Montag, 26. Mai 2014

WAHLMANIPULATION IN BRD? AFD BEREITET STRAFANZEIGE VOR. PIRATENPARTEI NUR 1 EU-SITZ. (HELIODA1)

Wahlmanipulation [in BRD]? AfD bereitet Strafanzeige vor

Gerhard Wisnewski

Quelle: Kopp Online.

Verzeihung, liebe Türken – aber wurde die Europawahl in Deutschland getürkt? Denn wieder einmal scheint eine Wahl nicht die Stimmung in der deutschen Bevölkerung wiederzugeben. 

Das deutsche Wahlergebnis fällt völlig aus dem Rahmen. In fast allen Nachbarländern gewannen die EU-Kritiker zum Teil erdrutschartig dazu und lagen bei 20 bis knapp 27 Prozent. Nur in Deutschland brachen die EU-Skeptiker ein – wie zum Beispiel die CSU – oder bekamen gerade mal ein Almosen, wie die AfD. 

Trotz überall spürbarer Ablehnung im Wahlvolk konnten die Regimeparteien noch zulegen (SPD). Die AfD bereitet schon mal Strafanzeige wegen Wahlmanipulation vor.

 

Sonntagvormittag, 25. Mai 2014, in einem Wahllokal in Berlin-Pankow. Alles läuft ruhig in dem Abstimmungsraum. Da flüstert plötzlich ein Wahlvorstand einem Wahlhelfer zu: 

»›Die Stimmen dieser einen Partei‹ (gemeint war die AfD) wolle man nachher unter den Tisch fallen lassen.« 

So berichtet es der Landesverband Berlin der Alternative für Deutschland (AfD) auf seiner Website.

 

Was der Wahlvorstand nicht wusste: »Der neue Helfer war AfD-Mitglied.« 

Und so bereitet der Berliner Landesvorstand nach Angaben der Partei nun eine Strafanzeige vor.


 


Einzelfall oder Methode?

 

Einzelfall? Oder Methode? Schon das Bundestagswahlergebnis der AfD vom 22. September 2013 hatte wenig plausibel ausgesehen. Nach einer unglaublichen Aufbruchstimmung und enormem Zulauf bei Wahlveranstaltungen scheiterte die AfD damals knapp an der Fünf-Prozent-Hürde. 

Das ist ungefähr so, als würde der Sprinter Usain Bolt mit voller Kraft los rennen und plötzlich nicht einmal im Ziel ankommen.



 

Warum dieser enorme Schwung der AfD damals ausgerechnet kurz unter der Fünf-Prozent-Hürde verloren ging, bleibt eine der großen Fragen der letzten Bundestagswahl. Auch vor der Europawahl 2014 zeigten Momentaufnahmen großes Interesse an der neuen Partei: 

»Mit so großem Zulauf hatten auch die Initiatoren nicht gerechnet«, hieß es beispielsweise am 17. Februar 2014 über die Gründungsversammlung eines Landesverbandes der AfD-Jugendorganisation Junge Alternative 

»Der 60 Personen fassende Saal musste aufgrund der regen Teilnahme junger AfD-Anhänger mit zusätzlichen Stühlen bestückt werden...«



 

Werden die Wahlen manipuliert?

 

Die Umfragen allerdings waren eher pessimistisch und trafen geradezu gespenstisch genau das letztendliche Wahlergebnis. Praktisch alle Institute sahen die AfD zuletzt bei eher bescheidenen sechs bis sieben Prozent. 



Die große Frage, die auch in diesem Wahlergebnis unausgesprochen mitschwingt, lautet deshalb: Werden in Deutschland nicht nur die Umfragen, sondern auch die Wahlen manipuliert? 

Und zwar über die ständige Parteienpropaganda noch hinaus? Denn dass es hierzulande angesichts der ständigen Beeinflussung durch den Parteienfunk ohnehin keine freien Wahlen geben kann, liegt ja auf der Hand.

 

Wie sagte schließlich schon Franz Josef Strauß: »Ich bin der Meinung, dass die Beeinflussung der öffentlichen Meinung durch einen großen Teil der Massenmedien schon den Charakter freier Wahlen heute, wenn auch noch in geringem Umfange, wie ich zugeben will, gefährdet. 

Weil hier ein Propagandaapparat eine einseitige Wählerbeeinflussung treibt, weil heute der Wähler nicht mehr den Zugang zu einer vollen, ungeschminkten, umfassenden Information hat und in der Kommentierung weitestgehend einseitig beeinflusst wird.«

 

Anti-Euro-Hasser-Propaganda (Bild)


 

Aber werden auch »die harten Zahlen« frisiert? Lassen Wahlvorstände zum Beispiel wirklich Stimmen verschwinden? 

Denn das Ergebnis der deutschen Europawahl 2014 fällt unter den tragenden EU-Nationen, aber auch unter den geografischen Nachbarn Deutschlands, völlig aus dem Rahmen. Sowohl in Frankreich als auch in Großbritannien wurden die etablierten Parteien brutal abgestraft. Die EU-Kritiker in den beiden großen deutschen Nachbarländern erhielten zwischen 25 und 27 Prozent (Großbritannien). Im nördlichen Nachbarland Dänemark waren es laut Hochrechnungen 26,6 Prozent. In Österreich legte die traditionell EU-kritische FPÖ satte 7,8 Prozent zu und kam auf 20,5 Prozent.



 

Wilders freut sich über Wahlergebnis

 

Und auch in den Niederlanden erlitten die EU-Kritiker von Geert Wilders keineswegs die zunächst vom EU-Mainstream bejubelte drastische Schlappe. Warum auch? Warum sollte ausgerechnet Wilders Partei mitten im Aufwind abstürzen, während andere zu ungeahnten Höhen getragen werden? 

Laut den Deutschen Wirtschafts Nachrichten beruhte die angebliche Schlappe denn auch nur auf einer Prognose, die nach dem niederländischen Urnengang vom Donnerstag (22. Mai) erstellt worden war. 

In Wirklichkeit sei das Wilders-Ergebnis jedoch wesentlich besser ausgefallen.

 

Laut einem Bericht der niederländischen Nachrichtenagentur ANP vom Sonntagabend teile sich dessen EU-feindliche Partei »den zweiten Platz mit der pro-europäischen Partei Democraten 66. Beide hätten vier Sitze errungen«. 

Und auch Wilders selbst meldete auf seinem Blog: »PVV-Parteichef Geert Wilders ist erfreut über den letztendlichen Ausgang der Europawahlen in den Niederlanden. Die Endergebnisse unterscheiden sich von den Exit Polls [Nachwahlbefragungen]. Seine Freiheitspartei errang vier Sitze im Europäischen Parlament und steht zusammen mit der D66 bei der Zahl der Sitze auf Platz zwei.«

 

Na, so was! Und was ist mit der angeblichen krachenden Schlappe der niederländischen »Rechtspopulisten«? Alles nur heiße Luft, um die Wahl in den anderen EU-Ländern zu beeinflussen? 

Beobachter hätten sich denn auch über die ursprüngliche Prognose »gewundert«, so die DWN. Tatsächlich widersprach diese Vorhersage der EU-kritischen Aufbruchstimmung in den Niederlanden und in Europa. Auf der anderen Seite kam die Umfrage gerade recht, um sie rechtzeitig vor dem großen Wahlsonntag zur Absage an die EU-kritischen Parteien hochzustilisieren. 

»Ob damit die Wahl manipuliert werden sollte, wird sich selbstverständlich nie klären lassen«, so die DWN.



 

»DDR-Muttis« Wunschergebnis?

 

Bei dem direkten BRD-Nachbarn Tschechien drückte sich die EU-Ablehnung eher in der mickrigen Wahlbeteiligung aus. Die sank auf einen neuen Tiefststand von 18,2 Prozent.

 

Aber ausgerechnet in Deutschland, im Land der Euro-Bürgen und Draufzahler in spe, wurde dagegen ganz anders gewählt. 

Statt über 20 Prozent, wie bei den Nachbarn, bekamen die EU-Kritiker der AfD nur sieben Prozent. Ein EU-Kritiker verlor sogar, nämlich die CSU, die in Bayern satte acht Prozent einbüßte. 

Die Deutschen wählten seltsamerweise wie die EU-Profiteure Spanien und Polen, wo die EU-kritischen Parteien ebenfalls bei etwa sieben Prozent lagen. 

Wie lässt sich das erklären? 


Das deutsche Wahlergebnis ist, anders als in den anderen großen EU-Ländern, angenehm systemkonform, so dass man sich fragt, ob das wirklich der Wähler oder nicht vielmehr »DDR-Mutti« und ihre globalen Chefs entschieden haben:

  • CDU 30 Prozent, minus 0,7 Prozent, also mäßige Verluste.

  • CSU 5,3 Prozent (bundesweit), minus 1,9 Prozent. Merkwürdig: Die CSU also soll vom Wähler für etwas bestraft worden sein, wofür die AfD angeblich belohnt wurde: Nämlich für ihre EU-kritische und »populistische« Haltung. Oder hat die AfD der CSU Wähler geklaut? Warum dann aber nur so wenige? Und warum nicht auch der CDU? Rätsel über Rätsel. Oder ist das CSU-Ergebnis gar eine »Bestrafung von oben« für ihren EU-kritischen Kurs und das Querulantentum in Berlin? Irgendjemand muss den AfD- und SPD-Zuwachs ja schließlich bezahlen – warum dann nicht die aufmüpfige CSU?

  • SPD 27,3 Prozent, plus 6,5 Prozent. Aber warum? Für Steinmeiers wichtigtuerische und bräsige »Krisen-Diplomatie«? Der Kerl ist doch ungefähr so sexy wie ein Buchhalter im 30. Berufsjahr. Und das ist eine Beleidigung – für alle Buchhalter. Was begeistert die Wähler so an der SPD, dass sie fast so viel dazugewinnt wie die AfD? Die auffällige Bestätigung für die Systempartei SPD widerspricht dem Trend und erscheint als obsolet – noch mehr als die 30 Prozent für die CDU.

  • FDP 3,4 Prozent, minus 7,6: Totale Hinrichtung, endgültige Vernichtung der NATO-Abweichler. Und das, obwohl sie sich zuletzt dem System durch beflissene Distanzierung von der AfD eifrig angedient haben. Aber Strafe muss eben sein.

  • Linke 7,4 Prozent, minus 0,1 Prozent. Haben sich offenbar keine großen Verdienste erworben oder Vergehen zuschulden kommen lassen. Gerade in Zeiten der GroKo braucht man die antideutschen Linken als Pseudoopposition, damit das »Demokratiegefühl« erhalten bleibt. Genau wie die Grünen gehören sie aber auch zur Avantgarde des Parteiensystems, die die großen Parteien unter Druck setzt und die Entwicklung in Richtung antideutscher Ökosozialismus weiter vorantreibt.

  • AfD: 7 Prozent. Da man die Stimmung im Volk ja nicht mehr ignorieren kann, sind sieben Prozent aus Sicht des Systems gerade noch erträglich – wenn auch verdächtig wenig im Vergleich zu den Ergebnissen der EU-Kritiker in anderen großen EU-Ländern, wie für die Front National in Frankreich (30 Prozent) oder die UKIP in Großbritannien (25 Prozent). Aber sieben Prozent sind eben das Äußerste, was man der neuen EU-kritischen Partei zugestehen will, und auch nur dann, wenn sie sich schön brav vom »rechten« Lager im Europaparlament fernhält. Sonst beginnt eine Vernichtungskampagne wie gegen die FDP.

  • Grüne 10,7 Prozent, minus 1,4 Prozent – dazu gibt's nicht viel zu sagen: Die Grünen gehören fest zum System und treiben die totalitäre und antideutsche Entwicklung mit ihren politisch korrekten Umweltthemen voran (Klimaschwindel, Sabotage der Energieversorgung, Landschaftszerstörung durch Windräder etc.)...

 

»Die NWO [Neue Weltordnung] kann mit diesem Ergebnis bestimmt gut leben«, meinte denn auch ein Kommentator im Internet

»Sieht alles ziemlich planmäßig aus. AfD bei sieben komma irgendwas. Zuwenig, um irgendetwas zu bewirken ... Genug, damit die ›ahnungslose‹ Bevölkerung nicht aus ihrem Dämmerschlaf aufwacht.«



ANHANG



PIRATENPARTEI ERHÄLT NUR EINEN SITZ IM EUROPAPARLAMENT AUS DEUTSCHLAND


PIRATE PARTY KEEPS A SEAT AT THE EUROPEAN PARLIAMENT

A few hours after all polling booths across Europe closed, it now becomes clear that the Pirate Party has kept a seat at the European Parliament. The results show that the Pirates won one seat in Germany. That's also the only one, although the Czech Republic Pirates came awfully close.

PPEUThis week people from all across Europe chose their representatives for the European Parliament.

In more than a dozen countries local Pirate Parties were also present at the ballots, with serious ambitions.

During the last elections in 2009 the Pirate Party surprised friend and foe by gaining two seats at the European Parliament. This year they hoped to equal or improve upon that success, but the goal proved out of reach.

The final results show that the German Pirate Party is certain of a seat, with1.4% of the total vote. This means that 27-year-old Julia Reda will represent the Pirates in Brussels during the next five years.

In the Czech Republic the Pirate Party came awfully close too. They achieved 4.78% of the total vote where 5% was needed, just 3,337 votes short of a seat in Brussels. The party has announced that it will appeal the 5% barrier.

In Sweden, where it all started, the Pirate Party managed 2.2% of the total vote. That’s down from 7.1% during the previous European Election and not enough for a continued stay in Brussels for the Swedish Pirates.

In Luxembourg the Pirate Party did very well with 4.23% of the total vote. However, this doesn’t translate into a seat since the country only has six seats available. The result does mean that the party will receive funding from Europe during the years to come, which was an aim they had shared with us two weeks ago.

In all the other countries where Pirates were on the ballot the achievements are also below the threshold for a seat.

This includes Finland where Pirate Bay co-founder Peter Sunde participated. Sunde is the most popular Pirate there, but the party only managed 0.7% of the vote, not enough for him to be elected.

While many had hoped for at least two seats, or more, the German seat is still quite an impressive achievement.

When the Swedish Pirate Party entered the European Parliament five years ago most people thought it was a fluke. However, the Pirates managed to stay in Brussels, supported by the votes of close to a million people all across Europe.

This sentiment is shared by Rick Falkvinge, founder of the first Pirate Party. “As a movement, we went from two seats to one, being ridiculously close to three seats,” Falkvinge tells TorrentFreak.

“Still, there’s no points for a near-hit in any game. The most important thing was that there would be Pirates in the European Parliament after this election day, and we achieved that. The story continues, and there’s representation on the inside,” he adds.

 

Zitat aus Telepolis (Heise):

Der Piratenpartei gelang es, ihre Stammwählerschaft von 2,2 % bei der jüngsten Bundestagswahl auf 1,4 % abzusenken. 

Während konventionelle Piratenthemen wie Überwachungswahn und modernes Medienrecht inzwischen von der Linkspartei kompetent bespielt werden, hatte Spitzenkandidatin Julia Reda in ihrem TV-Wahl-Spot nicht einmal die Ablehnung von TTIP kommuniziert und stattdessen ihr Programm vorgestellt, das zuvor vom Programmparteitag basisdemokratisch abgelehnt worden war. Damit haben die Piraten das PARTEI-Motto "Inhalte überwinden!" auf ihre Weise gekapert.


Für was haben wir denn das Programm der Piratenpartei geschrieben. 

Meine Antwort: ?

Zu Julia Reda:

Nur soviel: Nach dem Urteil des BuVerfG war Sie sicher im EP. Also konnte Sie auch im TV Wahlwerbespot ihre eigene Politik weiter spielen. Egal ob die vorher beim BPT abgelehnt wurde.


 

 


 

Quelle: DKFZ Heidelberg 1987. Publikation Leserbrief Wolfgang Timm, Husum zur Erstausgabe "Einblick" des Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg.


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Wissenschaftliche Referenz Gesamtschau-Digital: CARL HUTERs ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS & ETHISCHE SCHÖNHEITSLEHRE auf Hauptseite www.chza.de !