Freitag, 4. Oktober 2013

WASHINGTON DC: POLIZEI ERSCHIESST AMOK-FAHRERIN VOR DEM KAPITOL. (HELIODA1)

Washington: Polizei erschießt Amok-Fahrerin vor dem Kapitol

US-Sicherheitskräfte haben in Washington eine Frau erschossen. Sie hatte versucht, mit ihrem Auto das Tor zum Weißen Haus zu rammen. Sie war unbewaffnet und wurde getötet, als sie aus dem Auto ausstieg. In dem Auto befand sich ein einjähriges Kind.

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Mit diesem schwarzen Infinti versuchte eine Frau, das Tor zum Weißen Haus zu rammen. Nach einer Verfolgungsjagd wurde sie in der Nähe des Kapitols gestoppt und erschossen. Die Frau war unbewaffnet. (Foto: dpa)

Mit diesem schwarzen Infinti versuchte eine Frau, das Tor zum Weißen Haus zu rammen. Nach einer Verfolgungsjagd wurde sie in der Nähe des Kapitols gestoppt und erschossen. Die Frau war unbewaffnet. (Foto: dpa)

In Washington ist es am Donnerstag vor dem Kapitol, dem Sitz von Senat und Repräsentantenhaus, zu einem tödlichen Zwischenfall gekommen.

Eine Frau hatte versucht, mit ihrem Auto das Tor des Weißen Haus zu rammen. Danach flüchtete sie in Richtung Kapitol. Sie soll aus dem Auto gestiegen sein. DieWashington Post berichtete, dass alle Schüsse von der Polizei abgegeben wurden.

Die Polizei bestätigte am Abend, dass die Frau erschossen worden sei. Die Schüsse seien aus zwei verschiedenen Richtungen abgefeuert worden.

Die Frau war erschossen worden, als sie aus dem Auto ausstieg.

Die Polizei teilte mit: Die Frau war unbewaffnet.

In dem Auto war ein einjähriges Kind, das sich nach Angaben der Polizei in gutem Zustand befinden soll.

Das Auto war auf die 34-jährige Mirijam Carey aus Stamford, Connecticut, zugelassen. Die Behörden gehen davon aus, dass Carey auch am Steuer des Wagens gesessen habe.

Ein Polizeisprecher lobt die Einsatzkräfte: “Sie haben genau das getan, was von ihnen erwartet wird.”

Ein Polizist wurde verletzt, als ein Auto bei der Verfolgungsjagd einen Unfall hatte.

Die Washingtoner Polizei hatte die Politiker im Kapitol gewarnt und ihnen geraten, sich einzuschließen:

„Es wurde von Schüssen berichtet, deshalb sollen die Mitarbeiter in allen Senats-Büros sich sofort verschanzen. Schließen und  verriegeln Sie die Türen und halten Sie sich von den äußeren Türe und Fenstern fern. (…)“

Straßen wie die Second Street, die Maryland Avenue sowie Constitution Avenue NE wurden von der Polizei vorübergehend gesperrt.

Die Polizei teilte mit, dass es sich vermutlich um keinen Terror-Akt gehandelt haben soll.

Erst kürzlich war es nur wenige Kilometer entfernt zu einer Schießerei mit mehreren Toten auf einem Marine-Gelände gekommen (mehr hier).

Etliche Menschen vor dem Kapitol flohen, als sie die Schüsse hörten. Andere wurden aufgefordert, sich im Kapitol in ihren Büros zu verschanzen. (Foto: dpa)

Etliche Menschen vor dem Kapitol flohen, als sie die Schüsse hörten. Andere wurden aufgefordert, sich im Kapitol in ihren Büros zu verschanzen. (Foto: dpa)

Edited by Wolfgang Timm / Carl-Huter-Zentral-Archiv. www.chza.de !