Freitag, 22. November 2013

ZUM 50. JAHRESTAG DER HINRICHTUNG VON JFK IN DALLAS: KENNEDY-TRIUMPFZUG IN BERLIN, JUNI 1963. (HELIODA1)

«Ich bin ein Berliner»: Der amerikanische Präsident John F. Kennedy spricht am 26. Juni 1963 im Westteil der Stadt vor mehr als 300'000 Menschen.

Übersicht


Kennedys Besuch vor 50 Jahren

Der Liebling Berlins



Es war ein magischer Tag für alle, die damals in Berlin dabei waren. John F. Kennedy, verehrt wie ein Pop-Star, besuchte am 26. Juni 1963 als erster amerikanischer Präsident die geteilte Stadt. 

Die Visite war der Auftakt für die politische Entspannung zwischen Ost und West.

Alexander Kulpok

Quelle: NZZ.

«Those Were The Days»: Es waren die Tage, da der Twist die Tanzflächen beherrschte, da Hochhuths «Stellvertreter» uraufgeführt wurde und Ludwig Erhard als Nachfolger des 87-jährigen Konrad Adenauer designiert war. 

Die Kuba-Krise war im Januar 1963 friedlich beigelegt worden. 

Zwischen Moskau und Washington wurde der «heisse Draht» zur Vermeidung eines Atomkrieges installiert, und General Lucius D. Clay war im Auftrag des amerikanischen Präsidenten Kennedy zu Nikita Chruschtschew auf die Krim geflogen und hatte dort mit ihm nicht nur Tennis gespielt. 

Die Dinge waren geregelt zwischen Ost und West, die Einflusssphären abgesteckt.


Nun stand Clay, der «Held der Luftbrücke», an der nach ihm schon zu seinen Lebzeiten benannten Allee neben John F. Kennedy, der als letzte Station seiner siebenstündigen Berlin-Visite an diesem 26. Juni 1963 die amerikanische Garnison im Stadtteil Dahlem besuchte. 

Er tat dies ganz ohne die deutsche Politprominenz. 

Auch hier bei den 6000 GI und ihren Angehörigen, wie schon den ganzen Tag über, Jubel, Entzücken, Begeisterung. 

Teenager kreischten, als ob die Beatles nahe wären, und die Kinder rannten kreuz und quer über die abgesperrte Clayallee bis zum Rednerpult, wo sie dem beliebtesten Amerikaner in Berlin die Hand schüttelten. 

Ein Präsident zum Anfassen im Wortsinn. 

Die damals 13-jährige Anita Lochner, Tochter des Rias-Direktors und Kennedy-Dolmetschers Robert H. Lochner, später Schauspielerin im «Tatort» oder bei den Salzburger Festspielen, weinte abends, als ihre Mutter sie zu Bett brachte. Auf die Frage nach dem Warum antwortete sie: «I love him!»


Alle lieben Kennedy. Das war das Motto des Tages. 

Sprechchöre wie «Kennedy, Kennedy!» hallten durch Westberlin bis in den Campus der Freien Universität. 

Am Strassenrand wurden Transparente hochgehalten, auf denen stand «Johnny, komm bald wieder!» oder «Das nächste Mal bitte mit Jackie». 

Kennedy war nämlich ohne Ehefrau mit seiner Schwester nach Deutschland gereist.


In der gelösten, fast heiteren Atmosphäre an der Clayallee, vor dem Kino «Outpost Theatre» und dem Hauptquartier der amerikanischen Streitkräfte, sagte Kennedy seiner Garnison Dank und Anerkennung, erinnerte an ihre wichtige Aufgabe («ihr repräsentiert hier die 180 Millionen Amerikaner») und fügte den Satz hinzu, den er am Ende dieser sieben Stunden in voller Überzeugung aussprach: «Ihr lebt unter Freunden in Berlin!»


Kurz zuvor hatte Kennedy vor dem nahe gelegenen Henry-Ford-Bau der Freien Universität eine Rede gehalten. 

Diese war weitaus bedeutender als seine umjubelte Ansprache vor dem Rathaus Schöneberg, die durch seinen Ausspruch «Ich bin ein Berliner» alles überlagerte. 

Dabei hatte der humanistisch gebildete Kennedy, in Berlin zum Ehrenbürger der Freien Universität erhoben, nur an den Stolz des Bürgers im Römischen Reich erinnern wollen.


«Civis romanus sum», der stolzeste Satz damals, wie Kennedy sagte. 

Denn ein Bürger Roms genoss allerorten allerhöchste Anerkennung. 

An diesem 26. Juni 1963 war es für ihn die persönliche Überzeugung, die überall in der westlichen Welt Respekt und Bewunderung auslöste: «Ich bin ein Berliner.» 

Dolmetscher Lochner hatte die deutsche Intonation mit Kennedy lange in den Amtsräumen des Regierenden Bürgermeisters Willy Brandt im Schöneberger Rathaus geübt, während Bundeskanzler Adenauer nebenan das SED-Zentralorgan «Neues Deutschland» las.


Die Rede Kennedys liess die Miene von Adenauer erstrahlen. 

Dagegen schaute Willy Brandt auf der Freitreppe des Rathauses sehr nachdenklich und säuerlich drein, wie Egon Bahr, engster Brandt-Vertrauter und damals Pressechef des Senats von Berlin, sich erinnert. 

Denn in dieser Rede klangen viele Töne des Kalten Krieges an. 

In der Freien Universität war das Mienenspiel der beiden, wiederum nach Bahrs Erinnerung, dann genau umgekehrt: 

Brandt blickte freudig, Adenauer schien versteinert. 

Kennedy hatte die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit der Sowjetunion skizziert, und er hatte von der deutschen Wiedervereinigung gesprochen, die kommen werde, selbst wenn dieses Ziel viel Geduld erfordere.


Der Kennedy-Besuch in Berlin fand nicht «in einer Phase höchster Anspannung unter den Supermächten» statt – wie es bis heute, selbst in der Pressekonferenz des Senats von Berlin zum Auftakt der Gedenkveranstaltungen, gern behauptet wird. 

Dieser 26. Juni 1963 war, wie sich hernach herausstellte, der Auftakt zur Entspannungspolitik, die Washington auf Französisch fortan als Détente bezeichnete. 

Der damalige sozialdemokratische Kanzlerkandidat Brandt und sein Intimus Egon Bahr konnten nun ihren Weg vom Wandel durch Annäherung beschreiten. 

Krisen und Konflikte zwischen Ost und West um Deutschland und Berlin waren passé. 

Bahr bemerkte dazu später: «Ich kenne keine ungeschriebene Vereinbarung in der Geschichte, die so verlässlich fast dreissig Jahre lang funktioniert hat.» 

Ein halbes Jahr nach dem Kennedy-Besuch, zu Weihnachten 1963, kam es mehr als zwei Jahre nach dem Mauerbau zur ersten Passierschein-Regelung für Verwandten-Besuche in Ostberlin.

BilderstreckeBilderstrecke

Ein Tag wie im Rausch

Der 26. Juni 1963 war ein sonniger, aber recht windiger Tag in Berlin. 

Die Fernsehaufzeichnungen zeigen die typische Handbewegung des jungen Präsidenten, der sich mit der Hand übers Haupthaar streicht. 

Fernsehen war damals freilich in Deutschland unbedeutend, der Boom des Mediums kam erst mit der Fussball-Weltmeisterschaft im Jahr 1966. 

Die Aufmerksamkeit galt vielmehr der bundesweiten Live-Übertragung des Kennedy-Besuches im Radio

Für die Bevölkerung Westberlins war es ein geradezu rauschhaftes Erlebnis, auf die Heutigen wirkt es wie ein Tag aus einer anderen Welt. 

Als fünf Monate später, in den Abendstunden des 22. November 1963, aus Texas die Nachricht von der Ermordung Kennedys kam, sass der Schock tief. 

Die Menschen in Berlin stellten brennende Kerzen in die Fenster. Eine Stadt hatte ihren Liebling verloren.


Der Autor berichtete als junger Radio-Reporter vom Kennedy-Besuch in Berlin. Er arbeitet heute als Publizist und Medienberater in der deutschen Hauptstadt.



Weitere LINKs:

http://folksvalue.de

Abgrenzungen
von KOMMISSION 146/K146:
http://helioda1.blogspot.de/2013/11/freies-deutschland-die-macht-geht-vom.html?m=0

http://helioda1.blogspot.de/2013/11/das-irresein-am-deutschen-volk-die.html?m=0

AUGENÖFFNER - Video Dr. Rath:
http://www.youtube.com/watch?v=e3MTLYahWvw

Junger Mann zum Status Bundesrepublik Deutschland. VIDEO: Inhalt ist korrekt!
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Sie werden die Demokratie und Republiken im Mutterleib ersticken. BRD-WIDERSTANDSRECHT in Tradition der Weißen Rose - In Memoriam Geschwister Scholl, u.a. KOMMISSION 146 steht in Tradition der Weißen Rose. VIDEO:
http://youtu.be/jtFS5VAI6C0

http://helioda1.blogspot.de/2013/11/der-brd-dreck-im-ganzen-aufklarung-was.html?m=0

BVG-Urteil 25.07.2012 Entzieht der BRD-Direktion das Recht auf Steuergeld!
VIDEO:http://youtu.be/wnoW3mFJ1p4

152. GEBURTSTAG VON CARL HUTER (* 9. OKTOBER 1861). IN MEMORIAM DEM GROSSMEISTER DER MENSCHENKENNTNIS IN TRADITION VON ALBRECHT DÜRER (1471-1528): WANDLUNG ZUM 100. TODESJAHR VON CARL HUTER. (HELIODA1) | Helioda1's Weblog
http://helioda1.wordpress.com/2013/10/09/152-geburtstag-von-carl-huter-9-oktober-1861-in-memoriam-dem-grossmeister-der-menschenkenntnis-in-tradition-von-albrecht-durer-1471-1528-wandlung-zum-100-todesjahr-von-carl-huter-helioda1/


http://folksvalue.de/urkunde-146.html

http://dpvm.me/gg-146-umsetzung.html

http://helioda1.blogspot.de/2013/07/handlungsanleitung-heimatpaket-gg-146.html


In Memoriam Hacker-Genie "Tron" (1972-1998)
http://www.tronland.de


ZURÜCKWEISUNG DER WAHLBENACHRICHTIGUNG !
http://youtu.be/9oHw5PKywb8


SCHREIBEN W. TIMM AN STAATSANWALTSCHAFT FLENSBURG OKTOBER 2013 - SEIN INHALT HIERMIT VERÖFFENTLICHT. BEZUG: HAUSDURCHSUCHUNG KRIPO von CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV / WOLFGANG TIMM 22.10.2013. BRD-RAUB DER VERLAGS ARBEITSGRUNDLAGEN von Carl-Huter-Zentral-Archiv und Klientendaten (sensibel/vertraulich) als Diplom Psychologe, hier Eigentum Dritter Mac Mini PC, Privat-Sponsoring für CHZA, Inhaber CHZA Hr. JingJing Zhu, Shanghai, nicht durch Beschluß gedeckt. Beschlagnahme iPhone4 & iPad Mini! Daten wurden zum Schutz total via iPhone-Suche gelöscht.
http://helioda1.blogspot.de/2013/10/schreiben-w-timm-staatsanwaltschaft.html?m=0
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Bemerkung zu HEILUNG:

Alle Menschen, die sich selbst heilen konnten, haben eines gemeinsam:
Sie haben irgendwann aufgehört vor sich selbst davonzulaufen.

In dem Augenblick, indem sie aufgehört haben, sich abzulenken, sind sie sich selbst begegnet, mit allem was sie sind.
Solange du vor dieser Begegnung Angst hast, kannst du nicht geheilt werden.

Copyright Nina Konitzer

[Vergleiche HEILWISSEN 1898 von und nach Privatgelehrten Carl Huter (1861-1912), Begründer ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS]


Edited by Dipl. Wolfgang Timm / Kommission146 / Carl-Huter-Zentral-Archiv: Gesamtschau-Digital CARL HUTERs ORIGINAL-MENSCHENKENNTNIS & Kallisophie. www.chza.de & www.folksvalue.de !