Freitag, 19. Juli 2013

BIBLIOTHEKSINDEX: UNIVERSITÄTSBIBLIOTHEK HEIDELBERG ZUM VIERTEN MAL IN FOLGE SPITZENPLATZ. (HELIODA1)

Spitzenplatz unter den großen Wissenschaftsbibliotheken in Deutschland


Hier mal was Positives zu meiner UNIVERSITÄT HEIDELBERG, Dipl. Wolfgang Timm, Publizist CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV, meisterte 1986 bis 1990 erfolgreich sein Diplom in Psychologie. Ich erinnere mich noch, daß im Jahr 1988 schon CD-Rom als damals neue hochmoderne Technik verfügbar war. Eine entsprechende diesbezügliche Einführung in UB HEIDELBERG nutzte ich.

Ub Heidelberg Suedfassade 160x200

Foto: Universitätsbibliothek

Die Universitätsbibliothek Heidelberg

Im renommierten Bibliotheksindex BIX belegt die Universitätsbibliothek Heidelberg zum vierten Mal in Folge den Spitzenplatz. 


Als einzige unter den großen wissenschaftlichen Bibliotheken erreicht sie in allen vier Kategorien Angebot, Nutzung, Effizienz und Entwicklung die Spitzengruppe und liegt damit vor anderen großen Universitätsbibliotheken in Deutschland. 

Besonders herausragend ist die Anzahl der Bibliotheksbenutzer, die Effizienz der Prozessabläufe sowie die Höhe der eingeworbenen Dritt- und Sondermittel. In allen vier Vergleichskategorien zeichnet sich die UB Heidelberg durch ein hohes Niveau der Dienstleistungen aus. 


Der Bibliotheksindex BIX, dessen aktuelle Ergebnisse am Montag (8. Juli 2013) veröffentlicht werden, dient der Leistungsmessung von öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken und wird jährlich unter Federführung des Deutschen Bibliotheksverbands (dbv) durchgeführt.


Die sehr gute Position im Bibliotheksindex BIX freut uns in diesem Jahr, das durch viele Umbau- und Umstrukturierungsmaßnahmen im laufenden Betrieb geprägt war, ganz besonders“, betont Bibliotheksdirektor Dr. Veit Probst. „Ich möchte mich deshalb bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedanken, die durch ihr Engagement diesen Erfolg möglich gemacht haben.“ 

Verglichen mit den vergangenen Jahren konnte sich die Universitätsbibliothek Heidelberg insbesondere in der Kategorie Angebote durch die Verlängerung der Öffnungszeiten von 22.00 auf 1.00 Uhr steigern. 

„Beim Service für die Benutzerinnen und Benutzer vor Ort wollen wir uns zukünftig noch weiter verbessern. Im Zentrum steht dabei die laufende Norderweiterung der Bibliothek mit dem Ziel, das zu knappe Arbeitsplatzangebot auf 1.000 Plätze auszubauen“, so Dr. Probst.


In den drei anderen Kategorien Nutzung, Effizienz und Entwicklung konnte die Universitätsbibliothek Heidelberg ihre hervorragenden Ergebnisse der Vorjahre bestätigen. Mit rund 1,8 Millionen Entleihungen und 2,1 Millionen Besuchern im Jahr gehört die UB Heidelberg zu den am stärksten frequentierten wissenschaftlichen Bibliotheken in Deutschland. 

Das sehr gute Abschneiden in der Kategorie Nutzung zeigt sich auch in der Zahl der virtuellen Besuche: Hier erreicht Heidelberg mit über 3,4 Millionen Zugriffen den Spitzenwert aller am BIX teilnehmenden Bibliotheken. Das herausragende Ergebnis bei der Effizienz in der Medienbearbeitung sowie in der Aus- und Fernleihe belegt die gute Organisation der internen Prozesse und ist zugleich Ausdruck der hohen Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.


Neben diesen grundlegenden Dienstleistungen wird in der Kategorie Entwicklung die „Zukunftsfähigkeit“ der Bibliothek gemessen. Dazu gehören unter anderem die Investitionen in den Ausbau elektronischer Dienstleistungen sowie die Höhe der eingeworbenen Dritt- und Sondermittel, mit denen zahlreiche Projekte realisiert werden. 

Die Neuentwicklungen an der Universitätsbibliothek Heidelberg betreffen zum Beispiel die Sondersammelgebiete Ägyptologie, Klassische Archäologie, Europäische Kunstgeschichte und Südasien, die Digitalisierung historischer Bestände, aber auch die Reorganisation der Bibliotheksstrukturen in den Asienwissenschaften.


Der Bibliotheksindex BIX wurde 1999 von der Bertelsmann Stiftung und dem Deutschen Bibliotheksverband entwickelt. Seit dem Jahr 2005 führt ihn der Deutsche Bibliotheksverband zusammen mit dem Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Kompetenznetzwerks für Bibliotheken durch. In diesem Jahr haben 84 wissenschaftliche Bibliotheken – darunter 54 Universitätsbibliotheken in zwei Klassen – teilgenommen.