Montag, 20. Januar 2014

PAUL KRUGMAN: SKANDAL IN FRANKREICH. (HELIODA1)

Paul Krugman: Skandal in Frankreich

Verantwortlich: 

Dem französischen Präsidenten Francois Hollande habe ich keine sonderliche Aufmerksamkeit mehr geschenkt, seit sich herausstellte, dass er nicht mit Europas destruktiver, auf Austerität ausgerichteter politischer Orthodoxie brechen würde. Aber was er jetzt getan hat, ist wirklich skandalös.



Natürlich meine ich da nicht seine angebliche Affäre mit einer Schauspielerin, die, selbst wenn sie sich bewahrheitet, weder überraschend (hallo, dies ist Frankreich) noch beunruhigend wäre. 

Nein, wirklich schockierend ist seine Zuwendung zu längst diskreditierten rechten Wirtschaftstheorien. Das zeigt uns einmal mehr, dass Europas noch immer akute Schwierigkeiten nicht bloß dem üblen Gedankengut der Rechten zugeschrieben werden können. Es stimmt schon, harthäutige, starrköpfige Konservative haben die Politik bestimmt, aber ermutigt und begünstigt worden sind sie von rückgratlosen, wirrköpfigen Politikern der gemäßigten Linken.


Sabine Tober hat für uns einen Beitrag von Paul KrugmanNYT, 16. Januar 2014 übersetzt.

[Hinzugefügt by W. Timm / Carl-Huter-Zentral-Archiv:

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Europa scheint jetzt gerade aus seiner doppelten Rezession herauszukommen und ein bisschen zu wachsen. Aber diese winzige Aufwärtsbewegung kommt nach Jahren katastrophaler Leistung. 

Wie katastrophal? Man bedenke: 1936, also sieben Jahre nach Ausbruch der Weltwirtschaftskrise, gab es in einem Großteil Europas ein rapides Wirtschaftswachstum, und das reale BIP pro Kopf erreichte neue Höhen. 

Heute ist das reale BIP pro Kopf dagegen noch immer weit unter seinem Höchststand von 2007 – mit bestenfalls langsamer Aufwärtstendenz. 

Eine schlechtere Wirtschaftsleistung als in der Weltwirtschaftskrise hinzubekommen, das, so sollte man denken, ist ja schon recht erstaunlich. Wie haben die Europäer das bloß geschafft? 

Also, in den 1930er Jahren gaben die meisten europäischen Länder endlich die Wirtschaftsorthodoxie auf: Sie wandten sich vom Goldstandard ab; sie versuchten nicht mehr, die Staatshaushalte auszugleichen und Einige begannen damit, in großem Stil militärisch aufzurüsten, was als Nebenwirkung wirtschaftlichen Auftrieb brachte. Das Ergebnis war von 1933 an, ein starker Aufschwung.


Das heutige Europa steht in moralischer, politischer und menschlicher Hinsicht viel besser da. Eine gemeinsame Verpflichtung auf die Demokratie hat dauerhaften Frieden gebracht. 

Soziale Sicherheitsnetze haben die Auswirkungen der hohen Arbeitslosigkeit abgemildert. Koordiniertes Handeln hat die Bedrohung durch einen Zusammenbruch des Finanzsektors eingedämmt. 

Leider hat der Erfolg des Kontinents in der Katastrophenvermeidung auch mit sich gebracht, dass die Regierungen an der orthodoxen Politik festhalten. 

Niemand verlässt den Euro, obwohl der doch eine monetäre Zwangsjacke ist. Es gibt keine Notwendigkeit, die Militärausgaben zu erhöhen, und so bricht niemand mit der haushaltspolitischen Austerität. 

Alle tun das, was als sicheres und verantwortungsvolles Handeln gilt – und die Rezession geht weiter.


DEFINITION AUSTERITÄT

Austerität

Definition
Kurzerklärung:

von lat. austeritas, dt. Strenge, Herbheit findet im ökonomischen Sinne Verwendung als Bezeichnung für eine strenge Sparpolitik des Staates.

Ausführliche Erklärung:

von lat. austeritas, dt. Strenge, Herbheit; findet im ökonomischen Sinne Verwendung als Bezeichnung für eine strenge Sparpolitik des Staates. Die strenge Reduktion auf das Notwendige im Bereich öffentlicher aber auch privater Haushalte soll einen schlanken und ausgeglichenen Staatshaushalt herbeiführen und die gesamtwirtschaftliche Situation verbessern. Eine Austeritätspolitik wird insbes. in finanziellen Krisenzeiten angestrebt.

Quelle: http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/austeritaet.html#definition

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In diesem bedrückten und bedrückenden Raum tut sich Frankreich besonders schwer. Es bleibt ganz klar hinter Deutschland zurück, das Auftrieb durch seinen beträchtlichen Exportsektor bekommt. 

Trotzdem hat sich Frankreich besser gehalten als die meisten anderen europäischen Länder. Und da meine ich nicht nur die „Schuldenkrisen“-Länder. Das französische Wachstum war stärker als das in solchen erz-orthodoxen Ländern wie Finnland und Holland.


[Hinzugefügt:

Ihr wählt Politiker ...

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Die neuesten Zahlen zeigen nun, dass Frankreich nicht Teil der allgemeinen Aufwärtsbewegung Europas ist. 

Die meisten Beobachter, darunter auch der Internationale Währungsfonds, führen diese neue Wirtschaftsschwäche vor allem auf die Austeritätsmaßnahmen zurück. 

Und jetzt hat Herr Hollande von seinen Plänen gesprochen, den Kurs Frankreichs zu ändern – und man kann ein Gefühl der Verzweiflung fast nicht vermeiden.


Denn als Herr Hollande seine Absicht bekannt gab, die Steuern für Unternehmen zu reduzieren und zum Kostenausgleich (nicht näher ausgeführte) Ausgaben zu kürzen, sagte er: “Wir müssen auf der Angebotsseite handeln“ und dann fügte er hinzu: “Angebot schafft nämlich Nachfrage.“


Oh, boy! Das klingt fast wörtlich wie der schon lange entlarvte Trugschluss, der als Saysches Theorem bekannt ist – die Behauptung, einen allgemeinen Nachfragerückgang könne es gar nicht geben, weil die Leute ihr Einkommen ja für irgendetwas ausgeben müssten. Das stimmt einfach nicht, und in der Praxis stimmt es ganz besonders nicht zu Anfang 2014. 

Alle Daten zeigen, dass Frankreich über jede Menge Produktionsressourcen verfügt, in Arbeit sowohl als in Kapital, die ungenutzt brachliegen, weil die Nachfrage unzureichend ist. Als Beweis muss man sich nur die Inflation ansehen, die schnell abrutscht. Tatsächlich kommen Frankreich und auch ganz Europa einer Deflation wie in Japan bedenklich nahe.



Was bedeutet also die Tatsache, dass Herr Hollande ausgerechnet jetzt diese diskreditierte Doktrin aufgreift?

Wie gesagt, das ist ein Zeichen der Glücklosigkeit von Mitte-links in Europa. Vier Jahre lang ist Europa schon vom Austeritätsfieber erfasst, und das mit überwiegend katastrophalen Ergebnissen. 

Es spricht Bände, dass der gegenwärtige kleine Aufschwung bejubelt wird, als sei er ein politischer Triumph. In Anbetracht des durch diese Politik verursachten Elends hätte man erwartet, dass links von der Mitte stehende Politiker energisch für einen Kurswechsel einträten. Aber überall in Europa kam von Mitte-links bestenfalls (wie etwa in Großbritannien) schwache, halbherzige Kritik, und oft hat Mitte-links sich nur unterwürfig geduckt.


Als Herr Hollande an die Spitze des zweitgrößten Euro-Wirtschaftsraums gelangte, hegten Einige von uns die Hoffnung, er werde Stellung beziehen. Stattdessen fiel er in die übliche Duckhaltung – eine Duckhaltung, die jetzt zu geistigem Zusammenbruch geführt hat. Und Europas zweite Depression geht immer weiter.



Quelle


FAZIT AN ALLE EUROPÄER

Alle europäischen Politiker vertreten die Banken, d.h.
die internationale Hochfinanz. 

[NB by W. Timm / K146 + Carl-Huter-Zentral-Archiv, Husum & Madrid: Auch die junge politische Novizen-Neue-Weltordnung-Partei, Piratenpartei, vertritt die Banken / die internationale Hochfinanz !!! (Stichwort "CODE-ORANGE" = Totale Unterwerfung unter NWO, ebenso CDU, auch Partei-Logo Orange)]

Wiederholung: Alle europäischen Politiker vertreten die Banken, d.h.
die internationale Hochfinanz. 

Quelle: http://volksbetrugpunktnet.wordpress.com/2014/01/19/an-ganz-europa-gerichtet-an-alle-europaer/


Merkel vertritt nicht Deutschland, sondern die Banken [die Hochfinanz].

Der €uro ist nicht in der Krise, der €uro ist ein Werkzeug der
Banken, um das Volksvermögen aus Europa zu saugen.


Der €uro funktioniert planmäßig im Sinne seiner Erfinder:

Der €uro und die EU sollen die einzelnen
Nationalstaaten mit all ihren Werten zerstören.


Wo aber ist das Geld wirklich?

Das ist nicht schwer, es wird sogar offen gesagt: Banken müssen “gerettet werden”.

Informieren Sie sich, wie hoch der Anteil der Zinsen in ihrem Staatshaushalt ist.

Banken schaffen Geld aus dem Nichts
und verleihen es gegen Zins an Nationen.

Deren Steuerzahler müssen die Zinsen aufbringen.

So wird der Wohlstand Spaniens vernichtet und ebenso der Wohlstand Deutschlands.

So geht es ALLEN Ländern mit Zentralbank.

Informieren Sie sich über das Geldsystem anhand des Dollars
(sehen Sie sich Money as debt und The American dream an).


[EURO & DOLLAR]

Der €uro hat denselben Zweck wie der Dollar.

Es ist ein gigantischer Raubzug.


Diejenigen, die ALLE unsere Länder ausrauben, belügen uns, indem
sie behaupten, wir würden das gegenseitig tun.


Lassen Sie nicht zu, dass die Räuber mit dem Trick
Teile und Herrsche” aus der Schusslinie bleiben.

[Hinzugefügt:

Wir sind Europäer!

Wenn wir zusammenhalten, sind wir eine Macht.

Getrennt sind wir nichts als Sklaven der Banken.



[Hinzugefügt:

Ihr wählt Politiker ...

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ENDE]

[Hinzugefügt:

 

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