Samstag, 16. November 2013

DAS EXTERNSTEIN-SYSTEM. (HELIODA1)

Das Externstein-System

#1 Ungelesener Beitragvon S.E.T.I » 23. September 2012 08:37


QUELLE:

http://www.qicknews.de/Forum/viewtopic.php?f=10&t=342



Es gibt zur Zeit drei Richtungen die die europäische Geomantie begründen. Einerseits wird die Geomantie als Importprodukt gesehen, dass aus den arabischen Ländern, etwa zur Zeit Karls des Grossen, nach Europa kam. Andererseits wird die Geomantie als Produkt der in Europa ansässigen Kulturen, also der Kelten und Germanen, erklärt.

Und dann existiert noch die Sicht, dass es eine noch frühere Urkultur (Atlantis?) gab und die Geomantie ein erhaltenes Erbe dieser Zivilisation darstellt. Nach wie vor liegen die Anfänge der Geomantie in Europa im Dunkeln.

Überschaubar ist aber die Forschung zur Geomantie in Europa. Der englische Missionar E.J. Eitel war quasi der erste Europäer, der sich mit der chinesischen Variante der Geomantie, dem Feng Shui, beschäftigte. 1873 erschien sein Werk über Feng-Shui.

Die Bezeichnung "Geomantie" wurde in seiner Zeit dann auch von anderen Schriftstellern aufgegriffen, um "Feng-Shui" zu übersetzen.


Durch die Untersuchungen von Alfred Watkins, Anfang des 20ten Jahrhunderts über die sogenannten "ley-lines" in England, wurde Geomantie dann wieder ein Gegenstand der Forschung.

Seitdem gibt es in den angelsächsischen Ländern eine durchgehende Forschungstätigkeit. Die auch, bis auf den heutigen Tag, durch Nigel Pennick, John Michell, Paul Devereux und andere fortgesetzt wird.


In Frankreich finden sich geomantisch orientierte Menschen wie Boudaille, Circare, Doumayrou, Guichard und Guinguand.

Island ist das einzige Land in Europa, in dem sich geomantische Praxis, seit uralten Zeiten, bis auf den heutigen Tag erhalten hat!



Die Situation in Deutschland gestaltet sich dagegen deutlich komplizierter.

In den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts existierten in Deutschland ebenfalls Untersuchungen geomantischer Art. Die Studien von Wilhelm Teudt, Hermann Wirth und Josef Heinsch kamen zu ähnlichen Ergebnissen wie Watkins, nämlich der Existenz großräumiger Landschaftsstrukturen in Europa.


Heinsch äußerte sogar „ das die deutsche Landschaft in ihrer urtümlichen sakralen Raumordnung eine riesige, umfassend einheitliche Hieroglyphe darbietet“.

J. Heinsch beschreibt 1937 in der “Ortung in kultgeometrischer Sinndeutung“ den sogenannten Gottesberg als Ausdruck bzw. Entsprechung des Weltenbaumes Yggdrasil. Die keltische Weltenesche war ein dreistämmiger oder -ästiger Baum, der mit seinen Ästen den Himmel und mit seinen Wurzeln die Erde fest hält.

„Dementsprechend ist es auch ein natürlicher Ausdruck dieser kosmisch-sakralen Himmelsbildvorstellung, dass die als urtümliche Zentren für das kultische wie völkische Gemeinschaftsleben überall in Erscheinung tretenden Gottesberge sich regelmäßig in allen deutschen Gauen noch heute nachweisen lassen und dass sich überdies von ihnen ausgehend die umliegende Landschaft in ihren Grenzen mit allen irgendwie bedeutsamen Örtlichkeiten allenthalben nach den gleichen Maßeinheiten und Maßverhältnissen in den Richtungsbeziehungen einheitlich geortet zeigt.“
 
 Niedersachsens kosmischer Maß-Schlüssel  Die Abbildung zeigt Niedersachsens kosmischer Maß-Schlüssel, und ist Teil einer Studie von Dr. Joseph Heinsch.

Aus "Vorzeitliche Raumordnung als Ausdruck magischer Weltschau" entnommen. Das Buch wurde erst 1959 veröffentlicht.

Die Quadratur des Kreises bzw. die zugehörigen Zahlenverhältnisse (14:11) spielen darin eine gewisse Rolle.
 
 
Wilhelm Teudt kam zu der Erkenntnis, dass heilige Orte durch ein Netz gerader Linien miteinander verbunden sind.

Sein Buch "Germanische Heiligtümer" besaß für die Nazis quasi Kultstatus. Himmler avancierte Teudt zum Direktor eines Programms, das die Wiederbelebung der Externsteine als heiliges Monument anstrebte.

Unter seiner Leitung sollte eine Replik der Irminsul auf dem höchsten Punkt der Externsteine angebracht werden. Teudt war sogar der Ansicht, dass die originale Irminsul, also die von Karl dem Großen zerstörte, ehemals an den Externsteinen gestanden hat.
 
 

 Externsteine

  Externsteine   Externsteine
     
  

Die Externsteine

  

 

Das dritte Reich

Von esoterischen (ganzheitlichen) Standpunkten aus betrachtet, bilden lebende Wesen und ihre Umwelt eine Einheit. Daher kann Formung der Landschaft auch immer als Formung der darin lebenden Wesen verstanden werden.

Geomantisch gesehen, erzeugen raumgreifende Landschaftsstrukturen, (mit den hinreichenden Energiequellen versehen) durchsetzt mit architektonischen Konstruktionen, die nach bestimmten Mustern geordnet sind (um die Energien zu leiten), auch Wirkungen auf die darin lebenden Wesen, gleich welcher Art.

Nach Jens M. Möller ist „Geomantie die alte Kunst, Energiezentren auf der Erdoberfläche auszumachen und durch künstliche Veränderung der Landschaft, durch den Bau von Heiligtümern und Konstruktionen, zu verstärken oder zu verändern. Mit Hilfe der Geomantie sollten die künstlich von Menschen geschaffenen Siedlungen in Einklang mit den Energieströmen der Erde und des Kosmos gebracht werden.“

So verstanden wird Geomantie ein Instrument, das (aus einer bestimmten Sicht) die Macht besitzt, Kulturen zu schaffen und zu formen. So ist es also nicht verwunderlich, wenn die königliche Kunst eben eher als Kunst der Könige gehandelt wurde. Also, die Kunst der Eingeweihten und Mächtigen.

Und genau dieser Machtaspekt ist ein wesentlicher Triebfaktor der Neugier höchster Nazikreise gewesen. Die innersten Zirkel des dritten Reiches, allen voran Heinrich Himmler, entwickelten ein geradezu erstaunliches Interesse an der Geomantie.

Folgerichtig versuchten sie ihre erworbenen Kenntnisse in die Tat umzusetzen, heißt also Kulturformung zu betreiben. Nicht nur die Wewelsburg in der Nähe von Paderborn oder das ehemalige Reichsparteitagsgelände in Nürnberg oder die Planungen für Berlin belegen dies.

Laut Nigel Pennicks Buch „Hitlers Secret Sciences“ ging Himmler etwa 1934 davon aus, das ein geomantisch zentraler Ort es ihm bzw. seinem schwarzen Orden ermöglichen würde, ganz Deutschland psychisch zu beeinflussen. Geomanten im Ahnenerbe wählten für diesen Ort eine alte Festung in Westfalen aus – die Wewelsburg. Dieses Beispiel verdeutlicht, das alle größeren architektonischen wie landschaftlichen Projektierungen der Nazis stets auch geomantische Projekte gewesen sind.


Wie weitreichend die nationalsozialistischen geomantischen Pläne waren, zeigt E. Carmin in sei-nem Werk im Kapitel "Die Planlandschaften der Zukunft".

Schon um 1930 herum existierten um-fassende Pläne der Landschaftsgestaltung innerhalb gewisser nationalsozialistischer Führungskreise.

Carmin berichtet von einem Professor Grünberg, der in der Planungsstelle des Königsberger Gauleiters Koch tätig war. Dort steht wörtlich (Zitat Rauschnigg):

"Er hatte in seinem Institut Karten entwerfen lassen mit Verkehrslinien, Kraftfeldern, Kraftlinien, Autostraßen, Bahnlinien, Kanalprojekten. Genau geplante Wirtschaftslandschaften erstreckten sich über den ganzen Osten bis zum Schwarzen Meer, bis zum Kaukasus. Auf diesen Plänen waren bereits Deutschland und Westrussland eine riesige wirtschaftliche und verkehrspolitische Einheit. Selbstverständlich nach Deutschland orientiert, von Deutschland geplant und geführt.

Es gab in dieser Planwirtschaft kein Polen mehr, geschweige denn ein Litauen. Hier war das Verbindungsstück eines riesigen kontinentalen Raumes, der sich von Vlissingen bis Wladiwostok im Fernen Osten erstrecken sollte."


Das Interesse der Nazis hatte für die Geomantie aber auch noch andere fatale Folgen. Um ihre Geheimnisse zu bewahren, vernichteten die Nazis bei Kriegsende zahlreiche unersetzliche Dokumente.

Und nach dem Krieg beschlagnahmten sowohl die Amerikaner als auch Britische Sondereinheiten (denen das Interesse der Reichsregierung durchaus bekannt war, da sie nach ähnlichen Kriterien arbeiteten), das übrig gebliebene Material und transportierten es ab.

Neben der Zerstörung vieler Archive durch die Bombardements in den Kriegsjahren ist dies der Hauptgrund, warum in Deutschland in vielen Städten keine oder nur lückenhafte Aufzeichnungen über architektonische und landschaftsstrukturierende Gebilde der letzten 100 Jahre vorhanden sind. Obwohl gerade in diesen Zeiten eine überaus rege Bautätigkeit stattgefunden hat.

Das politische Engagement von Wilhelm Teudt und anderen Geomanten während der Zeit des Nationalsozialismus, die Einbindung in das nationalsozialistische Gefüge, insbesondere in das sogenannte "Ahnenerbe" brachten die Geomantie im Nachkriegsdeutschland in Misskredit.

Folgerichtig kam es in Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg, im Zuge der Entnazifizierung, zu einem abrupten Ende jedweder Forschung im geomantischen Bereich.
 

 

Ein neuer Anfang

Erst die in den letzten Jahren aufkommende New Age- und Esoterikwelle hat das Thema der Geo-mantie wieder nach Deutschland gespült. Vielen Menschen sind die Begriffe Energielinien oder Orte der Kraft oder Feng-Shui schon einmal begegnet, und erzeugen auch ein gewisses Interesse.

Die Veröffentlichung einer naturwissenschaftlich ernstzunehmenden Untersuchung erfolgte hier erst 1988, als das Buch von Jens M. Möller "Geomantie in Mitteleuropa" erschien.

Das darin publizierte Lichtmeßsystem bietet einen Ansatz für eine geometrische Begründung der Geomantie, wenn das auch nicht immer erkannt wird.

Die Benutzung und Einbeziehung von Bergen und/oder Türmen in Verbindung mit Licht- und Spiegelsystemen bzw. deren Ausrichtung nach astronomischen Begebenheiten (Sonne bzw. Mond) gestattet eine geophysikalische Ableitung und auch Bestimmung von Linien auf der Erdoberfläche.
 
 
 Linien von Jens Möller in Europa
 
 
Weiterhin kann Jens Möller in seinem Werk zeigen, dass ein Teil dieser Linien zusammen mit bestimmten Orten im süddeutschen Raum - hauptsächlich um Karlsruhe herum - eine überaus komplexe Geometrie erzeugen, in die Figuren wie 5- oder 6-Ecke, und auch so genannte Cheopspyramiden bzw. Quadraturdreiecke einbezogen sind.

 

Die Quadratur des Kreises

Durchschneidet man die Cheopspyramide in nord-südlicher oder ost-westlicher Richtung, so bildet der Querschnitt ein Dreieck. In diesem Dreieck treten ganz bestimmte Winkel - und Streckenverhältnisse auf (14:11), die darauf hindeuten das hier die Quadratur des Kreises bzw. eine Näherung benutzt worden ist, also die Zahl PI (bzw. eine Näherung) in die Konstruktion eingeht.
 

 Quadraturdreieck

 
Der deutsche Mathematiker Ferdinand von Lindemann (1852-1939) bewies im Jahre 1882, das pi eine transzendente Zahl ist, d.h. unter anderem: pi ist unendlich und unperiodisch. Die Konsequenz ist, das eine Konstruktion der Zahl pi durch Lineal und Zirkel, also die geometrische Quadratur des Kreises nicht exakt möglich ist.

Das bedeutet, dass die vorhandene geometrische Konstruktion, die Quadratur des Kreises betreffend, als Näherungslösung zu betrachten ist. (siehe pimath.de – Quadratur des Kreises)
Die Quadratur wird, in der Regel, wie im folgenden Bild dargestellt:
 

 Die Quadratur des Kreises

 
Die Grundseite des Dreiecks entspricht einer Quadratseite und die Höhe des Dreiecks ist gleich dem Radius des Kreises. Kreis und Quadrat bestzen dann den gleichen Umfang.
So erklärt sich, dass das Quadraturdreieck als Cheops-Pyramide bezeichnet wird.

 

Die Externstein-Pyramide

Erwähnenswert ist hier noch die sogenannte Externstein-Pyramide nach W. Machalett. Die Spitze diesesQuadraturdreiecks wird durch die Externsteine gebildet. Die beiden anderen Ecken des Dreiecks ergeben sich durch die Orte Salvage (Atlantis – heute etwa Lanzarote, Teneriffa) und Gizeh (Cheopspyramide).
 
 
 Externsteinpyramide nach Machalett
 
 
Die Externsteinpyramide umfasst dabei einen Raum, in welchem die wichtigsten Mysterienorte und Kultplätze für die Entwicklung Mitteleuropas untergebracht sind.

Jens Möller gibt für die Westlinie der Externsteinpyramide folgende Orte an:
Externsteine – Bitburg – Luxemburg – Lourdes – Gibraltar - Kanarische Inseln.

Laut Jens Möller wird die Ostlinie aus folgenden Orten gebildet:
Externsteine – Kassel – Regenstauf – Zagreb – Delphi - Gizeh.

Schaut man sich die Karte von Machalett genauer an, so erkennt man, dass Gizeh nicht direkt auf der Ecke liegt, sondern knapp daneben. Dies ist korrekt dargestellt, denn Gizeh liegt etwa 200 km neben der eigentlichen Linie.
Rechnet man die Orte (von Möller) und die zugehörige Ost bzw. Westlinie durch, so zeigt sich, das fast alle anderen Orte in etwa auf der jeweiligen Linie liegen, d.h. der Abstand zur Linie beträgt weniger als 20 km.


Auffallend an der Externsteinpyramide von Machalett ist die systematische Ausfüllung des Dreiecks mit Ost bzw. Westlinien. Heißt also, Machalett ging von einem Europa umspannenden Netz aus.

Wenn eine größere Geometrie existiert, ist zu erwarten, dass es sie auch in einem kleineren, sprich regionalem, Rahmen gibt. Oder umgekehrt: die alten regionalen Strukturen sind dann einfach als Spiegelungen übergeordneter geomantischer Netzwerke oder Gitter zu verstehen.

 

Die Linien von Möller

Zum selben Ergebnis eines europäischen Netzes gelangt man, wenn man die Möllerschen Linien analysiert. Hier zeigt sich, dass diese Linien nicht zufällig in der Landschaft liegen, sondern Teile eines größeren Gittersystems sind.
 
 
 Die Linien von Jens Möller in Deutschland
 
 
In der obigen Karte der Linien von Möller sind folgende Linien angegeben:
 
 

Name der Linie

Orte auf der Linie

  

Externsteinpyramide

 

Ostlinie

Externsteine (Horn), Kassel, Regenstauf, Zagreb, Delphi (Cheops)

Westlinie

Externsteine, Bitburg, Luxemburg (Lichtburg), Lourdes, Gibraltar, Kanadische Inseln (Atlantis)
  

Atlantis-Linie

Nordspitze Portugal, Chartes, Paris, Aachen, Soest, Externsteine
  

Drei-Kaiserdom-Linie

Norderney, Hamm, Werl, Kreuztal, Siegen, Mainz, Worms, Speyer, Karlsruhe, Berneck, Hohentwiel (Singen)
  

Siegfried-Linie

Rennes, Paris, Burg Esch, Worms, Lorsch, Michelstadt, Würzburg, Bayreuth, Prag
  

Deutschland-Linie

Aix-en-Provence, Fribourg (Belchen-Schweiz), Basel, Belchen (Freiburg), Herrenalb, Karlsruhe, Neckargmümd, Schloss Mespelbrunn, Fulda, Brocken, (Eisenach?), Helmstedt
  

Logen-Linie

Perth, Den Haag, Aachen, Kirn, Kalmit, Karlsruhe, Bebenhausen, Lichtenstein, Zwiefalten, Bussen, Stein (Allgäu), Nebelhorn, Leuca
  

Bonifacius-Linie

Southampton, Brüssel, Aachen, Fulda, Prag, Sternberk
  

Nornen-Linie

Regenstauf (Walhalla), Nürnberg, Würzburg, Frankfurt (Main), Königstein (Taunus), Aachen
  

Königs-Linie

Hochkönigsbourg (Elsaß), Königsbach/Stein, Baden-Baden, Karlsruhe, Bretten, Königsberg (Bayern), Haßfurt (Bayern), Veste Coburg, Gera, Königsberg (Preußen-Kaliningrad)
  
 Basel, Hochkönigsburg, Trier, Aachen
  
 Basel, Beuron, Zwiefalten, Ulm, Dillingen, Regenstauf (Walhalla)
  
 Basel, Homburg (Saar), Idar-Oberstein, Bonn, Essen, Enschede
  
 Luxemburg, Dahn, Bergzabern, Karlsruhe, Stuttgart, Esslingen, Augsburg, Königsbrunn, Marquartstein
  
 Enschede, Bremen, Hamburg, Lübeck

 

Das Externstein-System

Man nimmt die Externsteine als Nullpunkt eines Koordinatensystems und die Ostlinie der Externsteinpyramide als eine Koordinate.

Betrachtet man die Situation in Deutschland, dann ist auffallend das die Externsteine, Aachen, Karlsruheund Coburg etwa ein Quadrat bilden.
 
 

 Ableitung des Externstein-Systems

 
 
Der Abstand Externsteine - Aachen und Externsteine - Coburg sind dann gleich lang. Daher wird die zugrunde liegende Strecke nun dazu benutzt um daraus ein ganzes Gittersystem zu generieren.

Eine Verfeinerung des Gitters lässt sich erreichen indem die erzeugten Quadrate halbiert werden. Dies führt zu dem folgendem Bild. Das rote Gitter ist das Externsteinsystem mit einer 4tel-Teilung. Das grüne Gitter ist das Diagonalsystem zum Externsteinsystem.
 
 
 Externstein-System 4tel Teilung
 
 
Auffallend ist, dass einige Linien von Möller direkt (blau) in das Gitter hineinpassen und durch entsprechende Verhältnisse der Gitterabstände erzeugt werden können:

die Drei Kaiser Dom Linie (1:2), die Deutschlandlinie (5:7), die Nornenlinie (3:5), die Linie Basel - Aachen (2:5)

Verfeinert man das gefundene Gitter noch zwei mal also bis zur 8tel Teilung, dann lassen sich alle im folgenden Bild angegebenen Linien von Möller (blau) in das Gittersystem (rot) einfügen.
Das grüne Gitter ist das Diagonalsystem zum Externsteinsystem.
 
 
  Externstein-System 8tel Teilung
 
 
Alle Linien von Möller (blau) passen direkt in das Externstein-Gitter hinein und können durch entsprechende Verhältnisse der Gitterabstände erzeugt werden:

Die Externsteinpyramide Ostlinie, die Logenlinie, die Atlantislinie und die Linie Enschede - Lübeck lassen sich direkt durch Linien des Gittersystems ersetzen.

Die Drei Kaiser Dom Linie besitzt ein 1:2 Verhältnis und die Siegfriedlinie, senkrecht dazu, ein 2:1 Verhältnis.

Die Nornenlinie verfügt über ein 3:5 Verhältnis.

Die Deutschlandlinie lässt sich mit einem 5:7 Verhältnis darstellen. Aber auch durch ein 5:3 Ver-hältnis – dann steht sie senkrecht auf der Nornenlinie.

Die Bonifaciuslinie verfügt über ein 10:9 Verhältnis.

Die Linie Basel - Aachen besitzt ein 2:5 Verhältnis.

Die Linie Basel - Enschede besitzt ein 7:11 Verhältnis.

Die Linie Basel - Regenstauf besitzt ein 8:1 Verhältnis.


Die Linie Luxemburg - Augsburg verfügt über ein 3:5 Verhältnis. (Parallele zur Nornenlinie) Stuttgart liegt ebenfalls auf dieser Linie. Hier lohnt es sich ins Musical Hotel Stuttgart einzukehren.
 
Wie am Externstein-System zu sehen ist fügen sich die Linien von Jens Möller harmonisch in das Gitter ein. Das Externstein-System liefert somit die geometrisch geodätische Begründung für die Linien von Jens Möller.



[SCHLUSSFOLGERUNG]
 
Die Linien von Möller und ihre Einbettung in das Externstein-System legen die Schlussfolgerung nahe, das die Externsteine das geomantische Zentrum eines (Quadrierungs-) Gitters bilden, das sich über ganz Deutschland erstreckt und dieses Gitter in der Vergangenheit als Basisgitter verwendet wurde.


In einer Untersuchung zum Ruhrgebiet konnte nachgewiesen werden, dass die Ausrichtung der Ostlinie der Externsteinpyramide und das damit verbundene Gitter eine nicht unerhebliche Rolle bei der landschaftlichen Strukturierung des Reviers spielen (siehe pimath.de – Geomantie im Ruhrgebiet).

Ferner konnte, durch die Lage des Bottroper Rathauses und des Kaiser-Wilhelm-Denkmals in Bottrop und in Essen, gezeigt werden das die Externsteinorientierung im Kaiserreich und im dritten Reich noch bekannt waren und benutzt worden sind.

Da eine größere Geometrie existiert, ist zu erwarten, dass es sie auch in einem kleineren, sprich regionalem, Rahmen gibt. Oder umgekehrt: die alten lokalen bzw. regionalen Strukturen sind als Spiegelungen übergeordneter geomantischer Netzwerke oder Gitter zu verstehen.

 

Das Externstein-System

 Das Externstein-System

 

 

Die Wewelsburg

Durch die Untersuchung des Ruhrgebietes konnte nachgewiesen werden, dass die Ausrichtung der Ostlinie der Externsteinpyramide und das damit verbundene Gitter bei der landschaftlichen Strukturierung des Reviers ihre Anwendung fanden.

Die Quadrierungsstrecke (die Parallele zur Ostlinie) zwischen Bottrop (B) und Essen (E) ergab sich dabei zu 10800 Meter.
 

 Externsteine - Abstände


 
 
Betrachtet man nun die Externsteine als Zentrum eines Koordinatensystems dann ist die Ostseite der Externsteinpyramide die y-Achse des Systems. Nimmt man den Wert von 10948,5 m als Gittergröße ergibt sich für die Wewelsburg ein überraschendes Resultat.
 
 

 Externsteine und Wewelsburg

 Wie in Bild zu sehen ist braucht man nur drei Gitterlängen waagerecht und eine Gitterlänge senkrecht in das Koordinatensystem einzutragen um zur Wewelsburg zu gelangen. 

Damit liegt die Wewelsburg im 1:3 Gitter
(siehe pimath.de – Geomantie im Ruhrgebiet - Kapitel: erzeugte Gitter)
 
 
Hinzu kommt noch, das die Westseite der Externsteinpyramide (magenta Linie) in der Nähe der Wewelsburg verläuft und die Lage der Burg in der Spitze der Externsteinpyramide angebracht ist.

So hat die Burg gegenüber den Externsteinen einen direkten 
dreifachen Bezug und ist dadurch eindeutig an den Externsteinen orientiert. 

Das ist sozusagen das geomantische Geheimnis der Wewelsburg.
 
 
Und das mag auch das geomantische Interesse Himmlers an der Wewelsburg erklären: Er erhoffte wohl über den Bezug zu den Externsteinen Einfluss auf das deutsche Gittersystem zu erhalten.
 
Es sollt damit klar sein, das die Nationalsozialisten lediglich versuchten auch dieses alte Wissen für ihre Zwecke zu benutzen. Die Konsequenz ist, das (Gross)Geomantie in Deutschland keine nationalsozialistische Konzeption, sondern ein viel viel älterer Plan ist.