Freitag, 28. Februar 2014

MERKEL UND HITLER: DER BÖSE VERGLEICH. QELLE: SPANISCHE ZEITUNG "EL PAÍS". (HELIODA1)

Merkel und Hitler: Der böse Vergleich

geschrieben am 26. März 2013 von Joerg Wellbrock

Von Jörg Wellbrock

Quelle: http://www.spiegelfechter.com/wordpress/9362/merkel-und-hitler-der-bose-vergleich


Nur kurz war in der spanischen Tageszeitung „El País“ der Artikel des Ökonomie-Professors Juan Torres López zu lesen. Im Zuge seiner Analyse nannte dieser Angela Merkel in einem Atemzug mit Adolf Hitler und musste dafür so viel Kritik einstecken, dass die Zeitung den Artikel entfernte. 


Doch was hatte Juan Torres López eigentlich geschrieben?


Dieser Tage geht es um Bestrafung. 

Das ist der Tenor, der aus Teilen Europas im Allgemeinen und aus Deutschland im Besonderen tönt. 

Angela Merkel und Wolfgang Schäuble greifen mit harter Hand durch und kommunizieren, dass die Länder, die in finanzielle Schieflage geraten sind, für ihre Handlungen bestraft werden müssen. 

Die Deutschen dürften nicht für die Verschwendung und die Verschuldung der krisengeschüttelten Länder herhalten, dafür seien die Menschen dort selbst verantwortlich. Strafe muss sein, so ist das eben, wenn man die falschen Entscheidungen trifft. So in etwa fasst Juan Torres López in seinem Artikel die deutsche Haltung zusammen, um dann seine These zu formulieren.



Gezielte Ungleichheiten

In den Augen des Professors war bereits die Einführung des Euros der Beginn einer asymmetrischen Einheitswährung, die dazu beitrug, die bestehenden Ungleichheiten immer weiter zu vergrößern. Das Prinzip, das darauf beruhe, ganze Sektionen im Süden durch große Unternehmen des Nordens einzuverleiben, führte laut Torres López zu einer wachsenden Verschuldung der südlichen Länder. 

Unter anderem die deutschen Banken verteilten fast wahllos Geld, um üppige Gewinne einzufahren. Sie würden nun geschützt, es gehe nicht um die Rettung der Krisenländer, sondern um die Rettung der Banken, die dort verbrannte Erde zurückgelassen haben, als die Situation ernst wurde. Während die Gelder wieder abgezogen wurden, blieb die Schuldenlast bestehen und trieb die betroffenen Länder immer tiefer in die Krise, schreibt Torres López.



Aktuelle Parallelen

Juan Torres López beschreibt nicht nur das finanzielle Desaster der Krisenländer, er schildert auch das bekannte deutsche Problem. 

Immerhin führte die deutsche Politik dazu, dass allein zwischen 1998 und 2008 der Reichtum des oberen Zehntels in Deutschland von 45 auf 53 Prozent stieg. Das der 40 Prozent, die darunter liegen, sank, so der der Professor in seinem Artikel, von ehemals 46 auf 40 Prozent. Im Bereich der unteren 50 Prozent kam es zu einer Senkung von 4 auf 1 Prozent.

Die deutschen Banken profitierten von dieser Entwicklung stark – und pumpten massenweise Gelder in die irischen Banken, in die griechische Verschuldung, in die spanische Immobilienblase und in unzählige Spekulationen. Die Folge: Der Schuldenstand in den Peripherieländern Europas schoss in desaströse Höhen, die Tresore deutscher Banken füllten sich nach und nach mit toxischen Papieren.



Krieg den Hütten, Frieden den Palästen!

Der Ökonomie-Professor Juan Torres López schreibt in seinem Artikel, dass Angela Merkel nicht etwa die Verantwortungslosigkeit der Banken benennt (und schon gar nicht anprangert), sondern das Gegenteil tut. Er beschreibt die „Rettungen“ als einen Vorgang, im Zuge dessen Geld in die Krisenländern geschickt werde, nur um es den Regierungen als Leihgaben zur Verfügung zu stellen, die es dann wiederum an die Nationalbanken weiterleiten. 

Am Ende stehen die deutschen Banken, die von den Nationalbanken bezahlt werden. All das geschieht laut Torres López auf den Schultern der Bevölkerung, die letztlich die Zeche zahlt.



Der Merkel-Hitler-Vergleich

Um den Vergleich, den Juan Torres López in seinem Artikel verwendet, zu verstehen, soll der Autor zitiert werden: 

Merkel hat, wie Hitler, dem Rest von Europa den Krieg erklärt, diesmal um sich den vitalen Wirtschaftsraum abzusichern. Sie bestraft uns, um ihre Konzerne und Banken zu schützen – und auch, um vor ihrer Wählerschaft das beschämende Modell zu verbergen, das dafür sorgte, dass der Armutsindex in ihrem Land so hoch ist wie seit 20 Jahren nicht mehr, dass 25 Prozent der deutschen Arbeitnehmer weniger als 9,15 Euro pro Stunde verdienen, oder dass die Hälfte der Bevölkerung, wie bereits erwähnt, über ein einziges miserables Prozent des nationalen Reichtums verfügt.


Entfernt man zwei Wörter aus dem Zitat (nämlich „wie Hitler“), erscheint es in einem gänzlich anderen Licht. 
Und Juan Torres López hat sich ganz bestimmt keinen Gefallen damit getan, Hitlers Politik mit einzubeziehen. Denn auf das, was er zu sagen hatte, legte plötzlich fast niemand mehr Wert, nämlich dass Deutschland offenbar annehme, dem Rest der (europäischen) Welt sagen zu müssen, wie was wann gemacht werden muss.

Vergleiche mit Hitler sind etwas, das reflexartig zu einer Abwehrhaltung bei den Deutschen führt und zu einem solidarischen Verhalten gegenüber einer Kanzlerin, die exemplarisch für die aggressive Rolle Deutschlands in Europa steht. Das hat auch Torres López erkannt, der um Entschuldigung bat, sollte seine Formulierung anders angekommen sein als sie gemeint war. 

Er habe keineswegs Merkel mit Hitler vergleichen wollen, fügte aber hinzu: „Ich glaube, dass diese Auslegung dazu dient, vom eigentlichen Ziel meines Artikels abzulenken.


[Hinzugefügt:

Der 100-jährige Krieg der Bankster gegen die Menschheit

Abb.: Collage aus Internetbildern und Wake News


Quelle: www.folksvalue.de (OFFIZIELLE FREIGABE AKTUELLER FORSCHUNG & ENTWICKLUNG BY KOMMISSION 146 mit Datum 2000 Massenversklavung, doppelte Staatlosigkeit BRD/EU des gesamten somit total entrechteten PERSONAL der Bundesrepublik Deutschland!)





KOMMENTARE

  1. susi bibelmaus schrieb am 26. März 2013 um 17:56 - Permalink

    Gerade weil wir im 21-Jahrhundert leben und wissen wie die Fernsehbilder ins Wohnzimmer, das Telefonat auf das Smartphone oder das Gehalt auf dem Girokonto kommt, gerade deshalb, meinen immer mehr Mitmenschen ein lang ausgeheckter “Plan“, eine Agenda der globalisierten Zentralisierung in Zeitlupe, wäre in einer so aufgeklärten Gesellschaft nie möglich.

    Die aktuellen ans Tageslicht offerierten Begehrlichkeiten einer verschworenen Gemeinschaft, die im 21-Jahrhundert den endgültigen Griff nach dauerhafter Macht in den Geldbeuteln ihrer befohlenen sieht, brauch sich nicht mehr die in Lehm und Pampe ausgefochtenen Schlachten vor den Dörfern der vergangenen Jahrtausende bedienen um ihre Machtansprüche zu sichern. Jetzt, im Zeitalter der Aufgeklärtheit, jetzt sind die unerklärten Kriege- die verlaufenden Fronten – viel subtiler, viel suggestiver und auch tausendmal wirkungsvoller als die Pampe und der Lehm von einst.

    Und Deutschland spielt in dieser Zentralisierung, in diesem Griff nach endgültiger Macht, eine nicht unerhebliche Führungsrolle. Nach biblischen Schilderungen (Offenbarung 13) der kommenden Reiche wird ein „Tier“ (eine religiös überhöhte Weltmacht) mit einer tödlichen Wunde am Boden liegend völlig zerstört sein. Durch die Stärke eines anderen wird dann die Wunde des Tieres geheilt und es steht auf und nimmt an Macht und Stärke zu um abermals zu siegen! Es durfte unerhörte reden halten, im Sinne von: wie gut es dasteht und wie gut es uns allen geht. Es kann ja von biblischen Prophetien jeder halten was er will, aber ich sehe darin viele Parallelen zum Angriffsdeutschland, seines Wiedererstarkens, der Vereinigung bis hin zur heutigen Führungsrolle in ganz Europa. Denn die Enteignung- Bevormundung und Diskreditierung ganzer Völker geht vordergründig, so konnten wir erfahren, ausgehend unseres Finanzministers und seiner weiblichen vorgesetzten Pendenz aus.

    Wir sollten uns von diesem Warnschuss eines deutlich machen: Heut mein Nachbar… und morgen ich!

    susi

  2. ich troete weiter schrieb am 26. März 2013 um 17:58 - Permalink

    Der Vergleich ist absolut bereichtigt, Was Merkel und Ihre Sturmtruppen aus dem Finanzministerium da treiben, ist nichts anderes als ökonomischer Hitlerismus und wird langfristig den Frieden in Europa gefährden. Was sich im Moment an Hass und und Abneigung aufbaut, wird sich irgendwann auch in Gewalttaten entladen.

    Europa ist der Kontinent mit den meisten Kriegen in den letzten 400 Jahren und die Gründe waren oft weit nichtiger als die jetzige Bewältigung der EURO Krise durch Deutschland.
    Das Schlimme ist nur, daß die gleichgeschalteten Medien in Deutschland dies alles in nationaler Verblendung nicht thematisieren wollen. Aber nach 20 Jahren Knopp Soap History Verblendung muß die Bevölkerung in Deutschland ja auch glauben, daß Hitlers tiefe Stimme den 2 Weltkrieg ausgelöst hat.

    • Natalie schrieb am 26. März 2013 um 20:47 - Permalink

      Bei der ganzen Debatte sollten wir nicht vergessen, dass auch Hitler eine Marionette der Hochfinanz war. Ferner sollten wir genau so wenig vergessen, dass Mussolini den Faschismus als Verschmelzung der Wirtschaft mit der Politik definierte.

      Dieser Vergleich ist zwar etwas älter, aber nach wie vor aktuell.

      http://flegel-g.de/parallelen.html

      • gebintit schrieb am 26. März 2013 um 23:50 - Permalink

        Gibst du “Hitler Hochfinanz” bei Google ein, ist der erste Treffer http://www.weltverschwörung.de .
        Nervig, dass diese Verschwörungstheoretiker mehr und mehr die Blogs erobern. Vermutlich steckt eine Verschwörung dahinter!

        • Horatio schrieb am 27. März 2013 um 05:48 - Permalink

          Du meintest wohl eher “http://www.weltverschwoerung.de”. Dein Link führt zu einem Blog über den Aeroclub Bamberg. ;-)

        • Natalie schrieb am 27. März 2013 um 06:54 - Permalink

          gebinit, ich brauche nicht Google zu bemühen. Man kann sich in die Materie einlesen, wenn man das will, es sind eben historische Tatsachen, die nicht unter den Teppich gekehrt werden können und mit Verschwörungstheorien haben sie überhaupt nichts gemeinsam. Ich kann mich noch erinnern, dass sogar ein öffentlich-rechtlicher Sender darüber ein Bericht ausgestrahlt hat. Was ich jedoch bedenklicher, gar angsteinflößend finde, ist die Tatsache, dass viele der heutigen Ereignisse, die unser aller Leben beeinflussen und vor allem beeinflussen werden, meist negativ, noch vor wenigen Jahren ebenso als “Verschwörungstheorien” in großen Lettern und lauten Tönen gebrandmarkt wurden.

          • Andreas schrieb am 27. März 2013 um 18:39 - Permalink

            Weil es eben ein Unterschied ist, ob man glaubt, eine kleine Gruppe regiert die Welt im Geheimen, oder man glaubt, es liegt am Kapitalismus und daran, dass die Politiker nur noch für die reichsten im System arbeiten.

        • seyinphyin schrieb am 27. März 2013 um 08:46 - Permalink

          Verschwörung? Ich weiß nicht, wie weiß da manch einer geht, aber das Kapital stand doch gerne hinter Hitler. Schon allein, weil er gegen die bösen Kommunisten war.

      • Stephan Kiste schrieb am 27. März 2013 um 09:05 - Permalink

        Oha, die Liste ist interessant.
        hab schon lange nicht verstanden warum immer Personen
        historisch mit heute verglichen werden,
        dabei sind es doch Systeme, die auch Aufgrund
        des Menschlichen Wesens (mM nicht wirklich beeinflussbar)
        immer wieder gleich ablaufen.
        Mich würde mal interessieren ob man diese Liste nicht auf
        alle (zumindest) Europäischen Kriege der letzten sagen wir mal 400-600 Jahre anwenden kann, bei denen Finanzmittel zur Abgleichung von Schulden eingesezt wurden?

      • Vogel schrieb am 28. März 2013 um 14:16 - Permalink

        @Natalie
        Nana, die Hochfinanz, Großindustrie und der Adel haben gedacht, Hitler sei Ihre Marionette – und sich hinter seinem Rücken das Maul über den Weltkriegsgefreiten zerissen. Sie haben ihm nach Kräften in den Sattel geholfen, das ist wahr, aber binnen weniger Wochen hat er denen gezeigt, woe der Hammer hängt. Im Unterschied zur Kanzleuse: Einmal Marionette, immer Marionette!

        • jansalterego schrieb am 5. April 2013 um 12:47 - Permalink

          Und wo hing der Hammer? Nirgendwo anders als vorher, deswegen konnten sich Hochfinanz (Wat dat denn?) und Großindustrie auch unter dem Ar….. die Taschen vollmachen – und das noch ungenierter als bis dahin – und der (wichtig: schon damals und bis heute zurecht abgeschaffte) Adel durfte hübsche (naja) Uniformen tragen und hatte sein Reich wieder. Die haben genau bekommen, was sie gewollt haben, dass sie nicht selbst bestimmen durften ist da doch relativ zweitens.

  3. Am_Rande schrieb am 26. März 2013 um 18:23 - Permalink

    Wenn es den Spaniern, den Portugiesen, den Griechen, den Zyprioten, den Italienern nicht mehr gefällt, können sie doch den Euroraum verlassen.
    Niemand hat diese souveränen Nationen zum Beitritt gezwungen.
    Niemand hindert sie am Austritt.
    Auch Frau Merkel nicht.
    Die Polen, Dänen, Norweger, Franzosen und all die anderen echten Opfer echter deutscher Aggression aber hatten diese Wahl nicht.

    • frage schrieb am 26. März 2013 um 18:43 - Permalink

      wie genau funktioniert das mit der wahl, die die menschen ihres posts nach haben? zur nächsten wechselstube gehen, das geld in eine andere wärung tauschen und so den privaten euroaustieg vollziehen? …

      • Am_Rande schrieb am 26. März 2013 um 21:40 - Permalink

        Alle die von mir genannten Nationen haben doch eigene, frei gewählte, souveräne Parlamente, oder nicht? Alle die von mir genannten Nationen haben auch noch jeweils eine eigene Zentralbank, oder nicht? Also sehe ich außer einem Mangel an politischer Entschließung und einem Mangel an politischem Mut keine Hindernisse, warum diese Nationen nicht schon sehr bald wieder auch eine eigene Währung haben könnten.

    • Bernie schrieb am 26. März 2013 um 18:54 - Permalink

      @Am-Rande

      Niemand hindert sie am Austritt?

      War da nicht was?

      Griechenland-Krise – oder so…..?

      “[...]Schuldenkrise: Merkel will Euro-Austritt Griechenlands unbedingt verhindern[...]”

      Quelle und kompletter Text:

      http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/merkel-will-austritt-griechenlands-aus-der-euro-zone-verhindern-a-854711.html

      Frage:

      Wo waren Sie da? Gerade geschlafen?

      Murmeltiermäßig – oder so….

      Amüsierte Grüße
      Bernie

      • Am_Rande schrieb am 26. März 2013 um 19:02 - Permalink

        Was Frau Merkel will und was Frau Merkel kann sind zwei verschiedene Dinge.

        • Bernie schrieb am 26. März 2013 um 19:04 - Permalink

          Also doch gepennt ;-)

          Sehr amüsierte Grüße
          Bernie

        • Am_Rande schrieb am 26. März 2013 um 19:07 - Permalink

          Wo in der zypriotischen Verfassung steht das Amt des deutschen Kanzlers verankert?

          • ul schrieb am 27. März 2013 um 20:22 - Permalink

            Genau ! Und wo steht in der deutschen Verfassung was von EU-Richtlinen ? Oder internationales Seerecht. Nix davon in der Verfassung ! Und warum, zum Geier noch mal, darf ich nicht meine Vertragspartner bescheißen ? Über Vertragstreue unter Bürgern steht schließlich auch nichts in der Verfassung. Also warum soll ich mich ans BGH halten ? Wir haben doch ein Parlament !

            Grüße aus dem Jura Bootcamp ;-)

          • Am_Rande schrieb am 27. März 2013 um 20:57 - Permalink

            @ ul
            „Über Vertragstreue unter Bürgern steht schließlich auch nichts in der Verfassung.“
            So?
            „Die in Deutschland als Ausfluss der allgemeinen Handlungsfreiheit durch Art. 2 Abs. 1 GG geschützte Vertragsfreiheit […] die Ausprägung des Grundsatzes der Privatautonomie im deutschen Zivilrecht, die es jedermann gestattet, Verträge zu schließen, […]“ (Wikipedia)
            Hoffentlich lernen Sie in ihrem Lager ansonsten genug.

          • jansalterego schrieb am 5. April 2013 um 12:57 - Permalink

            @ Ayn_Rand:

            Wikipedia hat noch nie und wird nie ein Jurastudium ersetzen. Der Grundsatz der Vertragstreue ist nicht mit dem der Vertragsfreiheit identisch.

            Bittebitte die juristischen Themen den Profis überlassen, da kommt sonst wirklich nur Murks raus…

      • gebintit schrieb am 27. März 2013 um 00:26 - Permalink

        Diesen Spiegel-Artikel habe ich auch verpennt. Hätte besser nicht reinschauen sollen, denn das treibt meinen Blutdruck sofort in ungesunde Höhen: “Die Kanzlerin und ihre Berater fürchten, ein Ausscheiden Griechenlands könnte einen ähnlichen Dominoeffekt auslösen wie die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers im Herbst 2008.

        Mit dem verdammten Dominoeffekt wurde schon der Vietnamkrieg begründet und was passierte, nachdem der Krieg für die Amis verloren war? Nix Domino-Effekt! Heute ist Vietnam durch und durch kapitalistisch.

        Aber bei diesen ganzen Schuldzuweisungen gehe ich am liebsten in Deckung. Wer hat hier keinen Dreck am Stecken? Ein Beispiel aus meiner kleinbürgerlichen Perspektive aus dem Jahr 1999 (so ungefähr): Damals verkündete meine Mutter, dass sie einen Teil ihres Ersparten in griechische Drachmen angelegt hat, das hätte ihr der Berater von der Volksbank empfohlen. Ich hielt das für verrückt und lachte sie aus. Sie behielt aber Recht und bekam eine sehr gute Rendite. Rückblickend wissen wir auch warum: die europäischen Eliten wollten, dass Griechenland dem Euro beitritt und so haben alle so getan, als würden sie nicht bemerken, dass die griechischen Bilanzen massiv aufgehübscht waren. Meine Mutter hat wenige Tausend Euro angelegt, was haben die Banken mit ihrem Insiderwissen damals für gigantische Geschäfte gemacht! Aber natürlich profitierte kurzfristig auch Griechenland davon, kam es doch mit dem Euro nun günstiger an Geld. Das sah ja fast nach einer Win-Win-Situation aus. Wenn die Griechen dann auch noch von dem Geld, dass sie sich nun billig leihen konnten, z.B. deutsche U-Boote kauften, das war doch perfekt. Nun ist der Rausch vorbei und ernüchternt stellen wir fest, dass Länder wie Griechenland oder Zypern geradezu bizarr verschuldet sind. Bei einem Spiel würde man sagen: zurück auf Null. Fangen wir mit Europa nochmals ganz von vorne an, diesmal aber bauen wir es von unten auf und nicht von oben herab. Die EU ist leider eine Missgeburt, das ist die unbequeme Wahrheit!

        • Statistiker schrieb am 28. März 2013 um 08:37 - Permalink

          Die Staatsverschuldung Zyperns liegt unter der Staatsverschuldung Deutschlands. Die Staatsverschuldung Griechenlands war lange Jahre rückläufig. Die angebliche “Aufhübschung der griechischen Bilanzen” hat sich längst als politisch-mediale Lüge herausgestellt.

          Guten Morgen, gut geschlafen?

  4. Stefan Sasse schrieb am 26. März 2013 um 18:25 - Permalink

    Merkel hat nicht “wie Hitler” den Krieg erklärt. Der Vergleich ist dumm, falsch, unsinnig und überflüssig. Das Anliegen des Autors war richtig, seine Argumentation auch. Und bei Hitler-Vergleichen sind die Deutschen zu Recht sensibel.

    • Bernie schrieb am 26. März 2013 um 18:48 - Permalink

      Stimmt, Merkel ist nicht Hitler eher Pinoquet (war auch ein Faschist, und ein Mensch der putschte, mordete, um seine neoliberale Ideologie Chile bzw. ganz Lateinamerika aufzudrücken).

      Amüsierte Grüße
      Bernie

    • Uena schrieb am 26. März 2013 um 21:53 - Permalink

      Bei Hitler-Vergleichen sind die Deutschen nicht sensibel, sondern empfindlich. Hier kann man sich zwar 24/7 Knopp-Filmchen angucken, aber einen verdauten, sachlichen Umgang kriegt D nicht hin.

      Ich empfinde den Vergleich in der gefallenen Weise nicht als dumm oder falsch aber überflüssig ist er wohl. Einzig aus dem Grund, dass jedweder Autor durch das folgende gespielte Entsetzen inhaltlich vom Tisch gefegt wird.

      Im vorliegenden Fall ging es nicht um einen Vergleich der Persönlichkeitsstruktur oder Böswilligkeit, sondern um die Feststellung, dass deutsche Vorstellungen wie ein Flächenbrand durch Europa wüten. Sicherlich ist diese Problematik nicht monokausal, aber wer unserer Regierung lauscht, hört von D als Gönner und Opfer der anderen. Tenor: Gürtel enger schnallen, über die Verhältnisse gelebt, selbst verschuldet, deutsches Modell, blablabla…

      Wenn Deutsche wirklich sensibel wären in Hinblick auf die eigene Geschichte und irgendetwas daraus gelernt hätten, dann vielleicht die Tatsache, dass imperialistischer Duktus selten gut ankommt. Und wenn man gleichzeitig annimmt, unsere marodierende marktkonforme Demokratie müsste als Exportschlager doch überall mit Kusshand genommen werden, darf man sich nicht wundern, wenn geschockt nach superlativen Vergleichen gegriffen wird. Doof nur, wenn ausländische Medien nicht auf deutsche Anzeigenkunden angewiesen sind und von daher Gewillte ein durchaus realistischeres Bild von “uns geht’s gut” haben als die meisten hier.

      Verständnis statt leerer Empörung wäre auch eine mögliche Reaktionsweise. Oder zumindest eine sachliche Auseinandersetzung. Steht aber leider nie auf der Karte, da gibt’s seit Jahrzehnten nur beleidigte Leberwurst, einfachstes Gericht von allen. Ein aufrichtiger Umgang mit der eigenen Geschichte würde einen weniger reflexartigen, reiferen und vor allem differenzierteren Umgang zulassen.

      Da steht den Menschen das steigende Wasser bis zum Hals und statt echter Solidarität gibt es den mahnenden Finger und Hausaufgaben bis zum Koma nebst Eintrag ins Klassenbuch vom Oberlehrer. Wie oft haben sich Merkel und Co. öffentlich mit berechtigter Kritik aus dem Ausland auseinandergesetzt? Statt dessen hält man den Diskurs auf dem Level von Stilfragen. Der Eindruck, dass D dankbar ist, wenn irgendwo ein Hitler drin vorkommt, weil man sich dann ungesehen abwenden darf, drängt sich leider wirklich auf.

    • ich troete weiter schrieb am 27. März 2013 um 00:01 - Permalink

      Es geht nicht darum, dass Merkel keinen Krieg will und Hitler dies wollte, es geht darum, welche Folgen eine nationalistisch uebersteigerte Politik haben kann. Und wenn ein Krieg erst einmal ausgebrochen ist, dann ist es einerlei, ob die Verursacher dies wollten oder nicht.
      Und ob wir Deutschen sensibel bei Hitlervergleichen sind, ist unerheblich, entscheidend ist, dass Nichtdeutsche, die Opfer des Hitlerirrsinns wurden, nicht wieder den Eindruck gewinnen muessen, dass Deutschland Ihnen seinen Willen aufdraengen will.
      Und die EURO Krise ist nicht vom Himmel gefallen, sondern hat Ursachen und diese Ursachen hat Deutschland im Wesentlichen zu verantworten.
      Ausserdem ist Hitler populaer gewesen, nicht weil er die Juden umbringen wollte, sondern weil er Deutschland erfolgreich einredete, dass man durch eine militaerische Aufruestung wieder gross werden wuerde und genauso ist Merkel populaer, weil die Deutschen glauben, dass sie “deutsche” Interessen vertrete.
      Zum Verbrecher in der Politik zu werden, braucht es nicht immer einen Voelkermord und Gaskammern.

      • Stefan Sasse schrieb am 27. März 2013 um 10:28 - Permalink

        Merkel macht dumme Politik, aber keine verbrecherische. Wenn der Vergleich mit ihrer Politk und Hitlers legitim ist, weil beide irgendwie den Leuten in Südeuropa schaden, dann kann man sich aus dem ernsten Diskurs verabschieden, denn solche Vergleiche beenden jede Diskussion.

        • der Doctor schrieb am 27. März 2013 um 11:10 - Permalink

          Merkel macht dumme Politik, aber keine verbrecherische

          Ach nein? Das hier ist keine verbrecherische Politik?

          Wegen rigider Sparpolitik haben viele Bürger in EU-Krisenländern keinen Zugang zu medizinischer Versorgung mehr. Einer Studie der Fachzeitschrift “Lancet” zufolge breiten sich Infektionskrankheiten in bislang unbekanntem Ausmaß aus, die Zahl der Selbsttötungen steigt rapide. …

          In Europa brechen demnach zum ersten Mal Epidemien wie Malaria aus, auch bei Selbsttötungen sei ein großer Anstieg zu verzeichnen. …

          Am schlimmsten seien die Gesundheitssysteme jener Länder betroffen, die am stärksten bei den öffentlichen Ausgaben gespart hätten – konkret nennt die Studie Griechenland, Spanien und Portugal. …

          Als Folge davon habe sich seit 2007 – dem letzten Jahr vor Ausbruch der Weltfinanzkrise – etwa der langfristige Rückgang bei Selbstmorden umgekehrt. In Griechenland etwa sind Regierungsangaben zufolge die Selbsttötungen allein im Jahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent gestiegen.

          Besonders in Griechenland müssten Krankenhäuser darum kämpfen, die medizinischen Mindeststandards zu halten. …”
          (Quelle:Na, Ihr Pseudochristen in der CDU/CSU – vergesst ja nicht, an Ostern Buße zu tun für die Menschenleben, die Ihr Eurer Austeritätsideologie opfert,v.Albrecht Müller,Nachdenkseiten)

          • der Herr Karl schrieb am 27. März 2013 um 11:15 - Permalink

            @der Doctor
            Das war sicher nicht Albrecht Müllers bester Artikel…

            Und Sasse hat meines Erachtens recht: Auf diesem Niveau kann man nicht mehr sachlich diskutieren!

    • The Joker schrieb am 27. März 2013 um 03:56 - Permalink

      Einspruch.
      Die BRD ist in Südeuropa in etwa so unbeliebt wie die US of A zu Zeiten der Bush-Dabbelju-Ära in der ganzen Welt.
      Beides vollkommen zurecht.
      DAS hat Merkel fertiggebracht.

      • Stefan Sasse schrieb am 27. März 2013 um 10:29 - Permalink

        Richtig. Aber Deutschland ist immer noch um Längen beliebter als 1943. Ich wende mich nicht gegen die Analyse des Autors, sondern seinen komplett bescheuerten Vergleich.

    • schwitzig schrieb am 27. März 2013 um 07:42 - Permalink

      @Sasse
      Ah! Ein Sasse! Wie habe ich das vermisst.

    • seyinphyin schrieb am 27. März 2013 um 08:52 - Permalink

      Moderner Krieg sieht anders aus.

      Allein die Atombombe macht einen Krieg wie den 2. WK absurd, hätte es damals Atomwaffen gegeben, hätten die überfallenen Länder diese auf jeden Fall eingesetzt, ein Blitzkrieg wäre schlichtweg nicht möglich gewesen.

      Ein Krieg muss aber nicht mit Panzern vollzogen werden. Wozu sind Krieg denn da? Letztlich will man seinen Besitz mehren. Mit Waffen ist das so eine Sache, hohe Verluste (wobei man im Idealfall ja auch den Besitz der gefallenen eigenen Leute als Gewinn einkassieren kann, so die kalte, traurige Wahrheit), man zerstört mitunter seinen zukünftigen Besitz.

      Nein, radikale Privatisierung ist da wesentlich besser. Finanz- und Wirtschaftskrieg, man zerstört den alten Besitzer, nicht aber dessen Kapital, das man sich als Beute einfach so und ganz legal (legalisieren kann man schließlich so gut wie alles) einverleibt.

      Am Ende steht die absolut Herrschaft, mit weit geringerem Risiko und weit höhere, Gewinn – solange natürlich die Besiegten das Maul halten und brav legal verenden.

    • Statistiker schrieb am 28. März 2013 um 08:39 - Permalink

      Merkel hat wie Hitler den Krieg erklärt, und zwar den Wirtschaftskrieg. Der Vergleich ist klug, richtig, sinnvoll und notwendig. Das Anliegen des Autors ist richtig, seine Argumentation auch. Und bei Hitler-Vergleichen sind die Deutschen sensibel, weil die Deutschen die Wahrheit leugnen.

  5. Bernie schrieb am 26. März 2013 um 18:32 - Permalink

    So neu ist der Vergleich doch gar nicht, und ich verstehe die ganze Aufregung nicht:

    “[...]Zu Besuch in Griechenland – Merkel in Athen – das ist wie Hitler in Paris”[...]”

    Quelle und kompletter Text:

    http://www.stern.de/politik/deutschland/zu-besuch-in-griechenland-merkel-in-athen-das-ist-wie-hitler-in-paris-1906401.html

    …Sollten sich die Griechen, und die Spanier geirrt haben?….

    Übrigens, ich teile die Ansichten, die Joerg Wellbrock hier beschreibt.

    Schon zu Beginn von Merkels “Euro-Rettung” dachte ich, ganz zynisch, als hier geborener, und aufgewachsener Mensch, in Deutschland “Das was die Wehrmacht nicht geschafft hat, das schafft nun eben die deutsche Wirtschaftsmacht, und “Maggie” Merkel (die Kanzlerin ist bekennende Thatcheristin, ihren eigenen Worten nach.

    Traurig, aber wohl allzu wahr, und ob der fehlenden Solidarität, und des Ungeistes des Untertanenmenschentums in Deutschland, wird Merkel wohl damit durchkommen, und dabei noch steinreich werden….ich vermute einmal, dass die Aktien hat…..die gute Merkel…..

    Zorniger Gruß
    Bernie

  6. gerhardq schrieb am 26. März 2013 um 18:35 - Permalink

    Ich glaube, bei diesem Vergleich tun wir Hitler Unrecht.
    Ich möchte einmal auf die Studie der ETZ Zürich über die Verflechtungen der internationalen Unternehmen verweisen. Das Ergebnis ist – grob gesagt -, daß etwa 150 Firmen über 80% der Weltwirtschaft kontrollieren. An der Spitze stehen vor allem Geldinstitute aus GB, USA und auch Deutschland. 

    Diese wenigen Finanzinstitute haben die Kontrolle und sie sind nicht national begrenzt! Wobei wichtig ist, daß die mächtigsten Institute vor allem in der City of London zu finden sind. Frau Merkel und ihre Sturmtruppen sind nichts weiter als die willfährigen Lakeien dieser Mächtigen. Frau Merkels Aufgabe ist es, vor allem die stärkste Wirtschaftsmacht zu zerschlagen – nämlich Deutschland (Wirtschaftsleistung im Verhältnis zur Einwohnerzahl). 

    Und da macht sie ihre Aufgabe sehr gut. Bald ist die Situation so, daß sogar wir uns nicht mehr retten können. Und dann ist der Weg in einen autokratischen Feudalstaat nicht mehr weit – die ersten Ansätze sehen wir doch schon jetzt.

    • Bernie schrieb am 26. März 2013 um 18:42 - Permalink

      @gerhardq

      Neige zur Zustimmung ;-)

      Gruß
      Bernie

    • Hallmackenreuther schrieb am 26. März 2013 um 18:58 - Permalink

      Naja, der GröFaZ ist wohl immer noch der deutsche Regierungschef, der in Deutschland und Europa den größten Schaden angerichtet hat. Allerdings dürfte sich die BRaZ nunmehr Rang 2 in diesen Charts, deutlich vor solchen Größen, wie Honecker, Ulbricht und Brüning gesichert haben.
      … und der Abstand zu Platz 1 schmilzt.

      Gruß
      hmr

  7. Bernie schrieb am 26. März 2013 um 18:41 - Permalink

    Ergänzung:

    Ich warte ja immer noch auf den Autor, der die “Kriminalgeschichte des Kapitalismus” schreibt – Merkel, und deren Sturmtruppen, haben dann ein Extra-Kapitel in diesem epochalen Werk verdient…..ganz zynisch ausgedrückt….wir werden von Kriminellen regiert, wie die Euro-Krise immer mehr aufzeigt, und die Taten der vermeintlichen Euro-Retter….und dies ganz ohne Merkel mit Hitler zu vergleichen…

    Gruß
    Bernie

  8. rainer schrieb am 26. März 2013 um 18:47 - Permalink

    ..Merkel ist schlimmer als die Pest und gefährlicher als Adolf Hitler…..

  9. ulli schrieb am 26. März 2013 um 18:48 - Permalink

    Ich halte den Merkel-Hitler Vergleich ebenfalls für völlig absurd. Aber ich sehe so etwas wie eine “Wiederkehr des Verdrängten”. Schon Merkels Politik, den Süden dazu zu zwingen, in die Krise hineinzusparen, erinnert doch fatal an Brüning, der quasi der ökonomische Totengräber der Weimarer Republik war. 

    Vor allem aber sitzen Merkel und Schäuble dem Wahn auf, Deutschland könne Europa dominieren. Deutschland ist das mächtigste und größte Land der EU, aber es ist keine Hegemonialmacht. Da übernimmt es sich wieder einmal völlig. Ich bin mir sicher, dass Deutschland vom Rest der EU in absehbarer Zeit eine üble Quittung bekommen wird: Dann werden es aber wieder alle nicht gewesen sein und keiner wird etwas Böses geahnt haben (obwohl man doch in der Zeitung nachlesen kann, dass in Griechenland die Krebskranken nicht mehr behandelt werden).

    • gerhardq schrieb am 26. März 2013 um 19:14 - Permalink

      Eine einfache Frage dazu: “Ist Deutschland souverän und haben wir einen Friedensvertrag?”
      Da Deutschland nach Aussage Schäubles zu keinem Moment sein 1945 souverän gewesen ist, bedeutet das, daß die Geschicke Deutschland von anderen bestimmt werden, nämlich den Siegermächten des II.WK. Die Russen haben sich weitgehend zurückgezogen, also bleiben noch die restlichen Siegermächte – allen voran GB, Frankreich und die USA. 

      Das heißt aber auch, daß die ganze Politik von A. Merkel von diesen Siegermächten bestimmt wird, bzw. in letzter Instanz kontrolliert wird. Sie kann nichts gegen deren Interessen tun!

      • Bruder Johannes schrieb am 26. März 2013 um 20:04 - Permalink

        So kommen wir der Sache schon näher. Typisch auch die Taktik, Schland als Sündenbock zu positionieren. Deshalb: Schland auflösen! Wir hätten gewiss weniger Sorgen.

        • Heldentasse schrieb am 26. März 2013 um 20:48 - Permalink

          Schland auflösen! Wir hätten gewiss weniger Sorgen.

          Dieser Vorschlag kommt fast genau 100 Jahre zu spät! 1913, das Vorkriegsjahr damals wo fast jeder dachte in Europa könne keinen Krieg mehr gegeben. In Folge, mit Teutschland als Aggressor und Auslöser, gab es den WK I & II mit zusammen über 100 Mio. Toten. Schon alleine deshalb wäre die Welt ohne uns bestimmt besser dran gewesen.

      • Andreas schrieb am 27. März 2013 um 18:35 - Permalink

        Du und dein VT- Wahn, Deutschland ist ein souveränis Land. Das sagt selbst Prof. Schachtschneider, der bei euch in der VT- Szene so beliebt ist.

        • Bruder Johannes schrieb am 27. März 2013 um 19:48 - Permalink

          Schachtschneider regiert nicht im Gegensatz zu Schäuble. Einfach bei Youtube “Schäuble Souveränität” suchen, da hast Du’s aus erster Hand. Wer aber nicht souverän ist, der handelt auf Weisung. Mit VT hat das nichts zu tun. Ist schlichte Logik.

          • Andreas schrieb am 28. März 2013 um 15:43 - Permalink

            http://www.youtube.com/watch?v=edvXRYSMFz8

            Höre dir die letzten Minuten an, Prof. Schachtschneider ist ja einer, der von VT’lern gerne zitiert wird. MMan muß kein Jurist sein, um den Quatsch mit der nicht vorhandenen staatlichen Souveränität als solchen abzutun.

  10. Frank D. schrieb am 26. März 2013 um 19:17 - Permalink

    Den unpassenden Hitler Vergleich hätte Ökonomie-Professor López sich wirklich sparen können, aber immerhin erfährt sein Artikel damit internationale Aufmerksamkeit und in der Sache hat er ja schließlich recht. Denn das Merkel-Deutschland strebt ohne Zweifel eine europäische Vorherrschaft an, wenn auch diesesmal “nur” mit wirtschaftlichen Mitteln und die erbarmungslose Ideologie des Neoliberalismus ist dabei Antrieb und Mittel zugleich.

    Völkisches Denken allerdings und Rassismus kann man Merkel wohl kaum vorhalten, so dass der Hitler Vergleich, völlig deplaziert ist.

    • Frau Lehmann schrieb am 26. März 2013 um 19:38 - Permalink

      Völkisches Denken allerdings und Rassismus kann man Merkel wohl kaum vorhalten

      Nicht? Wenn sie einem anderen Volk vorhält, es sei auf Grund seiner Faulheit selber Schuld am Desaster? Wenn sie die Lüge in die Welt setzt, “wir” Deutschen würden viel mehr arbeiten als die Griechen z.B.? Fleiß – also eine deutsche Tugend? Das erinnert doch sehr an den Spruch: Am deutschen Wesen soll die Welt genesen.
      Oder versteh ich da was nicht richtig?

      • Bruder Johannes schrieb am 26. März 2013 um 20:07 - Permalink

        Nicht so viel Blödzeitung lesen, wäre eine Idee.

      • Karla schrieb am 26. März 2013 um 21:49 - Permalink

        Nicht?

        Nein, wahrscheinlich wirklich nicht. Es ist eher so, dass sie das völkische Denken und den latent vorhandenen Rassismus ihrer Untertanen ausnutzt, sicher auch gezielt aufstachelt, um ihr Ziel, die Vorherrschaft einer gewissen “Elite”, durchzusetzen. Ich denke aber, still und heimlich verachtet sie diese Leute. Nützliche Idioten. Für Sarrazin hatte sie z.B. nur ein sehr trockenes Statement übrig, nämlich, es hätten ihr die Vorabdrucke genügt, um “These, Kern und Intention seiner Argumentation” zu erfassen. Übersetzt: “ich muss den Sch… nicht lesen, um zu riechen, woher der Wind weht”, wirklich cool formuliert. Andererseits würde sie keinen Moment zögern zu sagen, S. habe eine wichtige Debatte angestoßen, wenn es ihr gerade nützt. Hitler dagegen hat das alles selber wirklich geglaubt.

        Es ist nun blöd, das dieser Hitler-Vergleich als Vorwand dienen kann, um den ganzen Artikel abzuschießen.

        • Frau Lehmann schrieb am 26. März 2013 um 23:13 - Permalink

          Ja, Karla, du hast das Ganze differenzierter dargestellt, aber am “Ergebnis” ändert sich doch nichts, wenn eine Frau Merkel sich einer latent vorhandenen rassistischen Einstellung im Land bedient, die nicht zuletzt von Regierungsmitgliedern zusätzlich “gefüttert” wird (Innenminister Friedrich z.B. mit seinen Äußerungen oder Familienministerin Schröder), wie du ja bereits festegstellt hast. Ob das jetzt Merkels Überzeugung ist oder ob sie “nur” aus Machtkalkül solche durchaus als rassistisch zu bezeichneneden Stammtischparolen benutzt, was spielt das denn für eine Rolle? Entschuldigt das irgendetwas? Macht es ihr Handeln und ihre Äußerungen etwa ungefährlicher?
          Das Thema Vergleich mit Hitler hatte ich gar nicht angerissen, stimme deinen Aussagen dazu aber uneingeschränkt zu. Der Vergleich zwischen Personen (Politikern), zumal die nationalsozialistische Geschichte leider viel zu vereinfacht auf die Person Hitlers reduziert wird, müssen sowieso immer hinken, weil sie grob pauschalisieren. Was man aber vergleichen kann, sind gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Entwicklungen und Situationen. Und die machen mir tatsächlich Angst, gerade auch wegen der Art der Manipulation und gezielten Verdummung.

  11. Aneurysma schrieb am 26. März 2013 um 19:59 - Permalink

    Ich las heute irgendwo, dass der Vergleich schon hinkommt, denn hier soll (erneut) die Welt am Toitschen (Wirtschafts-)Wesen genesen. So gesehen … – aber nein, trotzdem. Hitler hatte einen Plan und wusste genau, was er tat. Er hat gleich Morden und Verhackstücken lassen, damit solche unnötig peinlichen Momente wie gegenwärtig erst gar nicht entstehen und irgendwer Zeit für irgendwelche kritischen Fragen oder gar Protestreaktionen hatte. Der war ganz straight: Immer druff, der Stärkere überlebt. Aber wiederrum schafft Uns-Merkel nebst dem allseits beliebt-tumben, toitschen Medientross gerade die Steilvorlage für ein solch rigoroses Vorgehen. Wo kämen WIR auch hin, wenn UNS diese südländischen Unt … Äh – diese Menschen da unten halt, Vorschriften machen, wie WIR zu agitieren, äh, zu agieren haben. – Auffe Fresse, sag ich! Immer druff! So, läuft das! Armut für Alle! Nieder mit der Zivilisation! Fünfzig Jahre Frieden sind genug!

  12. Cheops schrieb am 26. März 2013 um 20:09 - Permalink

    Wer sich wie ein Barbar benimmt, wird auch so genannt werden.
    Seit Merkel ihr Amt 2005 übernahm, hat sie alles getan, um das mühsam begrabene Bild vom hässlichen Deutschen in jeder Hinsicht neu zu beleben und schickte sogar gegen Wunsch und Willen des eigenen Volkes Jagdbomber nach Afghanistan, nur um Bush zu gefallen. Normale Frauen rasieren sich für diesen Zweck die Beine oder optimieren ihr Make Up.
    Merkel wollte, wie der unterbelichtete Hitler, endlich ernst genommen werden und schickte Soldaten.

  13. Heldentasse schrieb am 26. März 2013 um 20:28 - Permalink

    Man verharmlost ganz gewiss Hitler, wenn man den vergleicht mit aktuellen deutschen Politikern/ innen aktuell die ein hohes politisches Amt bekleiden. Nur man sieht an diesem Vergleich wie blank die Nerven bezüglich der deutschen € und Europapolitik auch in Spanien liegen und wie groß die Not da sein muss, was den gemeinen Teutschen eigentlich sehr nachdenklich stimmen sollte.

    Es ist aber mehrheitlich nicht des Teutschen Art nachdenklich zu reflektieren und den Fehler auch bei sich, und seiner demokratisch gewählten Regierung zu suchen. Im Gegenteil solche “Vorfälle” sind geeignet eben hier solche schwarz/ braunen Strömungen zu befördern, sodass der Prof. aus Spanien irgendwann mit seinem Vergleich (bezogen auf die Führung unseres Staates) leiderteilweise recht behalten könnte, ich zumindest schließe mittelfristig diesbezüglich rein gar nichts mehr aus. Noch ein zwei Krisen vom “Kaliber” 2008, gewürzt mit kriegerischen Konflikten (evtl. auch hier in Europa) und der teutsche Michel wird (natürlich auf eine etwas andere Art) seinen “klein Adolf” suchen, bzw. diesen notfalls mit der Flasche aufziehen.

    Gruß

  14. Haufenscheisse schrieb am 26. März 2013 um 22:01 - Permalink

    Die Zukunft wird zeigen wie weit der Vergleich trägt, hoffen kann ja nicht schaden jedoch sehe ich leider keinen grund für eine Wiederholung des 20 jahrhunderts soo wenig hat sich geändert.
    Man kommt als linker Deutscher nicht umhin zu denken das Merkel Deutschlands Hegemonie mit ökonomischen Blitzkriegen ausbaut. Und wenn darauf in Zukunft nationalistisch aktionisitisch reagiert werden wird gute Nacht bella Europa.

  15. Erik Sanger schrieb am 26. März 2013 um 22:07 - Permalink

    Nuja, ein Vergleich ist keine Gleichsetzung. Vergleichen kann man alles mögliche, egal ob sinnig oder unsinnig. Einen Vergleich verbieten zu wollen käme einem Denkverbot gleich. Nichtsdestotrotz denke ich ein passenderer Vergleich (!) wäre der Zeitraum irgendwo zwischen Bismarck und WK1. Da waren die ganz ähnlich schräg drauf. Da finden sich sicherlich mehr Gemeinsamkeiten. Hitler war eine völlig andere Qualität. Merkel mit Hitler zu vergleichen kann man natürlich machen. Eine Gleichsetzung wäre aber eine Verniedlichung Hitlers.

    • Andreas schrieb am 27. März 2013 um 18:53 - Permalink

      Merkel mit Hitler zu vergleichen kann man natürlich machen.

      Man vergleicht doch aber, um Gemeinsamkeiten zu finden. Wenn die aber fehlen, ist der Vergleich völlig sinnlos.

      Eine Gleichsetzung wäre aber eine Verniedlichung Hitlers.

      Eben deswegen!

      • Erik Sanger schrieb am 27. März 2013 um 23:17 - Permalink

        Man vergleicht für gewöhnlich ergebnisoffen. Jedenfalls ist ein Vergleich keine Gleichsetzung.

        • Andreas schrieb am 28. März 2013 um 15:39 - Permalink

          Wenn man in den Medien eine Person mit einer anderen “vergleicht”, macht man es weil man Gemeinsamkeiten unterstellt.

  16. Brick schrieb am 27. März 2013 um 01:37 - Permalink

    Schon richtig man hätte ohne den einen Satz den Artikel so stehen lassen können. Völlig unverständlich ist für mich aber, warum man absichtlich falsch übersetzt. Da steht nicht vitaler Wirtschaftsraum!

    Merkel, como Hitler, ha declarado la guerra al resto de Europa, ahora para garantizarse su espacio vital económico.

    http://es.wikipedia.org/wiki/Espacio_vital

    Vor allem ärgere ich mich über so etwas, da es in diesem Fall nur dazu dient, der Geschichte einen sauberen Schluss zu verpassen. U.a. lese ich Jens’ Artikel gerne, weil ich nicht jede Scheiss-Quelle überprüfen muss. Bei Wellbrock sieht es wohl leider anders aus.

    • uhupardo schrieb am 27. März 2013 um 02:16 - Permalink

      El “espacio vital económico” ist der vitale Wirtschafts(und Lebens-)raum, Brick. Sie müssen Kritik entweder begründen oder mehr Spanisch büffeln.

      • Brick schrieb am 27. März 2013 um 11:13 - Permalink

        Klar doch. Deshalb findet man zu diesem “Fachbegriff” auch so viele Quellen. So weit ich das sehen kann, gibt es auf den ersten fünf Seiten bei einer exakten Begriffsuche(“..”) bei google nicht eine Seite die nicht mit dem Artikel zu tun hat. Insgesamt finden sich nur 8.000 Ergebnisse.

        Eine Scholar Suche nach diesem exakten Begriff bringt vier (!) in Zahlen 4 Ergebnisse. (Davon einmal mit Komma getrennt.)

        Die Kritik ist begründet. “Espacio vital” leitet im spanischen wikipedia, wie man oben sehen kann, direkt auf Hitlers Lebensraum um. Im gleichen Satz steht sogar sein Name. Aber nein, offensichtlich war überhaupt nicht wirtschaftlicher Lebensraum gemeint und natürlich war kein Bezug zu Hitler vorhanden.

        Waurm diese völlig unnötige Lüge? Wenn man den Satz streicht, dann ist der Artikel in Ordnung. Warum muss man jetzt eine Phantasieübersetzung erfinden? Warum kann man nicht einfach sagen: “ok der eine Satz vergleicht Merkel mit Hitler, das war schlecht, ansonsten ist der Artikel in Ordnung.”

        Zum Vergleich ein gewisser Brick bei naked capitalism am 24.3.: “I actually find it rather reasonable. Except for the Hitler-Lebensraum nonsense.[..]

        • Brick schrieb am 27. März 2013 um 12:26 - Permalink

          Ich hab da übertrieben. Gerade im Bezug auf Wellbrock. Entschuldigung. Das konnte er nun wirklich nicht wissen.

          Auch die Bezichtigung der Lüge war übertrieben. Wobei ich aber bleibe, ist, dass wirtschaftlicher Lebensraum ganz klar und mit direktem, absichtlichen Bezug auf Hitler, die bessere Übersetzung gewesen wäre.

  17. uhupardo schrieb am 27. März 2013 um 02:10 - Permalink

    “Und Juan Torres López hat sich ganz bestimmt keinen Gefallen damit getan, Hitlers Politik mit einzubeziehen.”

    Das kann man aus zwei Sichtwinkeln sehen. Dieser “Lapsus” (den wir gar nicht so einstufen) hat dafür gesorgt, dass nicht nur viele Tausende unsere Übersetzung gelesen haben – auch in Spanien und Portugal bekommt der Text des Professors wegen des “Skandals” das Vielfache an Aufmerksamkeit. Hätte “El País” den Artikel nicht zensiert, wäre der Artikel Juan Torres als einer unter Vielen durchgegangen.

  18. Seraja Ten schrieb am 27. März 2013 um 07:54 - Permalink

    Merken: Wenn es das nächste Mal darum geht ein wichtiges Anliegen an die Menschen zu verbreiten ist folgender Satzbau sinnvoller ==> These, Synthese, Hitler-Vergleich.

    Scheinbar sind viele Leser nicht mehr in der Lage ihre Gehirne um einen eingeschobenen Nebensatz zu den dahinterliegenden Textteilen zu führen ohne sich dabei den geistigen Ischias zu klemmen.

    Oh Land der Dichter und Denker.

    • Uvo1256 schrieb am 27. März 2013 um 09:07 - Permalink

      Naja…, wie auch immer, einen solchen Vergleich überhaupt zu wählen, ist schon mehr als unglücklich, wenn man doch eigentlich möchte,dass eine Aussage für voll genommen werden soll! Ansonsten … – ja, es ist schon makaber, dass es in der heutigen Zeit nicht mal eines Krieges bedürfen würde, um sich den “Rest der Welt” Untertan zu machen! An dieser Betrachtung führt leider nun mal KEIN Weg vorbei! Aber das hätte auch den betroffenen Ländern beim Beitritt zur EU klar sein müssen. Oder können alle nicht mehr rechnen, lebt die Welt davon, mit geschönten, frisierten Zahlen Umgang zu pflegen ;) ?????

  19. GrooveX schrieb am 27. März 2013 um 08:01 - Permalink

    ach?

    wassdassdennhier? krautchan für rentner? da lohnt ja nicht mal mehr ein geharnischter ranttt!

  20. Sikke Loling schrieb am 27. März 2013 um 08:37 - Permalink

    Der “böse Vergleich” reduziert sich letztlich darauf, ob die Verkürzung des Vergleichs auf das Bild der zwei Personen stilistisch angebracht war oder nicht. Da ich mich in der spanischen Sprache und der spanischen Literatur nicht auskenne, kann ich nicht beurteilen, ob die gewählte Verleichsebene im Spanischen üblich ist.

    Letztlich wird mit der Diskussion um den Personenvergleich jedoch abgelenkt vom dahinter liegenden Vergleich zwischen Deutschland zur Zeit des Dritten Reichs und der BRD. 

    Betrachtet man die online verfügbaren spezifischen Kommentare zur “Rettung” der Mittelmeeranrainer, so wir mir wirklich angst und bange, wie wenig sich in der Argumentation der “deutschen Stammtische” geändert hat. Jetzt fehlt nur noch die “Schuldzuordnung” auf eine oder mehrere Personengruppen, deren Vermögen dann konfisziert wird. Wobei man mit den bösen russischen Oligarchen schon ein Exempel statuiert hat. Wenn es sich bei dem auf Zypern deponierten Geld aus Russland wirklich um Schwarzgeld gehandelt hat, dann würde dies Russland zustehen und nicht den deutschen Banken.

  21. Wolle schrieb am 27. März 2013 um 10:22 - Permalink

    Diese ganze Schuldzuweisung an Nationalitäten geht doch völlig an der Realität vorbei. Da wird doch nur teile und herrsche gespielt. Den Deutschen, den Russen, den Italiener, den Griechen uswusf. gibt es doch gar nicht! 

    Stellt doch mal die Fragen nach den Ursachen dieses Zustandes und wem/welchen Gruppen die gegenwärtige Politik nutzt. Schaut hinter die Fassade und lasst Euch doch nicht vom Schein ablenken.

    Natürlich ist Merkel nicht Hitler, aber die gegenwärtige Politikausübung in der EU(Dtl. ist da gar nicht so allein) kann zu ähnlichen Folgen führen.

  22. salvo schrieb am 27. März 2013 um 10:59 - Permalink

    hat eine lange Tradition, in diesem Sinne ist der merkel-hitler-Vergleich weder dumm noch böse

    “Wir, die Beherrscher Europas”

    http://www.ossietzky.net/1-2013&textfile=2121

  23. Mod schrieb am 27. März 2013 um 11:06 - Permalink

    Die bösen Deutschen und mit ihnen die Hässlichen werden in jedem Land benötigt welches durch die EU/EZB an die Kandare genommen wird. Die Politik auf Zypern stimmte den Vergabekriterien für Kredite, denen sich auch die übrigen Länder unterwerfen mussten um überhaupt einen Kredit zu erhalten, uneingeschränkt zu, das bedeutet Privatisierung auf allen Gebieten bzw. dieses wird als Strukturreformen bezeichnet und als solche Medial durchs Dorf getrieben.

    http://www.consilium.europa.eu/uedocs/cms_data/docs/pressdata/en/ecofin/136487.pdf

    Es geht auch erst mal nicht um das Gas welches im Zyprischen Meeresboden schlummert und unter diesen Gasfeldern sollen sich noch riesige Mengen an Erdöl befinden, es geht um wirtschaftliche Ausrichtung in der EU, die mittlerweile immer Mächtiger wird und so für den Kampf um Energien jetzt und in Zukunft eine nahezu Konkurrenzlose weil feste Größe einnimmt, die Zyprioten wussten sehr genau das im Falle eines Zugriffs auf ihre Ressourcen durch einen Russischen Kredit bedingt, der Bär in der EU gesteppt hätte.

    Was wir dabei gespannt beobachten werden ist das diese Kredite niemals getilgt werden können wie uns suggeriert wird denn die oben genannten Strukturreformen und eine Austeritätspolitik werden den Abwärtstrend wie schon in Griechenland nur noch beschleunigen, wie sich dieser Riese von Europa dabei politisch bewegt um der Armut zu begegnen, wird nicht nur Elementar und Entscheidend sein, sonder unter Umständen auch der EU die Maske abnehmen falls sie eine trägt?!


       

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