Montag, 9. Juni 2014

SUPERGAU AM HIMMEL: ELEKTRONISCHE KAMPFFÜHRUNG DER N.A.T.O. BLOCKIERTE RADARE MEHRERER LÄNDER IN EUROPA. (HELIODA1)

Supergau am Himmel: Elektronische Kampfführung der N.A.T.O. blockierte Radare mehrerer Länder in Europa


“Die grösste Katastrophe der jüngeren Luftfahrtgeschichte ohne Folgen”

 

Stundenlanger Radarausfall bei europäischen Flugsicherungen

Kondensstreifen Flugverkehr Verkehrsflugzeug_1 Symbolbild Foto PA Austrian Wings Media Crew

Wie erst jetzt bekannt wurde, kam es am Donnerstag in Österreich, Deutschland, Tschechien und der Slowakei ohne Vorwarnung zu Problemen mit den Radaranlagen der Flugsicherungen. Das berichtet die Tageszeitung „Kurier”.


Ausfälle der Transponder: Bildschirme der Radaranlagen der Flugsicherungen wurden schwarz, die Fluglosten dirigierten stundenlang die Passagierflugzeuge blind durch halb Europa.

Am Donnerstag, den 5.Juni 2014, wurden um 14.00 Uhr die Signale derTransponder der Flugzeuge für den Empfang an die Radaranlagen der zivilen Flugsicherungen in Wien (Österreich), Bratislava (Slowakei), Prag (Tschechien) und Karlsruhe (Deutschland) ausgeschaltet. 

Plötzlich verschwanden die Flieger von den zivilen Radarschirmen
Plötzlich verschwanden die Flieger von den zivilen Radarschirmen - Foto: /Austro Control

Die Ursache des Ausfalls war zu diesem Zeitpunkt unbekannt. Die österreichischen Beamten teilten mit, in ihrem Land dauerte das Verschwinden der Transponder-Signale bis 17 Uhr während die Nachbarländer bis 19.30 Uhr betroffen waren.

Die Fluglotsen erhielten keine automatisierten Radarsignale mehr auf ihren Bildschirmen. Über Funk und Handy glichen sie die Positionen mit den Piloten der Passagiermaschinen ab. Zudem errechneten sie die aktuellen Werte der Flughöhe, Geschwindigkeit und Richtung anhand der zuletzt empfangenen Signale.

Zusätzliches Personal wurde dazu in die Leitzentralen einberufen und weitere Luftkorridore freigegeben sowie die Sicherheitsabstände zwischen den Maschinen vergrössert.

In dem Zeitraum des Ausfalls wurden Tausende von Flugzeugen im Luftraum Österreich auf diese Weise begleitet. Werden die Flüge über den anderen Ländern hinzugerechnet, so waren Zehntausende von Linienflügen betroffen. Es kam zu keinem ernsthaften Zwischenfall, alles verlief dank des professionellen Einsatzes der Fluglotsen reibungslos.

Die Flugsicherung Austro Control in Wien liess sofort alle technischen Systeme überprüfen und stellte keine Fehlfunktionen fest.

Zu dem Zeitpunkt des Massenausfalls der Flugtransponder fand in Ungarn eine Übung der N.A.T.O. statt.

Dass der Verursacher erst durch Nachforschungen des österreichischen Bundesheeres ermittelt werden musste, der ohne vorherige Informationen den Einsatz von Störsendern anordnete, während Tausende von Flugzeugen über Europa flogen, entbehrt jeglicher Normalität.

Thema des Manövers der N.A.T.O. war die elektronische Kampfführung, speziell das Ausschalten der Transponder von Flugzeugen mit dem Einsatz von Störsignalen.

Um die Dimension herunterzuspielen, wurde entschuldigend gemeint: “da habe wohl jemand aus Versehen auf den Roten Knopf” gedrückt. Dieser scherzhaft gemeinte Vergleich mit dem Auslösen des Starts von Atomraketen ist durchaus nicht ohne Grundlage. Die Verantwortlichen aus N.A.T.O.-Kreisen schwiegen bisher.

Die Pläne und die technischen Möglichkeiten sind vorhanden wie sich am vergangenen Donnerstag “erfolgreich” über grossräumige Distanzen zeigte.

Dass dieses völlig sinnentbehrte Manöver mitten in Europa, in dicht besiedelten Gebieten und nicht über dem Meer mit simulierten zivilen Übungsmaschinen durchgeführt wurde zeigt die grenzenlose Verachtung der Militärs für die Sicherheit der Zivilbevölkerung.



“Die grösste Katastrophe der jüngeren Luftfahrtgeschichte ohne Folgen”, zitierte der österreichische Kurier einen Insider.


Handbetrieb

…
Die Austro Control schaltete auf Handbetrieb um. Es wurden zusätzliche Fluglotsen eingesetzt und weitere Lufträume geöffnet sowie die Sicherheitsabstände vergrößert. Die Positionen der Flieger wurden per Sprechfunk abgefragt. So konnte der Systemausfall ohne Kollision überstanden werden.

Gleichzeitig betroffen waren auch die Flugsicherungszentralen in Karlsruhe, Prag und Bratislava.

Der KURIER konnte in Erfahrung bringen, dass just zu dieser Zeit in Ungarn eine NATO-Übung für elektronische Kampfführung (EloKa) stattfand. Übungsziel war es, mit Störsendern die Transponder von Flugzeugen zu blockieren. Dabei dürfte ein Fehler passiert sein, und das Störsignal verbreitete sich über halb Europa.

Den Verdacht, dass ein Betriebsunfall bei der NATO die Ursache gewesen sei, teilt auch Austro Control Sprecher Markus Pohanka. Gegenüber der APA erklärte er: "Ursache für den Ausfall könnte eine NATO-Übung in Ungarn gewesen sein." Ansonsten versucht der Austro Control-Sprecher zu kalmieren. Der Ausfall habe nur 25 Minuten gedauert. Nach Informationen, die dem KURIER vorliegen, dauerte er in Österreich bis 17 Uhr und in den Nachbarländern bis 19.30 Uhr.


Dieser Vorfall ist ungeheuerlich und sollte den gleichen Stellenwert der Aufmerksamkeit und des Protestes hervorrufen wie die Möglichkeit eines Supergaus von Atomkraftwerken. Wobei letzterer als technischer Unfall und nicht vorsätzlich herbeigeführt wird.

Bei einem Zusammenstoss von zwei Maschinen wären nicht nur die Passagiere ums Leben gekommen sondern wohlmöglich auch Menschen an der Absturzstelle.

Diese Ereignis zeigt, dass den Plänen einer einheitlichen europäischen Flugsicherung eine klare Absage erteilt werden muss. Die einzelnen staatlichen Flugsicherungen haben diese Ausnahmesituation perfekt für ihre zuständigen lokalen Gebiete gemeistert. Von einer zentral gesteuerten Stelle aus wäre das niemals zu koordinieren, schon allein wegen der Automatisierung und Personalreduzierung – auch wenn das Gegenteil behauptet würde. Die blinde Gläubigkeit an derartige Vesicherungen gleicht dem Vertrauen in die Unfehlbarkeit von modernen Technologien und Expertenwissen.

Den Menschen sollte nicht gleichgültig sein, was die N.A.T.O.-Partner treiben und dieses Terrain allein den Antikriegsgegnern überlassen. Störsignale an zivile Flugzeuge zum Ausschalten der Transponder zu senden ist eine der widerlichsten militärischen Techniken und haben absolut nichts mit einer Landesverteidigung zu tun. Das Militär verfügt über Primärradar und empfing weiterhin die Transpondersignale.

Es besteht schon Gefahr genug durch Abstürze von Kampfjets, die ihre Übungsflugrunden über den Städten und Dörfern drehen.

Es ist nicht das erste Mal, dass die N.A.T.O.-Partner mit ihren Manövern flächendeckend das zivile Leben stören (siehe NATO-Grossmanöver legte mit Jamming GPS, Internet, Handy und Sat-TV bei Schottland lahm).

Ich wiederhole mich gern in Abwandlung eines militärischen Ausdrucks: “No boots on our or another ground!”

Europa hat keine Feinde. Das Potential dazu wird mit der invasiven Politik der “Alliierten Streitkräfte” erschaffen. Eben so wenig zieht die Terroristen-Nummer. Mit diesen Manövern sitzt der Feind genügend im eigenen Haus.

Im Falle dessen, dass dieses Ereignis jetzt dazu ausgenutzt wird um das globale Überwachungssystem zum Tracking sämtlicher Flugzeuge (ADS-B) einzuführen, sei davor gewarnt, dass die Unterstellung einer vorsätzlichen Absicht nicht unbegründet ist. Die Bevölkerung hat längst gelernt, dass für Kontrolle und das Verdienen von Milliarden an “Euro/Dollar” keinerlei Skrupel existieren.



Artikel zum Thema

04.06.2014 Flug MH370 als Alibi für Weltkontrolle mit globalem satellitengestützten Tracking-System ADS-B
19.01.2014 Nur “Flurschaden” in der Eifel: Tornado-Absturz bei Atomwaffen-Luftstützpunkt Büchel
19.04.2010 DIE EU-AGENDA “SINGLE EUROPEAN SKY” (III): Die Hintergründe des Flugverbots und wie es zustande kam
19.04.2010 DIE EU-AGENDA “SINGLE EUROPEAN SKY” (II): Sesar, öffne Dich
18.04.2010 DIE EU-AGENDA “SINGLE EUROPEAN SKY”: Der systemische Ausverkauf von Flugsicherung und Lufthoheit
18.10.2011 NATO-Grossmanöver legte mit Jamming GPS, Internet, Handy und Sat-TV bei Schottland lahm



Quellen:
http://kurier.at/chronik/oesterreich/ausfall-der-flugsicherung-aufregung-um-nato-stoersender/69.326.252

http://kurier.at/chronik/oesterreich/nato-uebung-flugsicherung-in-halb-europa-lahmgelegt/69.226.057

http://www.austrianwings.info/2014/06/stundenlanger-radarausfall-bei-mehreren-europaeischen-flugsicherungen/

https://www.radio-utopie.de/2014/06/08/supergau-am-himmel-elektronische-kampffuehrung-der-n-a-t-o-blockierte-radare-mehrerer-laender-in-europa/


 

Quelle: DKFZ Heidelberg 1987. Publikation Leserbrief Wolfgang Timm, Husum zur Erstausgabe "Einblick" des Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg.


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