Dienstag, 1. Juli 2014

POLIZEI NIMMT FRANZÖSISCHEN EX-PRÄSIDENTEN NICOLAS SARKOZY FEST. (HELIODA1)

BESTECHUNGSVORWURFPolizei nimmt Sarkozy fest

Ärger für Nicolas Sarkozy: Der französische Ex-Präsident ist nach einem Medienbericht in Polizeigewahrsam genommen worden. Es geht um die mutmaßliche illegale Beschaffung von Informationen aus einem Gerichtsverfahren.


Quelle/Link: http://www.handelsblatt.com/politik/international/bestechungsvorwurf-polizei-nimmt-sarkozy-fest/10131468.html


Der Bestechungsskandal könnte für ihn ungemütlich werden: Frankreichs ehemaliger Präsident Sarkozy. Quelle: Reuters
Der Bestechungsskandal könnte für ihn ungemütlich werden: Frankreichs ehemaliger Präsident Sarkozy.Quelle: Reuters

Paris In der Affäre um die mutmaßliche Bestechung eines Top-Juristen ist der frühere französische Präsident Nicolas Sarkozy am Dienstag in Polizeigewahrsam genommen worden. Dies teilten Justizkreise in Paris der Nachrichtenagentur AFP mit.

Die Justiz geht dem Verdacht nach, dass Sarkozy zusammen mit seinem am Vortag ebenfalls in Gewahrsam genommenen Anwalt Thierry Herzog versucht haben könnte, sich illegal Informationen aus einem laufenden Gerichtsverfahren zu beschaffen. Die Justiz hatte Ende Februar ein neues Ermittlungsverfahren wegen Bestechung und Verletzung des Ermittlungsgeheimnisses eingeleitet. Sie stützte sich dabei auf angezapfte Telefonate von Sarkozy und Herzog.

Liliane Bettencourt

Sarkozy hatte sich darin bereit erklärt, dem Top-Juristen Azibert einen Posten in Monaco zu beschaffen, berichten französische Medien. Im Gegenzug soll der leitende Staatsanwalt den Ex-Präsidenten über ein Verfahren um ihn am Kassationsgerichtshof unterrichtet und versucht haben, auf das Verfahren Einfluss zu nehmen.

In dem Verfahren am Kassationsgerichtshof ging es um die Terminplaner Sarkozys. Diese waren im Zuge von Ermittlungen zur Bettencourt-Affäre beschlagnahmt worden. In diesem Fall ging es um den Vorwurf illegaler Wahlkampfspenden für Sarkozy aus dem Vermögen der L'Oréal-Milliardärin Liliane Bettencourt. Ein Ermittlungsverfahren gegen Sarkozy war aus Mangel an Beweisen eingestellt worden.

Sarkozy, dem Ambitionen auf eine Rückkehr in die Politik nachgesagt werden, wollte seine Terminplaner zurück. Der Kassationsgerichtshof entschied aber im März, dass er darüber nicht befinden könne. Nun darf die französische Justiz die Aufzeichnungen weiterhin auswerten, die Sarkozy auch in anderen Affären gefährlich werden könnten.

afp


Nicolas Sarkozy

Nicolas Sarkozy (Photo credit: Wikipedia)

Quelle/Link: http://einheit11.wordpress.com/2014/07/01/pariser-jude-in-polizeigewahrsam-sein-name-staatspraesident-zar-kozy/


Die französische Polizei hat Nicolas Sarkozy in Gewahrsam genommen. Der Ex-Präsident Frankreichs steht unter Verdacht, sich illegal Informationen aus einem laufenden Gerichtsverfahren verschafft zu haben.

English: Signature of Nicolas Sarkozy Français...

English: Signature of Nicolas Sarkozy Français : Signature de Nicolas Sarkozy (Photo credit: Wikipedia)

http://de.wikipedia.org/wiki/Nicolas_Sarkozy


Nicolas Sarkozy (Nicolas Paul Stéphane Sarközy de Nagy-Bocsa, * 28. Januar 1955 in Paris) ist ein französischer Politiker und war von 2007 bis 2012 Staatspräsident der Französischen Republik. Im zweiten Halbjahr 2008 bekleidete Sarkozy das Amt des Vorsitzenden des Europäischen Rates.

English: Popularity polls of Nicolas Sarkozy s...

English: Popularity polls of Nicolas Sarkozy since May 2007 Français : Sondages de popularité de Nicolas Sarkozy depuis mai 2007 (Photo credit: Wikipedia)

Von 2004 bis 2007 war Sarkozy Vorsitzender der konservativen gaullistischen UMP.

Sarkozys Vater stammt aus einer ungarischen Familie (Sárközy de Nagybócsa oder auch ungarisch „nagybócsai Sárközy“ geschrieben), die 1628 in Wien von Kaiser Ferdinand II. in seiner Funktion als König von Ungarn geadelt wurde. 

Die Familie besaß in Alattyán (Kleingebiet Jászberény, Komitat Jász-Nagykun-Szolnok), ca. 100 km südöstlich von Budapest, ein Schloß und Ländereien. 1944 war Sarkozys Vater vor dem Einmarsch der Roten Armee in Ungarn über Österreich nach Deutschland geflohen.

Laura Bush welcomes President Nicolas Sarkozy ...

Laura Bush welcomes President Nicolas Sarkozy to the President’s private quarters at Kempinski Grand Hotel in Heiligendamm, Germany, where the two leaders discussed issues regarding bilateral relations between the U.S. and France, as well as with the U.S. and Europe. (Photo credit: Wikipedia)


Nach dem Krieg ließ er sich in Baden-Baden von einem französischen Rekrutierungsbüro für die Fremdenlegion anwerben. Nach dem Abschluss seiner Rekrutenzeit in Sidi bel Abbès (Französisch-Algerien) sollte er ursprünglich in Indochina eingesetzt werden. Durch ein medizinisches Attest konnte er jedoch bereits 1948 nach Marseille ziehen. 1949 traf er in Paris Andrée Mallah. Pal Sarkozy, der insgesamt viermal verheiratet war, tritt auch als Maler öffentlich in Erscheinung. So berichtete El País im Dezember 2011 von der bevorstehenden Ausstellung seiner Bilder im uruguayischen Badeort Punta del Este in der dortigen Galería de las Misiones.

Nicolas Sarkozy

Nicolas Sarkozy (Photo credit: Wikipedia)


Sarkozys Mutter ist eine Nachfahrin sephardischer Juden aus Thessaloniki. Ihr Großvater, der jüdischen Glaubens war, hieß Mordechai Mallah und war ein wohlhabender Juwelier aus Thessaloniki. Zusammen mit seiner Ehefrau Reina hatte Mallah sieben Kinder. Aaron Benico Mallah – der Großvater Sarkozys – war das jüngste der Kinder. Aaron Benico Mallah heiratete 1917 die Katholikin Adèle Bovier und konvertierte zum Christentum. Das Ehepaar hatte zwei Töchter namens Suzanne und Andrée.

Nicolas Sarkozy en meeting

Nicolas Sarkozy en meeting (Photo credit: Wikipedia)

Nicolas Sarkozy hat zwei Brüder, Guillaume Sarkozy * 1951 und François Sarkozy * 1958), sowie zwei jüngere Halbgeschwister, Caroline Sarkozy und Pierre-Olivier Sarkozy * 1970), die aus der dritten Ehe seines Vaters mit Christine de Ganay stammen. Als diese Ehe im Jahre 1977 scheitert, heiratet seine Stiefmutter Frank Wisner jun. und siedelte in die USA um.

Nicolas Sarkozy hat enge Beziehungen zu seinen Stiefgeschwistern und zu Frank Wisner in den Vereinigte Staaten von Amerika, und ein Mitglied der Familie Wisner unterstützte Sarkozy im Wahlkampf.

Le président Nicolas Sarkozy le 16 mai 2007

Le président Nicolas Sarkozy le 16 mai 2007 (Photo credit: Wikipedia)


In der Affäre um die mutmaßliche Bestechung eines Top-Juristen ist der frühere französische Präsident Nicolas Sarkozy am Dienstag in Polizeigewahrsam genommen worden. Dies teilten Justizkreise in Paris mit.

Die Ermittler gehen dem Verdacht nach, daß Nicolas Sarkozy zusammen mit seinem am Vortag ebenfalls in Gewahrsam genommenen Rechtsanwalt Thierry Herzog versucht haben könnte, sich illegal Informationen aus einem laufenden Gerichtsverfahren zu beschaffen.

Angezapfte Telefonate zwischen dem Ex-Präsidenten Nicolas Sarkozy und Thierry Herzog hatten Ende Februar zu neuen Ermittlungsverfahren wegen Bestechung und Verletzung des Ermittlungsgeheimnisses geführt.

  • Nicolas Sarkozy darf nun bis zu 24 Stunden festgehalten werden.
  • Dieser Zeitraum läßt sich anschließend gegebenenfalls um einen weiteren Tag verlängern.
  • Es ist das erste Mal in der französischen Landesgeschichte, daß ein früherer Staatschef von der Polizei in Gewahrsam genommen wurde.

Nach Medienberichten erklärte sich Nicolas Sarkozy in den Telefonaten bereit, dem am Kassationsgerichtshof tätigen Top-Juristen Gilbert Azibert einen einflußreichen Posten in Monaco zu beschaffen. Im Gegenzug soll der leitende Staatsanwalt Nicolas Sarkozy über ein Verfahren um ihn unterrichtet und versucht haben, auf dieses Einfluß zu nehmen.

Das Verfahren am Kassationsgerichtshof drehte sich um die beschlagnahmten Terminplaner Nicolas Sarkozys.

Dabei ging es um den Vorwurf illegaler Wahlkampfspenden aus dem Vermögen der L’Oréal-Milliardärin Liliane Bettencourt. Ein Ermittlungsverfahren gegen Nicolas Sarkozy wurde später aus Mangel an Beweisen eingestellt.


Nicolas Sarkozy, dem Ambitionen auf eine Rückkehr in die Politik nachgesagt werden, forderte seine Terminplaner zurück. Der Gerichtshof entschied jedoch im März 2014, daß Nicolas Sarkozy darüber nicht befinden könne.

Nun darf die französische Justiz die Aufzeichnungen weiterhin auswerten, die Nicolas Sarkozy auch in anderen Affären gefährlich werden könnten.



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