Dienstag, 11. Februar 2014

PAPIERTIGER IN BRÜSSEL: DIE EU BRAUCHT DIE SCHWEIZ - NICHT UMGEKEHRT. (HELIODA1)

Quelle: Deutsche Wirtschafts Nachrichten vom 11.02.2014

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Der Wahrheit und der Schönheit das ganze Sein
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Die zahlreichen Drohungen von EU-Funktionären gegen die Schweiz sind reiner Theater-Donner: Die EU importiert Güter im Wert von 108 Milliarden Euro in die Schweiz. Damit ist die Schweiz einer der besten Kunden der EU.

Brüssel kann die Schweiz mit nichts erpressen. Die EU fürchtet allerdings, dass die Europäer anhand des Schweizer Beispiels die Einführung der Demokratie auf EU-Ebene fordern könnten. Das wäre eine echte Bedrohung für das aktuelle System.

 

Friedensnobelpreis-Träger Herman Van Rompuy bei einem Schweiz-Besuch bei Micheline Calmy-Rey im Jahr 2011: Die EU kann der Schweiz gar nichts befehlen, weil die Schweiz ein zahlender Kunde ist. (Foto: dpa)

Friedensnobelpreis-Träger Herman Van Rompuy bei einem Schweiz-Besuch bei Micheline Calmy-Rey im Jahr 2011: Die EU kann der Schweiz gar nichts befehlen, weil die Schweiz ein zahlender Kunde ist. (Foto: dpa)

 

Die EU hat im Streit mit der Schweiz um die Freizügigkeit des Personenverkehrs wenig Spielraum. Denn obwohl die EU-Funktionäre im ersten Überschwang die Schweiz attackierten und ihr schwere wirtschaftliche Nachteile androhten, haben die EU-Staaten mehr zu verlieren als die Schweizer: Die Schweiz ist eines der weniger Ländern, mit denen die EU einen Handelsüberschuss erwirtschaftet. Schweizer Unternehmen kauften im Jahr 2013 Güter im Wert von 108 Milliarden Euro von EU-Staaten – 74 Prozent aller Einfuhren. Über 30 Milliarden Euro gehen davon allein an Deutschland. Die Eidgenossen exportierten dagegen nur 90 Milliarden Euro in die EU – das sind 55 Prozent aller Schweizer Exporte. Im Jahr 2000 waren es noch 63 Prozent gewesen.

 [Hinzugefügt by W. Timm / Carl-Huter-Zentral-Archiv, Husum & Madrid:

GESAMTSCHAU-DIGITAL: CARL HUTERs ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS & SCHÖNHEITSLEHRE by Diplom Psychologe WOLFGANG TIMM, HUSUM & MADRID.

CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV, CHZA, Husum u. Madrid, und PHYSIOGNOMISCHE GESELLSCHAFT SCHWEIZ, PGS, Zürich u. Basel, KOOPERIEREN.

Bedeutsames Grundlagenwissen in PSYCHOLOGIE & MEDIZIN:
HEILWISSEN 1898. Autor CARL HUTER, Nichtakademiker, Privatgelehrter.
HAUPTWERK MENSCHENKENNTNIS 1904 bis 1906.
(Wissenschaftshistorische Totalerfassung-Digital by Medical-Manager WOLFGANG TIMM, Husum-Schobuell.Es existieren ca. 12.000 Seiten Original-Material.)

Fachschrift PHYSIOGNOMISCHE PSYCHOLOGIE Nr. 72, Oktober 2011, zum 150. Geburtstag vom BEGRÜNDER MENSCHENKENNTNIS publizierte die vom Autor WOLFGANG TIMM recherchierte PRIMÄRLITERATUR 1893 bis 1952.
CARL HUTER (1861-1912): BEGRÜNDER ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS & KALLISOPHIE.

Fragt man aber: "WER WAR CARL HUTER?" - so lautet die Antwort:
EIN EINFACHER DEUTSCHER MANN, DER DURCH FLEISS UND GUTE BEGABUNG MEHR WAHRHEITEN FAND ALS ANDERE VOR IHM.
Quelle: DgM ZEITUNGSAUSGABE Nummer 3 (von 101). 1932. Hrsg. Amandus Kupfer (1879-1952).

Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - "HAFTUNG VON LINKS" hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch das Setzen eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann - so das LG - nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Hiermit distanzieren wir uns ausdrücklich von den verlinkten Seiten, ebenso vom Inhalt übernommener Artikel.

Diplom Psychologe Wolfgang Timm / Carl-Huter-Zentral-Archiv & Kommission 146.
www.chza.de

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Die EU hat also das allergrößte Interesse, dass sich die Lage in der Schweiz weiter gedeihlich entwickelt: Sollten sich die Schweizer entschließen, künftig mehr aus Asien zu importieren als aus der EU, brächte dies bedeutende Nachteile für die EU.

 

Nach den USA, China und Russland ist die Schweiz der viertwichtigste Handelspartner der EU. Für die Exporteure war die Alpen-Republik von Januar bis Oktober 2013 sogar hinter den USA der größte Absatzmarkt für Waren. Auf der Rangliste der EU-Importländer steht die schweizerische Wirtschaft auf Platz vier. Anders als mit dem Energie-Lieferanten Russland und China als Hersteller von eher billigen Gütern hat die EU mit der Schweiz einen Handelsüberschuss – die Exporte sind also höher als die Importe.

 

Daher sind alle Aktionen der EU von rein symbolischem Charakter – oder die EU schneidet sich ins eigene Fleisch: Denn die zentrale Lage der Schweiz macht das Land in logistischen Fragen unverzichtbar für die EU. Das gilt etwa für den Strommarkt. Hier hat die EU in einer heldenhaften Geste die Verhandlungen über einen grenzüberschreitenden Stromhandel ausgesetzt. Neue Verhandlungen seien gegenwärtig nicht abzusehen, sagte eine EU-Sprecherin am Montag.

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Das weitere Vorgehen müsse im größeren Kontext der bilateralen Beziehungen analysiert werden. Das Abkommen mit der Schweiz soll einen geplanten Energie-Binnenmarkt der 28 EU-Staaten ergänzen. Die Teilnahme des Alpenstaates wäre wichtig für die Anbindung von Staaten wie Italien.

 

Die Aufregung in Brüssel ist in der Tat auch nicht wirtschaftlich, sondernausschließlich politisch begründet: Die EU fürchtet, dass andere europäische Staaten auf die Idee kommen könnten, ihre Völker stärker in politische Entscheidungen einzubeziehen.

 

Das läuft jedoch dem Grundprinzip der EU in ihrer aktuellen Form zuwider:Gesetzesvorlagen kommen ausschließlich von der in Hinterzimmern zusammengewürfelten EU-Kommission. Es gibt keine direkte Demokratie auf EU-Ebene. Das Mittel der Petition ist ein höfisches Instrument, in dem die Bürger Stimmen sammeln dürfen, die dann in Brüssel wohlwollend in den Mülleimer wandern. Wichtige Entscheidungen wie Freihandels-Abkommen werden aus Prinzip ohne demokratische Mitwirkung und ohne jegliche Transparenz geschlossen.

 

Ein solches System fürchtet die Mitwirkung des Volkes wie der Gessler den Hut. In den europäischen Staaten will man vor der EU-Wahl keine Grundsatz-Diskussion über die verkorkste EU-Struktur. Die etablierten Parteien haben jede Menge Altpolitiker zu versorgen – deren sicher geglaubte Pfründe Listenplätze will keiner gefährden.

Quelle: Deutsche Wirtschafts Nachrichten vom 11.02.2014


ANHANG

EU stoppt Gespräche mit Schweiz über Stromabkommen


Die EU-Kommission hat die Gespräche mit der Schweiz über einen grenzüberschreitenden Stromhandel ausgesetzt. Das weitere Vorgehen müsse im größeren Kontext der bilateralen Beziehungen analysiert werden, sagte eine Sprecherin in Brüssel. 

Geplant war, die Schweiz in den Energie-Binnenmarkt der 28 EU-Staaten einzubeziehen. – Die EU-Kommission hatte zuvor Konsequenzen wegen des Schweizer Votums zur Begrenzung der Zuwanderung angekündigt. Justizkommissarin Reding betonte, die Schweiz könne nicht einerseits alle Vorteile des freien Handels mit der EU ausschöpfen und andererseits die Personenfreizügigkeit begrenzen.

Quelle: Deutschlandfunk vom 11.02.2014

 

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