Montag, 10. Februar 2014

WARUM DAS BARGELD ABGESCHAFFT WIRD. (HELIODA1)

Warum das Bargeld abgeschafft wird

“Nur Bares ist wahres”, sagt der Volksmund, doch bald ist Schluss damit. Es gibt zwar keine tagesaktuellen Pläne zur Abschaffung des Bargeldes, allerdings handelt es sich im herrschenden politischen Kontext um eine logische Konsequenz. 

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Folgend beschreibe ich die Motivation verschiedener Marktteilnehmer, zur Abschaffung des Bargeldes.

[Hinzugefügt:

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  • Die Geschäftsbanken

Banken haben ein enormes Interesse an einer Abschaffung von Bargeld, denn die bunten Scheinchen sind teuer. Geld, das in den Tresoren vorgehalten wird, kann nicht gewinnbringend verliehen werden. Zwar lagert nur ein kleiner Bruchteil aller Sichteinlagen in den Tresoren, trotzdem handelt es sich um eine lukrative Masse. Wäre das Bargeld abgeschafft, dann würde ein Bankrun unmöglich werden. Es gäbe nur noch Buchgeld, also Forderungen. Die Giralgeldschöpfung wäre dann einzig und alleine durch die Einkapitalvorschriften gebremst.



  • Der Handel

Bargeld ist teuer und kompliziert. Außerdem ist die Bargeldhaltung gefährlich. Deshalb düfte es auch ein Anliegen des Handels sein, das Bargeld abzuschaffen. Zudem sind die Kunden bei unbaren Bezahlvorgängen wesentlich spendabler. Schon heute bezahlt man in Clubs, Kantinen oder beispielsweise Thermen bargeldlos. Die Kunden verlieren den Bezug zu echtem Geld und vor allem der Einzelhandel spart sich teure Sicherheitssysteme zur Bargeldlogistik. Wenn man alles bargeldlos bezahlt, dann kann sich ein intelligentes Kassensystem merken, was ich alles gekauft habe. Die Industrie weiß damit genau, was ich bereits habe und was ich eventuell benötigen könnte.


[Hinzugefügt by W. Timm / Carl-Huter-Zentral-Archiv, Husum & Madrid:

GESAMTSCHAU-DIGITAL: CARL HUTERs ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS & SCHÖNHEITSLEHRE by Diplom Psychologe WOLFGANG TIMM, HUSUM & MADRID.

CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV, CHZA, Husum u. Madridund PHYSIOGNOMISCHE GESELLSCHAFT SCHWEIZ, PGS, Zürich u. Basel, KOOPERIEREN.

Bedeutsames Grundlagenwissen in PSYCHOLOGIE & MEDIZIN:
HEILWISSEN 1898. Autor CARL HUTER, Nichtakademiker, Privatgelehrter.
HAUPTWERK MENSCHENKENNTNIS 1904 bis 1906.
(Wissenschaftshistorische Totalerfassung-Digital by Medical-Manager WOLFGANG TIMM, Husum-Schobuell.Es existieren ca. 12.000 Seiten Original-Material.)

Fachschrift PHYSIOGNOMISCHE PSYCHOLOGIE Nr. 72, Oktober 2011, zum 150. Geburtstag vom BEGRÜNDER MENSCHENKENNTNIS publizierte die vom Autor WOLFGANG TIMM recherchierte PRIMÄRLITERATUR 1893 bis 1952.
CARL HUTER (1861-1912): BEGRÜNDER ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS & KALLISOPHIE.

Fragt man aber: "WER WAR CARL HUTER?" - so lautet die Antwort:
EIN EINFACHER DEUTSCHER MANN, DER DURCH FLEISS UND GUTE BEGABUNG MEHR WAHRHEITEN FAND ALS ANDERE VOR IHM.
Quelle: DgM ZEITUNGSAUSGABE Nummer 3 (von 101). 1932. Hrsg. Amandus Kupfer (1879-1952).

Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - "HAFTUNG VON LINKS" hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch das Setzen eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann - so das LG - nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Hiermit distanzieren wir uns ausdrücklich von den verlinkten Seiten, ebenso vom Inhalt übernommener Artikel.

Diplom Psychologe Wolfgang Timm / Carl-Huter-Zentral-Archiv & Kommission 146.
www.chza.de

ENDE]


  • Der Staat

Ohne Bargeld sind alle Transaktionen und die dazugehörigen Daten irgendwo gespeichert. Ähnlich wie bei der Vorratsdatenspeicherung könnten die Behören auch die Transaktionsdaten auswerten. Nichts bliebe geheim – jeder Cent ist nachvollziehbar. Natürlich hat das auch Vorteile, wie z.B. bei der Verbrechensbekämpfung. Märkte wie der Drogenhandel oder Schwarzarbeit würden fast unmöglich werden. Durch die Datenflut entstünden Unmengen an Daten und ein enormes Überwachungspotenzial. Schon heute müssen Antragsteller für Sozialleistungen ihre Kontoauszüge vorlegen. Wäre das Bargeld abgeschafft, dann gleicht der Kontoauszug einem lückenlosen und sehr detaillierten Lebenslauf.



  • Die Verbraucher

Nie wieder Kleingeld suchen! Auch Senioren müssen keine Angst mehr haben, wenn sie große Mengen Geld mitführen. Die Bürgerinnen und Bürger dürften die Abschaffung des Bargeldes sehr begrüßen, denn bargeldloses Bezahlen ist sicher, bequem und schnell. Außerdem kann man über eine technische Auswertung der Kontoauszüge genau nachvollziehen, für was man Geld ausgegeben hat. Die Politik wird den Verbrauchern die Abschaffung des Bargeldes über entsprechende staatliche Propagandaanstalten schmackhaft machen. Ungefähr so: “Ohne Bargeld gewinnen wir Sicherheit, Transparenz, Steuerehrlichkeit und Bequemlichkeit. Nur Rechtspopulisten und Verschwörungstheoretiker können diesen Mehrwert ablehnen.”



  • Die Notenbanken

Jeder Euro und jeder Cent wäre Buchgeld und damit auf dem Bildschirm der Geldpolitiker. Kommt es zu einer schweren Krise, dann kann alles Geld per Knopfdruck eingefroren und je nach Bedarf beschnitten werden. Die zentralisierten Planungsräte der Notenbanken wüssten immer genau, was den Markt bewegt. Statt den Patienten nur von außen zu beobachten, säßen sie nun mitten in seinen Adern. Die statistischen Abteilungen könnten den Finanzinvestoren wertvolle Hinweise geben. Die Notenbanken bekämen eine militaristische Macht, denn sie könnten jederzeit einzelne Marktteilnehmer abschalten. Auch würden die Geldpolitiker sofort sehen, wenn jemand bargeldlos Edelmetalle oder andere Wertgegenstände erwirbt. Somit könnten künftige Vermögensabgaben mit effizienterer Durchdringung vollzogen werden.


Vielleicht denke ich zu futuristisch. Hätte uns jemand im Jahr 2007 erzählt, dass wir in 2014 mit 595 Mrd. Euro für Banken haften, dann hätten es auch nur die wenigsten geglaubt. Manchmal muss man das Unmögliche für möglich halten.

liebe Grüße, eure Jenny


KOMMENTARE

  1. Ich denke, dass die genannten Akteure es tatsächlich versuchen werden mit der Bargeldabschaffung. Und auch die Beweggründe sind m.E. weitgehend korrekt dargestellt. 

    Mit einer Ausnahme: Die Verbraucher werden es mehrheitlich nicht begrüßen!


    Dies liegt daran, dass gerade in unserern westlichen Gesellschaften viele ältere Menschen leben, die es zum Teil nicht gewohnt sind, mit paypal, Handy oder Kreditkarte zu zahlen, schon gar nicht bei Kleinbeträgen im Alltag. 

    Auch das Internet spielt für Menschen dieses Alters längst nicht die Rolle, wie es das für Menschen mit 20, 30 oder 40 Jahren tut. So lange diese Menschen leben, wird man das Bargeld nicht ganz abschaffen können. 

    Womit ich eher rechne ist eine Beschränkung auf einen bestimmten nominalen Wert pro Transaktion, der mit Bargeld nicht überschritten werden darf und der auch recht niedrig liegen kann ( z.B. 50 Euro). Das wäre schlimm genug.
    Alles andere werden “sie” höchstens langfristig versuchen – auch das schlimm genug.


    Allerdings: Man sollte 2 Dinge nicht außer Acht lassen:

    1.) Für gewisse Waren und Dienstleistungen wird sich ein Schwarzmarkt entwickeln. Es wird interessant sein welche Art von “Geld” sich auf diesen Schwarmärkten etablieren wird. 

    Vielleicht gibt es auch Menschen, die sich mit guten Computerkenntnissen darauf spezialisieren, Schwarzmarktwährungen in digitale Staatswährungen zu transferieren. Eine ganz neue Art von Dienstleistung, die einiges kosten wird…

    2.) Wir neigen dazu unsere (westlichen) industriealisierten Gesellschaften als das Maß der Dinge zu betrachten, weil sie einen großen Teil der Weltwirtschaftsleistung erbringen. Das ist zwar einerseits richtig, andereseits aber auch einseitig. 

    Ich halte es für unmöglich, dass Staaten wie China und Indien oder auch die südamerikanischen Länder, ihren Bevölkerungen jegliche Art von Bargeld auf absehbare Zeit verbieten. Und diese Länder stellen einen weit größeren Anteil der Menschen auf dem Planeten, von der Landfläche und den Resourcenreserven, die sie einnehmen, ganz zu schweigen. Selbst wenn die politischen Eliten die Bargeldabschaffung dort wollten, könnten sie es aufgrund der Strukturen in diesen Ländern schlicht und ergreifend nicht – auf absehbare Zeit. Was in 100 Jahren ist – wer weiß das schon… 

    Auch in großen Flächenstaaten, die zur industrialisierten Welt zählen, wie den USA, Kanada, aber auch Rußland oder Australien wird das sehr, sehr schwierig – einfach aufgrund der Größe und der Abgeschiedenheit einiger Regionen und der damit verbundenen Problematik der Stromversorgung und/oder Informationsübertragung.
    Von Staaten der 2. oder 3. Welt wollen wir da mal gar nicht reden.


    Was ich für vorstellbar halten würde, wären Parallelwährungen. Eine digitale, bargeldlose Währung für den großen internationalen Handel, eine andere partiell digitale Währung mit Bargeldanteilen für den Einzelhandel in den einzelnen Staaten. Und feste Regeln, die den Tausch der einen in die andere festschreiben.


    Das fände ich zwar nach wie vor nicht gut, ich könnte damit aber noch meine Frieden machen…bei einer totalen Bargeldabschaffung hingegen würde ich von hier binnen weniger Monate verschwinden und in ein Land gehen, wo noch eine minimale Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und Privatssphäre möglich ist – auch wenn das eine drastische Verringerung meiner Lebenserwartung bedeuten würde. Mit anderen Worten: Vorher würde ich im Busch leben (und notfalls dort früh[er] sterben), bevor ich eine solche Einschränkung akzeptiere.


    • Ich stimme zu, dass die Bargeldabschaffung ein Generationenprojekt ist. Wenn die heutigen Kinder mal 20-30 sind und die heutigen “Alten” längst beerdigt sind, dann könnte das Bargeld abgeschafft werden. Früher eher nicht. Eine Krise und gut geplante Propaganda könnte den Prozess beschleunigen.

      lg


  2. Dass unsere selbsternannte Elite (NWO-Anhänger) derartiges begrüßen würde, liegt auf der Hand.

    Für das Volk wäre es die totale, absolute Versklavung. Einen der der Elite unangenehm auffällt, könnte man einfach “abschalten” indem man ihm das Konto sperrt. Kein Geld = kein Essen, keine Fortbewegungsmöglichkeit, keine Wohnung, einfach gar nichts mehr außer dem langsamen Tod durch verhungern, erfrieren, Krankheit.

    Also ich persönlich würde da noch den einen oder anderen mitnehmen.


  3. “Natürlich hat das auch Vorteile, wie z.B. bei der Verbrechensbekämpfung. Märkte wie der Drogenhandel oder Schwarzarbeit würden fast unmöglich werden.”

    Ich weiß zwar nicht was Sie heuer alles konsumiert haben, jedoch muss ich schon anmerken, dass der “Staat” mit seinen ganzen Institutionen die Drahtzieher beim Drogenhandel und der Geldwäsche ist. Oder warum glauben Sie, dass die in Afghanistan eingefallen sind? 

    Hoffentlich gehören Sie nicht zu den besonders naiven, die an Bin Laden und die Al-Quaida-Geschichte glauben. Aus Afghanistan wurde nach dem Einmarsch der westlichen Armeen deutlich mehr Opium angebaut und ausgeführt als vorher (=> Soldaten bewachen die Opiumfelder). Die al-Quaida ist eine von westlichen Geheimdiensten (Mossad, CIA und MI6) gegründete Terrororganisation.Al-Quaida bedeutet nichts anderes als Datenbank und hat den Ursprung in der Zeit, in der Aufständische im Kampf gegen die Rote Armee zusammengefasst und unterstützt wurden. Zu den Gründen und Ursachen zum Thema Schwarzarbeit werde ich Ihnen aufgrund Ihrer Ausbildung sowie Ihren Kenntnissen in Bezug des Geldsystems keine näheren Erklärungen bringen müssen.


    “Durch die Datenflut entstünden Unmengen an Daten und ein enormes Überwachungspotenzial.”

    Liebe Jenny das haben wir alles bereits (vgl. u. a. SWIFT-Abkommen). Die Überwachung dient niemals für die wirklich Mächtigen (d. h. die, welche die Politclowns als deren Sprachrohre einsetzen), sondern nur für die Überwachung für den Pöbel von der Straße damit dieser immer schön sein Geld abliefert.

    “… bargeldloses Bezahlen ist sicher, bequem und schnell.”

    Wer hat Ihnen diesen Floh ins Ohr gesetzt? Ob ich jetzt mit Bargeld bezahle oder mit Karte macht für micht nur insofern einen Unterschied, dass die Bargeldtransaktion nirgens erfast wird. Das sog. kontaklose bezahlen, das primär von den Kreissparkassen vorangetrieben wird, ist noch unsichrer als alles andere, weil der Diebstahl noch einfacher wird. Man muss nur mit einem bestimmten Lesegerät den Leuten zu Nahe kommen und schon ist das Konto leer geräumt. Wurde bereits erfolgreich in der Schweiz getestet. Der einzige Vorteil wäre, dass die Diebe und Räuber ihre Opfer nicht mehr mit Waffen aller Art bedrohen bzw. Ko-schlagen müssen um ans Geld zu kommen.

    Die Rolle der Notenbanken sehe ich eher nur als Strohmanninstitutionen der wirklich Mächtigen. Es darf jedoch nicht vergessen werden, dass das Geld der Notenbanken nur einen geringen Anteil hat. Der größte Teil des Giralgeldes wird von den Geschäftsbanken selbst geschöpft und in Umlauf gebracht. Die Geschäftsbanken müssen ja nur den Mindestreservesatz bei der Notenbank hinterlegen.

    Wenn man das Verhältnis von Bargeld zu Giralgeld berücksichtigt ist es kein Wunder, dass die Finanzindustrie mit aller Macht ein Bargeldverbot durchsetzen möchte, weil beim Zusammenbruch des Finanzsystems alle Banken auf der ganzen Welt kollabieren werden. Dies haben die Globalisten leider vergessen zu berücksichtigen, dass mit zunehmender Vernetzung der nationalen Volkswirtschaften auch das Risiko eines totalen Zusammenbruchs des gesamten Systems aufgrund der kulturell bedingt unterschiedlichen Risikoaversionen exponentiell steigt (=>nicht beherrschbarer Dominoeffekt).

    Ich denke nicht, dass es ein Generationenprojekt sein wird, weil man eine entsprechende Krise wieder künstlich herbeiführen und eine Abschaffung des Bargeldes als alternativlose Lösung den Menschen verkaufen wird. Der Bankenrettungsquatsch wurde von den Leuten doch genauso geschluckt. Oder haben Sie etwa negative Auswirkungen bei den nichtigen Scheinwahlen am 22.09.2013 feststellen können?


 

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