Donnerstag, 11. September 2014

DIE PYRAMIDEN VON GIZEH WURDEN NICHT VON ALTÄGYPTERN ERBAUT. (HELIODA1)

Die Pyramiden von Gizeh wurden nicht von Altägyptern erbaut (1)




Wir müssen von allen liebgewonnenen Thesen, Hypothesen, Hilfsrekonstruktionen mit ihren Unterthesen Abstand nehmen, die im Laufe der Zeit von der Ägyptologie, der Archäologie und den Historikern über die Pyramiden von Gizeh (Al J-zah) und ihre Errichtung jemals aufgestellt wurden.


Der Grund:

Es kann unmöglich so gewesen sein!

Alle Thesen gehen von einer Errichtung der Pyramiden durch Altägypter aus. 

Ausnahmen sind „exotische“ Thesen, die Pyramiden seien hunderttausende Jahre alt oder von irgendwelchen Geisterwesen oder Atlantern errichtet worden, doch sie sind nicht belegt und meist recht nebulös oder „gechannelt“. 

Und doch sollten wir bei der zukünftigen Forschung zumindest die Möglichkeit im Auge behalten, dass hierin vielleicht mehr Wahrheit steckt als in den gelehrten Thesen.


Fangen wir an mit den Unmöglichkeiten:

Der Bau: schwebende Steine!


Herodot behauptete noch, ägyptische Priester hätten ihm gesagt, der Bau der GroßenPyramide habe zwanzig Jahre gedauert. Diese Behauptung ist niemals bewiesen oder widerlegt worden, doch alle Ägyptologen haben sie bereitwillig übernommen. 

Georges Goyon (1) zitiert Ahmed-al Maqrizi (etwa 1360-1442) aus seiner„Topographischen und historischen Beschreibung Ägyptens“ (2), das ich hier wiedergeben möchte: 

„…Die Arbeiter hatten mit (magischen) Schriftzeichen bedeckte Blätter bei sich, und sobald ein Stein zurechtgeschnitten und behauen war, legte man eines dieser Blätter darauf, dem man einen Schlag versetzte, und dieser Schlag genügte, um ihn eine Entfernung von 100 Sahnes (200 Pfeilschussweiten = 26000 m) zurücklegen zu lassen, und man fuhr damit fort, bis der Stein auf dem Pyramidenplateau ankam.“ (3) Doch auch Goyon lässt dieses Zitat unkommentiert stehen und wendet sich sofort den vorstellbareren, aber falschen Baumethoden zu, um mit ihnen ein ganzes Buch zu füllen. 

Erst im Schlusswort meint er: „Die von den arabischen Autoren berichtete Methode, die Steine durch Zaubersprüche schweben zu lassen, ist natürlich nicht ernstzunehmen.“ (4) Peter Tompkins (5) erwähnt einen Rabbi Benjamin ben Jonah aus Navarra aus dem 12. Jahrhundert, der geschrieben haben soll: 

„Die Pyramiden, die hier zu sehen sind, wurden mit Hilfe von Zauberei erbaut.“ 

Als Zauberei wurde und wird jedoch immer ein Vorgang bezeichnet, den man sich aufgrund der eigenen Lebensumstände und Erfahrungen nicht erklären kann. 

Diese Überlieferungen werden geflissentlich ignoriert oder nicht ernst genommen, und so hat man sich im Laufe der Jahrhunderte die abenteuerlichsten Methoden ausgedacht, die man sich vorstellen konnte, wie die Pyramiden gebaut worden sein könnten. 

Das artete teilweise in haarsträubenden Berechnungen aus, wonach hunderttausende Arbeiter, die – je nach Betrachter, mal in Fronarbeit, manchmal freiwillig – Jahrzehnte schufteten, um über die unmöglichsten Hilfskonstruktionen die tonnenschweren Steinquader hinaufzuhieven (6).

Nur die naheliegendste Methode, die auch noch überliefert worden ist, wird ignoriert. Warum zieht man eigentlich nicht wenigstens versuchsweise in Erwägung, dass die tonnenschweren Steinquader schwerelos transportiert worden sein könnten, wie es die uralten Legenden erzählen? 

Nur, weil man es sich heute nicht mehr vorstellen kann, dass so etwas möglich sein soll? Doch es ist möglich! Ich möchte jetzt zwar nicht die Behauptung aufstellen, dass die Steinquader zum Bau der ägyptischen Pyramiden tatsächlich ausschließlich so transportiert wurden. 

Es geht nur darum: es ist tatsächlich möglich, tonnenschwere Steinquader schwerelos zu transportieren!


Der schwedische Arzt Dr. Jarl beobachtete vor rund fünfzig Jahren in Tibet den Transport schwerer Baumaterialien auf der alleinigen Grundlage von Resonanz. 

Mönche wollten eine Mauer vor dem Eingang einer Höhle errichten, die hinter einem Felsvorsprung an einer steilen Felswand in 250 Metern Höhe lag. Zu dem Vorsprung gab es keinen Zugang. Die zur Verwendung kommenden Steinblöcke waren jeweils ein Meter lang und 1,50 Meter hoch.

250 Meter vom Fuß der Felswand entfernt wurde auf ebenem Boden eine „Schale“ in Position gebracht. 

Hier hinein wurden die von Yaks herbeigeschleppten Steine gelegt. 63 Meter von der Schale entfernt hatten sich Mönchsmusiker in einem Viertelkreis aufgestellt. 

Die Musiker, die Schale und die Felswand befanden sich in gerader Linie zueinander. Man benutzte die in tibetanischer Sakralmusik üblichen Instrumente, und auf ein Signal hin begannen die Musiker, ihre Trommeln zu schlagen und in ihre Hörner zu blasen. 

Die Priester sangen ihre Mantren, und nach vier Minuten begann der Felsblock in der Schale sich sachte hin und her zu wiegen. Dann hob er sich vom Boden ab und schwebte in einer parabolischen Kurve hinauf. Nach weiteren drei Minuten landete er sanft auf dem Felsvorsprung. Auf diese Weise konnten die Mönche etwa fünf Bausteine pro Stunde transportieren.

Dr. Jarl ließ das Geschehen von zwei verschiedenen Kameras gleichzeitig filmen. Später zeigte er diese Filme der britischen wissenschaftlichen Gesellschaft, die ihm erklärte, die Filme seien als „top secret“ einzustufen und müssten für mindestens fünfzig Jahre (bis 1990) weggesperrt werden (7).

Ob die Erbauer der Pyramiden Schall, Ultraschall oder andere Techniken benutzten, um die schweren Steine schweben zu lassen, mag dahingestellt bleiben. 

Nur: es ist völlig falsch, die Tatsache in den Bereich der Märchen abzuschieben, dass man Steine schweben lassen kann.

Wem ist es schon bekannt, dass bereits in unseren sechziger Jahren Professor Prudhomme vom Pasteur-Institut in Paris mit schwachen Ultraschallwellen Korkkügelchen heben konnte? (8) 

Und schon 1958 gelang es dem amerikanischen Physiker Hooper, einen Ferritring teilweise schwerelos werden zu lassen, indem er ihn in einem Magnetfeld mit mehr als 15.000 Umdrehungen pro Minute rotieren ließ (9). 

Sicher sind das nicht die Techniken, die von den Erbauern der Pyramiden angewendet
wurden (diese müssen ausgereift gewesen sein), doch sie zeigen, dass es durchaus selbst uns möglich ist, die Schwerkraft teilweise recht einfach aufzuheben.



Der japanische ,,Nachbau“

Im Jahre 1978 versuchten japanische Wissenschaftler, zu „beweisen“, wie die Pyramiden errichtet worden sind, anhand einer zwanzig Meter hohe Pyramide, die sie errichten wollten. 

Die ägyptische Regierung gestattete einen Nachbau südöstlich der Mykerinos- Pyramide auf dem Gizeh-Plateau, unter der Bedingung, dass die Pyramide nach der Fertigstellung wieder abgerissen und der alte Zustand wieder hergestellt werden würde. 

Die Japaner wollten beim Bau die gleichen Techniken anwenden, wie sie den ägyptischen Baumeistern von unseren Wissenschaftlern zugestanden werden. 

Das erste Problem ergab sich mit dem Transport der Steinblöcke, die aus dem gleichen Steinbruch, etwa fünfzehn Kilometer am Ostufer des Nils, genauso angeliefert werden sollten wie die Originalsteine der Großen Pyramide. 

Es war unmöglich, die (nur) etwa eine Tonne schweren Steinblöcke mit einer Barke über den Nil zu befördern. Dies gelang letztendlich erst mit Hilfe eines Dampfers. 

Als nächstes versuchten Gruppen zu jeweils hundert Arbeitern erfolglos, die Steine über den Sand zu ziehen. Die Steinblöcke bewegten sich keinen Zentimeter. 

Schließlich wurden die Blöcke mithilfe moderner Baufahrzeuge an die Baustelle befördert. Auch dort gelang es keiner Arbeitsgruppe, einen Steinblock höher als dreißig Zentimeter anzuheben, so dass zum Bau ein Kran und Hubschrauber eingesetzt werden mussten. 

Der ganze Bauvorgang wurde gefilmt, danach wurde die Minipyramide wieder abgerissen.

Die Erkenntnis aus dem Experiment bestand darin, dass alle bisher angenommenen Theorien für den Bau der Pyramiden in hohem Maß unzutreffend sind (10).



Die Mini-Pyramide von Gizeh

Im Juni 1995 flimmerte der Bericht „Die Mini-Pyramide von Gizeh“ über die Bildschirme (11). In diesem Film wurde gezeigt, wie eine amerikanische Gruppe von Archäologen versuchte, nachzuweisen, wie es möglich wäre, mit den (angenommenen) alten Techniken eine, wenn wiederum auch nur einige Meter hohe, Pyramide nachzubauen. 

Irgendwie kam ich mir durch diesen Bericht ziemlich veralbert vor. Denn in dieser Sendung wurde weder „vielleicht“ noch „… könnte gewesen sein“ verwendet. 

Nein, all die alten, bekannten Vorurteile, die z. T. bereits definitiv mehrfach widerlegt sind, hatte man hier wieder ausgegraben und als harte Tatsachen hingestellt: 

die Cheopspyramide wurde selbstverständlich erbaut von Pharao Cheops; die gefälschten Hieroglyphen in der Großen Pyramide wurden mal wieder als echte hingestellt; die Pyramiden waren mal wieder Grabmäler; und es endete auch nicht damit, dass die tonnenschweren Steinquader selbstverständlich mit Kupferwerkzeugen gebrochen und bearbeitet worden sein sollen, da die Ägypter „natürlich“ kein Eisen gekannt haben durften. 

Alle drei Minuten ein Steinquader (wie für den Bau des Originals berechnet), das schafften die Amerikaner allerdings nicht, obwohl ihre Steinquader nur einen Bruchteil der Originalsteine wogen. Sie waren schon froh, an einem Tag eine Handvoll Steine an den Bauplatz befördern zu können. 

Dafür behaupteten sie, dass alle Steinblöcke der Pyramiden (!) „natürlich“ unmittelbar neben ihrem Standort herausgebrochen worden seien. Man sähe ja heute noch einige Spuren dieser Abbrucharbeiten. 

So ersparten die amerikanischen Akteure sich eine Erklärung für den nicht machbaren Schiffstransport, und konnten sich die Blamage eines missglückten Steintransports mithilfe von nachgebauten Schiffen ersparen…

Der Bau dieser Kleinpyramide wurde nur auf zwei Seiten vollendet – der gesteckte Zeitrahmen war zu kurz für eine Vollendung. 

Es sah alles so ganz einfach aus, wenigstens so, wie es im Film gezeigt wurde. Dass nur mit relativ kleinen Steinquadern gearbeitet wurde – das Pyramidion, auf zwei Balken liegend, trugen einige Arbeiter schließlich auf ihren Schultern hinauf, weil sie die Geduld verloren: 

die wissenschaftliche Methode mit Seilchen und Fetten zur Reibungsminderung hatte nicht so funktioniert, wie es sollte -, dass auch die vorgefertigten Steine nicht etwa in der „alten“ Art hergestellt waren (nur die ersten, um zu demonstrieren, dass es angeblich geht), dass weder ein Zeitrahmen noch der vorgegebene Materialrahmen auch nur annähernd eingehalten werden konnte, das wurde dann paradoxerweise als Beleg dafür genommen, dass die Pyramiden selbstverständlich so und nicht anders gebaut worden sein können. 

Dabei war dieser Film der eindeutige Beweis dafür, dass es eben nicht so gewesen sein kann. Nichts gegen praktische Versuche, doch warum wird nicht objektiv über das alte Ägypten berichtet?



Warum sind alle bisherigen Spekulationen um den Pyramidenbau Unsinn?

Alle bisherigen Spekulationen, Hypothesen und Theorien basieren mehr oder weniger auf den Aussagen unserer Ägyptologen. 

Überlieferungen – wie Herodot – werden nur teilweise berücksichtigt, dort, wo sie in die vorgefertigte Meinung passen. Wobei selbst die Überlieferungen, die von Herodot geschildert wurden, bereits so alt gewesen sein müssen, dass sie mit der Wahrheit kaum noch etwas gemeinsam gehabt haben dürften. 

Doch sobald die Überlegungen in das anscheinend Phantastische abdriften (Schwerelosigkeit), werden sie von den „Fachleuten“ als unrealistisch bezeichnet, wohl, weil keine Aufzeichnungen vom Bau der Monumente mehr vorhanden sind.

Da wird ein Pharao – der mit großer Wahrscheinlichkeit niemals gelebt hat – bemüht, er soll den Bau initiiert haben, nur weil ein erfolgsgeiler Fälscher in den zwanziger Jahren eine Kartusche auf eine Wand einer der „Entlastungskammern“ gemalt hat, aus der mit Fantasie ein Zusammenhang zu einem Khufu herausgelesen werden kann. 

Wobei einem Ägyptologen dies sofort als Fälschung hätte auffallen müssen, weil die „Orthografie“ aus einer ganz anderen Zeitepoche als der vorgegebenen stammt. 

Nein, erst rund dreißig Jahre später bemerkte man es, doch da hatte „Cheops“ als Pyramidenerbauer bereits seinen festen Platz in den Lehrbüchern eingenommen.

Da werden (immer noch und immer wieder aufs Neue) haarsträubende Berechnungen angestellt, wie viel hunderttausend Menschen wohl beschäftigt waren, wo und mit was sie verpflegt werden mussten. 

Dass von solchen postulierten Geister-Menschenheeren niemals auch nur kläglichste Reste oder Abfallprodukte gefunden wurden – die ja, zumindest fragmenthaft, vorhanden sein müssten, auch von ihren (zerbrochenen) Werkzeugen -, das wird geflissentlich ignoriert. 

Da denkt man sich abenteuerliche Rampenkonstruktionen aus, auf denen die Steinquader auf Holzstämmen – die es nachgewiesenermaßen niemals in der benötigten Menge am Nil gab – über schräge Ebenen hochgezerrt wurden, deren Volumen allein die mehrfache Menge an Baumaterial verschlungen hätte, wie sie für die eigentliche Pyramide benötigt wurde. Und wo sind die Geisterrampen geblieben? Sie sind nicht nachweisbar, weder die ehemaligen Rampen noch das dazu benötigte immense Baumaterial, das anschließend ja irgendwo entsorgt werden musste. 

Doch nirgendwo in der Umgebung finden sich Geländestrukturen, die aus dem ehemaligen Rampenbaumaterial bestehen könnten.
orion

Oben: Rekonstruktion der Ausrichtung der vier Schächte in der Großen Pyramide vor rund 4000 Jahren auf verschiedene Sterne, errechnet von Robert Bauval und Adrian Gilbert.
sternenbild orion
Das Sternbild des Orion (NASA)

Man hat also einen ungemein arbeits- und materialaufwendiges Szenarium konstruiert, um einem wohl etwas größenwahnsinnigen König ein Grabmal zuzugestehen, in dem angebliche Luftschächte irgendwann vor viertausend Jahren jenem Verblichenen einen kurzen Blick auf den just aufgegangenen Sirius ermöglichten…



Luftschächte zur Sternenbeobachtung?

Da gibt es Forscher, die sich unglaublich viel Mühe machen und Messungen und hochkomplizierte Berechnungen anstellen, wann die Pyramiden erbaut worden sein sollen (12).

Robert Bauval und Adrian Gilbert setzten Computer ein, um mit Astronomieprogrammen rückrechnen zu können, wann welcher Stern über den sogenannten Luftschächten der Großen Pyramide aufgegangen sein soll. 

Und – wen wundert’s? – sie erreichen Datierungen, die in etwa mit der schulwissenschaftlichen Lehrmeinung übereinstimmen. 

Man möchte vor Ehrfurcht erschauern, welche Sterne vor welcher Zeit an welchem Ort des Himmels standen. 

Doch hat diese Theorie, so arbeitsintensiv sie auch war, mit der Praxis leider nicht viel gemeinsam. Es bestreitet ja niemand, dass zur vorgegebenen Zeit in Ägypten Ägypter lebten. Aber doch nicht im Zusammenhang mit dem Bau der Pyramiden.

Bauval & Gilbert kommen durch ihre ungemein arbeitsintensiven Forschungen und Berechnungen zu dem Ergebnis, die drei Gizeh-Pyramiden seien um das Jahr 2450 vC erbaut worden. Sie begründen diese Aussage mit der Anlage der „Luftschächte“, die zu jenem Zeitpunkt auf Gürtelsterne des Orion ausgerichtet gewesen seien.


Hierbei sind die beiden Forscher akribisch vorgegangen, im Gegensatz zu anderen, die ohne Berechnungen die Behauptungen aufstellten, die „Luftschächte“ oder andere Bauteilen würden auf irgendeinen Stern (oder knapp daneben) zeigen. 


Zeigen sie knapp daneben, so wird dann argumentiert, aber vor -zigtausend Jahren hätten sie auf einen anderen Stern gezeigt. 

Nun wird allgemein die Meinung vertreten: wenn man nur genügend rechnet (die Vertreter dieser These überlassen die Berechnungen dann anderen) und die Präzession (die Taumelbewegung der Erde um ihre Pole) zu Hilfe nimmt, dann ließe es sich schon errechnen, zu welcher Zeit jener „Luftschacht“ (o.ä.) auf ebendiesen Stern und nicht auf einen anderen ausgerichtet war. 

Und schon hat man den Bautermin errechnet, so einfach ist das.

Wenn es doch nur so einfach wäre! Wer sagt uns eigentlich, dass es einst der Sinn der Anlage der „Luftschächte“ war, auf diesen oder jenen Stern ausgerichtet zu sein? 

Meiner Meinung nach ist das eine der dümmlichsten Erklärungen, die man sich ausdenken kann. Richten wir heutzutage unsere Luftschächte etwa nach Sternen aus? 

Aber selbstverständlich! So werden wenigstens die Archäologen in 2000 Jahren argumentieren, wenn sie nicht bis dahin etwas intelligenter als unsere heutigen geworden sind. 

Denn auf irgendeinen Stern passt alles und passte alles, zu allen Zeiten, und Sterne gibt es und gab es (sichtbar) tausende – auch solche auffälligen wie Sirius oder Orion. 

Außerdem: Wer ist in der Lage, zu beweisen, dass unsere Erde jahrtausendelang in gleicher Art wie heute rotierte, mit dem Nord- und Südpol dort, wo sie heute sind (13)? 

Es gab – auch in jüngster Geschichtszeit – umwälzende Katastrophen (14), und nur eine einzige reicht bereits aus, dass jene „Luftschächte“ auf ganz andere Sterne zeigen.
langzeitaufnahme sterne
Darauf hätten auch die Vertreter der These von der Ausrichtung der „Luftschächte“ auf einen Stern kommen können: 

Da die Erde sich dreht, stehen die Sterne für uns nun mal nicht still, sondern bewegen sich, wie diese Langzeitaufnahme zeigt (NASA).

Das sind jedoch Einwände, die bei den heutigen Berechnungen des Bautermins der Pyramiden überhaupt nicht berücksichtigt werden – auch Bauval & Gilbert denken nicht einmal ansatzweise an diese Möglichkeit. 

Warum eigentlich? Vielleicht, weil es über die Globalkatastrophen keine überlieferten Aufzeichnungen gibt? 

Stimmt nicht, die gibt es doch! Völker aller Erdteile tradieren, teilweise in Sagen verpackt, ihre Erinnerungen an diese Katastrophen. 

Doch sie werden nicht ernstgenommen und in den Bereich der Märchen abgeschoben. Weil die Überlieferer leider vergaßen, ein genaues Datum mitzuliefern, wann es passiert ist. Warum nimmt man sie nicht ernst, wenn sie doch die unterschiedlichsten Völker, völlig unabhängig voneinander, vorweisen?
 cheops pyramide
Boot des Cheops, das man in den fünfziger Jahren an der Ostseite der großen Pyramide ausgegraben hat. 

Es ist etwa 32 Meter lang, besteht aus verschiedenen Schilf- und Holzsorten und ist völlig ohne Metall zusammengefügt (Goyon)

Doch das ist alles nur Vernebelungstaktik, Augen verschließen vor dem Offensichtlichen: Wie in aller Welt soll man in der Praxis durch ein hundert Meter langen „Luftschacht“ mit einem Durchmesser von 20 x 20 cm überhaupt einen Stern sehen können, und wenn er noch so gut ausgerichtet wäre?

Das ist wohl nur theoretisch möglich, denn: Es kann die volle Sonnenscheibe hineinscheinen und man wird vielleicht, mit viel Glück, gerade ein winziges Lichtpünktchen erkennen können! 

Die Ägyptologen argumentieren dann jedoch, das sei nur sinnbildlich gemeint, weil die Seele des Pharao diesen Weg aus der Pyramide genommen habe – durch den ehemals beidseitig verschlossenen „Luftschacht“?
grube

Grubenbruch in den Mokattam-Bergen, in denen die Blöcke der Pyramiden gebrochen sein sollen (Vogl).

Doch bleiben wir bei den Berechnungen von Bauval & Gilbert, wonach der Oriongürtel und Sirius und noch einige Sterne mehr vor 4000 Jahren über Ägypten präsent gewesen seien. 

Ich möchte nicht bezweifeln, dass es so war – abgesehen davon, dass die schulwissenschaftliche Chronologie – also die errechneten geschichtlichen Zeiträume – nicht stimmen kann. 

Gehen wir ruhig von einem Szenarium aus, in dem die begehrten und angeblich vergötterten Sterne dort oben am Himmel standen. 

Und jetzt sollen die Ägypter beim Bau ihrer Pyramiden die sogenannten Luftschächte nach solchen Sternen ausgerichtet haben. 

Da frage ich mich sofort:

Hat eigentlich niemand dieser Theoretiker jemals selbst zum Himmel hinaufgeschaut?

Quelle: http://www.efodon.de/html/archiv/pyramiden/geise/1997-SY20%20glg_altaegypter.pdf



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Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit!

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