Freitag, 28. Februar 2014

REGIERUNG SPIONIERT BEVÖLKERUNG ÜBER WEBCAMS AUS. (HELIODA1)

Weitere »Verschwörungstheorie« als wahr erwiesen: Regierung spioniert Bevölkerung über Webcams aus


Tyler Durden


Quelle: Kopp Online

Ich erinnere mich noch genau, dass ich mich vor vielen Jahren schon entschied, die Linse meiner Webcam mit einem Stück Klebeband zu verschließen, nachdem mir bewusst geworden war, dass auf meine Computer-Webcam ferngesteuert zugegriffen werden könnte. Ich erinnere mich auch noch gut an die Gesichter, die meine Freunde zogen, als sie das bemerkten und nach dem Grund fragten. Sie hielten mich für übergeschnappt. Es wurde nicht einmal mit mir in aller Ruhe darüber geredet, da die Vorstellung, die Regierung oder der Geheimdienst NSA könnte oder würde unschuldige Amerikaner über ihre Webcams ausspionieren, den meisten Menschen damals absurd und grotesk erschien.

Dieses Thema ist nicht gerade neu, und ich hatte es bereits im vergangenen April mit meinem englischsprachigen Artikel »Ein Blick auf die Schadprogramme, die das FBI benutzt, um über Webcams zu spionieren« aufgegriffen. 

Dank Edward Snowden wissen wir heute mehr, viel mehr.


 

Die britische Tageszeitung The Guardianschrieb dazu:

»Wie Geheimdokumente enthüllen, fing der britische Geheimdienst Government Communications Headquarters (GCHQ) mit Unterstützung der amerikanischen NSA Webcam-Standbilder von Millionen von Internetnutzern, gegen die keinerlei Verdacht vorlag, ab und speicherte sie.


In GCHQ-Dokumenten aus dem Zeitraum 2008 bis 2010 heißt es ausdrücklich, dass ein Überwachungsprogramm mit dem Decknamen ›Optic Nerve‹ (›Sehnerv‹) massenweise Standbilder aus Yahoo-Videochats sammelte und sie in den Datenbanken des Geheimdienstes speicherte. Dabei spielte es keine Rolle, ob die betreffenden Personen Zielpersonen des Geheimdienstes waren oder nicht.


Allein in einem Zeitraum von sechs Monaten im Jahr 2008 sammelte der Geheimdienst Webcam-Bilder von mehr als 1,8 Millionen Yahoo-Nutzern weltweit. Unter den Fotos befand sich eine erhebliche Anzahl von Bildern eindeutig sexuellen Inhalts.


Die GCHQ verfügen nicht über die technischen Möglichkeiten, sicherzustellen, dass von dem Programm keine Bilder britischer oder amerikanischer Staatsbürger gesammelt und gespeichert werden. Zudem gibt es nach britischem Recht keine Beschränkung, die es britischen Geheimdienst-Analysten verbietet, auf Bilder von Amerikanern ohne eine richterliche Einzelfallbefugnis zuzugreifen…


Das System, das in beängstigender Weise an den allgegenwärtigen Televisor in George Orwells 1984 erinnert, wurde zu Experimenten im Zusammenhang mit der automatischen Gesichtserkennung benutzt, um GCHQ-Zielpersonen zu überwachen und auch neue potenzielle Zielpersonen zu ermitteln. Solche Durchsuchungen des Internets könnten dazu eingesetzt werden, Terrorverdächtige oder Kriminelle aufzustöbern, die sich zahlreicher anonymer Nutzernamen bedienen.


Das Programm speicherte keine vollständigen Video-Chats, sondern ›nur‹ alle fünf Minuten ein Standbild aus dem Feed des jeweiligen Nutzers. Auf diese Weise wollte man zum Teil den Vorgaben gesetzlicher Menschenrechtsvorschriften entsprechen und gleichzeitig eine Überlastung der GCHQ-Server durch die sonst anfallende Datenmenge vermeiden.«



[Hinzugefügt: DAS GROSSE DENNOCH - CARL HUTERs ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS / MENSCHENLIEBE

GESAMTSCHAU-DIGITAL: CARL HUTERs ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS & SCHÖNHEITSLEHRE by Diplom Psychologe WOLFGANG TIMM, HUSUM u. MADRID.


CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV, CHZA, Husum u. Madrid, und PHYSIOGNOMISCHE GESELLSCHAFT SCHWEIZ, PGS, Zürich u. Basel, KOOPERIEREN


ENDE]



Die vorgelegten Dokumente lassen zwar keine Rückschlüsse darauf zu, ob auch noch andere Nutzer als Yahoo-Kunden im gleichen Maße betroffen waren oder sind, aber in einem Dokument werden etwa die vielversprechenden Potenziale und Fähigkeiten der Kinect-Kamera der Xbox 360 mit Interesse erörtert. 

Diese Kamera werde auch für den »ganz alltäglichen Webcam-Verkehr« genutzt und eigne sich daher für die Einbeziehung in ein umfassenderes Programm.


 

Dieser Hinweis darauf, dass überlegt wurde, die Kinect-Kamera zu Spionagezwecken zu missbrauchen, ist interessant, da ich mich bereits im letzten Frühjahr in einem Blogbeitrag unter der Überschrift »Was steckt so alles in Ihrer Xbox? Zahlreiche Überwachungsgeräte« dazu geäußert hatte.


 

Aus bereits zuvor im Guardian veröffentlichten Dokumenten geht hervor, dass sich auch die NSA mit den Möglichkeiten beschäftigte, die Videofähigkeiten der Spielkonsolen für ihre Überwachungszwecke einzuspannen.

 

Über den Missbrauch von Webcams und Spielkonsolen hinaus suchen GCHQ und NSA nach genaueren und ins Einzelne gehenden Systemen zur Gesichtserkennung, wie etwa Iris-Erkennungskameras

»Man denke nur an den Film Minorit Report, in dem Tom Cruise mitspielte«, heißt es in einer Geheimdienst-Präsentation.


 

Vergessen Sie nicht: Ihre Regierung liebt Sie – insbesondere Ihre Nacktfotos.

 


Anmerkung der Redaktion: 

Ein Spionageabkommen ist gar nicht möglich, da die USA aufgrund der Haager Landkriegsordnung spionieren können wie sie wollen. Dies gilt bis zu einem Freidensvertrag den die Bundesrepublik nicht unterzeichnen kann!

  

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