bran der Gesegnete. Bran war Herrscher über England und Wales. Um sich Frieden und Freundschaft der irischen Nachbarn zu sichern, bot Bran dem irischen König Matholwch die Hand seiner Schwester Branwen an.

Matholwch war hocherfreut, galt Branwen doch als schönstes Mädchen der britischen Inseln. Der irische König reiste mit stattlichem Gefolge nach Wales, um an König Brans Hof Hochzeit zu halten. 

Bei den Feierlichkeiten kam es zu einem unerhörten Eklat ausgelöst durch Brans Halbbruder Efnisyen. 

Dieser war so gar nicht mit dem Bündnis zwischen den Königreichen einverstanden und beleidigte König Matholwch mit unentwegten Beschimpfungen.


Der Kopf Brans

Als dann auch noch einer seiner Männer die Pferde der Gäste verstümmelte, wäre es fast zum Kampf gekommen. Da nach altem Recht die ganze Sippe für Untaten eines Familienmitgliedes einstehen musste, entschuldigte Bran sich bei seinen Gästen und schenkte König Matholwch zur Wiedergutmachung einen Wunderkessel. Jener Kessel hatte die Eigenschaft, tote Krieger, welche man am Abend hineinlegt, bis zum nächsten Morgen wieder lebendig zu machen.

Allerdings konnten jene danach nicht mehr sprechen. Durch dieses außergewöhnliche Geschenk versöhnt, reisten die Iren samt der Braut Branwen wieder ab. Doch die versöhnliche Stimmung war nur vorgetäuscht, der Groll wegen der Beleidigungen schwelte bei den Iren weiter. König Matholwch war bald nicht mehr Herr der Lage und sah sich gezwungen, seine Braut zu verstoßen. Statt als Königin das Land zu regieren, musste Branwen nun in der königlichen Küche die niedersten Arbeiten verrichten.

Branwen gelang es, ihrem Bruder eine Nachricht zu-kommen zu lassen, welcher sich sofort aufmachte, seine Schwester zu befreien. Seine Streitmacht war den Iren jedoch weit unterlegen, da jene durch den Wunderkessel ihre Gefallenen immer wieder zum Leben erwecken konnten. Efnisyen, dem eigentlichen Auslöser für die Streitigkeiten, gelang es schließlich, den Kessel zu zerstören, wenn er auch dabei zu Tode kam.

Nun hatten Brans Männer die Oberhand, konnten die Schwester ihres Königs befreien und kehrten nach England zurück. Unglücklicherweise war König Bran durch einen vergifteten Speer am Fuß verletzt worden und spürte sein Ende nahen. Er bat seine Kameraden, ihm den Kopf abzuschlagen und diesen auf dem „Weißen Hügel“ in London zu begraben. Wundersamerweise war zwar der Körper des Königs tot, sein abgetrennter Kopf lebte jedoch weiter und unterhielt die Männer.

Auf seine Anweisung verbrachten die Männer zunächst sieben Jahre in Harlech, wo jede Nacht rauschende Feste gefeiert wurden und der sprechende Kopf eine Attraktion war. Danach zog die Schar weiter an einen geheimnisvollen Ort namens Gwales, wo die Männer nicht weniger als achtzig Jahre verweilten. Es war wohl ein Ort, welcher zur Anderswelt gehörte und wo die Zeit wie im Fluge verging. Nach so langer Zeit bat der Kopf Brans dann seine Kameraden, ihn nun endlich nach London zu bringen, damit er seine verdiente Ruhe finden konnte.

Der Wunsch wurde ihm erfüllt und der Kopf wurde auf dem „Weißen Hügel“ mit Gesicht Richtung Frankreich begraben. Seit jeher heißt es, dass England keine Gefahr von außerhalb drohe, wenn nur der Kopf des Bran dort begraben bliebe. Laut einer anderen Legende ließ der legendäre König Artus auf dem Höhepunkt seiner Macht den Kopf des Bran wieder ausgegraben, weil er ohne magische Hilfe sein Land vor Feinden schützen wollte.

Das schien ein schwerer Fehler gewesen zu sein, denn das Reich von Artus zerfiel.



Templechurch


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Die Sage vom sprechenden Kopf des Bran ist ein Paradebeispiel dafür, welchen Stellenwert der Schädelkult in der keltischen Kultur spielte. 

Der Grund für diese Verehrung war der Glauben, dass der Kopf das Zentrum des menschlichen Körpers sei, in dem sich die Seele befand. 

Es war üblich, getöteten Feinden die Köpfe abzutrennen, da die Kelten davon ausgingen, dass damit die Kraft des besiegten Feindes auf sie überging.

Außerdem wollte man somit auch eine mögliche Wiedergeburt des Gegners verhindern. Die erbeuteten Köpfe wurden dann als Trophäen an den Häusern der Krieger aufgehängt oder bei Kriegszügen an den Sätteln der Pferde befestigt. Eine uns heute barbarisch erscheinende Praktik, die damals zur Einschüchterung von Feinden üblich war. 

Die Schädel der getöteten Feinde fanden jedoch auch anderweitige Verwendung, wie wir von dem römischen Historiker Livius erfahren.

In seiner „Historiae“ beschreibt er das Schicksal eines römischen Konsuls, der von Kelten getötete wurde. Dessen Kopf wurde abgetrennt, vom Fleisch befreit und poliert. Der Schädel wurde dann bei rituellen Handlungen als Trinkgefäß benutzt.


Neben dem Tower ist sicherlich die „Templechurch“ – im geschichtsträchtigen Stadtteil „City of London“ gelegen – eine der bedeutendsten historischen Sehenswürdigkeiten der Stadt. 

Im Jahre 1118 in Jerusalem von französischen Adligen Hugo de Payen gegründet, entwickelte sich der Templerorden in den folgenden Jahren zur einflussreichsten Streitmacht der Christenheit.

Der offizielle Name „Arme Ritterschaft Christi und des salomonischen Tempels zu Jerusalem“ bezog sich auf das erste Hauptquartier des Ordens auf dem Jerusalemer Tempelberg. Das vordergründige Anliegen des Templerordens war zunächst der Schutz der Pilger im Heiligen Land.


In der Folgezeit entstand auch in Europa ein flächendeckendes Netz an Komtureien des Ordens, welches die Templer neben ihrer militärischen Stärke auch zu einer beeindruckenden wirtschaftlichen Macht werden ließ. 

Neben der Ordenszentrale „Temple“ in Paris war die Großkomturei „Middle Temple“ in London mit der „Templechurch“ wichtigster Stützpunkt des Templerordens in Europa. Die Kirche selbst wurde im Jahr 1160 errichtet und hat die typisch runde Form der Templerkirchen.

Später wurde noch ein rechteckiger Anbau errichtet, welcher den Namen „The Chancel“ trägt.



Keine Stille mehr

The Round Church“, die eigentliche Templerkirche, misst in ihrem Durchmesser 16,7 m und wird von gewaltigen Marmorsäulen flankiert. 

Eigentlicher Blickfang der Kirche sind aber die neun Steinplatten mit lebensgroßen Steinplastiken mittelalterlicher Ritter, welche Mitglieder bzw. Unterstützer des Templerordens darstellen. 

Historiker streiten bis heute, ob es sich um ehemalige Begräbnisstätten der Ritter handelte oder die Steinplastiken nur zum ruhmreichen Gedenken der Männer errichtet wurden.


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Fakt ist, dass bei Renovierungsarbeiten nach Zerstörungen im 2. Weltkrieg in der „Templechurch“ keine menschlichen Gebeine gefunden wurden.

Bei meinem ersten Besuch Mitte der 1990er Jahre war die Templerkirche noch so etwas wie ein Geheimtipp in London. 

In andachtsvoller Stille konnte man das Innere der Kirche betrachten und fühlte sich in längst vergangene Zeiten zurück versetzt. Heute ist das völlig anders.

Täglich bilden sich lange Menschenschlangen, zusätzlich muss der Besucher vier Pfund Eintritt zahlen, um die „Templechurch“ betreten zu dürfen. 

Grund für das Einsetzen des Massentourismus war der Weltbestseller „The Da Vinci Code“ von Dan Brown. In der gleichnamigen Verfilmung mit Tom Hanks kommt es in der „Templechurch“ zu einem regelrechten Showdown, welcher inzwischen Touristen aus den unterschiedlichsten Ländern anzieht.

Die Londoner Templerkirche ist nach wie vor ein beeindruckendes Bauwerk, mit der andächtigen Stille darin ist es jedoch leider vorbei.



Friedhof und Vampirjäger

Einen weiteren unverzichtbaren Ort für mystisch interessierte London-Besucher stellt der viktorianisch geprägte „Highgate Cemetery“ im Stadtteil Camden dar. Der Friedhof teilt sich durch eine öffentliche Straße in einen westlichen und einen östlichen Abschnitt, wobei der von gewaltigen Mausoleen dominierte Westteil heute nicht mehr frei zugänglich ist.

Der öffentliche Ostteil des „Highgate Cemetery“ ist Begräbnisort einer Vielzahl von berühmten Persönlichkeiten. So findet sich hier die letzte Ruhestätte des britischen Schriftstellers Douglas Adams, welcher mit seinem satirischen Science-Fiction-Roman „Per Anhalter durch die Galaxis“ weltberühmt wurde. 

Auch die Romanautorin Margaret Radclyffe Hall liegt hier begraben.

Mit ihrem 1928 erschienen Buch „The Well of Loneliness“ sorgte jene Dame für einen gewaltigen Aufruhr im konservativen England, beschrieb es doch das Leben einer lesbischen Frau der britischen Oberschicht. 

Zweifellos berühmtester „Gast“ des „Highgate Cemetery“ ist der deutsche Politökonom Karl Marx. Ihm zu Ehren wurde 1956 eine große Porträtbüste errichtet, deren Sockel der bekannte Ausspruch „Proletarier aller Länder, vereinigt Euch“ ziert.

Von Karl Marx Thesen kann man halten, was man will, eine Besichtigung seines Denkmals kann jedoch jedem London-Besucher nur empfohlen werden. Das eigentliche Grab von Marx und seiner Familie befindet sich in einiger Entfernung des Denkmals und wird ob seiner Schlichtheit oft von den Besuchern des Friedhofs übersehen.


Im März 1970 wurde die andächtige Stille des „Highgate Cemetery“ jäh gestört. Auf Grund von zweifelhaften Gerüchten über einen angeblichen Vampir, welcher auf dem Friedhof sein Unwesen treiben sollte, organisierten die selbsternannten Vampir-Experten David Farrant und Allan Blood eine Jagd auf das unheimliche Nachtwesen. 

Nach einem Fernsehinterview am 13. März 1970, in welchem David Farrant öffentlich zu einer Jagd auf den vermeintlichen Blutsauger aufgerufen hatte, versammelten sich mehr als 100 Menschen am Abend des Folgetages vor dem Tor des ehrwürdigen Friedhofes.

Ein großes Polizeiaufgebot konnte Schlimmeres verhindern, doch einigen Unbelehrbaren gelang es, die Friedhofsmauer zu erklimmen. Einige der ach so mutigen „Vampir-jäger“ sollen bald darauf verängstigt und zitternd zurück gekommen sein. Sie hatten angeblich „irgend etwas im Dunkeln herumkriechen“ sehen.

Vielleicht war es der selbsternannte Vampirexperte David Farrant, welcher wenig später auf dem Friedhof von der Polizei festgenommen wurde. Bei sich trug er ein großes Kreuz und einen angespitzten Holzpflock, die traditionellen Gerätschaften einer Vampirjagd. 

Farrant musste sich später wegen Hausfriedensbruch vor Gericht verantworten. Der zuständige Richter ließ das Verfahren jedoch einstellen, da es sich nach seinem Dafür-halten bei einem Friedhof nicht um ein für die Allgemeinheit angeschlossenes Gebiet handelte.

Immerhin hatten David Farrant und Allan Blood für genug Aufmerksamkeit gesorgt. Die Londoner Zeitungen schrieben tagelang über die obskure Vampirjagd auf dem „Highgate Cemetery“.


Londons bekanntester Serienmörder

In einem Bericht über das mystische, unheimliche London darf natürlich eine Person auf keinen Fall fehlen: der Serienmörder „Jack the Ripper“. 

Zwischen August und November 1888 ermordete ein bis heute unbekannter Täter fünf Prostituierte auf bestialische Weise. Das Pseudonym „Jack the Ripper“ stammte aus einem Brief des vermeintlichen Täters an die Londoner Polizei.

In den frühen Morgenstunden des 31. August 1888 entdeckten zwei Nachtschwärmer in der Buck’s Row im verrufenen Stadtteil Whitechapel die Leiche der Prostituierten Mary Ann Nichols. 

Hinzugerufene Polizisten stellten fest, dass dem Opfer die Kehle durchgeschnitten wurde und der Mörder seinem Opfer eine tiefe Wunde im Unterleib beigebracht hatte. Eine große Blutlache am Fundort der Leiche deutete darauf hin, dass der Mord an Ort und Stelle, also auf offener Straße verübt wurde.

Der hochgezogene Rock des Opfers war für die Beamten ein Indiz dafür, dass sich Mary Ann Nichols einem vermeintlichen Freier angeboten hatte, welcher sich als ihr Mörder entpuppte. 

Die Ermittlungen der Polizei waren jedoch recht halbherzig, eine ermordete Prostituierte stand nicht ganz oben auf den Ermittlungslisten. 

Das sollte sich jedoch ändern als ein Brief des vermeintlichen Mörders, welcher sich als „Jack the Ripper“ bezeichnete, über Umwege die Polizei erreichte.

Darin hieß es, es würde weitere Morde geben und die Polizei würde die abgeschnittenen Ohren des nächsten Opfers erhalten. Zwischenzeitlich war die Leiche der Gelegenheitsprostituierte Annie Chapman in einem Hinterhof von Spitalfields entdeckt worden. 

Obwohl das Opfer ähnliche Verletzungen wie Mary Ann Nichols aufwies, sah die Polizei keinen Zusammenhang zwischen den Morden.

Obgleich nach den schriftlichen Mordabsichten des „Rippers“ die Polizeistreifen in ganz London verstärkt wurden, konnten weitere Morde nicht verhindert werden. Insgesamt noch dreimal schlug der Täter zu, dann hörte die Mordserie abrupt auf. Die Polizei ermittelte in alle Richtungen, kam jedoch zu keinem wirklichen Ergebnis.



Doch kein Doktor?


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Da die Opfer zum Teil mit medizinischer Sorgfalt verstümmelt wurden, wurde zunächst ein Arzt als Täter vermutet. Ermittlungen in alle Richtungen brachten jedoch keine wirklich verwertbaren Ansätze. 

In der Folgezeit kristallisierten sich drei Tatverdächtige heraus, welche aus verschiedenen sozialen Schichten stammten.

Darunter waren ein Lehrer, ein ehemaliger russischer Arzt sowie ein polnischer Gelegenheitsarbeiter. Keinem der Männer konnte jedoch eine Tatbeteiligung nachgewiesen werden. 

Da die Mordserie beendet schien, wurden die offiziellen Ermittlungen schnell eingestellt. Zwar wurden spätere Morde mit der Handschrift des „Rippers“ verglichen, doch konnten keine Zusammenhänge entdeckt werden.



Unheimliche Geschichten und Gemütlichkeit

In der Folgezeit wurde die Suche nach dem Mörder hinter dem Pseudonym „Jack the Ripper“ zum Spielfeld von Hobbydetektiven, Verschwörungstheoretikern und sensationsheischenden Schriftstellern. 

Es wurden immer neue Tatverdächtige an den öffentlichen Pranger gestellt, die Anschuldigungen stellten sich letztendlich jedoch immer als haltlos heraus.


Mit Prinz Albert Victor Christian Eduard, Duke of Clarence and Avondale wurde sogar ein Mitglied des britischen Königshauses unter Verdacht gestellt, was zu wütenden Protesten aus dem Buckingham-Palast führte. 

Bis in die heutige Zeit präsentieren Historiker und selbsternannte Experten immer wieder neue Verdächtige, wobei es sich dabei lediglich um kaum zu beweisende Theorien handelt. 

Im Jahr 2012 äußerte der Ripper-Forscher John Morris die Ansicht, die Morde seien von einer Frau namens Mary Elizabeth Ann Williams verübt worden.

Jene Dame soll die Prostituierten aus Wut über die eigene Unfruchtbarkeit ermordet haben. Als Beweis führt Morris die Tatsache an, dass die Opfer nicht sexuell missbraucht wurden und an einem der Tatorte drei Knöpfe eines fremden Damenstiefels gefunden wurden. Eine mehr als „dünne“ Beweisführung.


Die für mich persönlich interessanteste Theorie zur Person hinter dem Pseudonym „Jack the Ripper“ lieferte vor einigen Jahren der ehemalige britische Polizist Trevor Marriott ab. 

Nach langjährigen Recherchen ist sich der Hobbyforscher sicher, dass die Morde von einem deutschen Seemann namens Carl Feigenbaum begangen wurden. Feigenbaum wurde 1894 in New York wegen des Mordes an einer Prostituierten verhaftet und am 27. April 1896 im berüchtigten Gefängnis „Sing Sing“ auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet.

Die Art der Verletzungen, welche Feigenbaum seinem Opfer beibrachte, waren identisch mit den Verstümmlungen der „Ripper“-Opfer.

Trevor Marriott fand heraus, dass im Zeitraum von 1863 und 1894 in Europa und den USA immer wieder Frauen auf die gleiche Weise ermordet wurden. 

Carl Feigenbaum war Seemann bei der Reederei „Norddeutscher Lloyd“ aus Bremerhaven, hatte theoretisch also die Möglichkeit, Morde auf verschiedenen Kontinenten zu begehen. Aus den Unterlagen der Londoner Hafenbehörde geht hervor, dass Schiffe der „Norddeutscher Lloyd“ in London vor Anker lagen, als die „Ripper“-Morde geschahen.


Trevor Marriott stützt seine Behauptungen auch auf die seltsame Tatsache, dass „Jack the Ripper“ nach fünf Morden plötzlich mit seinen unheilvollen Taten aufhörte. 

Das ist tatsächlich erstaunlich, da Serienmörder in der Regel immer mehr in einen Blutrausch geraten, die Abstände zwischen ihren Taten immer kürzer werden und erst Verhaftung oder Tod die Mordserie stoppen können. 

Wenn also Carl Feigenbaum tatsächlich der „Ripper“ war, hörte er nach fünf Opfern in London nicht einfach auf, er mordete an anderen Orten weiter.


Natürlich lässt sich die These von Trevor Marriott ebenfalls nicht stichhaltig nachweisen. Wir können heute davon aus-gehen, dass nach mehr als 125 Jahren die Identität von „Jack the Ripper“ niemals enthüllt werden wird. Damit gehört die Mordserie von London zu den spektakulärsten nicht aufgeklärten Kriminalfällen der Weltgeschichte.

Jack the Ripper“ ist heute nicht mehr aus der Geschichte der Weltmetropole London weg-zudenken. 

Es werden sogar geführte Touren an die Schauplätze der Morde angeboten. Wer sich selbst auf die Spuren des „Rippers“ machen möchte, dem sei ein Besuch des Pubs „The Ten Bells“ im Stadtteil Spitalfields empfohlen.

Nachweislich waren mehrere Opfer des „Rippers“ in dem Pub Stammgast. Es ist nicht auszuschließen, dass „Jack the Ripper“ ebenfalls dort verkehrte und sogar Kontakt zu seinen späteren Opfern suchte. 

Neben seiner unheimlichen Geschichte lädt das „The Ten Bells“ auch durch seine urtypische Gemütlichkeit zum Verweilen ein, ist es doch noch ein Pub im klassischen Stil.

Sogar die kunstvollen Zierfliesen an den Wänden stammen noch aus der Zeit, als „Jack the Ripper“ in London sein Unwesen trieb.

Weiterführende Links:  www.jacktheripper.de

http://www.mystisches-england.de/mystisches-london/geschichte-london.html


Der Autor:

Mike Vogler wurde 1970 in Dresden geboren und lebt heute mit seiner Frau im Stadtteil Dresden-Klotzsche. Schon seit früher Jugend beschäftigt sich Mike Vogler mit geschichtlichen und grenzwissenschaftlichen Themen. Neben dem Heiligen Gral sind die Geschichte und Mythologie unserer germanischen Vorfahren seine bevorzugten Forschungsgebiete. Ergebnisse dieser Forschung waren das Erscheinen der Bücher „Mysterium Heiliger Gral“ (2010) sowie „Hexen,Teufel und Germanen“ (2012).

Neben seiner Arbeit als Verlagsautor veröffentlicht Mike Vogler in Eigenregie auch E-Books und ist zudem an verschiedenen Anthologien zu den Geheimnissen der Menschheitsgeschichte beteiligt.

 

Quelle des Beitrages: Mystikum Internet Magazin

Download: http://www.mystikum.at/wp-content/themes/Mystikum-Magazin/ausgaben/Mystikum_August_2014.pdf

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@Steven Black

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Hallöchen zusammen :-)

mir fällt zu London noch eine ganz andere wichtige Geschichte ein die sogar historisch belegt ist. London ist zweifelsohne wohl in der Neuzeit die ” wichtigste ” Metropole in Europa neben Paris und Berlin.

Es gibt sog. alte Prophezeiungen die über eine Weiterentwicklung der ” aufeinander folgeneden Welt-mächte ” spricht und bes. in underer ” Neuzeit ” kommt dem englichen Kolonial Imperium und seines kleinen ” Bruders ” USA (die letzten ca. 250 Jahre ) eine bedeutende führende Weltmachtrolle zugesprochen die bis heute anhält (Wirtschafts/Finanzwelt).

In London, wie oben im Artikel erwähnt, ist der Sitz der sog. ” City of London, auch die Krone genannt “, die aber nichts in erster Linie mit dem ” dunklen Königshaus ” zu tun hat. Dort ist das Weltimperium der Finanzenwelt zu finden.


Doch hat London selbst ein eigenes geschaffenes Geheimnis. Das heutige London steht auf dem ” altem London aufgebaut ” und dieses alte London wurde buchstäblich ” auf/aus TON und EISEN errichtet “. Das gesamte London von heute ruht auf diesen ” erschaffenen Tatsachen “.

Quasi eine Stadt die aus und auf LEHM errichtet wurde und im eigentlichen Sinne keine feste Standhaftig-keit besitzt, denn würde tagelanger, wochenlanger Regen heute auf dieses alte London fallen würde London in sich zusammenfallen weil Ton und Eisen sich niemls zu einer Festigkeit ” vermischen lassen ”


Jetzt wird es nun mal sehr interessannt:

Das Auftreten zukünftiger Reiche wurde in der Bibel offenbart

Das Aufkommen dieser letzten Supermacht der Welt wird hauptsächlich in den Büchern Daniel und Offenbarung vorhergesagt. Wir wollen uns zuerst ansehen, was Gott dem Propheten Daniel zur Zeit des Alten Testaments offenbart hat.

Daniel 2 berichtet, dass der babylonische König Nebukadnezar einen Traum über das gigantische Standbild eines Mannes hatte, wobei unterschiedliche Teile des Bildes aus unterschiedlichen Metallen bestanden – Gold, Silber, Kupfer, Eisen und Eisen mit Ton vermischt. Keiner der Astrologen, Berater oder Weisen des Königs konnte diesen Traum deuten, bis Daniel, dem Gott seine Bedeutung offenbart hatte, auftauchte.

Daniel sagte Nebukadnezar, dass es einen Gott im Himmel gibt, „der Geheimnisse offenbaren“ kann, und dass er dem König mitgeteilt hatte, was in der Zukunft geschehen wird (Verse 28-29). Daniel hat dann diese Reihe von Weltreichen, die aufkommen und das Heilige Land und einen Großteil der Welt ihrer Zeit dominieren würden, erklärt.

Daniel sagte, dass das Haupt aus Gold Nebukadnezars babylonisches Reich repräsentierte: „Du bist das goldene Haupt“ (Vers 38). Daniel erklärte dem König, dass nach Babylon ein anderes Reich, „geringer als deines“, aufkommen sollte, dem dann ein „drittes Königreich aus Kupfer“ folgen sollte. Zuletzt sollte ein viertes Reich „hart . . . wie Eisen“ sein, das alles „zermalmen und zerbrechen“ wird (Verse 39-40).

Aus der Geschichte wissen wir, dass nach Babylon die nächsten drei Reiche das persische Reich, das griechische Reich von Alexander dem Großen und seiner Nachfolger und das Römische Reich waren.


Alle waren die jeweilige Supermacht ihrer Zeit. 

Rom hat in der Tat all seine Konkurrenten zermalmt und zerbrochen und das größte Reich errichtet, das die Welt bis zu jener Zeit gesehen hatte. (Aus Platzmangel werden wir uns das hier nicht ansehen, aber Daniel 7 enthält eine ähnliche Prophezeiung über diese vier Reiche, die als Löwe, Bär, Panther und einem Tier, das wie keines der anderen war, symbolisiert wurden.)


Der schnelle Vorlauf zur Endzeit

Die Füße und Zehen des Bildes, das Nebukadnezar sah, waren „teils von Eisen und teils von Ton“, was bedeutet: „Zum Teil wird’s ein starkes und zum Teil ein schwaches Reich sein.“ Es würde sich aus Menschen zusammensetzen, die „nicht aneinander festhalten, so wie sich Eisen mit Ton nicht mengen lässt“ (Daniel 2,41-43).


Die ZEITLINIE

die von diesem Bild dargestellt wurde, begann mit dem Kopf zur Zeit Nebukadnezars. Diese Zeitlinie setzte sich dann vom Kopf bis zu den Füßen fort. Demnach repräsentierte das Bild nach Babylon das persische, griechische und Römische Reich, die jeweils als nächstes Zeitalter aufeinander folgen würden. 

Aber gegen Ende des letzten dieser großen Reiche sehen wir ein anderes dramatisches Symbol, das in dieser Vision auftaucht.

Die Zeit beschreibend, die von Füßen aus Eisen und Ton repräsentiert wird, sagt Daniel zu Nebukadnezar: „Das sahst du, bis ein Stein herunterkam, ohne Zutun von Menschenhänden; der traf das Bild an seinen Füßen, die von Eisen und Ton waren, und zermalmte sie . . . Der Stein aber, der das Bild zerschlug, wurde zu einem großen Berg, sodass er die ganze Welt füllte“ (Daniel 2,34-35; alle Hervorhebungen durch uns).


Was bedeutet das?

Zum einen kann man sich NICHT den historischen weltverlaufenden Ereignissen entziehen und sagen ” ne das gibts doch nicht, kann nicht sein “.

Zu Jesu Zeit war das Römische Reich genau jenes vorhergesagte Reich das aber im Laufe der Jahrhunderte ” nochmal ab-gelöst werden würde ” und in der Entwicklung der Völker enstand dann das Britische Imperium und in der Weiterführung dessen das sog. ” Anglo-Amerikanische Reich oder auch Weltmacht ” dem zwischendurch ein anderes den Rang ablaufen sollte, aber nur für kurze Zeit, das sog. ” Heilige Römische Reich deutscher Nation ” das durch Hitler Deutschland dargestellt wurde aber nicht die ” Kraft ” hatte sich ” durch zu setzen “.

Erinnern wir uns n die Nazi Doktrinie ein 1000 Jähriges Reich zu erschaffen !!!


Die Symbolhaftigkeit LONDONS samt seiner ” dunklen Einflussnahme auf die ganze Welt bis heute ” kann in seiner Größe gar nicht genug erwähnt werden.

Ich persönlich finde diese ” Prophezeiungen ” höchst interessannt denn sie belegen den bis heute
entwickelnden MACHTFAKTOR divereser Kräfte auf dieser Erde und alles andere offenbart sich
” zu seiner Zeit ” .


Und eines ist ganz klar erkennbar WIR alle leben in dieser Zeitperiode wo dieser ” Weltmacht ” alles genommen werden wird !

http://www.gutenachrichten.org/ARTIKEL/gn10so_art4.htm

ich finde es äußerst wichtig zu wissen und zu verstehen das der Lauf der Menschheitsgeschichte
seinen weiteren Weg gehen wird und doch können wir alle diesen Weg mitbestimmen in dem Sinne wie wir mit unserem BWS/Herz welchen Weg des Lebens wählen.

Wir sind alle Einzelwesen/Individuen/Persönlichkeiten aber eingebettet in der großen Masse unserer Erdenfamilie. Jeder wählt sein Leben selbst und geht seinen Weg besonders in Hinblick auf Wissen, ” Glauben ” und Verstehen wollen.

schönen Sonntag euch allen, Helmut

Antwort


[PS: 
Für Carl Huter Kenner: Unser Norddeutscher Carl Huter (1861-1912) - Begründer der ganzheitlichen Seelen- Lebensausdruckskunde, seiner Praktischen & Wissenschaftlichen ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS, heiratete in LONDON !]



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