Mittwoch, 12. Februar 2014

STRAFSACHE GEGEN WOLFGANG TIMM WEGEN VOLKSVERHETZUNG: ANTRAG VORNAHME EINZELNER BEWEISERHEBUNGEN VOR DER ENTSCHEIDUNG ÜBER DIE ERÖFFNUNG DES HAUPTVERFAHRENS, EINGEREICHT 12.02.2014. (HELIODA1)

OGrundrechtsverletzung. Staatsangehörigkeit nicht bekannt. Staatlose Richter. Hologramm: Doppelte Staatlosigkeit. Genozid 80 Mio. BRD/EU. 

Strafsache gegen Wolfgang Timm wegen Volksverhetzung: Antrag Vornahme einzelner Beweiserhebungen vor der Entscheidung über die Eröffnung des Hauptverfahrens, eingereicht 12.02.2014

Moin,

hier die öffentliche diesbezügliche Publikation in eigener Angelegenheit, explizit eingebettet im Kontext Original-Menschenkenntnis von und nach Carl Huter:

Bezug: CHAIM WEIZMANN & AMANDUS KUPFER (Huter-Schüler) Physiognomische Beratung im Jahr 1925 zur Gründung des Staates Israel. Weizmann wurde erster Präsident vom jüdischen Staat. Bildbeurteilung von Adolf Hitler in Der gute Menschenkenner Nr. 2 in Bezug zu Erstausgabe dieser einzigartigen im JAHR 1932, Hitler ist NICHT geeignet als Führungskraft für Deutschland. BUCH VON 1941. Schiller und Wilhelm Tell. "ILLUSIONEN" zum ZWEITEN WELTKRIEG 1939. Parallele Heute möglicherweise Vorabend DRITTER WELTKRIEG, weil GUTE MENSCHEN schweigen, statt für SELBSTBESTIMMUNG aktiv zu werden?!?

Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Timm, Husum u. Madrid

Kreator der Gesamtschau-Digital: Carl Huter's Menschenkenntnis & Kallisophie im Auftrag Carl-Huter-Zentral-Archiv. W. Timm ist Mitglied in Kommission 146. Physiognomische Gesellschaft Schweiz und Carl-Huter-Zentral-Archiv KOOPERIEREN


Quelle: www.folksvalue.de

[NB by W. Timm / K146 & Carl-Huter-Zentral-Archiv: Hier zunächst noch veralteter Stand mit Staatlosigkeit ab 8.12.2010. Forschung & Entwicklung / F & E.
Dem Strafrichter in Husum liegt AKTUELLER STAND und Hologramm in beigefügter Anlage vor. 

Das vorverlegte Datum wurde vom Initiator von Kommission 146, Herr Norbert Gogolin, unabhängiger freier Forscher recherchiert. 

Nachweis: FAKTUM Massenversklavung / gestrichen R = StAG / doppelte Staatlosigkeit BRD / EU ist vor dem Jahr 2010 in Kraft getreten. Zur Zeit ist der Staatsanwaltschaft Flensburg, Herr StA Truknus, sowie dem Strafrichter in Husum dieses AKTUELLE HOLOGRAMM zur Einsicht gegeben - jedoch noch NICHT für Öffentlichkeit als Schaubild freigegeben! ENDE]





Absender: Diplom Psychologe Wolfgang Timm, Norderstr. 57, 25813 Husum

Datum: 12.02.2014


Amtsgericht Husum

Strafrichter

Theodor-Storm-Straße 5

25813 Husum


Betreff: Antrag Vornahme einzelner Beweiserhebungen


In der Strafsache 4 Ds 108 Js 18124/13 (14/14) beantrage ich vor der Entscheidung über die

Eröffnung des Hauptverfahrens die Vornahme einzelner Beweiserhebungen.

In der Anklageschrift wird meine Staatsangehörigkeit mit "deutsch" angegeben. Der formale

Nachweis über den Besitz der Staatsangehörigkeit erfolgt durch eine Staatsangehörigkeits-

urkunde. Das Adjektiv "deutsch" ist in Ausweisen eine Glaubhaftmachung und wurde noch

nie in einer Staatsangehörigkeitsurkunde im III. Reich oder in der BRD verliehen. Das Adjektiv

"deutsch" wurde als Glaubhaftmachung im III. Reich in verschiedenen Ausweisen

eingetragen.

Anlage 1 Beweis: Reisepass 1934 Staatsangehörigkeit "deutsch"



Beweis: Die BRD verleiht über die Staatsangehörigkeitsurkunde eine deutsche

Staatsangehörigkeit, die 1933 RGBl. I S. 480 Ö Aberkennung der deutschen

Staatsangehörigkeit im III. Reich entstand und bis 1945 über 6 Millionen Menschen

vernichtete. Die deutsche Staatsangehörigkeit kann aus diesem Grund nie wieder etwas

gutmachen.

Anlage 2 Beweis: RGBl. I S. 480



Die NaZis haben am 05.02.1934 die unmittelbare Reichsangehˆrigkeit mit der deutschen

Staatsangehˆrigkeit zum Gleichschaltungs-Status ß 1 R=StAG verschmolzen.

Anlage 3 Beweis: Dr. B. Lˆsener Staatsangehörigkeit und Reichbürgerrecht Seite -17-


Die deutsche Staatsangehörigkeit wurde 1946 durch militärische Anordnung weiterbefohlen

und in der BRD XXX in

Kraft getreten am 01.01.20[??* NICHT für Publikation freigegeben.

Anlage 4 Beweis: Amtsblatt S-H Militärische Anordnung 



Anlage 5           Beweis: BGBl. Teil I Seite 1623 vom 15.Juli 1999

Anlage 6           Beweis: BGBl. Teil III Seite -67- Verordnung über die deutsche Staatsangehörigkeit 102-2

In der Fußnote auf Seite -64- BGBl. Teil III wird darauf hingewiesen, das an die Stelle der (un-mittelbaren) Reichsangehörigkeit die deutsche Staatsangehörigkeit getreten ist. 
Die R=StAG deutsche Staatsangehörigkeit ist mit der unmittelbaren Reichsangehörigkeit verschmolzen und kann aus diesem Grund verwaltungstechnisch nicht gegenseitig ausgetauscht werden. 
Wer diesen Vorgang vollzieht, kennt entweder nicht den Faschismus (Gleichschaltung III. Reich) oder täuscht arglistig die BRD-Bewohner und das Grundgesetz für die BRD.
Anlage 7           Beweis: Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG) v. 08.12.20[??* NICHT für Publikation freigegeben  Fußnote
                           Beweis: BGBl. Teil III Seite -64-
                           
Beweis: BMI Referat V 25 Staatsangehörigkeitsfragen v. 06. Feb 2014 


Die deutsche Staatsangehörigkeit ist von den Faschisten im III. Reich konstruiert und 1933 im RGBl. I S. 480 und 1934 im RBG. I S. 85  verankert. Im Tribunal General wird darauf hingewiesen, daß sämtliche NaZi-Gesetze ab dem 30.01.1933 nicht mehr angewendet werden dürfen, auch wenn sie namentlich nicht auf der Verbotsliste stehen.
Anlage 8               Beweis: Tribunal General


Der Artikel 139 im GG für die BRD hat bis heute seine Gültigkeit nicht verloren.
Anlage  9              Beweis: BMI Schreiben v. 02.Mai 2012

1933 wurden die Völker Deutschlands gleichgeschaltet zum deutschen Volk. Der Gleichschaltungs-Status R=StAG wurde am 01.01.20[??* NICHT für Publikation freigegeben] vom einfachen Bundesgesetzgeber beseitigt. Damit ist das gleichgeschaltete deutsche Volk in der Kolonie BRD untergegangen. BRD-Richter haben die Verfahren mit der Begründung eingestellt, daß die Staatsangehörigkeit nicht bekannt ist. 
Anlage 10             Beweis: Beschluß AG Langen v. 10.09.2013
                               
Beweis: Banken AGB Besatzungsstatut Kolonie BRD
                                              
Verfügung von Hoher Hand im In- und Ausland



In der Strafsache wird mir von der StA in Flensburg Volksverhetzung vorgeworfen. Diesen Tatvorwurf weise ich entschieden zurück. Das Rosenthal Interview zeigt, was der Zionist Rosenthal von den Juden denkt und ausspricht. Mit seiner Meinung bin ich nicht konform.

In der Zeit vom 16.09.2013 bis 25.09.2013 hat die StA Flensburg auf der Internetseite „http://helioda1.blogspot.de. das Rosenthal Interview beanstandet. 
Die Staatsanwaltschaft hat mich nicht aufgefordert, das Interview zu löschen und deshalb ist der Blogbeitrag bis heute auf der Internetseite publiziert. Das Rosenthal Interview wird weltweit auf anderen Internetseiten gezeigt, die nach dem Gleichheitsgebot nicht beanstandet werden.



Anlage 11       Beweis: z.B. www.derhonigmannsagt.wordpress.com


Ich gehöre der Kommission 146 an, die ihre Ziele von Bürgern mit gleichen Interessen gegründet und sich für gemeinsam anerkannte Ziele zusammengeschlossen haben und damit die Bürger aufklären, die sich demokratisch strukturieren. 
Die Kommission ist nicht ausländerfeindlich, verbreitet keine Ideologien und verhetzt keine  Völker. In der K 146 haben wir ein Kommissionsmitglied, dessen Mutter jüdischer Abstammung ist. In der K 146 gibt es keine Kollision mit anderen ethnischen Rassen.

Anlage 12          
BeweisZeuge Kommissionsmitglied XXX seine Mutter ist jüdischer Abstammung


Mit Beseitigung des Gleichschaltungs-Status R=StAG ist am 01.01.20[??* NICHT für Publikation freigegeben] nicht nur die Mutter von XXX, sondern auch andere ethnische Personen vom Genozid der BRD-Massenversklavung betroffen. Die Zionisten entsorgen Deutsche, Juden und andere Rassen nach Plan.
Anlage 13           
Beweis: Hologramm, NaZi-Waffe Staatsangehörigkeit BGBl. Teil III
                             
Zeuge: Norbert Gogolin Kommissionsmitglied 146


Im Beschluss vom 19.11.2013   Az.: I Q 62/13 / 09021000  hat der Richter Lembke vom LG Flensburg die sofortige Beschwerde und den Widerspruch ignoriert. 
Der Richter Lembke hat die Beweislastumkehr zum Tatvorwurf komplett ausgeblendet und nach einem Gesetz geurteilt, welches er am Telefon nicht nennen wollte. Damit hat der Richter Lembke Rechtsbeugung nach StGB § 339 begangen und kann beim Bundeskriminalamt in Wiesbaden strafangezeigt werden. 

Deutsches Richtergesetz § 5 die Befähigung zum Richteramt ist eine Voraussetzung. Sie ist nach dem NS-Gesetz v. 27.02.1936 RGBl. I S. 349 nur für Richter mit der deutschen Staatsangehörigkeit gültig. 

Die Richter sind durch die Beseitigung der deutschen Staatsangehörigkeit vom 01.01.20[??* NICHT für Publikation freigegeben]  in der Pflicht, ihren Status offenzulegen. Der Richter kann durch seinen Dienstherrn, dem Justizminister des Landes, seine Staatsangehörigkeit vor dem Dienstgericht prüfen lassen. 


XXX

Die Prüfung der Staatsangehörigkeit wurde im Land Schleswig-Holstein von Verwaltung und Gerichten nicht durchgeführt. Die Überprüfung der Staatsangehörigkeit nach dem Europäischen Übereinkommen hat auch vor dem Verwaltungsgericht in Schleswig nur Hindernisse erzeugt. Das innere Recht der BRD hat sich nach dem Europäischen Übereinkommen Artikel 1 zu richten. Dieser Vorgang wurde in den Bundesländern von den Verwaltungsgerichten komplett ignoriert.

Um die Waffengleichheit vor den BRD-Gerichten zu erhalten, wird jetzt die Prüfung beim Hauptmilitär Staatsanwalt der Hohen Hand in Moskau eingereicht. Das innere Recht der BRD auf dem Prüfstand der Hohen Hand. 
Der geheime BRD-Staatsstreich vom 01.01.20[??* NICHT für Publikation freigegeben wird unter dem Aktenzeichen 12.10.12 No 4yp-323/12/2045 beim HptMStA bearbeitet.
Anlage 14          Beweis: Az.: HptMStA Moskau


Es wird vor Eröffnung des Hauptverfahrens beantragt, den Status der Staatsangehörigkeit  jeder Person zu prüfen, die das Hauptverfahren eröffnen. Ich, Wolfgang Timm, werde mich als Angeschuldigter freiwillig zum Status der deutschen Staatsangehörigkeit prüfen lassen, damit keine Grundrechteverletzungen auftreten, die von den BRD-Gerichten nicht geheilt werden können, weil der Rechtsweg nicht besteht.
Anlage  15       Beweis: Expertise Günter Plath Richter i. R.


Abschließend beantrage ich noch folgenden Zeugen vorzuladen:
Herr JingJing Zhu, Shanghai - Inhaber vom Verlag Carl-Huter-Zentral-Archiv seit 2005.
Eigentümer vom PC Mini Mac A1103.

Mit freundlichen Grüßen 

Wolfgang Timm


Anlagen 1 bis 15







Sehr geehrter Herr Timm,

in der Strafsache
gegen Sie wegen Volksverhetzung

wird Ihnen in der Anlage die von der Staatsanwaltschaft in Flensburg eingereichte Anklageschrift mitgeteilt.

Binnen 1 Woche können Sie schriftlich oder auf der Geschäftsstelle des Amtgerichts erklären, ob Sie die Vornahme einzelner Beweiserhevungen vor der Entscheidung über die Eröffnung des Hauptverfahrens beantragen wollen. Wenn Sie die Vernehmung von Zeugen beantragen, sind die Tatsachen anzugeben, über die jeder einzelne Zeuge vernommen werden soll. Sofern Sie sich nicht äußern, wird das Gericht nach Fristablauf über die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheiden.


ANHANG

Person Herr Truknus, Staatsanwalt in Flensburg

LINKS: Gilt die Pressefreiheit auch in Schleswig?, Polizeidoku Schleswig Teil 1 | Krieg? Nirgendwo!





Pol-Dok-SL 7: Persilschein-Staatsanwaltschaft




Chaim Weizmann und
Amandus Kupfer 
[Bedeutsamster Schüler von Carl Huter]

Eine Beratung des Staatsgründers und ersten Staatspräsidenten von Israel beim Huter-Schüler und physiognomischen Schriftsteller Amandus Kupfer

Entnommen aus der Zeitschrift «Physiognomie und Charakter» Ausgabe 5-8, 1997


[Hinzugefügt by W. Timm / Carl-Huter-Zentral-Archiv, Husum & Madrid:

GESAMTSCHAU-DIGITAL: CARL HUTERs ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS & SCHÖNHEITSLEHRE by Diplom Psychologe WOLFGANG TIMM, HUSUM & MADRID.

CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV, CHZA, Husum u. Madrid und PHYSIOGNOMISCHE GESELLSCHAFT SCHWEIZ, PGS, Zürich u. Basel, KOOPERIEREN.

Bedeutsames Grundlagenwissen in PSYCHOLOGIE & MEDIZIN:
HEILWISSEN 1898. Autor CARL HUTER, Nichtakademiker, Privatgelehrter.
HAUPTWERK MENSCHENKENNTNIS 1904 bis 1906.
(Wissenschaftshistorische Totalerfassung-Digital by Medical-Manager WOLFGANG TIMM, Husum-Schobuell.Es existieren ca. 12.000 Seiten Original-Material.)

Fachschrift PHYSIOGNOMISCHE PSYCHOLOGIE Nr. 72, Oktober 2011, zum 150. Geburtstag vom BEGRÜNDER MENSCHENKENNTNIS publizierte die vom Autor WOLFGANG TIMM recherchierte PRIMÄRLITERATUR 1893 bis 1952.
CARL HUTER (1861-1912): BEGRÜNDER ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS & KALLISOPHIE.

Fragt man aber: "WER WAR CARL HUTER?" - so lautet die Antwort:
EIN EINFACHER DEUTSCHER MANN, DER DURCH FLEISS UND GUTE BEGABUNG MEHR WAHRHEITEN FAND ALS ANDERE VOR IHM.
Quelle: DgM ZEITUNGSAUSGABE Nummer 3 (von 101). 1932. Hrsg. Amandus Kupfer (1879-1952).

Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - "HAFTUNG VON LINKS" hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch das Setzen eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann - so das LG - nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Hiermit distanzieren wir uns ausdrücklich von den verlinkten Seiten, ebenso vom Inhalt übernommener Artikel.

Diplom Psychologe Wolfgang Timm / Carl-Huter-Zentral-Archiv & Kommission 146.
www.chza.de

ENDE]


Chaim Weizmann und
Amandus Kupfer


Eine Beratung des Staatsgründers und ersten Staatspräsidenten von Israel beim Huter-Schüler und physiognomischen Schriftsteller Amandus Kupfer

Entnommen aus der Zeitschrift «Physiognomie und Charakter» Ausgabe 5-8, 1997
Dieses Heft ist noch erhältlich. Autor: Fritz Aerni

[Hinzugefügt: Es sei hiermit wiederholt auch darauf hingewiesen, daß vor der Staatsgründung Israels Chaim Weizmann und Amandus Kupfer sich persönlich begegnet sind. Weizmann wurde nach Gründung des Staates Israels erster Präsident. Weizmann besuchte in den 20er Jahren Amandus Kupfer bei Nürnberg und fragte um physiognomische-psychologische Beratung zu dem Vorhaben Gründung des Staates Israel.

Ende]

Chaim WeizmannAmandus Kupfer
In der «Denkschrift für Huter-Freunde», herausgegeben vonKäthe Kupfer im Jahre 1962, kann man lesen: 

«Nach dem ersten Weltkrieg fand die Huter'sche Psychophysiognomik durch die Tätigkeit von Amandus Kupfer auch Eingang in speziell jüdischen Kreisen. 

Angeregt durch sein Buch "Grundlagen der Menschenkenntnis" war Monic Kincler in dem holländischen Zionistenblatt "Bar Kochba" und in US-Zeitungen (z. B. "New Yorker Staatszeitung und Herold") mit umfangreichen Abhandlungen über Carl Huters Psychophysiognomik hervorgetreten. 

Auf seine dringende Empfehlung hin war Chaim Weizmann, ein damals bedeutender Zionistenführer, und mehrere weitere Herren, die von einem Zionistenkongress in Wien kamen, bei Amandus Kupfer in seinem Hause und fragte ihn um seine Meinung und Rat, ob es wohl richtig sei, dass er und seine Gesinnungsfreunde einen eigenen jüdischen Staat anstrebten, und ob sie diesen zu verwirklichen wohl imstande seien. 

Amandus Kupfer überlegte und antwortete, dass dies das beste sei, was er, Weizmann, und seine Freunde tun könnten und dass sie bestimmt Erfolg haben würden - Chaim Weizmann wurde nach dem Zweiten Weltkrieg der erste Staatspräsident des jüdischen Nationalstaates Israel.»

Der hier angesprochene Zionistenkongress fand im Sommer 1925 in Wien statt. Im Anschluss an diesen Kongress suchten die erwähnten Herren Amandus Kupfer in seinem Haus in Schwaig bei Nürnberg auf.


Chaim Weizmann (1874-1952) hat einen wesentlichen, wenn nicht denentscheidenden Beitrag geleistet zur Gründung des Staates Israel. Ob sich Weizmann von Amandus Kupfer, falls ihm dieser von der Staatsgründung abgeraten hätte, auf einen anderen Weg hätte bringen lassen, ist natürlich ungewiss. 

Wie Chaim Weizmann die Ratschläge Kupfers bewertet hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Vielleicht wird eine zukünftige Forschung in den Publikationen und im Nachlass von Chaim Weizmann und seinen Begleitern Dokumente finden, die auf diese Beratung Bezug nehmen.


Es ist jedenfalls bemerkenswert, dass sich der Führer der zionistischen Bewegung und spätere israelische Staatsgründer bei einem Huter-Schüler und Physiognomen beraten ließ. Weizmanns Familie genießt nicht nur in England, sondern auch in Israel und in der ganzen Welt großes Ansehen. Heute ist ein Neffe von Chaim Weizmann israelischer Staatspräsident [Stand 1997].


Dass Amandus Kupfer mit seiner Empfehlung nicht beabsichtigte, einen Staat zu fördern, der andere Ethnien und Religionen radikal verdrängt, sondern eher einen Staat, in dem nebeneinander verschiedene Ethnien und Religionen leben können, kann man, ist man Kenner seiner literarischen Werkes, als sicher betrachten.


Es ist auch gewiss, dass Kupfer die Staatsgründung nicht deshalb empfahl, weil er die Juden auf diese Weise aus Deutschland entfernen wollte. Es sind ihm keineantisemitischen Absichten nachzuweisen, und ich persönlich bin aus meiner Kenntnis des Kupfer'schen Wirkens und Schreibens sicher, dass er keine antisemitischen Tendenzen hatte.


Dasselbe ist auch von der Huter'schen Psychophysiognomik zu sagen. CarlHuter hat zu dieser Frage verschiedentlich Stellung genommen. Er lehnte jede Form der Diskriminierung, auch die aus ethnischen Gründen, ab. Erkritisierte den zu seiner Zeit offen prangenden Rassen- und Klassengeistebenso wie das auf Klassenkampf gerichtete Verhalten der Sozialdemokraten und Kommunisten, denn deren Klassenkampf ist ein Analogon zum Rassenkampf.


In der von Käthe Kupfer herausgegeben Publikation ist weiterhin zu lesen:

«Dass man heute aber, da das Judentum unsäglichen Leiden und Verfolgungen ausgesetzt war, in denen es als Gesamtheit und in Einzelpersönlichkeiten einen Heroismus und Edelmut offenbarte, der eines Volkes mit großer nationaler Kultur und Geschichte würdig ist, diesem gegenüber einen besonderen Takt und Adel der Gesinnung walten lässt, der Kritik tunlichst vermeidet, der die furchtbaren Wunden nicht aufreißt, sondern zu heilen und zu mildern sucht, ist ein selbstverständliches Gebot nicht nur der Menschlichkeit, sondern der Selbstachtung insbesondere für jeden Deutschen.»


 

Amandus Kupfer und das Dritte Reich

Es ist in diesem Zusammenhang auch interessant zu wissen, wie das Dritte Reich sich zu Amandus Kupfer stellte. Es sei dies exemplarisch dargestellt mit einem Artikel, der im November 1937 in der Zeitung «Der Angriff», Berlin, erschienen ist. Diese Zeitung wurde vom Propagandaminister Dr. Joseph Goebbels herausgegeben.

Abbildung 5 zeigt den rechten oberen Teil eines Artikels, der eine Ausgabe des «Menschenkenners» (Nr. 58/1937) verhöhnt. Das Wortspiel mit dem Wohnort Kupfers ist eine Aufforderung und eine Drohung zugleich.

Der redaktionelle Beitrag versuchte Kupfer so dümmlich und die Physiognomik so abwegig wie möglich hinzustellen.

Die Seite wurde mit der Karikatur Abbildung 7 abgeschlossen.

Mit solchen Artikeln wurde der Gefolgschaft Hitlers der Wille des Führers bzw. des Propagandaministers mitgeteilt, es wurde so mitgeteilt, was erwünscht ist und was nicht. Kupfer sollte schweigen! Kupfer schwieg daraufhin nicht. 

Erst als die Gestapo sämtliche erreichbaren Druckwerke des Verlages von Amandus Kupfer, d. h. insbesondere die Werke von Carl Huter und von Amandus Kupfer, durch die Gestapo abgeholt und vernichtete hatte, schwieg er. 

Amandus Kupfer selbst wurde auf Anordnung der Gestapozentrale in Berlin verhaftet. Dem Beamten, der ihn verhaften musste, war er persönlich bekannt. Er musste Amandus Kupfer verhaften, eine weitere Weisung hatte er allerdings nicht. 

Deshalb ließ er ihn, nachdem er die pflichtgemäß erfolgte Verhaftung nach Berlin gemeldet hatte, wieder frei. Amandus Kupfer war, das ist die einzig mögliche Schlussfolgerung aus diesem Vorgang, auch physisch bedroht. Unabhängig voneinander und zu einem weit auseinanderliegenden Zeitpunkt haben mir zwei Söhne von Amandus Kupfer über diesen Vorgang mündlich berichtet, Siegfried und Johannes Kupfer.

[Hinzugefügt:

Es sei hiermit wiederholt auch darauf hingewiesen, daß vor der Staatsgründung Israels Chaim Weizmann und Amandus Kupfer sich persönlich begegnet sind. Weizmann wurde nach Gründung des Staates Israels erster Präsident. Weizmann besuchte in den 20er Jahren Amandus Kupfer bei Nürnberg und fragte um physiognomische-psychologische Beratung zu dem Vorhaben Gründung des Staates Israel.
ENDE]

Nachdem die Gestapo bei Kupfer ausgeräumt hatte, konnte er natürlich nichtmehr publizieren, schreiben aber konnte er trotzdem. Er schriebdas «Buch von 1941», vergrub das Manuskript mit Durchschlägen in einer Zinkkassette und veröffentlichte es 1948, nach dem Krieg also, in der Schweiz. 

Einer der amerikanischen Zeugen der Ausgrabung, Lt. Davis, nahm einen Durchschlag des Manuskriptes bei der Ausgrabung zu sich, um zu gewährleisten, dass vor der Drucklegung nichts geändert wird.

Aus diesem Buch habe ich die Bestätigung von Zeugen der Ausgrabung (Abbildung 8) sowie eine Bildzusammenstellung ausgewählt.

Die Gegenüberstellung auf Abbildung 9 sagt eigentlich, lässt man sein gefühlsphysiognomisches Vermögen walten, schon alles über den Inhalt des Buches. 

Es ging Kupfer bei dieser Bildzusammenstellung besonders darum zu zeigen, dass Hitler eine Stirn und geistiges Fassungsvermögen hatte wie ein Urmensch, der vielleicht vor 30'000 Jahren lebte. 

Kupfer schrieb dazu, dass Hitler die praktische Klugheit, die logische und philosophische Denkfähigkeit und Schlussfolgerungsfähigkeit, das ethische Denken, die warmen menschlichen Vernunftkräfte und die damit in Verbindung stehende Güte und Menschenliebe weitgehend gefehlt hätten. Es habe ihm auch, wenn er von solchen Dingen gehört oder gelesen habe, das emotionale Erinnerungs- und Festhaltevermögen für den Inhalt solcher Begriffe gefehlt. Er wusste wohl, dass es solche Sachen gibt, er kannte die Worte dafür, das mit solchen Worten Gemeinte jedoch verblasste schnell in seinem Gedächtnis. 

Kupfer schrieb es 1941 so: «Daher weiß Hitler wohl, dass diese Dinge da sind, er kann unter Umständen dieselben loben, aber sie haben für ihn keinen fassbaren Wert; Wert hat für ihn nur, was er begreifen kann und das sind die Gebiete, für die er die Organe in seiner starken Unterstirnbildung hat, die reale und objektive Beobachtung, Auffassung und Vorstellung, die Sach- und Fachkenntnis der materiellen Welt. Alles andere, was darüber hinaus geht, ist für ihn unwertig, ja höchst überflüssig und unbequem, das verursacht ihm Schwierigkeiten, Hemmnisse und muss seiner Erkenntnis nach radikal beseitigt werden, und wenn es auf einen Wink von ihm nicht von selbst verschwindet, dann wird es mit Gewalt vernichtet. (...)


Huter geißelt in einem Gedicht diese kulturlose Parteigötzenmacht:

‹Staatsinteresse über alles,
Schreit bald jeder Schinderhannes.›

Unter Hitlers Herrschaft wurde die Parole ausgegeben: 

Gemeinnutz geht vor Eigennutz. Das Volksinteresse geht über alles. Und unter dieser Devise wurde jeder Schinderei Tür und Tor geöffnet. (...) Nur die reale Naturwissenschaft und ihre Ausnutzung, reale Beobachtung und Architektur, gerade, kahle Linien mit ihrer Geistesarmut, brutales, rohes Triebleben, bar jeder höheren vernünftigen Erkenntnis, Fahnen, grelle und rote Farben im Übermaß, Abzeichen, Bänder, Orden, bunte Uniformen, Mützen und Litzen, Trompeten und Fanfaren, Marschmusik, Massenversammlungen, wo einer wie der andere aufmarschiert, Abtötung alles Individuellen, Fastnachts- und Jahrmarktskram usw., dabei alles besitzen und alles haben, alles sich brutal und roh aneignen, wobei doch noch das Gefühl der Besitzlosigkeit bleibt, da ja auch der höhere ökonomische Sinn fehlt, - und sich selbst noch zum Genie, ja zum Gott zu erheben, - das ist bei (Hitler) Selbstverständlichkeit ...


[Hinzugefügt: 

Mit der weltersten Digital-Publikation von der gute Menschenkenner 82 von insgesamt 101 großformatigen Zeitungsausgaben wird hiermit versucht die Reaktion von Amandus Kupfer auf den Beginn des Zweiten Weltkrieges nachzuzeichnen. Hauptquelle sind die genannten 101 Ausgaben. 

Diese großformatigen Zeitungsausgaben wurden von Amandus Kupfer von August 1932 bis Juni 1941 herausgegeben.
Es ist wissenschaftshistorisch Tatsache, dass der Herausgeber Amandus Kupfer schon in den ersten beiden großformatigen Zeitungen, Der gute Menschenkenner Nummer eins und zwei, also bevor Adolf Hitler Reichskanzler Januar 1933 und Führer von Deutschland wurde, diesen in Nummer zwei im Jahr 1932 diplomatisch aber eindeutig als nicht geeignete oberste Führungskraft für Deutschland klar kennzeichnete.
Nummer eins stellte dem Leser sozusagen das naturwissenschaftliche „Führer-Prinzip“, also den tatsächlichen Bauplan der Natur, insbesondere die Naturell-Typenlehre Carl Huters und die darauf aufbauende Rangordnung der Persönlichkeiten vor. 

In Nummer zwei ebenfalls Jahr 1932 wurde Adolf Hitler in Bild und Text, diplomatisch, aber für den genau Lesenden und Kenner der Huterschen Menschenkenntnis klar und unmißverständlich als nicht geeignet für das höchste politische Amt Reichskanzler Deutschlands charakterisiert. Dies ist eine wissenschaftshistorische Sensation! 

Personen, die Adolf Hitler zu direkt und undiplomatisch kritisiert hatten, wurden schon im Jahr 1933 ermordet. Beispiel ein Herausgeber in München.
ENDE]

Im Garten einer Nervenheilanstalt für reiche Leute trifft man wohl solche Typen. ... Unter dem Vorwand "Das Volksinteresse über alles" werden ganze Nationen vernichtet; das eigene Volk wird bis zum Letzten ausgebeutet, die Welt mit unmäßigem Geschimpfe und Geschrei in einer raffinierten Propaganda überzogen und zwar mit dem Gehabe einer gottähnlichen Genialität und Unfehlbarkeit.

Die Unsinnigkeit solcher Handlungen wird nicht erkannt... Jedoch verlangt er obendrein, dass ihn alle die unterdrückten Menschen, trotz Grausamkeit, Not und Vernichtung, womit er die Welt überzieht, über alles lieben sollen.»

Diese Sprache war wohl deutlich genug; es hätte Kupfer sicher das Leben gekostet, wären diese Texte durch die Gestapo gefunden worden.

Wer möchte nach der vorstehenden "Ehrung" Kupfers durch Goebbels und nach der Hitler-Beschreibung, die hier nur auszugsweise wiedergegeben ist, noch behaupten, die Huter'sche Psychophysiognomik hätte dem Dritten Reich zugedient?

["Buch von 1941" ist vollständig digital auf Hauptseite von Carl-Huter-Zentral-Archiv, www.chza.de Rubrik "Licht", Wiederherausgeber Wolfgang Timm, Husum, einzusehen]



Im Dritten Reich wurde Schillers «Wilhelm Tell», den Amandus Kupfer als Hauptwerk Schillers bezeichnet, nicht aufgeführt, da man befürchtete, es könnte dadurch der Widerstand gegen das diktatorische Regime beflügelt werden.
Schiller war, was mindestens jedem Gebildeten auch damals bekannt war, der Dichter eines idealistischen und individuellen Freiheits- und Schönheitsideals, das absolut nicht in den Rahmen des Dritten Reiches passte.
Als Nationaldichter konnte ihn das Dritte Reich zwar vereinnahmen; Kupfer jedoch wies daraufhin,dass sich Schiller weniger um Nationalismus, als um Freiheitskämpfe und deren idealen Werte kümmerte, wie das der Inhalt des «Wilhelm Tell» ist. Im «Wilhelm Tell» wird die Ermordung tyrannischer Herrscher als eine mit einer sonstigen Mordtat nicht vergleichbare, gerechtfertigte und moralische Tat dargestellt.
Man kann wohl nicht sagen, dass Kupfer damit direkt zur Ermordung Hitlers aufgerufen habe; man kann aber auch nicht sagen, dass er, der durch die Gestapo sorgfältig kontrolliert wurde, sich den Mund hat verbinden lassen. In der Tat steckt in diesem Text eine Wertung der damaligen Zeit, die Hitler und den Behörden des Dritten Reiches nicht geschmeichelt hat.

Wer das Dritte Reich physisch überleben wollte, der konnte das, was hier diskret, jedoch unmissverständlich ausgedrückt wird, im Jahre 1939 nicht offen drucken.
Der Hauptartikel in «Der gute Menschenkenner», Nr. 82, November 1939, ist jedoch nicht Schiller und seinem «Wilhelm Tell» gewidmet, sondern dem Bild von Charles Gleyre «Les illusions perdues».
Seiner Abhandlung stellt Kupfer das folgende Gedicht voran:
Die süßen Bilder, wie weit, wie weit -
Wie schwer das Leben, wie trübe;
Fahr wohl, fahr wohl, du selige Zeit, -
Fahrt wohl, ihr Träume der Liebe.

Charles Gleyre wurde 1806 in Chevilly im Waadtland geboren. Die künstlerische Ausbildung erhielt er ab 1825 in Paris und Rom. 1834 bis 1837 war er zeichnender Reisebegleiter auf einer Orientreise. Von 1838 an lebte er in Paris, wo er besonders als Lehrer eine besondere Attraktion genoss. Er unterrichtete Künstler wie Anker, Monet, Renoir und Piloty.
Den künstlerischen Durchbruch erlebt Gleyre im Jahre 1843 mit dem Bild «Le Soir», das später «Les Illusions perdues» genannt wird.
In feinfühliger Weise drückte Gleyre mit diesem Bild eine damals allgemein vorhandene Stimmung aus, eine Stimmung, die auch von einer ganzen Reihe anderer Künstler, Musiker, Dichter und Maler, dargestellt wurde, nämlich den Abstieg von den großen Idealen hin zu einer nüchternen Realität. Die Musen im griechischen Kahn werden durch den Abendwind vom Ufer weggetrieben. Schon bald werden sie verschwunden sein. Der Sänger am Ufer verliert seine anregenden lieblichen ethisch-ästhetischen Musen und sinkt müde in sich zusammen. Es nachtet.
Dieses Bild, so kann man es heute feststellen, ist sinnbildlich nicht nur für die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts, sondern für die ganze Zeitepoche nach 1843 bis heute.
Gleyre hat diesem Bild ein Gegenstück zugedacht, das er «Le Matin» (Der Morgen) oder auch «Le Paradis terrestre» (Das irdische Paradies) nannte. Dieses Werk ist in gewisser Weise das künstlerische Testament Gleyres. Es blieb jedoch unvollendet.
Das Motiv und der Ausdruck dieses Bild erinnert sehr an einen Text von Carl Huter über das ideale Verhältnis zwischen den Geschlechtern. Dieser Text lautet: «Mann und Frau sollen sich zueinander verhalten wie der Goldene Schnitt.
Der kleinere Teil soll im gleichen Verhältnis zu dem größeren stehen wie der größere zum Ganzen.
Das heißt: Die Frau liebe den Mann so stark wie der Mann die Frau und sich zusammengenommen liebt. Dies geschieht bei normalem ethischem Empfinden in der geschlechtlichen Vereinigung. Die Frau soll also auch außerhalb dieses Liebesvorganges den Mann ebenso gleich stark heilig lieben. Dann erst löst sie ihre Aufgabe als Gattin.
Der Mann aber liebe 1. das Ideale, 2. das Ich und 3. die Frau in gleich starkem Verhältnis wie das Verhältnis des Goldenen Schnittes ist.
Im Übrigen, also in der Beziehung der Geschlechter zur übrigen Umwelt, vertrat Huter die Ansicht, dass in allen Bereichen volle Gleichberechtigung und Gleichstellung die Regel sein solle. Gleyre schuf neben vielen Portraits auch eine Anzahl von Historienbildern, so das Bild «Major Davel».
Die natürliche Rangordnung der Persönlichkeiten im Sinne Carl Huters, die hier angesprochen wird, steht in vollständigem Gegensatz zu der im Dritten Reich und in den sozialistischen Diktaturen praktizierten oder zu der von Friedrich Nietzsche (Gewaltübermensch-Theorie) propagierten. 

Feinheit, Idealität und Verinnerlichung, das was die griechischen Musen inspirierten und was ihr göttlicher Meister Apollo verkörperten galt und gilt ihnen als Verweichlichung und als Entartung. Von Verbrechen begleitetes Entfalten des Tatlebens, etwa wie es dem Ausdruck der Farben Braun, Rot und Schwarz entspricht, war dahingegen angesagt. Dieses beherrschte weitgehend das 20. Jahrhundert.

Carl Huter lehrte eine andere Gesellschaftsordnung als die, die im 20. Jahrhundert unter den Fahnen verschiedener gegensätzlicher Ideologien herrschte. Amandus Kupfer lehnte sich gegen diese Art der Gesellschaftsordnung und Machtausübung auf. Kupfers Reaktion auf den Kriegsbeginn ist jedenfalls unmißverständlich.

VERLORENE ILLUSIONEN
Fahr wohl, du selige Zeit –
Fahrt wohl, ihr Träume der Liebe! -
Sind alle Vorstellungen und Wünsche
DAS EWIGE SEHNEN NACH GLÜCK
UND IDEALEM LEBEN
Nur Träume, nur Illusionen,
die über kurz oder lang an
der rauhen Wirklichkeit des
Alltags zunichte werden –
Oder ist es möglich,
trotz hartem Daseinskampf
einen Idealzustand des
Lebens zu erreichen? -

NICHTS GEHT VERLOREN,
WAS DER MENSCH IN LIEBE
AN GUTEM UND SCHÖNEM
GETAN HAT.
Will der Künstler vielleicht mit seinem Werk, einer allegorischen Darstellung, sagen, daß hier noch etwas im Leben des Mannes fehlt, – daß er versäumte, was plötzlich in seinen Träumen als edles Spiegelbild erwacht?! – Hat der Künstler vielleicht sein Bildwerk an die griechische Sage von dem Fährmann angelehnt, der die Toten in seinem Schiff gegen ein Entgelt hinüberfährt in das Land der Seligkeit, von wo sie nie wieder zurückkehren? –

Dann ist der Sinn des Bildes unschwer zu verstehen: In der Idealität, Verfeinerung und ethischen Schönheit ist der wahre Wert des Lebens zu suchen, der über allem harten Kampf als leuchtendes Bild, – als das zu erstrebende Ziel stehen sollte.
Der Künstler hat sagen wollen: Was nutzt aller harter Kampf des Lebens, wenn nicht die Kunst, die Dichtung, die Wissenschaft, Schönheit und Idealität richtungsgebend sind? – Dann bleibt alles, was der Mensch erhofft, Traum und Illusion.
Die Glocken aus dem Cheruskerwalt [Hinzugefügt]
Der Künstler hat aber auch sagen wollen, daß das Ideal des Lebens nicht nur ein Traum ist, sondernauch Wirklichkeit werden kann.
Ohne diese Ideale der Erhabenheit und Schönheit bleiben die süßesten Träume unerfüllt. Alle Ideale des Lebens aber finden ihre Erfüllung, wenn Kunst und Wissenschaft, das Streben nach Höherem und Schönerem das Leitmotiv des Lebens sind, das auch in Einklang mit der großen Natur und ihrer Entwicklung steht.
Wie das aber zu erfüllen ist, – auch das hat der Künstler sehr eindringlich zum Ausdruck gebracht.
Der Wahrheit und der Schönheit das ganze Sein

Das Gute und Große, die ganze Herrlichkeit des Lebens findet im ideal schönen Menschen Ausdruck und lebendig wirksame Verkörperung. Wenn der starke Mensch der Herr der Erde ist, so ist der schöne und ideale Mensch hier vom Künstler als der Halbgott derselben dargestellt.

Es ist der Mensch, der das Ideale des Lebens, die Verinnerlichung und Veredelung über alles stellt, der die ideale Kunst und Wissenschaft in sich trägt, der alles Schwere überwindet, hinter sich gelassen hat und das Leben leicht, glücklich, gesund, freudig und ideal schön gestaltet und verfeinert.
Ohne dieses sind alle Hoffnungen „Verlorene Illusionen“, Träume, die nie zu verwirklichen sind.
Der Künstler hat dargestellt, daß in einer großartigen Erdennatur der ideale Mensch das Glück bringt, - das er hier an den Augen des realen Wirklichkeitsmenschen, des Wanderers, wie eine Vision vorbeiziehen läßt.
In den Formen lebt der Geist

Heute aber wissen wir, daß der Lebensgeist die Formen baut, daraus spricht und mit aller nur wünschenswerten Deutlichkeit zu erkennen ist, - daß daher alle Ideale eine naturwissenschaftliche und praktische Unterlage haben müssen; - daß der Plan einer großen und allmächtigen Natur, die offenbar das Glück des Lebens erstrebt, der ist, dem idealen, hochbegabten und edlen Menschen überall den Preis des Lebens zu sichern, weil mit ihm die Schönheit, die Gesundheit, die Kunst und Wissenschaft und das große Glück des Lebens Erfüllung wird.

Dogma

Die tiefer Denkenden hielten sich zuerst vornehm zurück, aber viele prüften auch nach und fanden meine Angaben bestätigt. Sie erkannten an, daß durch mich der Nachweis für die dritte Weltenergie, die Eigenbeseeltheit und Allbeseeltheit der Materie, erbracht worden war.

Aber ich befand mich damit plötzlich inmitten von Kämpfen und Angriffen gebildeter und nichtgebildeter Materialisten, die wie sich bald herausstellte, Feinde der Kirche und der Religionslehren, sowie des Okkultismus und verwandeter Gebiete waren und die sich einbildeten, die Kirche könne durch meine Entdeckungen vielleicht neue Stützpunkte für ihre Gottes-, Geist- und Glaubensanschauungen gewinnen. 

Aus diesem Grunde glaubten manche von ihnen, sie müßten mich und die an das Licht gezogenen, neuen Tatsachen geheim halten, ableugnen, verschleiern und bekämpfen.

Dieser Wahn ist aber ebenso unehrlich als auch unhaltbar, denn die Wahrheit ist eine Macht, und niemand vermag sie zu hemmen und zu unterdrücken. Hat sich die materialistische Weltanschauung in manchen Punkten geirrt, nun, so mögen die Anhänger derselben das doch ruhig eingestehen und sich nicht neuen und tieferen Forschungen verschließen.

Kampf um Macht [Hinzugefügt]
Die eifersüchtige Bewachung und die Verharrung auf alten Irrtümern ist kein Beweis von hervorragender Intelligenz. Die Wissenschaftlichkeit hängt in letzter Linie nicht vom Beibehalten irriger Anschauungen ab, sondern vom Fortschreiten in der Erkenntnis der Wahrheit. Jede echte Wissenschaft und ihre Anhänger sind verpflichtet, neue Tatsachen zu prüfen und den Wahrheitsbringer zu fördern und zu schützen. Solche tüchtigen Vertreter echter Naturforschung fand ich viele, aber die Fanatiker der Gegenpartei ereiferten sich darüber um so mehr, und so kam ich ohne Schuld in den Kampf wissenschaftlicher Meinungen und Irrungen und damit in den Kampf um die Weltanschauung – nur weil ich einige Tatsachen nachgewiesen hatte.
Dieser Kampf Huters ist ein Beispiel dafür, daß es zwischen dem harmonisch guten und dem bösen Prinzip keine Versöhnung gibt. Es gibt nur einen Kampf für das Gute, die Wahrheit und Schönheit bis zur völligen Überwindung alles Häßlichen und Bösen.

KAMPF MK HU KUPFER

Daher wird auch der gute Mensch lernen müssen aus seiner Reserve und Tatenlosigkeit herauszutreten, d.h. er wird durch immer neues Ungemach und Unglück dazu veranlaßt, er wirdzum Kämpfer für Wahrheit, Recht und Schönheit werden müssen, weil es keinen andern Weg der Höherentwicklung und zur endlichen Erreichung des Menschenglückes gibt.


Quelle/Linkhttp://helioda1.wordpress.com/2009/12/page/2/ 



 

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