Dienstag, 9. Juli 2013

WESTLICHE WEBNUTZER ZEIGEN IMMER MEHR SYMPATHIE FÜR PUTIN. HINWEIS: DAS PHYSIOGNOMISCHE PORTRÄT. (HELIODA1)

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Der britische Journalist Gerald Warner konstatiert einen freundlicheren Ton der Kommentare von westlichen Internetnutzern zur Politik des russischen Präsidenten Wladimir Putin.

In seinem jüngsten Artikel unter der Überschrift „Die neue Auffassung von Putin“, der in der schottischen Zeitung „Scotsman“ veröffentlicht wurde, stellt Warner den russischen Präsidenten den europäischen Staatschefs und dem US-Präsidenten Barack Obama gegenüber, und zwar in einem für Putin günstigen Licht.

Laut Warner werden im Internet immer mehr positive Stellungnahmen zur Politik des russischen Staatschefs veröffentlicht. Nur Apathie lasse die Camerons und die Obamas ihre Ämter behalten. „Ein wirtschaftlicher Tsunami würde sie nicht nur um diese Ämter bringen, sondern auch das in Misskredit gebrachte Modell der parlamentarischen Pseudodemokratie vernichten, die es Schuften und Dummköpfen allzu lange ermöglicht hat, an der Macht zu bleiben“.

Warner nennt den russischen Präsidenten einen „Staatschef, der die Interessen seines Landes realistisch auffasst und ihnen ohne Zögerung nachkommt, sowie gegen Islamisten kämpft, statt Geld der Steuerzahler für sie zu vergeuden, und den weltweit dritten Platz beim Rüstungsbudget aufrechterhält, statt die Streitkräfte seines Landes auf verräterische Weise zu zerstören“.

Der Journalist stellt auch die erfolgreiche Wirtschaftspolitik Putins der Politik der europäischen Staatschefs gegenüber.

„Im Internet erscheinen immer mehr Kommentare, in denen Präsident Putin in einem günstigen Licht im Vergleich zu den schrecklichen westlichen Staatschefs dargestellt wird. Ich kann nicht mit allen Aspekten der Politik von Präsident Putin übereinstimmen. Wichtig ist aber, dass er hart, konsequent und im Einklang mit den Interessen Russlands verfährt. Er schenkt auch den Forderungen des Christentums und der orthodoxen Kirche Gehör“, sagte Warner in einem Interview mit RIA Novosti. Nach Meinung des Journalisten tun die Staatschefs im Westen gerade das Gegenteil.

„Die westlichen Staatschefs sind dagegen schwach, inkonsequent in ihrer Politik und verlassen sich in einem größeren Maße auf Internationale Organisationen wie die EU und die UNO. Neuerlich haben sie den Liberalismus, etwa beim Thema Homosexualismus, in den Mittelpunkt der Beziehungen mit den Schwellenländern gerückt, die eine ganz andere Kultur haben. Sie (die westlichen Staatschefs) betreiben immer aggressiver eine christenfeindliche Politik. Gerade diesen Unterschied habe ich in meinem Artikel beschrieben“, erläuterte Warner.

Ihm zufolge haben die Menschen weltweit immer weniger Respekt vor den westlichen Politikern, weil diese nicht auf die öffentliche Meinung hören, aber auch wegen scheußlicher Maßnahmen wie die Einführung der einheitlichen europäischen Währung.

Quelle: Ria Novosti vom 03.07.2013

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