Donnerstag, 16. Januar 2014

REINKARNATION: "ABGESTÜRZT UND WIEDER AUFERSTANDEN. (HELIODA1)

Reinkarnation: "Abgestürzt und wieder auferstanden!"

16. Januar 2014 | 3 Kommentare


QUELLE: ZeitenSchrift

 

Der „Fall James Leininger“ ist einer der wohl am besten dokumentierten Zeugnisse dafür, dass die Wiederverkörperung eine Tatsache ist. Denn obwohl der Vater von James während all seiner Recherchen nur beweisen wollte, dass sein kleiner Sohn phantasierte, musste er schließlich vor der Fülle der Fakten kapitulieren…

Von: Ursula Seiler

James Leininger, der amerikanische Junge, um den es hier geht, wurde am 10. April 1998 in Dallas, Texas, geboren und lebte nach dem Umzug von dort ab seinem zweiten Lebensjahr mit seinen Eltern Bruce und Andrea in Lafayette, Louisiana, USA. 

Ab dem 1. Mai 2000 wurde der gerade Zweijährige von schlimmen, lautstarken Alpträumen heimgesucht, die seine Mutter in Angst und Schrecken versetzten. Sie kamen fast fünfmal die Woche und dies blieb, mit abnehmender Tendenz, fast ein Jahr lang so. 

In seinen Alpträumen lag James auf dem Rücken, weinte und strampelte so unter seiner Decke, als wolle er sich aus einem geschlossenen Sarg befreien. Nach einiger Zeit verstand Andrea auch, was er weinend hervorstieß: „Flugzeugabsturz! Flugzeug brennt. Der kleine Mann kann nicht herauskommen!“ Die Mutter nahm ihn dann in den Arm und beruhigte ihn mit leisen Worten, um ihn nicht plötzlich aufzuwecken.


Der Fall James Leininger

Eines Abends, als Andrea ihren kleinen Sohn zu Bett brachte, führte er ihr bei Wachbewusstsein vor, wie er im Alptraum strampelt und nicht herauskommen kann. 


In diesem Spiel fragte ihn die Mutter, wer denn der kleine Mann sei, der nicht herauskommen kann. „Ich bin es“, antwortete James. Andrea holte ihren Mann mit dazu und Bruce fragte in diesem Spiel: „Was ist mit deiner Maschine passiert?“


„Sie stürzte brennend ab“, gab James zurück. „Warum?“, bohrte Bruce nach. „Sie wurde abgeschossen“, erklärte nun James. „Wer hat sie abgeschossen?“, hakte der Vater nach. Darauf verzog James sein Gesicht und rollte mit den Augen, als wolle er sagen: „Frag nicht, das weißt du doch!…“, „Die Japaner!“, sagte er dann mit der typischen Verachtung eines Kindes über dumme Fragen der Eltern.

[Hinzugefügt by W. Timm / Carl-Huter-Zentral-Archiv:

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Die Eltern konnten sich keinen Reim auf solche Aussagen ihres Sohnes machen. Woher hatte er das alles? Sie überlegten: James sah im Fernsehen nur die Sesamstraße oder ähnlich kindergeeignete Sendungen. 

Flugzeuge und Unglücke waren kein Gesprächsthema im Hause Leininger. James konnte noch nicht lesen, also gab es auch von daher keine Einflussmöglichkeit. Auf jeden Fall vereinbarten sie, nicht vor James über seine Alpträume zu diskutieren.


An nächsten Tag kam Tante Jen zu Besuch, die sich mit James sehr gut verstand, und fragte ihn, woher er denn wisse, dass seine Maschine von den Japanern abgeschossen wurde. Darauf wendete sich James von dem Video ab, das er gerade anschaute und sagte: „Die große rote Sonne“, womit er das Symbol auf japanischen Kampfflugzeugen meinte. 

Der nächste Abend kam, an dem James zur Bettgehzeit von sich aus auf seinen Flugzeugabsturz zu sprechen kam. Andrea holte Bruce dazu und fragte unter anderem, wie der „kleine Mann“ denn heiße, und bekam die Antwort „James“. 

Andrea dachte, James habe ihre Frage nicht richtig verstanden und seinen eigenen Namen genannt. Daher fragte sie später noch einmal nach, nur, um dieselbe Antwort zu erhalten. Später sollte sich herausstellen, dass James die Frage durchaus richtig verstanden und auch richtig beantwortet hatte.


In derselben Unterhaltung fragte der Vater: „Welche Art von Flugzeug hat denn der kleine Mann geflogen?“ Er bekam die Antwort: „Eine Corsair“. Bruce schloss daraus, James sei mit einer Corsair abgestürzt. Das aber hatte James nicht gesagt; nur, dass er sie geflogen habe. 

Die nächste Frage des Vaters war: „Wo startete deine Maschine?“ – „Von einem Schiff“ sagte James. „Weißt du, wie es geheißen hat?“ – „Natoma“ antwortete James. 

„Das klingt sehr japanisch“, mutmaßte Bruce und erntete erneut einen verzweifelten Blick seines Sohnes, der seine Geduld mit dem Vater arg strapaziert sah. „Nein, es ist amerikanisch“, antwortete er dennoch.

[Hinzugefügt:

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Dass die Corsair eine US-Jagdmaschine im Zweiten Weltkrieg war, wusste Bruce, aber von einem Schiff namens Natoma hatte er bisher nichts gehört und hielt es ernsthaft für japanisch. 

Daher ging er nach dieser Unterhaltung schnurstracks zu seinem Computer und googelte den Namen in der Hoffnung, er könne diese Äußerung seines Sohnes als Fantasie entlarven. Nach einigem Suchen fand er die Angabe: 

Die USS Natoma Bay CVE-62 war ein Begleit-Flugzeugträger, der im Zweiten Weltkrieg im Pazifik eingesetzt wurde. 

Dieses „Eins zu Null“ für James hinderte Bruce aber nicht daran, die Erklärung des unerwarteten Wissens seines Sohnes durch Reinkarnation als „Bullshit“ (Mist) zu bezeichnen.

In einer weiteren Abendunterhaltung mit seinem Vater kam James noch einmal auf den Namen des „kleinen Mannes“ zu sprechen und bestätigte, dass er „James“ gewesen sei, also genau so hieß, wie er heute heißt. 

Auf den Nachnamen konnte er sich allerdings nicht besinnen. Als Bruce daraufhin wissen wollte, ob sich James wenigstens an den Namen eines Freundes erinnern könne, bekam er „Jack Larsen“ genannt. „War er wirklich ein Freund?“ – „Auch er war ein Pilot“, kam die Antwort. Außerdem erklärte James bei einer solchen „Gute-Nacht-Unterhaltung“, dass seine Maschine genau vorne in den Motor hineingetroffen worden sei.

Ende des Artikelauszugs

Der vollständige Artikel begleitet die Familie Leininger auf ihrer faszinierenden Spurensuche in der Vergangenheit. Ihre Geschichte ist ein weiterer schlagkräftiger Beweis für die Tatsache der Wiedergeburt. Ein Text, der Skeptiker ebenso beeindruckt wie geistig interessierte Menschen. 

Sie finden den Artikel in unserer ZeitenSchrift-Druckausgabe Nr. 78.


Ob Sie es glauben oder nicht: Lawrence von Arabien, der berühmte Held der Wüste, lebt erneut auf Erden. Unser Portrait zeigt, wie die Inkarnation von damals einen Jüngling von heute prägt. 



Einen weiteres ‚Reinkarnations-Portrait’, das uns auf die weiten Wogen des Ozeans und in die Zeit der napoleonischen Kriege entführt: Reinkarnation: Im Schatten von Nelson


Was viele verschiedene Kinder über die Wiedergeburt sagen, und wie sie sich an frühere Leben erinnern, lesen Sie hier: Reinkarnation: „…Früher, als ich groß war“


Weshalb das karmische Gesetz der Reinkarnation ein Ausdruck göttlicher Gnade ist, und wie sich eine Menschenseele im Verlauf vieler Erdenleben läutern kann, lesen Sie in unserer ZeitenSchrift-Druckausgabe Nr. 52.

Hinzugefügt by W. Timm / Carl-Huter-Zentral-Archiv:

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Reinkarnation: „…Früher, als ich groß war“

Immer wieder gibt es kleine Kinder, bei denen das „Band des Vergessens“ noch durchläßig ist und denen die Erinnerung an ein vergangenes Leben noch klar vor Augen steht. Seit über 40 Jahren werden solche Fälle nach wissenschaftlichen Kriterien erforscht. Ein neues Buch berichtet über Fälle, welche speziell in Europa auftraten.
Von: Sandra Walter-Wyss
Reinkarnation

Die Zeit als "Sternenkind" ist kurz bemessen. Bald kehrt es in einem neuen Körper auf Erden zurück.

Eines schönen Tages in der Zukunft wird die Tatsache der Wiederverkörperung von der Wissenschaft als ein fundamentales Naturgesetz anerkannt werden. 

Der Mann, welcher von den Wissenschaftlern der Zukunft als Pionier der Reinkarnationsforschung verehrt werden wird, ist ein Zeitgenosse von uns: 
Sein Name ist Ian Stevenson, er ist Professor an der University of Virginia in Charlottesville und Begründer der wissenschaftlichenReinkarnationsforschung.

Unbefriedigt mit den modernen Theorien, welche die immensen Unterschiede in Verhalten und Begabung zwischen einzelnen Menschen allein auf die Gene zurückführen wollen, begann Prof. Ian Stevenson, die Antworten auf viele ungeklärte Fragen auf eigene Faust zu suchen. 

Im Jahr 1960 erfuhr er von einem Kind in Sri Lanka, das behauptete, sich an ein früheres Leben zu erinnern. Er befragte dieses Kind und seine Eltern gründlich, und ebenso das Ehepaar, von dem das Kind behauptete, sie seien seine Eltern im vergangenen Leben gewesen. 

Der Fall schien Dr. Stevenson so überzeugend, daß er begann, weitere Fälle zu erforschen. Je mehr Fällen er nachging, desto stärker wurde seine Überzeugung, daß Reinkarnation möglicherweise eine Realität ist. Und desto größer wurde sein Wunsch, dieses bisher unbekannte Gebiet der Welt der Wissenschaft zugänglich zu machen. 

1974 veröffentlichte er sein erstes Buch, Reinkarnation – 20 überzeugende und wissenschaftlich bewiesene Fälle. Darin befaßt er sich mit Fällen aus Indien, Sri Lanka, Brasilien, Alaska und dem Libanon.


Prof. Stevenson fand heraus, daß Kinder zum ersten Mal in sehr jungem Alter (zwischen 2 und 5 Jahren) über ein früheres Leben sprechen, und die behaupteten Erinnerungen dann im mittleren Kindesalter in Vergessenheit geraten. 

Solch spontane Erinnerungen von kleinen Kindern sind wissenschaftlich am wertvollsten, weil man Kindern nicht vorwerfen kann, sich ihr Wissen vor der Untersuchung des Falles aus historischen Quellen beschafft zu haben. In etwa der Hälfte der Fälle wurde das Vorleben mit einem gewaltsamen Tod beendet – mit entsprechenden Verletzungen des Körpers. 

Die körperlichen Spuren solcher Verletzungen traten in vielen Fällen im neuen Leben wieder auf – als Narben, Mißbildungen und Muttermale. Stevenson versuchte nun, solche körperlichen Merkmale im Vorleben der Betroffenen nachzuweisen. Die vielen Übereinstimmungen, die er fand, hält er für geradezu objektive Kriterien für das Vorliegen einer erneuten Verkörperung. 

Er argumentiert, daß Mißbildungen bei Neugeborenen nur zum Teil auf Erbfaktoren, Virusinfektionen oder chemische Stoffe zurückzuführen seien. Bei 43 bis 70 Prozent der Fälle sind die Ursachen aus medizinischer Sicht nicht zu erklären.


Kritiker werfen Ian Stevenson vor, seine Beispiele von Wiederverkörperung spielten sich nur in Asien ab, wo sie sich einer ernsthaften Überprüfung entzögen und vom Umfeld aufgrund religiöser Überzeugung ohnehin gefördert würden. Diesem Argument entzieht das neuste Werk von Stevenson, Reinkarnation in Europa, den Boden. 

Er belegt darin mit meisterhafter Präzision die überzeugendsten Reinkarnationsfälle in Europa. Fälle, die von Engländern, Franzosen, Deutschen und anderen aufgezeichnet wurden, obwohl teilweise das Weltbild den Erfahrungen in keiner Weise entsprach und die betroffenen Menschen von ihren eigenen Erlebnissen zutiefst aufgewühlt wurden. Vier von zweiundzwanzig im Buch enthaltenen Fällen von Kindern, die sich an ein früheres Leben erinnern, stellen wir nachfolgend vor.



Der Fall von Helmut Kraus in Österreich

Helmut Kraus war vier Jahre alt, als er begann, häufig über ein früheres Leben zu sprechen. Er pflegte seine Bemerkungen mit Worten einzuleiten wie: „Früher, als ich groß war...“. 

Eine Freundin der Familie, die Helmut regelmäßig vom Kindergarten nach Hause brachte, hörte ihm aufmerksam zu. Sie beschrieb ihn als „sehr gesprächig“. Eines Tages sagte Helmut zu ihr: 

„Als ich groß war, wohnte ich an der Manfredstraße 9.“ Zufällig kannte Helmuts Begleiterin die Bewohnerin des betreffenden Hauses, Anna Seehofer. 

Sie befragte sie nach Männern, die im Haus gewohnt hätten und inzwischen verstorben seien. Anna Seehofer mutmaßte, daß Helmut sich auf ihren Cousin bezog, General Werner Seehofer, der, nachdem seine erste Frau gestorben war, einige Zeit im Haus gewohnt hatte. 

Tatsächlich paßten weitere Aussagen, die Helmut machte, zum Leben und Tod von General Seehofer.


Werner Seehofer war Offizier in der Kaiserlichen Österreichischen Armee. Im militärischen Rang stieg er immer weiter auf und wurde im Januar 1918 zum General befördert. 

Während des Ersten Weltkrieges war er Kommandeur einer Division an der Italienfront, wo er sechs Monate nach seiner Beförderung verletzt wurde, in italienische Gefangenschaft geriet und kurz darauf an seinen Kopfverletzungen starb. 


Der vierjährige Helmut Kraus (geboren am 1. Juni 1931) erzählte, er sei ein „hoher Offizier im großen Krieg“ gewesen. Er gab jedoch niemals an, daß er General gewesen war und nannte auch nicht den Namen Seehofer. Seine zur Identifizierung am meisten beitragenden Aussagen entstanden, als er Adressen von Orten erwähnte, wo er im früheren Leben gewohnt habe. 

Neben der Wiener Adresse, die Rückschlüsse auf seine frühere Identität zugelassen hatte, gab Helmut auch korrekt die Linzer Adresse an, wo seine Schwiegerfamilie aus dem früheren Leben gewohnt hatte.


Helmut war etwa vier Jahre alt, als seine Begleiterin – es war warmes Wetter in Linz – Helmuts Mantel offen ließ, als sie sich mit dem Jungen auf den Heimweg machte. 

Helmut bestand darauf, daß sein Mantel zugeknöpft wurde, denn, so sagte er, „ein Offizier darf nicht mit offenem Mantel umhergehen“. Wenn Soldaten des Weges kamen, während die beiden auf der Straße waren, nahm Helmut Haltung an und grüßte, bis sie vorüber waren. 

Einmal wurde Helmut zu General Seehofers Witwe (seiner zweiten Frau) mitgenommen. In ihrer Gegenwart zeigte er sich scheu; dies wurde als eine Art von Wiedererkennen gedeutet, vielleicht, weil er gewöhnlich recht leutselig war.


Helmut hatte eine auffällige Angst vor lauten Geräuschen, zum Beispiel Gewehrschüssen. Mit den Jahren entwickelte er ein lebhaftes Interesse für Reiten und Sport – wie General Seehofer, welcher ein „leidenschaftlicher Reiter“ war und Sport ganz allgemein liebte. 

Er sprach noch bis ins Alter von etwa sieben Jahren über das frühere Leben, dann hörte er damit auf.


Helmuts Vater war Biologe, und es gab keine Soldaten in der Familie. Statt für ein Leben beim Militär entschloß er sich, in die Gastronomie zu gehen und machte eine entsprechende Ausbildung.



Der Fall von Gillian und Jennifer Pollock in England

Die Erinnerungen der zwei Pollock-Schwestern an ihr Vorleben ist in Europa der bekannteste und bedeutendste Fall. Ian Stevenson veröffentlichte einen detaillierten Bericht über diesen Fall im Jahr 1997.


Das Ehepaar John und Florence Pollock hatte mehrere Kinder, zwei von ihnen – Joanna und Jacqueline – kamen ums Leben, als eine wahnsinnige Fahrerin mit ihrem Auto auf den Bürgersteig raste, wo die beiden Mädchen mit einer Freundin spazierten. 

Die Kinder starben auf der Stelle. Diese Tragödie ereignete sich am 5. Mai 1957. Joanna war elf, Jacqueline sechs Jahre alt.


John und Florence Pollock waren Christen, zumindest formell. Im Jahre 1957 interessierte sich Florence nicht für Reinkarnation und glaubte auch nicht, daß sie stattfinden könnte. John hingegen hatte schon lange Jahre einen starken Glauben an die Wiederverkörperung gehabt. 

Nach dem Tod der Mädchen gelangte er zur Überzeugung, daß sie in die Familie wiedergeboren würden, und zwar als Zwillinge. Als am 4. Oktober 1958 die eineiigen Zwillinge Gillian und Jennifer Pollock geboren wurden, waren andere vielleicht überrascht, John jedoch nicht.


Als die Zwillinge allmählich sprechen konnten, machten sie – im Alter zwischen drei und sieben Jahren – einige Aussagen über das Leben von Joanna und Jacqueline. Gillian erinnerte sich an das Leben von Joanna, Jennifer an das von Jacqueline. 

In seinem detaillierten Bericht führte Ian Stevenson sechs Aussagen und fünf Beispiele von Wiedererkennen auf, die ihre Eltern ihnen zuschrieben. John und Florence hörten auch, wie die Zwillinge miteinander über den Unfall sprachen, bei dem Joanna und Jacqueline ums Leben gekommen waren.


Gillian und Jennifer hatten sehr ähnliche Gesichtszüge, wie es bei eineiigen Zwillingen zu erwarten ist. In ihrem Körperbau jedoch entsprachen sie in gewissem Maße demjenigen von Joanna bzw. Jacqueline. Joanna war etwas schlanker gewesen – so auch Gillian; Jacqueline war etwas stämmiger – so auch Jennifer. 

Jennifer hatte zwei Muttermale, Gillian keines. Ein Muttermal auf Jennifers Stirn, in der Nähe der Nasenwurzel, entsprach der Narbe von einer (mit drei Stichen genähten) Verletzung, die Jacqueline erlitten hatte, als sie im Alter von drei Jahren auf einen Eimer fiel. Das andere Muttermal war ein hyperpigmentierter Naevus an der linken Hüfte von Jennifer, welcher schon Jacqueline an der gleichen Stelle gehabt hatte.


Joanna hatte einen spreizfüßigen Gang gehabt – so auch Gillian. Wie bereits erwähnt war Joanna elf Jahre alt gewesen, als sie starb, und sie konnte gut schreiben. 

Jacqueline hingegen war erst sechs und hatte noch nicht gelernt, ein Schreibwerkzeug ordentlich zu gebrauchen. Sie hielt es in ihrer Faust anstatt zwischen Daumen und Zeigefinger, und trotz der Bemühungen des Lehrers, ihr zu zeigen, wie ein Stift korrekt zu halten war, konnte sie sich dies nicht angewöhnen, bis sie starb. 

Als nun die Zwillinge im Alter von etwa viereinhalb Jahren anfingen zu schreiben, hielt Gillian den Bleistift sofort richtig, während Jennifer ihn in der Faust hielt, wie Jacqueline es einst getan hatte. 


Beide Zwillinge hatten eine Phobie vor Fahrzeugen – ebenfalls nicht verwunderlich, bedenkt man, daß sie durch ein Fahrzeug zu Tode gekommen waren.


Weil Joanna im Vorleben fünf Jahre älter gewesen war, neigte Jacqueline, als die Jüngere, dazu, der Führung ihrer älteren Schwester zu folgen. 

Joanna ihrerseits hatte die Tendenz gehabt, die jüngere Jacqueline zu „bemuttern“. Gillian und Jennifer verband eine ähnliche hierarchische Beziehung; Jennifer wandte sich um Geleit und Rat an Gillian, die wiederum eine Art mütterlicher Sorge für Jennifer zeigte.

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