Freitag, 14. Juni 2013

ZUR FRAGE DER RUSSISCHEN SOUVERÄNITÄT. (HELIODA1)

Zur Frage der russischen Souveränität.

Geschrieben von Maria Lourdes - 14/06/2013

Schäuble Bankenkongreß 2011

Deutschland sei »seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen«, bekundete Wolfgang Schäuble, Bundesminister der Finanzen, vor den versammelten Bankern des Europäischen Bankenkongresses am 18. November 2011.

Das war geradezu eine Verbeugung des Staates vor dem neuen Souverän des entgrenzten Kapitalismus. In»Europa« sei die Souveränität ohnehin »längst ad absurdum«geführt.

Wenn Deutschland aber nicht souverän ist, dann herrscht ein anderer Staat oder eine Staatengemeinschaft oder eine Person oder Personengruppe, irgendeine Macht, über Deutschland und Wolfgang Schäuble ist dessen bzw. deren Agent und nicht Vertreter des Deutschen Volkes.

Vielmehr dient er fremden Interessen. Das lässt sich nicht mehr kaschieren. Wie sieht es da in Russland aus?

Russland, hat nicht mal die Souveränität auf dem Niveau von Deutschland oder Frankreich”, stellt unser Kommentator und ‘Russisch-Übersetzer’ Bombrom fest. 


[EINSCHUB BY W. TIMM / CARL-HUTER-ZENTRAL-ARCHIV & KOMMISSION 146:


Kommentator Bombrom: Damit man die Frage und das ganze Problem der Souveränität nicht nur in Russland, sondern auch in anderen sowohl amerikanisch-britischen Vasallenstaaten (wie z.B. Deutschland oder Frankreich), als auch in ihren Kolonien (wie z.B. Russland, das nicht mal die Souveränität auf dem Niveau von Deutschland oder Frankreich hat, sondern aus ihrem Budget Tribut-Zahlungen infolge des verlorenen „kalten“ Krieges in Form vom sogenannten Stabilisierungsfond unter anderem auch an europäische Staaten entrichten muss, mehr noch, ihrem Status nach rein gesetzlich, und zwar unter anderem wegen der Hochzinspolitik der „Russischen“ Zentralbank, kein Groß-Unternehmertum innerhalb des Landes haben und dazu noch ferner keine Hochtechnologie entwickeln darf u.v.a.m.), stelle ich hiermit die von mir erstellte Übersetzung des letzten Interviews von Jewgeni Fedorow vom 09.06.2013 ein. (Kommentator Bombrom, bei dem sich Maria Lourdes für die Übersetzung des Textes bedankt.)

Jewgeni Fjodorow

Jewgenij Fedorow (Foto rechts) ist russischer Politiker, Abgeordneter der Staatsduma der Russischen Föderation während vier Legislaturperioden (1993-1996, 2003-2011, 2011 bis heute), der Vorsitzende des Komitees für die Wirtschaftspolitik und das Unternehmertum der Staatsduma.

Mitglied des Zentralen Politrates der Partei “Einiges Russlands” (Logo links). Der Ordentliche Staatliche Berater der Russischen Föderation. 

Er ist unter anderem auch der Begründer der Bewegungen „Nationale Befreiungsbewegung“ und „Die Volksfront“, als auch einer der Gründer der Partei „Der nationale Kurs“. Er ist Veteran des Krieges in Afghanistan (1979-1989). Er ist außerdem Erfinder und hat mehr als 40 Patente auf seine Erfindungen.

Des Weiteren das Interview – absolut lesenswert, sagt Maria Lourdes! 

Frage: In der Türkei passieren zurzeit sehr merkwürdige Dinge. In der Hauptstadt der Türkei unter dem Vorwand der Abholzung eines Parks kommt es zu ziemlich breiten Volksaufständen. In Russland konnten wir trotz der Vernichtungen von Parkanlagen und dem Aufbau stattdessen großer Einkaufszentren keine solchen Entwicklungen feststellen. In der Türkei passiert es aber. Was ist Ihre Einschätzung hierzu.

Fedorow: Nun, zuallererst haben die Parkanlagen damit natürlich nichts zu tun, zweitens schauen Sie doch auf die Reaktion der USA und ihrer europäischen Satelliten.Erdogan wurde sofort von allen Seiten angefahren, er würde zu hart mit den Protestierenden umgehen. Das ist doch das Vorgehen nach dem Standard-Drehbuchszenario, das auch ähnlich durchgeführt wurde: z.B. in der Ukraine; einige Versuche davon in Russland auf dem Bolotnaja-Platz (wörtlich „der Sumpfplatz“ – Anm. d. Übers.); in Pakistan, wo die Amerikaner damals ihren treuen Verbündeten Musharraf abgesetzt hatten, in dem sie ihn durch einen anderen „ihrer“ Präsidenten ausgetauscht hatten; in Ägypten, wo der Präsident doch auch ein Verbündeter der Amerikaner gewesen ist.

Sie (die Amerikaner) sind mit der Situation unzufrieden, nach der viele der Staaten, sogar ihre sprichwörtlichen Satelliten, Ihre Befehle nicht mehr auszuführen bereit sind. Also sind das die sogenannten Säuberungen in den eigenen Reihen.  Erdogan hat sich dem Befehl, Syrien anzugreifen, widersetzt gehabt, das ist soweit ganz klar. Er hatte das wegen der innerpolitischen Situation in der Türkei selbst getan. Deswegen sagten die Amerikaner darauf:

„OK, du gehörst zwar zu uns, bist also unser Verbündeter, unser Vasall, aber da du den Status eines Vasallen hast, ersetzen wir dich hiermit durch einen anderen Vasallen. Aus dem Grunde aber, da du nicht von selber gehen willst, helfen wir dir auf die Sprünge mit Hilfe einer Straßenrevolution.“

Das ist also ein ausgearbeiteter Mechanismus. Sie haben die Ausgaben für den Bau von Panzern und Raketen etwas verringert und gaben dieses Geld für die Manipulationen der politischen Prozesse in Russland, Türkei, Ägypten, Libyen, einigen europäischen Ländern, wo man ihre Spuren ebenfalls feststellen kann. Das Ganze ist also so eine Art von Terror, eine Art von Bestrafungsaktion.

Frage:  Für einen Machtwechsel?

Fedorow:  Sie brauchen keinen Machtwechsel. Die Türkei ist ja bereits ihr Vasall. Die Türkei möchte aber nicht zu einem fanatischen Vasallen mutieren, d.h. entgegen den eigenen innerpolitischen Interessen Syrien angreifen und somit die Existenz des eigenen Staates in Frage stellen. Deswegen möchten die Amerikaner Erdogan ersetzt haben, das ist schon mal ganz klar. Aus dieser Erwägung heraus hat man bereits einen Teil der Söldner aus Syrien nach Türkei überstellt und in entsprechenden Lagern untergebracht, um dadurch die Aufrührer, falls nötig, durch bewaffnete Kampfeinheiten zu verstärkten.

Erdogan hat nur zwei Auswege aus dieser Lage.

Erstens, die Verstärkung seiner Beziehungen zu Russland, dafür hat er nämlich den entsprechenden Draht zu Putin. Er muss also eine geopolitische Wahl vom historischen Konkurrenzcharakter treffen, damit es auch möglich würde, ihn unter den entsprechenden Schutz zu stellen.

Oder aber zweitens, sich wieder den Amerikanern zuwenden, ihnen zu Füßen fallen und ihnen dabei schwören, dass solches Benehmen seinerseits nicht wieder vorkommen werde, dass er also wieder gut und brav sei. Natürlich wird er dabei die von ihm in diesem Falle verlangten Personalumstellungen in seinem Kabinett, in den Ministerien durchführen müssen. Kurz und gut, er wird sich vollständig unterwerfen müssen.

Durch die zweite Möglichkeit würde seine Absetzung seitens der Amerikaner, in welcher Form auch immer, für ca. 1-2 Jahre aufzuschieben sein, denn die Amerikaner lassen keinen ihrer Agenten zu lange gewähren.

Frage: Agenten, die Ihnen einmal zu widersprechen die Frechheit hatten.

Fedorow: Ja, genau, die mit ihnen bereits früher in irgendeiner Weise in Konflikt geraten sind oder etwa ungehorsam wurden. Deswegen würde ich meinen, dass falls Erdogan sich als einen wahren Träger des türkisch-osmanischen Geistes versteht, er unbedingt ein Bündnis mit Russland eingehen muss, was schon immer das traditionelle Verfahren zum Schutz gegen die Aggression von außen gewesen ist.

Frage:  Aber die Türkei ist doch ein Mitglied der NATO.

Fedorow:  Na, und?

Frage:  Dann wird die Türkei doch nur noch stärker von allen Seiten beschossen werden.

Fedorow:  Die Türkei wird bereits verstärkt beschossen. Des Weiteren stellt sich nur die Frage, ob Erdogan diesen Beschuss als einen zur grundsätzlichen Vernichtung oder als eine leichte Bearbeitung mit der Knute zur Erzwingung des nötigen Verhaltens auffasst. Ich meine, das ist das erstere, also die gezielte Vernichtung, denn die geopolitischen Vorgänge zwingen die Amerikaner im Moment ihre ganze Macht und ihre ganze Kraft auf eine Karte zu setzen. Sie haben keine Zeit mehr irgendwelche Spielchen zu spielen. Ihnen bleibt in Bezug auf die anderen nur das folgende Vorgehen: bist du kein Vasall, so wirst du vernichtet, bist du ein schlechter Vasall, wirst du ebenso vernichtet – das ist also im Moment die Logik ihres Vorgehens.

Frage:  Warum hat Erdogan keine Folge geleistet? Hat er die momentane Schwäche der Amerikaner wahrgenommen?

Fedorow: Nein, es ist einfach so, dass er die Verantwortung für sein Land übernommen hat, sein Land hat eigene Interessen, diese Interessen wachsen und müssen entsprechend verfolgt werden. Die Türken haben ja auch wie Russland ihre eigene Nationalen Befreiungsbewegung in Bezug auf die Amerikaner, nur eines auf die Türken abgestimmten Typus.

Frage:  Ihrer Innenpolitik entsprechende?

Fedorow:  Ja, natürlich. Es gibt diese Befreiungsbewegungen in allen Ländern, z.B. auch in Deutschland, wir kriegen das doch mit. Erdogan, oder sagen wir, eine jede führende Persönlichkeit jedes beliebigen Landes, das den Status eines Vasallen hat(denn die Türkei hat ja nicht den Status einer Kolonie, sondern eines Vasallenstaates), möchte natürlich nicht diesen Status innehaben, spricht es aber direkt nicht aus. Deswegen wurde von den Amerikanern dieses System des schnellen Wechsels von Präsidenten installiert, damit die neuen Präsidenten es nicht schaffen, genügend an politischem Gewicht für sich und ihr Land zu gewinnen, um damit die Interessen der eigenen Nationen verfolgen und realisieren zu können. Auf Dauer wollen das natürlich zwar alle Staaten tun, denn kein Staat möchte, dass mit ihm auf diese Weise umgesprungen wird. Nur, die einen versuchen diesen Zustand zu ertragen, besonders die, die gerade erst zur Macht gekommen sind, die anderen aber weniger…

Deswegen fahren die Amerikaner diese Strategie, die da heißt, „verhaue die Eigenen, damit die Übrigen Angst vor dir haben“, d.h. dass sie einerseits die Disziplin bei ihren Vasallenländern zu erhalten, andererseits die Bestrafungsaktionen gegenüber den anderen Ländern durchzuführen suchen, um die Idee der Einpolwelt (des sogenannten Weltstaates – Anm. d. Übers.) durchzubringen und ferner die Interessen des amerikanischen Imperiums damit zu schützen.

Frage: Und was meinen Sie zu dem Aufruhr in Schweden vor nicht langer Zeit, als aus einem ähnlich unbedeutendem Anlass, dem Mord an einem Verrückten, die Einwohner Stockholms und Umgebung, als auch anschließend vieler anderer Städte kopfstanden.

Fedorow:  Da haben doch die Migranten oder etwa ihre Nachfahren einen Aufstand veranstaltet. Sie müssen verstehen, dass der politische Kampf sich überall auf der Welt verschärft, das müsste doch allen bereits klar geworden sein. Ich kann leider nicht genau sagen, wer steht dabei hinter der ganzen Sache, da man ja dafür die genauen Umstände, die Lage und die Kräfteverhältnisse sich vor Augen führen müsste, die Informationen der analytischen Dienste bräuchte man ebenfalls dafür…Ich denke, dass unsere Nachrichtendienste genauere Informationen dazu haben und diese dem Präsidenten auch entsprechend melden. Es ist aber klar, dass weltweit nationale Befreiungsbewegungen zum Kampf ansetzen, wie z.B. die Bewegung der Antiglobalisten, die ja auch nicht aus den eigenen Kräften schöpfte, sondern ganz klar auf die Finanzierung seitens bestimmter nationalorientierter Regierungen, Eliten oder Geschäftskreise, die es leid waren, den Amerikanern hinterherlaufen zu müssen, angewiesen war. Diese Prozesse verschärfen sich also von Tag zu Tag immer mehr.

Es ist unter anderem auch klar, dass europäische Migrationspolitik von den Amerikanern ausschließlich zur Vernichtung europäischer Nationalstaaten eingeführt wurde. Seien doch diese ihre Verbündeten oder nicht, die Aufgabe, die die Amerikaner sich gestellt haben ist, die europäischen Nationalstaaten zu beseitigen, denn danach werden diese ganz sicher nicht in der Lage sein, ihre Stimmen gegen ihren Souverän – Washington – zu erheben.

Frage: Im Moment sind die Ereignisse in Machatschkala (Russland, Dagestan – Anm. d. Übers.) breit im Gespräch. Ich meine die Festnahme des Bürgermeisters. Die einen meinen, dass diese zu einer Verschärfung des Kampfes zwischen den hiesigen Clan’s beiträgt, die anderen meinen, endlich habe die Regierung etwas für den Kampf gegen den Separatismus unternommen gehabt. Wie sehen diese Ereignisse von Standpunkte unseres Kampfes für unsere Souveränität…

Fedorow:  Ich denke, dass man alle heutigen Ereignisse in Russland vom Standpunkt des 3-4-jährigen Putin-Planes zur Wiederherstellung der russischen Souveränität betrachten sollte. So sieht die ganze Logik des Geschehens, der strategische Kurs nämlich aus: die Nationale Befreiungsbewegung der wir angehören, in der wir kämpfen, gehört zu dem Aufgabenbereich des Kampfes direkt auf dem Schlachtfeld, also auf den Straßen; es gibt aber zusätzlich dazu den Offscreen-Teil, den hinter den Kulissen, den verborgenen Teil.

Z.B. wenn der stellvertretende Minister für Kultur abgesetzt wird, dafür dass er ein Agent der USA ist, wobei dieses Problem von Hauptvertretern der Fraktionen in der Staatsduma direkt so angesprochen wurde und die Sachen öffentlich bei ihren Namen genannt wurden. Oder nehmen wir die Absetzung Surkows, es war ja klar, dass er deswegen seinen Posten verlor, da er der Prozessbeobachter seitens der USA innerhalb der Regierung gewesen ist, wobei nur unklare Gründe für seine Absetzung der „Öffentlichkeit“ vorgestellt wurden, in der Art: „Warum? Na, halt, aus Gründen…  sagen wir mal, auf Wunsch. Und Tschüss!“

Bis jetzt lautet die offizielle Stellungnahme nicht als klare Aussage dergestalt, Sie würden abgesetzt, weil Sie ein Agent, Kollaborationist (Unterstützer der feindlichen Besatzungsmacht – Anm. d. Übers.), also ein Abgestellter der Okkupationsmaschinerie der USA seien. Manchmal sagt man es nicht so direkt, aber diese Position tritt bereits klar zu Tage. Oder z.B. das Treffen Putins mit den Abgeordneten der Duma, als Putin sagte, dass falls die amerikanischen Agenten die Staatsduma verlassen würden, würde er das soweit nur begrüßen, sie würden dafür seine Achtung genießen, sie könnten als gute Kollegen auseinandergehen.

Frage:  Wann war das?

Fedorow:  Das war gerade vor einer Woche in Sotchi. Putin traf mit den Hauptvertretern der Fraktionen zusammen und besprach mit ihnen das Gesetz über die ausländischen Agenten und die Vermögen im Ausland. An der Stelle müsste man zwischen den Zeilen lesen können. Die Auslandsvermögen der Abgeordneten sind ja ein eindeutiges Mittel zur ihrer direkten Manipulation. Später in den Schulbüchern zur Geschichte wird es auch genauso stehen: „Er versammelte also die Abgeordneten und bat die amerikanischen Agenten, freiwillig ihre Posten zu verlassen.“

Noch hättet ihr also die Möglichkeit, war das Signal. Viele haben dieses auch richtig aufgefasst. Also ist es der Versuch einer sanften Verdrängung der ausländischen Agenten aus den Regierungsstrukturen gewesen. Dasselbe betrifft Kräfte Surkows und Fedjakins innerhalb der Regierung. Ich kann Ihnen versichern, dass es bald noch mehr Fälle von Amtsabtretungen seitens der direkten Agenten der USA geben wird.

Frage:  Fälle, die hochkarätig sein und breitbekannt werden würden?

Fedorow:  Ob die Bekanntmachung dieser Fälle weite Verbreitung findet, hängt von dem Fernsehen und sonstigen Massenmedien, die allesamt dem Okkupationssystem angehören. Sehen Sie, die Mainstreammedien melden ja nicht direkt, dass z.B. Fedjakin als Agent oder Surkow als der Superagent, der Agent der Agenten, also dass beide wegen ihrer Agententätigkeit ihre Posten verlassen mussten.

Frage:  Ich würde auch nicht sagen, dass es gar viele Nachrichten in welcher Form auch immer dazu gegeben hätte.

Fedorow:  Ganz richtig, das System der Massenmedien arbeitet für den Okkupanten, d.h. dass die im Gesetzestext festgelegte Terminologie in Bezug auf den Sachverhalt tunlichst gemieden wird. Ich berichtete ja bereits, dass, als Putin sich einmal mit den Abgeordneten der Staatsduma getroffen hatte, der russische Fernsehkanal, der davon Bericht erstattet hatte, es fertiggebracht hatte, sogar während einer Direktübertragung über dieses Treffen, die Informationen davon vollständig zu verdrehen, was z.B. das Thema des Treffens selbst betraf.

Man sprach dabei von „Fragen der Korruption“, die besprochen würden, obwohl das Thema die „Auslandsagenten“ betraf, wobei Ihnen bei der Veranstaltung die Möglichkeit eröffnet wurde, ihre politischen Posten freiwillig zu übergeben, darum ging es. Der Fernsehkanal von dem ich spreche, schaffte es, wie gesagt, sogar während einer direkten Übertragung die Ansprache des Präsidenten des Landes in Echtzeit zu zensieren. Kaum zu glauben, man müsste mal unbedingt dieses Video ins Internet einstellen und es einfach mal mit dem Protokoll der Verhandlungen und dem Gesetzestext vergleichen lassen, um den Menschen eindeutig vor Augen zu führen, dass seitens des Fernsehens sogar während Live-Übertragungen der Treffen mit dem Präsidenten unverschämt und offen gelogen würde.

Im Prinzip lügen die Okkupationsmedien ja immer. Das ist ja der Sinn ihrer Arbeit und ihrer Existenz. Viele Menschen verstehen nur nicht die Ausmaße des Problems, dass damit klare politische Ziele verfolgt werden, dass die Mainstreammedien als ausländische Agenten innerhalb unseres Landes agieren.

Zurück zu Machatschkala. Putin erkundet hier die Möglichkeiten des weiteren Vorgehens und prüft dabei, wie sich die Amerikaner verhalten würden, wenn der Druck seitens der Kräfte, die die volle Souveränität anstreben, weiter anwächst. Was die Amerikaner im Allgemeinen unternehmen werden ist klar:

-          sie werden die Finanzierung von Nawalni, Nemzow & Co. zusätzlich erhöhen

-          zweitens, es wird der Druck auf die Verantwortlichen der Massenmedien erhöht werden

-          drittens, es werden Verschwörungen gegen Putin seitens der Geschäftskreise vorbereitet werden. Das ist von daher klar, da unser ganzer Geschäftsbereich der ausländischen Jurisdiktion unterliegt. Aus diesem Grunde könnten die Amerikaner bei Zuhilfenahme des „Magnitsky bill“ (ein Gesetz, das erlaubt, die Vermögen russischer Geschäftskreise im Ausland zu konfiszieren, falls diese gegen den Amerikanern nicht genehm würden, obwohl es nicht direkt so formuliert wurde, da die „Menschenrechte“ o.ä. als Vorwand erwähnt werden – Anm. d. Übers.) agieren.

Also die entsprechenden pseudorussischen Oligarchen zu sich berufen und ihnen direkt mitteilen, entweder würden deine Milliarden auf Zypern, Gibraltar oder in London direkt konfisziert, oder du würdest genau nach dem Plan, den wir dir vorlegen, vorgehen. Dieser Plan könnte die folgenden Punkte enthalten:  - aus deinem Sicherheitsdienst sollst du eine uns unterstehende Gruppe von Söldnern zusammenstellen, die entsprechende Ausbilder kriegst du dafür;  - du sollst dich in die sogenannte „Protestbewegung“ integrieren, die in Wirklichkeit das Strafkommando der Okkupationsmaschinerie darstellt;  - du sollst allerlei Nemzows, Nawalnis, sonstige Nichtregierungsorganisationen und Massenmedien finanzieren, denn ihre derzeitigen Finanzierungskanäle sind ja im Moment von Putin offengelegt worden und die 3 Mrd. müssen ja irgendwie ihren Bestimmungort erreichen können usw. usf.

-          Und zuletzt der wichtigste Punkt. Die Amerikaner werden den direkten Terror verstärken, d.h. die Terrortätigkeit in Russland unterstützen und auch selbst durchführen. Es ist ja mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass die Tschetschenischen Ereignisse, also die beiden Tschetschenienkriege, durch die Amerikaner initiiert wurden.

Putin erwähnte das übrigens bereits bei den Sitzungen der Staatsduma. Es ist ebenfalls kein Geheimnis mehr, dass der Terrorismus in Russland, wie z.B. die Metro-Anschläge, von den Amerikanern finanziert wurden und dass dahinter amerikanische Agenten nach Art von Bin Laden steckten. Es ist doch wohl auch allen klar, dass Al-Kaida zu ihrem System des Terrors gehört. Also geht es dabei ganz konkret um die Menschenleben von Tausenden von russischen Bürgern. Der Terror wird nicht nur im Ausland verstärkt angetrieben, wobei seine Finanzierung intensiviert wird, sondern es werden auch nach Russland vermehrt Söldnerkräfte, die unter anderem in Syrien, in der Türkei, in Libyen extra dafür ausgebildet werden, entsendet. Klar und deutlich, es wird der Terror seitens des Okkupanten in Bezug auf die okkupierten Länder verstärkt und intensiviert werden.

Dieses ganze Terrorsystem hat dafür seine eigene Infrastruktur. Es ist ja nicht so, dass die Selbstmordattentäter mit Flugzeugen an die entsprechenden Plätze transportiert würden und diese sich anschließend zu der Stelle des Attentats, wie z.B. zur Metro, begeben. Ganz und gar nicht. Die Terroristen müssen sich zuallererst in das System von aktiven Untergrundbewegungen integrieren. Dafür werden ihnen von den entsprechenden Organisationen z.B. Wohnräume angeboten und finanziert, damit ein z.B. in der Türkei vorbereiteter Terrorist damit seinen Platz zum Sammeln, Ausruhen, zur richtigen Einschätzung der Situation, zum Weiterbilden usw. hätte. Unterlagen und Ausweispapiere müssen für ihn ausgestellt werden, er müsste herumtransportiert werden, und zwar in einer Situation der ständigen Kontrolle seitens des FSB. Also müsste das alles professionell organisiert werden.

Natürlich gibt es dafür ein großes breitangelegtes Agentennetz, das soweit in dieses Terrorsystem bereits integriert ist. Also achten Sie doch darauf, wofür der Bürgermeister von Machatschkala verhaftet wurde: für einen Auftragsmord. Damit wird suggeriert, er hätte beim Terrorismus mitgewirkt gehabt, ob direkt oder indirekt.Eine Mordsache ist doch nicht etwa einem Korruptionsvorwurf gleich, das ist ein viel schlimmeres Vergehen. D.h. er hatte eine vorbereitete Gruppe von Söldnern unter seinem Kommando gehabt, die einen solchen Auftragsmord durchzuführen in der Lage gewesen ist. Da das Ganze im Kaukasus passiert, wird wohl klar sein, dass diese Söldner mit dem Terrorismus etwas zu tun haben müssten, denn die bewaffneten Kräfte dort gehören entweder zu den Polizeikräften, oder zu dem amerikanischen Terroruntergrund.

Deswegen sind diese Geschehnisse um Machatschkala nichts anderes als Beseitigung von Schwachstellen in Bezug auf den Terrorismus in Russland, unter anderem auch Terrors direkt vor unserer Haustüre, in Moskau, denn das Problem betrifft natürlich nicht nur Kaukasus. Von diesen Sachen versucht man nicht zu laut hinauszuposaunen, um die Bevölkerung nicht zu verunsichern, aber die Logik sollte ihnen doch einleuchten.

Also sollte unsere Aufgabe in dieser Hinsicht sein, dass wir uns auf die direkten terroristischen Angriffe seitens der Amerikaner auf Russland und auf das russische Volk vorbereiten müssen.

Deswegen haben die Geheimdienste die entsprechenden Anweisungen erhalten und haben diese Zugriffe durchgeführt, die an sich die Säuberungen in den Reihen von verantwortlichen Beamten, aber in diesem Fall nicht auf der politischen Ebene (wie im Beispiel Surkows), sondern auf der militär-terroristischen Ebene darstellen.

Frage:  Dies ist wohl viel wichtiger und erfordert entsprechend härteres Vorgehen?

Fedorow:  Ja, natürlich. Das wichtigste ist doch die Leben unserer Bürger zu schützen. Es gibt was das betrifft ein System der Prioritäten. Die wichtigste Frage dabei ist, wie gesagt, die Leben von Menschen zu schützen, die infolge dieser Terrorangriffe und Bestrafungsaktionen seitens der USA und anderer Okkupanten einen Schaden erleiden werden, zweitens die Beschäftigung mit den Agenten und der politischen Beeinflussung und schließlich drittens das Angehen von allgemeinpolitischen Problemen. Dazu gibt es bereits einen klar ausgearbeiteten Plan. Deswegen beschäftigt sich Putin im Moment damit, die Streitkräfte entsprechend zu verstärken, die notwendige Technik, die Waffen, die Flugzeuge einzukaufen usw. Alle diese Punkte gehören unmittelbar zusammen.

Frage:  Es hat ja der Oberbürgermeister Moskaus Sobjanin ebenfalls seinen Posten verlassen gehabt. Dafür möchte man die wahren Gründe erfahren. Und zweite Frage. Heute ist bekannt geworden, dass allerlei Udaljzows und Nawalnis plötzlich ihr Interesse an Bürgermeisterposten anfingen zu bekunden.

Fedorow:  Ganz klar, die haben ja ganz sicher mehr Geld aus der amerikanischen Finanzierung als Sobjanin. Jeden politischen Posten betrachten sie als eine Möglichkeit zur Machtergreifung. Das Geld haben sie dafür, wie gesagt, soviel sie nur wollen, ohne Limit. Die Amerikaner bringen nötigenfalls so viele Koffer, wie sie nur für notwendig erachten und noch mehr. Sie brauchen dafür aber gute Gründe. Politischer Kampf und die Bürgermeisterwahlen sind natürlich ein ausgezeichneter Vorwand, um mehr Geld verlangen zu können.

Frage:  Warum aber ausgerechnet jetzt?

Fedorow:  Zu den Wahlen im September. Die Wahlen haben wir ja einmal im Jahr. Also bleibt ihnen zur Machtergreifung entweder dieser September oder der nächste oder das Stichjahr 2015.

Frage:  Heißt es, dass des Weiteren irgendwelche wichtigen Ereignisse erwartet werden?

Fedorow:  Aber natürlich doch, in unseren Gesprächen habe ich das ja bereits erwähnt gehabt. Für das nächste Jahr wird die von langer Hand geplante nationale Befreiungsrevolution erwartet. Das sage ich jetzt so geradeheraus. Das ist also der ungefähre Zeitraum. Deswegen müssen bis dahin die Hauptinstrumente von Putins politischem Einfluss fertiggestellt werden. Die Entfernung von Sobjanin, die Verhaftung von Bürgermeister von Machatschkala, die Absetzung Surkows, die Geschichte mit den Agenten, die Säuberungen in der Duma gehören ausnahmslos zu der Vorbereitung dieses Ereignisses, den wir den zweiten Putin-Aufstand nennen, wenn man sich formal ausdrücken möchte. Es läuft also ein Vorbereitungsprozess. Dieser Aufstand wird schätzungsweise im nächsten Jahr beginnen, hier kann ich persönlich nur eine Schätzung abgeben. Innerhalb der darauffolgenden 2-3 Jahre wird dieser Umsturz die Entwicklung in Bezug auf die Wiederherstellung der vollen Souveränität Russlands zu Ende führen.

Frage:  Diese Entwicklung wird also mit der Zeit immer weiter an Kraft zunehmen.

Fedorow:  Ganz richtig, wie jede Art von politisch-kriegerischer Auseinandersetzung mit der Zeit immer weiter an Schärfe zunimmt und die Integrationsprozesse sich intensivieren. Betrachten Sie z.B. unsere eigene Tätigkeit, die Kundgebungen, die nicht nur in Moskau stattfinden, sondern dank den Organisatoren bereits in hundert weiteren Städten. Dies wird gerade das zukünftige Netz sein,  um das herum sich der ganze großflächig angelegte nationale Befreiungsaufstand im Rahmen der Nationalen Befreiungsbewegung formieren und weiterentfalten wird, genauer der Teil davon, der zum Aufstand auf den Straßen gehören wird.

Doch 99% des nationalen Aufstandes wird, wie bereits erwähnt, hinter den geschlossenen Vorhängen vonstattengehen, also auf der Ebene der föderalen Institutionen als ihre Umgestaltung. In diese Prozesse werden die Staatsanwaltschaft, die Ordnungskräfte, das ganze Verwaltungssystem einbezogen werden. Ich unterstreiche dies aber noch einmal, dass genauso wie während eines Krieges ein jeder Soldat, wenn auch nur ein einfacher Wasserträger, und wir hier gehören, was das betrifft, bei weitem nicht zu den Wasserträgern, immens wichtig ist, genauso wird die politische Komponente der Bewegung von größter Wichtigkeit sein. Denn diese kann es sich gestatten, direkt und ehrlich zu den Menschen zu sprechen. Also bei einer Verabschiedung vom nächsten amerikanischen Agenten von seinem Posten kann dieser Teil der Bewegung den Menschen klar und deutlich mitteilen, dies wäre ein amerikanischer Agent gewesen, damit die Menschen die Prozesse in ihren Abläufen auch korrekt auffassen und somit zu ihren aktiven Teilnehmern würden, damit sie also den Sinn der Sache sofort begreifen und nicht erraten müssen. Obwohl, wie ich meinen würde, viele verstehen dies bereits, aber man muss trotzdem die Wahrheit auch irgendwie weiter verbreiten können.

Frage:  Nein, die Mehrheit der Menschen versteht es noch nicht. Aber noch einmal zurück zu Sobjanin. Wenn ich es richtig verstehe, ist er also zurückgetreten, damit man ihn in einem Jahr nicht gewaltsam absetzt?

Fedorow:  In ca. 1 Jahr wird es zu großen Ereignissen kommen, sodass man sich nicht mehr mit solchen Personen wie Sobjanin würde beschäftigen können. Zu diesen Ereignissen müsste man sich also dahingehend vorbereitet haben, dass die staatlichen Machtstrukturen entsprechend verstärkt werden müssen. Es muss also bis dahin eine legitime Regierungskraft entstehen, vor allen Dingen in Moskau selbst, die stabil und zuverlässig sein müsste. Es wird ja zu der von mir bereits erwähnten nationalen Befreiungsrevolution, oder wie wir das nennen, zum politischen Aufstand, kommen. Die Folge davon wird ja sein, dass die Amerikaner zu aktiven Gegenhandlungen übergehen werden, sie werden uns also noch aktiver entgegentreten, und zwar auf der Linie des Terrors, der Finanzierung der politischen Prozesse im Land, der Massenmedien.

Sie werden außerdem den geopolitischen Druck erhöhen, d.h. dass wir uns plötzlich von allerlei europäischen Regierungsvertretern umgeben sehen werden, die uns mit herzzerreissenden Aufschreien berichten werden, dass in Russland gerade irgendwelche fürchterlichen Ereignisse stattfinden. Es wird ein laufender Prozess. Dazu müssen wir uns gut vorbereitet haben, damit wir diese Entwicklung auch durchführen können, ohne die internationale Isolation auf sich zu ziehen und ohne sonstigen Schwächeantrieben anheimzufallen. Ich möchte es noch einmal unterstreichen, so mancher meint, angesichts dieser Ereignisse würden wir international in Isolation geraten, ich sage, nein, werden wir nicht. Wenn Russland stark bleiben, nach außen einheitlich auftreten und ihre Ziele klar erkennen lassen würde, werden die Geschehnisse und die Folgen davon allerseits anerkannt werden.

Wenn es also Putin gelingt, die ganze Entwicklung hindurch mit einem starken, seiner Stärke bewussten,  gelassenen, einheitlichen, einmütigen, die Prozesse begreifenden Volk durchzugehen (die allerlei Nawalnis und Nemzows usw. natürlich ungeachtet, die ja ihr Geschrei immer und überall erheben), werden alle Staaten die Ergebnisse der Befreiungsrevolution anerkennen, sie werden diese einfach hinunterschlucken müssen, es würde in etwa so sein wie bei dem Großen Gegenüberstehen an der Ugra.

Man versteht, es wird also zur Umgestaltung von Institutionen, zur Änderung der Verfassung und sonstiger Regelungen, zum Ersetzen amerikanischer Agenten durch die Unterstützer des Nationalkurses kommen. Nach einer gewissen Zeit des Zähneknirschens, ähnlich dem Fall von Georgien und Süd-Ossetien, und außerdem aus Unvermögen etwas dagegen zu unternehmen, wird das Ausland nachgeben müssen. Dabei sollte man aber auch versuchen, sich nicht zu weit aus dem Fenster zu lehnen. Es muss also ein bewusstes und klar definiertes Vorhaben sein.

Frage:  Man kann also sagen, dass der Rücktritt Sobjanins ebenfalls eine Episode aus diesem Prozess der Vorbereitung der nationalen Revolution gewesen ist.

Fedorow:  …des nationalen, politischen Aufstandes zur Befreiung des Landes, richtig.

Frage:  Diese ganzen Entwicklungsschritte sind also die Vorbereitung dazu.

Fedorow:  Ja, noch einmal, was ist die innere Logik des Geschehens in der Zeit nach der vergangenen Wahl Putins. Putin ist bereits einmal geschlagen worden (als er es nicht schaffte, die Zentralbank zu nationalisieren und als er das dritte Mal nicht zur Präsidentenwahl antreten durfte – Anm. d. Übers.), also ist er nunmehr mit einem klaren Plan wiedergekommen, sodass er nicht mehr über das weitere Vorgehen im Laufe des Prozesses entscheiden muss, wie bei seinem ersten und zweiten Amtsantritten. Er verwendet heute die bereits früher ausgearbeitete Technologie, wobei er konsequent und der Reihe nach, planmäßig vorgeht.

Deswegen sagen wir bereits heute den amerikanischen Agenten in den Massenmedien, den Menschen, die die Vorgänge nicht verstehen, oder aber nicht verstehen wollen, dass sie sich entscheiden müssen, denn das wird keine etwa nur kurzweilige, 1-2-jährige Geschichte sein, die gerade anläuft, z.B. die Säuberungen von den Agenten usw., sondern ein Vorgehen nach einer klar ausgearbeiteten Strategie, nach der wir die Entwicklung zur Befreiung unseres Landes und zur Erlangung der vollen Souveränität und der Freiheit für unser Volk ganz klar bewerkstelligen und in der Sache den Sieg davontragen werden.

D.h. dass das Schicksal eines jeden, egal ob er ein Beamter, Journalist, Redakteur ist, gerade zu dieser Zeit entsprechend seines heutigen Entschlusses in Bezug auf die Nationale Befreiungsbewegung entschieden wird. Denn nachdem von jetzt an 1-2 Jahre verstrichen sein werden, wird dieser, falls er sich nicht rechtzeitig entscheidet, nicht nur am Rande der Gesellschaft sein, sondern er würde sich auf einer Stufe mit den klar definierten Feinden und Terroristen wiederfinden, das ist das Problem.

Frage:  Man wird also die Frage stellen: „Wo waren Sie im Jahre 2014?“

Fedorow:  Dazu möchte ich noch bitte folgendes einwerfen. Manchmal fragt man, was würden den die Abgeordneten der Staatsduma überhaupt tun, warum würden sie ihrerseits nichts dagegen unternehmen, denn sie stimmen ja für die Gesetze des Landes. Dazu möchte ich antworten, dass wir uns auf einem okkupierten Territorium befinden. Früher z.B. hatte man nicht umsonst ja einen solchen Fragebogen eingeführt gehabt, wo die Frage, ob man auf dem okkupierten Territorium sich befunden bzw. gelebt hatte, gestellt wurde. Wegen der positiven Antwort alleine hatte man natürlich keine Konsequenzen zu befürchten gehabt, aber daraus wurden doch Schlüsse gezogen, die auch alle soweit anerkannten, dass falls man in den besetzten Gebieten gelebt hatte, musste man, ob man wollte oder nicht mit den Besatzungsmächten in irgendeiner Weise kooperieren, vielleicht sogar für diese gearbeitet haben.

Auch z.B. die Partisanen, die sobald sie aus dem Wald raus waren, sich tarnen, sich z.B. als Melkerinnen ausgeben mussten und für die Gegenseite gearbeitet haben. Das sage ich jetzt deswegen, dass keiner von uns sich darauf berufen kann, kein Kollaborationist gewesen zu sein. Wir zahlen z.B. unsere Steuern, wovon nach unseren Berechnungen im Moment auf verschiedenen Wegen ca. 50% direkt an die Amerikaner als Tributzahlungen abgehen. Deswegen gibt es hier kein schwarz und weiß, also keine klare Trennungslinie zwischen den Kollaborationisten und ehrlichen Menschen, denn alle sind über kurz oder lang in die Okkupationsstrukturen integriert.

Deswegen müssen wir die klaren Agenten, also die bewussten Okkupanten oder Terroristen aufdecken und den Zorn des Volkes nur gegen diese lenken. Davon gibt es nicht viele, vielleicht bewegt sich die Zahl im Bereich zwischen einem Zehntel bis zu einem Prozent.

Frage:  Das wären ja etwa 1,5 Millionen Menschen.

Fedorow:  Nein, nein, ich meine jetzt nur unter den Beamten und Politikern. Die Frage der Amnestie, des Vergebens müsste zum wichtigsten Element der Nationalen Befreiungsbewegung werden. Dabei müssen die Menschen aber sich rechtzeitig entscheiden. Das, was heute noch vergeben wird, könnte schon im nächsten Jahr nicht mehr der Fall dazu sein.

Frage:  Also könntest du heute noch nichts davon gewusst haben…

Fedorow:  Morgen wirst du dafür bereits zu einem Verräter.

Frage:  Meinen z.B. Nemzow und Nawalni, dass sie mit ihren Positionen durchkommen werden.

Fedorow:  Ach, es geht Ihnen doch überhaupt nicht darum, ihnen geht es doch gar nicht um die Sache. Das ist für sie nur eine Möglichkeit, an das amerikanische Geld heranzukommen und sich davon ernähren zu lassen. Sie werden doch in jedem Falle sagen, es gäbe Täuschungen und Betrug, Verdrehungen von Tatsachen, gefälschte Wahlergebnisse, dass sie z.B. nicht im Fernsehen gezeigt würden usw. Dafür gebe ich nur ein Beispiel, wir haben bei unserer Bewegung in hundert Städten Kundgebungen organisiert und durchgeführt gehabt. Kein einziger Fernsehkanal hatte nur ein müdes Wort davon fallen lassen. Einem Nawalni würde es ausreichen, irgendwo in Kirow nur einmal zu hüsteln, so wird auf allen föderalen Fernsehkanälen ein Bericht davon erscheinen. Einfach lächerlich und mehr noch unerträglich die ganze Situation.

Diese Leute stellen also die wirkliche politische Macht im Lande dar. Viele Menschen fragen sich, wo ist die reale politische Macht. Das sind Nawalni und Nemzow. Putin ist das Gesicht der nationalorientierten politischen Macht im Lande. Die politischen Machthaber und Meinungsmacher, die die Amerikaner extra dafür abgestellt hatten, siehe die o.g. zwei.

Frage:  Man würde eher meinen das wären die Menschen wie Surkow.

Fedorow:  Surkow, aber auch Nawalni und Nemzow sind ja eigentlich dieselbe Kollektivperson. Sie haben z.B. alle dasselbe amerikanische Ausbildungsprogramm abgeschlossen gehabt. Der Unterschied ist nur, dass den einen die Arbeit in den leitenden Positionen der Okkupationsregierung anvertraut wurde, den anderen die öffentlichkeitsorientierte politische Arbeit auf den Straßen, und zwar entsprechend ihren Fähigkeiten.

Surkow ist ein gerissener, intelligenter, strategisch orientierter Mensch. Was soll er denn auf der Straße? Das ist nicht sein Niveau. Nawalni im Gegenteil ein großgewachsener Mann, ein durchtrainierter Schreihals, also ab auf die Straße mit dir. So wie in meinem Fall nach Ende meiner Ausbildung an der Militärakademie, als man anschließend die Dienstposten verteilte: du gehst nach dahin, du nach da, du dorthin. Fragen? Wegtreten!

Quelleokkupantu.net - youtube

Der “Arabische Frühling” und Russland - Es war vor 42 Jahren, als der junge Hauptmann in seinem bettelarmen Land, wo das Volk am Rande des Überlebens existierte, den staatlichen Umsturz  angeführt und danach alle Militärstützpunkte der NATO aus dem Land hinausgeworfen hatte. Der Name dieses Mannes war Muammar Gaddafi. hier weiter

Der Gaskrieg «Die Gas-Falle» als das Präludium zum dritten Weltkrieg - Russland, das sich bereits im Zangengriff befindet, ist den strategischen Interessen der USA und deren Vasallen-Verbündeten ausgesetzt. Die USA verfolgen mit ihrer Politik einen genau kalkulierten Plan zur Beherrschung der strategisch wichtigsten Länder der Erde und ihrer Rohstoffvorkommen. Ein Baustein in diesem Weltbeherrschungsplan der USA ist das Emirat Katar an der Ostküste der arabischen Halbinsel am Persischen Golf. Der folgende -wirklich lesenswerte- Artikel von Marat Musin gibt uns einen Einblick. hier weiter

Erdogan – ein Meister der Täuschung - Was Europa von der Türkei wirklich zu erwarten hat - Bereits 1998 wurde der frühere Istanbuler Bürgermeister Erdogan wegen öffentlichen Zitierens der folgenden Verse zu einer Gefängnisstrafe verurteilt: ”Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Minarette sind unsere Bajonette… die Moscheen sind unsere Kasernen.” Erst nach einer Verfassungsänderung konnte Erdogan für das türkische Parlament kandidieren und am 11. März 2003 Ministerpräsident werden. Seit dieser Zeit beherrscht Erdogan die hohe Kunst des Verstellens, Verschleierns und Täuschens als erfolgreiche Methode eines schleichenden Machterwerbs. Erdogan, der aus der radikal-islamischen und autoritären Millî-Görüs¸-Bewegung Erbakans kommt, strebt für die Türkei eine Führungsrolle in Europa, Vorderasien und im Nahen Osten an. Und der Islam soll die alle Lebensbereiche beherrschende Religion werden. hier weiter

Die Souveränität Deutschlands Wie souverän ist Deutschland wirklich? Die Geschichte der Souveränität und die gegenwärtigen Lehren hierzu. Das Prinzip der kleinen Einheit gebietet die Freiheit. Warum Großstaaten keine Republiken sind, sondern obrigkeitlichen Charakter besitzen und die Bürger zu Untertanen degradieren. Warum Revolutionen keinen Rechtsbruch darstellen, sondern Befreiungen zum Recht sind. Deutschlands Souveränität und Deutschland als Staat. Das Bundesverfassungsgericht hat festgestellt: Das Deutsche Reich ist nicht untergegangen. hier weiter

Russland: Zur Frage der deutschen Souveränität

5 Oktober 2010. Staatliche russische Nachrichtenagentur RIA Novosti im Gespräch mit Politik-Experte Alexej Fedenko über die heutige militärischpolitische Situation in Deutschland. Original-Titel: 20 Jahre Einheit: Deutschland weiter ohne Friedensvertrag

Gadddafi