Samstag, 18. Januar 2014

GESUNDHEIT: DRAHTLOSE KOMMUNIKATIONSTECHNOLOGIE: DIE UNTERSCHÄTZTE BEDROHUNG. (HELIODA1)

Gesundheit: Drahtlose Kommunikationstechnologie: Die unterschätzte Bedrohung

Geschrieben von deutschelobby - 18/01/2014


Quellehttp://deutschelobby.com/2014/01/18/gesundheit-drahtlose-kommunikationstechnologie-die-unterschatzte-bedrohung/

Drahtlose Kommunikation und Datenübertragung haben unsere Welt erobert. Doch die Bequemlichkeit hat langfristig gesehen wohl negative Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen.

mobilfunk.

medien, audio

 

Fast jeder Haushalt verfügt heute über schnurlose Festnetztelefone, Handy und WLAN. Router leiten die Information weiter, mit dem Notebook auf dem gemütlichen Sofa oder am Gartentisch steht das Internet jederzeit überall zur Verfügung. 

Wer würde darauf noch verzichten wollen, abgesehen von all jenen, die beruflich gar nicht mehr darauf verzichten können?


Dummerweise steht aber die auf Radiowellen hoher Energie beruhende Technologie schon lange im Verdacht, für die menschliche Gesundheit schädlich zu sein. Vielfach wiegeln Medien und Behörden ab, wissenschaftliche Studien liefern beruhigende Ergebnisse: 

Angeblich gibt es keine Gefahr. 

Doch Langzeitstudien gibt es nicht. Dazu sind die Geräte noch zu neu. Die aktive Mobilfunkgeneration muss erst noch wissenschaftlich ausgewertet werden.


Jetzt haben dänische Schülerinnen einfache Versuche durchgeführt, die in jedem Falle eine Auswirkung von Wireless-Routern auf biologische Organismen demonstrieren. 

Alles begann damit, dass einige Schülerinnen mit Konzentrationsschwäche sowie
Schlafstörungen
zu kämpfen hatten, sobald sie ihre eingeschalteten Handys nachts am Bett liegen ließen.


Natürlich konnten sie sich den Zusammenhang auch nur eingebildet haben. Sie wussten von den Mobiltelefonen, die Beurteilung schien äußerst subjektiv. 

Doch die Schülerinnen gingen einen Schritt weiter. Denn sie vermuteten biologische Auswirkungen.



Gartenkresse und WLAN-Einfluss

Sie führten ein Pflanzenexperiment durch, um auf mögliche Veränderungen durch »Handystrahlung« zu achten. 

Dazu stellten sie sechs Teller mit Gartenkresse in der Nähe von zwei Routern auf und weitere sechs Teller in einem anderen Raum, in dem sich keine WLAN-Ausrüstung befand.


In beiden Räumen gab es identische Umweltbedingungen, bis auf den Router. Nach Ablauf von lediglich zwölf Tagen waren die meisten Setzlinge im WLAN-Raum abgestorben. 

Die Kontrollgruppe hatte hingegen komplett überlebt. Ist das ein klarer Beweis für die Schädlichkeit moderner Drahtlos-Technologie? Selbstverständlich blieb das schlichte dänische Schülerexperiment nicht unwidersprochen.


So einfach konnte es doch gar nicht gehen. Angeblich hatte die abgestrahlte Wärme der WLAN-Geräte für das Austrocknen der Pflanzen gesorgt. Demnach seien die Versuchsbedingungen für beide Gruppen nicht wirklich gleich gewesen. 

Doch haben niederländische Forscher bereits vor drei Jahren negative Effekte auf Pflanzen festgestellt, sobald entsprechende elektromagnetische Strahlung ins Spiel kam. Bäume begannen dann, Schäden an der Rinde zu entwickeln. Auch starben Blätter der in diesem Fall beobachteten Eschen ab.


Verantwortlich dafür machten die Forscher die eingesetzte Strahlung im Frequenzspektrum von 2412 bis 2472 Megahertz. Sie zählt somit zu der landläufig als »Mikrowellen« bezeichneten Strahlung zwischen Infrarot und – in Richtung größerer Wellenlängen – dem Radiobereich. 

Im Experiment wurde die bei Mikrowellenöfen genutzte Frequenz gewählt. Bei den Bäumen kamen allerdings lediglich 100 Milliwatt Leistung zum Einsatz, während das Magnetron eines Mikrowellenherdes einen um etwa vier Größenordnungen höheren Wert ins Gargut pulst.

[Hinzugefügt by W. Timm / Carl-Huter-Zentral-Archiv:

ENDE]

Die Bäume wurden aus rund einem halben Meter Abstand bestrahlt. Vor allem die in unmittelbarer Nähe der Quelle stehenden Exemplare zeigten nach einiger Zeit einen bleiernen Glanz auf ihren Blättern, hervorgerufen durch eine absterbende Epidermis. 

Allein solche Ergebnisse lassen Schlimmes vermuten. Nur dass Wissenschaftler ebenso wie die Hersteller entsprechender Produkte immer wieder hervorheben, Studien dieser Art seien noch kein echter Beweis, denn Studien an Pflanzen sagten nichts über die Schädlichkeit für den Menschen aus.


Mancherorts wird jedoch bereits auf WLAN-Geräte in Schulen verzichtet. Auch haben Eltern und Lehrer wiederholt gefordert, die Nutzung einzustellen. Sicherlich dürfte es schwierig werden, die allgemeine Entwicklung aufzuhalten. Gerade deshalb aber sollten bedenkliche Technologien dort eingeschränkt werden, wo es nötig und auch möglich ist, also auch an Schulen. 

Hier bedarf es wohl kaum erst eines Beweises, um entsprechende Schritte vorsichtshalber zu unternehmen. Nach Angaben von Experten sind vor allem die Gehirne von Kindern durch Mobilfunk gefährdet.


Sie seien dann auch einem größeren Risiko ausgesetzt, später Hirntumore zu entwickeln. Bereits ein zweiminütiges Handygespräch verändere die kindliche Hirnfunktion für eine ganze Stunde. 

Kritiker wie Dr. Magda Havas von der kanadischen Trent-Universität sind als Panikmacher verschrien.


Ist WLAN an Schulen sinnvoll?

Bereits 2006 lehnte die Stadt Frankfurt drahtlose Computerverbindungen an Schulen ab – erst müsse die Unbedenklichkeit der drahtlosen Kommunikation geklärt sein, so war seinerzeit das nachvollziehbare Argument. 

Bis heute ist das nicht geschehen. Im Gegenteil, nun haben schon dänische Neuntklässlerinnen schädigende WLAN-Auswirkungen gefunden und damit eine internationale Diskussion entfacht.


Die Schülerinnen selbst zeigten sich eher verblüfft und sogar schockiert über ihre Resultate. 

Großes Interesse daran bekundete auch der namhafte Neurowissenschaftler Professor Olle Johansson vom schwedischen Karolinska-Institut. Auch er erfuhr allerdings bereits kräftigen Gegenwind und faktische Behinderung seiner kritischen Arbeit.


Johansson sprach sich unter anderem auch gegen eine Nutzung von WLAN an Schulen aus. Skepsis gegenüber der Technologie erscheint angebracht.


Doch die Industrie will die Diskussion verhindern.

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nachzulesen bei Kopp-Exklusiv 03-2014

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