Dienstag, 20. August 2013

GEZ SOLL FALLEN: SIXT BLÄST ZUM ANGRIFF GEGEN "GEBÜHREN-WAHNSINN". (HELIODA1)

GEZ soll fallen: Sixt bläst zum Angriff gegen „Gebühren-Wahnsinn“

Der Autovermieter Sixt zahlt nach der Reform der Gebührenbeiträge für öffentlich-rechtlichen Rundfunk einen sechsstelligen Betrag mehr als vorher. Allein im ersten Quartal sind 718.000 Euro fällig. Firmenchef Erich Sixt ist das zu viel. Er will gegen den „Gebühren-Wahnsinn“ klagen.


Erich Sixt sorgte eben erst mit einem Plakat über Gustl Mollath für Aufsehen, nun attackiert er die exorbitante Rundfunkgebühr. (Grafik: DWN, Foto: Sixt)

Erich Sixt sorgte eben erst mit einem Plakat über Gustl Mollath für Aufsehen, nun attackiert er die exorbitante Rundfunkgebühr. (Grafik: DWN, Foto: Sixt)

Die Autovermietung Sixt hat für das erste Quartal von der GEZ eine Rechnung von 718.000 Euro erhalten. 

Die Firma hat angekündigt, gegen den Rundfunkbeitrag Klage einreichen zu wollen.

„Wir sind entschlossen, gegen die missratene Gebührenreform bis vor das Bundesverfassungsgericht zu gehen”, sagte Firmenchef Erich Sixt am Montag. Pro Auto muss Sixt monatlich rund sechs Euro zahlen. Bei über 40.000 Mietwagen und zahlreichen Filialen kommt pro Jahr eine Summe von etwa drei Millionen Euro für Rundfunkgebühren zusammen.

Nach der Reform der Rundfunkbeiträge muss die Firma einen sechsstelligen Betrag mehr zahlen, als zuvor. Dabei zahlen die Mieter ohnehin schon privat ihren Beitrag zur GEZ, sagte Firmen-Chef Erich Sixt in einer Reuters-Meldung. „Es wird deshalb höchste Zeit, diesen Gebührenwahnsinn rechtlich überprüfen zu lassen.”

Für Betriebsstätten gilt folgende Beitragsstaffel. (Tabelle: Rundfunkbeitrag.de)

Für Betriebsstätten gilt folgende Beitragsstaffel. (Tabelle: Rundfunkbeitrag.de)

Die Höhe des Rundfunkbeitrags richtet sich nach der Anzahl der Betriebsstätten, der Beschäftigenund der betrieblich genutztenKraftfahrzeuge. Ein Unternehmen mit vielen Betriebsstätten und Beschäftigten zahlt mehr als ein kleiner Handwerksbetrieb. Bei mehreren Betriebsstätten ist pro Betriebsstätte nur ein Kraftfahrzeug beitragsfrei.

Die neue Rundfunkgebühr sorgt seit ihrer Einführung für Verärgerung. Denn die GEZ-Nachfolge ist eine auf den St.Nimmerleinstag gewährte Abgabe, bei der keiner der Beitragszahler ein Recht auf Kontrolle hat.

Eine Studie des NDR hat ergeben, dass die Abgabe sogar eine Steuer ist. Wenn  sich diese Rechtsauffassung jedoch durchsetzt, dann könnte der GEZ ernste Gefahr drohen.

Erich Sixt hat jedenfalls angekündigt, dass er bis in die letzte Instanz gehen will, um die GEZ zu Fall zu bringen.


  1. Kommentator sagt:

    Ich find das toll, dass jemand mit Einfluss was tut. :-)

    2 Drittel der Deutschen ärgert diese Zwangsgebühr.

    Bitte um Verhältnismäßige, gerechte und faire Gebühren
    für große Firmen genauso, wie für kleine Haushalte.

    Und Bitte um “Abmeldemöglichkeit” sofern keine Geräte vorhanden bzw.
    anderweitig genutzt werden!!!

    Ich habe z.B. ein Fernsehgerät zuhause – allerdings hängt da nur! der
    DVD-Player dran zum DVD-Schauen!!

  2. bimbes sagt:

    Von mir gibts keinen Cent für die öffentlich-rechtlichen Bedürfnisanstalten.
    Werde klagen statt zahlen.

  3. Hurzel sagt:

    Eine Viertelmillion Euro Zwangsabgaben eines einzelnen Unternehmens an die unsäglichen öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten. 

    Sprich, 3 Millionen Euro im Jahr! Und zwar unabhängig davon, ob das Unternehmen profitabel oder defizitär ist. Und das, obwohl alle Steuern in Deutschland vom Gewinn eines Unternehmens abhängen. Nur die TV-Zwangssteuer nicht. Die ist absolut zu zahlen.

    Und nochmal sicher 5 Millionen im Jahr durch die Mitarbeiter des gleichen Unternehmens im privaten Umfeld.

    Macht locker 8 Millionen im Jahr für minderwertige, regierungstreue Anstalten = Staatsfernsehen.

    Und die Justiz steht seit Jahrzehnten auf der Seite der GEZ, mehr muss man gar nicht wissen…

  4. ein Kommentator sagt:

    WIR WERDEN GEMOLKEN WIE DIE BLATTLÄUSE

    Ich finde im Internet von SIXT einen Umsatz für 2012 von 1.595 Mio. €. Das Ergebnis vor Steuern liegt bei 118 Mio. €. Das entspricht einer Bruttoumsatzrendite (vor Steuern) von 7,3 Prozent.

    Mittelstandsunternehmen mit 1 bis 9 Beschäftigen, das sind gut 4,2 Mio in Deutschland und gut 93 Prozent der Unternehmen schaffen im Durchschnitt 5,7 Prozent Brutto-Umsatzrendite.

    Nun soll SIXT im Jahr ca. 3 Mio. für die “GEZ-SONDERSTEUER” zahlen. DENN ES IST EINE STEUER! Mehrere renommierte Bewertungen / Gutachten liegen vor! 

    Mit dieser Sondersteuer verschlechtert sich das Ergebnis um 2,3 Prozent – wenn ich richtig gerechnet haben. Das ist ein satter Schluck aus der Pulle, ohne an die leere Flasche zu denken.

    Und so werden die Unternehmen abgemolken. Sie müssen Ertragsanteile abgeben, die in vielen kleineren Unternehmen proportional noch höher sind. 

    Selbst Kommunen stehen mit dem Rücken zur Wand und suchen hilferingend nach akzeptablen Lösungen, die den roten Zahlen ihrer Haushalte Rechnung tragen. Sollen etwa wieder die Friedhofsgebühren erhöht werden oder die Preis für Hundeköttelbeseitigung angehoben werden?


    Das kümmert die GEZ nicht. Hier geht es um die Stabilisierung eines intransparenten Geschäftsmodells, das die Bediensteten fürstlich entlonht und das sich weigert die zusammenhängenden Firmen-Verschachtelungen offen zulegen. Sie verweigern sich. Und unsere Politiker sekundieren. Für mich ist das verdeckte Selbstbegünstigung. 

    Bei den gegenwärtig bekannten und juristisch geahndeten Strafvergehen kann man sehr klar von Korruption und Betrug ausgehen. Es ist schon deutlich, wenn eine Richterin anmerkt, dass man ein derartiges Verhalten auch in der Verantwortung der Gebührenzahler sehen sollte. Doch wo bleibt die Kontrolle über die “Öffentlich Rechtlichen Selbstbegünstiger”?.

    Ich wünsche Herrn Sixt ein großes Herz und klaren Verstand.

    SAPERE AUDE ( Hab’ Mut zu Denken)

    • Joachim sagt:

      Sie können sich sicher sein, Herr Erich Sixt würde nicht einen Finger krumm machen, wenn es nicht sein eigenes Bankkonto betreffen würde. 

      Daher ist mir das zuviel Lob für diesen Herrn. Hätte er geklagt, bevor er “seine” Gebührenrechnung erhalten habe, könnte ich noch irgendwo ein Verhalten feststellen, das darauf schliesst, dass er etwas Gutes für die Allgemeinheit tun möchte.

  5. ZumVolkswirt sagt:

    Das kann ich nur unterstützen. Die Willkür auf vermeintlich gesetzlicher Grundlage, nimmt in diesem sog. Staat unglaubliche Formen an. Das muss aufhören!!!!!!!

  6. hopser1951 sagt:

    @an wutbürger du hast recht!!!!

    genauso ist es, ich war am 17.8. bei der demo der afd in Hamburg dabei, keine öffentlich rechtlichen haben darüber berichtet. Aber jeden tag über die ägyptischen muslimbruderschaft zu berichten ist oberste pflicht, das lenkt die dummen bürger ab, ich könnte kotzen, wenn ich den fernseher anmache. 

    Wenn in china jemand einen furz lässt, scheint für die öffentlichen wichtiger zu sein, als über die eigenen probleme im land zu berichten, gerade jetzt vor der wahl. 

    Bloß keine berichte über die euro/wirtschaftkrise, das aushecken der eurokraten von neuen knebelgesetzen, das unsere bankguthaben bald rasiert werden, dies alles wird bewußt unterdrückt und um uns wähler die unzulänglichkeiten und ratlosigkeit der regierung zu verschweigen. 

    Wir dummen Schafe sollen weiterschlafen und dafür werden wir abkassiert. Die sind garantiert von der regierung gesteuert, die chefredakteure und führungspersonen der gez sind parteimitglieder der Blockparteien. 

    Wie sollte es auch anders sein, die stecken alle unter einer decke und sind an ihren hohen gehältern und diäten interessiert.

    Wir sollten ALLE keine GEZ mehr zahlen, auch keine Steuern mehr, dann würde alles zusammenbrechen und die Elite würde große Augen machen, dann bräuchten wir nicht mehr auf die Straße zu gehen und zu schreien “Wir sind das Volk”.

  7. Dasein sagt:

    Das kann auch nur jemand machen, der das entsprechende finanzielle Polster hat.
    Warum wir für jeden Wagen und jeden Arbeitnehmer zahlen müssen ist mir ein Rätsel. Vor allem haben sie keine Möglichkeit während der Arbeit fern zu sehen oder Radio zu hören.
    Das ist eine Abzocke hoch drei.

    http://staatenlos.info/index.php/2013-01-07-06-54-05/handlungsanleitung-heimatpaket



    EDITED BY WOLFGANG TIMM / CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV. www.chza.de !