Sonntag, 16. Februar 2014

MEDIALER STURMANGRIFF DES WESTENS AUF PUTIN, RUSSLAND, UKRAINE. (HELIODA1)

Medialer Sturmangriff des Westens auf Putin, Russland, Ukraine

Quelle/Link:
http://einarschlereth.blogspot.se/2014/02/medialer-sturmangriff-des-westens-auf.html

Einar Schlereth
15. Februar 2014
Putin gratuliert Plushenko und der kleinen Julia.

Die westlichen Medien – Zeitungen, Rundfunk, TV – überschlagen sich in 
ihren medialen Hieben unter die Gürtellinie. Sie haben besonders 
Putin auf's Korn genommen, dann Sochi und Russland im allgemeinen. 

Die Lügen hageln so faustdick herunter, dass man sie als Einzelperson
kaum noch sortieren, geschweige denn verarbeiten kann.

[Hinzugefügt:
ENDE]

„Wenn der jüngste Tsunami von schändlich unprofessionellen und politischen 
Hetzartikeln in führenden Zeitschriften und Magazinen [besonder über 
Sochi, Ukraine und Putin] ein Anzeichen ist, dann ist dieser Medien-Missbrauch 
jetzt vorherrschend und die neue Norm“, wie Stephen F. Cohen schreibt. Er hätte 
gut und gerne Rundfunk und Fernsehen dazuzählen können.


Es spielt auch gar keine Rolle mehr, ob eine echte Bombshell explodiert – als die 
stellvertretende US -Außenministerin Victoria Nuland erwischt wurde, wie sie in 
einer Bandaufzeichnung mit dem US-Botschafter in der Ukraine Geoffrey Pyatt 
die Details weiterer Einmischung in der Ukraine bespricht und die berühmten 
Worte sprach „Fuck the EU!“, während gleichzeitig US-Außenminister John Kerry 
jede Einmischung in der Ukraine leugnete. 

Das wird großzügig übergangen und es wird weitergemacht.

Michael Whitney zieht eine Parallelle zu den Bushies – dem alten und dem jungen – 
die dazumal die Orangene Revolution in Gang brachten, was am Ende zu einer 
engeren Anlehnung der Ukraine an Russland führte. Er wundert sich, dass Obama 
dasselbe Spiel nochmals probiert.


Er blickt zurück und konstatiert, dass die USA in den vergangenen 60 Jahren 
nicht einen Krieg gewonnen haben „mit ihrer verspeckten Armee, ihren 
Skandal umwobenen Geheimdiensten, ihren komischen Rambo-ähnlichen 
„Spezial-Einheiten“ und ihren ach so brillianten globalen Strategen, die 
glauben, die Zeit der Nationalstaaten werde bald vorüber sein und die 
glorreiche Neue Weltordnung werde einsetzen.“


Und dieses Hirngespinst wird von dem „Super-Strategen“ Brzezinski noch 
weiter gesponnen. Die USA muss die Ukraine gewinnen, um Russlands Einfluss zu 
mindern, China zu kontrollieren und dann wird am Ende die USA die einzige 
Super-Supermacht sein. 

Das erinnert mich an den Affen-Tanz, den Hitler in seinem 'Adlernest' bei Berchtesgarden 
aufführte, als Frankreich gefallen war.
Dies sind die Reste des 'Adlernestes' 

Um sich den ukrainischen Kuchen unter den Nagel zu reißen, haben die 
Amis bereits 5 Mrd. US $ ausgegeben, vorwiegend an Neo-Nazis, den 
Hohlkopf Klitschko und die üblichen Gangster, die man sich aus den Knasts 
in Polen und sonstwo holt. 

Michael Whitney schreibt darüber recht ausführlich. Diese kriminellen Meuten 
haben das ganze Zentrum von Kiew verwüstet, Menschen verprügelt, einige ermordet. 
Diese Typen werden im Westen als 'Freiheitshelden' gefeiert. McCain, 
Nuland, Westerwelle etc. etc. lassen sich stolz mit Antisemiten, Neo-Nazis 
und sonstigem Gesindel ablichten.


Das Elend ist, dass die Ukraine einen Präsidenten hat, der alles andere als eine 
tatkräftige Führungs-Figur ist, obwohl rechtmäßig gewählt und allen Umfragen 
zufolge immer noch die Mehrheit des Volkes, die Miliz und die Armee hinter sich hat.


Außerdem ist ihm von der EU nichts geboten worden außer einer schlappen Mrd. $, 
aber zu haarsträubenden Bedingungen. Hingegen sind ihm von Russland und 
China 20 Mrd. Hilfe zugesagt worden. Trotzdem hampelt er immer noch hin und 
her, was ihn am Ende teuer zu stehen kommen kann.


Aber sein Zögern kann auch die Einheit des Landes kosten, d. h. dass es zu einer 
Spaltung führen kann. Die ganze Ukraine zu gewinnen, das kann sich der Westen 
wohl abschminken. Möglich, dass die West-Ukraine zu Europa kommt und der 
Osten sich Russland anschließt. Die Frage ist nur, ob Europa die verarmte und 
abgewirtschaftete West-Ukraine überhaupt haben will. 

Die EU hat ja ihre begehrlichen Blicke vor allem auf die industrialisierte 
Ost-Ukraine mitsamt der Krim geworfen. Aber ich will nicht weiter spekulieren, 
weil diese Geschichte in des Teufels Küche führen kann.



Nun zum dritten Punkt – Putin. 

„Seit Anfang 2000 sind die Medien [in den USA] einer pausenlosen Dämonisierung 
Putins gefolgt, mit wenig Rücksicht auf die Fakten,“ schreibt Stephen F. Cohen. Die 
US-Medien weinen dem ewig besoffenen Verräter Jeltzin viele Tränen nach, 
doch an Putin lassen sie kein gutes Haar. Und Cohen zählt alle Gelegenheiten 
auf, bei denen Putin den USA und kürzlich erst Obama aus der Klemme geholfen hat. 
Das hat viele Menschen im Westen irritiert, weil es wie eine Art 'München-Politik' aussieht.


Doch ich glaube, dass Putin klug genug ist, dem Westen nicht zu trauen, sondern nur 
versucht – wie dazumal auch Stalin – Zeit zu gewinnen, um die schlimmsten von den 
Amis unter Jeltsin  angerichteten Verheerungen rückgängig zu machen. Vor allem die 
Armee und die Rüstung auf den neuesten Stand zu bringen, was ihm im großen und 
ganzen bereits geglückt zu sein scheint.


Cohen hat in seinem Artikel verdienstvoller Weise zusammengetragen, was die wichtigsten 
Blätter in den USA so von sich geben über Putin und Russland. Wir sind ja einiges gewohnt 
von unseren Schmierblättern – von FAZ bis Spiegel und taz – aber was 'renommierte' 
US-Blätter von sich geben, das spottet jeder Beschreibung. 

Wall Street Journal: „Putins Regierung ist eine des Betrugs, der Gewalt und des Zynismus“ 
und „der Kreml als Nervenzentrum aller Schwierigkeiten, die dem Westen zu schaffen 
machen“. Man langt sich an den Kopf. 

Und Cohen zählt sie alle auf, die dem in nichts nachstehen: The Post, Times, The New 
Republic bis zur CNN, MSNBC und GBO's Real Time. Und sie alle sind sich einig, dass 
Putin bald stürzen werde und Russlands Wirtschaft den Bach runtergeht. Man könnte 
meinen, sie malen ein exaktes Bild von den USA.


Und Sotchi. Du meine Güte, da feiert eine äußerst giftige Berichterstattung seit Wochen 
Triumphe.. Die Neubauten seien „typischer Sowjet-Stil“, es wird „Terror und Spannungen“ 
geben, Putin hat 51 Mrd. $ für Sotchi „verschleudert“, obwohl viele ernsthafte Kritiker 
zugeben, dass 44-45 Mrd. $ für wichtige Infrastrukturmaßnahmen draufgingen, die 
dem ganzen Land zugutekommen. Damit nicht gesagt (worüber ich vor ein paar Tagen 
schrieb), dass es nicht auch Korruption, schlechte Behandlung von Gastarbeitern etc. 
gegeben hat. Es steht uns natürlich gut an, uns über solche Dinge aufzuregen, weil so 
etwas bei uns ja nie vorkommt.


Die Übertreibungen sind so grotesk, dass es zum Lachen ist. Aber durch das 
Horrorgemälde sind sogar viele Angehörige von US-Sportlern nicht nach Sotchi gereist. 
Obwohl etwa vom US-Botschafter in Moskau heftig widersprochen wurde, als zuhause 
von Sotchi als „einem Heerlager“ gesprochen wurde.

 A propos: schaut euch doch mal – nur so zum Vergleich – Videos von den Spielen in 
London oder Vancouver an. Da konnte man von „Heerlagern“ sprechen. Viele 
US-Sportler haben inzwischen Putin auch ihren Dank ausgesprochen. Die armen Teufel! 
Was die wohl zuhause erwartet?


Zum Abschluss will ich noch auf den Artikel „Russia under Attack“ (Russland 
unter Beschuss) von Paul Craig Roberts [Ich sehe gerade, dass dieser Artikel von 
meinem Freund Klaus Madersbacher ins Deutsche für seine antikrieg- Seite übertragen 
wurde.] verweisen. 

Er listet nochmals alle die Vertragsbrüche der USA auf, die gegenüber Russland 
begangen wurden, nur nach dem Zusammenbruch. Er beklagt die Blauäugikeit der 
Ukrainer und der Russen visavis den USA und er spielt eine Reihe von Szenarien durch, 
die in Bezug auf die Ukraine denkbar wären, denen ich mich aber weiter oben entzogen 
habe. Aber weder er noch ich noch sonstwer sind Hellseher. 

Eines scheint sicher zu sein: Die extreme Blödheit der amerikanischen Führung, 
ein Resultat ihrer grenzenlosen Gier nach noch mehr Reichtum und Macht, 
kann noch sehr viel Unheil stiften.



ANHANG

Faschismus als Fernwaffe

Wo immer die CIA gewaltsame Unruhen schürt, um eine demokratisch gewählte 

Regierung zu stürzen, bedient sie sich der dortigen faschistischen Strömungen. 

Jener gewaltbereiten Rechtsextremen, die sich von Innenministerium und 

Verfassungschutz auch bei uns gehegt, gepflegt und geschützt wissen – 

bis sie auf uns losgelassen werden


Faschos auf dem Maidan

Faschos auf dem Maidan

Sonntagsmeinung – Überall dort, wo auf dieser Erde Unruhen, Gewaltproteste und Umsturzversuche vonstatten gehen, marschieren Faschisten in erster Reihe mit. 

In Griechenland ist es die faschistische Partei Chrysi- Avgi mit einem als Mäander getarnten Hakenkreuz als Symbol. 

In der Ukraine ist es die ebenfalls faschistische Partei Swoboda unter deren völkisch verwirrtem Vorsitzenden Oleh Tjahnybok. 

Dort entfesseln Faschisten auf dem Maidan seit Monaten eine regelrechte Gewaltorgie gegen Sicherheitskräfte, welche sich nur noch auf strengen Befehl hin mühsam zurückhalten. 

Mindestens drei Tote sind dort bis heute zu verzeichnen und hunderte von Verletzten.


Sehen wir nach Venezuela. Dort hat bereits im vergangenen Jahr Oppositionsführer 

Henrique Capriles Radonski nach seiner verlorenen Präsidentenwahl mit seinem 

faschistischen Klüngel gewaltsame Unruhen geschürt, die zu acht Todesopfern geführt hatten. 

Heute, ein Jahr später, ist es ebenfalls ein Faschist, der in dem südamerikanischen Land 

Unruhe und Tod verbreitet. Es ist der frühere kolumbianische Präsident Alvaro Uribe, 

der in seinem venezuelanischen Nachbarstaat mit seiner Verbrecherbande Unruhen schürt. 

Wie Präsident Nicolas Madura ihm vorwarf, ist er mittlerweile verantwortlich für drei Tote und 

Dutzenden Verletzten. Uribe soll zudem in Mordanschläge auf Madura verwickelt sein, die 

glücklicherweise verhindert werden konnten. Wo immer auf offener Straße Menschen 

ermordet werden, sind gesteuerte Faschisten nicht weit.

Liktor mit fascis

Faschismus beschränkt sich nicht nur auf Christen. In Ägypten ergriff 

nach dem Sturz Mubaraks die faschistoide Muslimbruderschaft das Ruder, 

unterstützt vom wahhabitischen Saudi Arabien. Was hat Faschismus 

mit radikalem Islamismus zu tun? 



Nun, das Wort Faschismus leitet sich u.a. ab vom lateinischen fascis 

(plur. Fasces), jenem Rutenbündel, welches die Macht des römischen 

Kaisers versinnbildlichte. 


Die Fascis wurde bei öffentlichen Auftritten des Kaisers vor diesem hergetragen

von einem Liktor. Es handelte sich hierbei um ein Getreidebündel, an dessen Seite ein Axt 

angebracht war, auch als Liktorenbündel bezeichnet. 


Die Symbolik war somit eindeutig für das römische Volk. Der Kaiser gibt Leben (Nahrung) 

und Tod (Axt), je nach seiner Befindlichkeit. 


Will er, dass Du lebst, dann darfst Du leben. 

Will er, dass Du stirbst, dann stirbst Du ohne wenn und aber. 

Der Kaiser ist Herr über Leben und Tod. Wer ihm nicht zupass kommt, ist verloren.


fascisAus dieser Geisteshaltung heraus hat sich der Faschismus unter Mussolini und später dem Dritten Reich entwickelt. 

Die Konzentrationslager erinnern uns bis heute daran. Nun gibt es fanatisierte Grupen, die eben solch eine Haltung gleichermaßen forcieren. 

Jene Gruppierungen, die alles abschlachten, was nicht ihren religiösen Vorstellungen entspricht. 

Die Wahhabiten, Salafisten oder meinetwegen auch Takfiristen, die in Libyen und Syrien ihr mörderisches Unwesen trieben und treiben, ermorden wahllos Alewiten, Shiiten, Kopten, Kurden und sogar Sunniten. 


Alles was nicht in ihr enges Menschenkonzept passt, muss nach deren 

Willen vernichtet werden. Gehen wir einmal davon aus, dass es ein Million von diesen 

Verrückten gibt. 


Dann müssten sie 6.999.000.000 Menschen umbringen, um diesen Planeten von Ungläubigen 

zu säubern. Dies mögen vielleicht nur die unerfüllbaren Wunschträume fanatischer Wirrköpfe 

sein, sie zeigen jedoch auf, was für eine Gefahr unsere Ministerien da in unserem 

Land großziehen. Vom Fanatismus hin zu Krieg und Massenmord ist es nur ein 

kleiner Schritt.


Der NSU- Prozess beweist klar, dass auch hier in Deutschland rechtsextreme Mörder 

in Stellung gebracht werden. 

So werden im Abschlussbericht der Ermittlungsgruppe Umfeld im 

baden-württembergischen Parlament Beweise unterschlagen und stattdessen Falschaussagen 

verbreitet. Zeugen werden geselbstmordet, ganze Aktenberge verschwinden im Schredder 

und überall biegen sich die Balken, dass es hörbar knirscht. 


Der Staat will ganz offensichtlich, dass bei uns rechtsextreme Serienkiller frei 

herumlaufen und weitermorden können. 

Auch wenn die nicht im Nachthemd unterwegs sind, wie die  Radikalislamisten, sondern im 

Kampfanzug aus dem US- Shop, sind sie doch genau die richtigen Erfüllungsgehilfen, 

wenn es daran geht, unsere Demokratie ein für alle mal zu Grabe  zu tragen. Per 

Befehl aus Fernwest.

Carl Huter: Der Wahrheit und der Schönheit das ganze Sein

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