Donnerstag, 31. Juli 2014

DÄNEMARK: ÖKOBAUERN FORDERN MEHR SCHUTZ VOR SPRITZMITTELN. (HELIODA1)

Dänemark: Ökobauern fordern mehr Schutz vor Spritzmitteln

Der Verband „Økologisk Landsforening“ fordert einen erheblich wirksameren Einsatz der staatlichen dänischen Umweltbehörde Miljøstyrelsen, um Früchte und Gemüse auf Feldern von Ökolandwirten besser gegen Spritzmittel der konventionellen Landwirtschaft zu schützen, die  von Flächen der Nicht-Ökobauern mitunter auch in Ökoprodukte gelangen.


Es muss möglich sein, giftfreie Erzeugnisse anbauen und verkaufen zu können, ohne dass man befürchten muss, dass Gifte aus der übrigen Landwirtschaft hineingelangen“, so der Direktor des Ökologischen Verbandes, Paul Holmbeck. 

„Es ist nicht ausreichend, dass die Umweltbehörde nur abwarten und zusehen will, ob ein freiwilliger Handlungsplan wirkt. 

Es kann keine Sache von Freiwilligkeit sein, ob  konventionelle Landwirte bereit sind, diese Form der Verunreinigung zu verhindern“, so Holmbeck, der bereit vor Wochen einen Brief an Umweltministerin Kirsten Brosbøl (Soz.) geschickt hat. 

Im vergangenen Jahr hatten mehrere ökologisch wirtschaftende Obstbauern große Einnahmeverluste hinnehmen müssen, weil deren Äpfel mit dem Pestizid Prosulfocarb verunreinigt worden waren, das in der konventionellen Landwirtschaft zur Unkrautbekämpfung eingesetzt wird.


Der Ökoverband verweist darauf, dass eine neue EU-Richtlinie dazu verpflichtet, dass Lebensmittel, in denen das Pestizid  Prosulfocarb nachgewiesen wird, vernichtet werden müssen.

Quelle: Der Nordschleswiger (Dänemark) vom 31.07.2014



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